ClubDerKlarenWorte

YouTube bellt, die Karawane zieht weiter.

Am 10. Juli um 5:43 Uhr erhielt ich ein E-Mail vom YouTube – Team, das in einem standardisierten Text darüber informierte, dass das drei Tage zuvor veröffentlichte Video-Interview mit dem Toxikologen und Immunologen Prof. Dr. Hockertz  „Erstmals verändert eine Impfung das GENOM. Gefahr des Corona COVID-19 SARS-CoV-2 Impfstoff erklärt“, zur Überprüfung gemeldet wurde und nicht den „Community-Richtlinien“ entspricht.  Deshalb wurde es gelöscht. 

Es gibt die Möglichkeit in einer YouTube-Maske Beschwerde gegen solche Löschungen einzulegen. Erkannt, getan! Um 14:50 Uhr des gleichen Tages habe ich den nachfolgenden Text an das YouTube-Team gesandt:

„Guten Tag, das gelöschte Video behandelt ein Gespräch zwischen einem  Wissenschaftler und einem Journalisten über die Chancen und Risiken von Impfungen im Allgemeinen und mRNA- Impfungen im Besonderen. Es verletzt weder die Community-Richtlinien noch die journalistischen, ethischen und moralischen Grundsätze akkurater journalistischer Arbeit.  Wir verfolgen weder politische noch wirtschaftliche Interessen mit der Publizierung über Ihre Plattform. Wir möchten Sie daher bitten, die Löschung zu überprüfen und den Beitrag wieder freizuschalten. Vielen Dank für Ihr freundliches Bemühen und mit freundlichen Grüßen 

Markus Langemann“

Um 15:37 Uhr, nur 47 Minuten später, erhielt ich eine standardisierte Antwort. Nach einer weiteren durchgeführten Prüfung verstößt das Video gegen Community-Richtlinien. Funfakt:  Das Video ist rund 60 Minuten lang. Wie man es in weniger als 47 Minuten – rechnet man Rezeptions- und Kommunikationszeit ab – prüfen konnte, ist beeindruckend. Selbst eine kursorische Prüfung scheint hier unwahrscheinlich.

Die Entfernung des relevanten Contents betrachte ich als bemerkenswert und äußerst merkwürdig. Erregen kann sie mich nicht. 

Über die Motive der Entfernung kann man vortrefflich spekulieren. Man kann von pharmagesteuerten Interessen raunen und „den Lobbyisten“. Man kann von Google-Gesundheitsfaschisten schwadronieren, die unliebsamen Content kontrollieren, bei Bedarf auch kassieren. Vielleicht sind die bei ALPHABET angestellten Content-Controller auch nur medikämentös nicht richtig eingestellt und haben unkontrollierbare Zuckungen im Klick-Finger. Man weiß es nicht.

Es mag Sie vielleicht enttäuschen, ich bin nicht erschüttert und sehe im Grundsatz auch nicht die Pressefreiheit in Gefahr. Sie und ich, wir können überall unsere Erkenntnisse und Meinungen publizieren und kundtun. YouTube bellt, die Karawane zieht weiter. 

Gleichwohl gerät die freie Rede und auch die freie Presse in zunehmendem Maße unter Druck, das stimmt wohl. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Medien-Macher diametral dazu einfältig. Der wirtschaftliche Druck ist enorm. Die Not im Stundentakt neue klicktaugliche Headlines zu generieren, wenn die Content-Not am größten ist, sie einfach bei den Tabloids in England zu klauen, ist evident. 

Das nun ausgerechnet  jene digitalen Plattformen wie YouTube oder auch Facebook, die erst den Druck auf die tradierten Pressehäuser auslösten und  ob ihrer anything goes – Haltung von manchem alten publizistischen Haudegen und auch den alternativen Medien -Adepten schon als das Elysium gefeiert wurden, den Hahn abdrehen, dies ist ein ist vortrefflicher Web-Witz der Geschichte.

Ich kann Sie aber beruhigen!

