Faktenchecker von Correctiv arbeiten unseriös

von Markus Langemann

Der nachfolgende Artikel fühlt sich vielleicht ein wenig an, als sei er in eigener Sache verfasst. Tatsächlich aber ist es ein Beitrag in
Angelegenheit der Erlangung von Medienkompetenz, des Schärfens Ihres Blickes und der Dekonstruktion eines infamen Textes des Recherchenetzwerkes CORRECTIV. 

Sie haben von diesem Netzwerk vielleicht schon gehört. Es jongliert gern mit dem Begriff des Faktenchecks. Diese Wortkomposition „Fakten“ und „Check“ wird in Zeiten von unübersichtlicher Propaganda – hier wie dort – inflationär eingesetzt. Der Begriff wirkt auf so manchen, der Orientierung sucht, vertrauenerweckend. 

Mir scheint, mit dem Faktenchecken von CORRECTIV verhält es sich, zumindest in meinem hier zu beschreibenden Fall, wie mit einem wohlklingenden Label, etwa „Bio“. Jeder aufgeklärte Verbraucher weiß, dort, wo „Bio“ auf der Verpackung steht, verkauft sich der Inhalt etwas geschmeidiger. Leider wird mit diesem Label – sofern es nicht zertifizierten Normierungen entspricht – nicht selten unredliche Irreführung der Konsumenten betrieben. Gar Politik gemacht.

Mit dem schicken Denglisch „Faktencheck“ von CORRECTIV ist Irreführung und politisches Framing faktisch nachweisbar im nachfolgenden Fall. – Über weitere CORRECTIV-Texte kann ich nichts sagen, ich habe sie nicht untersucht.

Sie als Medienkonsument werden im vorliegenden Fall durch CORRECTIV clever manipuliert, getäuscht. Die Motivation dafür wäre einen weiteren Artikel wert.

Zu den überprüfbaren wahrhaftigen Fakten:

Ich hatte vor rund einem Monat einen Beitrag auf mehreren Plattformen veröffentlicht, in dem ich Ihnen öffentlich gemacht hatte, dass die ARD-Anstalt Bayerischer Rundfunk in einer internen Dienstanweisung per E-Mail eine dringende Empfehlung ausgesprochen hatte, bei Drehs außerhalb ihrer Studios möglichst nur noch geimpfte Personen als Protagonisten einzusetzen.

Über die Bedeutung dieser Anordnung hatte ich Sie in dem Video aufgeklärt. Ebenso wie über meinen Brief an die Intendantin des Bayerischen Rundfunks, der ich einige Fragen zu dem Vorgang stellte. Mein Brief und die Fragen wurden bis heute nicht von Frau Dr. Wildermuth beantwortet. Dienstanweisung und Brief finden Sie unter Dokumente auf cdkw.org.

Der Bayerische Rundfunk hat sehr zeitnah nach meiner Veröffentlichung ein Statement mit einem Datum publiziert, welches faktisch falsch war, weil es einen Monat vor meiner erstmaligen Veröffentlichung datiert war. Es war keine Gegendarstellung, sondern zunächst eine Bestätigung der versandten E-Mail und eine Interpretation der Pressestelle des BR über das hauseigene Papier.

In dieser Interpretation hatte der BR aber den Fakt unterschlagen, dass es ursprünglich eine „dringende Empfehlung“ war. In der Stellungnahme des BR war es plötzlich nur noch eine „Empfehlung“. Ein überprüfbarer Fakt. 

Den Unterschied zwischen einer „Empfehlung“ und einer „dringenden Empfehlung“ hatte ich in dem ersten Video erläutert. 

Ich hatte also in einem zweiten Video, sieben Tage später, am 14.12.21, auf die Stellungnahme des BR zu meinem Bericht ausdrücklich hingewiesen, ebendiese Stellungnahme selbst prominent öffentlich gemacht und den Original-Link zum BR-Statement extra mit einem roten Quadrat unübersehbar gekennzeichnet. Das ist wiederum Fakt und nachprüfbar. CORRECTIV informiert Sie darüber falsch. Dazu später.

