Annalena & Armin

Das Toben im Körper. Der Durst nach Substanz. Die Sehnsucht nach Geist. Die Renitenz als Text. Jetzt.

In den vergangenen Tagen hatte ich die Gelegenheit, außerhalb des Landes meine Gedanken und Blicke sich entgrenzen zu lassen. Die verdorrte Seele inhalierte gelbe Sonne und fremde Klänge. Die Augen erholten sich beim Betrachten des Kandinsky-blauen linealgleichen Horizonts. Die Geschmacksnerven kitzelte der Malavasia. 

Ein Labsal für die verdorrte Seele, geschunden von 365 Tagen Lauterbach-Logorrhö und gefährlich eitlem söderschem Schwachmatentum. 

Es war Zeit für ein Exil auf Probe. 

Geflüchtet war ich auch vor den Sirenen Angela, Annalena und Anne. Diesen Inzidenz-Apologeten, die dem Covid-Popanz enthemmt auf politischer und medialer Bühne allen Raum geben und auf jede hohle Masken- und Impf-Tonne hauen. Komplett entkoppelt von Aufklärung und Ausgewogenheit. 

Sie beleidigen die Intelligenz von Millionen von Menschen und rühren für den großen Rest den Leim aus rundumversorgtem Grundeinkommen, inklusive Langlebigkeitsversprechen im Happy-Hippo-Windpark.

Mit der durchgeimpften Aussicht, nach Ableben in ferner Zukunft, bitte schön politisch korrekt, im „Tree of Life“-Ökosarg aus Weide verklappt zu werden. 

Halten Sie mich bitte, wofür Sie wollen, altlinks, strunzliberal oder neurechts. Es ist mir völlig egal, kein Label wird haften. Ich nehme mir die Freiheit, nicht verortbar sein zu wollen. Überparteilich halt.

Genau deshalb schmerzt mich eine spürbar substanzlose Kanzlerkandidatin, der ich zutraue, dass diese demnächst bei Anne Will verkündet, sie habe gerade bei einem IQ-Test gut abgeschnitten: „Frau Will ich bin froh, er war negativ“ höre ich sie sagen.

Das Bittere daran ist die fehlende Pointe darin. Ich halte es für absolut möglich bei Annalena Luftpumpe.

Die andere Lusche hat wenigsten Regierungserfahrung, ist dennoch kein Hoffnungsträger für intellektuellen und moralischen Nektar. Ein vor Inspiration und frischen funkelnden Ideen durch ein Redefeuerwerk brillierender kluger Geist kommt nicht daher wie Armin aus Aachen. Dieser Typ wirkt wie ein vertrautes Sofakissen mit der Kernkompetenz „Karneval“.

Das muss man alles aushalten wollen. Ich bin dazu professionell in der Lage, doch der Mensch besteht nicht nur aus dem Beruf allein. 

Privat sage ich Ihnen deshalb, es wird Zeit, dass wir von der Automobilindustrie endlich etwas lernen. Gerade dann, wenn etwas massiv schiefläuft und umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen nicht gegriffen haben. 

Es wird endlich Zeit für die erste große politische Rückrufaktion. Dieser deutsche Zweitakter ist unserer nicht würdig. Eine Fehlkonstruktion. Lassen Sie uns bitte diese Kanzlerkandidaten auf die Resterampe schieben und auch die anderen defekten Hohlkolben im Parlament lokalisieren. 

Bitte!

Wenn Sie noch etwas Erbauliches heute am Abend wünschen, empfehle ich Ihnen diese Dialog-Delikatesse

Zwei Intellektuelle beim öffentlichen Paartanz. Karl Lagerfeld und Roger Willemsen, wobei Willemsen unvorbereitet in dieses Gespräch gehen musste, weil er als „Ersatz“ einsprang. Gott sei Dank! 

Ich wünsche Ihnen einen besseren Tag als gestern. 

Ihr 

Markus Langemann

PS: Bleiben Sie tapfer; ich weiß, es ist schwierig, nach Feierabend die Welt zu retten, die andere hauptberuflich und in Vollzeit zerstören.

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49 Antworten

  1. Danke für diesen wunderbaren Beitrag.
    Diese beiden Menschen werden unsere Zukunft maßgeblich mitbestimmen. Natürlich bin ich weder mit Frau Baerbock noch mit Herrn Laschet persönlich bekannt, so dass ich mich in meinen Einschätzungen auch täuschen kann. Im Grunde genommen, würde ich mir das sogar wünschen.

    Erstere sehe ich als Leiterin eines mittelgroßen Kindergartens gut aufgestellt. Insofern würde sie als Bundeskanzlerin nicht die Branche wechseln. Denn was wir in den letzten Jahren vermehrt erleben, ist eine Infantilisierung der Politik, in einem von mir nicht für möglich gehaltenen Ausmaß. Man selbst stellt Tatsachenbehauptungen auf wie etwa „Wenn der Himmel blau ist, scheint oft die Sonne.“ Ich höre dann oft ein aber. Gerade auch wenn es um diese unselige Virusgeschichte geht. Es wird geglaubt und nicht hinterfragt und man gibt sich der von denen da oben geschürten Angst hin.
    In unseren Elternhäusern, in der Kita, im Kindergarten und in der Schule, dort werden wir zu Untertanen oder zu Bürgern. Das ist wie so vieles ein Bildungsproblem.
    Wenn man nun den Staat als eine riesige Amöbe betrachtet, deren einziger Sinn und Zweck es ist sich selbst zu erhalten, dann sollte man überlegen, ob man ausgerechnet den Staatsschulen den alleinigen Bildungsauftrag geben sollte. Ich glaube vielmehr das Gegenteil ist richtig. Wenn wir eine freiheitliche Staatsordnung haben wollen, sollten wir die Erziehung unserer Nachkommen in eigenverantwortlichen Schulen und Universitäten anstreben.
    Herr Laschet erscheint mir als Pragmatiker, der in seiner politischen Karriere gelernt hat, dass „Realpolitik“ nicht gegen die allmächtigen Lobbyisten zu machen ist. Er glaubt nicht mehr an den freien selbstbestimmten Bürger, braucht den Bürger nur als Wähler. Immerhin hat er in der Frühphase des ersten Lockdown versucht, durch die vorzeitige Veröffentlichung der Heinsberg Studie (Streek et al.) den Schaden zu begrenzen. Dennoch glaube ich nicht, dass wir uns ein ewiges Weiterso leisten können, denn unsere Demokratie ist inzwischen gefährdet.

  2. Gerade gelesen:“ Bundeskanzlerin Merkel will sich noch nicht festlegen, ob Sommerurlaub erlaubt werden solle.“
    Zwei Bemerkungen dazu:
    1. Wir müssen wohl warten, bis Bill Gates und die übrigen Mitglieder der (Wannsee?) Konferenz entschieden haben. Dann weiß Frau Dr. Merkel auch, was zu tun ist.
    2. Wenn das Ob im Sinne eines Ja! geklärt ist, bin ich auf die vielen „Wie“ Fragen gespannt – also mit Test? Mit Maske? Mit Impfung? Mit Reise über die Grenze? Mit Ausgangsbeschränkung ab 22.00 Uhr? Mit Alkoholverbot? Und und und … wie war das in #alles dicht machen? Ich bin ein Schauspieler und folge den Anweisungen der Regie. Is nur ein Job!

  3. Die Einladung des VDI, dessen Ehrenmitglied ich bin, zum deutschen Ingenieurtag 2021 beginnt mit den Worten:

    „Sehr geehrter Herr Dr. Aßmann,
    am 20. Mai ab 14 Uhr geht’s los: Seien auch Sie live und digital dabei, wenn es beim 30. Deutschen Ingenieurtag um das 1,5°-Klimaziel geht!
    Es erwarten Sie:
    • u.a. der VDI-Präsident Dr.-Ing. Volker Kefer im Gespräch mit Annalena Baerbock MdB, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen (tbc) über die Herausforderungen, die sich aus dem 1,5°-Klimaziel ergeben.
    • ………….“

    Ich denke, es gibt keinen eindeutigeren Beweis als diesen, wie weit unsere Gesellschaft mittlerweile intellektuell gesunken ist.

    Wer mehr Informationen zu Klimawandel und Klimaschutz sucht, sollte sich meine Beiträge weiter unten anschauen. Ich stehe mit meinem Namen für deren Wahrheitsgehalt. Alle Informationen sind nach bestem Wissen zusammengestellt und soweit möglich weitgehend belegt.

  4. Herr Langemann, danke für das Video. Es trifft es und ich muss sagen, ich komme sehr gerne alle paar Tage hier vorbei und schau und lese die Videos und Berichte.
    Angemeldet zum Newsletter bin ich schon eine ganze Weile.

    Ich bin ein wenig neidisch auf Sie.. ja das muss ich wohl zugeben.
    Ich würde auch gerne mal einige Zeit im Süden meine Seele baumeln lassen bei guten Wetter und ohne diese furchtbare Geiselung hier in fast allem..

    Ich freue mich, dass Sie eine schöne Zeit hatten und hoffentlich etwas Kraft gesammelt haben, aber auch wieder die Lust und den Geschmack von Freiheit erleben konnten.

    Wir werden das schaffen, wenn wir alle nur mutig genug sind und aufhören den Befehlsempfänger zu geben, der sich selbst den dümmsten Maßnahmen beugen soll und sich immer weiter seine Rechte nehmen lässt.

