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A STATE OF FEAR

von Prof. Dr. Oliver Hirsch

Laura Dodsworth, Schriftstellerin, Fotografin und Filmproduzentin hat im Mai 2021 ein Buch über Angst veröffentlicht, über die Angst vor einem Virus, über die Angst vor dem Tod, über die Angst vor dem Verlust von Arbeitsplätzen, unserer Demokratie, unserer menschlichen Beziehungen, unserer Gesundheit und unseres Verstandes. Sie beschreibt, wie die Regierung in Großbritannien Angst als Waffe gegen die Bevölkerung eingesetzt hat, angeblich in deren Interesse. Verhaltenswissenschaft und Nudge-Theorie wurden eingesetzt, um die Bürgerinnen und Bürger unterschwellig zu manipulieren. Medien haben die Angst als Hebel verwendet. Man kann sich fragen, was das mit uns in Deutschland zu tun hat? Frei nach Samuel Beckett: „Weh´ dem, der Parallelen sieht.“ Entscheiden Sie selbst, nachdem Sie meine subjektive Kurzzusammenfassung gelesen haben. Eine detaillierte subjektive Zusammenfassung zu den einzelnen Kapiteln wird ebenso zur Verfügung gestellt.

Die Zusammenfassung können Sie hier als Podcast hören. Mehr über den Autor am Ende des Artikels. Sprecher: Stephan Müller.

Fehlerhafte Logik

Die Autorin Laura Dodsworth beginnt ihr Buch mit der Analyse der Fernsehansprache von Boris Johnson am 23. März 2020 und ihrer Auswirkungen auf die britische Bevölkerung. Boris Johnson sagte in dieser Rede, bei der er sehr nervös und unauthentisch wirkte, dass das Coronavirus die schlimmste Bedrohung für Großbritannien (GB) seit Jahrzehnten sei und dass die Bevölkerung ab jetzt zu Hause bleiben müsse. Durch das vermittelte unglaubliche Bedrohungsszenario wurden die Menschen in einen Angstzustand versetzt, in dem man nicht mehr rational reflektieren kann und automatisch im Modus fight or flight (Kämpfen oder Flüchten) handelt.

Von Anfang an war Laura Dodsworth selbst über die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen gegen das Virus besorgt, zumal diese nicht evidenzbasiert waren, nicht den Protokollen für Pandemiebekämpfung entsprachen und eher an das totalitäre China erinnerten.

Von der ersten Nacht an, in der das In-Kraft-Treten des Lockdowns angekündigt wurde, hatte sie realisiert, dass sie mehr Angst vor dem wahrscheinlich entstehenden Autoritarismus als vor dem Tod hatte. 

Anfang Januar 2020 wurden in GB furchterregende Videos aus China mit auf dramatische Art und Weise kollabierenden Menschen verbreitet. Den ersten offiziellen Fall mit einem positiven Test gab es in GB am 31. Januar 2020. Es zeigte sich deutlich, dass Viren sich zwar schnell über die Luft ausbreiten können, Angst aber noch schneller. 

Eine nähere Analyse der Tätigkeiten der Medien während der Corona-Krise macht deutlich, dass die Szenen in den Videos gestellt sein mussten, zum Teil amateurhaft, allerdings wurden diese ohne ernsthafte Prüfung von den Leitmedien weiterverbreitet und damit große Angst in der Bevölkerung erzeugt und geschürt. Eine berechtigte Frage in diesem Zusammenhang ist, ob es nicht eine verdeckte psychologische Operation mit der Intention, bewusst Angst zu erzeugen, war und ist. Aus psychologischer Sicht wurde dabei durch die Politik und die Medien die Verfügbarkeitsheuristik (availability heuristic or availability bias) bedient: Wir machen uns ein Bild der Welt anhand der Einfachheit, mit der uns Beispiele einfallen. So überschätzen die Menschen die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs von COVID-19 mit dem Tod als Folge, wenn jeden Tag über COVID-Tote berichtet wird und schreckliche Bilder präsentiert werden. Auch in den britischen Medien wurden entsprechende Bilder aus Bergamo vom 19. März 2020 mit den Armeefahrzeugen, die die Särge transportiert haben, zur Untermalung der katastrophalen Zustände und einer unglaublich hohen Anzahl von Toten benutzt, obwohl es für dieses Ereignis auch andere mittlerweile bekannte Erklärungsansätze gibt: 70% der Bestatter mussten auf Grund der Quarantäne ihre Arbeit unterbrechen, deshalb musste die Armee einmalig angefordert werden, um diese 60 Särge zu transportieren. Die wenigen Stimmen, die versuchten dem etwas entgegenzusetzen, fanden wenig Gehör. Die Konsequenzen des Lockdowns und andere Schäden durch die Regierungsinterventionen wurden von den Medien fast vollständig ignoriert. 