Die Intendantin des BR hat also nicht auf die gestellten Fragen geantwortet, wie Redakteure vor Ort die Sicherstellung von Ungeimpften garantieren sollen, wozu das Rundschreiben aufrief. Zudem hatte der BR nicht den Geltungszeitraum seiner Anweisung angegeben, worum ich ihn in meinem Schreiben bat, und andere Fragen ebenso nicht beantwortet. Auch das ist Fakt.

Der Leiter der BR-Pressestelle Markus Huber hat mich am 14. Dezember persönlich angeschrieben, sein Text deckt sich mit dem öffentlichen Statement, in dem er noch mal erläutert, wie die Anweisung nun zu verstehen sei. Auch darin allerdings werden meine konkreten Fragen nicht beantwortet. Das ist Fakt.

Nach vier Wochen angemessener Wartefrist hatte ich einen Tag vor diesem Artikel nun erneut um die Beantwortung der Fragen an Frau Wildermuth gebeten und angekündigt, die Antwort gern bis zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieses Beitrages aufzunehmen.

Nun wird es spannend für den interessierten Zuschauer und Leser: Aus dem gesamten Bundesgebiet werden mir Zeitungsausschnitte eines Textes zugesandt, der in sogenannten Hauswurf- oder Sonntags-Anzeigenblättern veröffentlicht wird. Der Text ist immer der gleiche. Verfasst von CORRECTIV. Manche Blätter machen es kenntlich, dass der Text von CORRECTIV stammt, andere erwecken den Anschein, er stamme von dem Anzeigenblatt selbst. 

Die meisten haben einen Begleittext wie diesen:

 

 

 

 

 

 

Anzeigenblätter kämpfen ums Überleben, das Internet macht ihnen starke Konkurrenz. Da sind kostenlose oder auch bezahlte Inhalte, die wie seriöse Artikel wirken, grundsätzlich willkommener billiger Content.

Der Text von CORRECTIV ist intelligentes Framing, Ihre Gedanken werden darin gelenkt. Dreimal spricht der Artikel von „Behauptungen“ meinerseits, unterschlägt aber völlig das Faktum der nicht beantworteten Fragen. Wiedergegeben ist schlicht die Stellungnahme des BR; mit anderen Worten. Sie können das überprüfen. 

Den Text finden Sie in einem Dokumente-Paket unter „Dokumente“ auf cdkw.org, ebenso darin enthalten das Statement des BR bzw. die E-Mail von Markus Huber, Leitung Presse BR, an mich.  

Dass der CORRECTIV-Text die Argumentation des BR übernimmt, auch Ungeimpfte könnten im Sender ihre Meinung kundtun, ist insofern irreführend, als ein TV-Beitrag als Beleg angeführt wird, worin ebendiese Ungeimpften zu Wort kommen – der Beitrag aber entstand vor der BR-Anweisung. Ein weiterer Beitrag holte den ungeimpften Protagonisten nur am Telefon statt im Bild ein.

Auf diese nicht richtige Darstellung des BR verweist der CORREKTIV-Artikel zwar noch, jedoch schließt er mit dem Satz:

„Auf die Stellungnahme und Gegendarstellung des BR weist Langemann weder in seinem Artikel noch auf Youtube hin.“

Das ist schlichtweg eine Lüge, die man den Lesern als Faktencheck verkauft, und obendrauf noch eine Irreführung! 

Denn wie ich erläuterte, hatte ich sowohl in der Erstveröffentlichung unter dem Video den entsprechenden Hinweis auf die Stellungnahme eingefügt als auch am 14. Dezember in einem erneuten Video ausdrücklich auf die Reaktion des BR hingewiesen, nämlich noch einmal mit dem Link zum BR-Statement.