    Viele Grüße

  5. hallo herr langemann, hallo alle kommentatoren, hier stößt man auf substanz ! danke für ihre sehr gute arbeit ! ich lebe in venezuela und mit jedem tag den der wahnsinn in deutschland fortschreitet bereue ich keinen moment meiner entscheidung. es fing bekanntermaßen mit der spd-grünen koalition 1999 an, der erste krieg der von deutschland gutgeheißen und unterstützt wurde … von den grünen ! jetzt haben wir den nachwuchs an der spitze und der sieht so aus, transatlantisch geprägt, russland und china feindlich und ökoszialistisch, koste es was es wolle ! darauf bin ich gestoßen als ich annalenas lebenslauf gelesen habe. zwei dinge muss ich ergänzen, sie ist auch mitglied beim wef „young-global-leaderschip“ und wenn mich nicht alles täuscht hat sie ihre doktorarbeit seit jahren nicht abgeschlossen … aber das wird man für sie sicherlich erledigen ! nun mein kommentar den abgegeben habe nach der kanzlerkandidatennominierung der grünen … „Wer Hitler wählt, wählt den Krieg“ (1933) – Wer die grüne Transatlantikerin Baerbock wählt, wählt den Krieg ! (2021)
    https://www.annalena-baerbock.de/wp-content/uploads/2019/03/cv_deutsch_2019_03-1.pdf
    mit betsen grüße aus der coronainzidenzzone (28) venezuela

  6. Es fehlen einem einfach die Worte. Und das jeden Tag mehr.
    Danke für Ihre tollen Beiträge . So weiß man dass man gedanklich doch nicht so ganz fehlgeleitet ist.

  7. Lieber Herr Langemann,
    ein brillanter Kommentar. Leider gibt es nur noch wenige Journalisten in diesem Land, die noch bereit sind, die wichtigen, für viele Betroffene geradezu existenziellen Fragen zu stellen.

    Für mich ist die wichtigste Frage zurzeit, die sich eigentlich ein jeder der Demokratie verpflichteter Journalist stellen müsste:
    Warum wird die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit entgegen allen wissenschaftlichen und breit publizierten Erkenntnissen der Aerosolforscher (s. https://www.tagesspiegel.de/politik/drinnen-lauert-die-gefahr-aerosolforscher-fordern-kurswechsel-in-der-coronapolitik/27086048.html) auch im Freien eingeschränkt? Und damit die sich im Anschluss stellende Fragen: Dienen Masken im Freien weniger dem Gesundheitsschutz als vielmehr dem Erkennen der Regimetreue? Wird dafür selbst die damit unweigerliche Verringerung der Immunabwehr in Kauf genommen? Nehmen an Autokraten und Diktatoren erinnernde Neosozialisten a la Merkel, Söder, Esken, Baerbock & Co überhaupt noch zur Kenntnis, dass das Maskentragen gerade im Winter für Brillenträger eine potentiell tödliche Sichtbehinderung bei einer Teilnahme im Straßenverkehr mit sich bringt? Ist Ihnen das egal, wenn es um das Erkennen der Unterwürfigkeitsgeste „Maskentragen im Freien“ geht? Können und wollen sie nicht darauf verzichten, da ansonsten das Leben im Freien weitgehend unverändert weitergehen würde und die beabsichtigte Wirkung des Corona-Terrors nur sehr abgemildert wäre? Ist der eigentliche Zweck dieser Maßnahmen nicht Gesundheitsschutz sondern das Brechen des Bürgerwillens, letztlich um die linksgrüne Agenda rund um den dilettantischen angegangen und in dieser Form offensichtlich gescheiterten Klimaschutz unter Missbrauch staatlicher Gewalt doch noch durchzusetzen? Ist ein Großteil der Journalisten in vorauseilendem Gehorsam und beseelt vom Gedanken, Teil dieses Umbruchs sein zu müssen, bereit, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs zu diskreditieren und mit dem Attribut „Verschwörungstheorie“ zu belegen? Dient das aktuelle „Feuerwerk“ der verständnislosen Klimaschutzsendungen und Tschernobyl-Revivals ebenfalls diesem Zweck? Worin unterscheidet sich unser Land noch von der DDR? Reisefreiheit? Versammlungsfreiheit? Bürgerrechte? Freie Medien? Freie Meinungsäußerung? Angstmache? Mitläufertum? Naturzerstörung? Ruf nach Plattenbauten? Ablehnung des Individualverkehrs?

    Bleiben Sie bitte dran, unaufhörlich und hartnäckig all diese Fragen zu stellen, solange es noch erlaubt ist und nicht mit der Begründung „Verbreitung von Verschwörungstheorien und Hassbotschaften“ verboten wird. Kurze Einspielungen in Werbesendungen bereiten die Bevölkerung bereits darauf vor. Es ist ein Kennzeichen von Autokratien und Diktaturen, dass die Dosis der Strafen beharrlich erhöht werden muss, um den demokratischen Widerstand unter dem Deckel zu halten. Demokratien dagegen erkennt man an der Bereitschaft zum konstruktiven Diskurs.

    Herzliche Grüße
    Roland Aßmann

    1. P.S.: Wer auch nur eine Spur von Zweifel an der Berechtigung meiner Frage: „Ist der eigentliche Zweck dieser Maßnahmen nicht Gesundheitsschutz sondern das Brechen des Bürgerwillens, letztlich um die linksgrüne Agenda rund um den dilettantischen angegangen und in dieser Form offensichtlich gescheiterten Klimaschutz unter Missbrauch staatlicher Gewalt doch noch durchzusetzen?“ hat, kann ich nur die die heutige 19:00 Uhr-Nachrichtensendung des ZDF empfehlen. Das ist kein rein deutscher Vorgang. Das ist eine globale Transformation, für deren Umsetzung man gefügige, ängstliche Bürger und zu allem bereite Bürger braucht. Offensichtlich will man Widerstand an einer globalen Zerstörung unserer Landschaften und Natur bereits im Ansatz ersticken. Wir sollten uns diesen Tag im Kalender ankreuzen. Dieser Tag markiert das Ende der Freiheit und der Beginn einer globalen Öko-Diktatur. Keiner der vortragenden Staatsmänner US Präsident Joe; Biden, Chinas Präsident Xi Jinping, Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro und Russlands Präsident Wladimir Putin drückt deutlicher als Bundeskanzlerin Merkel aus, worum es wirklich geht, wenn sie sagt: „Wir stehen vor einer globalen Herkulesaufgabe. Es geht ja um nicht mehr und nicht weniger als die Transformation unserer ganzen Wirtschafts- und Lebensweise“. Wohlgemerkt vorgetragen zur besten Sendezeit im ZDF-Heute und nicht der Phantasie der gerade vom ÖRR so oft beschworenen „Verschwörungstheoretiker“ entsprungen. Sie steht damit in direkter Linie anderer „großer“ Führer. Auch diese haben in der Regel vorher klar angekündigt, was kommen wird. Die Menschen wollten in aller Regel nicht zuhören, sind begeistert mitmarschiert und wurden im Nachgang mit Katastrophen und Tragödien ungeahnten Ausmaßes bestraft. Die Geschichte wiederholt sich eben doch. Die Menschheit steht kurz davor, möglicherweise einen ihrer größten, wenn nicht sogar den größten Irrtum ihrer Geschichte zu begehen. Denn bestätigt sich die unten detailliert erläuterte These, wird klar, warum sich der Klimawandel in Deutschland besonders „krass“ darstellt: wir bremsen mit aller Macht unseren Wind aus! (s. https://www.welt.de/wissenschaft/article158110222/Wetter-aendert-sich-in-Deutschland-besonders-krass.html und https://www.achgut.com/artikel/wie_deutschland_seinen_wind_ausbremst).

      Wer verstehen will, warum das in Zukunft so katastrophale Folgen haben wird, muss sich sowohl mit der Physik der Atmosphäre als auch mit der Wärmebilanz der Erde beschäftigen. Dabei ist auffällig, mit welcher Hartnäckigkeit sich Wissenschaft , Politik und Medien einer auf der Hand liegenden Fragestellung widersetzen: Warum taucht das jahrzehntelange Stilling, d.h. die terrestrische Windabnahme über Land um ca. 10….15% (s. „The stilling: global wind speeds slowing since 1960“ – https://phys.org/news/2017-10-stilling-global.html – veröffentlicht am 7. Oktober 2017 im Physik-Magazin PHYS.ORG) mit entsprechendem Einfluss auf die Verdunstung, dem stärksten Abkühlungseffekt der Erdoberfläche überhaupt, nicht in den IPCC-Reports auf? Da wird mit der CO2-These ein umstrittener Effekt, der angeblich durch 0,013% mehr CO2-Anteil in der Atmosphäre ausgelöst wird, als absolut gesetzt betrachtet, obwohl es bei Lichte betrachtet dafür keinen Beweis gibt und vieles dagegen spricht. GEO hat diesen Widersprüchen eine ganze Ausgabe gewidmet.

      Das gilt umso mehr, als Stilling überwiegend ebenfalls durch den Menschen verursacht sein dürfte und die Ursachen auch bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts definiert wurden, einem Zeitraum, als industrielles CO2 noch eine untergeordnete Rolle spielte, aber der Temperaturgradient des Klimawandelns fast die Steigung der vergangenen Jahrzehnte erreichte. Dass rein rechnerisch der Stilling-Effekt im Bereich des Strahlungsantriebs von CO2 liegen dürfte, mehrt die Zweifel.

