Exklusiv Skandal im Sperrbezirk

Wie lebt und arbeitet es sich gerade mit einem Arbeitsvertrag als Redakteurin in einer öffentlich-rechtlichen Anstalt?

Exklusiv berichtet eine Journalistin, in verantwortlicher Position, von ihren Gewissensnöten und den Zweifeln an ihrem Beruf und den Kolleginnen und Kollegen. Ich habe Kontakt zu dieser Kollegin und sie gibt Ihnen einen Einblick in eine Redaktion, anonym.

Wie die Süddeutsche Zeitung Informationen unterdrückt, sehen Sie ebenfalls exklusiv.

In dem 45 Minuten Video mit beiden Storys, erfahren Sie auch, wie mir eine junge Faktencheckerin einer ARD – Anstalt einen Fragenkatalog stellte und wie ich darauf geantwortet habe.

Sie sind natürlich herzlich eingeladen das Video in Ihrem Kreis zu teilen.

Bleiben Sie heiter und achten Sie darauf, dass die schlechte Laune nicht die einzige Konstante in Ihrem Leben ist.

Sprecherin des Inside-Briefes, Sylvia Frei. www.zylle.de 

Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks leitet sich aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 des Grundgesetzes ab, der die Presse-, Rundfunk- und Filmfreiheit regelt, und ist in Rundfunkgesetzen und dem Rundfunkstaatsvertrag ausgestaltet. Rundfunkstaatsvertrag (RStV) II. Abschnitt: Vorschriften für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk  § 11 Auftrag (1) Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. 

„Der öffentliche-rechtliche Rundfunk ist zur Ausgewogenheit verpflichtet, um Meinungspluralität zu erzeugen. Geboten ist insofern stets eine unabhängige, sachliche und überparteiliche Berichterstattung.“

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

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105 Antworten

  1. Sehr geehrter Herr Langemann,
    Ihren hervorragenden Bericht habe ich mir gleich nach Erscheinen heruntergeladen und auf meinem Fernseher angeschaut. Nun kam gestern vom NDR nach der großen Corona-Demo in Kassel die Retourkutsche darauf. Zu sehen hier unter 00:32:
    https://mediandr-a.akamaihd.net/progressive/2021/0320/TV-20210320-2015-5100.hq.mp4
    mit einem Screenshot für ein paar Sekunden von Ihrer Seite. Nun gehören auch Sie zu den sog. „Verschwörungstheoretikern“ aus deren Sicht. Hier wird vom ÖRF Propaganda mit Hilfe von Wissenschaftlern betrieben.

  2. Die Frau hat zwar Recht aber nur teilweise. Zumindest ist ein offener Umgang mit der Problematik in höchstem Maße anzuerkennen.
    Das Medienversagen ist nicht nur sporadisch, sondern systemisch.

    Daher kann es nach Corona oder besser in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche auch nur massive Änderungen geben.

    Diese Änderungen betreffen keinesfalls die Pressefreiheit generell.

    Aber: Einseitiges, unausgewogenes Verbreiten von Meinungen ist keine Pressefreiheit. Verunglimpfung von Personen, sog. Framing, ist keine Pressefreiheit. Anbiederung an politisch Mächtige ist genauso wenig wie Hofberichterstattung Pressefreiheit. Einseitige Nutzung von Geheimdiensten zur Zersetzung missliebiger Kräfte ist nicht nur keine Pressefreiheit, sondern strafrechtlich relevant. Ganz wichtig: einseitige Wissenschaftsauslegung (wie der unsägliche angebliche 97 % Konsens) sind presserechtlich unvereinbar.

    Man könnte viel andere Punkte ergänzen.

    Diese Dinge müssen in Zukunft einklagbar geregelt und damit unterbunden werden, wenn sie auftauchen. Dazu muss ein Rechtsrahmen geschaffen werden und entsprechende Gremien sind zu schaffen. Vor allem muss die finanzielle Einflussnahme auf Medien beendet werden bis hin zur Frage, ob Konzernmedien überhaupt politisch berichten dürfen. Wie auch schon immer ungeeignete Menschen aus wichtigen Berufen entfernt werden können („der wiederholt pfuschende Arzt“, „der betrügende Banker“), so muss dies auch für Wiederholungstäter bei den Medien gelten.

    Ganz besonders wichtig wäre es zudem, „Zensur“ als Straftatbestand in das Strafgesetzbuch aufzunehmen, Mindestsstrafe mehrere tausedn Euro, Höchsttrafe mehrjährig Gefängnis. Der diesbezügliche Alibiparagraph in der Verfassung ist eine reine Lachnummer.

    Regeln wir das nicht in Zukunft, dann fliegt uns der Staat irgendwann um die Ohren und in der derzeitigen Plandemie sind wir schon kurz davor. Und leider haben wir vom „Stürmer“ und dem Widerling Göbbels viel zu wenig dahingehen gelernt, um dies in Zukunft wirksam verhindern zu können. Alle Möglichkeiten, eine Diktatur zu erreichten, bestehen in der Bundesrepublik des Jahres 2021 frech fort!!!

  3. Erstmal Danke für die Offenheit einer Journalistin……Was hier gesagt wird,ist mir schon lange bekannt,deswegen werde ich mich anderweitig äußern.Unter dem Video steht,Staatsvertrag und paar Paragraphen.Dazu kann ich nur sagen,es gibt und gab noch nie einen Staatsvertrag und da die Alliierten 1989 den Artikel 23 im GG Ersatzlos gelöscht haben,gilt auch das GG nicht mehr.Von Demokratie kann man ja seit 2015 nicht mehr sprechen,ab da ging es Bergab.Die GEZ ist ein nicht Rechtsfähiges Unternehmen und was wir da bezahlen ist ebenfalls Rechtswidrig,es ist eine versteckte Steuer und Illegal.Normalerweise müsste es zwischen uns und der Öffentlich Rechtlichen ein Vertrag geben,hat den jemand??? Nein…..Meine Daten wurden von der Behörde abgerufen und Rechtlich gesehen kann ich meine Behörde zur Rechenschaft ziehen,denn ich habe denen verboten,meine Daten anderweitig wie eben für GEZ raus zu geben.Wenn nun der Zusammenhalt bestand hätte,könnten alle ihr Einzugsermächtigung kündigen,dann wäre Feierabend,aber leider haben zu viele Angst vor den Maßnahmen.Mal ein paar Millionen nicht mehr zahlen,wow….. das wollte ich mal los werden LG

  4. Ich hatte in einem Netzwerk treffen einen Redakteur vom WDR dabei. Erst mach vielen guten Gesprächen outet er sich ähnlich… Wir hatten damals über die nicht normalisierten und zu kleinen Statistikzeiträumen des ZDF gesprochen… Er Sagte: „Er könne über alles berichten, nur müsse das Ergebnis stimmen“. Hier fehlen mir bis jetzt weiter Worte… Egal wie und von wem, hinterfragt Eure eigene „Informationsblase“. Demokratie ist, die Meinung des Anderen Auszuhalten!

    1. Stimmt so pauschal:
      Friedrich Spee von Langenfeld SJ hat mit seiner anonymen Veröffentlichung ganz wesentlich dazu beigetragen, den Hexenwahn zu Beginn der Neuzeit abzuschaffen! Und anders hätte er nicht weiter agitieren können: man hätte ihn auch verbrannt!