Bei der Bewertung der Rolle der Medien in der aktuellen Situation stützt sich die Autorin auf Aussagen von mehreren Journalisten und verweist auch auf das Buch von Noam Chomsky „Manufacturing Consent“, in dem er die Abhängigkeit der Medien und Medienhäusern von den finanziellen Interessen und Motivationen ihrer Besitzer und Investoren beschreibt. Außerdem veröffentlichte am 23. April 2020 Ofcom, die britische Medienregulierungsbehörde, eine strikte Berichterstattungsleitlinie über COVID, nach der irreführende Behauptungen über COVID auch nachteilige Wirkungen hervorrufen könnten. So wird alles, was die Regierung behauptet, stets als korrekt angesehen, alles andere wird als Fake bezeichnet oder ganz verschwiegen. Damit wird eine einseitige Berichterstattung, also Propaganda, legitimiert.

Warum verwenden Regierungen Angst? Eine in Alarm versetzte Bevölkerung will von der Regierung sicher geführt werden. Die Menschen werden bewusst ihre Freiheit für ihre Sicherheit während einer Krise opfern. Nach einer Krise können aber einige Regierungen den Zustand der Angst verlängern oder ihn übertreiben, um die Bevölkerung weiterhin untertänig zu halten. Die Autorin führt die Aussage von Silkie Carlo, der Direktorin von Big Brother Watch auf, laut der heutzutage einschränkende Maßnahmen leicht durchgesetzt werden können, wobei nur sehr wenige dagegen opponieren. Es findet eine offensichtliche Moralisierung statt: wenn man sich gegen diese Maßnahmen ausspricht, spricht man sich nicht gegen die Einschränkung von Freiheit aus, sondern unmittelbar gegen das Leben. 

Angst erzeugt und fördert außerdem Denunziation und „Sündenbocksuche“. So entstanden im Internet zahlreiche „Faktenchecker“-Seiten, betrieben teilweise auch von prominenten Politikern, die die Menschen „an den Pranger“ stellen und verunglimpfen, die sich kritisch gegenüber den Regierungsaussagen und -maßnahmen äußern. Dabei werden diese Kritiker als extremer dargestellt als sie tatsächlich sind, was sich in solchen Bezeichnungen wie „Corona-Leugner“, „Verschwörungstheoretiker“ und ähnlichen irrationalen Begriffen äußert. Demokratische Grundpfeiler wie eine freie Presse und eine freie Meinungsäußerung werden mit Füssen getreten und unter dem Vorwand der Pandemiebekämpfungsmaßnahmen abgeschafft, obwohl diese in Krisenzeiten erst recht von enormer Bedeutung sind.

Völlig gesunde Menschen wurden als potenziell infektiös dargestellt und behandelt, obwohl laut zahlreichen wissenschaftlichen Studien asymptomatische Transmission kein wirkliches Risiko darstellt. Menschen ohne Masken wurden als epidemiologische Zeitbomben bezeichnet. Sich nicht impfen zu lassen wird als unverantwortlich bezeichnet. Personen, die sich gegen die Maßnahmen aussprachen, wurden mit einem Narrativ der Dehumanisierung bedacht. So sprach sich ein deutscher Arzt dafür aus, denjenigen, die sich nicht impfen lassen wollen, die Krankenhausbehandlung zu verweigern.

Die Autorin bringt die Aussage von Piers Robinson, einem Politikwissenschaftler und dem Vizedirektor der Organisation for Propaganda Studies, ein, laut der COVID-19 eine zu gute Krise für die Regierungen darstellt, um diese ungenutzt zu lassen. Bereits der Krieg gegen den Terror wurde zu Propagandazwecken verwendet, um ganz andere Kriege zu führen. Dieses Mal zerstören wir uns jedoch selbst. Die jetzige Situation stellt eine große Propagandamöglichkeit dar. Neben der Zensur der abweichenden Meinungen werden false flags, Wiederholungen, Manipulationen der Tatsachen und die Manipulation der Emotionen eingesetzt, wobei gezielt verhaltenspsychologische Methoden benutzt werden. Diese Vorgänge sollten genauestens untersucht und diejenigen zur Verantwortung gezogen werden, die sich als Experten daran mitschuldig gemacht haben.

Laura Dodsworth beschreibt ihre Teilnahme an Protestdemonstrationen als Journalistin. In dem teilweise brutalen Vorgehen der Polizei sieht sie eine Strategie, eine entsprechende politisch aufgeheizte Geschichte in den Medien zu erzählen und die gegen die Einschränkung der Grundrechte demonstrierenden Menschen zu denunzieren und als Feinde darzustellen. 

