Die Akte.

Hier  veröffentliche ich exklusiv ein Dokument, das nach meiner Einschätzung von zeitgeschichtlicher Bedeutung ist. Ein Dokument, das man kennen sollte, da es ein nicht unwesentlicher Mosaikstein ist, der die aktuelle gesellschaftliche Situation in unserem Land verständlicher macht.

Zur Erläuterung:
Im März 2020 habe ich ein Strategiepapier veröffentlicht, das damals noch als „VS – vertraulich; nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft war. Es trug den Titel: „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“.

Das Strategiepapier beginnt mit dem Satz: „Das pandemische COVID-19-Virus ist für die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland die größte Herausforderung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.“

Auf 17 Seiten wird in diesem Papier dann erläutert, was zu tun ist. Schon auf Seite 1 heißt es: „Soziale Kontakte sind für eine bestimmte Zeit auf ein Minimum zu reduzieren.“

Auf den folgenden Seiten wird mit erstaunlich holzschnittartigen, boulevardeskten Vokalen gearbeitet. Es ist von der deutschen Volkswirtschaft als „Hochleistungsmaschine“ die Rede, von einer „Kernschmelze“ des gesamten Systems und dem „Holzhammer“, mit dem man für eine soziale Distanzierung sorgen muss.

„Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden“, heißt es auf Seite 13.

Die Sprache in dem umfangreichen Papier ist nicht kohärent und verwunderte jene, die Kenntnis von dem Papier erlangten. Sie erinnert zuweilen an Headlines der BILD.

Für ein internes Papier, das im Auftrag des RKI und des Bundesinnenministeriums erstellt wurde, hatte die Ausdrucksweise oft den Anschein, als sei es die Hausarbeit eines Sekundarstufe-II-Schülers oder bestenfalls eines Volontärs im BMI. – Das Papier finden Sie noch immer auf der Website clubderklarenworte.de unter „Dokumente“, ganz unten in der Auflistung.

Jedenfalls machte die Diktion in dem Strategiepapier misstrauisch. „Handelt es sich um ein bewusst geleaktes Papier, haben daran mehrere Personen geschrieben, ist es ein Fake?“ Das waren schon damals die Fragen.

Durch Schulterschluss mit der Medizinjuristin Dr. Marion Rosenke haben wir dann hier auf clubderklarenworte.de im Juni 2020 Gewissheit erhalten. Jenes Papier ist von mehreren Autoren verfasst worden.

Marion Rosenke hatte am 23. April 2020 beim Bundesinnenministerium Auskunft über die Verfasser des Papiers erbeten. Nach rund acht Wochen, am 9. Juni 2020, wurden die Namen herausgegeben. Demnach haben acht externe Wissenschaftler daran mitgearbeitet. Bemerkenswert, wenn nicht sogar höchst verwunderlich ist die Tatsache, dass ausschließlich Wirtschaftswissenschaftler und Politologen zurate gezogen wurden.

Einer der Politologen, Dr. Maximilian Meyer, damals noch tätig als Assistenzprofessor für internationale Beziehungen an einer Uni in der Nähe von Schanghai, hat jetzt auf seiner Website bei der Technischen Universität in München folgende Forschungsschwerpunkte bzw. Expertisen angegeben:

„Globale Politik von Wissenschaft, Innovation und Technologie; China-Studien (insbesondere Außen-, Energie- und Umweltpolitik); globale Energie- und Klimapolitik; Theorien der internationalen Beziehungen“.

In einem noch heute auf Youtube verfügbaren Interview mit ihm sagt er gegenüber Phoenix:

„[…] diese Quarantäne […] wird Leben retten. Die Isolation, die wir brauchen, […] kann man auf dem Land machen, kann man in Hotels machen. Das ist im Prinzip ein Urlaub auf Staatskosten.“ 

Warum werden für ein acht Kopf starkes Expertengremium zur Erstellung eines internen Strategiepapiers, an dem die Bundesbehörde RKI, die dem Gesundheitsministerium unterstellt ist, ausschließlich Wirtschaftswissenschaftler und Politologen zurate gezogen?

Es geht doch um eine Gesundheitskrise, oder?

Wo sind die Experten? Soziologen, Psychologen, Theologen oder auch Staatsrechtler? Um nur ein paar interdisziplinäre offensichtlich zuständige Fachrichtungen zu nennen.

Fragen, die wie Leuchtreklamen groß im Raum stehen.

Wie kam es nun wirklich zu diesem Papier? Was war intendiert, zu schreiben?

Nun, etwas mehr als ein Jahr später gibt es einen weiteren wichtigen Baustein, der den Antworten näher kommt.

Im Zuge einer Auskunftsklage gegen die Bundesrepublik Deutschland hat Dr. Rosenke die E-Mail-Korrespondenz zur Entstehung des Papiers erhalten. Ich stelle Ihnen dieses mächtige PDF exklusiv öffentlich zur Verfügung.

Zahlreiche Seiten sind komplett geschwärzt worden vom RKI. Allein schon die sichtbaren Stellen sind aufschlussreich.

Dr. Marion Rosenke kommentiert das Papier zu ausgewählten Aspekten als Gastautorin auf clubderklarenworte.de, unter dem Video lesen Sie ihre Analyse.

Das Dokument können Sie hier einsehen.

Ein Drehbuch des Destruktivismus?

Gastautorin Dr. Marion Rosenke kommentiert den hier veröffentlichten Schriftverkehr.

Im Rahmen der vor dem Verwaltungsgericht Berlin zu dem Geschäftszeichen VG 2 K 154/20 anhängigen Auskunftsklage zu dem aus März 2020 stammenden Strategiepapier „Wie wir COVID19 unter Kontrolle bekommen“ hat das Bundesinnenministerium einen zu großen Teilen geschwärzten Aktenvorgang vorgelegt, der den Schriftverkehr des RKI mit dem BMI und namentlich nicht benannten „externen Wissenschaftlern“ enthält. Am Donnerstag, den 19.03.2020, 10.52 Uhr, schreibt BMI-Staatssekretär Markus Kerber Herrn Lothar Wieler (RKI) und fünf weitere, namentlich nicht benannte Professoren an, um diese für eine ad-hoc-Forschungsplattform zu gewinnen. Zuvor war man bereits informell im Austausch. Zur Darstellung des Impetus sei aus der Email wörtlich zitiert:

„… Wir brauchen ein Modell, dass uns eine Einschätzung der aus der Verbreitung des Coronavirus erwachsenden Gesundheitslast im Gesundheits- und Gesellschaftssystem Deutschlands im Jahr 2020 ermöglicht. Auf der Basis eine solchen Modells können wir auf der BMI-Seite Entscheidungen zu Maßnahmen und ihren Wirkungen einschätzen, vorbereiten und treffen. Es geht uns darum, mental und planerisch „vor die Lage“ zu kommen. Das können wir nur, wenn wir zukünftige Situationen „erdenken“ und vorplanen können. Dafür brauchen wir kein epidemiologisch perfektes Modell, eine plausible Modellierung ist ausreichend. Denn wir müssen im BMI dann die wirtschaftlich-gesellschaftlichen Effekte unterschiedlicher Belastungsszenarien ermessen und politisch-administrative Reaktionsszenarien analysieren und daraus Entscheidungsbäume ableiten.

Was haben wir? Wie sollten wir vorgehen?

Meines Erachtens ist das von … (geschwärzt) entwickelte Modell aus politisch-administrativer Sicht ideal, da es uns unterschiedliche Belastungsszenarien zeigt, für die wir dann Maßnahmen präventiver und repressiver Natur planen können. Wenn alle einverstanden sind und wenn alle die Vertraulichkeit bezüglich dieses und aller anderen noch von uns allen zu erarbeitenden Forschungsergebnisse wahren, dann würde ich das RWI-Modell zum Ausgangspunkt aller Überlegungen machen wollen. Ausgehend von noch gemeinsam auszuwählenden Szenarien (Base, Best, Worst?) und unterschiedlichen zeitlichen Verläufen der Krise (3, 6, 12, 24 Monate?) sollten wir dann den wirtschaftlich-gesellschaftlichen Impact darstellen können. 

Ein Beispiel: im Kreise von Ökonomen zirkulieren Überlegungen, dass ein mehrmonatiger Shutdown eine Rezession von über zehn Prozent des BIP mit hoher Arbeitslosigkeit und einem Verfall der Kapitalwerte verursachen könnte. Eine solche nie vormals erlebte Situation kann systemische Fragen per se aufrufen, die weit über das Handeln innerhalb des Systems hinausgehen (Stichwort: vom Konjunkturprogramm „im“ System zur Transformation „des“ Systems durch Zwangswirtschaft). Es geht hier schlicht um wirtschaftlich-gesellschaftliche Durchhaltefähigkeit und der Frage, wann wir an irreversible Wendepunkte der Entwicklung kommen.

Wir sollten also über das RWI-Modell gebeugt Szenarien des Impacts entwickeln. Wenn Sie so wollen, dann geht es uns im BMI darum, zur Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit und Stabilität der öffentlichen Ordnung in Deutschland auf der Maßnahmenseite „triage-fähig“ zu sein. Das alles sind Überlegungen, die wir außerhalb von operativ tätigen Krisenstabsinstitutionen im kleinen Kreis anstellen und vertraulich halten müssen.

…. (geschwärzt) ist ein profunder politikwissenschaftlicher … (geschwärzt). Ich versuche noch, … für die gesellschaftlich-gruppenpsychologische Kontribution zu gewinnen.

Wie sollten wir arbeiten?

Ohne Denkschablonen. Maximal interdisziplinär. Ohne Bürokratie. Maximal mutig.

Ich danke Ihnen bereits jetzt von ganzem Herzen vorab. Ich habe gegenüber meinem Freund und Nachbarn Lothar Wieler die Situation mit Apollo 13 verglichen. Sehr schwierige Aufgabe, aber mit Happy End durch maximale Kollaboration.

