ClubDerKlarenWorte

Ex-Verfassungsschutz Präsident: „Die Öffentlich-Rechtlichen sind ein Teil des Problems.“

Der Stachel steht für etwas Peinigendes oder auch Antreibendes – ein Fremdkörper im System. Das ist auch das Ziel der gleichnamigen Filmreihe mit Markus Langemann. Der Produzent will seine Zuschauer da treffen, wo es weh tut. Er regt zum Nachdenken an und zeigt das politische Geschehen aus einem anderen Blickwinkel. In nüchternem schwarz- weiß gedreht, auf den Straßen von Berlin entstanden, nimmt „Der Stachel“ mit klarer Sprache und kantigen Bildern eine Bestandsaufnahme vor. Wie ist es um unsere Demokratie bestellt? Welche Rolle spielt das politische Establishment?

Durch die Herzkammer der politischen Macht, dem Berliner Regierungsviertel, folgt der Film dem ehemaligen Chef eines deutschen Nachrichtendienstes, der vor 24 Monaten in den einstweiligen Ruhestand versetzt wurde: Dr. Hans-Georg Maaßen. „Dieser Interview-Film ermöglicht Einblicke in den Berliner Betrieb, wie Sie ihn noch nicht bekommen haben“, erzählt Publizist Markus Langemann. „In seiner dramaturgischen Umsetzung, der Intensität des Gesprächs, der Intimität der beobachtenden Kamera und der Klarheit der Sprache, machen wir uns mit dem Interview auf den Weg zu einer neuen journalistischen Erzählform. Die Langstrecke tut Not in einer Zeit der hektischen und verkürzten Kommunikation und der Diffamierung Andersdenkender.“

Produzent Rainer Spix ergänzt: „Wir haben uns filmisch einem Mann genähert, für den uns Kameraverleihfirmen Equipment nicht zur Verfügung stellen wollten und gebuchte Kameraleute sagten, den Mann filme ich nicht – No way“.

„Der Stachel“ fragt: Wer ist der Mann aus der Mitte der Gesellschaft, der sich plötzlich zu einer Persona non grata erklärt sieht? Ist der Mann, der über sich selbst sagt, “Ich bin ein geradliniger Typ“ vielleicht sogar ein zukünftiger Kanzlerkandidat? „Der Film ist unabhängig aus eigenen Mitteln produziert und damit ein Gegenstück zur vorherrschenden, meines Erachtens voreingenommenen, verengenden Presse“, stellt Langemann klar. „‚Der Stachel‘ lädt ein zur Auseinandersetzung mit Jemandem, der provoziert, unbequem und manchmal schmerzhaft sein kann. Maaßen ist ein Stachel im politischen Berlin.“ Der Film will genau das auch sein und kommt zur richtigen Zeit.

„Der Stachel“ Teil 1, ist Auftakt einer Serie von Portraits, die dem Journalismus zu alter Glaubwürdigkeit verhelfen sollen. Veröffentlicht wird der Zweiteiler am Sonntagabend 1. November um 21:00 Uhr, frei zugänglich auf den unabhängigen alternativen Medien-Plattformen:

clubderklarenworte.de
untold-collective.com
und auf: youtube.de/user/langemanntv

„Der Stachel“ Teil 2 wird hier und auf YouTube am 8. November um 21:00 Uhr veröffentlicht.

 

„Der Stachel“ ist eine Co-Produktion von Untold & Langemann Medien GmbH.

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7 Antworten

  1. Weitere Interviewpartner? Ich würde mich über ein Gespräch mit Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz freuen. Und im Hinblick auf einen Satz von Noam Chomsky – so ein Interview sollte man auch einer Dr. Angela Merkel zumindest mal anbieten.
    (“If we do not believe in freedom of speech for those we despise we do not believe in it at all.” – Noam Chomsky)

  2. Das Problem sind die Nazis die am Samstag in Leipzig die Demo gestört haben.
    Stocksauer bin ich! Da werden Journalisten angegriffen und keiner tut etwas. Nicht einmal die Polizei. Beim ersten Mal habe ich noch versucht mich dazwischen zu stellen, aber es wurden immer mehr, die auf Journalisten jagt gemacht haben.
    Ihr schadet dem Anliegen!

    Ich hoffe Sie finden dafür auch deutliche Worte!

  3. 1) Keine MdBs / Landtagsabgeordnete ohne mehrjährige Berufserfahrung
    2) Gehälter (analog BAT) am Anfang geringer, dafür steigend
    3) Maximal vier (?) Legislatutperioden, außer bei Direktmandaten; in Ministerämtern maximal zwei
    4) Dafür aber (nach min 2 Leg.) garantierte Übernahme in qualifikationsgerechte Beamtenposition
    5) Die Rangfolge in der Parteiliste nicht nach (Demut gegen) Parteiführung, besser Berufsquoten, z.B. 25 bis 33% Beamten, Selbständige, Nicht-Akademiker, …
    6) Und natürlich den Fraktionszwang abschaffen, also geheime Abstimmung in Verantwortug gegen Gewissen und Wähler
    – Das wäre mal so mein Resümee.

  4. Es war mir bekannt,dass es „Altpolitiker“
    gibt,welche Jahrzehnte im Bundestag sitzen.Das halte ich für einen Skandal.Dadurch sind Tunnelblick und Engstirnigkeit programmiert.
    Skandalös ist ebenfalls,dass Bundeskanzler über
    3-4 Amtszeiten regieren dürfen.Das befördert nicht nur Machtmissbrauch sondern auch Grössenwahn bis hin zu psychopathischen Zügen.
    MACHT korrumpiert…

  5. ich weiss nicht ob dieses Interview in ihrem Sinne verlaufen ist aber ich habe bis zum Ende durchgehalten. Die letzten Sätze von Dr. Massen das Politiker in gewissem Sinne käuflich sind haben mich nur darin bestärkt wie es überhaupt zu einer derzeitigen Situation kommen konnte . Allerdings finde ich das Angst nicht wiedergewählt zu werden und damit vielleicht nicht unerhebliche finanzielle Verluste nicht automatisch eine Entschuldigung für kommentarloses bejahen ist.
    Ich habe mir dann auch das Gesprächsprotokoll von Hrn Gauß mit Rudi Dutschke angesehen und angehoert und war fasziniert von beiden Seiten

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