  5. Sehr geehrter Herr Langemann,
    auch ich finde es in diesen Zeiten doppelt wichtig, dass Medienkritik betrieben und soweit möglich „hinter die Kulissen“ geblickt und das dort Entdeckte öffentlich gemacht wird. Darum halte ich Publikationen wie die Ihre für besonders dienlich. Mir scheint indessen, dass auch Sie vom Skandalisierungs-Virus infiziert wurden, der die Geltung Ihrer Arbeit mindet. Ich nenne zwei Merkmale:
    1. Sie titeln zum Brief einer Anonyma: „ARD ZDF Redakteurin packt aus“. Was soll das? „ARD ZDF Redakteurinnen“ gibt es nicht. Das ist eine erfundene Berufsrolle. Sie wollten vermutlich sagen, dass die Verfasserin in einer der sehr zahlreichen, dabei doch sehr unterschiedlich aufgestellten öffentlich-rechtlich organisierten Redaktionen tätig ist. Falls es so ist: Warum schreiben Sie es nicht? Hinzu kommt: Nach der Lektüre dieses Briefs bin ich enttäuscht. Ihre Ankündigung „… packt aus“ verspricht die Offenlegung brisanter Interna. Nichts dergleichen findet sich in diesem Text. Hier handelt es sich vielmehr um eine Art Essay, der sehr unspezifische Eindrücke und Reflexionen mit Zitaten aus der einschlägigen Literatur garniert, ohne diese einzuordnen: viel „heiße Luft“. Ich frage mich, warum Sie diesen diffus-vage gehaltenen Text so aufblasen? In Ihrer Selbstdarstellung sagen Sie ja, dass Sie sich für den seriösen und handwerklich korrekt arbeitenden, unabhängigen Journalismus einsetzen. Das finde ich ehrenwert, bitte beherzigen Sie diese Maxime.
    2. Nun zum Schubert-Interview, das vom Magazin der Süddeutschen nicht veröffentlicht wurde. Auch ich finde es erhellend, dass die Redaktionsleitung des Magazins die Veröffentlichung zurückgezogen hat (statt es mit ein paar Nachfragen zu erweitern). Was aber hat dies mit „Skandal“ und „Informationsunterdrückung“ zu tun, wie Sie glauben machen? Die vielen im Ton der Empörung verfassten Kommentare hier in dieser Rubrik verraten eher Ahnungslosigkeit. Wie alle Presseprodukte, so ist auch die Süddeutsche Zeitung ein privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen, das (im Rahmen der Landespressegesetze und der Persönlichkeitsrechte) veröffentlichen oder auch weglassen kann, was es will. Dies gilt insbesondere für Interviews. Es steht der Redaktion frei, X oder Y oder Z um ein Interview zu bitten. Und es steht den Angefragten ebenso frei, darauf einzutreten und ggf. Bedingungen (wie: Autorisierung) zu nennen. Das zu publizierende Interview ist ein Werk, an dem beide Seiten ihr Urheberrecht haben. Einen Rechtsanspruch auf Veröffentlichung gibt es nicht. Dass Sie die Antworten von Herrn Schubert und dann auch das Schreiben der Redakteurin an Herrn Schubert publik gemacht haben, finde ich prima, weil beides sehr aufschlussreich ist. Doch skandalös ist nichts davon, sondern eher eine Episode, die zeigt, wie unprofessionell hier die Redaktion agiert hat.
    Es würde aus meiner Sicht der Glaubwürdigkeit Ihrer Arbeit dienen, wenn Sie auf diese reißerischen, oft irreführenden Plakatierungen verzichteten – um das Bild aufzugreifen: Wenn Sie sich gegen den Skandalisierungs-Virus impfen wollten. Das wirksame Vakzin heißt: „Seriosität“.

    1. Sehr geehrter Herr Haller,
      vielen Dank für ihren kritischen Kommentar.
      Zu 1.) Die im Journalismus verwendeten Schlagzeilen dienen dazu dem Rezipienten eine schnelle Orientierung zu geben. Insbesondere bei flüchtiger Betrachtung von Inhalten ist dies hilfreich. Die Schlagzeile spitzt zu um Aufmerksamkeit zu erregen. Das ist eine anerkannte journalistischen Technik, die ich nicht gedenke für meine Arbeit zu unterlassen. Ferner schreiben Sie unter 1.) eine persönliche Interpretation. Das ist Ihr gutes Recht. Fakt ist, die Journalistin packt es nach langem Hadern an und Ihre Wahrnehmung in der Redaktion und dem Funkhaus aus. Das ist nicht nur rar, sondern auch mutig. By the way, die Sorge die Existenzgrundlage nach Publizierung zu verlieren ist so groß, dass sie Ihren Schreibstil vor Veröffentlichung nochmal überarbeitete um nicht von Kolleginnen und Kollegen erkannt zu werden.

      Zu 2.) Was möchten Sie mir hier konkret mitteilen? Wie ahnungslos nach Ihrer Meinung die Kommentatorinnen und Kommentatoren unter dem Artikel sind? Nun, ich maße mir nicht an hier zu beurteilen. Ich halte die Begründung der Veröffentlichung, von der ich mir nicht sicher bin ob Sie diese gelesen und verarbeitet haben, für skandalös. Sie ist für jeden ordentlichen Journalisten, der sich um die Einhaltung des Presskodex bemüht, Brechreiz verursachend. „Forschungsergebnisse, die sich in einem frühen Stadium befinden, sollten nicht als abgeschlossen oder nahezu abgeschlossen dargestellt werden.“ Das wissenschaftliche Erkenntnisse aber auf Grund von berichtsfernen persönlichen Einschätzungen eines verantwortlichen Redakteurs nachträglich unterdrückt werden, ist die Unterdrückung von Informationen und grenzt an Schmähung des Interviewten, der sich nicht in der von der Redakteurin angeführten „Szene“ sieht, wie ich aus persönlichem Nachfragen bei Herrn Schubert erfuhr.
      Vielen Dank für Ihre kritischen Teilnahme am Diskurs. PS: Was Ihre Vakzin-Analogie betrifft, einverstanden, man kann immer etwas verbessern.

      1. Hallo Herr Langemann,
        hier: “ die Begründung der Veröffentlichung“ oder: die Begründung der Nicht-Veröffentlichung“ erscheint/ist skandalös…oder?
        Beste Grüsse
        V.

        1. …die Begründung der Nicht-Veröffentlichung“…
          Es ist doch erstaunlich, wer sich dann doch alles von „Querdenkern“ abgrenzen muss. Bis hin zur Kassenärztlichen Bundesvereinigung oder dem Netzwerk für Evidenzbasierte Medizin und anderen, namhaften Wissenschaftlern…???
          Der eigentliche Skandal ist die Diffamierung kritischer Menschen nur zum eigenen Machterhalt und ohne Bereitschaft zur Kurskorrektur…und ohne Bereitschaft zum Diskurs – zu einfach, dies den Kritikern zu unterstellen.
          Wie der selbstbewusste Kaptain, der (aus Arroganz) nicht bereit ist, den Anweisungen des Leuchtturmpersonals zu folgen…

  6. Lieber Herr Langemann,
    vielen Dank für diesen Beitrag. Die Informationen in dem Interview sind so gehaltvoll, gut und wichtig, ich bin begeistert. Machen Sie bitte weiter mit Ihrer guten Arbeit. Danke.
    Herzliche Grüße aus dem Rheinland, Jennifer

  7. Es ist in Österreich leider noch ärger, hier sind die sogenannten Freien auch schon gekauft mit der Medien Förderung, keiner äußert sich mehr in irgendeiner Form kritisch.

  8. Sehr geehrter Herr Langemann,
    der ähnliche Bericht auf Multipolar ist Ihnen sicher bekannt: https://multipolar-magazin.de/artikel/die-mainstream-blase
    Dadurch stellt sich die Frage, ob das Zufall ist. Oder dieselbe Person?
    In dem vorhergehenden Artikel war die Behauptung tragend, dass nie jemand konkret etwas von den Journalisten fordert, bei Ihnen klang es eher nach Werbung um Verständnis.
    Nun, in diesem Zusammenhang, ist über die Meinung von Herrn Volkwein hinaus gehend festzustellen, dass es ein Verständnis für öffentlich-rechtliche Medien, im Gegensatz zu privaten Medien nicht geben kann.
    Jeder, der dort arbeitet, sollte den Zusammenhang zwischen grundgesetzlicher Aufgabenstellung, Inhalten von Staatsverträgen und Gebührenfinanzierung kennen.
    Bleibt die Frage, was bezweckt wird.
    Mit freundlichen Grüßen

    Axel Klein

  9. Ich ärgere die GEZ etwas anders. Die Rechnung kommt immer vierteljährlich, die teile ich durch 3 und überweise die 1. Rate je nach innerlichem Zorn auf die Öffentlich-Rechtlichen -Lügen und Propagandamedien so etwa Mitte bis Ende des jeweiligen Monates. Im Supermarkt bezahle ich ja auch nicht im Voraus 🙁
    Pünktlich zahlen für ein schlechtes Produkt – NEIN DANKE.

    Aber ich habe heute noch ein sehr aufschlussreiches Erlebnis! Eigentlich hätte ich heute um 10:00 einen Augenarztbesuch gehabt. Glaukom- Vorsorgeuntersuchung! Ich habe meine Krankenkasse, die AOK Plus, angerufen und gefragt, ob die Leistung nun mittlerweile von der Krankenkasse bezahlt wird ( nach 20 Jahren und mehr)
    Nein! Ich fragte, warum nicht? Die Antwort: “ Es gibt keine Lanzeitstudien, welche belegen das man den „Grünen Star“ damit findet.“ Meine weitere Frage dazu war dann: “ Warum übernimmt meine Kasse dann die Corona-Impfungen, dafür gibt es erst recht keine Langzeitstudie?“ Daraufhin hat die Dame nur laut gelacht und gesagt: Aber die Impfung füllt die Geldsäcke der Pharmaindustrie. Da stockt einem der Atem.
    Ich habe auf meinen Augenarzttermin verzichtet, da ich die anderen Untersuchungen zu meiner Brille auch bei Fielmann haben kann. PS. Mein Mann icht Privat versichert, der bekommt die Leistung erstattet, wie auch Frau Merkel, Herr Wiehler, Herr Spahn ect.

