Whistleblow

Dieser Film setzt neue Maßstäbe

von Markus Langemann //

Der Film “der Verschwörer” ist unabhängig produziert und finanziert. Dieses Format ist neu und einzigartig, da es sich nicht um eine klassische Dokumentation, vielmehr um ein ausführlich dokumentiertes Gespräch handelt. Sollten Sie uns ein positives Feedback geben, betrachten wir diese Form der journalistischen Arbeit nach dem Piloten „Der Stachel“ als Auftakt für eine Reihe von Interviews.

Neugierig und ergebnisoffen möchten wir uns Menschen nähern, die, bekannt oder unbekannt, in der Öffentlichkeit umstritten oder außergewöhnlich erscheinen. Wir möchten Fragen stellen und hinterfragen, möchten den Menschen Raum geben, damit Sie sich eine eigene Meinung über deren Positionen oder dessen Bild in der Öffentlichkeit erlauben können. Das ist neu, spannend und besonders, weil wir diese Menschen eben nicht in einer „klinischen Studiosituation“, sondern in ihrem persönlichen Umfeld, der Arbeitsstätte oder dem Wohn- und Freizeitort, zu einem Gespräch bitten.

Die neuen Medien bieten neben zu kritisierenden Entwicklungen auch den wunderbaren Vorteil, nicht auf inhaltlich limitierende Sendeplätze oder Sendezeiten angewiesen zu sein – eine neue und hohe Qualität für politische, gesellschaftliche und kulturelle Anstöße zu Diskursen.

So hatten wir bei dem hier zu sehenden Film auch Angebote, ihn gemeinsam mit einem TV-Sender zu produzieren, was den Vorteil seiner abgesicherten Finanzierung mit sich gebracht hätte. Allerdings wäre dies mit den großen Nachteilen verbunden gewesen, sich auf eine vordefinierte Länge des Films, den zur Verfügung gestellten Sendeplatz, die redaktionelle Führung des Senders sowie auf eine weniger aufwendige Produktion einlassen zu müssen.

Das hat eben Auswirkungen auf den von der Redaktion geführten Inhalt. Wir hätten dem redaktionellen und ästhetischen Leitmotiv des Senders entsprechen müssen.

Das ist die „alte Welt“ des Journalismus, gegen die sich Rainer Spix und ich entschieden hatten. Wir möchten Sie unabhängig informieren. Vielleicht schätzen Sie das ja.

Der Münchner Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Michael Meyen über den Film: “Er setzt neue Maßstäbe, weil er Interview, Porträt und Reportage mit den Mitteln verknüpft, die das Medium Film liefert. Bin ganz begeistert.”

Wir stellen den Film barrierefrei mit deutscher Untertitelung zur Verfügung. Um die Untertitel zu aktivieren oder zu deaktivieren, klicken Sie nach dem Kauf im Player unten rechts auf  “CC”. 

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22 Antworten

  1. Zum Schauen des Films haben wir ein befreundetes Paar eingeladen und alle waren beeindruckt: vom Gespräch der Partner Ganser und Langemann, von der filmischen Komposition, der Musik – ein tolles Konzept, das auf Fortsetzungen neugierig gemacht hat.
    Beeindruckend und als Vorbild anregend die Gelassenheit, mit der Dr. Ganser auf Anfeindungen bis hin zum Rufmord reagiert bzw. sie an sich abprallen lässt. Hoffentlich kann er bald wieder vor Menschen seine Vorträge halten, denn die Wahrheit setzt sich nicht von alleine durch, sondern sie braucht Menschen, die sie glaubhaft und überzeugend verbreiten.
    Gerade habe ich am Fuß dieser Seite dies Zitat entdeckt:
    „Kontroversen sind kein lästiges Übel, sondern notwendige Voraussetzung für das Gelingen von Demokratie.” Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck a.D., vor nur 5 Jahren in seiner Rede zum Tag des Grundgesetzes.
    Wie wahr hat Herr Gauck damals gesprochen und wie weit hat er sich heute mit seiner Aussage zu den “Bekloppten” von dieser Erkenntnis entfernt! https://www.welt.de/politik/deutschland/article233737858/Bekloppte-Joachim-Gauck-greift-Impfgegner-an.html

  2. Als ich den Artikel gelesen und den Trailer gesehen haben, war für mich klar: spannend – unbedingt anschauen!
    Dabei muss ich gestehen: mit dem Namen “Daniele Ganser” konnte ich nichts anfangen! Aber allein das Wort “Verschwörer” hat es interessant für mich gemacht. Speziell in diesen verrückten Zeiten, sind das genau die Leute, denen man zuhören bzw. die man zu Wort kommen lassen sollte…
    Mein Fazit: Ein großartiges Werk! Ein tolles Interview im neuen Format mit wunderbaren Aufnahmen – und vor allem “unaufgeregt”.
    Genau das Richtige in diesen völlig verrückten/chaotischen Zeiten!
    Besten Dank und viele Grüße!
    Lars Kreher

  3. Vielen Dank für diesen Film.
    Ich hoffe, daß sich alle ein wenig selber reflektieren und wir gemeinsam unseren Frieden finden.
    Dieses Format gibt eine sehr gute Möglichkeit dazu.

