Das Lampenfieber und der Mut zur eigenen öffentlichen Meinung

In diesen Tagen und Wochen erhalte ich zahlreiche Zuschriften von Unternehmern, Journalisten und auch Künstlern. Viele von ihnen beklagen nicht nur ihr Leben in einer aus den Fugen geratenen Gesellschaft, sondern äußern Kritik an den politischen Maßnahmen. 

Sie verleihen ihrer Sorge Ausdruck, über die verlorenen Grundrechte. Sie kritisieren die Leugnung von Fakten durch die politisch Handelnden in Berlin und anderswo. Sie verzweifeln am Wegducken ihrer Kolleginnen und Kollegen.

Keiner von jenen ehemaligen Lautsprechern möchte öffentlich zitiert werden. Die Sorge vor den Repressionen, der sozialen Ausgrenzung, dem Verlust der Existenzgrundlage ist zu groß. 

Einige sind aber bereit, mir ihre Informationen zur Verfügung zu stellen oder „Lageberichte“ zu verfassen, unter der Maßgabe, diese nur anonym oder unter Pseudonym veröffentlichen zu wollen.

Das ist ein Dilemma für jeden Publizisten. Als Journalist möchte ich die Quelle schützen und dennoch Ihnen, meinen Lesern, diese Informationen weitergeben. Veröffentliche ich die Texte tatsächlich anonym, gerate ich unter Verdacht, jene „Whistleblower“ gebe es gar nicht. Veröffentliche ich die Informationen nicht, bekommen Sie keinen erweiterten Einblick in die Seelenlage der Nation.

Am Ende bleibt mir und Ihnen nur eine Option. Sie müssen mir vertrauen, dass ich Sie nicht täusche. Dennoch hadere ich damit, Menschen eine wichtige Stimme zu geben, wenn sie nicht mit ihrem Gesicht oder Namen dafür stehen wollen.

Im Herzen bin ich der Überzeugung, mit der Unterstützung von anonymen Meinungsäußerungen den drohenden Repressionen und auch dem Stigmatisieren von kritischen Stimmen und der voranschreitenden Denunziationen Vorschub zu leisten.

In einer freien, demokratischen und um respektvollen Umgang bemühten Gesellschaft darf eine Meinungsäußerung nicht eine Frage von Mut sein. Schauen Sie selbst auf der nach oben offenen „Richter-Skala“, wie stark das Beben ist, das bereits Ihren eigenen Mut erschüttert oder gar verschüttet hat. 

Nur aus totalitären Systemen kennen wir diesen inneren Dialog: „Traue ich mich? Oder sollen es doch besser andere tun…“

Ich habe meine Meinung geändert und werde hier letztmalig einem Menschen eine Stimme geben, den Sie vielleicht schon gesehen haben, dem Sie schon zugehört haben, der aber seine Gründe hat, anonym bleiben zu wollen. Es sind die bekannten.

Das Lampenfieber kennen Künstler vor dem Auftritt, manche frisst es fast auf. Auch nach Jahren der Bühnenpräsenz. Heute ist es dennoch nicht so groß, wie jenes Lampenfieber vor dem öffentlichen Einstehen für seine eigene Meinung. Egal ob im privaten oder öffentlichen Raum, selbst wenn es um das Verteidigen von freiheitlichen Grundrechten geht. Verrückt, oder? 

Es sagt nichts über den Verfasser des hier veröffentlichten Textes, viel jedoch über unsere Gesellschaft aus.

Und ja, es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

Den offenen Brief eines soloselbständigen Künstlers können Sie hier lesen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung des unabhängigen Journalismus in Deutschland. 

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160 Antworten

  1. In solch traurigen Zeiten wünscht man sich musikalisch untermalte, geistreiche und witzige Reimkultur von einem Bodo Wartke und oder Darbietungen vieler andere deutscher Künstler, die jedoch aus unerfindlichen Gründen gerade jetzt schweigen, wo ihnen sonst zu allem und jedem was unterhaltsames einfällt. Ist all denen der Spaß, die Freude am Leben abhanden gekommen? Wir Unternehmer müssen alle sehen, wie wir mit dem geistigen Blödsinn aus Berlin und Brüssel klarkommen, uns damit arrangieren oder die Bude konsequent zusperren und unsere Mitarbeiter in Kurzarbeit entlassen. Da hilft kein Rumheulen. Und geholfen hat die „Politik“ noch nie. Ausweg Florida oder Schweden …

  2. Lieber Künstler / Verfasser des Briefes, um den es hier geht.
    Vielleicht lesen Sie ja mit. Ich hoffe es.
    Wahrscheinlich kenne und schätze ich Sie.
    Jedoch muss ich Ihnen sagen, dass es zwar eine nette Geste ist, aber so in dieser Anonymität rein gar nichts bringt.
    Wann wenn nicht jetzt ist endlich der Zeitpunkt, öffentlich Stellung zu beziehen? Ungeachtet der Folgen ?
    Taktvoll, seriös, sachlich, mit der geballten Macht der klaren Fakten im Hintergrund.
    Das MUSS doch möglich sein?
    Im Gegenteil – es ist sogar bitter nötig!
    Überlegen Sie bitte, ob Sie nicht geradezu die Verantwortung haben.
    Wir haben diese Situtation jetzt ein Jahr. Immer noch kein Indiz einer Richtungsänderung in Sicht.
    Wenn Sie jetzt – so wie natürlich viele andere prominente Persönlichkeiten, die durchblicken – immer noch schweigen, dann ist der Grund, warum Sie jetzt keinen Mut finden, genau das, was das Ergebnis sein wird, WENN Sie weiterhin schweigen.
    Denn wenn sich nichts ändert, ist auch Ihre Situation am meisten gefährdet.
    Es kann jetzt kein Zögern mehr geben. Allein um die Selbstachtung zu behalten.
    Und es geht nicht nur um Ihr persönliches Schicksal – Zigmillionen würden profitieren, wenn endlich hochgeachtete Persönlichkeiten aufstehen.
    Egal, welches Regime wir haben, mit den größten Einfluß haben immer noch Prominente. Schauspieler, Musiker. Beliebte und beachtete, ja von vielen geradezu verehrte Persönlichkeiten. In der Meinungsbildung rangieren sie meiner Erfahrung nach deutlich vor Politikern.
    Wenn so jemand aufsteht und endlich klare Fakten nennt, und einer nach dem anderen sich anschließt, wäre das eine der letzten, wenn nicht DIE letzte Möglichkeit, eine Änderung zu bewirken.
    Wenn Sie alleine nicht den Mut haben – finden Sie andere. Sie kennen bestimmt entsprechend gleich Denkende. Tun Sie sich zusammen.
    Wenn endlich hochgeachtete seriöse, beliebte prominente Persönlichkeiten, zu denen viele Menschen aufsehen, den Mund aufmachen, ist die Chance gut, dass wirklich etwas bewirkt werden kann.
    Bitte handeln Sie! Sollte es nicht klappen, haben Sie wenigstens das unschätzbare Gefühl, das Richtige getan zu haben!
    Wir zählen auf Sie !

  3. Am 7. Februar 2021 wurde hier auf der Seite des Club der klaren Worte der Aufruf eines Musikers geteilt. Gerichtet an die schweigende Mehrheit der Künstlerinnen und Künstler mit dem Titel: Wann, wenn nicht jetzt? Wann erhebt ihr eure Stimme …?
    Der Musiker Jens Fischer Rodrian formuliert darin gekonnt, stilsicher und auf den Punkt diese Misere in vergleichsweise wenigen Zeilen und um so vieles treffender. In den Artikel eingebettet ist auch ein sehr hörenswertes Interview des Künstlers mit Radio München und ein von ihm produziertes Video, in dem er das Thema musikalisch aufarbeitet.

    Herr Anonymous: Ich gehe davon aus, dass Sie sich diese Plattform auf der Sie Ihre Meinung verbreiten möchten, vorher näher angeschaut haben (?) Frage: Was in Ihrem Brief habe ich überlesen, dass es diese Veröffentlichung braucht? Für mein Empfinden wären Sie doch besser dem Aufruf Ihres Kollegen gefolgt!

    PS: Ich hatte den Artikel ‚Wann, wenn nicht jetzt‘ in meinem Facebook-Account geteilt. Dort bin ich mit nicht wenigen Künstlern „befreundet“. Überrascht es sie hier wenn ich sage, dass ich NULL Reaktionen darauf bekam?

  4. Ich für meinen Teil denke, dass die Gesundheit anderer mich nichts angeht. Sie ist mich noch nie etwas angegangen und die vielen Toten tagtäglich, die in der Entfernung von mir gestorben sind, auch die können mich nichts angehen, so wie sie die letzten 50 Jahre meines Lebens immer schon gestorben sind und auch weiter sterben werden. So geht auch meine Gesundheit niemanden wirklich etwas an, der nichts mit mir zu schaffen hat. Niemand von den vielen Fremden wird an mein Kranken- oder Sterbebett kommen und wie sollte ich solches auch erwarten? In der Masse sterbe ich anonym. Keiner beklagt meinen Tod und soll es auch nicht. Wozu? Den Tod „der vielen“ zu beklagen, das ist in etwa so, als würde ich beklagen, dass es ein Wetter gibt oder dass sich die Erde um die Sonne dreht. Es geschieht, ohne mein Zutun. Dieses „zutun“ ist es nun, dass man mir unterstellt. Das ist doch unfassbar. Selbst, wenn es stimmte, dass ich „dazu tue, andere Menschen anzustecken obwohl ich nicht krank bin“ (was ich nicht glaube), so ist ein solches Menschenbild dennoch abzulehnen, weil es nichts als Übel über uns alle bringt und daran zu glauben, eine zerstörerische Ideologie ist, die jeden zum Feind des anderen werden lässt. Dass dieses nun umgedeutet worden ist zum „Freundsein“ das macht mich selbst nach einem Jahr noch immer sprachlos.

    1. Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Es macht mich ebenfalls sprachlos, dass sich da (fast) alle im Netz der täglichen Infiltration durch sog. Qualitätsmedien wiederfinden und „mittun“ wollen. Wer für sich selbst sorgt und für sich Verantwortung übernimmt, ist plötzlich zum Egoisten gestempelt. Und (fast) alle argumentieren so. Ich hatte im Freundeskreis schon Diskussionen, die darin gipfelten, so könne nur ein grenzenloser Egoist argumentieren. Das sagen Menschen, die es richtig finden, Kindern in der Schule in kurzer Abfolge zuzumuten, einen Stachel in die Nase geschoben zu erhalten, um dann kurze Zeit später festzustellen, ob sie „Täter“ sind. Ist das noch eine Gesellschaft, für die man sich engagieren will?

      1. So sieht es aus, genau meine Erfahrung.
        Meine Nachbarn seit fast 10 Jahren diffamieren mich inzwischen als Antisemitin, setzen ihrem 8 jährigen Sohn auch draußen eine Kinder – FFP2 Maske auf, getestet wird er sicherlich auch.
        Wir reden schon seit einem halben Jahr nicht mehr miteinander, jetzt biete ich keinen Dialog mehr an. Ich wurde als Egoist beschimpft, weil ich Nems bestellt hatte.
        Ich kümmere mich so gut es geht um mich u bin auch nicht krank geworden. Vit D3+K2 kann ich nur jedem empfehlen. Ich kümmere mich nicht um irgendwelche Verordnungen, mache weitgehend was ich will.
        Montiere Schilder an Parks u Spielplätzen ab ( Maskenpflicht / Alkoholverbot) u schreibe mit Kreide überall die m.E.nach besten Info- Kanäle auf Wände u Bürgersteige u Treppen.
        Und gehe wieder auf die Straße. Aber ich verlasse auch Ende des Jahres das Land.

  5. Durch die Anonymität ist dieser Brief leider nutzlos. Ich habe ihn nun gelesen, er enthält – entschuldigen Sie meine offenen Worte – nichts neues. Kommt mir weinerlich vor. Ich persönlich war politisch meist desinteressiert, „die Politiker“ machten was sie wollten und interessiert hat es mich nie besonders. Dies ist nun seit März 2020 anders! Nie im Leben hätte ich jemals gedacht, dass ich demonstrieren gehen würde. Nun stehe ich seit Mai 2020 auf Demos, fast jedes Wochenende. War in Berlin Leipzig Kassel Stuttgart und München. Meinen Job habe ich noch, finanziell habe ich keinerlei Einbußen und dennoch demonstrier ich seit fast einem Jahr. Wo, frage ich mich, sind denn die so notleidenden Künstler, Gastronome, Einzelhändler etc? Jedesmal habe ich als Angestellte die Befürchtung mich könnte meine Chefin oder meine Kollegen auf einer „bösen“ Demo sehen. Kann die Bedenken also vollkommen nachvollziehen. Ich habe wochenlang meinen Mut gesucht und bin stolz auf mich weil ich meine Angst jedesmal überwinde. Warum kann das dieser Künstler dann nicht? Er oder sie stellt sich damit in eine Reihe mit den ach so systemkritischen (haha Scherz, das sind die ja nur nach außen) Speichelleckern Niedecken, Lindenberg, Toten Hosen etc. Übrigens Helden meiner Jugend *
    Wenn ich den Mut habe mich trotz Antifafotografen auf eine Demo zu stellen dann sollten andere sich anschließen. Ich verspreche einen riesigen Zusammenhalt. Gerade in Kassel war eine wunderschöne Stimmung, ich war dabei im Einkaufszentrum und es war absolut herrlich mal wieder in echte Gesichter zu schauen.
    Ich fordere hiermit jeden auf zumindest einmal zu einer Demo zu gehen. Von Tipperei auf dem Sofa wurde noch kein Regime gestürzt!

  6. Mich wundert es auch, dass seitens der Künstler sowenig kommt, vermutlich herscht auch hier eine große Konkurenz und es bekommt nur derjenige einen Auftrag, der auf der „richtigen“ Seite stand. Wir wissen leider noch nicht, wie die „neue“ Normalität aussehen wird, aber wohnen, essen und arbeiten werden wir alle weiter müssen. Aus dieser Sicht verstehe ich den Wunsch nach Anonymität der Künstler, es gibt allerdings auch genügend, denen das aus wirtschaftlichen Gründen egal sein könnte und es täte wirklich gut, wenn sich hiervon ein paar zusammentun und Farbe bekennen würden. Es gibt die „Mutigmacher“ an die man sich wenden kann, vielleicht wäre das ein Weg. Die Situation mit Corona hat die Zensur und die Einschränkung der Meinungsfreiheit, sowie den Faschismus in unserem Land nur verstärkt zum Vorschein gebracht, stattgefunden hat das alles vorher schon. In der „neuen Normalität“ nach meiner Vorstellung spielt für mich neben der Meinungsfreiheit, einer objektiven Berichterstattung (keiner Meinungsmache und Propaganda), die Kunst eine große Rolle, egal in welcher Form. Ich wünsche mir, das alte System auf keinen Fall wieder zurück, es kann ja auch alles besser werden, dafür sollten wir unsere Energie einsetzen. Das wäre auch ein Ansatz, gerade für Künstler. Ostern ist eine frohe Botschaft, das sollte uns Mut geben in der positiven Energie zu bleiben, bzw. immer wieder darin zurück zu kommen, auch wenn das nicht so leicht ist und die Geduldfähigkeit arg strapaziert wird.

    1. Ja so ist es mit Künstler, in der Schweiz sind Künstlergruppen gegen Demonstranten aufgetreten,
      sie haben sie lächerlich gemacht,
      Ich sah von Pavarotti bis Gruberova
      jetzt ist aber fertig mit Künstler aller Art. Die, die auf der Strasse Kunst machen, die sind für mich ok.

  7. Es ist die ANGST die diese Pandemie an Leben hält, AHA Regeln lauten Alle haben Angst . Vor dem Virus, vor den staatlichen Maßnahmen, vor dem Ruin gesellschaftlich und wirtschaftlich der Demokratie.
    Es muss gelingen diese Angst zu überwinden und das bekommt man hin, wenn man auf Gleichgesinnte stößt.
    Zum Beispiel auf Demos.
    Die letzt Großdemo in Kassel war einfach wunderbar ,so viele Leute die auf der gleichen Welle reiten und die unübertroffene positive Energie. Wir sind viele,ie nur wenige denen wir die Macht überlassen, das ist die falsche Richtung. Nein, sagen zu den Maßnahmen lernen ungehorsam zu sein. Der Rechtsstaat ist auf unsere Seite was kann passieren ? Nichts , evtl. eine Ordnungswidrigkeit . Mut wird sich lohnen und hilft aus dem depressiven Zustand der Ohnmacht.
    Man muss es erleben und spüren das gibt Kraft Zuversicht und stärkt den Kampfgeist, alles in Frieden und liebevoll. Selbst bei den Polizisten hat man
    gemerkt viele sind auf unsere Seite durch ein Lächeln ein Herzzeichen und Daumen hoch. Keine Durchsagen Abstand halten, Maske tragen nichts . Man schaut in glückliche Gesichter .
    Nur Mut ..

  8. „Wir brauchen die Welt der Kunst, um in der Realität bestehen zu können“ – dieser Satz wird Picasso zugeschrieben.
    Welche Sätze und Aktionen schreiben wir in der heutigen Zeit den Künstlern zu?
    Hej, noch nie was von Augusto Boal gehört? dem „Straßentheater der Unterdrückten“? Wo sind die kreativen Köpfe, die viele Fragen stellen?
    Die Kunst muss gerade in schwierigen Zeiten provozieren, aufwühlen, Fragen stellen, neue Blickrichtungen aufzeigen, ohne Antworten liefern zu müssen.
    Doch bis jetzt wühlen uns nur die Menschen aus der Politik auf, ohne Antworten zu liefern.
    Angst frisst die Seelen auf, aber nicht die freien Gedanken, nicht die Kreativität! Sapere aude!
    PS. zum weitern Austausch der Gedanken sollten wir uns vielleicht am Denkmal treffen. Denk-mal-nach!

  9. Ich frage mich warum ausgerechnet von den Kuenstlern erwartet wird, dass sie Charakterstaerke zeigen? Das ist die Berufsgruppe, die am meisten von der oeffentlichen Wahrnehmung abhaengig ist, es sind Menschen, denen der Opportunismus von Berufswegen eingeimpft wurde. Vorallem die erfolgreichsten Kuenstler werden gerade jetzt ganz genau hinschauen wohin der Wind weht und ihr Faehnchen entsprechend ausrichten.