      Dass die Verdunstung etwa linear vom Wind abhängt, ist schon seit fast 100 Jahren Allgemeinwissen und deckt sich im Übrigen mit der allgemeinen Lebenserfahrung. Dass die Verdunstung der größte Netto-Abkühlungseffekt der Erdoberfläche ist, kann dem bei Klimaforschern sehr beliebten sog. Trenberth-Diagramm entnommen werden. Es stellt die atmosphärischen Energieflüsse anschaulich dar: über 80 W/m² der eingestrahlten Sonnenenergie werden über Verdunstung abgeführt, etwa 20 W/m² durch Aufwinde, aber nur etwa 56 W/m² durch IR-Strahlung, in Summe also etwa 160 W/m². Nur der Anteil der IR-Strahlung kann durch die sog. Treibhausgase beeinflusst werden. Kennt man den Wasserkreislauf der Erde, kann auch der Beitrag der Erderwärmung durch das in Fachwelt wenig bekannte Phänomen des Stilling abgeschätzt werden. Er liegt bei etwa 1,5 W/m² und das ohne die Versiegelung und Trockenlegung der Landschaften sowie die geringe Kapazität zur Verteilung von Niederschlägen zu berücksichtigen, die die Verdunstung weiter reduzieren. Zum Vergleich: CO2 wird ein Strahlungsantrieb von etwa 2 W/m² zugesprochen. Dass der Klimawandel auf der Nordhalbkugel besonders heftig ausfällt, dürfte auch an der größeren Landmasse als auf der Südhalbkugel liegen. Dass die Arktis besonders heftig betroffen ist, dürfte an der sie fast komplett umschließenden Landmasse liegen.

      (Positive) Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Der leitende Klimaforscher der Max-Plank-Gesellschaft für Meteorologie in Hamburg Bjorn Stevens meint vor etwa eineinhalb Jahren auf die potentiellen Folgen des Stilling angesprochen:

      „Dear Mr Aßmann,

      I will respond in English as I using deepl.com to translate it will work more effectively than me writing in German.

      Unfortunately last weekend other matters prevented me from answering your email as I had hoped. This weekend finds me on my way into a two week vacation; but my way is long, so let me use part of the time to finally devote some thought to your questions, and make a first attempt at an answer.

      The basic question you raise is whether an Earth with weaker winds will be warmer, and whether the warming that we have been experiencing since industrialization might be a temporary response to a roughening of Earth’s surface. It is an interesting line of thought which I had not considered before, although others may have. However, I did not consult with colleagues, so the thoughts presented below are just an informal attempt to think through this problem, in the hope that my way of thinking will be of help for you.

      You are quite correct that conductive/convective heat transport at the surface is about 100 W/m^2 (80% evaporative and 20% sensible/thermal) and is proportional to the wind speed. Hence a slowing of the wind would reduce the surface heat flux, which would cause the surface to warm to balance the energy budget, this happens quickly over land whose low conductivity gives it a low effective heat capacity.

      Now suppose the wind were to decrease for the reasons you indicate, forgetting for a moment the effect on the momentum budget. Then the surface would initially warm. But the surface energy balance must be maintained, and to see how this happens we need to remember its different components:

      (1) Solar radiation (which we consider fixed) … it is about 150 W/m^2
      (2) Loss of Enthaltung from evaporation and conduction, this amounts to about -100 W/m^2
      (3) Loss of energy from an imbalance between upward thermal radiation and downward thermal radiation, about -50 W/m2.

      Mechanism (2) depends on wind speed and the thermal (including humidity) contrast between the atmosphere just above the surface and the surface. Mechanism (3) depends only on the thermal contrast. A warmer and wetter atmosphere is more opaque to infrared radiation so that the back radiation more closely approximates that what the surface radiates, so the ability of the surface to cool by radiating energy itself is reduced as the air above it becomes relatively warmer and wetter.

      So if the wind decreases and the thermal contrast stays the same, then we have an imbalance and the surface warms. The balance can only be restored by increasing the thermal contrast between the air and the surface, i.e., by the surface warming more than the atmosphere, or better yet the atmosphere cooling and drying as the surface warms. For instance if (2) reduces in magnitude, to say -90 W/m^2 instead of -100 W/m^2, then (3) must increase from -50 W/m^2 to -60 W/m^2, so that together they balance the incoming sunlight.

      For this to work the atmosphere has to warm and moisten less then the surface, perhaps even cool. Atmosphere cooling doesn’t make sense unless it also dries, as then we have the problem that the radiant energy balance at the top of the atmosphere will not be satisfied. But there is no evidence that the atmosphere is warming and drying. The other scenario is that the atmosphere warms and moistens, just not as much as the surface. This is a curious state of affairs as we must then moisten the atmosphere by reducing the evaporation, and also precipitation (which balances evaporation). Why and how this might happen is not obvious to me, but I can’t rule it out.

      One prediction of the CO2 warming theory of climate is that the atmospheric energy budget changes in a way that leads to an increase in precipitation, by about 3 %/ºC. At the same time, if one assumes that the relative humidity is about constant then it increases at about 6%/ºC, and the surface flux would (all things being equal) increase proportionately. This tension is resolved by all things not being equal, in a warmer climate surface winds reduce and the stability of the atmosphere increases, i.e., the air-sea temperature difference decreases (in magnitude), directly in contrast to what the other line of argumentation lead us to conclude. Hence, even without knowing much about CO2, a test would be to look at how the atmosphere is warming relative to the surface.

      Other issues that come to mind as I think of this are: (i) is Earth really rougher, certainly the removal of the forests has probably made it smoother, so the answer to this question is not obvious to me; (ii) how stronger drag affects the production of winds; (iii) what is the matter with the CO2 theory, as it appears consistent with all evidence. If one wants to make the case that warming is due to changes in Earth’s surface, then it is also important to know why the CO2 theory does not work; and finally (iv) how to explain the cooling of the stratosphere.

      That all said, I enjoyed thinking about your question, and will continue to do so and let you know if I have further thoughts. Certainly I will be the first to admit that I cannot simply explain what sets the surface wind speed. There are good arguments why it should reduce with warming (the troposphere becomes more stable to unsaturated motions), but I can’t really tell you why it is 7 m/s rather than 12 m/s for a given climate. Finally the other question you raise is how large-scale changes in surface roughness influence regional climate. Here, in addition to arguments of a purely local character, I would also look to the question of the effect of drag on planetary waves (expressed in the form of semi-permanent regions of high and low pressure) as these are important for ‘guiding’ the weather.

      With my best wishes, and a request that if we wish to continue to pursue this conversation, then perhaps it is better done over lunch.

      Bjorn Stevens“

      (gesendet am So, 26. Sep 2019 per E-Mail)

    2. Herr Langemann, einzig Ihre Bewertung der Entscheidung für Armin Laschet teile ich nicht vollumfänglich insbesondere auch bezüglich des Verhaltens der CDU. Es war bemerkenswerter Vorgang, dass sie sich nicht für den obersten Gefängnisaufseher sondern für den grundsätzlich eher liberaleren Armin Laschet entschieden hat und das gegen zornigen Protest der Leitmedien. Es scheinen zumindest einige in der CDU, allen voran Wolfgang Schäuble und Volker Bouffier verstanden zu haben, dass Politiker wie Angela Merkel und Markus Söder der Union in ihrer permanenten Missachtung universeller Menschenrechte einen dauerhaften, am Ende vielleicht sogar tödlichen Schaden zufügen, indem sie sich allzu schamlos dem Verlangen der links-grünen Feinden unser freiheitlich-demokratischen hingeben und damit selbst die AfD in Bezug auf Populismus weit in den Schatten stellen. Eigentlich musste hier längst der Verfassungsschutz aktiv, werden, doch wir alle kennen die Hintergründe dessen aktuellen Versagens, davon abgesehen, dass deren Leitung den Verfassungsbrechern direkt unterstellt ist. Denke die Absage von Robert Habeck ist auch seinen Gewissensbissen geschuldet, dieses üble Spiel der vermeintlich guten Sache bis zum bitteren Ende mitzuspielen. Annalena Baerbock scheint mir dagegen schlicht zu doof zu sein, zu erkennen, welch übles Spiel aktuell von der aktuellen Politikergeneration gespielt wird. Um die Welt zu retten, muss man sie nicht zuvor zerstören.