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: CORREKTIV arbeitet hier mit Unwahrheiten. Das ist unseriös. 

Auch schreibt CORREKTIV, das Statement des BR sei eine Gegendarstellung. Das ist ebenfalls schlichtweg falsch. Eine Gegendarstellung ist ein presserechtlicher Begriff. Zu einer Gegendarstellung könnte man nur mich im gleichen Medium verpflichten. „Gegendarstellung“ klingt aber gewaltig für den ungeübten Rezipienten und soll Sie in die Irre führen. 

So arbeitet CORRECTIV. Knapp an der Wahrheit vorbei oder eben bewusst unwahr. Könnte aber für Zweifler wahr sein. Das ist das Stilmittel. Sie als Zweifler mit einem seriösen Anstrich „Faktencheck“ locken und dann Unwahrheiten verbreiten. Nachprüfbar zumindest in meinem Fall.  

Am 7.1.2022 hat der BR noch einmal auf meine Nachfrage reagiert. Ich hatte gebeten, mir Auskunft zu den nicht beantworteten Fragen zu geben.

Herr Huber schrieb mir: 

„In unserer Antwort vom 14.12.2021 haben wir bereits dargestellt, dass es allein im Ermessen der Redaktionen des Bayerischen Rundfunks liegt, welche Personen interviewt werden, unabhängig vom Impfstatus. Deshalb stellen sich die weiteren Fragen nicht.“ – Dieser Satz steht im Widerspruch zu den Punkten 2. und 3. der ursprünglichen Anweisung. 

Ich interpretiere die klare Aussage des Leiters der Pressestelle des Bayerischen Rundfunks daher so, dass der BR seine Haltung überdacht hat. Das wäre unter mehreren Aspekten gut; denn damit wäre 

1. der BR diskursfähig und würde gegebenenfalls korrigieren;

2. der Stellenwert und die Wirkung von seriösem unabhängigem Journalismus wie diesem unterstrichen.

Vielen Dank, dass Sie das möglich machen.

Werfen Sie ein Auge auf CORREKTIV, das sich – in diesem konkreten Fall also nachweisbar – nur den Anstrich von Seriosität gibt. 

Prüfen Sie gut. Auch meine Arbeit. Ich erhebe keineswegs den Anspruch auf Fehlerfreiheit, bemühe mich aber sehr darum. Vor allem um Unabhängigkeit. In Zeiten des Informationskrieges scheint das rar geworden zu sein. 

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15 Antworten

  1. Mainstream samt Faktencheckern spielen doch schon seit Jahren ( seit 2014 offensichtlich – wenn man zurückblickt) Hase und Igel mit uns. Es ist müßig aus dieser Ecke so etwas wie eine objektive Berichterstattung zu erwarten. Man muss doch eigentlich fragen, welche Agenda soll durchgesetzt und mit welchen Methoden soll dies geschehen z.B. durchgehende digitale Kontrolle jeder Person a´ la China oder komplett planwirtschaftliche Organisation des individuellen Konsums ( z.B. via Klimaszenarien) , Bereitschaft der Bevölkerung Kriege z.B. gegen Russland zu akzeptieren um billig an die dortigen Rohstoffe zu kommen usw. – Der Kapitalismus ist dabei sich tot zu siegen und nimmt dabei die größten Katastrophen in Kauf, da die neue Aristokratie massiv unter Hybris leidet. Die Generation die den zweiten Weltkrieg miterlebt und zumindest wusste was sie auf jeden Fall nicht nochmal wollte ist auf natürlichen Wege aus politischen und wirtschaftlichen Führungspositionen ausgeschieden. Nun werden alte Fehler neu aufgelegt, jedoch mit einer deutlich veränderten wissenschaftlich-technischen Grundlage.