Die Vokabeln in Google- und Facebookseminaren klingen heute anders, sind dennoch nur Synonyme derer von damals. Es geht immer um Reichweite, bedienen von Zielgruppen, Vermeidung von Abschaltimpulsen und halten bei der „Stange“ der jeweiligen Plattform. Gesurft wird hart am Wind des ordnungspolitisch erlaubten, nicht selten darunter hinweggetaucht. 

Droht Werbegeld- oder Lizenzentzug, verhält sich das Publizisten-Journalist-Rückgrat wie ein faltbarer Zollstock. Heute wie damals.

Wer in den 90er Jahren als Praktikant bei Pro Sieben 4 Farkopien richtigherum heften konnte,  war nicht selten zwei Wochen später mit schick geöltem Hauphaar Studioleiter, Redaktionsleiter oder irgend ein Communication-Group-Head-Junior-Secondfloor-Assistant beim Farbfernsehen. Die Flure waren voller Lavalampen. Schön anzusehen, aber nicht wirklich hell. Fundierte Ausbildung und auch nur Bildung war in Kreisen der Medienschaffenden nach meiner Wahrnehmung schon immer ein seltner Gast. Wer aber mit einem dicken Frontallappen im Cerebrum ausgestattet ist, und dennoch irgendwie „in den Medien“ hängengeblieben war, der bat den lieben Gott nicht selten um die Gelassenheit eines Stuhles. Selbiger muß ja auch mit jedem Arsch klar kommen.

Das Medienproletariat von damals findet heute seine Entsprechung im digitalen Maschinenraum von Online-Konzernen. Nichts neues im Westen. 

Soweit bin ich also persönlich nicht erschüttert über die Sperrung von Content in der zweitgrößten Suchmaschine der Welt, die sich im Eigentum der Größten der Welt befindet.  YouTube ist eine amerikanische Plattform und diese bestimmt was darauf gespielt wird. RTL, Sat1 ARD, ZDF und Myriaden von lokalen, regionalen und nationalen heimischen Radiosendern bestimmen ebenso was „auf die Antenne“ kommt und was man „lieber gerade nicht senden möchte“. 

Die Argumente reichen von „Du, das geht gerade nicht, wir haben erst von jenem Konzernen Werbegelder eingebucht bekommen.“ oder „Nee, ich hab’ echt keinen Bock auf’n Anruf von der Staatskanzlei.“

Scheren in Köpfen und in digitalen Schnittprogrammen sind die Geschwister von klappstuhlartiger Zivilcourage in vielen Funk- und Onlinehäusern. Warum ist das so? Die Gründe sind auch hier zahlreich. Ein Denkanstoß:

Versetzen Sie ich nur mal eine Minute in einen Ausserirdischen der hier vorbeischaut und sehen will auf welchem Stand wir gerade sind.  Angenommen er kommt am Wochenende und landet irgendwo im Altmühltal. Dann laufen dort an ihm Geschöpfe vorbei, die haben Wolfskin-Jacken am Körper und Stangen in den Händen, mit denen sie sich am Boden abstützen. 

Aber auch nicht wirklich. Nimmt man beispielsweise Nordic Walkern die Stöcke weg, fallen die gar nicht um und bleiben hilflos liegen.

Ich finde Nordic-Walking entwürdigt den Menschen, der vor 10 Millionen Jahren im Zuge der Hoministation den aufrechten Gang erfunden hat. Wir quälen uns auf allen Vieren in Trias-, Jura- und Kreidezeit durch alte Dinosaurierscheiße bis wir begreifen: Wir müssen uns nicht die Hände schmutzig machen um vorwärts zu kommen! 

Endlich haben wir den aufrechten Gang erfunden und dann kommt diese Skistock-Industrie. Die erzählt uns, wir müssen auch im Sommer am Stock gehen. 

Sehen Sie! 

Kein Wunder das viele von unserer Spezies kein Rückrat mehr haben. Jenes wird evolutionär bedingt so natürlich labil. Es würde mich nicht wundern wenn wir in 10.000 Jahren alle wieder auf allen Vieren über unsere Bankirai-Terrassen krabbeln. 

Erkenne  und bleib gelassen! 