  10. Wieder so viele Kommentare. Hier und überall auf den unabhängigen Kanälen. Und dennoch, Antworten oder Perspektiven gibt es nicht. Weder hier, noch bei Reitschuster, bei Dr. Füllmich, den aufklärenden Ärzten et. etc. etc. Oder? Beim Konsumieren all dieser Nachrichten habe ich immer wieder ein gutes, hoffnungsvolles Gefühl. Und dann, ein paar Stunden später in den Sendungsbeschreibungen oder Schlagzeilen der Qualitätsmedien… Genau das Gegenteil. Immer wieder. Und die bilden nunmal die Realität ab. All die intelligenten und wirklich klugen Initiativen… was wird daraus? Ich erkenne nichts.
    In Österreich redet sich die FPÖ den Mund fusselig, „unfassbare Entscheidungen der Regierung“…. Und? Alles wird weiter voran getrieben. Wenn wirklich alles so unfassbar rechtswidrig ist, müsste es doch überall ein Leichtes sein, das Ganze schnell zu stoppen?
    Ich bin kurz davor, „die Seiten zu wechseln“. Denn es ist auf der anderen Seite auch nicht mehr vermittelbar, dass plötzlich alle Regierungen der Welt zu Straftätern mutieren, ihre Wirtschaft auslöschen wollen und nur Vollidioten als Berater haben. Oder? Also, ich weiß nicht mehr weiter. Gute Nacht.

    1. Ein kleiner Impuls: Die „Seiten wechseln“ führt dorthin woher wir gekommen sind. Der Unterschied ist nur: die immer deutlichere Wahrheit kann „die alte Normalität“ nicht mehr instandsetzen. Soviele Unwahrheiten werden nun durch die Wahrheit korrigiert. Die Regierungen sind nicht jetzt zu Straftätern mutiert. Sie waren es die ganze Zeit. Nur jetzt wird alles – Tag für Tag – aufgeklärt. Eben, durch die globale Situation. Wir sind am Beginn einer neuen Zeit und wir alle erschaffen diese mit. Also, auf in eine großartige menschliche Haltung. Zuerst in sich selbst und dann teilnehmen, jeden Tag ein bisschen mehr, am Mitentwickeln einer wirklich ehrlichen, respektvollen Welt.

      1. Liebe Silvia, danke für den Kommentar auf den Kommentar. Unwahrheiten werden durch die Wahrheit korrigiert? Alles wird durch die globale Situation aufgeklärt? Und wo? Überall werden wegen der Zahlen und der zu erwartenden Überlastungen immer härtere Maßnahmen getroffen. Über 60% der Menschen befürworten das, heißt es. Microsoft bekommt einen Multimilliardenauftrag vom Pentagon. Nein, wer auf ein paar historische Gerichtsentscheidungen in erster Instanz (was ist aus den letzten geworden??) hofft oder vielleicht auf eine EU-Klage von Frau Renate Holzeisen vom Februar gegen die Impfzulassungen (was ist daraus geworden??)… Auf der ganzen Welt findet das Wettrennen um immer neue Impfstoffe statt, es gibt „Deals“ mit Putin wegen Sputnik… Wer glaubt denn, dass das alles noch zu stoppen ist? Wer, in Person, sollte das denn in der derzeitigen Situation tun?? Und die Gegner dieser ganzen Maßnahmen haben noch nicht einmal das Mandat der Mehrheit der Bevölkerungen. Nein, alle Initiativen in allen Ehren, aber mir fehlt der Glaube. Ich hoffe sehr, dass ich mich täusche!

        1. Hallo Michael,
          Karfreitag. „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
          Die Menschheit ringt doch überall darum, nach Kräften richtig zu handeln…(was „richtig“ ist, ist dann eine Frage der Perspektive und Haltung – die chinesische Regierung denkt auch, es sei richtig, was sie tut).
          Es hilft nichts, zu polarisieren. Es hilft wohl nur die Realität – die weder ein neues, fieses weltweit auftretendes Krankheitsbild ignoriert noch zulässt, dass die Politik sich mit fragwürdigen Massnahmen vergallopiert – und alle guten, fachlichen Standards reisst und missachtet. Dafür trägt doch einjeder Verantwortung…Zumindest die korrekte Darstellung ohne gebeugte Statistiken muss man doch vehement einfordern! Dazu braucht es doch keine „Seite“.
          Zu fordern wäre doch auch, dass nicht der Kommentar vor dem Bericht erscheint…Mainstream folgt doch der vorgekauten Bewertung weniger „Spezialisten“.
          Herzliche Grüsse

    2. Das haben sie sehr gut zusammengefasst, Herr Linsner. Mir ergeht es aktuell ganz genau so. Ich liege oft abends im Bett und wähne mich in einem Roman von Kafka, denke, das kann doch alles nicht wahr sein! Leider bin ich mit meinen Sorgen und Nöten (ja sogar fast Ängsten) irgendwie allein, da mein direktes Umfeld die Umstände eben nicht so sieht. Ich muss mich manchmal fragen, was ich, im Gegensatz zu den geliebten Menschen, nicht verstehe?! Oder sind es sie, die nicht verstehen, was hier vorgeht? Irgendwann müssen doch einmal mehr Leute wach werden und endlich aufbegehren. Die „Querdenker“-Demos sind doch gut besucht und wenn man sich in den Live-Streams von Boris Reitschuster umschaut, sieht man fast ausschließlich Menschen aus der Mitte der Bevölkerung. Dort gibt es offensichtlich so gut wie keine „Bekloppten oder Bescheuerten“ wie es Dietmar Wischmeyer in der heute-show immer so schön ausdrückt. Aber dann frage ich mich, wo sind all diese Leute im wahren Leben? Irgendwie mag ich es nicht glauben, dass Kritiker der Maßnahmen alle mundtot gemacht werden, das Lesen hier und auf mehrfach genannten Seiten zeigt aber, dass dies offensichtlich tatsächlich so ist.
      Ich wünsche mir, dass Menschen wie Boris Reitschuster oder auch Markus Langemann hier auch weiterhin dafür kämpfen, dass Wahrheiten ins Licht der Öffentlichkeit rücken und hoffentlich von einer breiteren Masse wahrgenommen werden. Ich jedenfalls, werde alles dafür tun um das zu unterstützen.

    3. Hallo Michael, so ist es wenn man aus einem bösen Traum aufwacht! Auch ich zweifelte an meiner Urteilsfähigkeit. Die Menschen, die mir früher nah waren, sind mir plötzlich fremd. Durch diesen wichtigen freien und unabhängigen Journalismus hat bei mir ein Umdenken stattgefunden. Mir wurden die Augen geöffnet. Alles wird gut! Vertrauen Sie weiterhin Ihrem Bauchgefühl und Ihrem Verstand. Das täuscht Sie nicht 🙂

  11. Die Menschheit (und die Erde) wird wachgerüttelt. Im wahrsten Sinne des Wortes. In diesem dauerhaften globalen Prozess werden sich sicher – und das erleben wir doch nun vermehrt – immer mehr Menschen zu deren persönlichen Situationen äußern. Im Augenblick anonym. Leicht zu verstehen und noch leichter zu akzeptieren. Schließlich rüttelt es nicht nur manche aus dem Tiefschlaf – ich erhoffe mir ein vermehrtes Aufwachen – sondern auch manche in deren aktiven Denunzianten-Gen. Ein Gen, dass sich ja nicht seit 2020 entwickelt hat – so ganz heimlich in der DNA. Nein, ein schon verhandenes aktives Gen. Bis dato konnten diese Gen-Träger so im alltäglichen die kleinen, meist ganz unauffälligen und doch wirksamen, Kontrollausführungen umsetzen. Nun, mit Einwilligung der Gesundheitsüberwachung in der globalen Situation, wird dem Gen täglich Tür und Tor geöffnet sich zu leben. Sich in seiner Vollkommenheit auszuleben. Und, es findet allerlei Befürworter. Nicht das Gen. Der Gen-Inhaber. Besser gesagt der Gen-Gesteuerte. Wir sind umgeben von diesen. Oder ist es das Gen der Angst? Beides. Könnte sein. Mit Sicherheit? Fehlt da nicht noch was? Oder noch mehr? Kann sein. Wir werden diese Frage die nächsten Monate – Jahre? – sicher beantworten können. Einem betroffenen Menschen also die Anonymität in dieser Zeit zu sichern, eben aufgrund seiner sehr wahren und ehrlichen Worte, ist sehr zu befürworten. Die Wahrheit lebte schon immer sehr gefährlich. Jetzt global gleichzeitig. Ein Phänomen. Ein Wichtiges. Ein Deutliches. Ein Unübersehbares. Könnte es sein, dass wir alle uns eine Frage stellen könnten: wieviel Wahrheit wird eigentlich gelebt? Wurde gelebt? Wird uns jetzt die Wahrheit von allem und jedem deutlich gezeigt. So jeden Tag ein bisschen mehr? Wird es noch anspruchsvoller? Fällt der Vorhang? – um zum Künstlerischen zurückzukehren. Fallen die Masken vor den Gesichtern? Ja. Es fallen nicht nur die Masken der globalen Player in Wirtschaft, Politik etc. Es fallen die Masken aller. Wahrhaftig von jedem. Jeden Tag ein bisschen mehr. Wohin wird uns dies führen? Ich wünsche mir: in die wirkliche Freiheit. In die, die in Wahrheit noch keiner kennt. . Die Weltbühne schreibt Geschichte. WAHRHAFTIG. In diesem globalen Prozess – er wird viel Zeit brauchen – genieße ich meine Espressi. Nicht weil ich mich nichtstuend zurücklehne. Nein. Ich stärke mich für den Weg in die Zeit, die uns braucht. Die Zeit der Freiheit.

  12. …diese Arbeit von Herrn Langemann dürfte bewirken, dass dann doch der eine oder andere die Anonymität verlässt…
    Zielführend wirksam! …

    1. Ich stimme zu, dass die Arbeit von Herrn Langemann das ist, was ich zeitlebens mit gutem Journalismus verbunden habe – eben Recherche und Darstellung, aber eben nicht ungefragte/unberechtigte Übernahme der Deutungshoheit. Aber wie unerträglich ist es, dass dies heute der seltene Ausnahmefall ist. Wer die Analyse von Paul Schreyer und das Schreiben der Redakteurin an Herrn Langemann kennt, der weiß auch, dass das keine Verblendung einzelner Journalisten ist, sondern hier steckt ein minutiös seit 25 Jahren eingeübtes Vorgehen dahinter, das mit dem Event 201 in 2019 seinen Übungsstatus verlassen hat und nunmehr exekutiert wird.
      Dies vorausgeschickt habe ich volles Verständnis für die anonyme Darlegung des Verfassers und danke Herrn Langemann sehr, dass er solche Beiträge-ausnahmsweise- zulässt. In der Sache ist es beklemmend, was der Briefverfasser erdulden muss, während die Diäten und Bezüge lustig weiter fließen.

  13. Ich bin erst im Herbst 2020 langsam wach geworden und habe bis dieses Jahr März gebraucht, um aktiv zu werden.
    Ich war mit meinem Mann auf der Demo in Kassel. Die Angst haben wir überwunden und es tat soo gut, Meschnen wie du und ich auf der Demo zu treffen, keine Nazis, wie in der Presse so gern verkündet wird.Ich kann nur allen empfehlen, auch den Mut aufzubringen, denn nur wenn wir viele sind, ändern wir etwas.

    1. Ich bin seit Ende Februar/ Anfang März 2020 !!! wach und inzwischen sehr müde vom Diskutieren. Zu viele wollen es nicht glauben. Es ist leichter, die Leute zu belügen, als sie von der Wahrheit zu überzeugen. Der altbekannte Spruch……

  14. Wie immer dass Kapital bestimmt, weil wir es bestimmen lassen! Was ich nicht begreife – wir haben so großartige Künstler – Die bekannten und großen müssen die Masse anführen (Weltweit), wenn von hier ein Funke über springt zu den Menschen,Fans (Ihr könnt doch funken versprühen- selbst in Konzerten erlebt) da gibt es ein Beben dass alles anders geordnet wird und solch undemokratische Handlungsweise Nie mehr passieren kann. Die Künstler haben es doch bewiesen friedliche ❤️ Demos (für Afrika usw.) jetzt für euch und euer Puplikum (Fans) – ich bin sicher das könnt Ihr.
    Wir Menschen sind uns unserer Macht die wir in der Masse haben nicht bewußt – wir müssen uns einig sein und dürfen uns nicht benutzen lassen – alles friedlich nur dass kann dass Ziel sein- Weltweit.
    Ich hab jetzt hoffentlich nicht nur geträumt…..❤️

  15. „Und ja, es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.“
    Dieser Satz ist wunderschön gelungen!

  16. Es geht mir gut. Ich bin gesund. Ich werde mich nicht impfen lassen. Mein Mann hat CLL (Chronisch Lymphatische Leukämie) die gut zu behandeln ist und es geht ihm auch gut. Unsere Tochter in Berlin hat Berufsverbot, von einen Tag auf den anderen, dazwischen immer mal wieder darf sie arbeiten (Erwachsenen Bildung), ist zur Zeit wieder völlig „von der Rolle“. Der Brief des „Künstlers“ hat mich sehr angesprochen und ich stimme in allem 100%tig überein. In meinem Freundes und Bekanntenkreis sind die Querdenker die Bösen, die man nicht verstehen kann. Diskussionen enden meist mit sehr unterschiedlichen Argumenten und niemand will sein „Recht“ aufgeben. Eigentlich ist doch mittlerweile alles pure Verzweifelung und wenn ich dann Frau Merkel bei Anne Will sehe und höre, dann kommt mir die (sorry) Galle hoch. Wir haben viel erreicht, es ist alles gut gelaufen…. ja, wo denn? Lebt die Frau in einer Blase mit Hör-bzw.Emotions- bzw Verstandesverlust? Wieso muss ich in Frankfurt mitten in der Stadt eine Maske tragen? Ich gehe an Menschen vorbei, ja, aber was ist mit Sauerstoff? Verboten? CO2 , von uns ausgeatmet sollte NICHT wieder eingeatmet werden. Das wird jeder Arzt bestätigen. Es ist schon fast ein Wunderwerk, das sich ein ganzes Volk dermaßen unterbuttern lässt. Mein Mann sieht immer nur die Todesfälle. Das Verstorbene, die nicht an oder mit Corona verstorben sind, trotzdem gerne als solche tituliert werden, wird mit Geld bezahlt. Darf man auch nicht sagen. Ich habe von 3 Fällen gehört, wo die Angehörigen das abgelehnt haben. In diesem Zusammenhang möchte ich ein Buch empfehlen: Autor: Paul Schreyer. Titel: Cronik einer angekündigten Krise – einfach mal auf Amazon / Rezensionen gehen
    und die lesen. Nur, wie kommen wir da wieder raus? Herr Lauterbach hat ja schon die nächsten Wellen im Hinterkopf und die Politiker/Medien/Journalisten singen dann wieder alle im Chor mit. Da ist die kommende Wahl ja ein echter Lichtblick, denn dann kann man viele dieser Damen und Herren abwählen, ja ganze Parteien mehr oder weniger verschwinden lassen. Ist das DIE Alternative? Vielleicht! Oder eine neue, andere Partei? Ich denke die BASIS Partei wäre das. Bitte, ich mache keine Reklame, bin kein Parteimitglied (in keiner Partei), nur die derzeitigen Herrschaften sind wohl kaum richtig für unser Land. Es muss sich vieles ändern, wohl auch an unserem Lebenstil. Die Ausbeutung der Erde (1. Diskussionen v.w. Grönland gibt es ja schon wieder), das Artensterben, um einiges zu nennen. Das die Wichtigkeit des Geldes etwas minimiert wird. Rückbesinnung auf uns selbst, uns Menschen .Vielleicht können wir es so anpacken. Freunde und Familie treffen, ins Restaurant gehen und Menschen umarmen. Das ist die Zukunft!!!

      1. Ich stimme Ihnen beiden auch voll zu, bin mir nur mit der Art der zu betreibenden Politik nicht sicher – die Wahlen werden nichts ändern, sie streben die Briefwahl an, die dann sehr leicht manipuliert werden kann.
        Die BAsis Partei halte zwar auch für eine gute Alternative, bin aber skeptisch, ob sie über die 5% Hürde kommt.
        Vamos a Ver.

  17. Moin Herr Langemann,

    zunächst einmal ist es an der Zeit, Ihnen meinen herzlichen Dank für Ihre Publikationen und für Ihre News-Letter zu sagen. Sie greifen den „Stier bei den Hörnern“ und sie fordern nicht nur Mut, sondern sie leben den erforderlichen Mut vor, den wir so dringend brauchen, wie nie zuvor. Allerdings stimmt das „wie nie zuvor“ nur bedingt, denn der Mut wurde uns schon so lange abgefordert,wie die BRD/DDR besteht. Wir stehen am Ingress zum Faschismus, aber nicht erst seit 2020, sondern schon von Anfang an. 1948 in Rabel Krs. Flensburg geboren, wuchs ich in eine Zeit des Schweigens hinein, in eine Zeit der Spiegelaffären, in eine Zeit als Rudolf Augstein eingekerkert wurde, in eine Zeit der Wiederaufrüstung, begleitet von der Nagold-Affäre, in eine Zeit der Kuba-Krise und des Vietnam-Krieges. Schon als Jugendlicher erfuhr ich sehr früh die Folgen des Bekennermutes.

    WENN DAS BEBEN DEN EIGENEN MUT ERSCHÜTTERT

    Ihr heutiger Newsletter und der anonyme Brief eines Künstlers erschüttert mich erneut, wobei ich nunmehr schon 73 Jahren in dieser Welt lebe, die noch nie meine Welt war, schon als Kind nicht. Seit mindestens 50 Jahren sehe ich mit klaren und ungetrübten Augen die Faschisierung unserer Gesellschaft. Natürlich landete ich mit solchen Einstellungen, die wohl mein Karma sind, in der 68er-Bewegung, leider beim militanten Flügel desselben, aber immerhin schwiegen wir nicht und wir lernten auch, nicht nur die Dinge beim Namen zu nennen, sondern die Dinge mit eigenem Namen beim Namen zu nennen. Man muss die Wahrheit lieben, sonnst funktioniert das nicht und wer das Gefühl hat, die Wahrheit nicht zu kennen, hat Angst sich zu blamieren. Diese Angst und die Todesangst haben unser Land, und die ganze Welt zum Schweigekartell gemacht.

    DIE ZEICHEN DER ZEIT ERKENNNE

    Wenn wir nicht an den Ursachen der jetzigen pathogenen Verhaltensweisen der Masse ansetzen, werden wir wohl oder übel erneut Faschismus und Krieg erleben müssen. Faschismus und Krieg werden dann zu einer erneuten Schule für alle jene, die nicht bereit waren und sind, die Lehren aus der Zeit vor 1945 zu ziehen, und aus der Zeit davor, und zwar der ganzen letzten 2000 Jahre nach der brutalen und feigen Ermordung des Narareners Jesus. Die Angst vor subversiven Ideen wurde schon immer von den Mächtigen und deren Gefolge mit brutalen Unterdrückungen und Verfolgungen begegnet: erst Hosianna und dann „Kreuzigt Ihn!“ Wenn ein Papst Ratzinger öffentlich die brutale Inqusition als fortschrittlich bezeichnen darf und alle schweigen, dann wird klar, das der Hort des Faschismus die Kirchen sind, die unter Hitler hoch im Kurs standen, sehr hoch!!!