      Hier meine Schlussworte meines Vortrags auf Einladung der FDP am 23.10.2018 in Büdingen:
      – Energiewende hält den Abgleich mit der Realität an vielen Stellen nicht stand
      – Wahrscheinlichkeit des Scheiterns der Energiewende ohne Korrektur hoch
      – Energiewende will nicht nur die Energieform ändern, sondern die Grünen haben auch eine Agenda für eine Transformation der Gesellschaft
      – Alternative zur Energiewende, hier als Solarwende bezeichnet, ist möglich
      – Solarwende weist in nahezu jedem Punkt Vorteile auf
      – Energiewende ist der Schritt in eine unfreiere Welt mit vielen Abhängigkeiten und Restriktionen in Form ordnungspolitischer Maßnahmen
      – Solarwende ist der Garant für die Beibehaltung der individuellen Freiheit und der Schritt in eine gerechtere Welt

      1. Wer wissen möchte, was sich hinter einer „Solarwende“ (statt Energiewende) verbirgt, sollte sich diesen Vortrag von Christian Lindner vom 26.09.2019 vor dem Bundestag unter der Überschrift „Wie wäre es, wir würden #Klimaschutz mal groß und global denken? Zum Beispiel durch einen Neustart für das Projekt #Desertec in der Sahara?!“ (s. https://twitter.com/c_lindner/status/1177145417047445504?lang=de ) anschauen. Herr Lindner hat das in Büdingen vorgestellte Konzept 1:1 übernommen. Vielen ist nicht klar, dass 100 km x 100 km Solaranlagen in den Wüsten dieser Erde ausreichen würden, unseren kompletten Energiebedarf (nicht zu verwechseln mit dem fünfmal kleineren Strombedarf) in Form von Wasserstoff und eFuels/eGas mit Hilfe von Power-to-X-Verfahren zu decken:

        Kennzahlen:
        Solareinfall Nordafrika, Amerika, Australien, etc.: 2500 kWh/a m²
        Stromverbrauch Deutschland: ca. 550 TWh/a
        Endenergieverbrauch: ca. 2550 TWh/a

        Ertrag Power-to-X für 100 km x 100 km Nettofläche:

        100.000 m x 100.000 m x 0,2 (Solar) x 0,5 (P2X) x 2500 kWh/a
        = 2,5 x 1013 kWh/a x 0,1 = 2500 TWh/a
        = Endenergieverbrauch Deutschlands!

    3. Happy-Hippo-Windpark, was für eine nette Umschreibung für das Drama, das sich an unseren Küsten, unseren Mittelgebirgen, unseren Wäldern, unseren Dörfern und unseren Meeren gerade abspielt. Unsere Politiker geben vor, auch im Wahlkampf mit offenen Augen durch unser Land zu reisen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Eher glaube ich, sie prüfen mit professionellem Blick auf ihrem Smartphone, wie hoch der Kontostand gestiegen ist, getrieben von einer Branche mit extremem Lobbyisten-Gehabe (s. ARD-Doku „Der Kampf um die Windräder“ https://www.youtube.com/watch?v=LD5Pufk94HM) und überlassen parallel ihrem Chauffeur, ihre Mitmenschen in den Tod zu rasen.
      Würden Sie den Blick stattdessen auf die Landschaften richten, würden Sie feststellen, dass diese Energieversorgung der Moderne – eine Idee, die übrigens bereits einige Nationalsozialisten begeisterte (https://www.spiegel.de/geschichte/windkraft-im-nationalsozialismus-der-traum-vom-reichskraftturm-a-cac2a3b9-c80e-423a-9179-90a0792e8014), die damals aber an der mangelnden Versorgungssicherheit gescheitert ist – zu gefühlt Zweidritteln ihrer Zeit stillstehen. Kein Wunder, dass Sozialisten bis heute diese Technologie über alles lieben, jedenfalls weit mehr als unsere vormals wunderschönen Landschaften sowie die gestresste Landbevölkerung. Die Konsequenz ist jedem, der sich auch nur etwas über dem intellektuellen Niveau von Baerbock & Co bewegt klar: am Ende fehlt einerseits der Ertrag, andererseits nach wie vor die Versorgungssicherheit.
      Wenn alle deutschen Windparks & Solaranlagen im bitterkalten Februar 2021 in Summe 13,15 TWh Strom geliefert haben, dann klingt das erst einmal viel. Das sind immerhin 13,15 Mrd. KWh Ertrag (s. https://energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=de&c=DE&source=sw). Vor dem Hintergrund des Anspruches, eine Energiewende zu gestalten, ist das zwar fast nichts oder anders ausgedrückt etwa 6% unseres END-Energiebedarfes in einem durchschnittlichen Vor-Corona-Monat (1/12 von 2500 TWh – s. „Energiedaten Gesamtausgabe 2019“ des Bundeswirtschaftsministeriums: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/Energiedaten/energiedaten-gesamt-pdf-grafiken.pdf?__blob=publicationFile&v=40; übrigens: 1 PJ = 0,2777 TWh). Berücksichtigt man den erhöhten Energiebedarf des ungewöhnlich kalten Februar 2021 sinkt dieser Anteil in den Bereich von etwa 4 %, selbst wenn man die Produktion der einige Millionen Tonnen wiegenden Windräder pro Jahr vernachlässigt (ein Windrad wiegt mehrere tausend Tonnen!) Alles wohlgemerkt im Mittel. Im Zweifelsfall kann dies auch in Richtung weniger Promille des Energiebedarfes abfallen. Auch das könnten unsere neunmalklugen Politiker*innen erfahren ………. wenn sie sich mit Fakten statt mit ihrem Kontostand beschäftigen würden und vor allem, wenn ihr IQ für ein MINT-Studium ausgereicht hätte. D.h., wenn sie gelernt hätten, Diagramme und Fakten korrekt einzuordnen.
      Das sind viele Wenn und Aber. In der Realität bezahlen wir viel Geld für über 700 Abgeordnete, in der überwiegenden Anzahl Juristen, Verwaltungsbeamte, Lehrer oder wenn es ganz schlimm kommt, Vollzeit-Berufsabbrecher ohne Existenzabsicherung außerhalb dieser betreuten Einrichtung in Berlin. Wie man augenscheinlich sieht, lässt sich ein Hochtechnologieland mit einer solchen Truppe nicht regieren, ohne massiv an Substanz zu verlieren.
      Dass es auch den Spitzen der Wirtschaft am technischen Know-how mangelt, dieser politischen Inkompetenz ausreichenden ökonomische Kompetenz entgegenzusetzen, hat der VW-Chef Herbert überdeutlich zum Ausdruck gebracht. Um die Initiative der deutschen Automobilbranche für Brennstoffzellenfahrzeuge abzuwürgen, hat er sich in folgende irrwitzige Aussage verstiegen:
      „Wenn 100 Kilometer mit dem Elektroauto zehn Euro kosten, kosten sie mit Wasserstoff 30 Euro, so Diess.“ – s. https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/iaa2019/iaa-vw-chef-herbert-diess-ueber-wasserstoff-autos-das-ist-einfach-unsinn-/25009062.html).
      Seine schlichte Vorstellung: aktuell kostet ein Kilogramm Wasserstoff etwa 10 € und reicht aus, etwa 100 Auto zu fahren (s. WELT-Bericht: Test: So fährt sich der Hyundai ix35 Fuel Cell im Alltag – WELT). Folglich müsste angesichts der u.a. vom Umweltbundesamt verbreiteten Effizienzbetrachtung das Autofahren mit grünem Wasserstoff etwa das Dreifache kosten. (Wer „Wirkungsgrad FCEV“ googelt, dem wird als erste Information angezeigt: „Die Brennstoffzelle, die den Wasserstoff in Strom umwandelt, kann wiederum nur gut 50 Prozent der enthaltenen Energie in Strom umwandeln. Insgesamt liegen die Wirkungsgrade also bei etwa 85 Prozent bei BEV und 30 Prozent bei FCEV.“)
      Dass diese Spekulation von Automanager Diess um etwa Faktor 10 daneben liegt, macht schon eine einfache Rechnung deutlich:
      Ein Kilogramm Wasserstoff genügt, um etwa 100 km Auto zu fahren („950 Gramm des Gases benötigt der Wagen nach Norm auf 100 Kilometer“ – s. Test: So fährt sich der Hyundai ix35 Fuel Cell im Alltag – WELT). Ein Kilogramm Wasserstoff enthält etwa 33 kWh Energie. Diese zu erzeugen werden etwa 50 kWh Strom benötigt, der global betrachtet und aus Sonnenenergie (in Wüsten) gewonnen, etwa 2 bis 3 Euro-Cent/kWh bzw. in Summe 1 bis 1,5 Euro kostet (inkl. Verflüssigung und Transport etwa 2,0 bis 2,7 €/kg – s. Studie der Uni Köln zu grünem Wasserstoff: Weltweit große Kostenunterschiede und hohe Transportkosten — EWI (uni-koeln.de). Wohlgemerkt, um 100 km Auto zu fahren. Da kommt ein E-Mobil auf Batteriebasis niemals mit (20 kWh x 30 Cent/kWh = 6 Euro, Tendenz stark steigend).
      Dass sich diese gebündelte Inkompetenz irgendwann in unseren Bildungseinrichtungen niederschlägt, ist wohl nicht zu vermeiden. Wie sonst lässt es sich erklären, dass die von ARD und ZDF immer wieder eingeladene „Energieexpertin“ und DIW-Professorin Claudia Kemfert in einem Zeitungsinterview meint: „Der Strom aus Wind, Sonne und Biomasse deckt bereits heute einen Anteil von einem Drittel des deutschen Energiebedarfs.“ https://rp-online.de/wirtschaft/diw-expertin-akw-sofort-abschalten_aid-21024655.
      Die Erkenntnis, dass selbst eine führende, von unseren TV-Redakteuren hochgelobte Energieexpertin Strom- und Energiebedarf in unserem Land nicht (mehr) auseinander halten kann, ist so niederschmettert, dass ich hier meine Einlassungen besser beende, bevor die Mitmenschen auch noch die letzte Illusion verlieren. Zum Abschluss deshalb die einzige positive Botschaft: Annalena Baerbock ist nicht allein zuhause in unserer Happy-Hippo-Republik.