Wenn Sie diese Zeilen allerdings in Mitteleuropa lesen, im deutschsprachigen Raum oder in Deutschland, dann sollten Ihnen eigentlich andere Entwicklungen Sorge bereiten:

Facebook ist eine amerikanische Plattform und wir organisieren darüber unser soziales Leben. Twitter ist eine amerikanische Plattform und Politiker strunzen darüber über ihre politischen Wettbewerber. Instagram ist eine amerikanische Plattform, wir posen darüber. YouTube ist eine amerikanische Plattform wir konsumieren und publizieren darüber. Amazon ist ein amerikanisches Unternehmen, wir shoppen darüber bis zur Ohnmacht. Ebay ist eine amerikanische Plattform wir verscherbeln darüber unseren Tand. Netflix ist eine amerikanische Plattform, wir bespaßen uns darüber. Paypal ist eine amerikanische Plattform, wir verteilen Geld darüber. ApplePay ist eine amerikanische Plattform, wir zahlen darüber. Visa, Mastercard und Amex sind amerikanische Unternehmen wir zahlen darüber. Google ist ein amerikanisches Unternehmen, wir suchen darüber. AirBnB ist ein amerikanisches Unternehmen, wir reisen damit. Wikipedia ist ein amerikanisches Unternehmen, wir informieren uns darüber.

Die Liste ist länger, meine Zeit nicht. 

Ich denke, es ist nicht gesund das öffentliche, wirtschaftliche, gesellschaftliche und auch kulturelle Leben nahezu ausschließlich auf amerikanischen Plattformen zu organisieren und zu zelebrieren. 

Ein Klick von Trump & Co. und wir sind offline. Komplett.

q.e.d.

Wo sind die Dichter, Denker und Digitalisierer unseres Landes? 

Die größten Wendepunkte im Leben sind selten die großen Ereignisse. Manchmal reicht es, dass zwei Menschen an einem Küchentisch sitzen. Werden Sie aktiv und vielleicht auch Aktivist*in aber bleiben Sie dabei Demokrat*in.

Gute Nacht Deutschland.

Markus Langemann

Beitrag teilen:

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on print
Share on email

50 Antworten

  1. Danke für ihre Mühe und Konstanz, bitte nicht aufgeben, Sie sind mit ihren Beiträgen ein Lichtblick und diesen Zeiten. Liebe Grüße Herbert Klejna

    1. Herr Langemann, ich könnte stundenlang lesen was Sie schreiben und ich bewundere Ihre Arbeit. Ich komme aus der Ex …. ich mag diese drei Buchstaben schon nicht mehr schreiben aber sie wissen natürlich was ich meine. Habe einige Jahre in Adlershof, allerdings in der Musikredaktion gearbeitet aber bin Tochter eines Journalisten und war auch lange freiberuflich als Journalistin tätig… immer in Richtung Musik. Das hat mit Politik nicht viel zu tun aber mein Mut reichte damals für einen Ausreiseantrag. Eines habe ich aber immer geschärft und es ist mir nicht verloren gegangen, ein untrügliches Gespür für Verrat. Als die Medien sich im März gleichschalteten in Deutschland, wusste ich genau das hier etwas vorbereitet wird. Sie decken auf und das sehr gut und Sie wecken auf und das ist sehr, sehr gut. Sie sind ein Licht aber damit es hell wird müssen wir alle ein Licht sein, okay ne kleine Kerze würde schon reichen und dann kann sich keiner mehr im Dunkeln verstecken. Es sei denn der oder die, die sich verstecken müssten haben es gar nicht nötig sich zu verstecken, weil sie eh keiner mehr stoppen kann. Das ist meine größte Befürchtung. Aber wir geben nicht auf. Bleiben Sie dran für uns alle und knipsen Sie noch viele Lichter, oder vergeben wenigstens ein paar Teelichter an die ganz skeptischen. Ich helfen Ihnen dabei.