  2. Correktiv wirkt schon lange eher als Zensor vor Gegenfakten, als das sie „eigene“ Fakten wirklich beweisen und nach normalen Menschenverstand auch dafür Beweise und Quellen liefern. Schaut man sich an, wer hinter Correktiv und den sehr zweifelhaften Finanzierungen steckt, sollte das Konzept jedem klar sein, was dort läuft.
    PS.: Man stellt ja auch keinen Kleptomanen zum bewachen der Kronjuwelen ein

  3. CORRECTIV wird schon seit Jahren von dem NGO Soros bezahlt und geleitet
    . Was soll man da von diesem Verein erwarten. Ihre Arbeit Herr Langemann ist In diesen Zeiten unbezahlbar. CORRECTIV spaltet die Menschen immer mehr( eigene Erfahrung ) weil sich die Bürger bereits als sehr folgsam erweisen.
    Ich habe grosse Sorgen das wir im totalen Faschismus enden. Herr Langemann machen Sie weiter. Wir brauchen Sie.

  4. Hervorragende Arbeit Hr. Langemann.
    Lug, Betrug und versuchte Täuschungen gilt es immer nachzugehen und anzuzeigen, werden sie aufgedeckt, was insbesondere für Verbrechen aller Art gilt.
    Leider wird es i.d.R. zum gefährlichen Boomerang für anständige Menschen in diesem System, werden sie als freie, friedliche und unabhängige Privatpersonen oder freie, friedliche und unabhängige Unternehmer vom Staat und seinen Akteuren oder Nutznießern angegriffen und wagen den Versuch, sich friedlich gegen den jeweiligen Angriff zu verteidigen.
    In einer freien Gesellschaft wären alle Menschen – ohne Ausnahmen und Sonderrechte – im Privatrecht an die universellen Werte gebunden (auch als Naturrecht bekannt) und könnten vor neutralen Stellen bei Schadenseintritten durch aggressive Zu- und Übergriffe von Mitmenschen auf ihr Eigentum den Schadensverursacher zu persönlichen (mit seinen eigenen Mitteln!) Schadensersatzleistungen heranziehen lassen (Eigenverantwortung, absoluter Respekt vor fremdem Eigentum und Gleichheit vor demselben Recht für alle/Rechtssicherheit/ethische Gerechtigkeit!), was in dem System in dem wir leben, von Beginn an nur begrenzt möglich war und immer mehr zur Pervesion von Recht und ethischer Gerechtigkeit mutiert.
    Die Staatsmedien haben einen Staatsvertrag und sich vom Staat über konstruierte Gesetze eine regelmäßige Zwangsbezahlung von den Bürgern legitimieren lassen. Damit erübrigen sich alle weiteren Fragen von selbst.
    Der Staat kreiert und fördert Konflikte, Unmoral, Verantwortungslosigkeit, Unrecht, Leid und Elend. Das war schon immer so und wird umso dramatischer und folgenschwerer für die Bürger, umso größer und mächtiger der Staat mit der Zeit wird, was seit Jarzehnten, aber insbesondere seit 2020, täglich beobachtet und dokumentiert werden kann.
    Jeder Bürger, der kein einziges Produkt der Staatsmedien konsumiert, sondern andere Informationsquellen nutzt, muss die Staatsmedien finanzieren. Selbst dann, wenn sie nicht über die notwendigen Endgeräte für einen möglichen Konsum verfügen, zwingt der Staat die Bürger zur Finanzierung dieses Staatsunternehmens und seiner Mitarbeiter. Kommen sie den Zwangszahlungsaufforderungen nicht nach, werden sie eingesperrt.
    Das betrifft alle Lebenslagen der Bürger, über die der Staat bestimmt. Wer nicht folgt, wird eingesperrt, sanktioniert, vernichtet.
    Wann erkennen die Menschen, dass der Staat, wie wir ihn kennen, nicht der Beschützer der Menschen ist, sondern ihr größter Feind?

    Herzliche Grüße
    G. Schmidt

    1. Sehr geehrte Frau Schmidt,

      gerade hatte ich gedanklich einen eigenen Kommentar formuliert, in dem ich mich bei Herrn Langemann für seinen Mut und unermüdlichen Einsatz für investigativen Journalismus bedanken wollte, da las Ihre Zeilen.