HG Ihr MK“

Diese Auftrags-Email ist bemerkenswert. Sie gibt den „externen Wissenschaftlern“ nicht nur das Spektrum der Maßnahmen bis hin zu repressiven Maßnahmen vor, sondern auch das RWI-Modell als Ausgangsbasis aller Überlegungen. Bei objektiver Betrachtung zu einem derart frühen Zeitpunkt der Corona-Krise hätte man jedoch eine gänzlich offene Fragestellung erwartet, zumal die WHO noch im Herbst 2019 mittels einer eigenen Studie verkündete, dass NPI’s (nicht pharmazeutische Interventionen) keine Signifikanz bei der Eindämmung eines (dort: Influenza) viralen Ausbreitungsgeschehens haben.

https://www.heise.de/tp/features/COVID-19-WHO-Studie-findet-kaum-Belege-fuer-die-Wirksamkeit-von-Eindaemmungsmassnahmen-4706446.html

Überhaupt setzt es in Erstaunen, dass das RWI offenbar schon im Vorfeld ein fertig gestricktes Modell zur politisch-administrativen Beherrschung einer Corona-Pandemie vorweisen kann. Es stellt sich die Frage, ob über das RWI überhaupt erst die Idee von repressiven Maßnahmen im BMI implantiert wurde? Offenbar rekurriert die ad-hoc-Forschungsgruppe auch auf Katastrophenpläne der im Jahr 2003 betroffenen Sars-Länder, denn Maximilian Meyer von der School of International Studies der University of Nottingham Ningbo China schreibt am 19.03.2020, 20.08 Uhr, an die Gruppe:

„… Die Studien des Imperial College und des DGEpi … scheinen mir zur Zeit der Goldstandard zu sein was die Covid-19 Modellierung für Migitations- und Eindämmungsstrategien betrifft. Deren Ergebnisse sollten unserer Ansicht nach in die Szenarien miteinfließen sollten.

Schließlich möchte ich anregen, dass es für die Festlegung der strategischen Ausrichtung – wie von Herrn Kerber angeregt – zunächst auch sinnvoll ist, sich die Antworten der Sars-Länder anzuschauen. Sie haben auf der Basis ihrer Erfahrungen von 2003 aktuelle Katastrophenpläne erstellt und diese jahrelang geübt, im Beispiel von … (geschwärzt) noch im Dezember 2019, am Beispiel eines Coronavirus. …“

So war also nicht nur das Corona-Pandemie-Planspiel Event 201 im Herbst 2019 inszeniert worden, sondern ein weiteres Corona-Pandemie-Planspiel im offenkundig asiatischen Raum noch im Dezember 2019. Es ist schon interessant, welche zeitlichen Zufälle zu einer dann tatsächlich im Januar 2020 eingetroffenen gefahr- und todbringenden Corona-Pandemie es gibt.

Ohne Denkschablonen, aber gleichzeitig gebeugt über das RWI-Modell zu sinieren, stellt einen gewissen Widerspruch in sich dar. Das von BMI-Staatssekretär Markus Kerber hiermit evozierte „limiting the scope“ findet sich auch an anderen Stellen des Email-Schriftverkehrs wieder. So heißt es in einer Mail vom 22.03.2020, 8.52 Uhr, dass sich die Frage nach dem Scope des Papiers stellt. Es würden bspw. auch nicht die ausgabenseitigen fiskalischen Aspekte oder die längerfristigen Implikationen einer schrumpfenden Wirtschaft erwähnt. In einer Mail vom selben Tag, 8.59 Uhr, schreibt ein Beteiligter:

„Wir müssen die Schulen nach Ostern auch deshalb wieder eröffnen, weil wir ansonsten durch anhaltendes Homeschooling soziale Ungleichheit verstärken (sehr kurz gefasst). Der Lernerfolg online etc. ist sehr begrenzt. Die Eltern gewinnen eine große Bedeutung.“

Diesem besonnenen Einwand wurde nicht weiter nachgegangen, soweit aus dem ungeschwärzten Schriftverkehr ersichtlich. Es wird deutlich, dass die durchaus wahrgenommenen und zu erwartenden Kollateralschäden für Wirtschaft, Staatshaushalt und Bildung somit gesehen, aber nicht weiter fokussiert wurden (limiting the scope). Wie aus der Auftrags-Email des BMI-Staatssekretärs Markus Kerber ersichtlich, interessiert sich das BMI vor allem für die Kipppunkte (irreversible Wendepunkte). Warum? Am 20.03.2020, 22.52 Uhr, schreibt Herr Kerber, dass das Worst Case Szenario mit allen Mitteln verhindert werden muss. Wörtlich: „Whatever it takes!“

Einer der Beteiligten – die Email vom 21.03.2020, 12.21 Uhr (Seite 103 der grünen Paginierung) ist lesenswert – spricht gar von der Holzhammer-Methode.

Und warum gibt Herr Kerber die zeitlichen Verläufe bis hin zu 24 Monaten vor, ohne hierfür eine infektiologisch-epidemiologische Expertise einzuholen? Ach ja, es kommt dem BMI nicht auf ein epidemiologisch perfektes Modell an, sondern eine plausible Modellierung ist ausreichend. Damit wurde der Grundstein für Unwissenschaftlichkeit, fehlende Empirie und fehlende Evidenz gelegt. Ein Grundstein, der sich durch die gesamte Krise wie ein roter Faden zieht, wie unsere alltägliche Erfahrung seit nunmehr über einem Jahr belegt. In einer Mail vom 23.03.2020, 18.10 Uhr, bestätigt BMI-Staatssekretär Markus Kerber den Abschied von evidenzbasierter Medizin nochmals:

„… Unser Papier kam bei den beiden … (geschwärzt) sehr gut an und wird ob seiner hohen Qualität und Umsicht nun den Weg in das Krisenkabinett der Bundesregierung finden. … Wegen der steigenden Bedeutung digitaler Lösungen bei der Bekämpfung der Pandemie (Byung Chul-Han in der WELT heute: „Epidemien werden nicht von Epidemiologen besiegt sondern von Informatikern und Big Data“) habe ich meinen Kollegen Staatssekretär Klaus Vitt, der im BMI für IT verantwortlich zeichnet, in die Gruppe gebeten. Er kann so manches Hindernis „beseitigen“. …“

Nebenbei tut sich die Frage auf, welchen Personen oder Institutionen das Recht eingeräumt wird, oberlehrerhaft Schulnoten zu vergeben und dadurch mittelbar Einfluss auf die deutschen Regierungsgeschäfte zu nehmen?

Immerhin fällt einem Beteiligten der ad-hoc-Forschungsgruppe die fehlende Evidenz auf. Er / Sie gibt in einer Mail vom 19.03.2020, 22.01 Uhr, zu bedenken, dass es in einem ersten Schritt wichtig wäre, die Annahmen zu hinterfragen. Manche davon seien einfach gesetzt, um weiterrechnen zu können. Was an dieser Stelle mit Sicherheit gesagt werden kann, ist, dass dieser Einwand nicht von Lothar Wieler stammt.

In diesem Zusammenhang ist auf das Infektionsschutzgesetz zu verweisen, nach dessen § 1 Abs. 2 der jeweilige Stand der medizinischen und epidemiologischen Wissenschaft zu berücksichtigen ist! Das BMI agiert insofern contra legem!

Letztlich löst auch der in der Auftrags-Email vom 19.03.2020 angesprochene Transformationsprozess / Systemwechsel sowie der intendierte Eingriff in gesellschaftlich-gruppenpsychologische Prozesse Befremden aus. Der zweitgenannte Aspekt zieht sich ebenfalls wie ein roter Faden durch den – nicht geschwärzten – Schriftwechsel und soll beispielhaft an folgenden Emails verdeutlicht werden:

„… Für mich erhebt sich eine grundsätzliche methodische Problematik: Trendanalysen und gruppenspezifische Profile. Die Frage könnte könnte wichtig sein, wenn man über die Strategien einer „flexible response“ im Zeitverlauf sowie über regionale Abschottungen nachdenkt. Zudem: Wie kann man die Effekte selektiv auftretender sozialökonomischer und psychosozialer Notlagen in ihrer Rückwirkung auf Isolations- und „shut down“-Strategien abschätzen? Schließlich: Was macht man mit der Gruppe der Immunisierten? Kann man denen eine Rolle für den Fortgang der Massnahmen zuschreiben? Das grundlegende Problem, für das ich mich zuständig fühle, ist das von Affektivität und Legitimität, sprich, von Angst- und Folgebereitschaft in der Bevölkerung. Ich freue mich auf unsere Zusammenkunft.“ (Email vom 20.03.2020, 7.10 Uhr)

Recht unverhohlen wird hier eines von vielen Elementen psychologischer Kriegsführung (Folgebereitschaft durch Angsterzeugung) angesprochen. Man war sich auch der pandemieeingrenzenden Herdenimmunität bewusst und musste für die Immunisierten eine neue Rolle erdenken. Auch dies auftragskonform gemäß Auftrags-Email vom 19.03.2020, in der BMI-Staatssekretär Markus Kerber schreibt, dass man neue Situationen erdenken müsse. In diesem Zusammenhang fällt einem die Neudefinition der WHO zur Überwindung einer Viruspandemie ein: Nicht mehr die erzielte Herdenimmunität ist maßgeblich, sondern die Impfquote. So besteht das Erdenken hin und wieder auch im Wegdenken.

Über die Steuerung psychosozialer Notlagen hinausgehend kreieren die Beteiligten zudem neue Formen sozialer Kontrolle:

„… Kleinstädtische Gemeinden wie in Hohenlohe haben schon selbstverständlich damit begonnen, soziale Distanzierung mit sozialer Kontrolle von positiv Getesteten und vulnerabel Verfassten zu verbinden. Hier liegt für mich die Grundlage für eine „saubere“ ordnungspolitischen Begründung von neuen Formen sozialer Kontrolle. Das Subsidiaritätsprinzip begründet Schutzmaßnahmen in Selbstorganisation. … Ich habe den starken Eindruck, wenn die Bundeskanzlerin jetzt eine generelle Ausgangssperre für das Land verkündigen und nichts über Maßnahmen über Eindämmung der multiplikativen Prozesse der Ansteckung sagen würde. Söder liegt intuitiv richtig: Dass sich ausbreitende Ohnmachtsgefühl muss wohl durch den Eindruck eine starken staatlichen Interventionismus in Schach gehalten werden.“ (Email vom 21.03.2020, 8.51 Uhr)

Die hier favorisierten neuen Formen sozialer Kontrolle bedeuten nichts anderes als der Aufruf zu Denunziantentum. Wie war das noch mit dem größten Lump im ganzen Land? Interessant sind auch die hellsichtigen Fähigkeiten des Autors dieser Mail zu diesem frühen Zeitpunkt der Krise zu einem sich ausbreitenden Ohnmachtsgefühl, welches es in Schach zu halten gilt. Nicht näher betrachtet wird dabei die genaue Ursache des Ohnmachtsgefühls. Und da die noch amtierende Bundeskanzlerin zur Sprache gebracht wird, ploppt in meinem Hirn sogleich deren politische Anamnese mit einschlägigen Erfahrungen in Agitation und Propaganda auf. Nochmals: Zufälle gibt’s!