    1. Da könnte man vor Wut nur noch platzen. Es gibt ein Sozialversicherungsabkommen aus dem Jahre 1966, dieses regelt, das bei einem gesetzlich Versicherten, auch geringfügig Beschäftigten in Deutschland „alle Familienangehörigen mit versichert sind“…
      Zweiklassengesellschaft, die einen predigen Wasser und saufen Wein
      Der Rundfunkstaatsvertrag muss sofort gekündigt werden!!!

  10. Seit Jahren bin ich Rundfunkbeitrags-Verweigerer. Trotz vieler Argumente und Kritiken soll man für das lückenhafte Falschinformieren und Belügen auch noch einen Rundfunkbeitrag bezahlen. Das sehe ich nicht ein, und so all 6 bis 9 Monate, kommt ein Brief vom GV. Unter Androhung von empfindlichem Unheil, soll Mann oder Frau zum Zahlen genötigt werden. Dann bezahle ich halt die Summe, die ca 20-40 € mehr sind, und ich habe den Widerstand geleistet, der verhältnismässig erscheint. Das widerholt sich seit ca 7 Jahren, und es ist der Passivwiderstan, denn ich gefahrlos durchziehen kann. Man sollte das Geld aber zu Hause haben, damit, wenn ein Brief verschwindet, den Blutzoll händisch übergibt.
    Bisher kam noch nie ein Einschreiben, und somit fehlt auch der Beweiss, dass ein Brief mich erreicht hat.
    Ich hofe, dass in naher Zukunft dieser Ablass beendet wird, da es eigentlich ein Vertrag zu Lasten Dritte, Nötigung, und Bedrohung ist.
    Prof. Dr. Schachtschneider ( Stattsrechtler ehem. Uni Nürnberg Erlangen) hat in seinem Buch viel Aufklärung betrieben, und auch Verfassungsgerichts-Präsident a.D. Papier hat auch einige Rechtsungereimtheiten aufgezeigt.
    Mut zum passiven Widerstand ist der Schlüssel, etwas Geduld . . .und das Recht wird sich durchmahlen!
    Gruss an Alle

  11. Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es, und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er in Voraus , dass sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müsste sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für Ihr tägliches Brot. Sie wissen es, und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.
    John Swinton, Herausgeber der „New York Times“, in einer Rede an seine Kollegen ,1880
    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Massenmedien sind Klassenmedien und spielen ihre Rolle im System, welcher Art auch immer. Meiner Meinung nach erkennt man ganz offensichtlich, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen , Journalisten ,egal ob aus der schreibenden Zunft oder aus Rundfunk und Fernsehen in aller erster Linie eine selbst auferlegte „Schere im Kopf“ haben und genau wissen ,was geht und was nicht. Zu allem Unglück befeuern wir Konsumenten diesen Umstand dadurch, dass wir durch unsere ,wie ich finde Zwangsbeiträge, für Rundfunk und Fernsehen unseren Teil dazu leisten.
    Um so schöner ist die Tatsache , dass es so etwas besonderes wie Sie Herr Langemann gibt, der den Beweis liefert, dass es durchaus auch anders geht. Vielen Dank dafür.

    1. Was hat denn auch die eigene persönliche Meinung in einer Zeitung – außerhalb des Kommentars – zu suchen?
      Fällt schwer zu glauben, dass Sie bei einer Zeitung arbeiten. Mit Verlaub.

  12. Hallo Herr Langemann…mich überrascht in diesem Bericht gar nichts…erste Bemerkung bei Beginn der Coronakrise: „und die Medien bestimmen, was gefährlich ist?“…Die eindimensionale Berichterstattung ist doch nicht zu übersehen – und wo gehobelt wird, fallen Späne. Wieviele essentielle Beiträge wurden bereits unterschlagen und sind nur bei genauem Suchen zu finden – wenn überhaupt noch.
    Aber: Journalistische Standards: geschliffen. Juristische Standards: geschliffen. Medizinische Standards: geschliffen. Tafelsilber verscherbelt… Was lassen wir sonst noch alles schleifen, was gut begründet etabliert wurde? Was macht man mit dieser „kognitiven Dissonanz“…ausser zu versuchen, Haltung zu zeigen und im eigenen Umfeld wenn möglich das „Schiff gerade zu halten“…rebellieren? Klagen? demonstrieren? Den Diskurs suchen – sicher. Und sich mit eingeschliffenen SZ-Lesern streiten, die alles andere für unseriöse Quellen halten…Ich glaube nicht, dass es sich um einen Einzelfall nur bei der SZ handelt…Skandal?…oder erschreckender Zeitgeist? Es war noch nie bequem, sich gegen diesen zu stellen…

  13. Sehr geehrter Herr Langemann, vielen Dank für Ihre wirklich hervorragende, journalistische Arbeit.

    Neben Politikern, Juristen, Polizisten und die Kirche gehören die Mitarbeiter der Mainstream-Medien zu den großen Verlierern dieser Blödemie.

    Mich interessiert einfach nicht mehr, was diese Journaille von sich gibt.

    Die Schreiberlinge, die jetzt hervorgekrochen kommen, wirken wie Ratten, die das sinkende Schiff verlassen.

    1. Ich fürchte, die wahren Verlierer sind wir als Gesamtgesellschaft und unsere Demokratie. Ich stelle fest, dass Beamte und Leute im Homeoffice sehr viel weniger hinterfragen, weil sie es nicht müssen.

      Ich möchte nicht polarisieren, sehe aber dennoch Politiker, Journalisten/Redakteure, Mediziner, Juristen, Polizisten und andere Staatsdiener sowie Kirchenvertreter, die hier schweigen, als tragende Säulen dieser Corona-Inszenierung. Wird es dann eines Tages heissen „ich hatte Angst um meinen Job? Deswegen habe ich das Land mit an die Wand gefahren?“

      Manche erliegen vielleicht wirklich dem Daten-Rausch und blicken es tatsächlich nicht. Aber die Journalisten/Redakteure, die es verstehen und ein ganzes Land bewusst mit frisierten Statistiken/Berichten in Angst und Panik schreiben, eine ganze Bevölkerung manipulieren und Andersdenkende diffamieren oder Wissen vorenthalten, sind mehr als nur Mitläufer.

      Wenn der Mittelstand wegbricht, ist es vorbei mit dem Sozialstaat und einem sozialen Gefüge. Schon jetzt ist die Regierung nicht in der Lage, die versprochenen Hilfen an die gebeutelten Branchen auszuzahlen – angeblich. Von den Traumatisierungen der Kinder, der Belastung von Familien und der Vereinsamung von Heimbewohnern ganz zu schweigen. Wie war das ganz am Anfang mit dem Begriff der „Solidarität“? Wer ist hier mit wem solidarisch?

      Früher oder später gehen auch in den Redaktionen die Lichter aus. Dieser Vertrauensverlust ist nicht mehr aufzuholen.

      1. Absolut richtig, wenn die Mittelschicht, welche als Puffer zwischen den 1% und den sagen wir mal 70-90% fungiert, erodiert wurde, treffen zwei Gegensaetze aufeinander und es kann zu starken, gesellschaftlichen Verwerfungen kommen.
        Ich hoffe wirklich, dass die Wahlen an diesem Wochenende eine Tendenz der Vernunft erkennen lassen werden, aber ich befuerchte leider, dass viele CDU-Waehler entweder nicht in der Lage sind das Kreuz woanders zu machen oder sogar noch weiter nach links drifften werden. Der Mensch ist ein emotionales Wesen und bei Wahlen entscheiden Emotionen und nicht die Ratio. Die Amis haben das verstanden.

  14. Touché – das hat gesessen! Hier wird letztendlich klar und deutlich dargelegt, was selbst denkende und kritisch hinterfragende Mitbürgerinnen und Mitbürger vor gut einem Jahr geahnt und befürchtet hatten. Anfangs noch mit Staunen und gebremster Sympathie begleitet, griff überraschend schnell eine Seuchengeilheit in den Medien und in weiten Teilen der Bevölkerung um sich, dass selbst dem höflich distanzierten Beobachter Hören und Sehen verging. Der Absturz des Qualitätsjournalismus (da schon auf wackeligen Beinen) war nicht mehr aufzuhalten, der Nährboden der allgemeinen Akzeptanz für Diffamierungen und wissentlichen Falschmeldungen war natürlich schon vorhanden, er war ja niemals wirklich verschwunden, fehlten nur noch die „Jubelperser“, die dem ganzen den „feierlichen“ Rahmen gaben und bis heute treugläubige Abnehmer der Absonderungen aus Medienhäusern und Redaktionen sind.

