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Los inconvenientes de la electromovilidad: las estadísticas de accidentes plantean dudas

por Dr Johanna Weber //

Seit Monaten nimmt die Zahl der neu zugelassenen Batterie-Pkw (BEV) ab. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamt kamen im März 2024 lediglich rund 31.400 neue Pkw mit batterieelektrischem Antrieb auf die Straße. Das waren fast 29 Prozent weniger als im März des Vorjahres. Im gesamten ersten Quartal des Jahres 2024 ging die Zahl der neu zugelassenen E-Autos dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge um 14 Prozent zurück. Somit müsste auch die bisher wenig diskutierte Gefahr die von E-Autos und anderen E-Mobilen ausgeht zurückgehen. Tatsächlich ist die Gefährdung  die von Batterie-Mobilen ausgeht, im Vergleich zur öffentlichen Propagierung der Gefährte, nur wenig  diskutiert. Dabei ist sie relevant. Eine bemerkenswerte Recherche.

Will man eine Statistik zu Elektromobilität und Unfällen zusammenstellen, so fällt eines sofort auf: Überall, wo ein negativer Aspekt der Elektromobilität erwähnt wird, werden zugleich auch positive Aspekte hervorgehoben oder Autos mit herkömmlichen Verbrennermotoren schlecht gemacht, oder einzelne negative Aspekte werden nur am Rande erwähnt, aber nicht weiter ausgeführt. 

Etwa die Taz schon in 2013: E-Autos sind zu leise und gefährden dadurch Ältere und Sehbehinderte, aber der Lärm von Verbrennern macht krank [1].

Die Autozeitung erwähnt in 2022 zwar einen Anstieg der Unfälle mit Pedelecs, dieser könnte aber auch auf mehr gekaufte Elektroräder zurückzuführen sein; ansonsten wird das Thema Elektromobilität und Unfallstatistik gar nicht thematisiert [2].

Auch ein Artikel der Süddeutschen thematisiert zunächst den Verkehrslärm der Verbrenner, bevor er auf leise und damit gefährliche E-Autos eingeht, dabei sind dies eigentlich zwei voneinander unabhängige Probleme, die auch unabhängig voneinander betrachtet und gelöst werden sollten. Die Süddeutsche relativiert noch im gleichen Artikel (Versehentlich?) die Vorteile der angeblich so leisen E-Autos: das Reifenfahrgeräusch eines E-Autos sei schon bei 20 km/h lauter als das Motorengeräusch eines herkömmlichen Verbrenners. 2018 gab es in Deutschland laut der Süddeutschen angeblich noch keine Unfallstatistiken zu E-Autos [3]; ins Nachbarland hätte man da schon schauen können (s. Abb. 1, Daten der schweizerischen AXA-Versicherung). Die Bundesdrucksache zu Verkehrsunfällen aus 2021 enthält die Daten übrigens immer noch nicht, auch dort wird nicht zwischen E und Verbrenner getrennt [4], und die Unfallstatistiken des ADAC in 2024 enthalten lediglich Angaben zu Rettungszeiten aus Elektrofahrzeugen, aber keine Informationen zu Unfällen mit Fußgängern. Ob die mittlerweile verpflichtend verbauten Geräuschsysteme Wirkung zeigten, ist also über den ADAC nicht zu erfahren [5]. Die Forschung und Finanzierung derselben im Bereich der Fußgängerunfälle ist also unzureichend [6].

Abb. 1: Unfälle mit E-Autos laut AXA (Quelle: https://www.focus.de/auto/elektroauto/versicherungsdaten-aus-der-schweiz-ps-starke-elektroautos-haben-40-prozent-mehr-unfaelle-als-benziner_id_11082311.html)

Die Schweizer sind da einen Schritt weiter, so berichtete etwa der Focus in 2019 mit Daten der Axa aus 2018: Große E-SUV haben 40 % mehr Unfälle, aber kleine E-Autos 10 % weniger als Verbrenner der gleichen Fahrzeugklasse; höhere Beschleunigung, leises Fahrgeräusch, keine Nachrüstpflicht mit Warnton für ältere Fahrzeuge.

Es gab zudem „nur“ genau so viele Fahrzeugbrände wie bei Verbrennern, diese waren dann aber unlöschbar [7].

Die Zahl der verstorbenen E-Scooter Fahrer aus 2020 ist bei Statista entweder unbekannt oder “Geheimsache” [8]; erst die Bundesdrucksache offenbart, dass es in 2020 trotz verspäteter Erfassung in einigen Bundesländern genau so viele Tote gab wie in 2021, nämlich 5. Die Zahl der Verletzten stieg drastisch an (s. Abb 2) [4], und die Zahl der verstorbenen Pedelec-Fahrer ist trotz der mit Fahrrändern verglichen vermutlich geringeren Anzahl an Pedelecs bundesweit kaum niedriger als die der verstorbenen Fahrradfahrer, die ausschließlich selbst strampeln (s. Abb. 3) [4, 8]. Daten zu Zulassungszahlen von E-Autos sowie der Anzahl von Pedelecs in Deutschland sind nicht leicht zu finden, es gibt sie nur bei Statista gegen Bezahlung [9, 10].

Abb. 2: Unfallstatistik des Bundes für Deutschland aus dem Jahr 2021 (Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/20/045/2004580.pdf)

Abb. 3: Unfälle mit Pedelecs und Fahrrädern in 2021 (Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/20/045/2004580.pdf)

Der Anstieg der Toten Fußgänger deckt sich zeitlich ungefähr mit dem Boom der Elektromobilität und hat seitdem laut der aktuellsten Statistik auch nur in der Coronazeit abgenommen (s. Abb. 4) [11].