Insgesamt springt bei dem jetzt vorgelegten Aktenvorgang ins Auge, dass es sich um rein theoretische Modellierungen handelt, die der (wirtschaftlichen / sozialen) Gemeinschaft aber sodann tatsächlich übergestülpt werden sollen. Es wird von der Idee gesprochen, Maßnahmen wie etwa Versammlungsverbote als wirtschaftlich und medizinisch geboten darzustellen (Email vom 21.03.2020, 19.21 Uhr). Boris Augurzky vom RWI spricht in einer Mail vom 22.03.2020, 11.57 Uhr, davon, dass man vom Ziel her argumentieren solle. In einer Mail vom 22.03.2020, 12.14 Uhr, heißt es:

„… Wir haben alles so kalibriert, dass am Ende eine Mortalität auf die Infizierten von etwa 1,2% (ohne Rationierung) herauskommt. Es gab auch mal den Best Case 2 mit niedrigerer Mortalität.“

In den nicht geschwärzten Emails sticht der inflationäre Gebrauch des Wortes Strategie hervor. Durchgehend wird von Teststrategie gesprochen sowie auch schon von Exitstrategie. Ach. Bis wann hatte es Angela Merkel der gewöhnlichen Bevölkerung nochmal verboten, Diskussionen über den Exit zu führen? Oder will sie der gewöhnlichen Bevölkerung – so hat es nach mittlerweile über einem Jahr der Corona-Panikmache durchaus den Anschein – das eigenständige Denken gänzlich abnehmen? Auch hierfür findet sich in den Unterlagen ein Indiz, die Stiftung Wissenschaft und Politik:

„… Es gibt auch bereits eine koordinierte Taskforce in der SWP, welche die internationalen Dimensionen mitdenkt und plant (die Kollegen … (geschwärzt) sind in cc.)“ (Email vom 20.03.2020, 15.39 Uhr)

Es darf Frau Merkel die Lektüre des von ihr selbst arg strapazierten Infektionsschutzgesetzes angeraten werden. In § 1 Abs. 2 IfSG wird die Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen hervorgehoben, wozu denklogisch eigenständiges Denkvermögen und Unterscheidungskraft auf der Basis objektiver Informationsbeschaffung gehören.

Aber selbst das RKI fuhr bei dieser Angelegenheit eine eigene Strategie, wie sich einer Mail von Lothar Wieler vom 22.03.2020, 8.00 Uhr, erschließt:

„Liebe Alle, Unbedingt lesen – das ist sehr überzeugend und es reflektiert exakt die Strategie, die wir vom RKI aus betreiben. Unbedingt lesen und mit ihren Modellen abgleichen. Lothar H. Wieler“

Matthias an der Heiden vom RKI schreibt an Lothar Wieler am 20.03.2020, 16.37 Uhr, dass insbesondere die Teststrategie laut … (geschwärzt) von großer Bedeutung sei. Sämtliche Einzelheiten zur Teststrategie wurden in dem jetzt vorgelegten Aktenvorgang jedoch geschwärzt. Warum? Besteht hieran kein überwiegendes öffentliches Interesse, zumal jedem – überwiegend Gesunden und sogar Kindern (!) –mittlerweile die überwiegend anlasslose Testeritis schon förmlich aufgezwungen wird? Und welchen Sinn und Zweck verfolgt man im BMI mit der Teststrategie wirklich? 

Um das Bild abzurunden sei abschließend die Email der BMI-Mitarbeiterin Hanna Katharina Müller des Referats für Politische Ordnungssysteme und hybride Bedrohungen vom 21.03.2020, 12.29 Uhr, zitiert:

„… Anbei finden Sie unseren Vorschlag einer Gliederung:

1. Executive Summary (Lage gefährlich; Maßnahmen können Worst case noch abwenden, Sozialkontakte weiter verringern, Testoffensive beginnen; Kapazitäten an Betten und Sauerstoff erhöhen, kollektiven Kampf gegen Virus ausrufen) … 

„Worst Case Vermeidung“ als strategisches Ziel für D und EU ausgeben. … „Sirenenwarnung“ als Metapher: laut und überall ankommend …“

Die perfekt umgesetzte Metapher! Laut, schrill, unaufhörlich und unausweichlich – seit nunmehr über einem Jahr die Kriegserklärung an ein Virus.

Wahrhaftigkeit, Besonnenheit und Umsicht kommen nicht laut und schrill daher, sondern rein und sanft. Ebenso wie die Liebe, welche mit der Instrumentalisierung einer natürlichen Angst vor dem Tod abgetötet wird.

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63 Antworten

  1. Sehr geehrter Langemann,

    vielen Dank für die Veröffentlichung des Papiers. Die von Ihnen erkannte sprachliche Inkohärenz des Papiers ist meines Erachtens darauf zurückzuführen, dass es sich bei dem ganz überwiegenden Teil um Rückübersetzungen aus dem US Amerikanischen bzw.. englischen handelt. Diesen merkwürdig anmutenden Sprech entnehmen sie auch EU Verordnungen etc, die ursprünglich in englischer Sprache abgefasst werden und dann ins Deutsche übersetzt werden. Ich will damit nicht unterstellen, dass die Beteiligten „nur“ abgeschrieben haben, aber es liest sich schon so, als ob hier aus mehreren vorhandenen Dokumenten zusammengeklaubt wurde und dann noch auf Deutschland angepasst wurde. Copy and Paste nach Gutenberg Manier. Das würde auch die Kürze der Zeit plausibel machen. Sollte jemand Zeit und Muße haben, das Papier wieder zu übersetzen, könnte man etwaig auf die Originale stoßen, was sicher nicht uninteressant wäre. Vielleicht liege ich aber auch total daneben.
    Danke für Ihre Mühen und Ihre wertvolle Arbeit.

    Mit freundlichem Gruß
    Decker

  2. …man fragt sich dann doch auch, mit welcher demokratischen und parlamentarischen Legitimation dieses Modell Schule macht und umgesetzt wird…von diesen Experten ist doch nicht einer gewählt…klar braucht die Regierung externe, fachlich qualifizierte Berater verschiedener Fakultäten…habe sich das Papier aber nicht zueigen gemacht.
    Wann und wo wurde es denn zur politischen Diskussion gebracht?? Geleakt und dann zwangsweise veröffentlicht???Agenda am Parlament vorbei…

  3. Es gibt aus meiner Sicht noch zwei weitere Stellen im eMail-Verlauf, die interessant sind:
    Am 20. März 2020 um 22:52 Uhr schrieb

    „Lieber
    haben Sie herzlichen Dank für dieses Modell und das einigermaßen tröstliche Best Case Modell (das mit 126.000 Toten einer schweren Grippe entspräche). Ich freue mich auf die morgige Diskussion. Das Worst Case Szenario zeigt uns deutlich, was es zu verhindern gilt, whatever it takes!

    HG Ihr MK“ (Anmerkung von mir: vermutlich Markus Kerber vom BMI)

    1. Wir erinnern uns: jeder, der Covid-19 mit einer Grippe verglichen hat, war ein Verharmloser. Und 126.000 Tote hatten wir wohl noch nie gehabt in einer Grippe-Welle…
    2. im – am Anfang des PDFs stehenden – Best Case Scenario geht man final dann doch von viel weniger Toten aus (11.777), dank Hammer and Dance. Die entsprechenden Maßnahmen werden dann auch aufgeführt. Das führt mich aber zu Fundstelle 2:

    19.03.2020 20:08 Uhr
    „…

    Schließlich möchte ich anregen, dass es für die Festlegung der strategischen Ausrichtung–wie von Herrn Kerber angeregt–zunächst auch sinnvoll ist, sich die Antworten der Sars-Länder anzuschauen. Sie haben auf der Basis ihrer Erfahrungen von 2003 aktuelle Katastrophenpläne erstellt und diese jahrelang geübt, im Beispiel von noch im Dezember 2019, am Beispiel eines Coronavirus (Anmerkung von mir: Event 201?). Sie sind allesamt nicht auf die Strategie der Durchseuchung/ Verlangsamung eingeschwenkt. So stellt sich für unsere Gruppe die Frage, ob und wie sich für Deutschland ein Eindämmungsszenario denken ließe. Es scheint auch nicht im Wesentlichen ein „Lockdown“ gewesen zu sein (), der diese Länder hat Covid-19-aus bisheriger Sicht-erfolgreich kontrollieren lassen. Der Austausch zu diesen Argumenten und Strategien erscheint uns sinnvoll.

    Mit besten Grüßen,

    Ein Lockdown scheint also nicht das Mittel der Wahl zu sein… Interessant wäre hier der Austausch zu Argumenten und Strategien gewesen.

  4. …ein Strategiepapier, das beiläufig nachbessern muss und nicht berücksichtigt, dass dem Staat bis zu 200 Mrd. Steuereinnahmen wegbrechen werden….
    Kluge Köpfe.
    Macht ja nichts – es ist genug Geld am Markt – die Börse boomt und Herr Hüther rechnet nicht (?) mit einer Insolvenzwelle…

  5. Ps.: Interessant übrigens, dass der Planungsstab gegen Ende des Dokuments das eigene Treiben als Apollo13 Mission mit Happy End darstellt…?!