    Umso trauriger, dass sich unter der schimmeligen Schicht der Medien-Eliten großes Potential verbirgt und anonym zur Ehrenrettung um Verständnis ringen muss. Das ist aller Ehren wert und sollte in noch viel größerem Maßstab stattfinden, aber: „der Fisch stinkt vom Kopf“ und so zieht sich unangenehmes Odeur durch die komplette Organisation und macht auch vor den Tapferen und Gutmeinenden nicht Halt.

    Was offensichtlich nicht für eine ganz besondere Spezies der verwahrlosten Schreiberkaste gilt: dem „Faktenchecker“. Allein diese Bezeichnung lässt nichts Gutes erahnen und richtig – da haben wir es mit dem Typus des gefährlich halbgebildeten Klugscheißers zu tun. Und diese Würstchen wollen dann mal eben kurz einen renommierten und gestandenen Wissenschaftler „zerlegen“ und ihn auf den „richtigen Weg“ führen. Unfassbar, mit welcher Ahnungslosigkeit und gleichzeitiger Frechheit diese Flachmänner (und -frauen) zu Werke gehen. Atemberaubend. Dass sie von ihrer Mission auch noch tief überzeugt sind, spricht für eine eindeutige Diagnose, die da lautet: Größenwahn.

    In diesem Sinne, werter Herr Langemann, liebe Kommentatorinnen und Kommentatoren – bleiben Sie kritisch und lassen Sie sich nicht unterkriegen.

  15. Vielen Dank für diesen Brief aus einer Richtung, die ich immer seit ich denken kann, als Propagandamaschine gesehen habe. Ich stelle mir immer die Frage wie ein Mensch mit einem gesunden Menschenverstand aus seiner Seele eine Mördergrube machen kann. Ich halte es immer mit H.Arendt die den gesunden Menschenverstand einen sehr hohen Platz eingeräumt hat und dem darauffolgenden Denken und Handel. Nun bin ich aufgrund meiner Großeltern mit den Methoden des Faschismus sehr gut vertraut gemacht wurde bin ich so lange ich denken kann sehr sensibel, was Diktatur/Faschismus angeht. Da Imperialismus/Kapitalismus in der Krise immer auf Faschismus zurückgreift und der Neoliberalismus mit seinem Marktradikalismus nur eine Zwischenstufe gewesen ist und ein Ende zeigt ist der Faschismus schon im Gange. Leider haben die Menschen Faschismus nur in Verbindung mit A.Hitler im Kopf und kennen die Ursachen und die Methoden von Faschismus nicht. Da die BRD nie im echten Sinne eine wirkliche Aufklärung unternommen hat und sich Faschismus offen gehalten hat macht sich das in der heutigen Generation bemerkbar. Denn 1933 hat das Deutsche Volk auch ein Ermächtigungsgesetz mitgemacht und schlittern in den Faschismus, der mit dem Antlitz von Sozialismus die Menschen verwirrt hat. Die heutigen Linken Kräfte verhelfen unbewusst oder bewusst wieder einmal dem Faschismus zur Blüte. W.Reich schrieb 1933 „Die Massenpsychologie des Faschismus“ ich habe es vor 5 Jahren studiert und das Gefühlt gehabt ich bin schon wieder in diesem System, da gab es nur die Planspiele mit einem Virus. Der springende Punkt ist das die USA-Eliten mit ihren Denkfabriken und der FED damals den 2. Weltkrieg zu einem großen Teil mit finanziert haben Deutschland und Sowjetunion. Forschung an Menschen in KZ die Ergebnisse gingen an Rockefeller/IG-Farben IBM hat das Lochkartensystem in den KZ und bei der Reichsbahn installiert und gewartet usw.. Demzufolge wussten die USA alles, was in Deutschland unternommen wurde mittels Faschismus. Warum gibt es in der BRD kein einheitliches Bildungssystem? Damit Deutschland nie wieder zu einem gemeinsamen Nationalstolz kommt. Genau das fehlt in der BRD ein gesunder Menschenverstand und ein gesunder Nationalstolz.

      1. Das Schöne an diesem Video ist ja, dass es dokumentiert wie einfach Gleichschaltung geht – man braucht keine Finanzierung aus den USA, vom Militär oder sonst woher.

  16. Vielen Dank mal wieder, Herr Langemann! Eine Bitte hätte ich: bitte stellen bei den Videos sicher, dass man als Zuhörer unterschiedliche Abspielgeschwindigkeiten einstellen kann. Ich höre/schaue Videos IMMER in erhöhter Geschwindigkeit und da bin ich sicher nicht die Einzige. Eine Einstellung für Sie, mehr Zeit für die Schnellhörer 🙂

  17. Sehr geehter Herr Langemann,
    vielen Dank für ihren Einsatz und die wie immer unaufgeregte Berichterstattung. Sehr wohltuend ist das. Bitte bleiben Sie Ihrem Weg treu und machen Sie weiter so.

  18. Sehr gut Herr Langemann. Kann mich den Vorrednern nur anschließen. Informiere mich gerne bei Ihnen und Ihrem Kollegen Boris Reitschuster.

  19. Sehr geehrter Herr Langemann,
    Vielen Dank für diesen Beitrag. Ihre Arbeit ist ein Lichtblick im Dunkel der Corona Diktatur

  20. Danke für diesen hervorragenden Beitrag und diese saubere juristische Arbeit!
    Der Journalistin, am Anfang dieses Beitrages, empfehle ich sich von diesen öffentlichen Medien zu verabschieden und etwas eigenes aufzubauen, Vorbilder gibt es zur Genüge- weiterhin gibt es sicherlich die Möglichkeit sich einer bekannten Plattform anzuschließen.

  21. Herr Langemann, es gibt doch noch Hoffnung, da es Journalisten wie Sie gibt. Es stimmt mich unendlich traurig, daß eine renommierte Zeitung wie die SZ, auf die mein Vater mehr als 60 Jahre lang schwor, diesen Weg der „De“information eingeschlagen hat.

  22. Ich meide diese öffentlichen Irrenanstalten schon lange. Mir wird schlecht, wenn ich sie höre oder etwas zu lesen bekommen. Die Gefühle, dass diese Anstalten von Bürgern wie mir 2 – 3 mal (pro Wohnung oder Büro) zwangs-finanziert, belastet die ganze Gesellschaft. Die Menschen, die diesen Anstalten dienen, leben in einer eigenen Welt, die mit dem Menschlichkeit nichts zu tun hat.

    Das letzte was ich auf der ersten Seite der Süddeutschen Zeitung gelesen habe, war ein Pisa- Beitrag in den 199ziger Jahren – ein Vergleich des deutschen mit dem englischen Schulsystem , in dem das deutsche Schulsystem gegenüber dem englischen besser dargestellt werden sollte . Da ich das deutsche, kanadische und englische Schulsystem durch den Schulbesuch meiner Kinder sehr gut kenne, konnte ich den Wahrheitsgehalt dieses Artikels sehr gut beurteilen. Es gab nicht einen einzigen wahren Satz in diesem Beitrag. Ich war geschockt, dass Menschen überhaupt diesen Unsinn lesen. Wie krank ist man in seinen Gedanken, so irre zu schreiben.
    Ich bin auch der Meinung, dass Corona endlich diese psychopatische Arbeit ans Licht bringt und es besteht endlich die Möglichkeit diesem Unsinn ein Ende zu setzen.
    Viele Menschen konsumieren dieses Medien – das ist das eigentliche Problem.

  23. das Interview mit Prof Schubert zeigt doch überdeutlich, dass sämtliche Maßnahmen der Regierung: Propaganda, Angst machen, Ängste schüren das Immunsystem zusätzlich; bzw.im juristischen Sinn zumindest grob fahrlässig jecdoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorsätzlich schädigt! Die Impfung bringt in diesem Sinn keine Besserung, sondern irritiert doch nur unser Immunsystem und macht es von den „echten “ Viren abhängig.

  24. Wer von den hochinteressanten Ausführungen des Herrn Professor Schubert nachhaltig beeindruckt ist, dem/der empfehle ich die folgenden Interviews, an denen Herr Schubert ebaenfalls beteiligt war, neben anderen Koryphäen in ihren jeweiligen Fachgebieten.