Auch in Großbritannien wurden unterschiedliche Demonstrationen unterschiedlich behandelt. Man kann sich folglich fragen, ob sich das Virus in unterschiedlichen Menschenansammlungen unterschiedlich verhält. So wurden Freizeitveranstaltungen und Proteste gegen die Regierungsmaßnahmen als gefährlich eingestuft und ihre Teilnehmer als selbstsüchtig, egoistisch, andere gefährdend bzw. als COVIDioten beschimpft. Dagegen wurden die Black lifes matter-Proteste, die am 31. Mai 2020 stattfanden, als sehr wichtig und sinnvoll betrachtet, viele Politiker, u.a. auch der Bürgermeister von London, solidarisierten sich mit den Teilnehmern. Interessanterweise wurde nach keiner dieser Veranstaltungen eine Erhöhung der Infektionszahlen festgestellt.

Eine wichtige Rolle spielt Nudging in der COVID-19-Propaganda. Nudging (von Cass Sunstein geprägt, zu Deutsch: „Anstoßen“, Schubsen“) bedeutet, Menschen subtil in eine bestimmte Richtung zu bewegen, ohne Druck, Zwang oder ökonomische Anreize, ohne dass dieser Einfluss den Menschen bewusst ist. Mittlerweile arbeiten sehr viele Verhaltensforscher und Psychologen an den Anwendungsmöglichkeiten von Nudging zur Steuerung breiter Bevölkerungsmassen u.a. durch Regierungen.

Nudging wird benutzt, um Diskussionen zu vermeiden, bestimmte Wahlmöglichkeiten bei Entscheidungsprozessen abzulehnen, beziehungsweise eindeutig auf vorgefertigte Auswahlmöglichkeiten hinzuleiten. Auch in der aktuellen Situation kommen Nudging-Methoden deutlich zum Einsatz.

Durch den Aufbau paternalistischer Strukturen wird der Bevölkerung suggeriert, in ihrem Interesse und zu ihrem Besten zu entscheiden und zu handeln, ohne partizipative Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Daher ist es wichtig, dass die Verwendung von Propaganda und Marketing in die öffentliche Debatte gebracht wird.

Wie die Wissenschaft speziell in Deutschland politisch missbraucht wird, zeigt sich am Beispiel des schon im Frühjahr 2020 geleakten „Panik-Papiers“ des Bundesministeriums des Inneren und des dazu gehörigen E-Mail-Verkehrs, in dem der Staatssekretär Markus Kerber eindeutig von den beteiligten Wissenschaftlern ein entsprechendes tendenziöses Werk verlangt, mit dem man sogenannte präventive und repressive Maßnahmen begründen könne. Die Autorin zitiert die entsprechenden Stellen, in denen die Erstickungsbilder induziert werden, mit denen Kindern die Schuld am Tod ihrer Großeltern eingeredet werden soll, weil sie sich nicht ihre Hände waschen. Die deutsche Regierung folgte nicht der Wissenschaft, sondern hat der Wissenschaft ihren Willen diktiert. 