    4. Es gibt viele Beispiele, wie mittlerweile die Mitmenschen bewusst hinters Licht geführt werden. Das aktuelle „Feuerwerk“ an Lobeshymnen auf grünes Denken in Presse, Funk und Fernsehen sowie den sog. Neuen Medien lässt viele Mitmenschen vergessen, in welchem unvorstellbaren Ausmaß sie nachweislich getäuscht werden.

      Exemplarisch drei Beispiele:

      BEISPIEL 1:
      Fraunhofer stellt 2013 im Auftrag des Umweltbundesamtes auf Seite Ihrer Studie „Potenzial der Windenergie an Land“ die folgende Behauptung auf:
      „Die Windenergie an Land kann ihrer Schlüsselrolle im Portfolio der erneuerbaren Energien gerecht werden und
      auch einen erhöhten Strombedarf, z. B. im Zuge eines Einsatzes im Wärmesektor oder einer Zunahme der Elektromobilität, kompensieren. Es existieren ausreichend Standorte, die in Verbindung mit modernen Windenergieanlagen eine gleichmäßige Stromeinspeisung durch eine hohe Auslastung versprechen.“ Dabei ist die Aussage „gleichmäßige Stromeinspeisung“ sogar fett hervorgehoben
      (s. https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/potenzial_der_windenergie.pdf – S. 2/3). Man kann nur jedem raten, diese Aussage an der Realität zu spiegeln, z.B. auf der Fraunhofer Seite „Energy Charts“: https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&source=sw&interval=month

      BEISPIEL 2:
      Prof. Jacobson, Stanford, will uns glauben machen, dass die Energie der globalen Winde bis in 1 km Höhe nur um 0,007% abnehmen würde, selbst im Falle einer Energieversorgung der Menschheit ausschließlich über diese Energiequelle (s. https://www.researchgate.net/publication/26851783_Article_Investigating_the_Effect_of_Large_Wind_Farms_on_Energy_in_the_Atmosphere). Wer in der Schule in Mathematik und Physik aufmerksam zugehört hat, kann leicht ergründen, dass es sich dabei um sog. Fake-News handelt. Denn es ist ein einfaches Unterfangen, den jährlichen Weltenergieverbrauch durch 0,007% = 0,00007 zu teilen. Die so erhaltene Energiemenge liegt deutlich über der Energiemenge, die die Erde selbst am oberen Rand der Atmosphäre jährlich von der Sonne erhält. Die Grünen verbreiten solche Fake-Studien, die von Lobbyisten in ihrem eigenen Umfeld erstellt wurden, mit Begeisterung weiter (s. https://twitter.com/JuttaPaulusRLP/status/1021035450667069442) und ignorieren dabei wissenschaftliche Erkenntnisse, u.a. von Harvard und Max-Planck, die zu ganz anderen Ergebnissen kommen und auf die Auswirkungen der Windenergie auf die atmosphärischen Strömungen und Prozesse hinweisen (s. https://news.harvard.edu/gazette/story/2018/10/large-scale-wind-power-has-its-down-side/). Es dürfte kein Zufall sein, dass gerade Deutschland im globalen Vergleich der Klimawandel besonders zuschlägt (s. https://www.welt.de/wissenschaft/article158110222/Wetter-aendert-sich-in-Deutschland-besonders-krass.html). Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet die Grünen vom Misserfolg des eigenen Klimaschutzes profitieren, wohl auch weil kaum ein Journalist ihr perfides Spiel mit der Wahrheit reflektiert bzw. reflektieren kann oder will.

      BEISPIEL 3:
      Dass Presse und Medien überwiegend ein Problem haben, einen Teil der Realität wahrheitsgemäß an ihre Leser und Zuschauer zu vermitteln, ist mehr offensichtlich. Das betrifft Corona, aber eben nicht nur Corona. Besonders verbreitet ist dieses Phänomen, wenn es darum geht über Klimawandel und Klimaschutz zu berichten.

      Unterstützt werden sie dabei von einer Vielzahl von Organisationen und Verbänden sowie staatlichen Behörden, allen voran das Umweltbundesamt. Das Umweltbundesamt erläutert beispielsweise auf seiner Homepage, warum sog. „Klimaleugner“ falsch liegen und warum der Vulkanismus bei der CO2-Bilanz nur eine untergeordnete Rolle spielt (s. https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/uebersehen-die-klimatologen-die-vulkanischen):

      Auszug der vom Umweltbundesamt veröffentlichten Argumentationskette: „Aus der Tatsache, dass in den letzten rund 10 000 Jahren die atmosphärische ⁠CO2⁠-Konzentration in etwa konstant geblieben ist (ca. 280 +/- 10 ⁠ppm⁠) folgt bereits, dass der vulkanische CO2-Ausstoss gegenüber dem des Menschen unbedeutend sein muss. Tatsächlich sind die CO2-Emissionen des Menschen (insbesondere durch Nutzung fossiler Energieträger, Waldrodungen, Brennholznutzung, Zementproduktion u.a.) im Laufe des Industriezeitalters auf mehr als 41 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr angestiegen (Stand 2018). Die vulkanischen CO2-Emissionen sind dagegen viel geringer. Sie betragen etwa 0,3 bis 0,6 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr, das entspricht – verglichen mit den Emissionen des Menschen – 0,7 bis 1,5 Prozent.“

      Das klingt zunächst einmal plausibel. Rechnet man jedoch nach, stellt man auch ohne Kenntnisse in höherer Mathematik fest, dass die Vulkane in den letzten 10.000 Jahren mit 3000 bis 6000 Mrd. t CO2 etwa 1,3 bis 2,6 so viel CO2 ausgestoßen haben als die Menschen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe bzw. Brandrodung seit Beginn der industriellen Revolution: etwa 2340 Mrd. t CO2 (s. https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid-Konzentration). Obwohl Vulkane also seit Millionen Jahre offensichtlich riesige Mengen CO2 ausstoßen, sinkt die CO2-Konzentration kontinuierlich seit etwa 50 Mio. Jahren. Von etwa 1500 ppm auf 280 ppm der vorindustriellen Welt.

      Es stellen sich deshalb zwei Fragen:
      1. Wie ist das möglich?
      Es wird bei der CO2-Diskussion gerne verschwiegen, dass insbesondere die Bildung von Kalkschichten aber auch fossile Ablagerungen Unmengen an CO2 bindet. Würden die Vulkane im Zeitraum von nur 10.000 bis 20.000 Jahren etwa so viel CO2 ausstoßen, wie sich aktuell in der Erdatmosphäre befinden, wäre kein Leben auf der Erde möglich. Da die vulkanischen Aktivitäten heute weit schwächer sind als zu Zeiten der Dinosaurier nahm trotzdem der CO2-Gehalt der Atmosphäre kontinuierlich ab. Das änderte sich erst durch den modernen Menschen und seine Technik. Sein bisheriger Ausstoß verschiebt diesen Abbauprozess von CO2 in der Erdatmosphäre bislang um etwa 10 Mio. Jahre in die Zukunft.

      2. Hängt das Leben auf der Erde in einem viel stärkeren Maße an der CO2-Versorgung als das Presse, Medien, Politik, Umweltbundesamt und Klimaforschung bereit sind zuzugeben?
      Ja, schließlich gibt es ohne CO2 keine Photosynthese und damit kein höherwertiges Leben auf der Erde. Sog C3-Pflanzen, also 90% der Pflanzen auf der Erde stellen unterhalb etwa 120….130 ppm das Wachstum aufgrund CO2-Mangel komplett ein. (s. https://bildungsserver.hamburg.de/klimawandel-und-landwirtschaft-nav/2203496/kohlendioxid/)

      Wenn die Erde über keinen Gully für CO2 verfügt, lassen diese unbestreitbaren Fakten nur folgende Schlussfolgerungen zu:
      Eine abnehmende Vulkanaktivität bildet durch abnehmenden CO2-Ausstoß die größte Gefahr für das Leben auf der Erde überhaupt. In den letzten 6 Mio. Jahren hat der CO2-Gehalt kontinuierlich von 385 ppm auf 280 ppm abgenommen (s. https://bildungsserver.hamburg.de/treibhausgase/6088114/kohlendioxid-erdgeschichte/ – s. Abb.: „Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre in den letzten 65 Millionen Jahren“). Linear extrapoliert hätte es folglich lediglich noch etwa weitere 10 Mio. Jahre gedauert, bis das Leben auf der Erde in einen gefährlichen Dauerschlaf übergegangen wäre.

      ZUSAMMENGEFASST:
      Das Leben auf der Erde hängt unzweifelhaft am CO2-Tropf der Vulkane, ob diesen Gedanken die Ideologien des Umweltbundesamt, der Grünen, diverser NGOs, u.a. Greenpeace, FfF sowie der ÖRR zulassen wollen oder nicht. Dass der Mensch eine gefährliche Tendenz durch abnehmenden Vulkanismus weit überkompensiert, ist langfristig gesehen eher Chance als Risiko für das Leben auf der Erde. CO2 ist mit aktuell etwa 0,042% Anteil an der Erdatmosphäre nach wie vor ein rarer Baustein allen Lebens auf der Erde und kein Schadstoff, wie uns viele Protagonisten der grünen Transformation unserer Gesellschaft (Bundeskanzlerin am 22.04.2021 in den ZDF-Heute-Nachrichten: „Wir stehen vor einer globalen Herkulesaufgabe. Es geht ja um nicht mehr und nicht weniger als die Transformation unserer ganzen Wirtschafts- und Lebensweise“) einreden wollen. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund des erdgeschichtlich abnehmenden Vulkanismus. Viele Länder verfügen mittlerweile nicht mal mehr über einzigen lebensspenden Vulkan. Vor diesem Hintergrund ist es geradezu aberwitzig, wenn der aktuelle US-Präsident Joe Biden Anlagen bauen lassen will, die das CO2 aus der Luft filtern (s. die erwähnte Heute-Sendung vom 22.04.2021).