  6. Ich bin heute erst auf diese Seite gestoßen und über den kultivierten Austausch hocherfreut. Vielen Dank für den Artikel und die Interpretation des Dokuments. Ich war von Anfang an überzeugt, dass es sich um eine Plandemie handelt, da die Aussagen und Handlungen einiger Personen (z.B. Merkel und von der Leyen, aber auch viele andere weltweit) und der Zeitpunkt an dem sie getroffen worden, meiner Ansicht nach gar keine andere Interpretation zulässt. Offensichtlich auch, dass die Impfung ein Hauptziel der Covid Inszenierung darstellt. Auch ist in meinen Augen die Verfassungswidrigkeit der Covid Maßnahmen auf Grund eklatant mangelnder Verhältnismäßigkeit unstrittig. Und da komme ich jetzt zu der Frage, die auch in den Alternativen Medien etwas zu kurz kommt: Warum? Warum dieser ganze Zirkus? Warum will man um jeden Preis dieses Jahr noch alle im Land impfen, obwohl diese Impfung rational betrachtet ein an Verrücktheit grenzendes Risiko (auch im Hinblick auf den 14 Jahre langen vergeblichen Versuch eine Impfung gegen SarsCov1 herzustellen ohne das die ganzen Testtiere beim nä. Kontakt mit neuen Erregern verstorben wären) mit äußerst begrenztem Nutzen darstellt? Warum werden diese gerade in NATO-Staaten gepuscht als gäbe es keinen Morgen mehr? Welche Erklärungsansätze bieten sich? 1. Krieg inklusive biologischer Kriegsführung (s. NATO Manöver defender Europe 21). Man beachte die einseitige Darstellung Russlands als Aggressor unter weitgehendem Verschweigen des Manövers. 2. Impfung / Ausweise als totale Kontrollmöglichkeit – Finanzmittelbeschaffung – Unterstützung im Kampf gegen den Klimawandel (den ich hier nicht in Abrede stellen will – ich persönlich glaube allerdings nicht an CO2 als Verursacher) 3. Depopulation nach These Dr. Yeadon inklusive Ressourcen Umverteilung – sollten die SarsCov2 Impfstoffe bewirken, was die Sarscov1 Impfstoffe bewirkt haben, wären Millionen Menschen auf Immunsupressiva, weitere Impfungen angewiesen. Der Körper wäre für alle Krankheiten offen. Sie müssten womöglich auch umgesiedelt werden etc. Es wäre im Vorfeld mit unglaublichem Druck auf Ungeimpfte zu rechnen… würde ja sonst auffallen, dass es nur Geimpfte betrifft. Soweit meine Denkergebnisse. Wie jetzt handeln? Wie handeln, wenn der Impfdruck steigt? Wie bewertet ihr die Frage nach dem Warum?

    1. Meine bescheidene Meinung zu Ihren Fragen:

      „Warum will man um jeden Preis dieses Jahr noch alle im Land impfen, obwohl diese Impfung rational betrachtet ein an Verrücktheit grenzendes Risiko … darstellt?“
      Noch die einfachste Frage. Weil bereits ab März 2020 die Impfung als einzige Lösung präsentiert wurde. Genau genommen ab dem 18. März 2020. Der NDR-podcast 16 war eine einzige Drosten-Verkaufs-Show in Sachen Alternativlosigkeit einer Impfung, siehe
      https://www.youtube.com/watch?v=WZqcTTTVkXY
      Da begann die eigentliche Impfkampagne. Äußerungen von von der Leyen, Merkel und vor allem Gates folgten zeitnah im Anschluss. Gates: „Letztendlich werden wir den du entwickelnden Impfstoff 7 Mrd. Menschen verabreichen.“ Das war rein sprachlich nicht als Vorschlag formuliert, sondern als innere Gewissheit. Das war die Ankündigung der Umsetzung eines feststehenden Plans. Futur II, wenn Sie so wollen. Und nun „wird das Ding durchgezogen“, so irrational es auch ist. Man kann ja nicht ein Jahr lang etwas alternativlos nennen, als Heilsversprechen ankündigen, um dann einen Rückzieher zu machen.

      Ihre anderen Fragen möchte ich zusammenfassend beantworten. Höchst subjektiv natürlich. Nur Meinung, keine Fakten.
      In der Außendarstellung/Propaganda geht es um Gesundheitspolitik und immer mehr auch um Klimapolitik. Das sind aber nur die Verkleidungen. In Wahrheit geht es um Geopolitik, um Macht. Es geht um die Vision einer Weltregierung, einer „neuen Weltordnung“, einer „neuen Normalität“. Ein „Great Reset“, der leider notwendig geworden ist durch diese vermaledeite Pandemie. Und für die kann ja keiner was. So die Propaganda. Nur ist es nicht die „Krankheit“, die das notwendig macht, sondern die staatliche Therapie der Krankheit. Die lockdowns sind eine absichtliche Brandrodung. Es wird etwas zerstört, um etwas Neues zu erschaffen.
      Im Strategiepapier gibt es eine unscheinbare Formel, nach der die Politik in Zukunft argumentieren solle: 2019 = 1919 + 1929. Heißt übersetzt: Covid-19 ist so schlimm wie die Summe aus spanischer Grippe und Weltwirtschaftskrise. Erstaunlich, dass man schon „vor“ dem ersten lockdown eine Weltwirtschaftskrise vorhersagen konnte, nicht wahr? Wir sind in der Propagandamaschine immer noch vor allem bei 1919. Irgendwann wird immer mehr die Stufe 2 der Rakete gezündet, die Weltwirtschaftskrise, die nun leider eine „neue Normalität“ vonnöten macht. Einschränkung der Bürgerrechte, Enteignungen, etc. „Tut uns leid, liebes Volk, das hat uns das Virus eingebrockt. Es war das Virus, dass uns nun zu all diesen Schritten gezwungen hat.“

      Ein Stück weit ist China das Vorbild, wirtschaftlich und militärisch Herausforderer Nummer 1 der Weltmacht USA. Dort gibt es übrigens seit Jahren ein social credit System. Folgsame, gehorsame Bürger werden „belohnt“, kritische hingegen nicht. Das gleiche passiert gerade in Deutschland/in der westlichen Welt beim Thema Impfung. Wer brav ist, bekommt Privilegien, ehemals Grundrechte genannt. Durchschaubare Propaganda, die leider funktioniert: „Nein, wir bestrafen nicht die Kritischen und Andersdenkenden. Wir belohnen doch nur die Gehorsamen.“ Unterschied? Es gibt keinen. Die verbale Verpackung ist nur hübscher.

      Eine beabsichtigte Depopulation? Wie auch beim Punkt davor möchte ich nicht daran glauben, aber ich weiß, dass es mächtigste Eliten gibt, denen so etwas vorschwebt. Überbevölkerung, Ressourcenknappheit (plus die sozialen Spannungen/Kriege, die dadurch ausgelöst werden) gehören zu den Hauptproblemen der Zukunft. Da stimme ich sogar mit einem gewissen Bill Gates überein. Gerade deswegen macht es mir so große Angst, dass dieser „gute Mensch“ so viel für die „Gesundheit der Welt“ tut. Ein Mensch, der meint, dass zu viele Menschen auf dem Planeten leben, möchte gerade möglichst viele Menschen auf dem Planeten retten.

      1. Vielen Dank für Ihre Gedanken zu meinen Fragen. Ich sehe es ähnlich, bin aber der Meinung oder besser: habe die Befürchtung, dass die Impfungen das Immunsystem schädigen werden und so Widerstand in der Bevölkerung konspirativ gebrochen werden könnte. Man kann es in der Zusammenfassung der Universität Texas aus 2016 gut nachlesen: mehr als 25 Studien über 14 Jahre weltweit haben ergeben, dass ein Impfstoff für Menschen gegen SarsCov1 nicht möglich sei, da die Versuchstiere immer im nächsten Winter bzw. bei Kontakt mit neuen, wilden Erregern auf Grund einer Überreaktion des Immunsystems verstorben sind. Ich bin da weitestgehend Laie, aber ich bin in der Lage Statistiken zu interpretieren, Studien zu verstehen und zu bewerten und auch festzustellen, dass Tierversuche hinsichtlich Covid-19 ausgeblieben sind. Sarscov1 soll genetisch zu 80 Prozent deckungsgleich mit SARS-CoV-2 sein… bezieht man dann noch mit ein, dass so etwas als Covid 21 verkauft und Ungeimpfte als Gefährder dargestellt werden könnten… ich kann nur hoffen, dass ich damit daneben liege…

      2. Zitat:“Gerade deswegen macht es mir so große Angst, dass dieser „gute Mensch“ so viel für die „Gesundheit der Welt“ tut. Ein Mensch, der meint, dass zu viele Menschen auf dem Planeten leben, möchte gerade möglichst viele Menschen auf dem Planeten retten.“

        Sehr gut erkannt, volle Zustimmung.

    2. „Es wäre im Vorfeld mit unglaublichem Druck auf Ungeimpfte zu rechnen… “
      Schauen Sie sich um, der Druck auf die Ungeimpften steigt mit jedem Tag!

      „Wie bewertet ihr die Frage nach dem Warum?“
      Merkel sprach schon vor Jahren immer wieder von einer „marktkonformen Demokratie“ anstelle der sozialen Marktwirtschaft… In der letzten Woche sprach sie erneut davon, wenn auch mit anderen Worten: Sinngemäß: Es geht um eine komplette Umgestaltung der Wirtschafts- und Sozialordnung.

      Es wird ohne jegliche Rücksicht auf Verluste – Alte, Kinder, wirtschafltich Schwache usw. – von oben durchregiert. Dieses Land bewegt sich in Richtung Absolutismus. Die Parlamente sind schon weitgehend entmachtet.

      „Wie jetzt handeln?“
      Nun, im Grunde helfen nur Massenproteste mit klaren Zielen. Allerdings wurden die traditionellen Organisationen dafür (Gewerkschaften, pol. Parteien, Sozialverbände, Kirchen) über einen sehr langen Zeitraum systematisch in ihrer Substanz ausgehölt. Alle sind praktisch von Staatsgeldern einerseits abhängig. Und andererseits personell so schwach besetzt (da in jeglicher Form korrumpiert), dass sie erwartbar komplett ausfallen.
      Und auf die neuen Organisationen lässt man die Massenmedien und die Polizei (in einer bisher völlig unbekannten Brutalität) los, abgesichert durch die Erfindung einer Notlage mit massiven Grundrechtseinschränkungen. Die Gerichte wurden im Vorfeld mit dem „richtigen“ Personal bestückt (Harbarth im Bundesverfassungsgericht, z.B.), damit laufen Klagen ins Leere, und schon läuft der Laden…

      Es wird sehr schwer, aus dieser Nummer wieder rauszukommen.