Beispiele für Nudging-Methoden

  • Um die wahrgenommene Bedrohung bei der Bevölkerung zu steigern, wurde wenig Aufmerksamkeit der Tatsache gewidmet, dass sich das Risiko schwer an COVID-19 erkranken und zu sterben je nach Altersgruppe und Komorbidität unterscheidet. Stattdessen wurde der Zusammenhang „infiziert – krank – tot“ suggeriert. So überschätzt die Bevölkerung das tatsächliche Risiko an COVID-19 zu erkranken und zu sterben.
  • Die Überschätzung dieses Risikos führt zu Entstehung des Klimas der Übervorsichtigkeit und des Kollektivismus. Jeder, der davon abweicht, wird negativ gelabelt, beispielsweise als “COVIDiot” oder “Coronaleugner”, und zum Sündenbock dafür gemacht, dass das Virus schwer zu kontrollieren ist oder für die Nicht-Effektivität der nicht-evidenzbasierten, nicht-pharmazeutischen Interventionen. 
  • Es wurden Verhaltensnormen und deren soziale Kontrolle mit sozialer Bestrafung (COVIDiot) für Nichtbefolgung und sozialer Belohnung (COVID-Held) für normkonformes Verhalten installiert.
  • Nutzung des “mood-congruence”-Effekts bei der Angsterzeugung: je nachdem in welcher Stimmung wir uns befinden, werden auch entsprechend getönte Erinnerungen abgerufen. So entstand eine Angstspirale: Angstbilder und Angstsätze erzeugen Angst, die angstbesetzte Erinnerung hervorruft, die wiederum das Gefühl der Angst verstärken und somit auch die Bereitschaft, den Anweisungen der Regierung zu folgen.
  • Nutzung der Ergebnisse der Meinungsumfragen zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung in eine von der Regierung gewollte Richtung (Z.B. pro Impfung).
  • “Fundamentale Attributionsfehler” in den Handlungen und der Selbstdarstellung der Regierung: es ist einem selbst, also der Regierung, zu verdanken, wenn etwas gut gelaufen ist; wenn aber etwas nicht gut funktioniert hat, sind immer die anderen Schuld, z.B. die Bürger, die sich nicht an die Maßnahmen halten oder die “bösen Querdenker”, die die Maßnahmen sabotieren.
  • Verwendung der dehumanisierenden Sprache den Kritikern, den „Abweichlern“ gegenüber: „COVIDiot“, „Coronaleugner“ usw.
  • Benutzung des Kriegsvokabulars bzw. Herstellung der Parallelen mit dem 2. Weltkrieg bzw. einem Kriegszustand im Zusammenhang mit COVID-19: „Killervirus“.
  • Personalisierung des Risikos: Man hat nicht nur ein erhöhtes Risiko zu erkranken und zu sterben, sondern man ist selbst das Risiko (für Eltern, Großeltern usw.) Das Virusnarrativ macht uns zu gegenseitigen Feinden. Einige Äußerungen von Ärzten lassen sogar darauf schließen, dass wir zu Bio-Terroristen geworden sind und dass das Atmen eine offensive Waffe sei, wenn man mit COVID-19 infiziert ist.
  • Erzeugung der Schuldgefühle: Wenn man sich nicht an die Anordnungen hält, setzt man die anderen Menschen, eigene Familienangehörige Lebensgefahr aus. Jeder wird zum potenziellen Killer. 
  • “Fuß-in-die-Tür”-Technik: Die Dauer des Lockdowns wurde anfänglich für 3 Wochen angekündigt, dann aber wieder und wieder verlängert.
  • Der Hauptnutzen der Masken in der Öffentlichkeit besteht nicht im Schutz vor der Infektion (dafür gibt es zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen), sondern in der Demonstration der Normbefolgung, des Kollektivismus und des Konformismus. Außerdem sind sie einerseits ein sichtbares Zeichen für ständige Gefahr und Solidarität, andererseits dienen sie dem Aufbau des sozialen Drucks und unterscheiden so zwischen “Mitmacher” und “Rebellen”.
  • Verwirrung und Verunsicherung der Bevölkerung mit sich schnell ändernden, teilweise widersprüchlichen Anordnungen (mal Lockdown, mal „Normalität“, „neue Normalität“), Kriterien für Gefahreinschätzung (Zahl der Infizierten, R-Wert) usw., was die Angst der Bevölkerung und ihre Bereitschaft der Autorität der Regierung zu folgen steigert.

Zur Erhöhung der Impfbereitschaft in der Bevölkerung wurden Videos mit Prominenten verbreitet, die mit Hilfe von emotionaler Manipulation für die Impfkampagne geworben haben. Es wurden dabei Behauptungen aufgestellt, die entweder teilweise oder gar nichts mit den gesundheitlichen Auswirkungen der Impfung zu tun hatten, wie z.B., dass wir wieder Freiheiten bekommen, dass wir wieder mit der Familie vereint sein könnten, dass wir jemandem das Leben retten könnten, wenn wir uns impfen lassen. Gleichzeitig wurde behauptet, dass es keinerlei signifikante Nebenwirkungen der Impfung gibt, was keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhält.

Die Tatsache, dass die Menschen unter Angst langsamer denken und logischen Argumenten weniger zugänglich sind als emotionalen, wurde von den Medien und der Politik ausgenutzt. So wurden in Bezug auf COVID-19 hohe Zahlen, steile Linien in Grafiken, ohne Bezug zu anderen Todes- und Krankheitsursachen präsentiert, was einerseits die Angst und das Stressniveau der Menschen erhöhte und andererseits ihre Fähigkeit zum rationalen und logischen Denken noch mehr verringerte. Es wurde auch keine bei so gravierenden Maßnahmen angebrachte Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt, die negativen Folgen der Pandemiebekämpfungsmaßnahmen wie Arbeitslosigkeit, die Verlängerung der Warteliste im Gesundheitswesen, verpasste Vorsorgeuntersuchungen bei Krebserkrankungen und somit ihre Verschlechterung, vermehrte psychische Probleme und Suizide (die noch Monate und Jahre nach der Pandemie durch diese verursacht auftreten könnten), nationale Schulden, Geschäftsschließungen usw. wurden nicht thematisiert. 