Laut einem Artikel der Fachzeitschrift Nature aus 2021 sind E-Autos gegenüber Verbrennern schwerer, das führt zu anderem Bremsverhalten sowie erhöhter Tödlichkeit für Fußgänger, aber auch zu einem höheren umweltschädlichen Reifenabrieb. Nicht nur die E-Autos selbst, sondern auch die Verkehrstoten sind laut dem Nature-Artikel übrigens schlecht für die Umwelt und das Klima [12]… Ein Spiegel-Artikel aus 2023, der den Artikel aus Nature in Form einer Zusammenfassung zitiert, beginnt allerdings nicht mit dem Anstieg der Verkehrstoten, sondern mit einer Rekordmeldung der Verkaufszahlen von E-Autos in D [13]. Da freut sich nicht nur die Bestatterbranche.

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4 Respuestas

  1. Niemand denkt an die Elfzierung aller Autos.
    EV Mandate sind allerdings das perfekte Werkzeug, um unkontrollierten Individualverkehr ein-für-allemal abzuschaffen. Den Betrieb “traditioneller” Fahrzeuge sollen und werden sich nur noch Mitglieder der Oberen Kaste leisten können.
    E-Auto-Mitfahren wird als privilegierende Dienstleistung an steuernde Miet-Kosten, kurzfristige Bedingungen und einen Katalog an Beschränkungen geknüpft sein.
    Bis dahin kennt meine Sprache “Fußgänger” und “Radfahrer” mit selbstredend beliebiger Geschlechtsidentität.

  2. Es gibt keine Vorteile der E-Autos, denn alle Gründe, die dafür genannt werden, haben keine reale Basis.

    Es gibt keine Treibhausgase und keinen Treibhauseffekt.
    CO2 kann kaum Energie absorbieren und halten, um die Atmosphäre zu erwärmen.
    Der CO2-Anteil von 0,04% und auch der Anteil aller anderen Gase von 99,96% in der Atmosphäre ist das Resultat der Gravitation der Erde.

    Es ist also unmöglich, den CO2-Anteil zu erhöhen oder zu reduzieren, schon gar nicht durch E-Autos. Außer dem falschen Glauben, “etwas für den Klimaschutz” tun zu können, sprechen alle Fakten gegen E-Autos.

    E-Autos sind rollende Multi-Brandbomben. Die Lithium-Ionen-Akkus der E-Autos können leicht entzünden, brennen wie Hölle, explodieren und der Brand kann nicht gelöscht werden.

    Die Rohstoffe für die Elektronik und die Lithium-Ionen-Akkus müssen sehr umweltschädlich und energieaufwändig gewonnen werden. Der Elektroschrott belastet bereits jetzt die Entsorgung.

    Mit der gesamten aktuellen Stromleistung könnten maximal 198 Tausend Autos gleichzeitig – auch wenn es sich um einen Bruchteil einer Sekunde handelt – mit 350kWh-Stationen “schnell” geladen werden. Das entspricht nur 0,367% der aktuell gemeldeten 54 Millionen Autos. Bei wachsender Anzahl von E-Autos ist der Zusammenbruch des Stromnetzes unausweichlich.

    Auch das langsame Laden ist keine dauerhaft haltbare Lösung, da die Stromleitungen zu Haushalten nur eine beschränkte Leistung liefern können. Die aktuelle Leistung von 69GW reicht gerade mal für 345.000 gleichzeitig ladende Autos. Diese Autos müssten mindestens 8 Stunden laden, um nur 2 Stunden fahren zu können. Währenddessen darf keine Birne leuchten und keine Waschmaschine oder Wärmepumpe laufen.

    Ich denke jedem ist klar, dass am Tage viel mehr Autos gleichzeitig Benzin, Diesel oder Gas tanken.

    Verbrennungsmotoren sind hocheffiziente, dezentrale Kleinkraftwerke, während Elektro-Motoren lediglich Verbraucher von zentraler Stromherstellung sind.

    Noch mehr Negatives kann über E-Autos gesagt werden, aber mit Fakten und kausalen Zusammenhänge sind die fanatisierten Anhänger der Grünen nicht erreichbar. Ich hoffe nur, dass diese Leute möglichst schnell E-Autos erwerben und durch eigene Erfahrungen aufwachen.

  3. E-Mobile bringen Gefahren mit sich, an die zunächst niemand denkt. Im Spätjahr 2021 stand ich auf der A4 bei Dresden im Stau. Nachdem etwa 20 Minuten keine Bewegung zu verzeichnen war, schießt ein links von mir stehender Elektro-SUV eines deutschen Nobelherstellers plötzlich los und knallt ungebremst auf das Heck des vor im stehenden Audi A4. Offensichtlich war sich der Fahrer nicht bewusst, dass das Gaspedal auch nach dieser langen Zeitspanne und natürlich ohne Motorgeräusche immer noch aktiv war. Mein schriftlicher Hinweis bzw. meine Bitte an den Hersteller, gegen solche Gefahren Vorkehrungen zu treffen, wurde in einem Anruf mit dem lapidaren Hinweis auf eine Fehlbedienung des Fahrers abgetan. Man stelle sich diese Situation auf einem gut besuchten Supermarktparkplatz mit Familien als Fußgänger vor.

    Beim Thema E-Mobilität scheint, wie bei so manchem anderen Herzensangelegenheit der Grünen auch, z.B. Energie-/Wärme-/Verkehrswendewende bzw. der Windenergie, der Verstand auf breiter Front auszusetzen. Da fallen regelmäßig Windrädern die Flügel ab und werden teils weit durch die Landschaft geschleudert. Trotzdem werden von der Politik extrem kleine Abstände zu Landstraßen und Autobahnen akzeptiert. Sicherheit ist der Politik offensichtlich nur dann wichtig, wenn man mit diesem Argument die Menschen abkassieren kann.

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