      1. Vielen Dank für Ihre Einschätzung, die ich komplett teile. Insbesondere die Rolle der Gewerkschaften und Kirche ist mehr als enttäuschend. Kirche, die Jahrhunderte (Pest, 3. Reich, zig Umbrüche) mit einer „glaubt an Gott und alles wird gut“-Haltung agiert hat, ist nun völlig abgetaucht und macht sich in einer derartigen Krise obsolet. Da hat man eine Riesenchance vertan… am meisten Sorgen bereitet mir die Impfgeschichte (s. meine Antwort an Herrn Löcke), die mit einer unvergleichlichen Propaganda durchgeboxt wird. Es war vor wenigen Wochen, da hat die Bundesregierung eine millionenschwere „Astra Zeneca ist sicher“-Kampagne durchgeführt, unterstützt von zumindest einem prominenten Klinikleiter. Das Ergebnis ist bekannt. Norwegen sagt nun offiziell mehr Tote durch Astra Impfung als durch covid. Wo bleiben hier die Konsequenzen? Niemand kann zu diesem Zeitpunkt sagen, wie Mittel- oder langfristig sicher die Impfstoffe sind… wie kann man so verrückt sein, in so kurzer Zeit, selbst Militär und Polizei mit einem unsicheren Impfstoff durchzuimpfen? Wenn das nach hinten losgeht, ist man blank… es ist schlicht Wahnsinn oder eben kalkuliert…

        1. Ergänzung: hinsichtlich Norwegen /Astra Zenica habe ich mich zu undifferenziert ausgedrückt: es wurde von offizieller Seite festgestellt, dass das Risiko an der Impfung mit Astra Zenica zu versterben höher sei, als an Covid-19 zu versterben… (meinen Informationen nach)

    3. Hallo hansoloh, ähnliche Fragen haben sich hier bestimmt schon viele gestellt. Ich finde, es führt eine ziemlich auffällige Linie der Übereinstimmung von den Thesen der Eheleute Meadows in „Grenzen des Wachstums“ (1972) über die seither gepuschte Bewegung der Grünen bis hin zur Klimadiktatur, auf die wir nun auch noch mit dem Segen des Bundesverfassungsgerichts zusteuern. Damals wurde prognostiziert, dass in 100 Jahren die Überbevölkerung zu einem globalen Kollaps führen würde. Das ist dann später (2008) überprüft worden: „Im Juni 2008 veröffentlichte Graham Turner von der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) eine Studie, in der er die historischen Daten für die Jahre von 1970 bis 2000 mit den Szenarien der ursprünglichen Studie von 1972 verglich. Er fand eine große Übereinstimmung mit den Vorhersagen des Standardszenarios, das in einem globalen Kollaps in der Mitte des 21. Jahrhunderts resultiert.“ Ich finde den Zusammenhang ganz erhellend. 1972 ist nun knapp 50 Jahre her.

      1. Hallo Peter! Danke für Deine Gedanken. Ich denke auch, dass die Hintergründe zum Teil in der Verhinderung einer Überpopulation zu suchen sind. Wobei ich meine, dass es eher um das Reserven bilden von Ressourcen oder generell um Ressourcen (auch Wasser und Weideland) geht. Ich denke aber auch an die „great filter“ Theorie a la wenn der Mensch nochmal das Weltall erobern möchte, dann sollten wir jetzt nicht alles „unnütz“ verballern. Abseits davon muss ich jetzt herausfinden, was das beste für meine Familie und mich ist. Ich denke, es verbleibt nicht mehr viel Zeit…

  7. Vielen Dank Herr Langemann und außergewöhnlichen Dank an Frau Dr.Rosenke,
    Dieses Dokument beweist endgültig, dass wir eine Plandemie haben und keine Pandemie. Es ist fast unglaublich wie fragil unsere Demokratie ist, dass sie von einer solch vorsätzlich rechtswidrig agierenden Beamten- und Politkerclique binnen eines Jahres schon fast zum Einsturz gebracht werden konnte.
    Der Anteil der Mainstreammedien ist dabei evident. Ebenso das Versagen der Justiz auf breiter Front.
    Aber es wird ihnen nicht gelingen. Es gibt genügend Leute die sich nicht ein X für ein U vormachen lassen.
    Nochmals Danke für Ihre Arbeit

  8. Sehr geehrter Herr Langemann,

    man sollte der Vollständigkeit noch die auf das Strategiepapier gerichtete kleine Anfrage einiger AfD-Abgeordneter (Bundestagsdrucksache 19/18246) bzw. vor allem die Antwort der Bundesregierung darauf (Bundestagsdrucksache 19/19459) hier zur Verfügung stellen.
    Darüber hinaus mein Tipp, die geschwärzten Personen vielleicht mal in diesem Kreis zu suchen, der ja 2017 vom BMG für die „globale Gesundheitsvorsorge“ installiert wurde.
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2017/august/internationales-beratergremium.html
    Auch die dem zugrunde liegende Veranstaltung der G-20 war im Nachhinein betrachtet nur ein weiterer Baustein für den aufziehenden Impf-Faschismus…

    1. Sehr geehrter Herr Otzen,
      sehr geehrter Herr Langemann,
      ganz herzlichen Dank für den tollen Beitrag.
      Auf dem Foto der Chef der Bill & Melida Gates-Stiftung!?
      erstaunlich!
      Beste Grüße
      Dr. E. Hamer

    2. Sehr geehrter Herr Otzen,
      In der Bundedtagsdrucksache 19/19459 distanziert sich das BMI dahingehend, dass das Strategiepapier beratend von externen Experten verfasst sei, dass BMI es sich aber nicht zueigen gemacht habe. Trotzdem erscheint es wie Drehbuch und Regiearbeit zugleich…
      Gruss

    3. Danke, Herr Otzen. Ergänzend, falls Sie es noch nicht wissen: Sie müssen gar nicht bis ins Jahr 2017 zurückgehen. Im Mai 2019 veranstaltete die CDU/CSU einen global health-Kongress in Räumlichkeiten des Deutschen Bundestags.
      Teilnehmer/Referenten waren u.a. Merkel, Spahn, Drosten, Tedros (WHO), Cerell (Gates Stiftung), Farrar (Welcome Trust).
      Verschwörungsquelle ist die CDU-homepage, siehe
      https://www.cducsu.de/veranstaltungen/globale-gesundheit-staerken-un-nachhaltigkeitsziel-umsetzen

    4. Die Chefin des Beratergremiums, Frau Kickbusch scheint ihre bei der WHO gewonnen Kontakte über ihre Beratungsfirma zu verwerten und bekam übrigens auch das Bundesverdienstkreuz verliehen.
      Es lohnt sich auch die diversen Dokumente dieses Gremiums ein bisschen unter die Lupe zu nehmen. U.a. wurde hat Frau Kickbusch den Föderalismus als eines der Hindernisse auf dem Weg Deutschlands zu einer der führenden Staaten globaler Gesundheitsthemen bezeichnet.

  9. Danke Frau Dr Rosenke, Danke, Herr Langemann.
    Wenn man die Korrespondenz liest, denkt man: „prima, läuft ja genau nach Plan“…oder auch: die Realität wird wohl etwas zum Plan hingebogen und passend gemacht. Weswegen der tatsächliche Realitätsbezug verzweifelt gesucht wird. (antifaktisch…) Jedes plan-act-do-check-Modell fordert eine Wirksamkeitskontrolle und Realitätsanpassung…Löblich, dass die Manager die Krise bewältigen wollen…leider wird die gewünschte Hauptwirkung (mangels fachlicher Expertise anderer Disziplinen) eher verfehlt und die unerwünschten Nebenwirkungen überwiegen…Wie lange noch?
    Mit B.Brecht: „ja, mach nur einen Plan, sei nur ein grosses Licht- und mach noch einen zweiten Plan – gehn tun sie beide nicht.“…
    Wir haben ein echtes Problem und kein Geplantes – und wir werden nie damit fertig, wenn wir Denunziation, Spaltung, Rechthaberei und Angst zum Lösungsansatz machen. Das sehen die Herren und Damen auch – aber empfehlen letztlich genau das…

  10. Abraham Lincoln sagte:
    Man kann eine gewisse Gruppe Menschen ein lebenlang beluegen,
    aber alle Menschen nur fuer eine gewisse Zeit.

  11. Sehr geehrte Frau Dr. Rosenke, haben Sie vielen Dank für Ihre wertvolle Analyse des Materials, das ich ja ansonsten fast als übliche Bearbeitung eines Themas in der Gruppe angesehen hätte. Wir sind offenbar in einem Netz gefangen, das sehr gekonnt und minutiös vorbereitet wurde mit allen internationalen Veranstaltungen wie Event 201 und der Dezember 2019 Übung. Wenn ich dann noch die vielen Schwärzungen über fast ein Drittel des Papiers hinzunehme, mag ich mir gar nicht ausmalen, was da noch alles so vorgesehen ist für die Bevölkerung. Aber, (fast) alle machen mit, tragen ihre Masken auch in freier Natur und denunzieren lustig ihre Nachbarn … Pressevertreter, Verwaltungsbeamte, Polizisten, Militär, Richter, Amtsärzte usw „machen alle nur Ihre Arbeit“. Die Strategie geht auf! Hier ist der Raum, das zu beklagen, und so ein wenig Trauerarbeit zu leisten. Vielen Dank an Sie, Herr Langemann, dafür, dass Sie diesen Raum zur Verfügung stellen.

  12. Nach dem dis-Tanzen in den Mai wird folgendes immer klarer. Wahlen stehen an. Die Köpfe der obersten Marionetten werden neu gemischt. Die verkommene Brut im Bundestag bleibt jedoch erhalten. Es wird weiterhin gekungelt, geschachert, das Volk belogen und betrogen. Die Wirtschaft wird in vielen Bereichen blockiert, bis sie gewollt im Stillstand verreckt und die Wirtschaftsweisen sprechen noch von zu erwartenden geringem Wachstum. Also keine Panik. Welche Volksmasse soll und kann den Schaden, bereits entstanden und noch zu erwartenden, mit Steuern begleichen? Wenn erst die drohenden Pleitewellen losrollen.-

    Wenn aktuell politisch gedeckte Konkursverschleppung mangels Deckung plötzlich als straffällig betriebene Betriebsamkeit gewertet wird, dann folgt der Konkursantrag.

