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CBS löscht eigene brisante Ukraine-Nachricht

CdkW-Info

Das amerikanische TV-Network CBS hat über die Social-Media-Plattform Twitter, die eigene Dokumentation “Arming Ukraine“ beworben. In dieser Doku wurde gesagt, nur 30% der Waffen, die die USA in die Ukraine senden, kommen an der Front an. Was mit den restlichen 70% passiert, wisse keiner so genau. Der Tweet wurde von CBS News am 8.8.22 wieder gelöscht.

Den gelöschten Trailer dieser Doku, incl. “30%-Aussage”, sehen Sie hier. 

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10 Antworten

  1. Wie an anderer Stelle bereits berichtet wurde, war die Ukraine bis vor ca. 10 Jahren der viertgrößte Waffenexporteur der Welt. Nicht mit Fertigprodukten, aber mit Ersatzteilen und Zubehör, wenn die Kalaschnikow irgendwo klemmte. Die Seilschaften hinter diesen Geschäften sind mit Sicherheit noch gut miteinander vernetzt. Da die Ukraine zu den korruptesten Ländern weltweit zählt, wäre es nicht verwunderlich, dass Kriegsgerät abgezweigt wird für zweifelhafte Geschäfte auf dem Weltmarkt. Ob 30, 50, oder sonstige Prozentzahlen behauptet werden ist eher nebensächlich. Die mit Sicherheit daran beteiligten kriminellen (Betonung liegt auf kriminell) Oligarchen der Ukraine haben kaum Interesse an der eigenen Bevölkerung. Ich meine damit nicht, dass Waffenlieferungen die Ukraine retten. Die Bevölkerung eines mittlerweile sehr armen Landes, denn das BIP der Ukraine war in der Vergangenheit nicht so schlecht, hat letztendlich nie wirklich von den Milliardengeschäften profitiert. Die Oligarchen des Westens heucheln uns auch nur Humanität vor. Die Aktien der Rüstungsindustrie explodieren immer bei großen Streitigkeiten mit Waffengewalt. Leider profitieren auch wir Kleinbürger davon, wenn unsere Ersparnisse und Vorsorgemassnahmen in die Hände von Dienstleistern gegeben werden, die dort investieren, wo die grösste Rendite lauert. Dies ist aber ein anderes Kapitel. Wie auch immer, eine Rechtfertigung für die Gewalt in der Ukraine, die von beiden Lagern brutal vollzogen wurde und wird, ist nur schwerlich zu begründen. In das Leid von Hinterbliebenen auf beiden Seiten können wir uns kaum einfühlen, denn die Propaganda (auch in unseren Medien) zensiert gnadenlos. Der leider schon verstorbene Journalist und Autor Peter Scholl-Latour erwiderte einmal auf die Kritik, er würde behaupten die Wahrheit zu berichten: “Ich berichte nicht die Wahrheit, sondern die Wirklichkleit. Die Wahrheit liegt bei Gott”. Ob diese meine Ausführungen nun die Wirklichkeit oder die Wahrheit wiederspiegeln sei dahingestellt. Aber wir sollten darüber sprechen. Nicht nur am Stammtisch, auch in den Parlamenten.

  2. Wohin frei zirkulierende Kriegswaffen führen, weiß niemand besser als die US-Amerikaner. Kein Wunder, dass diese Nachricht CBS zu brisant geworden ist. Vielleicht lag die Löschung aber auch nur daran, dass sie quantitativ wohl falsch ist. Dass ein gewisser Prozentsatz der Waffenlieferungen in dunklen Kanälen landet, ist klar und liegt in der menschlichen Gier begründet. Schließlich müssen all die neuen SUV mit ukrainischen Kennzeichen auf europäischen Straßen irgendwie finanziert worden sein. Aber 70% halte ich persönlich doch für sehr unglaubwürdig.

    Unabhängig von der Prozentzahl ist es wohl nur ein Frage der Zeit, bis ein terroristischer Anschlag in Europa mit diesen verschwundenen, teils panzerbrechenden Waffen verübt wird. Die Politik wäre gut beraten, kritische Infrastruktur, z.B. AKW, stärker zu sichern.

    1. Zumindest in Deutschland sind AKWs keine kritische Infrastruktur mehr. Kritisch für uns ist die fehlende AKW – Infrastruktur. Mit welchen panzerbrechenden Waffen kann man ein AKW denn lahmlegen und wo müsste da welches Teil getroffen werden?

  3. Jetzt fehlt nur noch, dass Frau Baerbock sagt: “Wenn nur ein Drittel ankommt, dann müssen eben dreimal so viele Waffen geliefert werden.” Wird sie das sagen?

  4. Vielleicht denke ich zu optimistisch, aber die Selbstzensur des Mainstreams und andere zu beobachtende Phänomene machen mir sogar Hoffnung.
    Erst einen Tweet bringen, dann löschen wie hier von CBS geschehen beim Thema Waffenlieferungen an die Ukraine? Immerhin ist das Thema dann im Gespräch, oft noch mehr als ohne Löschung. Das gilt auch fürs Phänomen Zurückrudern/Relativieren nach dem Bringen einer Nachricht.
    Es gibt noch andere Methoden zumindest im deutschen Mainstream. Wirklich Kritisches/Brisantes über Corona/Energie/Inflation/Krieg wird von den klassischen Medien meist noch (!) hinter einer Paywall versteckt oder in den “Niederungen” einer Plattform (im Gegensatz zur devoten Propaganda, die prominent platziert und von google empfohlen wird). Bsp.: Da steht auf einmal etwas höchst Brisantes über Kanzler Scholz/Cum Ex unter Hamburg/Regionales, was eigentlich auf die Titelseite gehört.

    Was soll ich davon halten? Ich kann natürlich “Skandal” schreien. Positiv gesehen können das aber auch ungelenke/verschämte Versuche sein, wieder zu wirklichem Journalismus zurückzukehren.

  5. Ich habe jetzt schon zweimal die Nachricht gelesen, in den Alternativ- Medien, dass die Ukrainer die gelieferten Waffen über entsprechende Internetportale zum Verkauf anbieten. Wenn das stimmt, das wäre ja der Supergau!!!
    Alles von unseren Steuern finanziert, gebaut, versendet und neu verzockt!!!! Kein Wunder, dass die Welt über uns lacht!!!! Wir sind wirklich die Deppen!!!!

    1. Sehr geehrte Frau Friedrich,
      wieso “Wir” ? Ich persönlich fühle mich nicht als “Depp”, denn ich habe diese Regierung nicht gewählt und habe
      somit auch absolut gar nichts mit deren Machenschaften zu tun. Wenn ich mir ständig Gedanken machen würde,
      was mit meinen Steuern geschieht, würde das mit Sicherheit meiner Gesundheit schaden. Mir ist aufgefallen, daß
      gerade in Deutschland immer noch der “Wir” Gedanke in negativer Ausprägung omnipräsent ist. Und das Ergebnis fällt dann entsprechend
      schlecht aus. So wie es aussieht mangelt es vielen Deutschen an “Selbstliebe”.
      Deutschland, ach Deutschland … Liebst oder hasst du dich? Wo willst du hin.
      Nicht Abschottung oder Selbstaufgabe – sondern ein neuer Selbstwert wird die Fackel der Freiheit in Deutschland entzünden. Meint der Autor Gerald Ehegartner. Und dies besonders vor dem Hintergrund einer heranrollenden Wirtschafts- und Energiekrise. Die dadurch entstehende Souveränität sei nicht nur ein Geschenk an das Land selbst, sondern an die ganze Welt.

      https://youtu.be/cNc5wKXKYtg

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