    1. Corona – Irrweg der Maschinenmedizin: Univ.-Prof. DDr. Christian Schubert mit Diplom-Biologe Clemens Arvay:
    https://www.youtube.com/watch?v=vVtCTCbI58k
    2. ICI – Pressekonferenz: Wie gefährlich ist Covid-19?
    https://www.youtube.com/watch?v=AW6eF8zxCHw

    Ich gehe davon aus, daß der Betreiber dieses blogs, Herr Langemann, den thematisch begründeten Verlinkungen zustimmen wird. Merci dafür!

  25. Sehr geehrter Herr Langemann,
    Ihre Berufsehre als Journalist finde ich in dieser Zeit beachtlich (gemeint in einem positiven Sinne). Ich finde es eben genau richtig, solche polemischen Methoden aufzudecken und – ehrlich gesagt – auch die betroffenen Kinder beim Namen zu nennen und sie der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Das erinnert an unsere dunkelsten Zeiten in Deutschland und diejenigen, die dazu beitragen, diese Zeiten, von denen wir annahmen sie überkommen zu haben, am Leben zu erhalten durch ihr subversives Verhalten, sollten sich dafür verantworten und nicht durch ihren perversen journalistischen Furz Personen, die wirklich stichhaltige Informationen für die Öffentlichkeit bereithalten, in der Reputation zu beschädigen. Gerade die Divergenz unterschiedlicher Meinungen ist zur Stärkung der Demokratie absolut erforderlich! Herzlichen Dank für all Ihre Mühen und weiterhin alles Gute für Sie und ihre wohlmeinenden Kollegen!

  26. Ein kluger, wichtiger Beitrag, der sich hervorragend eignet, an all die Menschen, Freunde, Ex-Freunde und Bekannte weiter geleiten zu werden, die immer noch glauben, durch Mainstream Medien gut informiert zu sein. DANKE für Ihre großartige Arbeit und die journalistische Sorgfalt, mit der sie an die Sache ran gehen. Ihr Jens Fischer Rodrian

    1. Tja, ich würde den Beitrag gern an meine Familie weiterleiten. Aber in der Zwischenzeit bin ich dort auch „gesperrt“. Ich werde nicht der einzige sein, dem man nahe gelegt hat, dass man nicht mit Fakten irritiert werden will (natürlich wurde das anders ausgedrückt). Ich habe schon lange im Familien- und Bekanntenkreis auf die großen Fragezeichen die überall „schreien“ aufmerksam gemacht. Aber selbst ein Biologie-Lehrer erzählt mir dann, dass doch die Impfstoffentwicklung natürlich vollkommen genauso gut wie sonst durchgeführt wurde. Er habe da einen Beitrag im Fernsehen gesehen in dem erklärt wurde, dass alle möglichen Zeiten verkürzt wurden konnten — ohne Abstriche an der Sorgfalt zu machen.
      Tja, heute morgen meinen 14-jährigen Sohn gefragt: Um ein Haus mit 10 Leuten zu bauen braucht man ein halbes Jahr. Mit 20 Leuten ist das Haus in 3 Monaten gebaut. Wie viele Leute braucht man um ein Haus in einer Millisekunde zu bauen? Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Das geht nicht“. Nun ist mein Sohn weder Architekt noch Statiker noch Baufachmann. Ja, er hat noch nicht mal die Schule abgeschlossen. Also braucht man so eine Meinung nicht ernst nehmen…. 😉
      Leider fällt einem großen Teil der Bevölkerung nicht (mehr) auf, dass man mit etwas gesundem Menschenverstand schon vielen Themen doch ein ganz gutes Stück entgegen gehen kann und offensichtlich fragliche Aussagen, auch von Fachleuten, enttarnen kann.
      Und jetzt? Eine Partei die man sinnvoll wählen konnte ist schwer zu finden. Ein Teil der Bevölkerung ist darum bemüht Notwendigkeit, Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen zu versuchen objektiv zu betrachten. Aber ein großer Teil _will_ nicht „belästigt“ werden. Es geht den meisten Menschen noch zu gut und sie übersehen, dass die „Solidarität“ die sie und andere vermeintlich zeigen in Wirklichkeit an anderer Stelle viel mehr unsolidarisch ist… 😮

      1. Hallo Herr Karp,

        vielen Dank fuer Ihre Ausfuehrung, ich sehe mich in einer aehnlichen Situation, erschwerend kommt vielleicht hinzu, dass ich jemanden in der Familie habe, der in besagten Medien taetig ist. Dass meine Ansichten unerwuenscht sind brauche ich wohl nicht extra aufzufuehren.
        Aber mal eine andere Frage: Wieso ist es so schwierig eine geeignete Partei zu finden, die man waehlen koennte? Ueberlegen Sie mal woher die meisten Informationen stammen, die Sie ueber die politische Landschaft haben. Insbesondere Informationen ueber die Partei mit dem A. Ich schaue mir regelmaessig Beitraege von Abgeordneten bei Youtube an, und zwar des gesamten Parteispektrums, da bin ich konsequent. Ebenso lese ich mir das GESAMTE Parteiprogramm im Original durch. Ich achte nicht auf Hinweise seitens der Massenmedien auf Radikalitaet, sei es links oder rechts (wobei nach den Massenmedien Radikalitaet nur rechts existiert, komisch). Am Ende kommt es mir darauf an: Moechten Sich besagte Abgeordnete WIRKLICH fuer das Wohl meines Landes einsetzen? Denn die Gleichung ist ganz einfach: Geht es meinem Land gut, so geht es, mit groesster Wahrscheinlichkeit, auch mir gut. Vertreten die Abgeordneten die Rechte und Interessen des sie waehlenden Volkes (Vorsicht, da ist wieder dieses boese Wort!)? Stehen die Abgeordneten auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung? Wenn alle drei Fragen mit ja beantwortet werden koennen dann kann die Partei gewaehlt werden. Wenn irgednwo Fragezeichen gesetzt sind besteht ganz klar Klaerungsbedarf. Wenn man nur eine Frage mit nein beantwortet sollte man sich die Indizien anschauen, die dieses „nein“ begruenden und, sind diese stichhaltig, diese Partei NICHT WAEHLEN. Ich fuer meinen Teil bin so vorgegangen, und es ist nur eine Partei uebriggeblieben, die ich, rational betrachtet, ohne jegliche Emotionen, waehlen kann. Im September wird man dann sehen, ob das deutsche Volk (Vorsicht!!) aus seiner Historie gelernt hat.

        1. Danke für die Anregungen. Schön, wenn sie eine Partei finden konnten. Ich hab‘ die Hoffnung noch nicht aufgegeben und finde evtl. auch eine, die ich guten Gewissens wählen kann. Trotzdem bleibt dann die Frage ob man diese Partei wählen möchte, wenn diese ggf. keine ernsthaften Chancen hat überhaupt die 5%-Hürde zu erreichen und die Stimme damit auch letztlich irgendwie „verloren“ ist.

          1. Wenn Sie meinen, dass Ihr Favorit aktuell keine guten Aussichten auf Erfolg hat sollten Sie umso mehr waehlen gehen und fuer diese Partei stimmen. Stellen Sie sich folgende Szenarien vor, bei der folgenden Praeferenzreihe Partei A > Partei B :

            Vermutung: Partei A wird die 5% Huerde nicht erreichen Schlussfolgerung1: Ich gehe nicht waehlen
            Schlussfolgerung2: Ich waehle lieber eine andere Partei, Partei B, die hat auch Chancen die
            Regierung zu bilden

            Schlussfolgerung 1: Wahlbeteiligung sinkt geringfuegig, da Ihre Partei ohnehin zunaechst nicht viele Anhaenger hat. Die Regierungsparteien erhalten aber mehr Gewicht, also mehr Stimmanteile.
            Schlussfolgerung 2: Die Regierungsparteien erhalten die Stimmanteile Ihres urspruenglichen Favoriten Partei A.

            Leider denkt genau so ein nicht geringer Anteil der Bevoelkerung und so halten sich die etablierten Parteien, laenger als man es sich auf den ersten Blick erklaeren kann, im Parlament.
            Sie haben auch Ihr Gewissen erwaehnt, ich weiss es ist eine sehr persoenliche Angelegenheit welche Faktoren man bei der Wahlentscheidung zur Rate zieht, deswegen nur ein kurzer Hinweis, vielleicht auch ein sehr leises Appell: Gewissen ist eine Subart der Emotion und Emotionen halte ich bei Wahlentscheidungen fuer nicht zielfuehrend. Diese Wahl ist zu wichtig, um sie den Emotionen zu ueberlassen. Warum? Wenn Sie auf Emotionen hoeren sind Sie weitaus steuerbarer als wenn Sie sich auf Ihre Ratio verlassen. Beziehen Sie Fakten ein, die offenbaren, was nicht sein darf. Ich weiss, es ist anstrengender, zeitraubender und am Ende steht nicht einmal fest ob es auch zielfuehrender ist, aber, weil sehr viele genau das denken, drehen wir uns politisch im Teufelskreis.