    Wieviele werden aus Kurzarbeit (Hartz Deluxe) unerwartet in die Arbeitslosigkeit abrutschen?

    Man hofft auf Lockerungen, auf baldiges Reisen, auf Impftermine und verliert die Sicht auf grundsätzliche Notwendigkeiten, die das System am Laufen halten.

    Jetzt kracht es zwangsläufig in nächster Zeit ohne wenn und aber. Das anscheinend große Ganze dahinter scheint an Unbegreifbarkeit kaum zu überbieten sein, man will sich derart Gedanken gar nicht ausliefern. Es bleibt empfundene Ohnmacht zurück, als wertloser Spieler unfähiger Politiker mit grenzenlosen Allmachtsphantasien als Opfer zu enden.

  13. Es ist schön, dass wir das Alles jetzt genau wissen und noch etwas schlechter schlafen können. Die wirklich wichtige Frage dürfte sein: Wird dem Treiben nun bald ein Ende gesetzt oder geht es munter weiter so?

  14. Hervorragende Arbeit!

    Solange jedoch die Mehrheit der Menschen mainstreamhörig in der Mainstream Filterblase festsitzt/ festgehalten wird, ändern diese Recherchen in der breiten Masse nichts! Im Mainstream werden sie todgeschwiegen.

    Daher der Aufruf an alle, diese Informaitonen im eigenen Umfeld zu teilen! Nutzt z.b. Whatsapp Status um die Mainstream Filterblase zum platzen zu bringen!

  15. Wie berechnet sich eigentlich der Inzidenzwert ?
    Die Zahl soll das Infektionsgeschehen regional vergleichbar machen und zeigt, ob es bei Arbeitsverboten, Zwangsperrungen und der Zerstörung der Wirtschaft bleiben kann. Zur Berechnung wird nur Addition, Multiplikation, Division, Dreisatz und ein bisschen Betrug mit einem gehörigen Schuss krimineller Energie benötigt.
    Andy Geisler

    1. Es treibt mich in den Wahnsinn, dass man die Schwachsinnigkeit des Inzidenzwertes mit Mittelstufen-Mathematik nachweisen kann und kein Leit(d)medium das macht. Dass dieser Inzidenzwert auf einen äußerst zweifelhaften PCR-Test beruht, kommt noch hinzu.
      Anzahl der positiv Getesteten pro 100.000 innerhalb einer Woche gleich Inzidenzwert. Jeder durchschnittlich intelligente Teenager wird verstehen können, dass die Anzahl der Testungen wichtig ist, die leider regional stark variiert und man den Inzidenzwert durch massive Erhöhung der Testungen künstlich nach oben schrauben kann. Wichtig wäre eine Positivrate, ein Prozentwert. Absolute Zahlen sind Müll in der Medizinstatistik und der Inzidenzwert ist letztendlich ein absoluter Wert. Wenn ich mit der ganzen Familie den ganzen Tag über in den Wald gehe und Pilze suche, werde ich mehr finden als wenn ich es alleine mache und nur für eine Stunde. Das sagt aber nichts darüber aus, wie viele Pilze im Wald sind.
      Gestern auf der BPK kam ein weiteres „Skandälchen“ hinzu. Das ist sogar dem Mainstream aufgefallen. In Deutschland stationierte US-Soldaten und noch nicht eingebürgerte Asylbewerber sind statistisch nicht „Teil der 100.000“, weil keine deutschen Staatsbürger. Die Positivtestungen fließen aber trotzdem in den Inzidenzwert. Heißt übersetzt: Der Inzidenzwert beruht teilweise nicht auf 100.000 Menschen, sondern auf weitaus mehr, was eine weitere Manipulation ist.
      Seibert und Co sind ausgewichen und haben das Problem noch nicht mal verstanden.

      1. „Anzahl der positiv Getesteten pro 100.000 innerhalb einer Woche gleich Inzidenzwert.“

        Das ist die Version des Inzidenzwertes, den uns die Regierung und Co verkaufen. Und mit dieser Definition lässt sich jedes Ergebnis herbeimanipulieren.

        „In der Epidemiologie und medizinischen Statistik bezeichnet Inzidenz die relative Häufigkeit von Ereignissen – insbesondere von neu auftretenden Krankheitsfällen – in einer Population oder Personengruppe innerhalb einer bestimmten Zeitspanne.“

        Entscheidend ist dabei, dass die Personengruppe genau definiert ist. D.h. nicht 100.000 pauschal, sondern Meier, Müller, Schulze … Herausrechnung von Mehrfachtestungen, Falsch-positiven und sonstigen die Daten verfälschenden Messungen…

        1. Ich weiß. Es sollte die ironische Wiedergabe der RKI-Definition sein, Borsalino. Sorry, wenn das missverständlich von mir formuliert war.

          Im März vergangenen Jahres forderte Prof. Gerd Bosbach, Mathematiker und einer der renommiertesten deutschen Gesundheitsstatistiker folgendes: Repräsentatives Testen in einem Querschnitt der Bevölkerung und anschließend eine regelmäßige Wiederholung dieser Repräsentativtestungen. Ähnlich wie Wahlforschungsinstitute es bei der Sonntagsfrage tun. So hätte man valide Daten sammeln können über Infektiösität, die Entwicklung und auch über die Sterblichkeit. Es gab auch tatsächlich mal eine kritische Frage während der täglichen PKs zu Beginn, die in diese Richtung ging. Wielers lapidare Antwort? „Das halten wir nicht für zielführend.“ Nachfrage? Leider keine.

          Über Wieler sagte Bosbach übrigens spöttisch: „Solchen Wissenschaftlern würde ich gern Kamera und Mikrofon entziehen.“

          1. Herr Löcke, es ist alles gut. Ich bin mir sicher, dass wir beide keine Meinungsverschiedenheiten haben. Ihre Kommentare sprechen da für sich.
            Schönen Restsonntag.

      2. hallo Peter , ich recherchiere seit Beginn dieses eigenartigen Szenario die öffentlichen Zahlen am Beispiel der Bundesländer und der Intensivbetten Seite, sowie des % Rechners .Ich nehme die sogenannten infizierten von den Intensivstationen ( die wahren kranken ) die man so nicht nennen darf weil es nicht korrekt ist und der Test egal welcher nicht zu Diagnosezwecken hergenommen werden darf . Also die wirklich von den Ärzten oder wem auch immer bezeichneten kranken besagter Bundesländer und nehme die Einwohnerzahl des jeweiligen Landes und berechne die Prozentzahl ( ich glaube dass wäre richtig )
        Denn so hätte man nie eine Pandemie ausrufen dürfen . Getestete sind keine Infizierten und der / die Tests zeigen alles mögliche an man interessiere sich einmal dafür was die Hersteller so alles schreiben .
        Und wenn ich die Todeszahl sehe und den Ausspruch alles Corona Tote ! Wo sind denn die anderen alle ? Grippe , Influenza , Krebs , Selbstmord, Herz/ Kreislauf und was es alles gibt . Auch da wenn man die Statistiken ( die öffentlichen ) anschaut haben wir keine Übersterblichleit . Also was spielt die Politik ?

      3. Anstelle des Inzidenzwertes gäbe es auch eine seit über 10 Jahren bewährte Methode des RKI zur Frühwarnung bei respiratorischen Erkrankungen.
        Die Arbeitsgruppe Influenza AGI des RKI betreibt ein Sentinel Programm. Dazu werden von kooperierenden Arztpraxen und einigen Krankenhäusern Abstriche von Patienten eingeschickt, die mit Symptomen einen Arzt aufgesucht haben.
        Diese Abstriche werden durch Anzüchtung auf vermehrungsfähige Viren untersucht (wie es das IfSG vorschreibt).
        Die Ergebnisse des Sentinel Programms werden während der Influenza Saison in Wochenberichten veröffentlicht.
        Das ist auch Anfang 2020 so geschehen. Die Anzahl der Covid Fälle die dabei entdeckt wurden lag im einstelligen Bereich.
        Das Sentinel Programm konzentriert sich auf Erkrankte. Die Anzahl der Abstriche ist sehr gering (müsste so um die 2.000 liegen.).
        Eine Aussage, ob auf das Gesundheitssystem eine Krankheitswelle zukommt war aber möglich und hat sich in der Praxis über 10 Jahre bewährt.
        Das dieses Programm nicht mehr beachtet wird, ist wohl nicht zufällig.

    2. Der Inzidenzwert
      ist das Instrument des Corona-Komplotts zur Manipulation der Krise im Sinne eines möglichst langen Fortbestands der Lockdown –
      Lockdown als Erpressungsinstrument mit Endziel „Erlösung des Volkes“ unter Akzeptanz einer Dystopie nach dem Muster des WEF und des BMU/BMI (siehe China) – ausserdem -wie längst geschehen- zur totalitären Machtübernahme.

      Darum wird von Anfang an in der Framing-Berichterstattung des obersten Tieraztes für das RKI weder ein Qotient zu der Anzahl negativer Tests bekannt gegeben, noch eine Aussage zum ct-Wert gemacht.
      Dies ist gesetzwidrig, aber mittlerweile ist ja die Rechtssprechung in Deutschland praktisch aufgehoben durch Gleichschaltung aller Institutionen bis hin zum Vorsitzenden des Bundesverfassungsgerichtes.

      Der Inzidenzwert muss überprüfbar gemacht werden für die Öffentlichkeit:
      Es muss gefordert werden: Keine Pos-Test-Zahlen ohne Angabe der zugehörigen Gesamt-Testzahlen.

      Wenn die Bundesregierung -sprich RKI- nichts zu verbergen hat, kann es da kein Problem geben.
      Dann verliert sie aber ihre Manipulationsmöglichkeit.

      Verweigert sie die Bekanntgabe der Quote, also auch der Negativ-Tests, sollte das auch die „Loyalisten“ hellhörig machen.