      Letztendlich schreiben Sie, möglicherweise aus eigener langjähriger Erfahrung, genau das auf, was auch ich gerade selbst analysiere und erlebe. Nur sehe ich nicht „den Staat“ als Feind, sondern einzelne Akteure, die Macht- und Vertrauensmissbrauch hochmütig aus egozentrischen Gründen ausüben können(!) und die sich leider unkontrolliert auszubreiten vermögen (Parallelen sind rein zufällig ;-)). Umso wichtiger ist die Arbeit von Herrn Langemann.

      Mich persönlich hat Prof. Papiers Aufruf in seiner „Warnung, wie der Rechtsstaat ausgehöhlt wird“ dazu inspiriert, nie aufzugeben für das Geistesgut der Verfassung zu kämpfen – freilich in dem Gebiet, wo ich Verstand und Leidenschaft in Mut umzuverwandeln vermag, und beispielhaft über Grenzüberschreitungen sachlich aufklären kann (Teile von Art.1,2 und 6 GG).
      Die Verfassung ist sicher nicht vollkommen, wie soll das auch gehen? Aber sie vereint Verstand und Vernunft zum Zwecke eines respektvollen Miteinanders. Der unbestimmte Begriff „Verhältnismäßigkeit“ ist ein Aufhänger, für eine intellektuelle Abwägung zwischen Schutz und Freiheit.

      Einstein sagte einmal “ Es sind nicht die Bösen, die die Welt bedrohen, sondern diejenigen, die das Böse zulassen“.

      Und Herr Langemann gehört der Gruppe an, die versucht, das Böse NICHT zuzulassen. Und ich und Sie und viele andere auch.

      Wir dürfen nicht aufgeben!

      Mit den besten Grüßen

      D. Drews

      1. Liebe Frau Drews,
        vielen Dank für das Teilen Ihrer Gedanken und Ihre aufmunternden Worte an alle Leser.
        In unser aller Leben als Menschen geht es immer und überall um den Umgang von Menschen mit Mitmenschen.
        Jeder Mensch, der friedliche Mitmenschen angreift und ihnen physischen Schaden zufügt, ist nach meinem Verständnis ein Täter und Aggressor.
        Jeder geschäftsfähige Mensch ist immer und überall in der Eigenverantwortung für seine Handlungen und trägt damit die volle Verantwortungen für alle Konsequenzen seiner Handlungen – positiv wie negativ.
        Ein Staat, dessen Akteure vorgeben, die Würde der Menschen und damit ihre qua Geburt bestehenden Freiheits- und Eigentumsrechte schützen zu wollen und erklärt, dafür das Rechts- und Gewaltmonopol besitzen zu müssen, die Menschen jedoch nicht fragt, ob sie das überhaupt in dieser Form wollen, hat bereits deutlich gezeigt, welch Geistes Kind diese Insitution und ihre Akteure sind. Gute Ideen werden von den Menschen freiwillig angenommen und unterstützt. Nur Menschen, die nichts Gutes im Sinn oder schlechte Ideen haben, denen niemand freiwillig folgen will, müssen auf Zwang und Gewalt zurückgreifen, was mit Nichts zu rechtfertigen ist.
        Jedem Leser, der sich für die Praxeologie des menschlichen Handelns und eine friedliche Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung interessiert, seien – sofern nicht bereits bekannt – die Lehren und Erkenntnisgewinne der Österreichsichen Schule empfohlen. Schriften von Friedrich A. von Hayek, Ludwig von Mises, Roland Baader, Karl Menger, Murray Rothbard, Hans-Hermann Hoppe, Thorsten Polleit, Philipp Bargus und vielen weiteren sehr klugen Köpfen, auch zu finden auf der Seite des Ludwig von Mises Instituts Deutschland sowie u.a. noch über Aufzeichnungen der Seminare des Mises Instituts auf Youtube und bei Eigentümlich Frei.
        Ich wünsche Ihnen, Ihrer Familie, Freunden, Bekannten und allen friedlichen Menschen auf diesem Planeten viel Kraft, Kreativität und Gelassenheit. Geben Sie alle immer gut auf sich und aufeinander acht und bleiben Sie immer alle friedlich und miteinander vernetzt.
        Herzliche Grüße
        G. Schmidt