      1. Nachgerechnet zeigt sich, dass die 10.000 bis 20.000 Jahre sogar zu konservativ angenommen sind, denn dieser Zeitraum bezieht sich sowohl auf das CO2 in der Erdatmosphäre als auch das in den Ozeanen gelöste CO2. Für das ausschließlich in der Erdatmosphäre enthaltene CO2 muss die Formulierung
        „Würden die Vulkane im Zeitraum von nur 10.000 bis 20.000 Jahren…….“ folglich durch die noch drastischere Formulierung: „Würden die Vulkane nicht alle 5.000 bis 10.000 Jahre etwa so viel CO2 ausstoßen, wie sich aktuell in der Erdatmosphäre befinden, wovon etwa ein Drittel auf menschliche Aktivitäten zurückgeht, wäre kein Leben auf der Erde möglich.“

        Zum Nachvollziehen:
        Die Erdoberfläche beträgt 5100 Mio. km². Das Gewicht der Luftsäule über einem Quadratkilometer beträgt knapp 10 Mio. Tonnen, wie sich leicht aus dem Luftdruck von 1 bar = 1kp/cm² errechnen lässt. In Summe wiegt die Erdatmosphäre also etwa 5 x 10 hoch 15 Tonnen. 100 ppm entsprechen demnach einem Zehntausendstel dieses Gewichtes oder 5 x 10 hoch 11 Tonnen gleich 500 Mrd. Tonnen. Da das Molgewicht von CO2 mit 44 g/mol etwa 1,4 mal so hoch liegt wie das Molgewicht von Luft (ca. 31 g/mol), wiegen 100 ppm CO2 folglich etwa 700 Mrd. Tonnen. Alle CO2-Moleküle in der Erdatmosphäre (etwa 420 ppm) wiegen demzufolge aktuell etwa 3000 Mrd. Tonnen (= 420 ppm/100 ppm x 700 Tonnen), also exakt dieselbe Menge, die der Vulkanismus auf dem aktuellen Niveau laut Umweltbundesamt etwa alle 5.000 bis 10.000 Jahre an CO2 ausstößt.

        Wie man sieht, müssen die Manipulationen Umweltbundesamt & Co nur groß genug und die Stigmatisierung abschreckend genug sein, dass faktisch niemand mehr über die wahren Verhältnisse nachdenkt. Auf die Aussagen des Umweltbundesamt berufen sich dann die sog. Faktenchecker. So wird die Lüge zementiert und werden „Klimaleugner“ im ÖRR produziert.

        Damit erklärt sich auch, warum ich selbst in Geographie-Schulbuch meines Sohnes aus dem Seydlitz-Verlag folgende Sätze, formuliert vom renomierten Stefan Rahmstorf lesen durfte:
        “ Zum Verständnis des Phänomens Klimaskeptiker ist auch ein Blick auf deren Hintergründe und Organisationen hilfreich. Die drei Archetypen der Klimaskeptiker sind der bezahlte Lobbyist (vor allem die Kohleindustrie kämpft gegen Emissionsreduktionen), der Don Quichote (emotional engagierte Laien, häufig Pensionäre, auch einige Journalisten sind darunter – viele kämpfen tatsächlich gegen Windmühlen) und der exzentrische Wissenschaftler (davon gibt es einige wenige, allerdings fast nie Klimatologen). […] Alle drei Gruppen agieren dabei wie Lobbyisten: Aus tausend Forschungsergebnissen werden die drei herausgesucht und präsentiert, welche die eigene Auslegung stützen. Ein neutraler und seriöser Wissenschaftler wird dagegen versuchen, möglichst ausgewogen die Schlussfolgerungen zu erläutern, die sich aus der Gesamtheit aller tausend Resultate ergeben – mit allen Unsicherheiten und Fragezeichen – Stefan Rahmstorf, Ozeanograph und KLimaforscher“

        Die Formulierung Klimaskeptiker wurde vom ÖRR und vielen anderen längst in das noch diffamierndere „Klimaleugner“ umgewandelt. Mit diesem Vorwurf konfrontiert zu werden hat oftmals längst existenzielle Folgen für die Betroffenen.

        Es stellen sich Fragen:
        Glaubt Stefan Rahmstorf wirklich, dass er beim Thema Klimawandel neutral ist und die CO2-These noch mit unabhängigen Augen betrachten kann?
        Hat er sich nicht selbst bereits viel zu weit aus dem Fenster gelehnt und die nach wie vor unbewiesene CO2-These nicht längst als bewiesen erklärt?
        Gehört er wie im Übrigen auch das Umweltbundesamt, Greenpeace, u.v.a. nicht bereits längst zu den Lobbyisten?
        Warum hat PIK Potsdam, das Stefan Rahmstorf leitet, noch nicht zur Stilling- bzw. Verdunstungsthese Stellung bezogen, obwohl mehrere Male öffentlich dazu befragt? s. u.a. https://twitter.com/RoHeAss/status/1192505456415170561
        Warum hat mit Ausnahme von Prof. Stevens keine(r) der anderen, öffentlich gefragten Wissenschaftler sich ernsthaft mit dieser neuen These beschäftigt? s. https://twitter.com/RoHeAss/status/1161772318760284161, https://twitter.com/RoHeAss/status/1087740465254944768, https://twitter.com/RoHeAss/status/1180718488714989568,…..
        Ist noch keinem der betreffenden Wissenschaftler aufgefallen, dass ein Nachweis der CO2-These aus Mangel an anderen Erklärungen, den hier ARD-Meteorologe Karsten Schwanke vorträgt, sehr dünn ist? s. https://twitter.com/RoHeAss/status/1192506510594772992

        Nur eine Frage hat Stefan Rahmstorf eineindeutig beantwortet: Warum sich niemand, der einen Ruf zu verlieren hat, sich mittlerweile traut, sich offensichtliche und geradezu aufdrängende Fragen öffentlich zu stellen.

        1. Was für ein interessanter Perspektivenwechsel, vielen Dank dafür! Der Normalbürger sieht ja in der Regel keinen Grund dafür, die Aussagen der „Experten“ zu überprüfen, da schließe ich mich selbst mit ein. Erst die Erfahrungen mit BSE, Vogel- und Schweinegrippe sowie das Auseinanderfallen von erlebter und kommunizierter Wirklichkeit in der Corona-Krise haben mich dazu bewogen, kritischer Hinzuschauen. Aber der Windkraft war ich auch schon zuvor aus unterschiedlichen Gründen kritisch gegenüber eingestellt.

    5. Happy-Hippo-Windpark, was für eine nette Umschreibung für das Drama, das sich an unseren Küsten, unseren Mittelgebirgen, unseren Wäldern, unseren Dörfern und in unseren Meeren gerade abspielt. Unsere Politiker geben vor, auch im Wahlkampf mit offenen Augen durch unser Land zu reisen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Eher glaube ich, sie prüfen mit professionellem Blick auf ihrem Smartphone, wie hoch der Kontostand gestiegen ist, getrieben von einer Branche mit extremem Lobbyisten-Gehabe (s. ARD-Doku „Der Kampf um die Windräder“ https://www.youtube.com/watch?v=LD5Pufk94HM) und überlassen parallel ihrem Chauffeur, möglichst schnell durch unsere zunehmend kaputten, d.h. mit Rädern „zugebaute“ industrialisierten Landschaften, zu rasen.

      Würden Sie den Blick stattdessen auf die Landschaften richten, würden Sie feststellen, dass diese Energieversorgung der Moderne zu gefühlt Zweidritteln ihrer Zeit stillstehen. Unklar bleibt, warum die links-grünen Neo-Sozialisten der ehemaligen ökologischen Partei unseres Landes diese Technologie über alles lieben, jedenfalls weit mehr als unsere vormals wunderschönen Landschaften, die Natur sowie unsere gestresste Landbevölkerung. Die Konsequenz sollte jedem, der sich auch nur etwas über dem intellektuellen Niveau von Baerbock & Co bewegt, klar sein: am Ende fehlt einerseits der Ertrag, andererseits nach wie vor die Versorgungssicherheit.

      Wenn alle deutschen Windparks & Solaranlagen im bitterkalten Februar 2021 in Summe 13,15 TWh Strom geliefert haben, dann klingt das erst einmal viel. Das sind immerhin 13,15 Mrd. KWh Ertrag (s. https://energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=de&c=DE&source=sw). Vor dem Hintergrund des Anspruches, eine Energiewende zu gestalten, ist das zwar fast nichts oder anders ausgedrückt etwa 6% unseres END-Energiebedarfes in einem durchschnittlichen Vor-Corona-Monat (1/12 von 2500 TWh – s. „Energiedaten Gesamtausgabe 2019“ des Bundeswirtschaftsministeriums: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/Energiedaten/energiedaten-gesamt-pdf-grafiken.pdf?__blob=publicationFile&v=40; übrigens: 1 PJ = 0,2777 TWh). Berücksichtigt man den erhöhten Energiebedarf des ungewöhnlich kalten Februar 2021 sinkt dieser Anteil sicherlich in den Bereich von etwa 4 %, wobei die Produktion der einige Millionen Tonnen wiegenden Windräder pro Jahr bereits vernachlässigt ist (ein Windrad wiegt mehrere tausend Tonnen!) Alles wohlgemerkt im Mittel. Im Zweifelsfall kann der Energieertrag von Sonne und Wind auch nur wenige Promille des Energiebedarfes betragen. Auch das könnten unsere neunmalklugen Politiker(innen) erfahren, wenn sie sich mit Fakten statt mit ihrem Kontostand beschäftigen würden und vor allem, wenn ihr IQ für ein MINT-Studium ausgereicht hätte. D.h., wenn sie gelernt hätten, Diagramme und Fakten korrekt einzuordnen.