Außerdem wurden bestimmte Messgrößen von der Regierung missbraucht, indem es immer wieder nur von Personen mit COVID-19-Diagnose basierend auf einem PCR-Test (ein einziger positiver PCR-Test stellt kein effektives Diagnostikum für eine Infektion dar), in den Krankenhäusern gesprochen wurde, unabhängig davon, welche weiteren Diagnosen vorlagen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass darunter sehr viele Patienten waren, die sich erst im Krankenhaus mit COVID-19 infiziert hatten. Auch hinsichtlich der Todeszahlen wurde die Bevölkerung in GB genauso wie in Deutschland in die Irre geführt und der Propaganda ausgesetzt. Die sogenannten aktuellen Todeszahlen, die den Menschen täglich präsentiert wurden, wurden durch Meldeverzögerungen verfälscht, so dass an manchen Tagen mehr Tote in den Tabellen auftauchten, als tatsächlich an diesem Tag verstorben sind. Außerdem wurden zu COVID-19-Toten alle gezählt, die zum Zeitpunkt des Todes bzw. Wochen davor einen positiven PCR-Test aufwiesen, unabhängig von der tatsächlichen Todesursache. Außerdem muss man laut der Autorin davon ausgehen, dass viele Totenscheine, auf deren Grundlage die Todeszahlen sowohl in GB als auch in Deutschland ermittelt werden, falsch ausgestellt worden waren, da die Urteile der ausstellenden Ärzte nicht kontrolliert werden. 

Auf Grundlage dieser verfälschten Daten werden politische Entscheidungen getroffen, oder diese zumindest “scheingerechtfertigt”. 

Unsere aktuelle Situation weist aus der Sicht von Laura Dodsworth große Parallelen mit religiösen Kulten und Sekten auf. Zahlreiche im Buch zitierte Autoren führen Belege dafür auf: 

  • die Rolle der Priester übernehmen die Wissenschaftler; diejenigen, die eine abweichende Meinung äußern, werden als Häretiker und Sündenböcke bezeichnet
  • Einführung einer neuen Sprache: “social distancing”, „Selbstisolierung“ usw.
  • Infantilisierung und Entmündigung der Menschen, es werden ihnen Basiskontrollmechanismen entzogen: Ausgangssperre, Verbot von sozialen Kontakten
  • Paternalisierung und Totalisierung des Staates: Regieren mit Verordnungen und Dekreten, Unterbinden von Diskussionen
  • Erzeugung und Kultivierung von Machtlosigkeit, Abhängigkeiten, Scham und Schuld, um die Menschen besser beeinflussen zu können.
  • Polarisierung der Gesellschaft: Regelkonforme werden glorifiziert, Kritiker dämonisiert.
  • Framing der natürlichen Ereignisse in einer bestimmten Art und Weise, um bei den Mitgliedern Gehorsam zu erreichen. Die Welt außerhalb der Sekte (Land, Stadt oder Narrativ) wird als sehr gefährlich dargestellt.
  • Massive Drohungen: wer sich nicht an die aufgestellten Regeln hält, tötet andere. Drastische Strafen bei Verstößen.

Die Autorin bezeichnet dies als ein “soziales Experiment”, in das die Bevölkerung involviert wurde, und fragt, wie es denn gelänge, die Menschen von diesem kultartigen Denken wieder zu deprogrammieren? 

Schon jetzt ist es klar, dass der Preis dieses sozialen Experiments sehr hoch ist:

  • Viele Tausende zusätzliche Todesfälle in den nächsten Jahrzehnten auf Grund der ökonomischen Auswirkungen wie Einkommensreduktionen und Arbeitslosigkeit, auf Grund von verschobenen bzw. gestrichenen Operationen, von Störungen der Notfallversorgung, auf Grund der Angst, bei Herzinfarkt oder Schlaganfall medizinische Hilfe zu suchen.
  • Verschlechterung der psychischen Gesundheit: Zunahme von Depressionen, Angststörungen, Posttraumatischen Belastungsstörungen und anderen psychischen Störungen bei Erwachsenen und Kindern
  • Steigerung der Obdachlosenzahlen und der Zahl der Opfer häuslicher Gewalt.
  • deutliche Verschlechterung der Wirtschaftslage

Warum ist die Angsterzeugung durch die Regierung schädlich? 

  1. Angst verzögert die Erholung, indem die Wiederherstellung der normalen Lebensumstände hinausgezögert wird, was noch mehr Schaden einrichtet.
  2. Die Öffentlichkeit wurde nicht nach dem Einverständnis gefragt und auch nicht über unterschwellig ablaufende Manipulationsmethoden (Nudging) informiert, die ethischen Voraussetzungen wurden nicht beachtet.
  3. Angst bewirkt Kollateralschäden, dabei hat die Regierung zu keinem Zeitpunkt eine Kosten-Nutzen-Analyse ihrer COVID-19-Politik durchgeführt.
  4. Die politischen Anführer kreieren eine falsche moralische Autorität und profitieren davon.
  5. Die Verwendung von Angst ist antidemokratisch, weil Angst unsere Fähigkeit beeinflusst, Risiken einzuschätzen. Somit entsteht ein Teufelskreis: Angst vernebelt unser Urteilsvermögen, welches dann wieder das Sich-Verlassen auf die Regierung fördert, was noch mehr Angst hervorruft, die uns wiederum mehr lähmt.

