Whistleblow

Die Umdeutung der Sprache bereitet den Boden für gesellschaftliche Umbrüche

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von Prof. Dr. Oliver Hirsch//mit einem Vorwort von Markus Langemann

In einer Zeit, in der die Macht der Worte zunehmend an Bedeutung gewinnt, wirft der folgende Text ein kritisches Licht auf das Phänomen der Sprachumdeutung und dessen weitreichende Konsequenzen für die Gesellschaft. Der Autor Prof. Dr. Oliver Hirsch betont, wie die Neuinterpretation und die bewusste Manipulation von Sprache Pseudo-Realitäten schaffen können, die öffentliche Wahrnehmung verzerren und damit den Weg für tiefgreifende gesellschaftliche Umbrüche ebnen. Durch eine Analyse der Mechanismen, mit denen Sprache als Werkzeug eingesetzt wird, um Denkweisen zu steuern und Machtstrukturen zu festigen, lädt der Text dazu ein, die eigene Wachsamkeit gegenüber sprachlichen Mitteln und Mustern zu schärfen. Der Text ist der Originalwortlaut des Vortrages,  den Oliver Hirsch während des “Congress der klaren Worte” im November 2023 in München gehalten hat. Wir veröffentlichen diesen Vortarg hier exklusiv, weil er unsere Leser für eine kritische Auseinandersetzung mit der Sprache als Instrument politischer und sozialer Einflussnahme sensibilisieren soll.

Fehlerhafte Logik

Die Umdeutung der Sprache schafft Pseudo-Realitäten und bereitet den Boden für gesellschaftliche Umbrüche. Wir, die wir heute hier sind, machen uns Sorgen, Sorgen um eine zunehmend beunruhigende Entwicklung in unserer Gesellschaft. Dabei sind es wir, die sich Angriffen ausgesetzt sehen, dadurch, dass wir durch das Betrachten anderer Aspekte und das Einnehmen anderer Standpunkte Staatsfeinde, Demokratiefeinde, Rechtsextreme, Antisemiten seien, und hier könnte ich die Liste beliebig fortsetzen. Ich als Psychologe, ehemaliges Mitglied der Grünen in den 1980er Jahren und Mitglied der damaligen Friedensbewegung nenne diese Betitelungen nach meiner Erfahrung der vergangenen Jahre Projektion, also die Übertragung eigener, unerträglicher Gefühle und Wünsche auf andere Menschen.