      Das sind viele Wenn und Aber. In der Realität bezahlen wir viel Geld für über 700 Abgeordnete, in der überwiegenden Anzahl Juristen, Verwaltungsbeamte, Lehrer oder wenn es ganz schlimm kommt, Vollzeit-Berufsabbrecher ohne Existenzabsicherung außerhalb dieser betreuten Einrichtung in Berlin. Wie man augenscheinlich sieht, lässt sich ein Hochtechnologieland mit einer solchen Truppe nicht regieren, ohne massiv an Substanz zu verlieren.
      Dass es auch den Spitzen der Wirtschaft am technischen Know-how mangelt, dieser politischen Inkompetenz ausreichenden technisch-ökonomische Kompetenz entgegenzusetzen, hat der VW-Chef Herbert deutlich zum Ausdruck gebracht. Um die Initiative der deutschen Automobilbranche für Brennstoffzellenfahrzeuge abzuwürgen, hat er sich in folgende irrwitzige Aussage verstiegen:
      „Wenn 100 Kilometer mit dem Elektroauto zehn Euro kosten, kosten sie mit Wasserstoff 30 Euro, so Diess.“ – s. https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/iaa2019/iaa-vw-chef-herbert-diess-ueber-wasserstoff-autos-das-ist-einfach-unsinn-/25009062.html.
      Seine schlichte Vorstellung: aktuell kostet ein Kilogramm Wasserstoff etwa 10 € und reicht aus, etwa 100 km Auto zu fahren (s. WELT-Bericht: Test: So fährt sich der Hyundai ix35 Fuel Cell im Alltag – WELT). Folglich müsste angesichts der u.a. vom Umweltbundesamt verbreiteten Effizienzbetrachtung das Autofahren mit grünem Wasserstoff etwa das Dreifache kosten, so seine schlichte, aber grottenfalsche Logik. (Wer „Wirkungsgrad FCEV“ googelt, dem wird als erste Information angezeigt: „Die Brennstoffzelle, die den Wasserstoff in Strom umwandelt, kann wiederum nur gut 50 Prozent der enthaltenen Energie in Strom umwandeln. Insgesamt liegen die Wirkungsgrade also bei etwa 85 Prozent bei BEV und 30 Prozent bei FCEV.“)
      Dass die Kostenanlyse von Automanager Diess um etwa Faktor 10 daneben geht, macht schon eine einfache Rechnung deutlich:
      Ein Kilogramm Wasserstoff genügt, um etwa 100 km Auto zu fahren („950 Gramm des Gases benötigt der Wagen nach Norm auf 100 Kilometer“ – s. Test: So fährt sich der Hyundai ix35 Fuel Cell im Alltag – WELT). Ein Kilogramm Wasserstoff enthält etwa 33 kWh Energie. Diese zu erzeugen werden etwa 50 kWh Strom benötigt, der global betrachtet und aus Sonnenenergie (in Wüsten) gewonnen, etwa 2 bis 3 Euro-Cent/kWh bzw. in Summe 1 bis 1,5 Euro kostet (inkl. Verflüssigung und Transport etwa 2,0 bis 2,7 €/kg – s. Studie der Uni Köln: https://www.ewi.uni-koeln.de/de/news/policy-brief-h2-kosten/). Wohlgemerkt, um 100 km Auto zu fahren. Da kommt ein E-Mobil auf Batteriebasis niemals mit (20 kWh x 30 Cent/kWh = 6 Euro, Tendenz stark steigend).

      Dass sich diese gebündelte Inkompetenz irgendwann in unseren Bildungseinrichtungen niederschlägt, ist wohl nicht zu vermeiden. Wie sonst lässt es sich erklären, dass die von ARD und ZDF immer wieder eingeladene „Energieexpertin“ und DIW-Professorin Claudia Kemfert in einem Zeitungsinterview meint: „Der Strom aus Wind, Sonne und Biomasse deckt bereits heute einen Anteil von einem Drittel des deutschen Energiebedarfs.“ (s. https://rp-online.de/wirtschaft/diw-expertin-akw-sofort-abschalten_aid-21024655) Die Erkenntnis, dass selbst eine führende, von unseren TV-Redakteuren hochgelobte Energieexpertin Strom- und Energiebedarf in unserem Land nicht (mehr) auseinander halten kann, ist so niederschmettert, dass ich hier meine Einlassungen besser beende, bevor der Leser auch noch die letzte Illusion über meinen Berufsstand verliert.

      Zum Abschluss deshalb die einzige positive Botschaft: Annalena Baerbock ist nicht allein zuhause in unserer Happy-Hippo-Republik.

  8. Chapeau! Es gibt in diesem Land noch Dichter und Denker. Dass diese irgendwann einen bestimmenden Einfluss in diesem Land spielen werden bleibt Utopie. Denn Demokratie ist die höchste, aber eben auch anspruchsvollste Staatsform. Die Mehrheit der Bevölkerung ist geistig und intellektuell überfordert und ihre Volksvertreter verfolgen ihre eigene Agenda und verkaufen ihre perfiden Pläne unter dem fadenscheinigen Banner einer falsch verstandenen Gesundheitsfürsorge.
    Die nächsten Wahlen, insbesondere die Bundestagswahl am 26.9.2921, wird zum Intelligenztest für das deutsche Volk. Ein unterdurchschnittliches Abschneiden sage ich schon mal voraus. Es sind düstere Zeiten und daran wird sich auch nach massenhafter Impfung aufgrund der indirekten Impfpflicht nichts ändern. Armes Deutschland …

    1. Ob „Demokratie die höchste, aber eben auch anspruchsvollste Staatsform ist“ ist eine bloße Behauptung. Wenn Demokratie Volksherrschaft bedeutet, dann muß man die Entscheidung des Volkes akzeptieren, unabhängig davon, ob es „geistig und intellektuell (was dasselbe ist) überfordert ist“ oder auch nicht. Im übrigen sind die Volksvertreter doch Abbild des geistigen und moralischen Zustandes des Volkes. Also bitte kein Gejammer über die Folgen der Demokratie, wie sie heutzutage verstanden wird. Eine Verbesserung des Zustandes setzt verbesserte Bildung und Ausbildung des deutschen Volkes voraus. Sie ist nicht in Sicht. Der Zusammenbruch der wirtschaftlichen Existenz der Leute, z.B. Stromversorgung und auch der bäuerlichen Landwirtschaft, ist eher in Sicht. Nur das wird einen Wandel bewirken – eben „wer nicht lernen und verstehen will, muß fühlen.“

      Wer das nicht erleben will, setzt sich in ein anderes Land ab. Man muß ja nicht immer die Dummheiten der Landsleute mitmachen. Im übrigen sollte man – aber das ist verpönt – mal feststellen, inwieweit die Grünen vom Wahlrecht der Ausländer mit BRD-Paß profitieren.

    2. Nachtrag zu „Denn Demokratie ist die höchste, aber eben auch anspruchsvollste Staatsform.“ Diese anspruchsvollste Staatsform erlaubt es jetzt hierzulande, daß die Staatsmacht in meine Wohnung eindringen darf, wann es ihr beliebt, und daß die Unversehrtheit meiner Person – im übrigen auch Ihrer Person – aufgehoben ist. Soll ich jubeln und von dieser „anspruchsvollen Staatsform“ begeistert sein?
      Ich will jetzt nicht auf Juristereien dieser „anspruchsvollsten Staatsform“ eingehen – aber sie laufen letztendlich darauf hinaus, daß 1+1=3 ist, wenn es ein sogenannter Gesetzgeber – seine Durchschnittsintelligenz lassen wir beiseite – beschließt. Diejenigen, die kess behaupten 1+1 sei 2, werden verknackt. So ähnlich geht’s doch den Kritikern der Corona-Maßnahmen. Es ist leider so, daß bedauerlicherweise aktuell alle Werte zur Disposition stehen – s. „The Great Reset“ – und die sogenannten „Demokraten“ sind überwiegend begeistert davon. Na, mal sehen, was aus dieser „anspruchsvollsten Staatsform“ wird.

    3. (…) „Denn Demokratie ist die höchste, aber eben auch anspruchsvollste Staatsform“.

      Wohl wahr. Jedoch, wer in der Demokratie schläft, wacht in derDiktatur auf.