  4. Toller Film und tolle Arbeit von Hr. Ganser. Leider werde ich (Bj. 57) wieder in meiner Auffassung bestätigt:

    Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler begangen: ein Attentat auf sich selbst. Émile Michel Cioran

    Wäre es anders hätte Hr. Ganser ein ganz anderes Standing u. ihm wäre niemals seine universitäre Reputatin entzogen worden.

  5. Durch das Gespräch wird vollkommen klar, wie unangebracht jegliche Form von Abwertung der Arbeit von Herrn Ganser sein muss, obwohl die Inhalte ja kaum zur Sprache kamen. Der Film arbeitet eine überzeugende und integre Persönlichkeit und eine nachahmenswert mutige Haltung heraus.
    Ein wunderbarer Film. Sehr, sehr gut gemacht, vielen Dank!

  6. Immer, wenn ich das Gefühl habe, ich müsste zur Kalaschnikow greifen, gucke ich mir ein Video von oder über Dr. Daniele Ganser an.
    Er setzt die “Dinge” für mich in die richtige Perspektive.
    Dieses Filmticket habe ich gerne bezahlt.
    Gut gemacht Team Langemann.
    Herzliche Grüsse aus Dresden.
    Jürg Zimmermann

  7. Eine sehr überzeugende Arbeit, die mich in allen Belangen gefesselt hat. Gut, dass Sie nicht den Weg über die Mainstream-Medien gegangen sind. Diese Qualität haben die nicht verdient. Eindrucksvoll und absolut überzeugend: Herr Ganser!
    Vielen Dank – und bitte mehr davon.

  8. Herr Langemann ich gratuliere zum Film, sehr interessant gemacht.
    Danke für das tolle Interview mit Dr. Daniele Ganser und die Art und Weise wie es gemacht wurde.
    Danke auch an Dr. Daniele Ganser und das ganze Team!
    Weiter so!
    Würde mich über weitere Filme freuen ‼️

    Herzliche Grüße
    aus dem Rhein-Main

  9. Wunderbar, wie dieses Werk, dieses Format das offen legt, was sonst verborgen bleibt – die Auslegung, Bewertung, Deutung und vieles andere der Frage durch den Befragten.
    Aus einem häufig sterilen Frage/Antwort Spiel mit minimalem Informationsgehalt wird eine Informationslavine deren Deutung beim Zuschauer mindestens zwei Gläser Rotwein zur Stärkung erfordert – Prost an die Vorschreibenden.
    Herr Langemann hatte ja genau beschrieben was er mit dem neuen Format machen wollte, allerding ein bisschen verheimlicht, was er damit erreichen wollte. Da er aber extrem viel erreicht hat, deute ich das als inhärenten Ansatz auch die Erfahrung des Zuschauers ergebnisoffen zu halten.
    Wenn ich der Kameramann wäre, der es abgelehnt hat bei diesem Film mitzudrehen, würde ich mich wahrscheinlich wochenlang betrinken.
    Dynamik der Fragen, Inhalt und Humor der Anworten, Sound, Kamera, Gesamtdesign – perfekt! – ach ja und das Outfit – reif für die Pitti 🙂 – saluti

    p.s. Ein Transscript – vielleicht auch in englisch – später als gesammeltes Werk…. – nur eine Idee

  10. Vielen lieben Dank für diesen sehr ansprechenden Film.Es hat alles gepaßt:Musik,Landschaft,Inhalte und Gesprächsführung.
    Ich bin froh das ich diesen Film ansehen durfte.
    Viel Kraft und Inspiration für weitere Projekte .
    Danke !

  11. Ich habe das Vorverkaufsangebot nicht genutzt. Nun habe ich nach Studium der ersten Rückmeldungen den vollen Preis bezahlt. Da war ich wohl anfangs zu risikoscheu. Ein sehr gelungener Interview-Film, glaubhaft, atmosphärisch, hintergründig und mit einer Art der Fragetechnik, die ich sonst noch nirgends beobachtet habe. Gut gelungen, Herr Langemann.