    DIE ZEIT DER RICHTIGEN UND EHRLICHEN FRAGEN IM EIGENEN NAMEN

    Mit sehr großer Sorge beobachte ich das Treiben der Dissidenten, mit der gleichen großen Sorge, wie ich das Treiben der „Regierenden“ und deren Anhang beobachte. So lange nicht wichtige Grundsatzfragen zugelassen und erörtert werden, um zu neuen Erkenntnissen gelangen zu können, und so lange wie wir alten Wein aus neuen Schläuchen saufen wollen, statt uns selbst zu hinterfragen, werden wir den Teufelskreis nicht durchbrechen können. Einge solcher Grundsatzfragen sind z.B.:

    – Ist die Demokratie nicht der natürliche Antagonist zur Freiheit und was wären ihre Alternativen, wenn dem so ist?

    – Hatte uns nicht schon der große Friedrich Schiller vor der Demokratie gewarnt, quasi als Herrschaft der Dummheit?

    – Geht die Demokratie nicht grundsätzlich mit Faschismus und Krieg schwanger?

    – Ist das Grundgesetz der BRD verteidigungswert oder nicht eher die Basis der Entmündigung der Völker in der BRD?

    – Sind die Kirchen, die sich als angeblich höchste individuell-kollektive Gewissensinstanz hervortun, nicht in Wahrheit der Brutkasten von Gewaltherrschaft aller Art, weil sie selbst Gewalt als Wolf im Schaftspelz praktizieren, u.a. mittels eines faschistoiden Organigramms, mit dem sie schon immer Terror und Angst verbreiteten?

    – Warum war der Katholik Adolf Hitler der fanatischste Verehrer Luthers, was sich u.a. darin ausdrückte, dass das deutsche Nine-Eleven, der 9.11.1938 die Nacht war, in der die Synagogen brannten? Hatte da nicht auch Luther Geburtstag und warum wird dieser Hass-Prediger immer noch verehrt und warum werden immer noch Straße und Plätze nach diesem Hass- und Gewaltpreidger benannt, der sich selbst sogar als Mörder bezeichnete?

    – Muss man sich nicht wundern, dass die aktuellen Verwerfungen in unserer Gesellschaft ihren Ursprung in einer Wirtschaftsordnung haben, die nie grundsätzlich hinterfragt wurden und werden, einer brutalen Kriegs-Wirtschaft, in der Politiker und Wirtschaft-Kapitäne in trauter Einheit ein Verbrechen nach dem anderen generieren und zwar auf einer rechtlich gesicherten Basis?

    – Was für eine dümmliche Illusion steckt hinter dem Begriff der Rechtstaatlichkeit, einer staatlichen Rechtsordnung, die von C-Partein im Namen Gottes (siehe Präambel GG!) geschaffen wurde, um ein unchristliches Gewalt-Regime toben zu lassen? Ist die Gewaltenteilung nicht ein klares aber vertuschendes Bekenntnis zur Gewalt und ist das etwa christlich?

    FAZIT

    Soweit einige Grundsatzfragen, die natürlich nicht in Regierungskreisen erörtert werden, aber eben auch nicht im Volke und auch nicht in Kreisen der Dissidenten, die sich eher um einen neuen Main-Stream kümmern, ohne die tradierten Machtstrukturen und die Frage der Macht generell und vom Prinzip her zu hinterfragen. Liegt hier nicht der wahre Grund des pathogenen und suizidalen Schweigeverhaltens, weil man Angst vor der Isolierung hat? Sollten Sie Lust haben, diese Mail zu veröffentlichen, dürfen sie das – Mit Namen, Adresse und Kontaktdaten -. Auf meiner Website http://www.christusgewissen.de habe selbst öffentlich viele „peinliche“ Fragen aufgeworfen und natürlich Missfallen in Familie und von Freunden geerntet. Aber ist die Zeit des „kuschelns“ und kuschens nicht endgültig vorbei? Ist der Mensch zum Schweigen geboren?

    Verbindliche und dankbare Grüße an Sie und an Ihr Team
    gez.: Uwe-Ferdinand Jessen
    Flensburg, den 30.03.2021

  18. Hallo,
    Was ist schlimm bei einer Querdenkendemo dabei zu sein?
    Ihr müsst euch einmal mit den Themen beschäftigen und nicht das glauben was die ÖR verbreiten.

  19. Ich konnte in diesem Brief nichts lesen, was nicht schon längst bekannt war und schon tausendmal von anderen berichtet und geschrieben wurde.
    Die Kommentare unter diesem Brief sind meiner Meinung nach wertvoller als das Schriftstück des Künstlers.
    Gedruckte Worte werden uns zudem nicht retten, dazu sind Taten notwendig. Irgendwann ist alles gesagt und an diesem Punkt sind wir schon lange angekommen.

  20. Mein Kommentar ist keine Werbung für eine Partei ;-).
    Aber als Künstler einfach mal nachdenken, ob man eine eigene Partei gründen kann, oder wenigstens selbst kandidieren für die nächste Bundestagswahl?
    Es braucht wohl nur 200 Unterschriften, um sich bis Mitte Juli beim Wahlleiter anzumelden. Jammern nützt wenig. Das hab ich in der DDR schon gelernt.
    Und als Pflegekraft jeden Arbeitstag erlebt. Drei Jahrzehnte Pflegenotstand, Fallpauschalen etc. Dies als Empfehlung eines alten Intensivfachpflegers.
    Musiker, Künstler jedweder Art, sind wie viele andere Menschen, oft eine Enttäuschung. Aber sie sind eben auch nur Menschen mit Ängsten.
    Für mich war es ein kleiner Trost, die Pflegeproblematik satirisch aufgearbeitet zu bekommen, von Der Anstalt.
    Da gab es nicht nur eine gute Sendung, in den letzten Monaten, zum Beispiel vom 05.Mai 2020. Nein.
    Da gab es leider viel zu viele gute Sendungen. Trotz dieser vielen Informationen gab es keine Veränderungen in der Gesundheitsindustrie.
    Ein desolates Gesundheitswesen wird benutzt, eine desolate Politik zu verteidigen. Der Souverän hat die Wahl und er hat hat gewählt.

  21. Warum kann man unter so einen wichtigen Brief nicht seinen Namen setzen? Wovor fürchtet man sich noch, wenn man ohnehin am Rand des Abgrunds steht? Was ist das Schlimmste, was passiert, wenn wir zu uns selbst stehen? Und ist das schlimmer, als das, was passiert, wenn wir es nicht tun?

    1. Wenn der/die erste aus der Anonymität heraustritt, folgt vielleicht der/die zweite, und der/die dritte … und irgendwann entwickeln viele die Courage, öffentlich NEIN! BIS HIERHER UND NICHT WEITER! zu sagen. Wer bereits auf der Verliererseite ist, also schon fast alles verloren hat, der sollte aus dem Schatten heraustreten und laut werden. Wenn er weiter schweigt, wird seine Existenz so und so verloren gehen. Glaubt wirklich jemand, die Regierung bzw der Staat würden den Künstlern und Solo-Selbständigen tatsächlich aus der Bedrouille helfen? Weit gefehlt! Und die Agenturen? Die Manager? Was tun die? Nix!
      Ein gutes Beispiel für Zivilcourage und Aufmüpfigkeit ist Jule Neigel, die bereits an Live-Diskussionen zum Thema Corona-Maßnahmen teilgenommen und auf diversen Youtube-Kanälen Stellung bezogen hat. Und besonders schlechte Beispiele sind Schreihals Marius Müller-Westernhagen, der mal von „Freiheit“ gesungen hat … lang, lang ist´s her. Und Herbert Grölemeyer, der sonst immer gern mitdiskutiert, mahnt oder protestiert, er versteckt sich wohl in seinem Anwesen in London und traut sich nicht aus der Deckung. Wenigstens Nena hat den Mund aufgemacht und wird dafür jetzt diskreditiert.
      Aber all die anderen, sie sind abgetaucht: Schauspieler*innen, Film-Stars, Fernseh-Stars, Moderatoren, Show-Master, Ratefüchse und Quizmeister, Komiker und die zahllosen Promis, die sich sonst gern auf roten Teppichen in Szene setzen. Selbst die Kabarettisten sind im Mainstream angekommen und haben ihren Biss an der Regierungsgarderobe abgegeben.
      Solidarität in der Kunst – war wohl nichts.

      1. Eine lobenswerte Ausnahme ist Matthias Richling, in seinen letzten Shows und besonders in seinem Interview bei Phoenix – leider mit unsäglichem Moderator.

        1. Ich stimme Ihnen beiden auch voll zu, bin mir nur mit der Art der zu betreibenden Politik nicht sicher – die Wahlen werden nichts ändern, sie streben die Briefwahl an, die dann sehr leicht manipuliert werden kann.
          Die BAsis Partei halte zwar auch für eine gute Alternative, bin aber skeptisch, ob sie über die 5% Hürde kommt.
          Vamos a Ver.

      2. Sieh dir doch mal die Beiträge von Mathias Richling auf you tube an. Einer der ganz wenigen, der sich aus der Deckung traut. Ausserdem: Lachen stärkt das Immunsystem!!

        1. Hast recht, neben Monika Gruber und Helmut Schleich ein Lichtblick. Aber bitter enttäuscht bin ich von Schmickler und Pispers. Und wo ist Hagen Rether?

  22. Hallo Hr Langemann,

    ich lese Ihre Newsletter sehr gerne.

    Ich meine, Sie sollten diesen anonymen Personen keinen Raum bieten.

    Diese Gruppe von Begeisterten für Fridays4Furture, BlackLiveMatters, GegenRechts, Anti-AFD, Pro-Antifa etc.
    merken jetzt, dass es ohne Wirtschaft und Geld nicht geht und die o.g. Gruppen -oh Wunder- keinen Nutzen entfalten,
    wenn es brennt.

    Wieder geht es nur um die Lautsprecher selbst. Und der Langemann soll die Drecksarbeit machen.

    Ich würde es nicht tun.

  23. „wer immer nur das tut, was er schon immer getan hat, wird immer nur das bekommen, was er schon immer bekommen hat.“ Der Brief fasst meine Stimmungslage, meine Fragen, meine Bedenken recht gut zusammen. Schade, dass der Verfasser anonym bleibt. Angst vor der eigenen Courage? Sicher müssen wir lernen, mutiger zu sein und aus der Komfortzone heraus treten. Dazu gehört auch, sich namentlich zu äußern, Gesicht zu zeigen, … nicht in der Anonymität die Frustsuppe am heimischen Herd zu kochen. Das ist unbequem, strengt mehr an und eventuell ist es auch mit persönlichen Einschränkungen verbunden, eventuell werden uns Bekannte meiden, werden wir am freien Leben gehindert… Ich habe auch noch keinen wirklichen Schritt gemacht, meine Grundhaltung und meine Sichtweisen auf Gesundheit/Krankheit, die (Un-)Sinnhaftigkeit von Maßnahmen, meinen Anspruch auf Selbstbestimmung, meine Sorge um unsere Kinder und Jugendlichen, … außerhalb meines Freundes- und Familienkreises nach draußen zur Diskussion zu bringen. Angst vor der Courage. Ich übe noch mein Widerstandsverhalten, bastle an an meinem Mitgestaltungsverhalten, … es war schon bequemer. Würde…, Könnte..: Ich würde mich sehr freuen, wenn kräftige Stimmen in Erscheinung treten, das würde Mut machen, vielleicht auch Sicherheit geben …. Wissenschaftler könnten mit fachlicher Fundierung die Verkündung des einzigen Weges aus der `Pandemie` in Frage stellen, Alternativen sichtbar machen, Ängste nehmen. Künstler könnten öffentliche Diskurse anregen, frecher sein, …, Fachkräfte könnten sich öffentlich zu Situationen unter Kindern- Jugendlichen und Familien äußern, … Die Medien und Wirkungskreise dazu sind da. Das Warten auf die starken Stimmen … Da können wir komfortabel drüber schimpfen, dass die Niedeckens/Grönis usw. angeblich fehlen. Wirklich unerhört! Wir kaufen jahrelang deren Musik und jetzt retten die uns nicht! (Achtung Ironie) Selbst machen. Bedenklich finde ich: Befürworter der aktuellen Entwicklungen haben institutionellen Rückenwind. Ich staune, wer sich alles aufschwingt, im Namen der Wissenschaft die Pandemie-Kampanien/ -Verfügungen zu verkünden und über Andersdenkende zu richten. Ähnlich ist das auch bei den Gegnern, da werden ebenfalls aus kleinen Lichtern flammende Verkünder. Wer soll was tun? Führende Politiker haben das funktionierende System akzeptiert und dessen Spielregeln genutzt um an die Macht-, Verdienst- und sozialen Aufwertungsmöglichkeiten zu profitieren. Werden sie dieses System grundlegend in Frage stellen oder grundlegend ändern? Eher nicht… Das gleiche trifft doch auf viele andere Mitgestalter des Systems ebenfalls zu: Experten aus Medizin, Wissenschaft, Künstler, Stars, Unternehmer, Arbeitnehmer… nach dem Motto: „Schlachte nicht die Kuh, die dir jeden Tag Milch gibt…“ Dank und Wertschätzung an dieser Stelle stellvertretend für vielen andere gute und konstruktive Engagements für diese Plattform und das Wirken von Markus Langemann. Bleiben wir aufmerksam…

  24. Dass es derzeit nicht wirklich um unsere ureigene Gesundheit geht ist inzwischen überdeutlich. Allein das eingedeutschte Wort E-Health bezeichnet wie E-Mobility rein wirtschaftliche Aspekte. Genauso wie die E-Mobility nichts mit wahrhaftigem Umweltschutz zu tun hat, so hat die E-Health nichts mit wahrhaftigem Gesundheitsschutz zu tun. Das angebliche Pandemiegeschehen ist hier nur Hilfsmittel, wie auch die Veränderung des Klimas ein Hilfsmittel für die E-Mobility ist.
    Ich bin kein Musiker oder Schauspieler, vielleicht ein wenig Lebenskünstler. Hätte ich eine Gitarre und könnte darauf spielen, würde ich mich damit an an den Ostertagen an meinen Gartenzaun setzen. So mache ich es ohne Gitarre und werde Freibier und Aufklärungsflyer an die vielen Spaziergänger verteilen die an meinem schönen Garten und dem alten Haus gerne einmal stehen bleiben. – Liebe Künstler*innen, bitte verliert trotz allem nicht Eure Kreativität!

  25. Als Mitglied einer Provinz-Laientheatergruppe weiß ich aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, die Gruppe zu motivieren, gegen diese unsägliche Situation aktiv zu werden. Unsere Gruppe hat direkten Zugang zum Landkreis, trotzdem passiert nichts. Meine Anregungen werden nicht gehört, aus der ca. 15köpfigen Gruppe folgt meinem Denken eine Dame. Was bin ich froh, dass wir mit unserem Beitrag zur Kultur kein Geld für den Lebensunterhalt verdienen – trotzdem fehlt mir eines: das Glück in den Augen besonders der älteren Zuschauer, deren „Danke für den schönen Nachmittag“.
    Mit Schrecken sehe ich in die nähere Zukunft, in die fernere möchte ich noch gar nicht sehen.
    Meinen Namen gebe ich stets sehr gern öffentlich preis – was habe ich zu verlieren, was ich nicht schon kenne, erlebt habe? Leider bin ich viel zu wenig aktiv, habe trotzdem schon mehrfach gehört, dass ich mit dem, was ich mache, „Eier in den Hosen“ habe. Die zur Zeit so erschreckend erfolgreiche Regierungspropaganda wird sich eines Tages gegen sie wenden, keine Gehirnwäsche hält auf Dauer, wenn sie nicht personalisiert angewendet wird – und das schaffen sie noch nicht.
    Gern verzichte ich im Moment auf alles, was meine Kinder und vor allem meine Enkelkinder wieder uneingeschränkt haben sollen – das Recht auf freie persönliche Entfaltung. Um das zu erreichen, müssen wir allerdings in großer Zahl aufstehen und gegenhalten, nicht mitlaufen und abnicken. Ein Arnfang ist, Fernseher und Radio auszulassen, die ach so informative Zeitung/Zeitschrift eben nicht zu kaufen. Der Club der klaren Worte ist eines der Medien, aus denen man sich objektiv über die aktuelle Lage dieser Nation informieren kann – zumindest das ist im Grunde ganz einfach. Wenn sich der Kopf dann geklärt hat, geht es wie selbstverständlich weiter. Wir sind nicht giftig, wir sind soziale Wesen und sollten uns schnellstmöglich auch wieder wie solche verhalten.

  26. Am 4.November 1989 fand die Großdemo in statt, an der auch viele Künstler Flagge gezeigt haben. Von da an war klar, wer wo steht und in den öffentlich -rechtlichen Medien der DDR begann das Jammern, Bibbern und Entschuldigen. Damit war der mediale Rückhalt der Mächtigen weg. So müsste das heute sein. Wenn zahlreiche prominente auf einer Großdemo auftreten, können die, die noch an der Macht sind, daran nicht vorbei! Wir sind in der prekären Situation, dass die Demokratie und die Meinungsfreiheit Schritt für Schritt abgebaut wird.
    Es ist schon sehr spät!

  27. Sehr geehrter Herr Langemann, es besteht offenbar ein breiter Konsens, daß anonyme Briefe – ungeachtet ihres Inhalts – nicht geeignet sind, die politischen und gesellschaftlichen Umstände nennenswert zu verbessern. Stehen genügend Personen gemeinsam auf, ist dies dagegen ein Kinderspiel. Eine Anregung: Wie wäre es, wenn Sie eine größere Zahl solcher Briefe sammeln und mit den Verfassern klären, ob diese gemeinsam veröffentlicht werden können? Wenn 20, 30 oder 50 namhafte Kulturschaffende teilnehmen, muß der Einzelne keine Repressalien fürchten.

    1. Ich teile Ihre Meinung, denn auch mir ist dieser Gedanke gekommen. Zudem könnten doch unterstützend auch Nichtkünstler unterzeichnen/sich solidarisieren.