Laura Dodsworth geht darauf ein, dass das Impfprogramm als “Happy End” zu dieser schrecklichen Geschichte der COVID-19-Pandemie mit Elementen von emotionaler Manipulation und Zwangskontrolle konstruiert werden soll. Dabei werden diejenigen, die die Wirksamkeit und Nutzen der Impfung anzweifeln, als Impfgegner und Impfskeptiker bezeichnet, was eine Pathologisierung und Herabsetzung suggeriert. Diese werden einerseits als „dumm“ und lächerlich dargestellt, andererseits aber wird die Unausweichlichkeit der Impfung betont. Das geschieht durch teilweise irreführende bzw. sogar faktisch falsche Statements und Phrasen, die in vielen Sprachen große Ähnlichkeiten aufweisen und eine Frage nach einer verdeckten Koordination aufwerfen. Gleichzeitig werden immer wieder Zwangsmaßnahmen bezüglich der Impfung thematisiert, was allerdings mit Demokratie und Eigenverantwortung nicht vereinbar ist.

Wie können solche Katastrophen (politische Manipulation der Menschen, unverhältnismäßige Maßnahmen der Regierung und infolgedessen extreme individuelle, soziale und ökonomische Schäden) in Zukunft verhindert werden?

  1. Evidenzbasierte Pandemieplanung und Vorsorge statt irrationale angstgeleitete Entscheidungen mit massiven unverhältnismäßigen Kollateralschäden.
  2. Verantwortungsvolle Medien, die eine vielseitige Berichterstattung im Sinne der Meinungsfreiheit leisten, die den Menschen einen rationalen Umgang mit der Thematik ermöglichen.
  3. pluralistisch besetzte Expertengremien
  4. Individuelles eigenverantwortliches Handeln der mündigen Bürger
  5. Eine Untersuchung über die Rolle der Verhaltenspsychologie und des Nudging.

Die Art und Weise wie die Pandemie gemanaged wurde, sollte uns lehren, dass wir wachsam sein sollten hinsichtlich einer “unsichtbaren” Regierung, die bei uns Methoden des Nudgings anwendet und durch die Manipulation unserer Emotionen Verhaltensänderungen erzwingt.

Die COVID-19 Pandemie wird sich wahrscheinlich als eine der größten Angstkampagnen in Großbritannien und weltweit herausstellen. Es ist bekannt, dass Angst den Wunsch nach autoritärer Kontrolle hervorruft. Nudging unterhöhlt den freien Willen. Die Verwendung von Angst als Waffe unterhöhlt Demokratie, Freiheit und Humanität. Wenn wir wirklich an Freiheit glauben, müssen wir auch daran glauben, dass wir diese verdienen und unsere Selbstverantwortung wahrnehmen. Lasst uns ablehnen, in einem Zustand der Angst zu leben. Wenn wir uns von der Pandemie erholen, müssen wir auch Vertrauen und Transparenz wieder lernen.

Über den Autor der Zusammenfassung: Prof. Dr. rer.nat. Oliver Hirsch ist Professor für Wirtschaftspsychologie mit Schwerpunkt Grundlagen und Methoden (Datenverarbeitung und Statistik, Forschungsmethoden, Biopsychologie) an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften.

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13 Antworten

  1. Zum Vertrauen. Vertrauen kann ich nicht lernen. Vertrauen entwickelt sich zwischen Partnern, die auf Augenhöhe kommunizieren – sich also gegenseitig ernst nehmen.
    Auch vor der Krise hatte es viele Beziehungen gegeben, die nicht auf Augenhöhe stattfanden. Ich konnte aber in allen (privaten, beruflichen, öffentlichen) Bereichen immer wieder Menschen finden, für die es auch einen hohen Wert hatte, die Augenhöhe herzustellen. Dann war die Zusammenarbeit perfekt. Eine medizinische Therapie zB dauerte dann statt 10 Wochen und länger nur noch 3 Wochen und mit bestem Ergebnis. Solch ein Vorgehen hätte ich mir in der Krise auch gewünscht. – Wenn man voneinander lernt.