      Aber mittlerweile ist ja schon Prof. Stephan Harbarth (Chef Bundesverfassungsgericht) – bis 2018 CDU-Abgeordneter und Merkel-Getreuer –
      aktiv geworden und hat eine Jurisdiktion für „Zukünftiges“ sowie eine Wirkungslosigkeit von einschlägigen Anti-Massnahen-Verfassungsklagen installiert,

      sodass jetzt auch das Klimathema herhält zu Aufrechterhaltung der gewünschten Lockdowns.

      Ganz klar – wer kann sollte auswandern . . .

    3. Sehr geehrter Herr Geisler,
      Anbei die lexikalische Definition der „Inzidenz“ – nachzulesen im Pschyrembel unter (2) und die Falldefinition des RKI – (1) unkommentiert.

      1
      https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Falldefinition.html

      2
      • Inzidenz (Epidemiologie), die Anzahl von Neuerkrankungen innerhalb einer Personengruppe und eines bestimmten Zeitraums

      Inzidenz

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      • Femininum, Singular

      • Synonym: Inzidenz

      • Englisch: incidence

      • Begriffsherkunft: Inzidenz

      FeedbackEpi­demiologisches Maß zur Cha­rakterisie­rung des Krankheits­ge­sche­hens in ei­ner bestimmten Populati­on, kon­kret für das Auf­treten ei­ner Erkrankung oder ei­nes Merkmals (z. B. UAW) während ei­nes bestimmten Zeitraums.

      EinteilungFeedback

      • Sog. absolute In­zidenz: An­zahl der Neu­erkrankungs­fäl­le ei­ner bestimmten Erkrankung in­ner­halb ei­nes bestimmten Zeitraums

      • In­zidenz­rate (relative In­zidenz): Quotient aus An­zahl der Per­sonen mit Neu­erkrankung an ei­ner bestimmten Krankheit/Störung und der ge­mit­tel­ten Risikopopulati­on im Be­obachtungs­zeitraum, häu­fig ge­schätzt durch die Risikopopulati­on zur Mit­te des Be­obachtungs­zeitraums

      • kumulative In­zidenz: Wahrscheinlichkeit, dass ein In­dividu­um der Risikopopulati­on im Be­obachtungs­zeitraum erkrankt bzw. das un­tersuch­te Er­eignis er­lebt

      • kumulative In­zidenz­rate: Zahl der erkrank­ten In­dividuen be­zogen auf die Risikopopulati­on zum Be­obachtungs­be­ginn, kommt in pro­spektiven Studi­en zur An­wendung

      • In­zidenz­dichte: An­zahl der In­zidenz­fäl­le auf die vor der Erkrankung/vor dem Er­eignis ver­leb­te Zeit in der Risikopopulati­on oder die In­dividuenzeit un­ter Risiko.

      Bei Kenntnis der durchschnitt­lichen Dauer ei­ner Erkrankung in ei­ner Populati­on kann aus der In­zidenz auch die Prävalenz ge­schätzt werden und um­ge­kehrt.

      Feedback zum Artikel

      Autoren / letzte Bearbeiter: Ulrich Otto Mueller; Pschyrembel Redaktion

      Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 04.2016

      Publikation: Pschyrembel online

      Artikelkategorie: Nichtklinische Medizin

  16. Die hier umfasste und dokumentierte Email-Konversation betrifft nur wenige Tage im Vorfeld der Veröffentlichung dieses BMI-Machwerks. Wieviele solcher erhellender Konversationen mögen noch in den Servern und Aktenschränken von Kanzleramt, BMI, Gesundheitsministerium, RKI, NGO‘s etc. schlummern, angesammelt bis heute? Wir brauchen endlich einen Sonderermittlungsstab mit umfangreichsten Befugnissen, der den Behörden etc. notfalls auch mal die Türen eintritt und die ganzen Machenschaften ans Tageslicht zerrt.

  17. Herr Langemann, Ihre Arbeit ist unbezahlbar. Geahnt hatte ich es von Anfang an und dennoch…da waren klitzekleine Zweifel und nun…Gewissheit. Es wurde eigentlich schon alles gesagt. Man kann hier nur noch die eigene Fassungslosigkeit zum Ausdruck bringen.

  18. Erschreckend wie hier mit dem Volk und unseren Steuergeldern umgegangen wird. Auf mich wirkt es, als ob wir in der Politik nur von …Kranken regiert werden. Wie können diese Leute schlafen, ihrer Familie und ihren Freunden gegenüber treten? Oder fühlen sie sich als etwas Besseres, da sie die Eingeweihten sind und unbändige Macht über das Volk ausüben können? Und habe ich es richtig verstanden, dass das Papier allen großen Medien vorliegt und sie schweigend die gewünschten Narrative weitergeben? Wenigstens da haben wir die Möglichkeit, ihnen zu zeigen, was wir von ihrem Verhalten halten.
    Was hat Deutschland wieder einmal für empathielose Wesen hervorgebracht!!! Hier wäre dringend eine Überarbeitung der Gene erforderlich.
    Es hilft aber nichts, in Schockstarre zu verfallen. Wie sehen unsere Handlungsmöglichkeiten aus? Was sind unsere nächsten Schritte?
    Und das Wichtigste zum Schluss – vielen Dank an Frau Dr. Rosenke und an Sie, Herr Langemann.

  19. Ich denke sie treffen mit ihren Ausführungen exakt des Pudels Kern. Ich lese – ich erkenne meine Einschätzung bestätigt – allein, wo ist die Verbindung zum Grossen und zum Ganzen. Wer oder was hält das systemische agieren der Organe zusammen? Was oder Wer zieht wirklich die Strippen und was ist das konkrete Ziel. Der Outcome ist mir klar – das warum (noch) nicht. Nichts desto trotz – weiter so wir sind mit unser Einsicht noch weit entfernt vom Durchblick.

  20. Am Fr, 23.04.2013, 18:42 Uhr habe ich folgende SMS auf mein Smartphone erhalten, nachdem ich aus Polen eingereist bin:
    „Die Bunderegierung: Willkommen/Welcome! Bitte beachten Sie die Test-/Quarantäneregeln; pleasefollow the rules on tests/quarantine: https://bmg.bund.de/covid19

    Meine Antwort am Sa, 24.04.2021, 07:13 Uhr ebenfalls per SMS:
    „Liebe Bundesregierung, lieber Herr Spahn,
    bitte lesen und beachten Sie die Hinweise Ihrer Bürger (Anmerkung: gemeint ist mein Schreiben, dessen Originaltext ich im Blog „Wenn deutsche Politik plötzlich ein Gesicht bekommt …“ hier veröffentlicht habe und das sich auf unhaltbare sowie gut dokumentierte Zustände in polnischen Testcentern bezieht). Diese sind nicht Ihre treudoofen Mündel und für ihre Gesundheit selbst verantwortlich. Falls sie diesen Corona-Terror unter bewusster Missachtung der Erkenntnisse der Aerosol-Forscher auch im Freien Aufrecht erhalten, wohl um die Voraussetzungen für die von von Angela Merkel angekündigte große Transformation (Anmerkung: gemeint die „…….Transformation unser ganzen Umgestaltung unsrer ganzen Lebens- und Wirtschaftsweise.“ (O-Ton Merkel), zur Bekämpfung der CO2-Krise – s. hierzu ZDF-19:00-Heute-Nachrichten vom 22.04.2021), sprich ängstliche und gedemütigte Bürger zu schaffen, die irgendwann alles akzeptieren, dann sollten Sie den Mut haben, das offen zu kommunizieren. Die etwas intelligenteren Bürger wissen das ohnehin. Zu töricht, verräterisch und eindeutig ist Ihr Verhalten. Das Übelste bei der Thematik ist jedoch, dass Ihr nicht versteht, wie Ihr vom IPCC hinter das Licht geführt werdet. Falls Ihr nicht versteht, was ich damit meine, dann fragt bitte den Klimaforscher und leitenden Max-Planck-Meteorologen Bjorn Stevens. Er kann Ihnen im Detail erläutern was ich im Detail gemeint habe.
    Besten Dank im Voraus.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Roland Aßmann“

    Und in einem weiteren SMS um 7:33 Uhr:
    „P.S.: Sie können den Sachverhalt auch im Club der klaren Worte zum Blog Annalena und Armin nachlesen, inkl. des Original-Statements von Bjorn Stevens auf meine Frage, warum Stilling, d.h. die globale terrestrische (Anmerkung: terrestrisch = über Land) Abnahme des Windes und damit auch der Verdunstung in keinem IPCC-Diagramm auftaucht. Und das, obwohl bereits Basiskenntnisse in Physik ausreichen, abzuschätzen, dass dieser Effekt locker das Potenzial hat, den Klimawandel zu erklären sowie zeitlich und geographisch besser mit dem Klimawandel korreliert.“

  21. Guten Morgen sehr geehrter Herr Langemann,
    mir läuft es – prägnant ausgedrückt – kalt den Rücken hinunter, nachdem ich diese Pervertie zur Kenntnis genommen habe. Dabei ist noch zu berücksichtigen, daß absichtsvoll wesentliche Teile des Pamphlets geschwärzt sind, wie man es sich ja bei „maximaler Transparenz“ und „man selbstverständlich keine Einwände gegen die Offenlegung hat“ erwarten kann! Ich muss mich sehr zügeln, um mich nicht zu deutlich zu artikulieren, was ich von den involvierten Gestalten, ob Initiatoren oder Mitläufern, halte.
    Obwohl wir heute in den „Wonnemonat“ Mai starten, zeichnen sich bei dieser „politischen Wetterlage“ dunkle Zeiten ab, wenn wir mit klarem Denkvermögen konstatieren, welche Schäden in jeglicher gesellschaftlicher Hinsicht bereits entstanden sind.
    Ich gehe stark davon aus, dass Klaus Schwab vom WEF und seine dezidiert Geschulten mit den Entwicklungen in Richtung Great Reset durchaus zufrieden sind.
    Es läuft sozusagen wie geschmiert, die Weichen sind gestellt, werden nur hier und da nachjustiert, um dem immer noch eigenständig denkenden Menschen den Mittelfinger zu zeigen.
    Gerne würde ich mich selber davon überzeugen, daß die Hoffnung zuletzt stirbt, aber bei diesem skandalösen und skrupellosen Szenario fällt mir dies – und sicher nicht nur mir – immer schwerer.
    Jedoch vielen Dank an Sie und Ihrer unverzichtbare journalistische Sorgfalt als Informationsquelle und ebenso gebührt Frau Dr. Marion Rosenke großen Dank, die durch ihren Einsatz einen Blick hinter diese bewußt den Menschen vorenthaltenen Machenschaften ermöglicht hat.