Wie wichtig gerade die Sprache und die Besetzung von Begriffen ist, um eine gesamte Gesellschaft in eine bestimmte Richtung zu bewegen, möchte ich im Folgenden versuchen zu verdeutlichen -und ich sage nicht, dass es sich dabei bereits beispielsweise um eine vollendete totalitäre Richtung handelt, aber ich sehe die große Gefahr einer sich immer weiter in diese Richtung vollziehenden Entwicklung und wir haben die Möglichkeit, durch das bewusste Erkennen und Aufmerksammachen auf entsprechende sprachliche Mittel und Muster dem aktiv entgegen zu wirken.
Ich möchte mich dabei zunächst auf Alexandra Stein beziehen, eine US-amerikanische Sozialpsychologin, die selbst Mitglied eines linksextremistischen politischen Kults war und somit die Gefahren bestens kennt, die von totalitären Strukturen innerhalb von Kulten und totalitären Systemen ausgehen.
Das primäre Ziel der Ideologie und der speziellen Sprachverwendung in totalitären Organisationen ist die Rechtfertigung der uneingeschränkten Kontrolle und der unangefochtenen Macht des Führungspersonals. Als sekundäres Ziel dient die Aufrechterhaltung einer Dissoziation, welche die Trennung von Emotionen und Denken bezweckt. Dies hat zur Folge, dass eine Verbindung zur Realität unterbunden und ein intellektuelles Vakuum geschaffen wird, in das die Gruppenideologie eingeschleust werden kann. Dies erzeugt eine Situation der scheinbar unlösbaren Angst, die wiederum eine Dissoziation bewirkt, sodass die Menschen nicht in der Lage sind, die angstauslösende Situation rational zu überdenken. Anstatt eigenes kritisches Denken zu fördern, wird den Individuen die totalitäre Ideologie aufgezwungen. In einer totalitären Ideologie sind abweichende Standpunkte unzulässig, und das Glaubenssystem, welches von der Führungsperson definiert und interpretiert wird, erstreckt sich auf nahezu jeden Aspekt des Lebens der Anhänger, ohne Rücksicht auf deren individuelle Interessen. Die Anhänger werden durch ein System von Zwang und Manipulation in diese “Überzeugungen” gedrängt.
Die Beurteilungen des Führungspersonals gelten als absolut und unanfechtbar. Debatten werden als Zeitverschwendung betrachtet oder noch schlimmer als schädlich und gefährlich für die persönliche Entwicklung (vgl. beispielsweise die jüngsten Beispiele mit Drosten und Lauterbach). Die Wahrheit wird nicht durch Recherchen, Überlegungen oder Gespräche ermittelt. Derartiges Verhalten wird lediglich als Abweichung betrachtet. Das Recht auf Privatsphäre wird negiert, selbst die intimsten Gedanken und Gefühle sollen öffentlich gemacht werden. Es herrscht ein regelrechter Kult der Selbstanklage und der gegenseitigen Denunzierung, bei dem öffentliche Selbstkritik verlangt wird, wenn jemand von der gesetzten Norm abweicht (wie kürzlich Richard David Precht im Gegensatz beispielsweise zu Heinz Bude zu beobachten war).
„Und im Grunde, in gewisser Weise, kann man sich nicht länger mit denen beschäftigen. Das ist so. Die kann man nicht nach Madagaskar verfrachten. Was soll man machen?“ (Heinz Bude, Soziologieprofessor Uni Kassel, Podcast Steingarts Morning Briefing, 07.12.2021).
Die Darstellung der neuen Realität erfolgt entweder mittels äußerst schlichter, emotional aufgeladener Sprache oder durch ausgedehnte, monotone und hochkomplexe Reden. Beide dieser Sprachkategorien sind unpräzise und entbehren jeglichen konkreten Inhalts, haben jedoch zu einer zunehmend aggressiven Sprache in den vergangenen Jahren geführt.
Der schwerwiegendste Vorwurf innerhalb der Gruppe besteht darin, jemanden als subjektiv oder individualistisch zu bezeichnen (“Ichling”). Alles wird in dieser Gemeinschaft auf “objektiver” Gruppenebene analysiert. Dies führt zu einer neuen Art von Geistesstörung, die als „Zuvieldenken“ bezeichnet wird. Die Gespräche werden auf emotionaler Ebene geführt, und nachdenkliches Reflektieren wird aktiv vermieden, weil dieses unerwünscht ist, was auf die Hypermoralisierung der “Woke-Ideologie” hinweist.
In einem totalitären System wird eine alternative Realität durch kontinuierliche Lügen konstruiert. Die Ideologie des Totalitarismus rechtfertigt repressive Maßnahmen gegen Menschen, die kritisch hinterfragen und nach der neuen Norm als Abweichler bezeichnet werden. Der primäre Zweck eines solchen Systems besteht darin, Kontrolle auszuüben und Anhänger in dieses Kontrollsystem zu zwingen. Die Verbreitung dieser Lügen erfolgt mithilfe suggestiver und unspezifischer Begriffe wie “Entwicklung,” “Aufbau,” “Politik” und ähnlicher Ausdrücke. Auf diese Weise sollen Denken eingeengt und Sprache eingeschränkt werden. Diese Art von Sprache ist gekennzeichnet durch repetitive Phrasen und Muster, im Gegensatz zur offenen, kreativen und freien Sprache. Beladene Sprache hat eine triste, vorhersehbare und zusammenhangslose Beschaffenheit.
An dieser Stelle dachte ich, ich sollte auf die Sapir-Whorf-Hypothese eingehen, eine Theorie aus dem Bereich der Linguistik und Anthropologie, die besagt, dass die Sprache, die eine Person spricht, ihr Denken und ihre Wahrnehmung der Welt beeinflusst, aber die Ausführungen von Alexandra Stein haben mich derart an George Orwell´s Neusprech in „1984“ erinnert, so dass ich Theorie habe Theorie sein lassen.
Im Neusprech werden nämlich lediglich Schlagwörter präsentiert, ohne deren inhaltliche Bedeutung zu diskutieren. Dadurch soll eine tiefere Auseinandersetzung verhindert werden, die eventuell zu einer Einstellungsänderung führen könnte.
Einige Aspekte aus Orwells Zusatzkapitel „Die Grundlagen des Neusprech“:

•Neusprech sollte alle anderen Denkweisen unmöglich machen

•Wenn Neusprech umgesetzt wurde, dann sollen ketzerische   Gedanken unmöglich sein (Mutter = austragendes Elternteil; Vater = nicht-gebärendes Elternteil).

•Neusprech sollte den Gedankenspielraum einengen.

•Das Vokabular schrumpft statt zu wachsen.