  2. Zum Totenschein. Es wird berichtet, dass im Totenschein oft Covid/SarsCov2 wahrscheinlich falsch angegeben wurde. Der Totenschein enthält üblicherweise keine Diagnose als Todesursache. Verstirbt zB ein Mensch mit Leber- und Lungenkrebs, so hört irgendwann sein Herz auf zu schlagen. Im Totenschein steht dann: Herzversagen. Ob der Arzt, der den Tod feststellt, dann noch Krebs dazu schreibt, ist offen, denn den müsste er erst sicher diagnostiziert haben. Eine Obduktion könnte da Klarheit bringen. – Wenn ein Fall medizinisch interessant ist, werden die Hinterbliebenen um ihr Einverständnis zur Obduktion gebeten. Selten beauftragen die Hinterbliebenen selbst eine kostspielige Obduktion. So kann man davon ausgehen, dass schon seit sehr langer Zeit Angaben im Totenschein bruchstückhaft sind. Seit 1980 hat eine soziale Medizin versucht die Totenscheinangaben zu präzisieren, damit zB an Krebs Verstorbene nicht automatisch in die Rubrik Herz-/Kreislauftote (Herzversagen) rutscht. Deshalb sind für mich Totenscheinangaben sowieso nur “grobe Angaben” mit nur indirektem Wert.

  3. Danke für immer wieder gute, kritische und sachliche sowie informative und aufrüttelnde Artikel! Sowas nennt man Aufklärung und Beitrag zur Meinungsbildung. DAS ist demokratisch!

  4. Danke für die immer wieder gute, kritische und sachliche sowie informative und aufrüttelnde Artikel! Sowas nennt man Aufklärung und Beitrag zur Meinungsbildung. DAS ist demokratisch!

  5. a state of fear – zweifelsohne state of the art. Sicher gäbe es noch mehr dazu zu sagen. Was diese Zusammenfassung aus meiner Sicht auszeichnet ist das Fazit: Freiheit heißt Selbstverantwortung! Keine Versicherung, keine Regierung, niemand nimmt Dir Deine Ängste oder das Leben ab – zurück zum Urvertrauen! Ein für viele langer, für jeden aber lohnenswerter Weg. Wenn man denkt was in dem Kontext zur Zeit unseren Kindern angetan wird, das ist ein Menschheitsverbrechen! Schon darum sind wir es ihnen schuldig, unseren Mitmenschen und den Kindern Urvertrauen vorzuleben. Halten wir also alle stets unser Lichtlein hoch. Dankeschön, Herr Langemann.

  6. Denkanstöße
    Wäre es nicht sinnvoller und zielführender, eine differenziertere Betrachtungsweise anzustreben, so hervorragend die Arbeit in “A state of fear” auch ist?
    Z. B.
    1. Differenzierungen zwischen Ängsten des Staates und seiner Akteure und den Ängsten der ihnen unterworfenen und ausgelieferten Bürger.
    2. Grundsätzliche Differenzierungen zwischen Ängsten der Individuen, da es nicht “die Politiker”, “die Beamten”, “die Mediziner”, “die Bürger”, etc. gibt, sondern immer einzelne Individuen, die unterschiedliche, rein subjektive Ängste wie auch unterschiedliche, rein subjektive Ziele verfolgen und alle rein subjektiv wahrnehmen, werten und handeln.
    3. Differenzierungen zwischen freiwilligen Handlungen und erzwungenen Handlungen, durch die Androhung und Anwendung von Gewalt.
    4. Differenzierungen zwischen aggressiven Handlungen von Individuen gegenüber Mitmenschen und friedlichen Handlungen von Mitmenschen in freier Kooperation mit ihren Mitmenschen.
    5. Differenzierungen zwischen vertraglichen Vereinbarungen zwischen Menschen, die nur bei beiderseitigem Einverständnis über den Vertragsinhalt zustande kommen – unlautere Mittel ausschließend – und zwischen Zwängen, die Menschen unter Androhung und Anwendung von Gewalt aufgenötigt werden.