  2. Hallo Herr Langemann, ich finde obigen Beitrag wunderbar und werde ihn fleissig teilen. Ich bin nicht so wortgewandt wie Sie, aber ich bleibe wachsam. Gut, dass es kritische Menschen wie Sie gibt, die Ihre Gedanken mit uns teilen. Danke

        1. Naja, ich bin mir da meiner selbst nicht so sicher.
          Aber in einem bin ich sicher, nur wenig zeigt die Dummheit von Menschen eindrucksvoller als tiefer gelegte Geländewagen.

  3. Dass die Pressefreiheit nicht in Gefahr ist, bewerte ich da anders. Es mag sein, dass Youtoube & Co letztlich keine Presseportale sind und das Recht haben, ihre Inhalte zu löschen. Das Problem ist aber leider, dass Leitmedien und öffentlich-rechte ihren Pluralismus derzeit ad acta gelegt haben und die Leute gezwungen sind, sich zusätzlich bei alternativen Medien zu informieren. Und diese sind für die Verbreitung ihrer Arbeit auf Youtube & Co angewiesen. Ich habe Clubderklarenworte auch auf Youtube entdeckt. Wenn da nun alles gestrichen wird, was zum Denken anregt, was bleibt dann noch? Für mich ist das schon ein Angriff auf die Pressefreiheit. Willkommen in der angestrebten Technokratie!

    1. Nicole, der aktuelle Beziehungsstatus zur Pressefreiheit: Es ist kompliziert. Ja, das stimmt. Aber der Untergang des Abendlandes steht mit den Löschungen nicht bevor. Wir haben neben vielen Problemen wohl ein aktuelle ein großes Problem: In dieser Welt gibt es mehr Menschen mit Sprech- als Denkblasen.

      1. Gut ausgedrückt – und ich stimme Ihnen zu und bedanke mich für Ihre Aufklärung, die ein Lichtblick in dieser Zeit unbesonnener Entscheide ist. DANKE!

  4. Als Rechtsanwalt möchte ich Ihnen Mut machen, gegen die Löschung gerichtlich vorzugehen. Sie haben gute Karten, den Fall zu gewinnen. Und Youtube muss dann die Kosten tragen, auch für Ihren Anwalt.

  5. Nicht nachlassen! Ich schätze Ihren Kanal und ihre hochkarätigen Beiträge!
    In dieser Zeit braucht man Rückgrat ohne Ende. Wir lassen uns nicht beugen.
    Herzlichst.

  6. Lieber Herr Langemann,

    ich verfolge Ihre hochwertigen Beiträge seit Beginn des Corona-Wahns. Inzwischen ist die Zensur (eben auch auf einer Plattform eines us-amerikanischen Großkonzerns) eine der höchstmöglichen Auszeichnungen, die man als freier(!) Journalist erhalten kann. Letzten Endes funktionieren Ihre rückgratlosen, sich an die herrschende Meinung (also auch Meinung der Herrschenden) anwanzenden „Kollegen“ so, wie das John Swinton bereits im Jahre 1883 konsterniert feststellen musste:

    „Das Geschäft des Journalisten (…) ist es, die Wahrheit zu verdrehen, unverblümt zu lügen, sie zu pervertieren, zu schmähen, zu Füßen des Mammon zu katzbuckeln und das eigene Land und Volk für sein tägliches Brot zu verkaufen, oder, was dasselbe ist, für sein Gehalt.“

    Es gibt nur wenige, die diesen Mechanismen widerstehen; Sie sind einer davon! Weil Sie sich – der Konsequenzen bewusst seiend – selbst keinen Maulkorb verpassen und für Ihre Werte mit Ihrem Namen einstehen. Anstatt nur wie ein toter Fisch mit dem Strom zu treiben.

  7. Soweit ich informiert bin ist die historische Rede von Prof. Dr. Stefan Homburg bei der Corona Demo in Stuttgart am 09.05.2020 von You tube gelöscht worden.
    Nach einer Klage wurde die Löschung zurückgenommen und You tube musste die Kosten des Gerichtsverfahrens und eine Strafe bezahlen.

  8. Ich schicke voraus ich bin nicht socialmedia affin. Ich folgere es gibt keine alternative (europäische) Plattform, auf der man unkompliziert Video-Clips veröffentlichen kann, richtig?
    Herr Langemann ruft dazu auf eine solche zu begründen, gut so.