  12. Danke für dieses großartige Interview und Ihre Arbeit Herr Langemann! Ein ganz herzliches Dankeschön an das Filmteam, welches diese wunderbaren Aufnahmen mit sensiblen Augen gedreht hat und ein Dankeschön an den/die Cutter/in der/die den Film in die Vollendung gebracht hat.
    Herzliche Grüße

  13. mit sehr großem Interesse habe ich gestern den Film „Der Verschwörer“ bei einem Glas Wein, aber ohne bärtigen Barkeeper gesehen (smile).
    Es ist mir von jeher ein Anliegen, mich mit Menschen, die öffentlich „umstritten“ sind, näher zu beschäftigen. Bei Herrn Ganser habe ich zu keiner Zeit den Eindruck erhalten, dass es den Inhalten seiner Videos/Interviews an Sachlichkeit/Objektivität fehlt. Ganz im Gegenteil. Die weitreichenden historischen Kenntnisse von Herrn Ganser, der überlegene Intellekt, die großartigen rhetorischen Fähigkeiten, schwierige und komplexe Sachinhalte zu vermitteln sollten jeden denkenden Menschen dazu bewegen, in sich zu gehen und „nachzudenken“! Aber vielleicht ist das das eigentliche Problem. Nicht nachzudenken ist bequemer, Nachforschungen kosten Zeit, möglicherweise auch Geld. Sich unterlegen zu fühlen ist einfacher, als sich aus der Komfortzone zu erheben und selber nachzuforschen. Umso dankbarer sollten wir deshalb sein, dass es Menschen gibt, die sich auch mit unliebsamen (?) Themen beschäftigen, ohne Rücksicht auf Konsequenzen, um wachzurütteln, aufmerksam zu machen.
    Das Format des Filmes hat mir sehr gut gefallen. Die Gesprächsführung, die zur Untermalung eingespielte Musik, der Filmschnitt, die Kameraführung. Ihre Fragestellungen ließen Ihre ausführliche Beschäftigung mit der Vita von Herrn Ganser erkennen, wirkten aber zu keiner Zeit gezwungen.
    Alles in allem: ein sehr gelungener Film. Ich freue mich auf mehr!
    Mit den besten Wünschen
    Irene Mahmalat

    1. Gerade wollte ich ein Feedback zum gestrigen Interview-Film abgeben, dann lese ich Ihren Kommentar liebe Frau Mahmalat. Besser kann ich es nicht ausdrücken und ich stimme Ihren Ausführungen allumfassend zu (einschließlich dem Glas Wein :)).
      Ich würde es auch sehr begrüßen, wenn dieses Format fortgeführt wird und bin gerne bei den Unterstützern.
      ‘Ein gutes Gespräch braucht Zeit’ und genau das ist es: ein gutes Gespräch.
      Herzlichen Dank an Herrn Langemann und Herrn Spix für ihre großartige Arbeit.

  14. Wunderbar, dass es diese Formate gibt! Ich habe mir “Den Verschwörer” noch nicht angesehen, aber bereits “Der Stachel”, das lange Interview mit H.-G. Maaßen. Das bestätigte mir, dass Maaßen nicht der “rechtsradikale” Dämon ist, wie ihn viele Medien darstellen. Ich sehe in ihm einen konservativen CDUler (der Ära vor Merkel), Juristen und Rechtstaatler.

    Für solche gut produzierten Interview-Filme mit sehr interessanten Personen des öffentlichen Lebens bin ich durchaus bereit, Geld zu bezahlen. Besonders, wenn im Interview-Film die Person auf eine Weise kennenlernen kann, wie es in anderen Medien nicht möglich ist.

    Ich hoffe, dass Herr Langemann mit seiner Seite und Arbeit erfolg hat und es viel bekannter wird. Er hat eine angenehme Stimme und ist ein sympathischer Medienmann.

    Danke jedenfalls für Ihre Arbeit! 🙂

  15. Danke für diesen hervorragenden Film, danke für die Arbeit die sie leisten. Ich freue mich sehr das es in Zeiten wie diesen so wunderbare Menschen gibt. Ich bin schon lange ein ”Jünger” von Daniele Ganser und nun auch von Club der klaren Worte !!!!!

  16. Der Film, die Kameraführung, die Bilder, der İnterviewer, die ausgewählte Musik und die gestellten Fragen haben mir sehr gefallen. İch bin froh und dankbar, dass es noch solchen Journalismus gibt.

  17. Vielen Dank für dieses hervorragende Interview.
    Es hat mich auch emotional sehr bewegt. Vermutlich daher, da ich Bücher und Vorträge von Herrn Ganser gelesen und gesehen habe.
    Für mich einer der bemerkenswertesten und mutigsten Historiker unserer aktuellen Zeit.
    Herr Spix, Herr Langemann, Herr Ganser, vielen Dank für diese wertvolle Arbeit!
    Viel Grüße aus Köln
    Dirk Botschen

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„Kontroversen sind kein lästiges Übel, sondern notwendige Voraussetzung für das Gelingen von Demokratie." Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck a.D., vor nur 5 Jahren in seiner Rede zum Tag des Grundgesetzes.