  28. Meine Hochachtung vor allen, die öffentlich und fundiert ihre Meinung sagen und auch dazu stehen. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie schnell man von Freunden und Familie ausgegrenzt wird, wenn man die Plandemie in Frage stellt und mit Fakten kommt, welche über die Leitmedien nicht verbreitet werden. Unsere Gesellschaft ist krank und zwar bewusst krank gemacht worden. Der Fisch stinkt vom Kopfe an und wenn ich mir die letzten Kommentare und Verdienstkreuze des Bundespräsidenten anschaue, beginnt bereits dort die Spaltung der Gesellschaft. Dies halte ich persönlich für Hochverrat an unserer freiheitlich, demokratischen Grundordnung. Die Leitmedien tun ein Übriges und befeuern diese Spaltung, jeder der nicht der Mainstream Meinung ist, ist ein Nazi, dabei sind diese es, welche mit faschistischer Propaganda den Gestank der Spaltung verstärken. In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich und haben wir nichts aus der Geschichte gelernt…ich bin Selbstdenker und setze mich für eine freiheitliche und demokratische Grundordnung aktive ein, auch wenn ich ausgegrenzt werde.

  29. Der Brief kaut das wieder, was allgemein bekannt ist und ändert nichts. Was nützt es andere Künstler aufzurufen und selbst nicht den Schritt auf die Straße zu tun und seine Meinung offen zu vertreten? Reihen Sie sich endlich in die Reihe der Künstler ein, die das bereits tun. Ich denke da an Lisa Fitz, Monika Gruber, Nina Proll, Roland Düringer, …
    Geben Sie Ihrer Stimme ein Gesicht!

  30. Ich verstehe generell nicht, das oben genannte Akteure sich nicht zusammenschließen und äußern, das einzelne Angst mag man verstehen, dasträgt dazu bei das diese nicht begründeten Maßnahmen fortbestehen, möglicherweise unendlich für uns alle, ich denke hier besonders an das abnormale Leben unserer Kinder.
    Ich sehe dass so, das am Ende ALLE verlieren, WOLLT IHR DAS WIRKLICH.???

  31. Alles Jammern und selbst Flucht hilft nicht an der Erkenntnis vorbei:
    wir sind nach einem langen Weg der Entmündigung in einer GLOBALEN DIKTATUR DER HOSENSCHISSER*INNEN gelandet, in der bereits Kinder ihre Freiheit und Selbständigkeit verlieren. Bin Gott dankbar, in einer Zeit aufgewachsen zu sein, in der wir bereits als Vorschulkinder ohne elterliche Aufsicht (und ohne Maske) umherstreunen durften, allen Gefahren und Risiken zum Trotz. Wer als Kind und Jugendlicher den Wert der Freiheit nicht kennengelernt hat, wird sie als Erwachsener weder vermissen noch verteidigen. Verführer*innen haben so einfaches Spiel.

  32. Ich stimme mit den meisten Kommentatoren überein: Dieser Brief enthält nichts Neues, ist selbstmitleidig und durch seine Anonymität wertlos und Teil des Problems. Besonders aufgestoßen ist mir die Beschwerde, dass der Künstlerprotest mit einer Querdenken-Demo im selben Artikel genannt wird. Gab es auf Seiten der Künstler Forderungen, den Irrsinn zu beenden? Wenn ich mich richtig erinnere, ging es bei diesem Protest vor allem ums Geld. Man muss nicht alles an der Querdenken-Bewegung gut finden, aber sie ist es nun mal – wenn auch nicht als einzige -, die zurzeit die Kraft hat, Tausende von Menschen auf die Straßen zu bringen, und zwar überall in Deutschland, Woche für Woche, sogar Tag für Tag. Bekommt der Herr Künstler das mit? War er in Berlin oder in Kassel? Wenn nicht: Warum nicht? Denn sollten die Proteste irgendeine positive Wirkung entfalten, wird auch er davon profitieren. Wie wäre es mit Stuttgart am 3. April? Im übrigen bin ich mir sicher, dass sich die Kunstszene aufteilen wird und dass sich aus der Protestbewegung eine alternative Kulturszene entwickeln wird, siehe „Aliens best friends“. Denn selbstverständlich sieht man Künstler wie Wolfgang Niedecken heute mit etwas anderen Augen. Wer von denen, die jetzt unter den Maßnahmen leiden und sich gefragt hat, wo sie denn nun alle sind, diese widerständigen, gegen Unrecht ansingenden Barden, wird sich in Zukunft ein BAP-Konzert anhören wollen? Nena macht es vor, wie man Unterstützung ausdrücken kann, ohne sich gleich mit der ganzen Sache gemein zu machen. Und je mehr Künstler sich bekennen, desto mehr werden es.

  33. Im Grunde ist alles gesagt. Die Fakten liegen auf dem Tisch, für jedermann einsehbar und abrufbar, wenn er es nur will.

    In der 45. Sitzung des Corona Ausschusses spricht ab 3:03:00 eine Psychologin und erklärt, warum die öffentlichen Narrative funktioniern, erklärt, warum die Mehrheit schweigt.
    Und, wie in jeder Gesellschaft gibt es die wenigen, die dirigieren, dann diejenigen, die von dem System profitieren oder sich eingerichtet haben und in den wichtigen öffentlichen Positionen (Politik, Rechtswesen, Gesundheitswesen,Kultur, usw.) sitzen, die offizielle Linie vertreten. Und es gibt die breite Masse, die aus Desinteresse, Angst vor Repressionen oder ruhig gestellt mit Netflix, billigen Waren, Helikoptergeld, kein Interesse hat, abseits zu stehen und ausgegrenzt zu werden.

    Es hat sich wenig geändert, die schönen Sonntagsreden unter dem Motto „Das darf nie wieder geschehen“ werden weiter an Sonntagen gehalten, die Lippenbekenntnisse „Ich hätte da nie mitgemacht“, leicht und locker ausgesprochen, angesichts der Tatsache, das man nur Glück hatte, etwas später geboren zu sein und es so nicht hat erleben müssen.

    Mut zeigt sich nicht in diesen Sonntagsreden, zeigt sich erst, wenn man im hier und jetzt bereit ist, den Mund zu öffnen.
    (Man lese dazu „Der Revoluzzer“ von Erich Mühsam oder höre Gunnar Kaiser in https://gunnarkaiser.substack.com/p/sehe-ich-das-richtig?r=9nqwv&utm_campaign=post&utm_medium=web&utm_source=copy ).

    Und nun? Sind wir mutig oder sind wir Mühsams „Revoluzzer“?
    Ich fürchte, die meisten werden erst dann mutig, wenn sie nichts mehr zu verlieren haben – und deshalb funktioniert das System und seine Narrative – gestern – heute und wohl auch morgen.

    Und trotzdem – wer ein wenig nachdenken mag und merkt, dass hier etwas nicht stimmen kann, muss nicht gleich zum Helden mutieren.
    Er kann kleine Dinge tun, die ihn nicht gefährden. Er kann Fragen stellen, er kann sich in alternativen Medien informieren und er kann sich einmal eine Demo ansehen, um zu sehen, ob sich sein Erleben mit den offiziellen Fernsehberichten deckt. Und, wenn er weiter gehen will, so kann er sich bei den neuen Parteien informieren (dieBasis).

    Eines aber setzt auch dieses voraus – eigenständiges Denken!

  34. Es ist wie mit den Streichhölzern: Ein einzelnes ist schnell durchgebrochen, aber einen ganzen Packungsinhalt bekommt man so schnell nicht klein.

    Seit einem Jahr gehen tausende Menschen gegen die Maßnahmen auf die Straßen, Erzieherinnen verlieren ihren Job, Anwälte werden aus der Partnerschaft gemobbt, anderen werden wiederholt die Bankverbindungen gekündigt. Trotzdem machen sie weiter, letztlich auch für die, die sie öffentlich auf den virtuellen Scheiterhaufen stellen. Was wäre so viel einfacher, hätten sie prominente Unterstützer.

    Wenn man mich noch einmal wieder auf ein Konzert lässt, wird Nena ganz oben auf meiner Liste stehen, die mehr Eier hat als viele andere und der wohl klar war, was nach ihrem „Danke Kassel“ über ihr losbrechen wird.

  35. Sehr geehrter Herr Langemann,
    danke für Ihre Arbeit, danke für Ihren Einsatz. Ich teile viele Meinungen der vorherigen Kommentatoren. Ganz vorne an den, dass die Meinung anonym ebenso auf dem Toilettenpapier besser Platz gefunden hätte. Auch wiederstrebt es mir, zu unterscheiden, ob nun die „künster“ oder der Arbeiter unter dem Diktat der Führerin leidet. Die Super-Reiche und der die Macht zugesprochenen Gesellschaft ist zutiefst verdorben. Gleichwohl hat jede Gesellschaft die Politik/Führung, die sie verdient, weil gewählt oder kritiklos hingenommen. Den meisten Menschen geht es schlicht immer noch zu gut, was böse klingt aber meiner Meinung der Grund ist, warum sich die meisten immer noch am Nasenring durch die Arena ziehen lassen. Es gibt – noch – keine Not. Die Sparguthaben haben die Billionengrenze gerissen, warum soll der Deutsche Michel sich da von der Couch erheben. Vielleicht wachen die Trantüten, die immer noch glauben, „alles wird gut“ auf, wenn Mutti nach dem Reiseverbot auch noch den Schießbefehl wieder hervor holt. Leider habe ich die Hoffnung verloren, dass wir aus dieser Gemengelage demokratisch rauskommen. Ich vermute, es muss weh tun……..der Mensch lernt durch Schmerz. Und im schlimmsten Fall ist es genau das, was die Strippenzieher haben wollen

  36. Lieber anonymer Schreiber, Dein Brief stimmt und es wird nichts dazu getan.
    Aber vielleicht etwas hilfreiches, Johann Gottlieb Fichte begann manchmal mit seinen Vorlesungen so: meine Herren, schauen sie sich bitte die Wand an, – dann wurde eine Zeit lang gewartet und dann sagte er : und jetzt schauen sie sich bitte den an, der sich gerade die Wand angesehen hat. Probiere es mal mit Deinem Brief. Du wirst Dich besser kennen lernen.
    Ich denke wir privatisieren die Angst und treffen uns auf der Demo und danach vielleicht in einem Auffanglager für ungezogene Künstler. Wäre doch auch schön, endlich alle besammen und dann die Phanthasien bündeln. Also erst die Demo. Mal sehen wo wir uns kennen lernen.
    Wünsche alles Gute, bleib Dir treu und spiele einfach auf der Straße
    Gerd Helmers

    1. Hallo , danke Gerd,
      gell es ist schon alles gesagt.So setzt Fichte noch eins drauf:“:…der Mensch glaubt eher ein Stück Lava auf dem Mond zu sein,als ein ICH!“Die Menschen haben 2000 Jahre an einen großen Gott geglaubt,jetzt,da sie vom Glauben allmählich abfallen, steht ein neuer für sie bereit.Auch ein unsichtbarer Kleiner, nein, nur ein Schnipsel. Hauptsache sie glauben, woran ist doch gleich. Und noch eins: Heute wäre der maskenlose Bergprediger ein straffälliger Verschwörer. Die Krutzifixe hängen ja schon…
      B.Hummel

  37. Vielen Dank Herr Langemann für die Publikation eines Künstlers, dem nach 12 Monaten Quasi-Diktatur aufgegangen ist, daß nicht nur im Staate Teutschland etwas schief läuft. Es geht mir hier keineswegs darum, mich meiner gesunden Intuition und meiner kognitiven Fähigkeiten zu rühmen – möglicherweise wäre ich besser durch die Zeit gekommen, wenn ich weniger klar sehen und fühlen würde – leider habe ich aber schon April 2020 zwei Freunde aufgeben müssen, da ich damals schon von mir vermutete Gedankenexperimente/VT, die sich im laufe der Zeit bewahrheitet haben, geäußert habe. Heute noch habe ich einen befreundeten Arzt getroffen, der mir bei der Übergabe meiner Rezepte nicht in die Augen sehen konnte. Wie in meiner Antwort auf Ihre Kritik vom 26.3.21 schon bemerkt, bewege ich mich als bildender Künstler durch die Szene und habe bisher fast ausschließlich tiefenindoktrinierte, linientreue oder ignorante „Genossen“ in den letzten 12 Monaten erlebt. Der repräsentative Querschnitt einer neuropathischen, unkritischen Gesellschaft. Mittlerweile wundert mich nichts mehr!
    Am 23. März 2021 um 22:29 Uhr hatte ich zu Ihrem Artikel „Regierung spricht von konsequentem Testregime. Kontaktarmer Urlaub.“ einen etwas wütenden Kommentar abgegeben, in dem ich in meiner Verzweiflung ob der weder juristisch noch bürgerrechtlich zu lösenden Situation zur Revolution aufgerufen habe (mit Rechtschreibfehler!). Ich denke, Sie erinnern sich an Ihre Hybris, mit der Sie mir völlig übergriffig in Ihrer Kritik (mit Rechtschreibfehler! Es tut mir weh, mich auf das gleiche Niveau zu begeben!) Dumpfheit, Frustration und Spaltung der Gesellschaft vorgeworfen haben?! Die Frustration, die wohl auch den größten Teil der Gesellschaft ergriffen hat, wird mich noch einige Zeit begleiten, erst recht, wenn sie aus vermeintlich eigenen Reihen gefördert wird.
    Mut, sowohl in diversen Medien als auch in meinen Künstlerkreisen hat es bisher noch nicht erfordert, zu meinen Erkenntnissen und zu meinem Standpunkt zu stehen – und dieses mit allen Konsequenzen.
    Mut könnte es allerdings von einem Publizisten erfordern, eine übergriffige Kritik zu relativieren oder sich vielleicht sogar dafür zu entschuldigen.
    Und, wie schon bemergt, alle gefundenen Rechtsschleibvehler dürven Sie gerne behalten!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ernst Lage

  38. Aufstehen, auf die Strasse gehen, Mund aufmachen und klare Kante zeigen! Wenn nicht bald sehr viel mehr Menschen Mut beweisen, werden noch unzählig weitere Existenzen vernichtet! Wir sind es unseren Kindern und deren Zukunft schuldig, Widerstand zu leisten!
    JA, es braucht auch DICH!

  39. 5 oder 10 offene Bekenntnisse bekannter Menschen würden uns allen so viel mehr nützen als 5.000 bis 10.000 anonyme Schreiben. Was haben wir alle denn noch zu verlieren? Es geht doch schon lange um Alles oder Nichts. Jetzt müssen wir mit einer erneuten Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes rechnen. Wollen wir in einem Gesundheitsstaat voll überwacht, freud- und kulturlos dahin vegetieren?

  40. Nennen sie Ihren Namen und stehen Sie zu Ihrer Haltung.
    Dann ist der Widerspruch in Ihrem Brief aufgelöst…. und wünschen Sie am Ende des Briefes Mut und Solidarität…
    „Bleiben Sie gesund!“ Ist eine hohle und staatstragende Phrase.

  41. Ich kann das Gewimmer, Gejammer und Anbiedern nicht mehr hören. Manchen denken noch immer “ es wird so schlimm nicht werden“. Mensch kommt endlich raus aus der Komfortzone und geht gegen das Merkel-Politbüro auf die Straße. Ich sehe nur wenige Mitstreiter ( nicht wie 1989 ). Aber bitte , wenn ihr Sozialismus wollt, den bekommen wir bestimmt, wenn es so weiter geht !
    Ich für meinen Teil, schäme mich fremd für die Ostdeutschen, die nicht auf die Straße gehen und nicht ihre Meinung sagen.
    Allerdings noch mehr schäme ich mich fremd, dass Merkel eine Ostdeutsche ist.
    PS. Ich war noch nie bei einem NENA Konzert. Aber sollte ich irgendwann mal die Möglichkeit haben, gehe ich hin. Bei den “ Toten Hosen “ war ich, was mir so schnell nicht mehr passieren wird.
    Ich kann noch “ Steimle“ empfehlen.

  42. ich kann aus Erfahrung nur zustimmen. Ich bin 63 Jahr, sollte also nach Meinung der Regierung ängstlich sein, was ich nicht bin. Als meine Freundin, die ein gutgehendes Yogastudio schließen musste und wegen der Maßnahmen dafür nach Berlin zur Demo ging, habe ich das geschen etwas verfolgt. Friedliche Demonstranten, die ebenso für Lockerungen und gegen das Berufsverbot und eingesperrt werden demonstrierten. Mulmig wurde es mir, als im NTV und dann in der Tagesschau nur verstörende Szenen von der Demo gezeigt wurden und daß nunmehr Wasserwerfer auftauchen sollten, um die Demo zu zerstreuen. Ich rief aufgeregt bei meiner Freundin an, daß sie sich entfernen sollte, wobei sie mir einen Rundumblick mit ihren i.phone über die Demoveranstaltung mit friedlichen Menschen zeigte. Einige spielten mit Ihren Kindern und einige Gitarre. Von Krawallen nichts zu sehen. Von dieser Hauptdemo war im TV und den Nachrichten nichts zu sehen, statt dessen Bilder einer anderen Demo von der „Erstürmung“ des Rathauses, da mich aber eher an den 11.11. erinnerte, wenn bei uns in Kostümen und Fahnenschwenkend unser Rathaus gestürmt wird. Oben winklten die Menschen dann fröhlich herunter. Die dann auch friedlich wieder gegangen sind als die 2 „heldenhaften“ Polizisten sie darum baten. Das so aufzubauschen und die eigentliche Großdemo unter den Tisch zu kehren hat mich wütend gemacht. Ab diesem Zeitpunkt fing ich an, alles kritischer zu hinterfragen. Angefangen von der gebeugten Statistik wir ja kaum noch was in einem echten Zusammenhang gebracht. Ich habe dann mir die Mühe gemacht und die täglichen Sterbezahlen mit den 5 letzten Jahren zu vergleichen und hatte festgestellt, dass sie korrelieren, teilweise drunter lagen, außer mal in 1 Woche. Und diese Woche wurde dann in der Presse rausgepickt, wie hoch die Übersterblichkeit ist. Wer sich die Mühe macht mal die Zahlen in Relation zur Bevölkerung zu setzen, wird feststellen, dass wir im Mittel liegen. Absolut zwar mehr, aber wir haben auch verglichen zu den letzten 5 Jahren nunmehr 1 Mio mehr über 80 Jährige. Dann habe ich den Vergleich mit Schweden gemacht. Was wurde das Land verissen, aber eine Übersterblichkeit gemessen an der Einwohnerzahl haben auch diese nicht.
    Ich bin durchaus dafür, daß man sich isolieren soll, wenn man krank ist, und verstehe auch die Wirkung von Aerosolen im Innenraum, wenn man nicht lüften kann, aber gewisse Teile der Wirtschaft und den Sport deswegen komplett runterzufahren und die Bewohner wie Kleinkinder zu behandeln, erschließt sich mir nicht. Ich dachte immer, das beste um nicht krank zu werden ist ein gut funktionnierendes Immunsystem. d.h. gesundes Essen, wenig Zucker, kein Übergwicht, Sport und Bewegung an frischer Luft. Viel Lachen und gute Freunde haben und einen Beruf, der einem Spaß macht. Was macht die Regierung: Menschen isolieren, einsperren, Sport verbieten, Einkäufe sollen minimiert werden d.h. bevorratung mit Dosenfutter und Fertiggerichten, also alles Aktionen, die das Imunsystem systematisch runter fährt. Die meisten Kinder, sowieso zu viel in sitzender Position bewegen sich noch weniger, haben Koordinationsstörungen und werden dicker, weil sie aus Frust trinken Cola und Chips, Tiefkühlpizza Burger und Pommes in sich reinschaufeln. usw. Die Zuckerkranken von morgen sind doch hiermit vorprogrammiert. Ich habe schon seit Kind eine Hüftdisplasie, was sich bisher nicht auswirkte, weil ich viel Sport insbesondere in den letzten Jahren 3 x wöchtlich Wassergymnastik machte. Durch die Schließung der Schwimmbäder hatte ich ohne die Gymanstik solche Schmerzen in der Hüfte, daß ich nur mit Schmerzmittel weiter kam. Im Sommer nach der Öffnung der Schwimmbäder wurde es wieder besser, seit dem Sie wieder zu sind wurden die Schmerzen unerträglich. Warum in aller Welt muß man Schwimmbäder mit gechlortem Wasser und Sportstätten schließen?. Die Hygenkonzepte haben doch funktionniert. Warum muß man ins Ausland fliegen, um Schwimmen gehen und ins Lokal gehen zu können. Habe ich dann an Weihnachten gemacht. In den 14 Tagen mit Wassergymnastik konnte ich wieder einigermassen gehen. Jetzt muß ich vermutlich wieder ind Ausland verreisen, nur damit ich Wassergymanstik machen kann, ich würde lieber hier ins Bad um die Ecke gehen. Das ist alles so absurd.
    Meine Freundin ist mittlerweile ausgewandert, sie hätte bis jetzt noch immer keine Einnahmen aus dem Yogastudio ziehen können. Die Hotels und Gaststätten haben teilweise die Novemberhilfe nicht, aber die Kosten und auch die Steuerforderungen laufen weiter. Wenn das Insolvenzrecht nicht ausgehebelt worden gäbe es mittlerweile zig Tausende Konkurse und Arbeitslose.
    Wie kann es gehen, daß die großen Rewe, Spar, usw. Kleidung und Elektrogeräte verkaufen, der Fachhandel aber geschlossen bleiben muß, wie kann es sein daß Hotels für die Arbeiter geöffnet haben dürfen und auch hier nie was passiert, aber wenn Urlaubsreisende kommen dann schlägt das Virus zu oder? Dass man vor Bahnen und Bussen an der Haltestelle 1,5m. Abstand halten muss, drinnen aber press gedrängt steht. Aber nein – in öffentlichen Verkehrsmitteln steckt man sich ja nicht an. Warum werden in Deutschland Krankenhauskapazitäten und Intensivbetten stetig abgebaut, statt aufgebaut?
    Wie kann es sein, daß man die ausländischen Großunternehmen, die hier gerade Gewinne scheffeln, wie AMAZON usw. hier kaum Steuern zahlen? Das alles erschließt sich mir nicht.