    Es gibt deutsche Suchmaschinen, ich nutze seit langem Ecosia , absolut niemals Google.

    Ich persönlich wäre lieber textuell informiert zu Sachthemen. Dies sei mein Aufruf an Sie, Herr Langemann.

    Ich sehe auch die Überzeugungskräfte von persönlichem Auftritt,
    kann und möchte darauf aber gern verzichten, denn solche Kräfte wirken auch falsch herum.
    Klassischerweise wenn nicht ganz gescheites Frontpersonal in Sachfragen überzeugt ist und dazu dann zu i.d.R. noch etwas weniger gescheiten Hörern/Wählern
    in überzeugend überzeugter Manier vorspricht. Ein Beispiel von Unzähligen: Dr Markus Söder

  9. Ich gratuliere. Da ist einmal nomen est omen Club der klaren Worte tatsächlich korrekt! Ich drücke gern meine Freude aus für Ihre Ausführlichkeit. Wir müssen nicht immer einer Meinung sein aber es ist richtig gut wie sie sich ausdrücken und positionieren.
    Herzlichen Dank und weiter so
    Volker Kemeter

    1. Volker, wir müssen nicht einer Meinung sein. Genau! Wir haben leider verlernt Widerspruch auszuhalten. In einer gesunden Demokratie ist das ein wichtiger Baustein des demokratischen Fundaments. Ein weiterer ist Respekt voreinander. Respektvolle Grüße.

  10. Vielen Dank für den guten Beitrag, man kann da doch schon Verärgerung und Wut bzw Enttäuschung rauslesen. Das ist in Anbetracht der Tatsache aber auch legitim. Ich arbeite im öffentlichen Dienst und dort im höheren Dienst (also überwiegend hoch ausgebildete Experten) – bitte den Satz nicht abwertend betrachten – und muss mit großem Entsetzen feststellen, dass ein Studium, Doktortitel oder langjährige berufliche Tätigkeit in verantwortungsvollen Positionen vor dem unkritischen Denken nicht schützt. Blindes Vertrauen und unreflektierter Gehorsam ist auch hier weit verbreitet und scheint in unserer Gesellschaft sich tiefer eingegraben haben als wir es uns zugestehen wollen. Sachliche kritische Auseindersetzung wird oft lapidar verschmäht. Bloß keinen Widerstand bei Entscheidungen produzieren. Sämtliche Prozesse werden im öffentlichen Dienst hierauf solange hin und her diskutiert, bis das Ganze sich verwässert. Dies führt in sehr vielen Bereichen zum bekannten Stillstand und Stillstand ist bekanntlich ein Rückschritt.
    Ich wünschen Ihnen weiterhin viel Kraft und Mut. Es gibt viele Menschen die Sie zumindest im Geiste unterstützen. Das solche Arbeit auch finanzieller Unterstützung bedarf, sollte vielen klar sein. Daher versuche ich durch kleine Spenden zu unterstützen und kann hierzu auchvdie Anderen animieren. Danke an Alle, die den Mut nicht verlieren.

  11. Ein echter Langemann; danke.
    Es wird nicht lange dauern, bis Sie einschlägige Angebote der „Lavalampen-Fraktion“ erhalten…….

  12. Sehr geehrter Herr Langemann; als klar denkende Psychotherapeutin aus Österreich geniesse ich Ihren so erfrischend klaren Wortwitz und Ihren Mut so zu publizieren!!! Ich hoffe sehr auf Fortsetzung und habe das betreffende Video sehr häufig geteilt und es auch noch zur Verfügung ! Bitte weitermachen… Sie verbreiten Zuversicht! DANKE