  5. Eigentlich ist es ein journalistischer Ritterschlag ins Visier dieser primitiven Propaganda-Organisation zu gelangen. Dass correctiv sich „gemeinnützig und unabhängig“ nennen darf, ist ein Treppenwitz. Aber correctiv hat ja andere Einnahmequellen und muss nicht durch integren kritischen Journalismus glänzen. Für den BR hat es natürlich den Vorteil, dass nun suggeriert werden kann, dass ein „unabhängiger Richter“ sich des Falles angenommen und ein Urteil gesprochen hat. Freispruch für den Bayerischen Rundfunk. Wie überraschend.

    Einige ehemalige Faktenverdreher arbeiten übrigens nun für gmx, t-online und Co. Dort ist die Hetze teils größer als bei taz, ARD und Spiegel zusammen. Ab und zu schaue ich mir die dortigen chats über Pandemiethemen an. Die Aggression und die Gewaltphantasien, was man mit kritischen Menschen oder Ungeimpften alles anzustellen hat, gehen dort ins fanatisch Uferlose. Correctiv-„Faktenchecks“ werden regelmäßig auf diesen Mailportalen und anderen Medien wie Sonntagszeitungen (wie hier geschehen) verbreitet bzw. verlinkt. Auf eine Mailseite (um seine mails zu checken) geht schließlich jeder Mensch im Gegensatz zum correctiv-Internetauftritt. Zuletzt wurde „Servus-TV“ diffamiert. Warum? Weil dieser Sender doch glatt regelmäßig staatliche Maßnahmen hinterfragt. Das könnte den Faktencheckern und gmx nicht passieren. Das sehe ich ein.

    Interessant fände ich ein weiteres Interview von Herrn Langemann mit dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Meyen. Der weiß sehr viel Erhellendes über die Entstehung des Phänomens „Faktenchecker“ zu berichten. Letztendlich geht es um das „Kapern eines Wortes“. Der eigentliche Ursprung der Faktenchecker liegt bei 9/11, auch wenn deutsche Faktenchecker wie Volksverpetzer und correctiv weitaus später entstanden sind.

  6. Danke Herr Langemann, dass Sie auch hier wieder genau hinsehen und Missstände offenlegen. Diese Seuche der Faktenchecker hat gemeinsam mit Corona Hochkonjunktur und ich muss gestehen, dass es sie gibt, habe ich erst seit Beginn der ‚Pandemie‘ so richtig wahrgenommen. Dabei gibt es sie schon viel länger und gleich in mehrfachen Ausprägungen. In den letzten Wochen und Monaten fielen mir an mehreren Stellen Gegendarstellungen auf, die jene absoluten ‚Wahrheitsfinder‘ ziemlich alt aussehen ließen ( u.a. bei Reitschuster und Sarah Wagenknecht). Sie tragen heute mit Ihrem Artikel zu meiner Hoffnung bei, dass diese Lügengebäude – mit all den vielen anderen – im Begriff sind, zu bröckeln.

    Ich möchte in diesem Zusammenhang auf ein Video aufmerksam machen, in dem der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Michael Meyen sehr profund und ausführlich die Hintergründe von diesen Faktencheckern erläutert. Sehr erhellend:

    https://www.allesaufdentisch.tv/faktenchecker.html

    1. Zwei Doofe, ein Gedanke (zum Thema Hintergründe Faktenchecker). Wo genau ich das gelesen/gesehen hatte, war meinen grauen Zellen nämlich leider entwichen.
      Wie eigentlich immer nach der Lektüre ihrer Kommentare: Danke, Frau Merk.