  22. Danke Herr Langemann,für ihre Aufklärung ,das alles bestätigt nur, das ich von Beginn an nicht an diese (sogenannte Pandemie )geglaubt habe.
    Bitte weiter so , es gibt kaum noch Menschen, Ihres Formats.

  23. Dieses über 200 Seiten lange Papier zieht mir den Boden unter den Füßen weg.
    Sogar Sterblichkeitsraten wurden im Modell geplant.
    Ungeheuerlich!
    Spätestens jetzt muss die Bombe doch platzen!

    1. Die Leute, die diesen ganzen Schwindel glauben, wollen gar nichts davon hören. Insofern habe ich persönlich es aufgegeben mit
      Leuten darüber zu reden.

      1. Ich versuche noch, zu unterscheiden. Mit Menschen, die noch zu einem Gespräch und zum Zuhören bereit sind, spreche ich weiterhin. Hoffnungslose Fälle sind mE nur diejenigen, die gar nichts mehr wissn WOLLEN.

  24. Hallo Herr Langemann .

    Vorab vielen Dank für Ihren sachlichen Diskurs über Covid-19 .Ich selbst, lebe seit 2 Jahren im Ausland. Es erstarrt mich zutiefst , wie dieses Thema in Deutschland behandelt wird. Es scheint, dass alles in eine Art Religion gewandelt würde. Frei nach dem Motto “ Wenn du es nicht verstehst , glaube zumindest daran. Alles andere ist „Rechts“ . Es ist eine grausame Welt .

  25. Herzlichen Dank, lieber Herr Langemann, für Ihren hinterfragenden und kritischen Journalismus, steht mit viel Tiefgang. Super!
    Das ist die „Vierte Gewalt“. Bitte weiter so….Wie früher 🙂

  26. Ein Strategiepapier ausschließlich von Wirtschaftswissenschaftlern und Politologen verfasst….
    Mortalität steht bereits fest…..
    Anzahl der Tests so anpassen, dass Fallzahlen „passen“….
    Folgebereitschaft durch Angst…..
    Corona-Pandemie-Planspiel im Oktober 2019. Zwei Monate später „startet“ das Virus -Zufall?
    Buch-Empfehlung: „Chronik einer angekündigten Krise: Wie ein Virus die Welt verändern konnte.“ – Paul Schreyer

    1. „Mortalität steht bereits fest.“
      Das war einer der Punkte, die mich von Tag 1 an der Pandemie-Panikmache haben misstrauisch werden lassen.
      Letalität und Infektiösität waren zu Beginn die einzigen Themen. Da komme auf uns etwas zu, was eine viel höhere Letalität und Infektiösität hat als Influenza, was also tödlicher und ansteckender ist. So das RKI. Das war vom RKI als These, nicht als Hypothese formuliert bei einer angeblich vollkommen neuen Krankheit, einem Phänomen, das noch kurz zuvor als ungefährlich verkauft wurde.
      Anschließend wurde alles unternommen, um eben keine Antworten auf Fragen nach der Letalität und Infektiösität zu bekommen. Das Verhindern von Obduktionen ist nur ein Beispiel.
      Als Streeck im „Hotspot“ Gangelt/Heinsberg eigeninitiativ „Feldforschung“ betrieb und belastbare Daten lieferte statt Nostradamus-Prognosen am PC, passierte was? Dankbarkeit? Nein, das Gegenteil. Er wurde von Wieler, Drosten und angeschlossener Medien scharf angegangen. Die Letalität von etwa 0,3, die Streeck damals „evidenzbasiert“ feststellte, passte leider so gar zu den offiziell prognostizierten Horror-Sterberaten, die viel höher waren.
      Als der Pathologe Püschel endlich obduzieren durfte und er in ersten nüchternen Stellungnahmen feststellte, dass alle von Ihm Untersuchten unter mindestens einer schweren Grunderkrankung litten und diese Menschen mit einem Durchschnittsalter von über 80 leider ohnehin oder zeitnah verstorben wären, passierte was? Wie Streeck wurde Püschel massivst von den Medien angegangen als Verharmloser.

      1. Ja genauso war es. Stimme allen Ihren Worten zu. Mich ergreift ein Gefühl der Ohnmacht! Was bleibt uns zu tun? Wir alle werden hier vorgeführt, gezwungen uns mit den einseitigen Stellungnahmen der Regierenden zu arrangieren. Sobald wir etwas nur in Gedanken in Frage stellen, werden wir in die rechte Ecke gedrückt. Und ich bin kein Prophet, wenn ich sage dies wird unter RRG noch wesentlich schlimmer. Also trübe Aussichten zum 1.Mai. Euch allen, die ihr das Herz auf dem rechten Fleck habt, so sagt der Volksmund und hat nichts mit rechts zu tun, ein schönes Wochenende.

        1. Ich verweigere mich der Gehirnwäsche, wonach ich mich gegen „rechts“ abzugrenzen hätte. Wenn diese Begriffe politisch überhaupt einen Sinn machen, dann ist „rechts“ ebenso legitim wie „links“. Gegen die Extremisten beider Seiten kann mit dem Strafrecht vorgegangen werden.

      2. … und beide sind aus unterschiedlichen Gründen mittlerweile umgefallen und nun auf Linie.
        Aber wie sie oft hatten sie Recht und hätten es auch heute noch, sofern sie es vertreten würden

      3. Hm.
        Streeck berechnete eine IFR von 0,37%.
        Das RKI ging in ihrer Modellstudie (20.3.2020) von 0,56% Letalität aus.

        0,37% ist ok? Harmlos?
        0,56% bezeichnen Sie als Horror-Sterberate?

  27. Lieber Herr Langemann,

    vielen Dank für Ihre hervorragende Arbeit! JA, ein wahrhaft historisches Dokument!

    Fassungslosigkeit, Wut machen sich in mir breit. Auch wenn man es geahnt hat, es dann in Dokumenten bestätigt zu finden, hat eine ganz andere Wirkung.
    Ich habe das Dokument noch nicht in Gänze gelesen. Doch das, was ich las, erinnerte mich an die Schriftstücke aus deutschen Ministerien, in denen die „Judenfrage“ systematisch und in deutscher Gründlichkeit geplant wurde. Auch diese Pläne setzte man später akribisch um…

    Man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Veröffentlichungen wie diese geben den Menschen eine solche! Einerseits.
    Andererseits zeigen Dokumente wie diese jedoch auch, dass die Herrschenden voll auf „Sieg“ setzen, unabhängig davon, was sie darunter verstehen. Es gab ganz offenbar nie auch nur den Hauch einer gesundheitlichen Bedrohung!

    Die politisch Herrschenden scheinen – ebenso wie ihre Lakaien in den vielen Ministerien – ganz offenbar jegliche emotionale und sonstige Brücken zu den Beherrschten abgebrochen zu haben. D.h., es gibt für diese „Menschen“ kein Zurück mehr! Somit bleibt ihnen nur, das Begonnene bis zum bitteren Ende durchzuziehen, um nicht selbst zur Verantwortung gezogen werden zu können …

    Hoffen wir, dass die Menschen endlich beginnen zu begreifen, was hier vor sich geht und beginnen zu handeln. Denn dieses bittere Ende kann kein Mensch wollen, der noch bei Sinnen ist.

  28. Es fällt zwangsläufig von Tag zu Tag schwerer sich an die chaotischen Auflagen zu halten. Diese Infos heut und auch die Pressekonferenz Spahn,Wieler und ein eloquenter Intensivpfleger waren wieder das heutige Sahnehäubchen

  29. Das Gegenteil von Demokratie ist nicht „Diktatur“, sondern Bürokratie.
    Die Demokratie ist, nominell, die Herrschaft der Mehrheit (nicht unbedingt identisch mit dem „Volk“).
    „Bürokratie“ ist die Herrschaft ungewälter Apparatschiks u. Funktionäre. Da sie nicht gewählt werden müssen, brauchen sie auch keine Abwahl zu befürchten, wenn ihre Beschlüsse sich als Bullshit erweisen.
    Und die Politiker, die diese Entwürfe ganz toll fanden, müssen sich leider auch keine Sorgen um eine eventuelle Abwahl machen. Ob jetzt Merkel, oder Bärbock, – am Ende ist genau das Gleiche drin. Und die „unabhängige“ Presse ist ein ganz fester Teil dieser großen, glücklichen Familie! Na dann, Prost!

  30. Zusammenfassung?
    1.) Das BMI gibt in Kooperation mit dem RKI im März 2020 ein Covid-Stategiepapier in Auftrag. Insbesondere die geplante Kommunikationsstrategie (alias Öffentlichkeitsarbeit/Propaganda), die auf Angst- und Panikerzeugung ausgelegt ist, ist dabei skandalös. Das Papier liegt allen großen Medien vor. Die lassen sich instrumentalisieren. Statt diese „gewünschte Schockwirkung“ anzuprangern, fungieren sie als Erfüllungsgehilfe des Staates. Bis heute.
    2.) Eine mutige Anwältin (Danke, Frau Rosenke) geht in einen Rechtsstreit, möchte wissen, wie dieses skandalöse Papier zustandegekommen ist, wer es in Auftrag gegeben hat, wer die Verfasser sind usw. Sie gewinnt diesen Rechtsstreit, schließlich gibt es in Deutschland das Informationsgesetz, das Behörden verpflichtet, dies zu tun.
    3.) BMI/RKI werden also gezwungen, den email-Verkehr etc. auszuhändigen. Große Teile sind geschwärzt. Im BMI-Anschreiben des verlinkten pdf darf ich lesen, dass das BMI „selbstverständlich keine Einwände gegen die Offenlegung hat“ und diese Offenlegung ausdrücklich begrüßt. Das BMI unterstütze eine „maximale Transparenz“.
    Puh. Mehr vertragen meine Augen heute nicht.
    Danke für Ihre Arbeit, Herr Langemann.

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