  27. Danke, Herr Langemann. Sie sind neben Boris Reitschuster momentan einer der wenigen Lichtblicke im Journalismus. Die beiden Beiträge stimmen traurig- wie weit ist es gekommen in unserem Land, auf unserer Welt? Trost spendet mir in meiner Verzweiflung Hölderins Satz aus Patmos: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ Braucht es die Entlarvung all dieser Ungeheuerlichkeiten, um erkennen zu können, wie erodiert die Grundfesten unserer Gesellschaft sind bzw. schon lange waren? Es heißt, Erkenntnis sei der erste Schritt zur Besserung. Und so möchte ich hoffen, dass am Ende all diese schmerzhaften Ent-Täuschungen zu einer Gesellschaft führen, in der Wahrheit, Freiheit und echte Demokratie auf allen Ebenen wirklich gelebt werden.

  28. Guten Abend Herr Langemann, vielen Dank für den Beitrag. Einerseits kann ich eine gewisse Schadenfreude ob des wiederholten Aufdeckens solcher „Filetstückchen“ nicht verbergen, andererseits wird diese Freude sehr zugig eingeholt von der Sorge, wie diese Gesellschaft solche nicht für möglich gehaltenen, mittelalterlichen Attacken verarbeiten wird, wenn dieser Spuk einmal vorbei ist.
    Es wird nicht damit getan sein, mit einigen Rücktritten oder Entlassungen diesen Ungeheuerlichkeiten zu begegnen, es wird einer tiefgreifenden Aufarbeitung bedürfen. Den Protagonisten wird dies bereits bekannt sein, und einige werden eher alles zerstören und vernichten, als zu gehen; ich denke hier beispielsweise an einen Herrn im (Un-)Freistaat Bayern.
    Wie können wir ein zweites „Berlin-Karlshorst“, ein weiteres „alte Männer und Kinder mit Panzerfäusten“ verhindern ? Ich tue mich schwer mit einer Antwort……..womöglich ist der kommende Wahlsonntag der Beginn eines Weges……….

  29. Sehr geehrter Herr Langemann,

    erst einmal herzlichen Dank für Ihre tolle Arbeit an welcher ich gernerell nichts auszusetzen habe, Nur ein Punkt stört mich bei den einen oder anderen Alternativjournalisten.. Nämlich die Verwendung des Begriffs der Querdenker. Die sogenannten Querdenker haben zunehmend ein Imageproblem, welches sie in der Hauptsache den MSM zu verdanken haben. Nicht genug dass ihnen mit dem geframten Meinungsbild geschadet wird, da es in keinster Weise der Realität entspricht, nein, damit werden auch alle anderen Menschen, die unabhängig von der Querdenkerbewegung auf die Straße gehen, um gegen die Coronamaßnahmen zu protestieren, geschädigt. Ich erwarte insbesondere von alternativen Journalisten, dass sie mit dem Begriff Querdenker zurückhaltender oder differenzierter umgehen. Warum spricht man z. B. nicht einfach von den vielen unzähligen Menschen, die täglich, die wöchentlich in großen und kleinen Städten, ja sogar in den Dörfern zum Protest auf die Straße gehen. Menschen, gesellschaftlich und politisch unterschiedlichster Herkunft. Damit würde schon ein anderes Denken in den Köpfen der MS Konsumenten ausgelöst und es könnte helfen der Querdenkerbewegung, die sich aus so vielen unterschiedlichen Menschen zusammensetzt, ein besseres Image zu erlangen. wer macht sich denn die Mühe und versucht in Erfahrung zu bringen, was diese Menschen mehrheitlich überhaupt möchten, außer ihre Grundrechte wieder zurück!!! Hierzu gäbe es so viel zu sagen. Ich (Linke Wählerin bis Corona, als ich mich von mir bekannten Linken auf der zweiten Demo in Ettlingen mit Nazi und als Faschist beschimpft wurde!!!), hatte am 24.4.20 mit meinen 63J. die erste Demo meines Lebens hier in Ettlingen angemeldet… aus purer Not, weil ich ansonsten depressiv geworden wäre. Aber ich dachte, wenn niemand nach außen geht und niemand etwas sagt, dann muss ich es tun. Ich weiß doch, dass hier etwas nicht stimmt! Zugegeben zusammen mit einer Freundin!….Ja, wir waren einfach nur verzweiflelt und standen erst am Anfang unserer bis heute noch nicht abgeschlossenen Recherchearbeit, was die Hintergründe dieser “ Plandemie“ sind. Und dann hörten wir von der Querdenken Demo in Stuttgart. Ja, und gingen da auch mal hin und stellten fest, dass es all den Menschen dort genauso geht wie uns. Wir vernetzten uns mit Karlsruher Aktivisten und waren den ganzen Sommer über in KA aktiv. Leider immer nur mit einer überschaubaren Masse an Menschen. Woher sollten sie auch erfahren, dass es diese Aktivitäten gab. So reifte der Gedanke , ob wir uns nicht dem Slogan Querdenken anschließen, um auf unsere Aktivitäten mehr Aufmerksamkeit zu lenken. Genau das taten wir dann auch….. und mit Erfolg. Wir hatten drei oder vier Querdenken Veranstaltungen, die erheblich besser besucht waren. Und dennoch, möchte ich betonen, sind wir, WIR selbst! Wir sind selbst denkende, ja und auch qerdenkende Menschen. Mit quer meine ich, wir hinterfragen und glauben nicht mehr alles. Einige von uns haben das schon viele Jahre vor uns gewusst aber die Mehrheit hat erst Dank Corona begriffen, welchen Manipulationen sie jahrzehntelang aufgesessen sind. Unser TV Gerät ist seit Mai 2020 aus. Für mich persönlich für immer…. Ich möchte aber nicht weiter ausschweifen. Mein Apell möge nur der sein, mit dem Begriff Querdenken behutsam und differenziert umzugehen. Die MSM machen sowieso schon genug kaputt. ….Weiterhin Ihnen ein gutes Schaffen und noch mit vielen Erfolgen. Mit besten Grüßen Petra M.
    …..

    1. Ich teile Ihre Bedenken und Erfahrungen mit dem Framing der Querdenken-Bewegung. Die Absichten seitens der Meinungsführer liegen zweifelsfrei offen, sie zielen auf Schwächung der Argumentation und somit deren Glaubwürdigkeit und Zersetzung (Abstandnahme, was, wie in diesem Artikel dargestellt, ja auch bestens funktioniert). Ihrem Appell schließe ich mich daher absolut an…

      Gleichfalls möchte ich Sie allerdings ermutigen weiter „hinzusehen“, das TV-Gerät nicht ab- oder ausschließlich umzuschalten (auf evtl. noch unabhängigere Sender), denn nur aus der Gegenüberstellung und der Auseinandersetzung mit dem Framing des ÖRR nehmen wir dieses ja auf Dauer noch wahr und erschließen uns die nötigen Gegenargumente/Angriffspunkte, statt uns nur dauerhaft in der eigenen Filterblase wohl/er zu fühlen. Auf jeden Fall vielen Dank für Ihr Engagement. Ich hoffe, auch die breite, verängstigte Masse der jetzt noch schweigenden Mehrheit wird dieses Engagement und seine Bedeutung für unser aller Freiheitsrechte bald den ihm gebührenden Respekt entgegen bringen… dies bezieht selbstredend auch die Arbeit von Herrn Langemann & Team ein. Herzlichen Dank gilt den Aktiven!

    2. Liebe Petra,
      ich habe schon häufiger das gleiche gedacht und bin bei folgendem hängengeblieben:
      Brauchen wir denn den Begriff Querdenker ? Vor allem wenn er so von den Medien “ verbrannt“ ist.
      Kann man denn einen Begriff wie „Selbstdenker“ framen ?
      Manchmal hört man ja so einen Satz wie : “ Ach, das ist so einer von den Querdenkern“ !
      Wie würde sich denn der Satz : “ Ach, das ist so einer von den Selbstdenkern “ anhören ?
      Bei dem Gedanken, jemand versucht den Umstand das man selbst denkt, ins Negative zu ziehen… bekomme ich fast ein Lächeln im Gesicht.
      Wäre als Aussage an Absurdität nicht zu überbieten.
      Schöne Grüße und bitte nicht verzweifeln, auch wenn es gerade sehr viel Energie kostet.
      Steffen Schneider.