  13. Lieber Herr Langemann,
    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen und Sie ermutigen, mit Ihrer Arbeit, Eloquenz, Integrität und Ihrem Mut weiter voran zu gehen. Sie sind für sehr viele Menschen ein Lichtblick – so auch für mich. Seit Beginn des Corona-Wahnsinns, der mich noch immer hin und wieder fassungslos macht, verfolge ich ihre Beiträge und die von Prof. Hockertz und einigen anderen. Es macht mich zutiefst betroffen zu sehen, dass es vielen Menschen in dieser Angst-Hysterie nur um Ego-getriebene Rechthaberei geht und nicht um die gemeinsame, wahrhaftige Aufklärung und ehrliche Einstufung der (Nicht-) Gefährlichkeit dieses Virus. Zuviele Menschen haben zuviel Macht und Aufmerksamkeit in den ersten Wochen erhalten und tun nun alles dafür, beides zu behalten. Es macht mich betroffen, dass es in einem Land wie Deutschland in der Wissenschaft nicht möglich ist, eine kontroverse, wissenschaftliche Debatte zu führen, eine Krisenstab aus unterschiedlich denkenden Experten zu bilden und die Regierung auf wissenschaftlicher Basis ausgewogen zu beraten.
    Ich bleibe Ihnen bestimmt gewogen…

    1. Liebe Frau Schröder, Sie sprechen genau das aus, was ich die ganze Zeit empfinde! Schade, dass es unter meinen Freunden und Bekannten in Leipzig so wenige gibt, die ähnlich denken.

  14. Servus,
    mir gefällt Ihr Ton und die Klarheit der Recherchen, deshalb versuche ich auch andere an die „neue/alte Wirklichkeit“ zu führen, indem ich die Beiträge teile. Natürlich muss ich nicht immer Ihrer Meinung sein, wie z.B. die Geschichte mit den WalkerInnen… Bitte etwas mehr Empathie. Bitte weiter so, es tut gut.
    lG

  15. Der Beitrag war ganz hervorragend. Ich denke aber nicht, dass Donald Trump das löschen würde, dafür gibt es genug Anhaltspunkte.

  16. Lieber Herr Langemann, das haben Sie wirklich schön geschrieben und ich kann spüren, dass Sie sich nicht wirklich grämen. Das will ich denn auch mal für Sie übernehmen, denn allmählich hält es mein gut geschulter Verstand mitsamt meiner Befähigung zu feinsinnigem Fühlen nicht mehr aus, dass Menschen, die wahrscheinlich nicht mal wissen, wer Rainer Maria Rilke, Albert Camus oder Johann Sebastian Bach sind, einen derartig flachen und finster-manipulativen Einfluss auf die aktuellen Geschicke in diesem Lande, ja in der ganzen Welt ausüben und man tatenlos zusehen muss, wie die so hart erworbenen Freiheiten (die vielleicht nie welche waren, ok). Ich finde keine Worte mehr zu diesem Niedergang, der sich in allen Bereichen gesellschaftlichen Miteinanders auf eine Weise etabliert, die mir, einem systemisch-analytisch geschulten und therapeutisch erfahrenen Menschen tatsächlich Angst macht. Ja ich fühle tiefe Angst mit vielen Gegenständen, und hätte ich nicht in meinem Leben darauf vertrauen lernen dürfen, dass sich alles stets so zutragen muss, wie es sich zuträgt, bei einem jeden Einzelnen und auch in Gruppen, Gesellschaften bis hin zum Einen Ganzen, damit der Sinn sich erfüllt, dann wüßte ich inzwischen nicht sicher mehr zu sagen, ob ich daran noch teilhaben wollte. Aber doch, ja, ich will, unbedingt, ich möchte sehen, wohin uns dies alles noch führen wird – auch wenn ich mich wahrlich gräme an alledem und stellvertretend dafür so sehr schäme. Herzlich Hartmut Kriese

    1. Lieber Herr Krise, bleiben Sie dennoch gelasssen und erfreuen Sie sich an der einen oder anderen wunderbaren Kantate, denken Sie dabei an Rilke, der ja bekanntlich sagte: Es ist die Kunst – zu leben!