    1. Großen Respekt vor Ihrem langen Kommentar. Die Proteste 1989 in Leipzig habe ich verpasst, da ich schon ausgereist war.
      Ein neue Möglichkeit tut sich auf.

  43. Ich, der 40 Jahre die DDR-Diktatur durchleben mußte, kann dem anonymen Künstler nur zuschreien: „Ja, so ist das eben, wenn man man in einer Diktatur angekommen ist und noch lernen muß, darin zu leben!“ DU (als Künstler) darfst Dein Liedchen nur singen, wenn alle ideologischen Vorgaben der Diktatoren erfüllt sind. Da hilft es auch nichts, wenn man sich von den Querdenkern, der AfD und sonstigen Oppositionellen feinsinnig abzugrenzen versucht. Noch viel weniger hilft zu erklären, was an dieser sogenannten Pandemie nicht stimmt oder falsch läuft. Noch viel weniger hilft, fantastische Hygienekonzepte zu erarbeiten und sich damit bei der Obrigkeit anzubiedern. In DEINEM (als Künstler) 8 Seiten „Künstlerpalaver“ ist eigentlich nur ein Satz von Bedeutung, und zwar der vorletzte vor der Grußformel:
    „Oder sollten wir nicht endlich anfangen, uns darüber gemeinsam und konzertiert Gedanken zu machen? Über das, was wir als Kulturschaffende, Staatsbürger und Souverän diesem Wahnsinn entgegen stellen müssen, können oder wollen?“
    Nach 8 Seiten Jammern einen einzigen wegweisenden Satz aus dem Elend zu finden, ist eine klägliche Bilanz. Ich bitte DICH (als Künstler) um Nachsicht für meine harten Worte, aber nach 40 Jahren DDR-Knast weiß ich, was Dir, DEINEN Kollegen und Interessierten bevorsteht.

    1. Sehr gut und überzeugend, als auch mit etwas Ironie auf den Punkt gebracht Herr Tippmann.

      Da ich aus Kroatien stamme und über 10 Jahre im ehemaligen Jugoslawien aufgewachsen bin, kann ich aus persönlicher Erfahrung berichten, dass mein Vater damals zwei Mal für jeweils 1,5 bis 3 Jahre ins Gefängnis gehen musste, weil er sich verbal gegen die damalige Jugoslawische Regierung und gegen den damaligen Staatspräsidenten, Josip Broz Tito (Kroate), geäußert hat. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich meinen Vater am Heiligabend im Gefängnis besuchen durfte und er mir seine Orange gab, die er als Geschenk von der Gefängnisleitung zu Weihnachten erhielt. Mein ältester Bruder war dann auch noch zum allen Übel aus dem Militär desertiert. Was das in einem sozialistischen Staat bedeutet, brauche ich Ihnen nicht zu erwähnen Herr Tippmann.. Wir hatten auch des Öfteren Hausdurchsuchungen, weil uns irgendwelche Nachbarn politischer Aktivitäten bezichtigt haben. Wir haben es alle überlebt. Auch meine Mutter, die fünf Kinder alleine versorgen musste, während mein Vater im Gefängnis saß.

      Dieser anonyme Künstler sitzt bereits in seinem eigenem Gefängnis und dokumentiert damit auch stellvertretend für die meisten Anderen seiner Zumpft, dass es sich nicht lohnen wird, sie zu sehen, oder ihnen zuzuhören. Deren Gefängnis ist der Verlust ihrer Popularität, Verlust von Geld und Status, wovor sie anscheinend noch mehr Angst haben, als ihre Meinung frei zu äußern, in welche Richtung auch immer. Der Austausch unterschiedlicher Meinungen zu einem Sachverhalt ist in einer Demokratie von höchster Bedeutung und sollte niemals spalten.

      Ich bin in einem Land aufgewachsen in dem man Angst davor hatte, seine Meinung frei zu äußern, jetzt bin ich in einem Land gelandet, dass mich an meine Vergangenheit erinnert.

      Anstatt sich 8 Seiten inhaltslos und voller Selbstmitleid über die Coronasituation zu bemühen, sollte der anonyme Künstler sich lieber selber einen 8 seitigen Brief schreiben und sich darin fragen, in was für einer Gesellschaftsform er denn aktuell lebt.

      @ Herrn Langemann: Ich muss schon sagen, sie sind nicht nur ein ausgezeichneter und reflektierter Journalist, sondern ein von Geduld gesegneter Mensch,, der vieles verträgt, auch so einen mehrseitigen und belanglosen Brief, der zudem in seiner Ausdrucksweise schlecht zu lesen ist.

  44. Vielen zum selbständigen Denken fähigen und gewillten Menschen sollte heute klar sein: Regierende und Mainstreammedien sagen nicht mehr die volle Wahreit. Das war bei der Flüchtlingsinvasion so, das setzte sich fort bei der Klima-Panikmache und jetzt bei den Covid-Panikmache. Ob das absichtlich oder mangels Wissen erfolgt, sei dahingestellt. Wenn heute die Mehrzahl der Bürger glaubt, eine Selbstzensur ihres Redens vornehmen zu müssen, ist die Demokratie in diesem Land in höchster Gefahr. Dagegen wird nur eins helfen: Seinen Unmut gemeinsam mit möglichst vielen anderen bei Demonstrationen auf der Straße zu zeigen. Keiner braucht dazu ein Held zu werden und solche zu organisieren. Die Helden haben die Situation längst erkannt und laden zu Demonstrationen ein. Informieren z.B. bei „Querdenken“ oder „demokratischer Widerstand“ über Termine! Ergänzende Informationen außer bei clubderklarenworte.de suchen z.B. bei reitschuster.de, tichys einblick, punkt-preradovic.com, corona-ausschuss.de, rubicon.news. Wer meint, bei einer Demo möglichst nicht erkannt werden zu dürfen, verkleide sich mit Maske und Schminke. Plakate sind gut, aber nicht notwendig. Es zählt nur die Summe der Köpfe. Einzig davor haben die Herrschenden Angst. Und noch eins: aus eigener Erfahrung weiß ich, da demonstrieren in der übergroßen Mehrheit keine Extremisten, sondern Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Und wenn man doch einen Extremisten glaubt erkannt zu haben, kann man ihn einfach ignorieren oder besser, einfreundliches Gespräch mit ihm versuchen.

    1. Ich stehe auf dem Standpunkt: wähle dein Worte mit Bedacht, und dann sage sie aber auch. So sollte man das sowieso immer machen, aber in diesen Zeiten kann man das richtig gut üben, bzw. man merkt ziemlich schnell, ob man danach gehandelt hat oder nicht.
      Was Demos anbelangt: in Berlin hatte ich bei einer Großdemo mal eine schwarz- weiß- rote Fahne etwa zehn Meter vor mir und dachte: Wenn da jetzt eine ARD- oder ZDF- Kamera draufhält und mich jemand erkennt, bin ich ein Rechtsextremer. Und da, wo ich herkomme, musste ich mich wirklich feierlich von rechtsextremem und fremdenfeindlichen Gedankengut distanzieren, weil meine Teilnahme an einem Demozug auf einem Zeitungsfoto deutlich erkennbar war. Unter anderem da die eher linke Ausrichtung der Demoveranstalter nicht von der Hand zu weisen war, gelte ich diesbezüglich vorläufig als „unbelastet“. (Man hätte mich auch als „Mitläufer“ einstufen können, da ich ja im Demozug mitgelaufen bin.)

      1. P. S.: Und da ich das gerade schreibe, kriege ich eine schamroten Kopf, weil ein Bekannter von mir vielleicht auch deshalb seine Stelle verloren hat, weil man aufgrund des Fotos dachte, ich sei er. (Ich lief zufällig neben seiner Frau. Er war zwar selber auch im Demozug, hat sich aber bewusst im Hintergrund gehalten, weil man ihn eben schon auf dem Kieker hatte.)
        Ich kann nur hoffen, dass so viel Wahrheit wie möglich so bald wie möglich ans Licht kommt.

    2. Das sehe ich ganz genauso.
      Die Zeit des Jammerns und Lamentierens ist vorbei.
      Entweder Ihr bewegt Eure kleinen Ärsche jetzt endlich auf die Straßen oder es ist vorbei.

    3. Dieser Brief ist nicht das Papier wert, auf dem er geschrieben wurde- oder die Bits mit denen er digital gesendet wurde. Alles, was darin steht weiß jeder aufgeklärte Bürger, der sich auf dieser und ähnlichen Websites bewegt.
      Ich wäre dankbar und voller Demut, wenn ich einen Namen tragen würde, mit dem ich mich für meine Liebsten und alle Menschen einsetzen könnte und wüsste, dass das was ich sage bei vielen Menschen Gehör findet.
      Ich zitiere ein Schild, dass eine Dame bei einer Demo trug:
      „Zu Ostern wünsche ich mir, dass die Deutschen ihre Eier finden!“
      Die Künstler bitte auch! Rufe ich Ihnen zu. Oder schreibt Tagebücher und denkt schon mal drüber nach, was ihr euren Kindern und Enkeln sagt, wenn sie euch fragen warum ihr geschwiegen habt.

      @ Herrn Langemann. Ich hoffe, Sie haben diesen Brief veröffentlich, um zu sehen, wie Ihre Leser darauf reagieren. Ob nun von anonymen Journalisten oder Künstlern….diese Veröffentlichungen sind meines Erachtens keine konstruktiven Beiträge.
      Ihnen und den Lesern alles Gute.

  45. Falls jemand Interesse hat, den Politikern unter ihrem ganz normalen Namen mit sachlichen aber sehr deutlichen Worten und natürlich nicht anonym, sondern sehr wohl mit unseren Namen. So lange diese Mails bei der Wahrheit bleiben und nicht mit unsachlichen, ausfallenden Worten gespickt sind, gibt es über diese Mailnachrichten nichts negatives zu sagen.
    Alle Bundestagsabgeordneten erreichen Sie unter z.B. Karl.Lauterbach(at)Bundestag.de, oder z.B. Saskia.Esken(at).de sowie alle anderen Abgeordneten aller Couleur.
    Auf die Art und Weise schreibe ich täglich unterschiedliche Bundes- und Landtagsabgeordneten an. Zur Zeit sind bei mir die Grünen an der Reihe, denen ich deutlich, aber sachlich und höflich bestimmt meine Meinung schreibe und ihnen ihre Verantwortung, die diese Politiker sich täglich zusätzlich auf ihre Seele aufladen.
    Das muss jeder in diesen Positionen mit sich selbst ausmachen, wie sie dafür noch die Verantwortung tragen können.

    Aber diesem hier, doch recht feige anmutenden “eventuell-Promi” – Text werde ich sicher nicht teilen. Und ich kann auch nicht nachvollziehen, warum Herr Langemann so einen Text, von jemandem, der zu feig ist, seinen Namen zu nennen, teilt, denn diese Texte können wir tausendfach mit Namen bekommen!

    Wir alle, die wir uns ständig, täglich mit unserem Namen öffentlich gegen die hier und fast weltweit stattfindende Politische Gesellschaftsumstellung, anders kann man dieses chaotische Verhalten der deutschen Regierung nicht mehr deuten, schriftlich stellen, die wir einen shit-storm nach dem anderen erleben, sogar zum Teil aus der eigenen Familie heraus, nein, ich halte es längst für viel zu spät, um jetzt noch anonym darüber Gedanken zu äußern, wie die- oder derjenige “Prominente” Schreiber/in es am Schluß äußert. Allein an dieser Äußerung erkennt man, dass er zuvor kaum etwas ähnliches gelesen hat.
    Was für einen Sinn sollen denn bitte anonym geäußerte Gedanken jetzt noch haben?

    Das muss sich doch dieser anonyme Mensch aus Bayern, gleich ob Weiblein oder Männlein, selbst denken. Ich halte es für so kühl und abgehoben, sich an die schon unzählige Male veröffentlichen Worte erneut zu halten, nur um den eigenen inneren Frust anonym abzubauen.
    Das ist mir einfach zu feige. Viel zu feige.
    Der einzige Sinn dieses Textes liegt meiner Meinung nach in der Seele des Schreiberlings, der sich seine Denke von der Seele schreibt, was ihm selbst sicher gut tut, zumal er ja hofft, dass seine Worte unter Langemann öfter gelesen werden, als wenn er die einfach, so wie wir, das Fußvolk, es leider täglich immer wieder vollziehen müssen.
    Denn unsere mahnenden, traurigen und so sehr treffenden Zeilen werden eben nicht geteilt, weil wir nicht zu den kleinen oder größeren oder ganz großen Promis gehören.
    Aber der Aufruf an die Kollegen/innen bringt uns doch um keinen Zentimeter weiter. Man lacht doch inzwischen darüber, wie weit man mit dem Volk tatsächlich umspringen kann.

    Offen gestanden verstehe ich Herrn Langemann garnicht, dass er sich hier bereit erklärt hat, diese eine Meinung zu veröffentlichen.
    Es gibt Aber – und Abertausende nur allein in Deutschland die ganz genauso denken und leiden, die es aber auch mit ihrem Namen öffentlich ausdrücken und deren “Angst” und “Sorge” vor shit Storms genauso berechtigt sind, die sich aber drüber weg setzen, weil sie sich nicht kaufen lassen, und sich eben gegen den Strom stellen.
    Das ist die wahre Freiheit der Gedanken. Alles, was vor Angst und Sorge zittert, zementiert die derzeitige Situation nur weiter mit.

    Und dies hier nur, damit sich die- oder derjenige “Klein,- oder Groß–Promi” besser fühlen kann, weil er sich seinen Frust von der Seele schreiben kann, dass er das hier veröffentlicht bekommt, und meint, über den Club der klaren Worte für seine Seelenworte ein breiteres Publikum erreichen zu können.

    Es hilft gar nichts, viele stößt es eher ab, dass jemand so feige ist, sich nicht zu äußern, weil dann was ist? Derjenige der sich hier bei Herrn Langemann anonym äußert sagt doch, dass er gerade mal knapp 20% des Geldes als Unterstützung bekommen hat, was er normalerweise eingenommen hätte.

    Das bedeutet doch, dass er nicht zu Leuten wie Dieter Nuhr und Pilawa, Pflaume, Kerner & Co. gehört, die Nach wie vor öffentlich auftreten, nur das deren völlig lächerliches Publikum durch Platte Pappfiguren dargestellt ist, und der Applaus ständig aus der Dose eingefügt wird.
    Und Kleinstpromis wie Silbereisen, oder Pilawa oder ganz heftig unter allem Niveau ein Kai Pflaume, dürfen doch alle weiterhin auftreten. Angeblich mit ständigen, direkt vor Sendung durchgeführten Schnelltest’s, wie der ARD mir mitteilte.
    Und er scheint auch nicht zu den Musikern zu gehören, die auftreten dürfen.

    Dann kann Herr Langemann doch die Einstellung, die Meinung eines jeden x-beliebigen, und hochgradig ganz genauso unter dieser Situation leidende No name-Personen teilen, die in Massen im Netz dieselbe Meinung kundtun, nur dass sie sich nicht scheuen, dies mit ihrem Namen zu äußern. Obwohl sie unter dem massiven Druck der Gefahr einer Kündigung stehen, sich aber nicht kaufen lassen.

    Diesen Menschen zolle ich wesentlich mehr Respekt, als einer oder einem anonymen “Vielleicht-Promi” der sich mal eine dicke Scheibe von dem tiefgängigen und hervorragenden Schauspielers und ehemaligen Kabarettisten Didi Hallervorden abschneiden, der dem Würmchen, der Fliege Lauterbach öffentlich deutlich die Meinung gesagt hat. Dieser Mann, dieser Diddi Hallervorden hat meinen/unseren ganzen riesengroßen Respekt.