      PS: Lieber Hr. Langemann,
      herzlichen Dank für Ihr Engagement, Ihre ausgewogene Art und die Aufbereitung von Medieninhalten die im Alltag maßlos untergehen würden.
      Sie machen die Arbeit, die man sich von den GEZ finanzierten Medien wünschen würde. Somit Sie machen den Weg zum “ Unterstützen“- Knopf leicht, gerne freiwillig, ohne Zwang durch staatliche Instrumente. Einfach als Wertschätzung fundierter Arbeit. Dankeschön.

      1. „Selbstdenker“. Das werde ich mir merken. Sie haben Recht. Das kann man kaum ins Lächerliche ziehen, ohne sich selbst total unglaubwürdig zu machen. 🙂

    3. Sehr geehrte Petra Music, die Querdenker haben kein Imageproblem, das ist das wichtigste. Es gibt niedere Wesen, die wollen, dass Menschen wie Sie glauben, dass Querdenken ein Imageproblem habe . Darum geht es wirklich nicht. Wie bei allem sollte es immer darum gehen, welche Absicht hat Querdenken, und was bewirkt Querdenken mit seinen Handlungen. Energie auf ein Imageproblem zu verschwenden ist verlorene Lebenszeit. Aber : ich stimme mit Ihnen überein. Querdenken ist für den großen Wandel eines jeden, aus der vermeintlichen Hängeschaukel herauszukommen, und selbst Verantwortung zu nehmen, der falsche Begriff. Mit Querdenken stellt mach sich gegen das System quer, bewirkt aber weiter nichts. So war es ja auch. Vielleicht war das anfangs notwendig.

  30. Sehr geehrter Herr Langemann, die hier dargelegte Erfahrung der Unterdrückung von Fakten und Zusammenhängen habe ich bereits mehrfach im Zusammenhang mit dem Klimawandel gemacht. Es ist unstrittig und unschwer zu erkennen, dass das Klima sich seit über einem Jahrhundert permanent erwärmt. Es ist ebenfalls unstrittig, dass die Menschheit durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe den CO2-Gehalt der Atmosphäre von etwa 0,028 % auf nun etwa 0,041% erhöht hat. Angeblich wurden alle sonstigen menschlichen und natürlichen Einflussfaktoren betrachtet und können als Ursache der Klimaerwärmung ausgeschlossen werden. Es bleiben laut IPCC nur die Treibhausgase und insbesondere CO2 als Ursache übrig. Vom IPCC wurden hierzu quantitativ bewertete Diagramme veröffentlicht, die quasi im Ausschlussverfahren alle potentiellen denkbaren Ursachen widerlegen. Allerdings findet sich hierin kein Hinweis auf den Einfluss der Verdunstung inkl. seiner Einflussfaktoren. Das wäre jedoch besonders wichtig, da es wissenschaftlich unstrittig ist, dass die Verdunstung etwa zu 50% die Abkühlung der Erde definiert (s. Trenberth-Diagramm) und es mit einem seit den 1970er Jahren stetig abnehmenden terrestrischen Wind sowie zunehmender Versiegelung und Trockenlegung von Landschaften systematische Einflussfaktoren auf die Verdunstung gibt. Dies ist auch deshalb spannend, weil dies auch zeitlich als auch regional mit dem jüngsten Schub der Klimaerwärmung korreliert. Auf Anraten eines WELT-Redakteurs habe ich einen führenden Wissenschaftler auf diesen potentiellen Zusammenhang hingewiesen. Interessant war sowohl die Reaktion des Wissenschaftlers als auch die Reaktion des WELT-Redakteurs. Der Forscher hat zunächst eingeräumt, an diesen Zusammenhang weder gedacht noch jemals von ihm gehört zu haben. Der sich anschießende spannende E-Mail-Dialog fand ein jähes Ende, als ich darlegte, dass diese These letztlich in windenergiekritischen Betrachtungen seinen Ausgang nahm. Ein Wissenschaftler, der im Austausch mit einem windkraftkritischen Zeitgenossen steht, gefährdet in unserem Land seine Karriere. Es verhält sich in der Wissenschaft nicht anders als im Journalismus oder mittlerweile sogar in der Medizin. Die WELT-Redaktion hat sich im Übrigen nicht anders als die SZ verhalten und es vorgezogen, dem Vorgang nicht weiter nachzugehen. Im Gegenzug habe ich – wie von Ihnen geraten – mein Medienbudget umgeschichtet. Nicht der Journalismus alleine ist das Problem sondern eine gesellschaftliche Grundstimmung, die jeglichen kritischen Diskurs bzw. neue Denkansätze per se als gefährlich einstuft. Dieses Verhalten ist vom politischen Diskurs längst auch auf wissenschaftliche und technische Diskussionen übergesprungen. Auch um rein technisch-wissenschaftliche Themen wie Klimaschutz und Verkehr oder eben Corona werden längst ideologisch ausgerichtete Grabenkämpfe geführt, um den Klimawandel sowieso. Mittel- bis langfristig zersetzt dieses alternativlose Denken unsere Demokratie und gefährdet so unsere Zukunft in einer freien demokratischen Grundordnung. Es ist beängstigend, dass sich mittlerweile viele Zeitgenossen – auch hier – nur noch anonym trauen, offen Stellung zu beziehen.

    1. Es ist beängstigend, dass sich mittlerweile viele Zeitgenossen – auch hier – nur noch anonym trauen, offen Stellung zu beziehen.

      Das hängt wohl (auch) damit zusammen, dass man es geschafft hat, Gegenpositionen per se zu brandmarken, was nur in und mit einer Gesellschaft möglich ist, die sich Heft und Ruder aus der Hand nehmen lässt. Faktisch erleben wir Gesinnungsterror analog IS. Die Enthauptungen finden mit den bekannten Werkzeugen statt, haben die gleichen (abschreckenden) Effekte und wirken tief in die Psyche. Bei einer ohnehin labilen, auch durch Migrationseffekte gespaltenen Gesellschaft hat man damit leichtes Spiel. Das war alles seit Jahren erkennbar in der dazugehörigen Politik.

      Das zu stoppen, dazu bräuchten die Deutschen vor allem Selbstachtung und jenes Selbstbewusstsein, das ihnen im eigenen Land als Rassismus, Nazismus, Antisemitismus, etc. pp. als Paria entgegengeschleudert wird. Doch anstatt dieses Handeln souverän zu parieren und jene Ansinnen gezielt ruhigzustellen, wird der durchschnittliche Deutsche nicht wütend, zornig und entschlossen, sondern selbstzweifelnd, orientierungslos und apathisch.

      Die Corona-Inszenierung wurde für jedes einzelne Land exklusiv choreographiert, jeweils in Abhängigkeit nationaler bzw. ethnischer Präferenzen. Das ist geplanter Psychokrieg, in dem die verwendeten Mittel, Methoden und Waffen an die regionalen/nationalen Gegebenheiten angepasst sind. Nie zuvor wurde zum Beispiel für etwa 500 Millionen Menschen (Europa) gleichzeitig der Stecker in Form von Lockdown gezogen. Dabei ist man sich vollkommen bewusst, dass Deutschland der Orientierungsmaßstab für viele europäische Länder ist. Deshalb erklärt Merkel auch freimütig, ihre Entscheidungen in dieser Sache seien nicht wissenschaftlicher, sondern politischer Natur. Beweis: Boris Reitschuster auf der BPK.

      Als Zugpferd bläst man zum härtesten Lockdown, da sich jeder Impuls mit der Entfernung abschwächt. Dass dabei die deutsche Wirtschaft „krachen geht“, nimmt man in Kauf, weiß man doch um den Zustand des Finanzsystems und dessen Kollaps, das sowieso nicht zu retten ist. Also fährt man voll auf Verschleiß, die paar „Kollateralschäden“ vor allem menschlicher Art sind dabei vertretbare Verluste. Feldherren bzw. Strategen sind selten Empathen.

      Dadurch, dass man mit offenem Visier bisher äußerst selten Support, geschweige denn Sperrfeuer, Luftunterstützung und schwere Waffen bekommt, ist völlig logisch, dass Anonymität den einzigen Schutz bietet, da Offensiven bei diesen (Kräfte-)Verhältnissen absoluten Selbstmord bedeuten. Und da Deutschen eingehämmert wurde, sie trügen AALEINSCHULD am Zweiten Weltkrieg, zucken sie (pazifistisch) derbe zusammen, wenn es auch nur um Demonstration von Stärke geht.