  7. Welche Chance bestünde auf eine Gegendarstelliung oder Unterlassungauforderung?
    Gerne würde ich zu einem solchen Zwecke einen anlassbezogenen Obulous entrichten. Seien Sie noch bescheiden soetwas anzubieten. Danke!

  8. Das die Fakten(er)finder und wie sie alle heissen, nur dazu da sind das von der Politik und ihrer Einflüsterer propagierte Narrativ zu stützen ist ein alter Hut. Sie sind vergleichbar mit den Weisshelmen, werden von den gleichen Kräften finanziert.
    Mit leider gutem Grund gehen sie davon aus, dass ihre Geldgeber das Heft fest in der Hand halten und geben sich alle Mühe ihre Fähigkeiten die Leute zu täuschen ins beste Licht zu rücken. Ich hoffe nur noch, dass die Aasgeier sich gegenseitig in die Quere kommen und zur Strecke bringen. Gerade ihre Einbildung etwas ganz besonderes zu sein ist ihre schwache Stelle.
    Die „aufgewachten” Träumer werden die Kuh nicht vom Eis bringen.

  9. Lieber Herr Langemann,

    Adobe hat in der Bezahlversion eine gute Schwärzfunktion. Edding hilft selten wirklich gut. Die geschwärzten E-Mail-Adressen kann man gut lesen. 😉

    Correctiv und Co können bei falschen Zitaten etc. hilfreich sein, doch hier haben sie offensichtlich versagt. Wenn man jemandem wie Ihnen „am Zeug flicken will“, sollte man seine Hausaufgaben schon richtig machen. Vielleicht ist es auch gar nicht der Plan, saubere Arbeit abzuliefern.

    Ihnen herzlichen Dank für die erstklassige Information und einen guten Sonntag Abend!

  10. Seit Jahren ist zu beobachten, dass die BRD ein Staat ist, in dem Andersdenkende sehr subtil Diskrimierungen ausgesetzt werden.

    In der ehemaligen DDR wusste man wie man dran ist, wenn man seine freie, nicht regierungskonforme Meinung sagt.

    In unserer sogenannten Demokratie wird subtiler gearbeitet. Man lässt andere handeln. Man stellt falsche Behauptungen gegen eine unliebsame Person auf, lässt „Corektiv“ wahrheitswidrig antworten und stellt die unliebsamen Personen als Leugner, Aluhüte, Rechtsradikale, Antisemiten usw. dar.

    Die politische Kaste, hat Mittel, nicht selbst zu diskriminieren, sondern dies durch Dritte diskriminieren zu lassen oder sogar mundtot zu machen, z.B. YouTube, Facebook usw.

    Wir hatten zumindest nur, wenn überhaupt in den ersten 10 Jahren eine Demokratie. Zusehends wurden die Grundrechte immer weiter eingeschränkt. Das zeigt sich beispielsweise an der Gesetzgebung zur „Bader-Meinhof“ Geschichte, in denen die Strafgesetzgebung erheblich verschärft, aber auch die Strafprozessordnungen nach der erheblich für die Angeklagten Einschränkungen eingeführt wurden, die aber bis heute fortbestehen, aber auch gerne angewendet werden.

    Man könnte dies ewig fortführen.

    Das Schlimmste ist jetzt aber das politisierte Verfassungsgericht. Gott schütze Deutschland vor diesem Gericht.

    Gnade uns Gott.

    Lieber Herr Langemann, machen Sie weiter so.

  11. Correktiv ist mir auch schon in anderem Zusammenhang mehrfach unangenehm aufgefallen. Könnten Sie diese Einrichtung nicht einmal unter die Lupe nehmen. Vorallem jüngere Leute sehen in dieser Gruppe eine seriöse Einrichtung. Wer finanziert das?

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