    1. Ich tue das in meinem Rahmen mögliche, undzwar auch unter meinem Namen. Ich schreibe den Bürgermeister an, ich schreibe Laschet an.
      Jeder muss für sich entscheiden.

    2. Ich habe mehrfach an ALLE Bundestagsabgeordneten geschrieben. Gleichzeitig. Es antworteten nicht einmal 5 Prozent. Bis auf ganz wenige Ausnahmen kamen nur vorgestanzte Textbausteine als Antwort…

      Dasselbe bei Schreiben an die Landtagsabgeordneten, in meinem Fall Brandenburg. Es interessiert „die da oben“ nicht die Bohne, was das Volk oder der einzelne denkt. Also bleibt offenbar nur ein zweites ´89.

  46. In meinen Augen alles richtig. Ja, leider ist es so. Ich lese gerade von Naomi Wolf „Wie zerstört man eine Demokratie“ – Das 10 Punkte Programm. In dem Buch werden Parallelen zwischen der Bush-Regierung Anfang der 2000er Jahre und Hitlers 3. Reich gezogen, eigentlich schon beängstigend, aber noch beängstigender ist, dass wir, in Deutschland, aber auch weltweit, das gerade wieder erleben – Einschränkung von Versammlungsfreiheit, Überwachung, keine freie Meinungsäußerung,… Leider glaube ich, so wenigstens meine Erfahrung, dass viele Menschen diese Parallelen nicht erkennen oder es wieder nicht / noch nicht wagen, die Augen zu öffnen.
    Auch ich muss mir gestehen, wäre nicht Corona gekommen, hätte ich es wohl auch nicht bemerkt. Aber augenblicklich ist es bereits so, dass ich mir überlegt habe, wohin und wie ich innerhalb kürzester Zeit fliehen könnte. Seitdem ich das weiß, ist für mich Ruhe eingekehrt. Ich bin sehr wachsam geworden und ich war noch nie so gut informiert wie jetzt. Noch haben wir zum Glück diese Möglichkeit.
    Ich hoffe noch immer, das wir als Volk – und wir sind die Masse – uns unserer Macht bewusst werden, wenn wir geschlossen auftreten würden. Das Unrecht kann nur siegen, wenn wir Angst haben und wenn wir uns auseinander dividieren lassen, wenn die Mehrheit sich in dieser Situation Vorteile erhofft und lieber den Mund hält. Aber wollen wir auf Dauer unsere Freiheit verlieren, nicht mehr ins Theater oder Restaurant gehen, nicht mehr reisen, jedes Wort bedächtig wählen aus Angst vor Repressalien oder als Coronaleugner, Aluhutträger etc. bezeichnet zu werden? Ich möchte das nicht. Vielleicht ist es unser aller Aufgabe und Chance, unsere Gesellschaft von Grund auf zu reformieren, einen Neuanfang, wo alle unsere Errungenschaften oder die sogenannten der letzten Jahrzehnte auf den Prüfstand kommen, einzuleiten.
    Schaffen wir das? JA, WIR SCHAFFEN DAS!

  47. Sehr geehrter Herr Langemann,

    die ausführlichen Überlegungen dieses Künstlers spiegeln die Stimmungs- und Gedankenlage vieler Bürger. Aber es hilft niemanden, wenn nicht jeder in seinem Umfeld und mit dem Risiko, für diese Meinung auch Nachteile erleiden zu müssen, einsteht. Ich habe hier nichts für mich Neues gelesen und ich finde, der Künstler verschwendet unsere Zeit, solange er sich anonym beklagt. Wer sein Geld in und mit der Öffentlichkeit verdienen will, muss auch hier sein Gesicht zeigen, sonst brauchen wir ihn hinterher (in dieser Rolle) nicht mehr. Wir könnten ihn nicht mehr ertragen. Im Augenblick ist das Schweigen der Kulturschaffenden tatsächlich dröhnend laut. Nur wenn jeder von uns Mut beweist, wissen die jetzt noch Schweigsamen, dass sie nicht allein sind.
    Diesem Künstler, allen anderen Künstlern, und jedem von uns wünsche ich Mut

  48. Von Anbeginn der sogenannten Pandemie habe ich kritisch meine Meinung öffentlich geäußert. Viele mir lieb gewonnenen Menschen verloren. Das hält mich nicht auf weiterzumachen. Die Künstlerbranche hat mich jedoch sehr enttäuscht, ich dachte die würden sich als Freidenkende öffentlich kritisch äußern. Nun wenn dies vorbei ist, werde ich keine dieser Veranstaltungen mehr besuchen. Nur diejenigen, welche mutig genug waren, sich öffentlich zu äußern. Dazu benötigt es nicht immer die große Bühne.

  49. Hallo, ich kann nur schreiben, ich bin keine Künsterlerin (wenn dann Lebenskünstlerin) habe schon seit 1993 als meine Zwillinge geboren wurden gemerkt – es gibt keine Freiheit und wenig Gerechtigkeit und wenig Menschen die helfen wenn man von der Arbeitslosenhilfe/Sozialhilfe leben muss und zwei schwierige Kinder hat. Das war in Berlin, seitdem habe ich sovieles erlebt mit Schulen, Ämtern, Bekannten und Verwandten – ursprünglich komm ich aus dem Rheinland und nun lebe ich seit 2003 in Bochum. Bin hierhin gezogen weil es eine C-Klasse gab (für besondere Kinder oder verhaltensauffällig o.ä.) Meine Söhne haben Asperger-Autismus und einer ADS und Depressionen (ich selber habe auch ADS). Bis heute werde und wurde ich immer für irgendetwas ausgelacht, früher wegen der homoöpathischen Mittelchen die meine Kinder bekamen, ach ja in Düsseldorf 1985 rum wegen meiner biologischen Ernährung, in Berlin eben wegen meiner anstrengenden Kinder (die waren eben nicht leise sondern laut und lebendig) dann in Bochum neuerdings wegen meiner offenen und lustigen Art – ich neige oft dazu mir Geschichten auszudenken oder mal ein Witzchen zu machen. Nun war ich im Sommer in Düsseldorf auf den Demos, einfach weil ich nur noch alleine zu Hause hockte, habe viele Bekannte doch passe eben nirgendwo so rein weil ich mich nicht passend machen lasse….. war ich froh endlich mal wieder in Düsseldorf und ich kam nach der Demo und auf dem Burgplatz tummelten sich alle möglichen Menschen, auch die die in der Altstadt waren und nur essen und trinken wollten, wer zur Demo gehörte oder nicht konnte man (frau) zum späteren Zeitpunkt nach der Demo nicht unterscheiden. Es waren Juden da, Schwule und viele ausländische Leute. Das ich nicht mit jedem übereinstimme ist doch klar, doch wenn da Rechte waren, dann habe ich sie nicht erkannt. Den die richtig Rechten die hab ich damals in Berlin kennengelernt und hier in Bochum mal – nach der Arbeit im Fußballstadion. Doch heute ist ja jeder rechts der etwas kritisiert. Nun habe ich viele Bekannte und bin froh meine Schwester und meine Söhne wollen sich nicht impfen lassen. Dann hab ich leider Bekannte die nur noch über die neue Weltherrschaft reden und Corona für eine Erkältung halten, mit denen kann man nicht mehr über ein akutes normales Problem reden, leider. Bemerkt habe ich, das viele die ich kenne von der Demo in Düsseldorf – nur gegen alle Maßnahmen und alles andere was noch so passiert völlig ausblenden. Ich habe eine Freundin die in einem Altenpflegeheim arbeitet in der Nähe von Bonn, da habe ich schon vieles vor Corona erfahren, auch was in Behindertenheimen abläuft ……. doch das hat viele die jetzt auf Demos zu finden sind überhaupt nie interessiert. Das Menschen wie ich schon immer fast ohne Geld leben mussten und all die Anträge und Behörden usw. das Leben so schwer machen das man oft keine Lust mehr hatte, das interessiert auf viele von denen nicht. Trotzdem finde ich gut das es Demos gibt und einige tragen auch dort Masken oder zumindest einen Schal. Den wenn der normale Mensch der im Fernsehn dann nur die Ausschnitte tausende ohne Masken laufen, dann werden auch die die es vielleicht vorher befürworteten doch ängstlich. Es kann nicht jeder im Internet recherchieren und vor allem Leute über 70 oder 80 haben kein Smartphone und sowas, die jüngeren Leute erwarten aber das sie sich informieren. Dafür müsste dann mal einer ein paar Heftchen herausbringen wo ganz einfache Leute eben mehr aufgeklärt werden. Auch die Kritik von vielen die ich kenne, das die Leute alle dumm sind uns schlafen finde ich diskriminierend. Ich treffe hier in meinem Stadtteil viele ganz einfache Menschen, Alte die alleine sind, Jugendliche oder eben die Typen die mit einer Bierflasche rumlaufen und auch einfache Arbeiter. All die sind kritisch und merken: Da stimmt was nicht. Doch von solchen Menschen nehmen ja die meisten Abstand und verurteilen sie auch. Das ist das eigentliche Problem. Es gibt auch viele psychisch Kranke, die können nicht auf eine Demo gehen oder den Mund aufmachen, Mißbrauchsopfer oder Opfer von Gewalttaten, die leben schon immer anders und trauen sich bestimmt nicht ohne Hilfe den Mund aufzumachen. Darum glaube ich das es einfachen Menschen – Nichtstudierten – wie ich auch – durfte nicht studieren und bin nicht so gebildet – also sprachlich – dafür fühle und weiß ich viel ……. so und nun hab ich den Faden verloren….. also jeder sollte mal spazieren gehen und mit dem Menschen der ihm gerade begegnet ein paar Worte wechseln und ihr werdet feststellen, da sind viele die sich nicht impfen lassen wollen und die auch nicht alles glauben…….. auch Menschen die Panik und Angst haben vor Viren und Krankheiten die sollte man /frau auch verstehen können, auch solche gab es schon vor der Coronakrise – eben versuchen die Menschen zu erreichen – aber nicht zu beschimpfen mit Schlafschafe oder ähnliches …….. übrigens gehe ich im Moment wieder zur Tafel, da ich soviele Bekannte habe, die aber nicht begreifen das jemand kein Geld mehr hat. Keine Einladung oder mal was zu Essen vorbeibringen, das war allerdings früher schon nicht so …….. den wer nie in Not war und denkt die Ämter helfen , der begreift oder fühlt es nicht

  50. Ich erinnere mich gerade an eine berühmte Aussage von Alfred Herrhausen +, die auch an seinem Grabstein steht:
    „Wir müssen das, was wir denken, auch sagen. Wir müssen das, was wir sagen, auch tun. Und wir müssen das, was wir tun, dann auch sein.“

  51. Nora Rhiola Klee.
    Ich habe bei dem“ Beklagen“ über die Situation und SELBST ANONYM BLEIBEN aufgehört zu lesen.
    Ich bin ebenfalls freiberuflich, erhalte kein Geld vom Staat, trage keine Maske und gehe seit August 2020 intensiv spazieren in allen möglichen Städten in Deutschland. Wäre schön sich dort zu begegnen!

  52. Sehr geehrter Herr Langemann,
    ich kann Ihr Prinzip verstehen, dass man in einer Demokratie zu seiner Meinung auch mit seinem Namen stehen sollte. Das entspricht auch grundsätzlich meiner Meinung.
    Aber ist unsere Demokratie aktuell so freiheitlich und pluralistisch, wie sie sein sollte, damit man dieses Prinzip auch wirklich leben kann?
    Ich persönlich habe da meine Zweifel. Deshalb möchte ich den Stab nicht über diejenigen brechen, die sich nur anonym trauen, ihre berechtigte Kritik in zivilisierter Art und Weise kundzutun.
    Ich bin deshalb froh, dass Sie über Ihren Schatten gesprungen sind, und diesen, an eine breite Öffentlichkeit adressierten Brief veröffentlicht haben.
    Ich möchte auch dem Autor des Briefes danken, denn er hat mir nicht nur aus der Seele gesprochen (auch wenn ich in keiner Weise vergleichbar betroffen bin), sondern eine qualitativ hochwertige Zusammenfassung der letzten 12 Monate Pandemie außerhalb des Medizinbetriebes beschrieben, wie ich sie mir von den Leitmedien schon lange gewünscht aber leider bislang nicht gefunden habe.
    Ich wünsche Ihnen beiden für die Zukunft alles Gute, und uns allen, dass dieser Wahnsinn möglichst bald ein Ende hat.
    Beste Grüße
    Michael Immel

  53. Jeder der schweigt untersützt das alles! Und so lange die Mehrheit schweigt, vor allem die, die Bekannt sind, wird sich nichts ändern. Nur wenn sich endlich die Masse zusammen tut und aufsteht, kann sich etwas ändern.

  54. erst, wenn der Mensch NICHTS mehr zu verlieren hat, ist er zu bedingungslosem Einstehen seiner Meinung bereit – bis hin zum aktivem Widerstand. Was wir erleben, ist Schönwetter-Widerstand. Es gab in der Geschichte bisher nie einen Wechsel im System ohne massive Verluste an Menschenleben! Im Moment verheizen die Superreichen die ehemals nur Reichen und inhallieren deren Werte. Auf der Strecke bleiben die Sklaven, die von beiden Seiten bisher ignoriert und ausgebeutet wurden. Ich bin da jetzt nicht so involviert, aber persönlich kenne ich kaum einen Künstler, der in der Vergangenheit gegen die schon immer stattfindenden Ungerechtigkeiten ohne Rücksicht auf seine eigene Reputation in die Bresche gesprungen ist. Und ich will hier niemanden verurteilen ohne mich selbst anzuklagen: unser bisher recht bequemes ‚Wohlstands‘-Leben, ist erstens keine echtes Leben mehr (eher eine Ansammlung an Konsumorgien) und wird zweitens seit Jahrzehnten auf dem Rücken der ärmeren Regionen der Erde ausgetragen. Das hat bisher auch kaum jemanden interessiert. Jetzt, wo die große Masse der Bevölkerung selbst zum Kollatralschaden wird und sogar der ehemalige Wohlstands-Mittelstand mit unter die Räder gerät, stellen wir langsam fest, das es keine Demokratie/Meinungsfreiheit/Menschenrechte etc. gibt – nie wirklich gegeben hat! Und anstatt zu lernen und über echte Alternativen nachzudenken, warten einige/fordern andere, dass es zur alten Normalität zurück geht. Aber genau diese hat uns träge werden lassen und in dieses Disaster geführt! Ich bin kein Hellseher und habe keine Ahnung, wo wir wirklich landen oder ob die Zivilisation das hier überlebt, aber man könnte es auch Anstoß zum Denken verstehen und sein eigenes Weltbild mal in Frage stellen. Anschließend mit einem solchen Neustart als MENSCH selbst einen neuen Weg einschlagen (oder zumindest nicht mehr mit Gewalt auf alten Pfaden rumtrampeln).

  55. Ja, ich nehme den Brief als Hilferuf zur Kenntnis. Wobei ich einen Hinweis auf eine ganz wesentliche und zahlenmäßig nicht zu unterschätzende Gruppe von Künstlern in ihm vermisse: alle Angestellten und Künstler der von uns über unsere Steuern staatlich finanzierten Theater und Kultureinrichtungen. Nicht dass ich gerade von diesem Personenkreis etwas erwarte, wahrlich nicht. Doch ist es schon auffallend, dass es nicht einmal unter Künstlern als solche möglich ist, etwas wie Solidarität zu organisieren, ja sie nicht einmal einzufordern. …

    Und an dieser Stelle gehen wir in das Jahr 2018 zurück. Erinnern wir uns noch an die plötzlich bundesweit auftauchenden, inhaltlich völlig gleichgeschalteten sogenannten „Erklärungen der Vielen“ als staatlich organisierte Antwort der Künstler auf die „Erklärung 2018“? Ich erinnere mich sehr gut, wie in jenen Herbsttagen die geballte Künstlerelite sowie alle, die sich in deren Windschatten wohl fühlten, auf Andersdenkende in übler Art und Weise via Medien verbal und künstlerisch einprügelten, weil diese anderen es wagten, sachlich und fundiert Kritik an der herrschenden Politik zu äußern. Und das alles erfolgte im Namen – wie es in jener gleichgeschalteten „Erklärung der Vielen“ gleich im ersten Absatz hieß – mit dem Ziel „ein Zeichen für Haltung, Toleranz, Vielfalt und Respekt setzen“. …

    Von den professionellen Künstlern in meinem Freundeskreis wagte sich damals im Jahre 2018 NIEMAND, sich auch nur im privaten (!!) Umfeld klar davon zu distanzieren oder diese Erklärung auch nur kritisch zu hinterfragen. Sie wurde mit Zähen und Klauen verteidigt. Genauso wie sie es 2020/21 nicht fertigbrachten, sich im privaten (!!) Umfeld klar gegen die Corona-Politik zu äußern. Im Gegenteil, sowohl 2018 als auch 2020 vertraten diese einhellig die Meinung der politisch Herrschenden …

    Ich bin gern bereit, auch den Künstlern einen Lernprozess zuzugestehen. Doch dazu müssen insbesondere die staatlich alimentierten – und einige davon sehr gut – aus ihrer Deckung und der Anonymität heraus. …

  56. Sorry: Aber dieser Beitrag ist völlig sinnfrei und bewegt soviel, wie der berühmte Sack Reis in China! Schade um die Zeit, die Sie sich, Herr Langemann, für das Beschreiben und Veröffentlichen genommen haben. Schade um die Zeit, die ich fürs Lesen investiert habe.
    – Die Fakten, die hier vorgebracht werden, kennt doch eh schon jeder, der sich auf dieser Seite tummelt – sonst würde er keine Beiträge aus dem Club der klaren Worte schauen oder lesen. Die Fakten-Leugner (insbesondere aus der Politik und den Medien, auf die es ankäme) verirren sich ja wohl nicht hierhin!?
    – Die Politik und die Medien interessieren sich doch einen Dreck für die Meinung von Max Mustermann und Monika Meyer! Das dokumentieren sie schließlich nach jeder Querdenken-Demo. Warum also sollte ein Kommentar eines anonymen Künstlers daran etwas ändern?
    – Wenn überhaupt, dann sind es ja nur die Ansichten und Meinungen von sogenannten „Promis“, die wahrgenommen werden. Da aber auch sie nicht geballt auftreten, sind sie einfach zu diffamieren – und dann braucht man sie ja auch nicht mehr anzuhören.
    Aber als ganz übel empfinde ich es, wenn ein Künstler – der ja offensichtlich über eine gewisse Reichweite verfügt – sich über seine Kollegen und andere Menschen mokiert, die den Mund nicht aufmachen, er selbst aber nicht den Mumm aufbringt, aus der Anonymität heraus zu treten!