    Ein Staat in Angst trifft die Realität, nach meiner bescheidenen Auffassung, nicht wirklich.
    Schaut man genau hin, sieht man in erster Linie eines: Individuen
    Jeder Mensch ist einzigartig und jeder Mensch handelt – um zu überleben und sein eigenes Leben zu verbessern und für sich persönlich und individuell lebenswert und sinnstiftend zu gestalten.
    Welche Ziele ein Mensch verfolgt, lässt sich nur erfassen, führt man ein persönliches Gespräch mit dem jeweiligen Menschen.
    Wie auch immer die Ziele eines Menschen jedoch auch aussehen mögen, so ist nur eine Frage von wirklich essentieller Relevanz:
    Handelt ein Mensch bei der Verfolgung seiner Ziele friedlich oder aggressiv, auf eigene Kosten oder auf die Kosten und zu Lasten Dritter?
    Nicht die Motivationen eines Handelnden sind relevant, sondern seine physischen Handlungen sind es, die klar und unmissverständlich aufzeigen, ob ein Mensch anständig und friedlich ist oder unanständig und aggressiv.
    Eignet sich ein Mensch auf friedlichem Weg Eigentum an oder über die Androhung und Anwendung von Zwang und Gewalt gegen Mitmenschen?
    Stellt ein Mensch Produkte oder Dienstleistungen auf eigene Kosten her, ohne den Zugriff auf fremdes Eigentum oder auf Kosten und zu Lasten Dritter, über den aggressiven Zugriff auf fremdes Eigentum?
    Ist beim Verkauf der Produkte oder Dienstleistungen ein Unternehmer auf die freiwillige Nachfrage von seinen Mitmenschen (Konsumenten) angewiesen oder hat er die Möglichkeit, seine Produkte und Dienstleistungen Menschen aufzuzwingen und wenn letzteres, wer verschafft dem Unternehmer wie und warum seine merkwürdige, unanständige Sonderstellung?
    Etc,. etc.
    Differenzierungen und aufrichtige Analysen für Ursachen und Wirkungen sind meiner bescheidenen persönlichen Meinung nach essentiell, wollen wir als Menschheit eines Tages weiter kommen und uns wieder der Menschlichkeit, Freiheit und Friedfertigkeit im Zusammenleben zuwenden.

    P.S.: Sehr erhellend sind bei den vielen Aufarbeitungsarbeiten zu Corona auch die Analysen und Auswertungen des Programmierers Hr. Tom Lausen, die in seinem Buch: “Die Intensivmafia” zu finden sind und in einem sehr guten Gespräch mit Hr. Cibris bei Narrative 73 auf Oval Media ausgeführt werden.

  7. Danke für diese hervorragende, klare, vielseitige Darstellung!
    Sehr unterstützend, es nicht nur ‘allein’ so wahr zu nehmen- von Anbeginn an.

    1. Ich kenne niemanden, der dieser Art von ‘ Impfung’ skeptisch gegenüber steht u Unwahrheiten behauptet.
      Wie kommen Sie darauf?
      Vor einer mit tödlichen Nebenwirkungen behafteten experimentellen Studie zu warnen, ist m.A. nach vernünftig u nicht aufrührerisch.
      P

    2. Von gefährlichen irreversiblen und sogar tödlichen Nebenwirkungen der Coronaimpfungen haben Sie wohl noch nie etwas gehört? Prof. Dr. Schirmacher, Chefpathologe des Uniklinikums Heidelberg spricht von 30-40% Impftoten!! Die leider oft nicht erkannt werden, da keine Obduktionen in Zusammenhang mit Corona durchgeführt werden . Sein Ergebnis basiert auf seinen persönlich durchgeführten Obduktionen! Allein in meinem Bekanntenkreis gibt es drei Tote am jeweiligen Impfungstag, Männer zwischen 35 und 45 Jahren, ohne jede Vorerkrankung. Irreversible Blindheit bei einem älteren Herrn, eine Frau, die während der Impfung ins Koma fiel und nach neun Wochen verstarb, ein gesunder 18 Jähriger verstarb einen Tag nach der Impfung usw. usw. Obduktion wurde abgelehnt, nur durch Drohung einer Anwältin Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft einzulegen, wurde die Obduktion durchgeführt, Ergebnis: Tod durch Coronaimpfung!
      Weil Politiker und öffentlich-rechtliche Medien diese Tatsachen verschweigen, ist es möglich, dass solche Kommentare wie von Herrn Kronenberg möglich sind. Dass Ungeimpfte, weil sie Angst vor der Impfung haben, wie Verbrecher aus sozialen Kontakten ausgesperrt werden, ist ihm offfensichtlich keine Erwähnung wert. Dabei wird vergessen, dass gerade Geimpfte immer wieder sich und andere infizieren – die Impfung infolgedesse keine Immunität erzeugt! Aufwachen!!

  8. Vielen Dank Herr Langemann für wieder einmal, einen äußerst interessanten und auf den Punkt gebrachten Beitrag. Halten Sie das Niveau bitte weiterhin hoch, von Ihrer Zunft existieren leider nicht viele.

  9. Kurz heißt es für mich, dass jede Stimme der Vernunft eine Unterstützung der geistigen Gesundheit ist. Da sehe ich ein großes Feld, auf dem Wissensgaben aus verschiedenen Bereichen des Lebens und des NACHDENKENS darüber (sei es Philosophie oder andere Zweige unseres Denkens) zusammenkommen. Es tut mir so gut, zu wissen, dass nicht alles verloren ist. Ja-ja! Ich will ja nicht übertreiben, und doch sehe ich eindeutige Spuren der Theorien, die mich an das Werk von GUSTAVE LE BON schon seit langem erinnern. Danke für die wertvolle Arbeit des Clubs (Herr Langemann!!!!) und diese Ausgabe!!!
    Emma Henneberg

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