  17. Moin Herr Langemann,

    dem Beitrag von Peter kann ich nur ganz und gar zustimmen. Zufällig lese ich gerade von Sebastian Haffner „Geschichte eines Deutschen“.
    Bei dieser Lektüre stehen mir die Haare zu Berge. Es ist ziemlich erschreckend zu sehen, wie sich die Bilder in weiten Bereichen gleichen.
    Haffner beschreibt, er war damals Referendar bei Preußischen Gericht, wie relativ geräuschlos und geschmeidig durchaus ernstzunehmende Republikaner zu
    Nationalsozialisten wurden und dass gerade bei dem so widerstandsfähig geglaubten Bildungsbürgertum aus den verschiedensten Erwägungen heraus der Widerstand gegen die doch recht erkennbare Wandlung vom Rechtsstaat zu Diktatur am geringsten war. Mich entsetzt immer wieder wie man im Gespräch mit Menschen, die man für analytisch und intelligent (was sie sicher auch sind) gehalten hat, feststellen muss, dass gerade diese Leute völlig naiv den Medien und der Politik so ziemlich jeden Unfug glauben. Und ich glaube inzwischen auch zu wissen, warum das so ist. Würde man nämlich akzeptieren, dass wir auf breitester Front belogen werden, würde damit das Denkgebilde von der immer noch relativ heilen Welt krachend zusammenbrechen. Dieser Zusammenbruch ist extrem schmerzhaft, denn er würde einen zwingen, die wesentlichen Stellschrauben seiner Überzeugungen komplett neu zu justieren. Und das ist grausam, nur leider stehen wir (wieder einmal) an so einem Scheideweg.

    1. Servus Herr Ploppa, noch eine Leseempfehlung: Die Briefwechsel zwischen Thomas Mann und Hermann Hesse. Die aus den wunderbaren Korrespondenzen unmittelbar zu erfahrenden persönlichen und gesellschaftlichen Sorgen und Nöte jener Tage, ähneln in Ihrer Stimmung dem Gefühl unserer Zeit. Das macht sehr betroffen.

  18. Großer Dank an Einen, der noch klare Worte findet in einer Welt, die von zu vielen Worthülsen-Benutzern bevölkert ist. Zum Glück habe ich das Hockertz-Interview vor Löschung gehört und einige Notizen gemacht. Stift und Papier können manchmal sehr nützlich sein. Viel Kraft für Ihre weitere Arbeit, lieber Herr Langemann!

  19. Die gefährlichste Person für den Staat ist die, die zuhört, nachdenkt und alles kritisch hinterfragt. Mit massiver Unterstützung der öffentlich-rechtlichen Verblödungsindustrie hat es diese perfide agierende Merkel Regierung während der letzten ca. 16 Jahre offenbar geschafft, das Volk der Dichter und Denker zum Volk der Dummen und Abnicker zu erziehen, denn wer nicht denkt wird gelenkt! Diese Regierung lebt von der Lüge und wird an der Wahrheit sterben – vorausgesetzt die Deutschen erwachen schnellstens aus ihrem Tiefschlaf und neigen nicht dazu, weiter ihre Augen vor der Realität zu verschliessen.

  20. Lieber Herr Langemann,
    Ihre Beiträge sind für mich immer ein echter Lichtblick in diesen Zeiten. So stelle ich mir Journalismus vor. Ich bewundere Ihren Mut – aber vor allen Dingen Ihre Klarheit, mit der Sie die Dinge auf den Punkt bringen. Lassen Sie bitte nicht nach. Ich glaube daran, dass immer mehr Menschen aufwachen und sich ernsthaft frgaen, was gerade passiert.
    Ich verneige mich in Dankbarkeit.
    Chapeau.

  21. Steter Tropfen höhlt den Stein – in diesem Sinne mein Motivationsbeitrag zum unermüdlichen Voranschreiten aller Menschen mit klaren Gedanken und Worten. Insbesondere gilt Ihnen meine Bewunderung und Dank!
    Nicht nachlassen, motiviert und sachlich weitermachen ist meine Devise!
    A.K.Ö.

  22. „Ich würde es mir dringend wünschen, daß es unter denen, die die Medien machen, eine Art Verschwörung gäbe, menschlich ermutigend zu sein.“
    Richard Karl Freiherr von Weizsäcker

    Lieber Herr Langemann,
    vielen Dank für Ihren Mut!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.