  57. Dieser WischiWaschi-Brief bringt doch nichts!
    Er bringt keine neuen Erkenntnisse. Das wissen wir doch alles bereits.
    Zu jammern, dass die Kollegen nicht aufstehen und selbst im Verborgenen bleiben – das ist genau so feige.
    Deshalb mein Eingangs-Satz. Entweder spricht man an, was einem gegen den Strich geht, oder man verhält sich duckmäuserisch. Gerade Künstler, die sonst die Moral-Latte hochlegen, könnten jetzt beweisen wie ernst es ihnen mit dem Selbstwertgefühl ist.
    Auf das dritte Reich hinzuweisen und sich zu fragen, wie das alles möglich sein konnte, ist scheinheilig, wenn man persönlich in dieser Zeit das Maul hält.
    Da zähle ich alle vollmundigen Moralapostel dazu, die heute mit dem Strom schwimmen.
    Wo bleibt jetzt ein Konstantin Wecker, ein Herbert Grönemeier, die sonst Rechtstaatlichkeit und Moral einfordern?
    Jetzt wissen wir auch, wie der Umbau funktioniert.:
    Nicht weil die Menschen zu blöde sind, sondern weil sie feige sind.
    Diejenigen, die es in dieser Zeit wagen, auf die Straße zu gehen und Bürgerrechte einzufordern, sind die wahren Helden.
    „Künstler“ wie ein Dieter Nuhr, der sich darüber lustig macht und diese Menschen beschimpft oder beleidigt, ist nur armselig.

  58. Ich habe von dem Brief die ersten zwei Seiten gelesen, dann habe ich aufgehört zu lesen! Es ist alles gesagt, alle Befürchtungen, alle Fakten, alle Widersprüche! wir brauchen Leute, die sich bekennen, wir brauchen Gesichter, wir brauchen sie in der Öffentlichkeit und auf der Straße!
    Ich hatte heute einen Mandanten, der mich gefragt hat, ob er beim Einspruch gegen ein Bußgeldbescheid wegen eines Maskendelikts in Höhe von 75 € Buße Repressalien erwarten könnte! Er hätte einen Ruf zu verlieren! Ich musste wirklich an mir halten!!!!!!!!

    Uns muss allen bewusst sein, auch wirklich allen, dass keiner mehr, auch wirklich keiner mehr von uns sich jetzt ducken kann und in zwei Jahren unter dem Radar wieder auftauchen und wird sagen können: Gott sei Dank, es ist vorbei! Es wird nämlich nicht vorbei sein. Jeder wird davon betroffen sein, jeder! Die Frage ist nur, wird uns die neue Normalität von oben und fremder Seite aufgezwungen oder bestimmen wir das, was uns in Zukunft wichtig ist und leiten wird.
    Auf….., raus aus der Komfortzone….. es wird auch dich treffen, egal wie. Also bestimme dann doch wenigstens du, was man mit dir macht……..

    1. Danke Herr Kiefer, Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen. Es ist alles gesagt. Auch ich habe nach wenigen Absätzen aufgehört, diesen Brief zu lesen. So viele von uns stehen tagtäglich mit ihrem Namen und ihrem Gesicht zu ihrer Meinung. Wer jetzt noch nicht verstanden hat, dass wir alle nichts mehr zu verlieren haben, dem ist nicht zu helfen.

  59. Die Wahrheit im schönen Land der Dichter und Denker ist im politischen Raum unter die Räder gekommen!
    Leider müssen die Allermeisten erst noch wahrnehmen was hier geschieht und es im Angstmodus verarbeiten, wie es der Anonymus gerade mit seiner nachzuvollziehenden Betroffenheit aufgeschrieben hat.
    Wenn er nun auch noch die Hintergründe, also die Wahrheit hinter seiner Vermutung kennenlernen möchte, empfehle ich ihm die letzten rd. 80 Minuten des Videos von der 45. Sitzung Stiftung Corona-Ausschuss, vom letzten Freitag.
    Ich kann nur an alle Künstler-Kollegen appellieren sich baldmöglichst über ihre Follower öffentlich ihre Meinung zu vertreten. Oder anders:
    „Künstler aller Länder, allen voran: Israel, Amerika, Österreich und Deutschland vereinigt euch!
    Ihr könnt die Aufmerksamkeit oder gar die Deutungshoheit gegen den Mainstream am ehesten erreichen.
    Ich denke dabei z.B. an NENA und andere, die es aktuell überzeugend vormachen. Danke von hier aus an Nena, sie ist für mich ein großes Vorbild.
    Ihr
    L. Nyhuis

    1. Dieser Aufruf ist ganz wichtig. Man könnte es auch an einem Beispiel verdeutlichen:
      Ich verurteile streckenweise die Eltern in diesem Land, dass sie sich nicht alle vor ihre Kinder stellen, die in den Schulen von bestimmten Lehrern und Lehrerinnen und Schulleitern gequält werden. Wenn alle Eltern aufstehen würden, ihre Kinder nicht mehr unter diesen Bedingungen in die Schulen schicken würden, dann würde sich etwas ändern. Aber leider sind bestimmte Eltern selbst in diesem Angstmodus oder was auch immer, und lassen ihre Kinder leiden.

  60. Es wäre schön, wenn sich alle betreffenden, vor allem bekannten und unbekannten Betroffenen an einem definierten Tag zusammenfinden würden und einen Aufruf, beispielsweise eine Werbekampagne in diversen Printmedien starten, oder in einem Video auf den bekannten Kanälen ihre echte Meiung kundtun würden. Offensichtlich werden es immer mehr. Wie könnte dies organisiert werden? Vielleicht sollten diese, sich bisher aus Angst vor Repressalien zurückhaltenden Menschen, z.B. hier auf der Plattform, bei anderen „alternativen Medien“, oder z.B. bei einer Katarina Witt melden. Wenn es dann noch jemanden geben würde, der alle Leute zusammenführt, wäre dies fantastisch und würde der Demokratie in diesem Land gut tun. Wie soll Arminius im Jahre 9 die Sippen der Germanen vor der Schlacht im Teutoburger Wald vereint haben? Er zeigte Ihnen einen Zeig, der sich leicht zerbrechen ließ. Viele Zweige zu einem Bündel geformt, konnten nicht mehr zerstört werden.

  61. Die Sache ist doch im Grunde recht einfach: wer an unser Grundgesetz bzw. unsere freiheitliche demokratische Grundordnung glaubt und kein linker oder rechter Extremist ist, äußert sich öffentlich und frei. Im Umkehrschluss glauben wohl diejenigen, die sich hinter einem Decknamen verstecken, entweder nicht mehr an unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung inkl. Meinungs- und Versammlungsfreiheit oder sie sind gar Feinde derselben oder sie fühlen sich wie viele Mitbürger unfrei weil abhängig von Arbeit- oder Auftraggeber.

    Letzteres trifft wohl im Fall dieses Künstlers zu. Er ist offensichtlich abhängig vom ÖRR („……zum anderen als befristet nichtselbständig beschäftigter, weisungsgebundener Schauspieler in Fernseh- und Filmproduktionen.“) Leider ist unser ÖRR zu einem Hort von Denkverboten, Stigmatisierung und Unterdrückung von Meinungen bzw. Fakten verkommen. Das ist sehr bedauerlich aber leider unverkennbar. Liegt wohl auch daran, dass seine Redakteure zwar mächtig die Klappe aufreißen, sie bei Lichte betrachtet aber doch nur kleine ängstliche abhängige, wenn auch überbezahlte Weisungsgebunde sind. Deshalb hat der ÖRR mit seinen Zwangsgebühren längst den Point of no Return überschritten. Viele Mitbürger würden wohl den Verantwortlichen die aktuelle Panikmache verbunden mit anhaltender Unfreiheit und das alles auf Basis von Desinformationskampagnen nicht verzeihen und bei einer freien Entscheidung die Rundfunkgebühren verweigern – wir auch und wir sind wahrlich alles andere als AfD-Anhänger. Ein unfreier öffentlicher Rundfunk ist ebenso inkompatibel mit einer freiheitlichen Demokratie wie dies unfreie Bürger ohne Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind. Das gilt im Übrigen nicht nur für unser Land sondern überall auf der Welt.

    1. Wir sind alle so abhängig von diesen ganzen Strukturen und sie wissen genau wo sie den Hebel ansetzen sollen um uns gefügig zu machen.
      Wenn wir unsere Grundbedürfnisse wie Wohnen, Essen usw. nicht mehr decken können, wenn alles aufgebraucht ist und kein Geld mehr kommt, was sollen wir dann tun? Wir fallen aus dem Raster! Landen wir als Obdachlose dann auf der Straße? Was braucht es, dass uns das alles egal ist und wir trotzdem aufstehen und unsere Meinung sagen? Wir sind alle zu Einzelkämpfern geworden und haben es wahrscheinlich verlernt – vielleicht die meisten – sich zu verbinden, zu vernetzen und sich gegenseitig zu unterstützen.

  62. Nur Gesicht zeigen kann heute noch Wirkung haben.
    Also, geht demonstrieren, zeigt in Eurem Umfeld und Wirkungskreis Eure Meinung.
    Alles andere hilft mittlerweile (fast) nichts mehr.
    Wir sind mehr!

  63. Ich finde dieses anonyme Schreiben für die Öffentlichkeit ziemlich überflüssig. Die erwähnten Daten kann ja eh jeder nachschauen und die Situation kennen wir doch zur Genüge. Ob ich das nun schreibe oder irgendein anonymer „Promi“ macht für mich keinen Unterschied. Wenn jemand diese Tatsachen nicht mit seinem bekannten Namen unterstreichen will, was wirklich eine Hilfe sein könnte für die ganze Bevölkerung, dann soll er lieber seine Probleme seinem Tagebuch anvertrauen und uns bei der heutigen Informationsflut nicht die Zeit stehlen.

  64. Hallo,
    ja wann hört dieser Psycho Krieg auf?
    Nur dann wenn wir genug sind uns dagegen zu wehren!
    Aber solange es Bier fließt und es eine 60 Zoll 4K Dumm TV Klotze gibt ,hält der Deutsche still.
    Auch Napoleon wußte, dass der Deutschte Obrigkeit hörig ist. Und wer sich weiter bilden möchte, sollte mal wieder den Untertan lesen – Heinrich Mann.
    Während Spahn (die Hälfte seines Lebens im Bundestag) und Co. Millionen scheffeln, darbt der Normalo.
    Von Oben kann keiner Hilfe erwarte, da die keine Ahnung vom waren Leben haben. Entscheidungsträger, nie richtig gearbeitet, und keine Kinder.
    Ich zweifle schon seit März letzten Jahres , als mich alle für dumm gehalten hatten, an den gesunden Menschen Verstand.
    Denk ich an Deutschland in der Nacht…
    KG

  65. Hallo,
    ja wann hört dieser Psycho Krieg auf?
    Nur dann wenn wir genug sind uns dagegen zu wehren!
    Aber solange es Bier fließt und es eine 60 Zoll 4K Dumm TV Klotze gibt ,hält der Deutsche still.
    Auch Napoleon wußte, dass der Deutschte Obrigkeit hörig ist. Und wer sich weiter bilden möchte, sollte mal wieder den Untertan lesen – Heinrich Mann.
    Während Spahn (die Hälfte seines Lebens im Bundestag) und Co. Millionen scheffeln, darbt der Normalo.
    Von Oben kann keiner Hilfe erwarte, da die keine Ahnung vom waren Leben haben. Entscheidungsträger, nie richtig gearbeitet, und keine Kinder.
    Ich zweifle schon seit März letzten Jahres , als mich alle für dumm gehalten hatten, an den gesunden Menschen Verstand.
    Denk ich an Deutschland in der Nacht…
    KG

  66. Es gab einmal Zeiten, in denen man öffentlich die eigene Meinung äußern durfte, heute ist es verboten. Es gab einmal eine Zeit, in der man die Regierung kritisieren durfte, heute ist es verboten. Es gab einmal eine Zeit, in der wir alle über unsere Körper selbstbestimmt sein durften, heute müssen wir uns Vorgaben aufdrängen lassen, als Versuchskaninchen herhalten und stets die „Klappe“ halten.

    Ich bin durch die Nebenwirkungen eines Medikamentes berufsunfähig geworden, habe die Rente beantragt. Eine Reha könnte mir evtl. helfen, meint meine Krankenkasse. Also zum Hausarzt und angefragt ob er mir hilft. Die Antwort lautet : „Dann müssen sie sich impfen lassen.“… Also setzt er eine Impfpflicht voraus.
    Ich werde mich nicht impfen lassen, zum einen, weil ich durch das Medikament vorerkrankt bin und zum anderen, weil ich meine Gene nicht manipulieren und mich nicht als Versuchskaninchen missbrauchen lasse.
    Die Altenpflege war mein Beruf, den ich mit Herz ausübte. Mit dem Hintergrund meines Wissens um die Auswirkungen der Gen- Manipulationen, werde ich es mir nicht antun, werde mich mit Händen und Füßen dagegen wehren. Mein Arzt ist der Meinung, dass ich dann nicht zur Reha kann.
    Dann halt nicht!
    Ich äußere meine Meinung und werde es immer wieder machen, egal welche Konsequenzen sich daraus ergeben.

    Wir sind zu einer Gesellschaft ohne Rückgrat mutiert. Wie oft habe ich erlebt, dass Freunde, Kollegen sich lautstark über etwas aufregen und immer wieder sagen, dass sie das ändern wollen. Aber jedesmal erlebe ich kleine Duckmäuse, wenn sich die Gelegenheit zum ändern ergibt.
    Wie kleinlaut sind plötzlich unsere Künstler (für sehr viele Menschen sind sie Vorbilder) geworden, die vor dem Lockdown noch alles montiert haben, großhalsig die Regierung in Frage gestellt haben? Sie sind kleinlaut geworden, haben sich zurück gezogen, sind unsichtbar geworden, haben Angst vor Repressalien, Angst als Rechts bezeichnet zu werden. Die Gesellschaft verurteilt aus Angst. Ich wurde auch als Aluhut-Trägerin bezeichnet, als rechtsgesinnt. Na und? Ich möchte in zehn Jahren noch in den Spiegel schauen und auf mich stolz sein können, denn ich habe Respekt vor mir selbst und den lasse ich mir nicht nehmen, egal von wem!

    Liebe Grüße und bleibt gesund.

  67. Für‘ s Erste sage ich: besser anonym als gar nicht.
    Man kann und sollte aber auch versuchen, zumindest in kleinen Schritten Gesicht zu zeigen. Etwa indem man seinen Mitmenschen sagt: Lest die Zeitung mal genau, hört bei den Nachrichten mal richtig zu und überlegt, ob und inwieweit das alles so stimmen kann, wie man das euch sagt.
    Oder indem man sie daran erinnert, dass man kein Profipolitiker sein muss, um sich politisch zu engagieren, sondern dass im Gegenteil die Laien die Basis einer demokratischen Gesellschaft darstellen.
    Das Bewusstsein ALLER oder zumindest VIELER muss geschärft werden.

    1. Oder sucht euch Gleichgesinnte, meldet kleine Versammlungen an, stellt euch mit Schildern an den Strassenrand in 30er Zonen. Wir machen das in Brandenburg. Es kommen immer mehr Leute dazu. Wenn ihr Jugrndliche seht, die sich (leider) heimlich treffen, dprecht mit ihenen. Ich mache das und es kommt gut an (ich bin fast 60 Jahre jung). Die freuen sich, wenn man sie ernst nimmt. Und wenn nur 2 von Ihnen mit mir sprechen….die anderen sind neugierig. Es gibt so viele Möglichkeiten auch außerhalb von Demos, etwas zu bewegen. Zeigt euch! Redet mit den Menschen. Viele freuen sich, eenn msn ihnen zuhört.
      Auf geht’s! Ich wünschen allen hier viel Kraft, Licht und Liebe!

      1. Oder sucht euch Gleichgesinnte, meldet kleine Versammlungen an, stellt euch mit Schildern an den Strassenrand in 30er Zonen. Wir machen das in Brandenburg. Es kommen immer mehr Leute dazu. Wenn ihr Jugrndliche seht, die sich (leider) heimlich treffen, sprecht mit ihnen. Ich mache das und es kommt gut an (ich bin fast 60 Jahre jung). Die freuen sich, wenn man sie ernst nimmt. Und wenn nur 2 von Ihnen mit mir sprechen….die anderen sind neugierig. Es gibt so viele Möglichkeiten auch außerhalb von Demos, etwas zu bewegen. Zeigt euch! Redet mit den Menschen. Viele freuen sich, wenn man ihnen zuhört.
        Auf geht’s! Ich wünschen allen hier viel Kraft, Licht und Liebe!