•A-Vokabular: tägliches Leben

•B-Vokabular: Wörter, die zu politischen Zwecken gebildet wurden und dazu bestimmt waren, dem Benutzer eine wünschenswerte Geisteshaltung zu oktroyieren: Solidarität, Coronaleugner, Klimaleugner, Infodemie, Rechtsextremist, Schwurbler, Desinformation, Verschwörungstheoretiker, Faschisten, Sozialschädlinge

•C-Vokabular: wissenschaftlich-technische Ausdrücke, die von   unerwünschten Bedeutungen gesäubert wurden: Immunität, Durchbruchsinfektion, Alltagsmaske

Durch die Präsentation einer einzigen Wahrheit, einem fehlenden Diskurs, der fehlenden inhaltlichen Begründung, der beladenen Sprache und des fehlenden konkreten Inhalts soll eine oberflächliche, periphere Verarbeitung dieser Informationen angeregt werden. Hinzu kommen noch das Hervorrufen von Angst, die schnelle Präsentation der Informationen, die hohe Quantität statt der Qualität, exzessive Wiederholungen oder die Komplexität der Sprache und die Präsentation durch einen scheinbar vertrauenswürdigen Überbringer. Alle diese Elemente lenken von einer tiefergehenden Verarbeitung der Informationen ab und ermöglichen somit einen effektiven Einsatz von Propaganda und Indoktrination.

Worthülsenartige Adjektive wie „umstritten“ und Leerformulierungen wie „ist bereits früher aufgefallen“ werden gerne von den Leitmedien verwendet, um Kritiker von Vorneherein aus dem Diskurs auszuschließen.
Sogenannte „Wieselwörter“, die bewusst sehr wage und unklare Inhalte transportieren, werden zunehmend gerne verwendet. In Österreich wurde beispielsweise das Krisensicherheitsgesetz verabschiedet. Schaut man sich das genau an, ist eine „Krise“ allerdings nicht näher definiert und Sicherheit bedeutet wohl eher die Ausschaltung parlamentarischer und rechtsstaatlicher Abläufe.

Es erfolgt eine massive Umdefinierung von Begriffen: Freiheit ist Egoismus, Kritik ist Hetze, Eigenverantwortung ist Gefahr, Individualismus ist asoziales Verhalten. Ferner sind die klassischen orwellschen Parolen „Krieg ist Frieden“, „Freiheit ist Sklaverei“ und „Unwissenheit ist Stärke“ mittlerweile als erfüllt anzusehen.

Die ständige Wiederholung von Informationen bewirkt, dass diese als glaubwürdig betrachtet werden, obwohl durchaus Wissen vorhanden ist, dass diese falsch sind.
Durch Verwirrung und Informationsüberflutung soll nicht erkennbar sein, dass überhaupt eine kognitive Kriegsführung mit sprachlichen Mitteln durchgeführt wird, geschweige denn, von wem diese ausgeht. Dass dies real ist, hat Laura Dodsworth in ihrem Buch „A state of fear“ für Großbritannien gezeigt, wo es eine entsprechende „nudge unit“ gibt, die der Bevölkerung während der Coronazeit überproportional Angst induziert hat und die es auch in Deutschland geben soll.

All das wird als alternativlos dargestellt. In einer Demokratie sind politische Entscheidungen allerdings nie alternativlos, bei allem anderen besteht die Gefahr des Autoritären und Totalitären.
Die schlimmste aller Ketzereien ist gesunder Menschenverstand.
Durch eine geschickte Konditionierung zensieren sich die Menschen selbst, bemerken, was passiert, wenn sich jemand gegen die einzig zulässige Wahrheit stellt. Man überlegt sich also, was man sagt oder nicht sagt, im weiteren Verlauf dann sogar, was man denkt oder nicht denkt. Der Debattenraum wird erwünschterweise eingeschränkt und es kann trotzdem behauptet werden, man dürfe doch alles sagen. Auch und vor allem im Bereich der Wissenschaft ist diese Selbstzensur sehr wirksam, denn wer sich gegen öffentlich proklamierte Narrative ausspricht, läuft beispielsweise Gefahr, beruflich in Schwierigkeiten zu geraten, Drittmittelanträge nicht mehr genehmigt zu bekommen.