  9. …brillant, Herr Langemann…Danke!!
    Was mir zu wählen übrig bleibt, sehe ich aber noch immer nicht…Wenn es Armin aus Aachen nicht gelingt, den Karren aus dem Merkel-Matsch zu ziehen, wird es eine rot-rot-grüne Regierung geben…und dann?: sch…. gute Nacht…

    1. Ohje auf Arminia die Lusche Laschet darf man aber nicht setzen. Ich glaube auch nicht daß es rot/rot/grün werden wird sondern wesentlich katastrophaler am ehesten aufgrund der weiterhin Schlafenden grün/schwarz

  10. Hochverehrter Herr Langemann,

    ich habe Ihren Beitrag mehrfach förmlich aufgesogen. Hochkultiviert, hochintelligent und auf den Punkt gebracht. Ich zolle Ihnen meinen höchsten Respekt.
    Tenor meiner Gedanken beim lesen war, tatsächlich kann die Feder – Ihre Feder – schärfer sein als das Schwert. Es mag eine abgedroschene Metapher sein,
    einen Leuchtturm im Dunkeln zu sehen, aber ich nehme Sie für mich in der meist düsteren Medienlandschaft als solchen wahr.
    Es erfüllt mich mit einer leisen Hoffnung, dass die Millionen, ihrer Existenz beraubten – welches sicher bis zur Wahl unter den Tisch gekehrt wird – wenigstens
    eine warnehmbare Veränderung in der Landschaft von Postensicherung, Lobbyismus, Ignoranz, Vetternwirtschaft und Vernichtung politisch intelligent agierender
    Menschen bewirken werden.
    Aber Schwab hat ja Kobold A aufgebaut.

    Ich wünsche Ihnen Kraft und Gelassenheit

    Herzliche Grüße

    Veit Hartung

  11. Sehr geehrter Herr Langemann,
    ein brillant geschriebener Text. Volle inhaltliche Zustimmung. Mir ist es mittlerweile völlig egal, wer diese Bananenrepublik regiert, denn Keiner kann es. Rot-Rot-Grün wäre doch „sehr schön“, weil es den totalen Untergang auf allen Ebenen in kürzester Zeit bedeutet. Da kommt „Freude“ auf.
    Lagerfeld/Willemsen unübertroffen. Vielen Dank dafür.

  12. Es gibt die ganz, ganz große Koalition aus Grünen, CDU/CSU, SPD und Linken. Die Opposition wird aus der FDP bestehen. Schließlich leben wir in einer Demokratie und Demokratie braucht formal eine Opposition. Da die AfD sich zu sehr für die Verfassung einsetzte, wurde sie schließlich vom Verfassungsschutz verboten. Erstmals werden wir eine Doppelkanzlerschaft aus Baerbock und Laschet haben. Das neu geschaffene Gender-Ministerium wird von Claudia Roth angeführt. Als erste Amtshandlung verbietet Sie das Schachspiel. Das ist Ihr zu schwarz-weiß. Außerdem durfte weiß immer anfangen.
    Es werden aber auch externe Polit-Neulinge ins Kabinett kommen. Rezo wird Außenminister. MaiLab ist für Kultur und Bildung zuständig. Die beiden sind sich einig, dass die Sprachen Deutsch und Englisch abgeschafft und durch Denglisch ersetzt werden, was für mich what the fuck absolut nachvollziehbar ist.
    Das ebenfalls neu geschaffene Wahrheitsministerium wird geleitet vom Universal-Wissenschaftler Harald Lesch (ehemals Astrophysiker), dem Peter Lustig für Erwachsene aus dem TV. Wenn ich mir unsicher bin, ob meine Meinung zu einem Thema nicht fake news oder Verschwörungstheorie ist, frage ich einfach clean Harry.
    Jetzt habe ich doch glatt den Staatsphilosophen Richard David Precht und vor allem Gottvater Drosten vergessen. Schande über mich.

    1. Man würde sich einen Gott wünschen, der wird aber nicht helfen er hat noch nie geholfen! Aber vielleicht taucht ein Zorro auf der die ganze Verbrecherbande zum Teufel schickt. Ja ich weiss das ist auch nur Träumerei. Wäre aber schön. Herr Langemann machen Sie so weiter. Bis bald.

  13. Lieber Herr Langemann.
    Ich habe Sie schon lange auf dem Schirm. Sie sind ein Genius! Nun ist auch Ihnen mal der Kaffee übergekocht. Das Wischtusch ist aus aller feinstem Linnen. Das nenne ich journalistische Hochkultur.

  14. Respekt.
    Aber leider werden wir dieses Chaos und diese Aushöhlung des Deutschen Intellektes nicht aufhalten.
    Aber
    Wir müssen es versuchen❗

  15. Kurz und knapp: Sie sind einer meiner persönlichen Helden. Bleiben Sie dran und machen Sie weiter – wie jeder von uns. Möge die Macht mit uns sein. Herzliche Grüße, J. Goebel

  16. Chapeaux Herr Langemann. And nothing to add on. Es ist so schwer sich dagegen zu stemmen, vor allem, wenn man schulpflichtige Kinder hat. Bitte bleiben Sie weiter so mutig und klug. Danke aus München! Ihre Babsi Beyer

  17. höchste wort -und gedanken- bzw. geistes kunst, herr langemann!
    welch wohltat nach den vielen geistig erbrochenen wortsümpfen, die uns die breiten massen von jounalismus, politik u. internet bescheren!
    danke.

  18. Der beste, klügste und treffendste Kommentar zu den von den Parteien gestellten Kanzlerkandidaten, den ich jemals gelesen oder auch gehört habe!!!
    Chapeau und bitte weiter so!

  19. Herzerfrischende und anspruchsvolle Bissigkeit, die das traurige politische Theaterstück vor Augen führt und trotzdem oder gerade deshalb ein Lächeln ins Gesicht der Leser zu zaubern vermag. Danke auch dafür. Es stehen dunkle Zeiten bevor und finstere Machenschaften bekommen immer mehr Raum. Dennoch wollen viele es nicht wahrhaben oder bemerken es gar nicht, wie systematisch entrechtet wird.

  20. Ich dachte fast bis zum Schluss es sei ein Text von Gunnar Kaiser. Scharf und gleichzeitig brilliant. Mein Respekt Herr Langemann!

  21. Das sind die Steigbügelhalter für den neuen Krieg gegen Russland. Unsere Kinder, die das Maskentragen so brav und folgsam erlernt haben, werden ihnen bedingungslos folgen.

  22. Sehr geehrter Herr Langemann, zunächst möchte ich Ihnen Dank und Respekt zollen für Ihre Seite „Club der klaren Worte“. Ich habe sie erst vor kurzem kennengelernt. Nun – Ihrer Aussage „es wird Zeit, dass wir von der Automobilindustrie endlich etwas lernen“ kann ich nicht folgen. Rückrufaktionen erfolgen, weil die Firma sonst einen großen unmittelbar erkennbaren Schaden genommen hätte und es auch – zumindest eingeschränkt – negative Folgen für die Verantwortlichen, die Firmenleitung, gehabt hätte.
    Der Schaden, den Politiker anrichten, ist für viele nicht erkennbar, da sie die intellektuelle Dürftigkeit oder sogar gesetzliches Fehlverhalten – z.B. Nichteinhalten des Amtseides – dieser Politiker nicht sehen. „Viele“ und „etliche“ stellen aber derzeit die Mehrheit. Ihre Hoffnung auf eine „Rückrufaktion“ ist ehrenwert, aber wer soll sie durchsetzen. Insbesondere vor dem Hintergrund der gewollten fortschreitenden Verdummung der Deutschen (mangelnde schulische Leistungen) sind solche politische Aktionen nicht zu erwarten.
    Am Ende erlaube ich mir eine persönliche Anmerkung. Vor rund 35 Jahren sagte mein Professor zu mir als seinem Assistenten (nebenbei: wir waren/sind Naturwissenschaftler) „gehen Sie nie in die Politik!“. Ich tat es nie. Er erklärte mir seine Empfehlung. Man mögen fragen: wen fördert ein Politiker in Amt und Würden? Natürlich jemanden, der ihm nicht gefährlich werden kann – also einen Dümmeren. Wenn dann dieser Politiker aus Altersgründen seinen Posten räumt und der Dümmere seinen Platz einnimmt, wen fördert dieser dann. Klar, wieder einen Dümmeren, also einen noch Dümmeren. Dann mein Professor zu mir: warten Sie ab, wo wir in 30, 40 Jahren landen. Damals schmunzelte ich.

    Im hiesigen politischen Bereich sehe ich nicht, daß Versagen persönliche Konsequenzen hat und es gibt keine übergeordnete Instanz, die Versagen feststellt.

  23. Vielen dank für ihren Hinweis auf diese wunderbare „Dialog-Delikatesse“ Es fällt durchaus nicht schwer sich vorzustellen, daß Frau Baerbock mit am Tisch saß
    aber leider zu keinem der besprochenen Themen etwas zu sagen gewußt hätte. Aber das macht gar nichts, die Kompetenz für den Auftrag ein deutsches
    Volk aus der „schwersten Krise seit dem 2. Weltkrieg zu führen“ kommt für menstruierende Wesen wie Frau Baerbock dadurch zum Ausdruck, daß man
    sich hinstellt und unter dem Jubel der „Journalisten“ verkündet: Ich kann das!

  24. Annalena Baerbock als ‚Kanzlerkandidatin‘ ?!
    … nur 2 Jahre zurück, …und jeder Bundesbürger hätte angesichts dieser aufpoppenden Meldung in den Medien sofort den Blick auf den Kalender gesucht … nur als Bestätigung, weil … ganz klar – heute muss wohl der 1. April sein … !

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