  68. Ich schließe mich Güngör an. Im Jahr 2020 im Mai hat uns unser Freund und Arz alles das was passiert vorausgesagt. Uns den Virus erklärt. Meine Kinder , die beide Ärzte sind, haben in dem letzten Jahr in zwei verschiedenen Krankenhäusern keine Pandemie erlebt. Meine Yoga Schule ist seit einem Jahr geschlossen, die Soforthilfe habe ich zu Hälfte zurück bezahlen müssen. Eine über 80jährige ist seit Monaten aus ihrer Senioren Wohnung nicht raußgekommen: sie hat aufgehört zu essen und 20 kg abgenommen. Nach meiner Nachfrage sagte sie “ so will ich nicht leben“. Ich habe ihr ihren Willen gelassen. Die Kinder und Enkelkinder kommen nicht mehr, rufen nur an was die Mutter und Oma NICHT darf und SCHÜTZEN SIE ZU TODE. Meine fröhlich Art und ab und zu ironischer Umgang mit der Situation hat ein Ehepaar, das ich 20 Jahre lang kannte, mit mir brechen lassen. Meine Aussage, dass ich in den 80 Jahren in Polen schlimmeres erlebt habe (Kriegszustand) und ich weiss wie Propaganda und das Instrument der Angst genutzt wird, hat den Ehemann auf die Palme gebracht. Die Menschen sind panisch und haben den eigenen Verstand abgeschaltet. Es werden nur Informationen aus den Medien wiederholt , ohne zu hinterfragen. Auch ich vermisse Mut unter den Künstlern und Kabarettisten, und Intelektuellen: Aber die meisten von ihnen haben vielleicht jetzt andere Sorgen: dass der Flug nach Kanaren stattfindet, wo sie ein Haus haben. Was ich seit einem Jahr mache? Plädiere den Fernseher auszuschalten wenn nich zu entsorgen . In kleinen Geschäften zu kaufen und nicht die AmazonNetflix und Co. zu füttern. Denken! , Leute, Hinterfragen!, schauen wo das Geld fließt und wer die aktuellen Interessen vertritt.
    Unsere Kinder/Enkelkinder Schützen die jetzt in die Quarantäne gesteckt werden ohne Krank zu sein, ohne Symptome, mit der Empfehlung in ein gesondertes Zimmer einzusperren (7 Jahre). Ich denke spätestens wenn das Geld für Amazon draufgeht werden einige langsam erwachen. Da wir umdenken müssen müsste allen längst klar sein. Ich wünsche uns allen ein frohes Erwachen

  69. Man wundert sich, wer alles schweigt. Aber dass öffentliche Stellungnahmen medial unterschlagen werden (!!!), wie die folgende, die von multiplen ärztlichen Berufsverbänden gezeichnet ist – )in der Schweiz veröffentlicht.)
    https://www.covidinsider.ch/de/post/positionspapier-von-wissenschaft-und-aerzteschaft-zur-strategieanpassung-im-umgang-mit-der-pandemie.
    Heute habe ich mit der Leiterin des regionalen Gesundheitsamtes gesprochen, dass man doch eigentlich nur wirkliche Neuerkrankungen
    (ohne asymptomatisch positiv Getestete ) in die Inzidenzwerte aufnehmen darf, um zu einer realistischen Abbildung zu kommen…sie kann den Gedankengang nachvollziehen und wollte die Anregung in ihr Kollegium mitnehmen…bundesweit…
    Ob es greift? Hätte gestern schon müssen…ich fürchte, dass das dann auftauchende politische „Error“ gern vertuscht wird und deshalb ein solcher, korrekter Ansatz verhindert wird…

    1. PS: das RKI berichtet von „Erkrankungsbeginn imputiert“ für all die „Fälle“ von denen es nichts zu einer Erkrankung weiss – die potentiell gesund sind…wo nur angenommen wird, dass sie – nach positivem Test – auch krank geworden wären…diese ganze Gruppe muss man aus den Inzidenzzahlen rausnehmen – klinischer Bericht: Pneumonie: 1% – andere Symptomatik: bis zu 20% (nur)…dann hätten wir Inzidenzzahlen, die auch durch eine Merkelbrille ein weitgehend normales Leben gestatten…aber stattdessen: keine Blumen zu Ostern erhältlich…

  70. Angst ist das Hauptproblem dieser Zeit und sie ist gewollt, aber : Angst erzeugt Hass !
    Wir alle müssen jetzt den Mut zur freien Meinungsäußerung haben, ansonsten werden wir alles verlieren was das Menschensein ausmacht.
    Das wird Woche für Woche deutlicher. Noch kann man uns die Freiheit der Gedanken nicht nehmen, aber die freien Gedanken müssen auch geäußert werden…
    Habt Mut, sonst werden bald auch die freien Gedanken verschwinden..

  71. Ich bin ein 80jähriger *Lebenskünstler * Alle sogenannten Künstler welche nicht jetzt einsehen was Sache ist, haben auch kein Hirn um später wieder auf Publikum zu treffen ‍

  72. Einer allein geht unter. Jeder braucht Gemeinschaft, die ihn stützt, aber auch beschützt.
    Gerade erst gestern habe ich Menschen darauf aufmerksam gemacht, dass es inzwischen nicht nur „Ärzte für Aufklärung“, „Anwälte für Aufklärung“ etc. gibt, sondern auch „Pflegekräfte für Aufklärung“.
    Der Schreiber könnte sich überlegen, Gleichgesinnte anzusprechen und evtl. ebenfalls einen Verein zu gründen mit „Künstler für Aufklärung“.
    In der Zeit um den Mord an Olof Palme gab es eine Vereinigung: „Künstler und Künstlerinnen für den Frieden“, in dem ich damals Mitglied war.
    Also:
    so etwas in der Art stelle ich mir für die Künstler vor.
    Irgendwann im letzten Jahr hat Till Brönner eine Art „Brandrede“ veröffentlicht, die ich sehr bemerkenswert fand und die sicher vielfach geteilt wurde. Natürlich gab es dazu auch viele Blödsinnskommentare, die am Ehesten von diesen tumben Volksverpetzern stammten, nehme ich an.
    Vielleicht setzt sich der Briefeschreiber mit Brönner in Verbindung.
    Wenn ihr viele seid, was wollen die Fernsehmacher dann tun, wenn ihr alle NEIN sagt? Was die Veranstalter, die sich immer noch wegducken?
    Setzt euch auch mit den Anwälten und den „Klagepaten“ in Verbindung. sie beraten sehr gut, was ihr wie tun könnt.
    Aber hört auf, euch wie Bittsteller zu verhalten. Ihr seid wichtig, weil Kultur wichtig ist!
    Beste Grüße,
    Petra

    1. Es gibt bereits eine Plattform für Künstler: „Kultur steht auf“ – gegründet von Céline von Knobelsdorff. Die Webadresse findet man direkt auf Frau von Knobelsdorffs Website, einfach mal eine Suchmaschine nach Wahl bemühen.

  73. Leider helfen uns versteckte Aktionen nicht weiter. Es gibt einige die gegen die Maßnahmen öffentlich auftreten oder schreiben. Aber alles bleibt ungehört von der Politik und den Personen die Entscheidungen in der Pandemie treffen.
    Uns bleibt nur auf Demos zu gehen. Auch wenn sich dort Menschen tummeln mit denen man sich nicht in einen Topf werfen lassen möchte ist es immer noch besser als zu Hause zu sitzen. Ich engagiere mich für jede Idee und werde es auch öffentlich Kund tun um diesen Wahnsinn zu stoppen. Wir müssen auf die Straße. Alternativ geht es nur über die Justiz und auch da bin ich sofort dabei wenn es eine Möglichkeit gibt. In kleinem habe ich das mit Schreiben an das Bürgermeisteramt bereits getan. Man erntet ein schmales lächeln.

    1. Vor einem Jahr ging meine Frau nach einem arbeitsreichen Leben in Rente. Ich bin Selbständig, nahm mir aber vor nach vielen Jahren der Arbeit und auch oft des Verzichts jetzt endlich einmal wieder ausgiebig Kunst und Kultur mit Ihr gemeinsam zu genießen, zu reisen, die Welt zu sehen. Dann kam die Pandemie und alle Träume, gebuchten Konzerte und geplanten Reisen lösten sich förmlich in Luft auf. Wie alle Menschen haben wir zu Beginn der Pandemie Vorsicht walten lassen. Bald war aber ersichtlich, dass die Situation weit weniger tödlich war, als uns vorgespielt wurde. Wir haben uns verhalten wie immer in der Grippezeit und wir tun seit Jahren viel für unser Immunsystem. Wir haben lange überlegt, wie wir unserer Meinung Ausdruck verleihen können. Unendlich viele Briefe an Zeitungen und Politiker bis hin zum Bundespräsidenten brauchte es, ehe wir begriffen haben, dass trotz blumiger Reden, unsere Meinung überhaupt nicht gefragt und lediglich Zustimmung zum Merkelkurs gewünscht ist. Nun sind wir auch an dem Punkt, dass wir zu Demonstrationen gehen wollen. Unser Sohn tut das schon länger und hat mit uns zahlreiche Berichte im Hinblick auf den Dreiklang „Rechte, Verschwörungsgläubige und Antisemiten“ untersucht. Vieles kann man einordnen in das Framing, mit dem diese ganze Pandemie gestützt wird. Ich kann ja auch nicht sagen, ich ziehe aus Deutschland weg, weil es hier viele Betrüger, bis hin in den Bundestag gibt, wie wir gerade sehen. Wir dürfen den Mund nicht mehr halten. Wir müssen uns alle zusammentun. Meine Frau und ich sehen in der Partei „Die BASIS“ einen Funken, den wir alle zum Glühen bringen sollten, damit sich etwas ändert in diesem Land. Was wir brauchen ist eine Plattform aller Willigen, die gemeinsame Aktionen planen und vielleicht auch durch Millionen Stimmen diese Partei stark machen. Noch verhalten wir uns alle wie kleine Kinder vor Weihnachten, die Angst haben, dass sie keine Geschenke bekommen, wenn sie böse sind. Dabei wissen wir doch alle, dass das Geld für Geschenke längst verbraucht ist.

      1. Ja, ich habe auch ein paar Briefwechsel mit den Gesundheitsministerien gebraucht, um einzusehen, dass auf diesem Weg keine wirkliche Diskussion möglich ist.
        Ich sehe das genauso wie Sie: Die Demokratie funktioniert derzeit auf der Straße, mit Ächzen und Stöhnen noch ein Stück weit in der Justiz, und hoffentlich dann wieder in der einen oder anderen Parteineugründung. Die BASIS macht dabei auch mir am meisten Hoffnung. Ebenfalls Hoffnung macht mir das eine oder andere Statement von Seiten der neu gegründeten „Freien Linken“, die sich demnach etwas vom geistigen Zuschnitt etwa der „Antifa“ abzuheben scheinen.

        1. schade ist in meinen Augen, dass sich die Gegner der Maßnahmen in so viele Gruppen, Kleinparteien und Strömungen zersplittern. Ich glaube nicht, dass das zum Erfolg führt.

    2. !! Diese Art und Weise der Reaktion ist genau meine Wellenlänge! Wir müssen alle raus aus der feigen Anonymität! Sonst ändert sich nichts. Gesicht zeigen und alles zurückfordern, was uns diese Wichtigtuer an der Spitze der Parteien und des Staates genommen haben (EIN VERBRIEFTES GRUNDRECHT NEHMEN – ist doch schon ein Widerspruch in sich!) Und wir dürfen die Trennung in „böse“ ung „gute“ Demonstranten nicht mehr zulassen, wie sie der Porsche-Ernst der Linken zur Demo der Eventscene im vergangen Jahr praktiziert hat. Was haben diese ganzen Demonstranten mit ihren brav getragenen roten Masken und den artig geäußerten Bettlereien denn davon gehabt? Nix! Nena, Hallervorden, Witt – die geht rechts, Antisemit usw. nicht mehr so leicht. Da können sich Niedecken und Lindenberg mal ne Scheibe abschneiden – aber Niedecken muss ja sein Heldengeschwafel loswerden, als er angeblich aus politischen Motiven seinen Auftritt in Ostberlin abgesagt hat. Nun dient er sich genau den Charakteren an, die er angeblich so verabscheute. Pfui Teufel.
      Wählt „Die Basis“!

  74. Der Künstler und auch seine Kollegen sind sicherlich herzlich eingeladen, am kommenden Samstag, 03.04.2021 in #Stuttgart mit dabei zu sein, um für Frieden, Freiheit und Demokratie einzustehen. #wirsindALLEALLEda

  75. Alles wahre Worte, PCR, Intensivbetten, Repressalien, Grundrechtseinschränkungen usw., usf.
    Wissen wir hier in diesem Kreis (wahrscheinlich) alle.

    Ich sehe es aber wie Herr Langemann:
    Mut haben und zu seiner Meinung stehen!
    Alles andere ist für die Katz.
    Deshalb kann ich dem Brief nichts abgewinnen. Sorry.

    1. Die bekannten Gesichter könnten soviel bewegen und hätten weit weniger zu befürchten, weil sie in aller Regel ihre Schäfchen bereits im trockenen haben. Aber sie haben sich wahrscheinlich immer schon „arrangiert“, um dort hinzukommen, wo sie sind. Da bleibt der Charakter eben auf der Strecke. Sollte die Kultur irgendwann wieder in der Breite stattfinden, werde ich nur noch die kleinen Bühnen besuchen, wo vielleicht nicht alles perfekt ist, aber noch Authentizität herrscht und echte und ungeschliffene Leidenschaft der Antrieb ist.

  76. Wie schade. So schön gefundene Worte – die verpuffen, weil angeprangert wird, was man selber nicht willens ist zu leisten. Aufzustehen, ein Gesicht zu zeigen. Sein Gesicht zu zeigen – und damit genau das zu tun, was wir alle so nötig haben – walk the talk. Leider dadurch nur eine Manifestation der Angst. Und kein Mutmachen.
    Lieber Herr Langemann – ich kann Ihre Bedenken, dieses hier teilen zu wollen, gut verstehen – und befürchte tatsächlich, dass uns anonyme Briefe nicht unterstützen werden.

    1. Was nützt eine noch so klare Analyse, wenn der Schreiber schon an dieser Stelle nicht den Mut aufbringt zu seiner Überzeugung zu stehen? Viel Unterstützung,
      für einen offenen Diskurs ist von dem im Schutz der Anonymität verharrenden wohl nicht zu erwarten.
      Es ist ein generelles Problem im Netz, das hier viele gerne austeilen, aber nicht bereit sind mit ihrem Namen zu ihrer geäußerten Meinung zu stehen.

  77. Ich wundere mich seid langem, dass all die Geschädigten (Künstler, Hoteliers, Restaurantbetreiber und all die anderen) sich nicht gemeinsam zur Wehr setzen. Alles im offenen Brief ist seid langem bekannt !! Entweder haben sie den Mut zum gemeinsamen Aufstand oder jeder Einzelne wurschtelt weiterhin geheim und alleine vor sich hin….noch haben wir die Wahl…nicht mehr lange befürchte ich.
    Ansonsten: wenn ich schon mal das tv einschalte NACH den nachrichten, wundere ich mich über die aufgesetzte Normalität, der gleiche Mist und aufgesetzte Fröhlichkeit auf fast allen Sendern….
    Die Menschheit verblödet anscheinend immer mehr….

  78. Ich verstehe sehr gut, dass es schwierig bis bedrohlich ist, sich offen zu äußern. Dennoch hätte es eine andere Wirkung. So empfinde ich dieses Statment als ein weiteres von vielen aus mittlerweile einigen Quellen (ich bin dafür sehr dankbar), aber was ist das Ziel? Ein anonymer Künstler beklagt das Schweigen der Kollegen. Könnten sich Künstler organisieren, verabreden, gemeinsam vernehmbarer zu werden, sodass es auch die Zuschauer mitbekommen? Gäbe es da eine eigene Plattform? Mit Einzelappellen ist die Wirkung schnell verpufft. Als Zuschauer kann man überhaupt nicht ahnen, wo die Künstler stehen. Aber ihre Stimme hätte vielleicht mehr Gewicht als die allabendliche Politsatire der MMS. Ich wünsche Ihnen Mut und viele Kollegen, die den Anfang wagen. Flasmob mit Abstand draußen… keine Ahnung, ob sowas geht. Immerhin leben die Sendeanstalten auch von den Künstlern…

    1. Sie glauben Künstler werde n sie retten???? Dieses Mal wird niemand kommen der uns rettet .dieses Mal können wir uns nur selber helfen als ein Volk eine Gemeinschaft. Wenn wir das nicht schaffen verlieren wir unsere Freiheit und Würde für lange Zeit, vielleicht für immer

  79. Wer wegen Sicherheit, wegen seinem Arbeitsplatz schweigt, sich nicht mit Gesicht und Namen zu erkennen gibt, dass man nicht mit den Maßnahmen einverstanden ist, wird am Ende ALLES verlieren. Seine Arbeit aber vor allem das kostbarste was ein Mensch Besitz: Die Freiheit.

    Was ist ein Leben ohne Freiheit wert? Manchmal muss man die eigenen Eier riskieren für eine große Sache. Das Problem in Deutschland ist: Alle die an der Quelle sitzen, all die Ärtzte die über die wahren Zustände in Krankenhäusern und Kliniken informiert sind wissen was die Wahrheit ist. Wenn sie alle die Wahrheit aussprechen würden, wäre der ganze Spuk innerhalb von Zwei Tagen vorbei. Aber: Auch sie schweigen, aus Angst vor
    Einige Mainstream Journalisten kennen ebenfalls die Wahrheit. Die Anwälte für Aufklärung stehen mit denen in Kontakt. Aber: Auch sie schweigen.

    Genau das ist das Problem in diesem Land. Die, die an der Quelle der Wahrheit sitzen, schweigen und die Künstler die einen großen Einfluss haben, sie schweigen.

    Die Intellktuellen schweigen.

    So werden wir ALLE UNTERGEHEN. Kurzfristig mag man so seinen Job gesichert haben, aber langfristig wird er oder sie ALLES verlieren. Vor allem die Selbstachtung. Wie werden sich die Menschen in 5 jahren im Spiegel anschauen, wenn Deutschland total zerstört wurde und es für Jahre für Künstler keine Aufträge mehr reinkommen. Wenn der ganze Spuk in 5-6 Jahren später vorbei ist. Wie werden sich die Leute im Spiegel anschauen, was werden sie über sich sagen?

    Ich für mein Teil riskiere lieber alles und gehe unter als zu schweigen und sterbe einen langsamen Tod.

    Diese Zeit ist eine ganz besondere. Hier entscheidet sich wer wahrhaft ein Idealist ist und wer nur ein Dampfplauderer. Fortschritt wurde mit ein paar wenigen Menschen gemacht, die den Mut hatten NEIN zu Allgemeinen Konformität hatten. Ihr könnt ein Teil der Geschichte sein. Nutzt diese Chance zu unser aller Wohl. Dies seid ihr euch und all euren Familien, Freunden und euren Vorfahren schuldig. Wir alle sind eine Menschheitsfamilie. Lasst uns alle verbinden.

    1. Ja, wo bleiben die Niedeckens, Grönemeyers, Tote Hosen und andere Gratismut-Künstler, wenn wirkliches Unrecht geschieht?
      Na, wo seid Ihr mit Eurer „Arsch huh“ Mentalität? Nur dann, wenn es wohlfeile Themen sind, die von der Regierung gefördert werden.
      Aber genau das ist das Problem: selbst solche Fähnchenhalter wie Niedecken, die eigentlich keine finanziellen Einbußen zu befürchten hätten (er hat ja genug von seiner fürchterlichen Musik verkauft), stellen sich dann lieber hin und plappern das Medien Framing nach.
      Was sollen die kleinen Künstler denn schon tun? Bei denen geht es wirklich um die Existenz. Und so lange die „Großen“ nicht ihre Klappe aufmachen, geschieht hier leider gar nichts.
      Später, wenn dieser aufkommende Faschismus wieder weggefegt und irgendwann aufgearbeitet wird, dann werden sich diese Heinis hinstellen und sagen: „Ich war ja damals im Widerstand“
      Man kann leider nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.

      1. @Nick: Was die Herren und Damen nicht verstehen: Sie haben schon jetzt bei vielen Bürgern ihr Standing versaut. ICH werde nicht eine einzige Platte dieser verlogenen, eierlosen Waschlappen mehr kaufen.
        Dafür würde ich zum ersten Mal in meinem Leben zu einem Konzert von Michael Wendler oder/und NENA gehen – aus Respekt und Solidarität.

    2. Genau so ist es. „In der Krise zeigt sich der Charakter“, hat Helmut Schmidt einmal gesagt. Das auch in dieser Berufsgruppe so viel Charakterlosigkeit herrscht, hätte ich nicht für möglich gehalten und hat mich tief getroffen.

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„Kontroversen sind kein lästiges Übel, sondern notwendige Voraussetzung für das Gelingen von Demokratie." Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck a.D., vor nur 5 Jahren in seiner Rede zum Tag des Grundgesetzes.