Ein interessantes Konzept in diesem Zusammenhang ist der umgekehrte Totalitarismus, der zuerst von Sheldon Woldin auf amerikanische Verhältnisse und aus linker politischer Sichtweise formuliert wurde, der jedoch zunehmend auf aktuelle Entwicklungen zu passen und dessen politische Ausrichtung sich gedreht zu haben scheint, was deutlich macht, dass die Unterscheidung „links-rechts“ offenbar nicht mehr valide ist. Durch die geschilderte Umdeutung von Sprache soll eine ideologische Homogenisierung der Bevölkerung und ein Verschwinden des Politischen erreicht werden. Die Menschen sollen sich in den Konsum und das Private flüchten und alles andere an „Experten“ delegieren. Durch kaum wahrnehmbare Manipulationstechniken, auch als „Soft Power“ bezeichnet, findet eine Entleerung des politischen Raumes statt. Zusätzlich entsteht die Meinung, Propaganda machen immer nur die anderen und die Berichterstattung der eigenen Leitmedien sei „objektiv“, im Wesentlichen frei von Propaganda. Es soll also mithilfe der sprachlichen Mittel ein Gefühl poitischer Ohnmacht, politisches Desinteresse, ein Gefühl der eigenen Schwäche hergestellt werden. Dazu dient das in den vergangenen Jahren sehr effektiv angewandte Angst-, Meinungs- und Empörungsmanagement, das den zulässigen Debattenraum massiv eingeengt hat. Wenn dann Betroffene sogar wagen von „cancel culture“ zu sprechen, wird dies wiederum als nicht existent, völlige Fehlwahrnehmung und rechtsextremes Vokabular gelabeled. Letzteres Vorgehen ist dem Dissensmanagement zuzurechnen, denn, wenn Einzelne sich trotzdem die Fähigkeit zu einem eigenen unabhängigen Standpunkt erhalten haben, kann dies nur irrational sein und darauf muss dann entsprechend reagiert werden. Als wirklich bedrohliche Entwicklung für eine Demokratie kann folglich das faktische Verschwinden kritischer Stimmen aus den Leitmedien gelten und nicht das Gegenteil, wie es in den vergangenen Jahren unter anderem durch entsprechende soft power-Methoden etabliert wurde. Geschickt wäre, wie schon von Chomsky formuliert, innerhalb eines Spektrums akzeptabler Meinungen eine scheinbar lebhafte Debatte zu ermöglichen, aber selbst das ist in den vergangenen Jahren kaum noch möglich und immer mehr Menschen realisieren das. Die Entstehung von Dissens soll durch die Kontrolle der Sprache bereits an der Basis unmöglich gemacht werden.

Totalitarismus -so umstritten der Begriff auch sein mag und das ist mir bewusst, und ich möchte diesen als Gefahr benennen- ist ein System, in dem die herrschende Gruppe vollständige und totale Kontrolle über jeden Aspekt des Lebens ausübt und Gehorsam von jedem Einzelnen verlangt. Obwohl die Überzeugungen für die Menschen gewählt und ihnen aufgezwungen werden müssen, müssen sie zu ihren Überzeugungen werden, zu einem allgemein akzeptierten Glaubensbekenntnis, das die Individuen dazu bringt, so weit wie möglich spontan so zu handeln, wie es die Mächtigen wollen. Es gibt kein Entkommen aus der sozialen Fiktion, die durch totalitäre Propaganda kreiert wird. Die Sprache der Propaganda muss einfach genug sein, dass sie von möglichst vielen Menschen verstanden wird, und die Technologie der Leitmedien bringt alle Informationen unter eine einzige Kontrolle. Das Ziel ist: Wenn niemand die offizielle Version in Frage stellt, kann alles als Wahrheit dargestellt werden. Das Verhältnis zwischen der Realität und der durch die Sprache geschaffenen Pseudowirklichkeit ist somit willkürlich. Wittgenstein sagte, dass die Grenzen seiner Sprache die Grenzen seiner Welt definieren. Seien wir aufmerksam, erkennen wir diese Strategien, im Sinne unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
In diesem Sinne. Denken Sie selbst.

Aber selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören (Matthäus 13;16).
Vielen Dank!

Quellen

[1] Orwell, G. (2020). 1984. Berlin: Ullstein.

[2] Reichel, W. (2023). Gegen das Vergessen. Rottenburg: Kopp Verlag.

[3] Stein, A. (2021). Terror, Love and Brainwashing: Attachment in Cults and Totalitarian Systems. New York: Routledge.

[4] Stroinska, M. (2002). Language and totalitarian regimes. Economic Affairs 22(2), 23-29.

[5] Tögel, J. (2023). Kognitive Kriegsführung. Frankfurt/Main: Westend.

[6] Wolin, S.S. (2023). Umgekehrter Totalitarismus. Frankfurt/Main: Westend.

Über den Autor der Zusammenfassung: Prof. Dr. rer.nat. Oliver Hirsch ist Professor für Wirtschaftspsychologie mit Schwerpunkt Grundlagen und Methoden (Datenverarbeitung und Statistik, Forschungsmethoden, Biopsychologie) an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften.

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