      Des Deutschen Denkfalle und psychologischer Schwachpunkt ist sein aufrecht erhaltener Glaube an seine Schuld und damit verbundene Verpflichtung auf ewig(!), den Bückling zu machen. Dass jedes Abweichen davon als Neonazi kolportiert wird, ist instrumentalisierter, institutionalisierter Schwachsinn. Sich aber davon zu lösen, ist des Deutschen einzige Rettung.

      Bevor das nicht begriffen und verinnerlicht ist, brauchtr es auch keine neue Partei, denn die reißt überhaupt nichts, solange das Denken, der Geist und die Psyche konditioniert sind.

      1. Die Verbrechen der Nationalsozialisten waren derart monströs, dass uns Deutschen etwas Demut ganz gut tut. Aktuell ist nicht diese Demut das Problem, die keiner ehrlicher als Willy Brandt mit seinem Kniefall in Warschau zum Ausdruck gebracht hat. Ganz im Gegenteil das Problem ist da schon eher, dass sich einige Deutsche in totaler Verkennung der Lage wieder einmal zum Retter der Welt aufschwingen und hierzu die Gesellschaften am besten gleich weltweit auf links drehen wollen. Das hat wiederum niemand besser auf den Punkt gebracht als RWE mit der wiederholten Frage in diversen VoRWEgehen-TV-Werbespots: „Sind wir Deutschen eigentlich verrückt geworden?“ Jedenfalls scheinen wir verrückt genug geworden zu sein, aus zwei totalitären Diktaturen im 20. Jahrhundert auf deutschem Boden nichts gelernt zu haben und wieder Absolutherrschern ohne Duldung von Widerspruch nachzuhängen. Das hat wohl keiner direkter am eigenen Leib erfahren als Hans-Georg Maaßen hierzulande sowie Donald Trump im globalen Maßstab. Wer trotzdem Widerspruch wagt, kann nur ein Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger, Klima-/Corona-Leugner, Trump-Fan, Rechter oder ein sonstiger Verrückter sein. Um nicht Gefahr zu laufen, mit diesen Zeitgenossen in einen Topf geworfen zu werden, schweigt der Mutlose bzw. äußert sich nur noch anonym bzw. hinter vorgehaltener Hand. Nichts geht bekanntlich schneller als die Anpassung der Unterwürfigen an totalitäre Anflüge der Herrschenden und Mächtigen. Neu ist in Zeiten digitaler Massenmedien, dass auch der tumbe Mob sowie eingebildete TV-Redakteure zu den Mächtigen zählen.

        1. Die Verbrechen der Nationalsozialisten waren derart monströs, dass uns Deutschen etwas Demut ganz gut tut. Aktuell ist nicht diese Demut das Problem, die keiner ehrlicher als Willy Brandt mit seinem Kniefall in Warschau zum Ausdruck gebracht hat. Ganz im Gegenteil das Problem ist da schon eher, dass sich einige Deutsche in totaler Verkennung der Lage wieder einmal zum Retter der Welt aufschwingen und hierzu die Gesellschaften am besten gleich weltweit auf links drehen wollen.

          D’accord. Bekanntermaßen wird Geschichte von den „Siegern“ geschrieben. Die NS-Verbrechen sind Verbechen von Sozialisten = Psychopathen. Sozialismus sieht die Vernichtung von Menschenleben programmatisch vor. Hinter Impfzentren steckt die Idee von Lagern. Zentralisierung ist Machtkonzentration. Konzentrationslager = Macht der industriellen Menschenvernichtung. Bill Gates will 7 Milliarden Menschen impfen. Deren Wille ist irrelevant. In mindestens einem deutschen Alten-/Pflegeheim wurden demente Personen zwangsgeimpft – gegen ihren Willen. Darüber existiert Bildbeweis.

          Google alias YouTube ist der digitale Schredderer jeglicher anti-sozialistischer Kundgabe mittels „Community Guidlines“. Twitter/Facebook/WhatsApp etc. im Reigen. Es get dabei nicht um konkrete Inhalte. Löschung und Sperrung zielen auf die Vernichtung intellektueller Gegenentwürfe. Das habe auch deutsche Gerichte noch längst nicht begriffen, oder sie sind von der Ideologie selbst triefend durchdrungen. Die Eliminierung der Grundrechtepartei legt darüber Zeugnis ab. Die deutsche Justiz ist gut gekapselt, analog Netzwerken wie „Antifa“, „Correctiv“, „Antonio Amadeo Stiftung“, „Volksverpetzer“, „Psiram“, „GWUP“, etcetera.

          Wenn Herr Langemann so etwas eine Bühne gibt im Sinne von „audiatur et altera pars“, verkennt er deren immanentes verfassungs- und demokratiefeindliches Potential. „Volksverpetzer“ sollte (vom BfV/Staatsschutz) beobachtet werden, stattdessen versucht man sich an der AfD. Gottseidank ist dieser infame Versuch (vorerst) gescheitert. In den USA treten gleiche Effekte beim FBI/CIA zutage. Erreicht wurde ein Ziel dennoch: Das Gerücht ist in der Welt.

          Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob Herr Dr. Hans-Georg Maaßen die Behörde, die er als Präsident leitete, wiedererkennt.

          Millionen Menschen zu dezimieren ist das Verbrechen des Sozialismus: Lenin, Hitler, Stalin, Mao. Allein die „Kulturrevolution“ in China forderte nahezu 60 Millionen(!) Tote. Das Äquivalent des Zweiten Weltkrieges. Siehe dazu „Was geht uns Zeitgeschichte an?“ und „Erpressungsinstrument Zeitgeschichte“ von Prof. Michael Voigt, nachzuhören auf kulturstudio.de.

          Derzeit wird Deutschland wieder auf Links gebürstet. Links ist Braun. Wie die Transformation funktioniert, beschreibt Goebbels höchstselbst. Und auch Klaus Schwab in Covid-19: The Great Reset. Claus Kleber tut das als Anchorman im ZDF.

          Wer (offen) Widerspruch wagt, springt über die Klinge: Beispiele: Ohoven (BDMW), J. Klein (DEHOGA), Pürner, Lütgen, Maaßen, Esfeld (Leopoldina), … Intellektuelle Schlüsselfiguren, deren Geradlinigkeit Vorbild des Widerstands für andere ist. Im Sozialismus steht darauf der Tod. Wenn nicht physisch, dann zumindest sozial. Verfolgung Andersdenkender ist System. Beispiel: Berlins Innensenator Geisel. Einsatz von Polizeieinheiten zur Kriminalitätsbekämpfung, einschließlich Wasserwerfern, gegen friedlliche Demonstranten. Gewalt gegen Kinder und Frauen.

          Geisel „duldet“ in „seiner Stadt“ keine „Straatsfeinde“, besser gesagt, Opposition. Wer im DDR-Widerstand/Untergrund war, kennt dieses Spiel. Und es ist nicht zum Lachen. Eher tod-ernst. Weil viele immer noch glauben, Appelle, Petitionen etcetera würden irgendetwas bewirken. Das ist fataler Irrglaube. Merkel sei Dank geht es stramm in den Sozialismus. Das war immer ihr Auftrag. Der Verfassungsschutz ist längst das MfS 2.0.

          Die Präsidial-Besetzung des BVerfG ist ein Hohn. Siehe dazu England: Ex-Höchstrichter Sumption fordert zivilen Ungehorsam gegen Corona-Regeln

          Dringende Leseempfehlung auf Epoch Times Deutschland: Bastion gegen das maristische Amerika. Parallel dazu „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ aus dem Verlag der Epoch Times.

          Neu ist in Zeiten digitaler Massenmedien, dass auch der tumbe Mob sowie eingebildete TV-Redakteure zu den Mächtigen zählen.

          China hat aufgepasst. Hat sich einerseits „demütigen“ lassen, aber die Wirtschaft global infiltriert. Neue Seidenstraße klingt gut. Viel zu gut. In England hat China viele Schulen gekauft und klinkt sich ins britische Bildungswesen ein. Die Wenigsten wissen, was wirklich hinter dem Brexit steht. Deutschland sollte auch raus aus der EU: Back to the roots => EWR. Deutschland wurde erpressbar gemacht. Durch Merkels Regierung. Merkel handelt weder im besten Interesse Deutschlands, noch schützt sie dessen Bevölkerung. Im Gegenteil, liefert sie die Bevölkerung und die deutsche Wirtschaft dem Exitus aus. Das ist kein politisches Versagen. Das ist kriminell. Und es gehört benannt. Der Leak des BMI-Strategiepapiers hat dazu einen Anfang gemacht. Ebenso der Leak über die interne Einschätzung der Querdenken-Bewegung. Weder herrschen dort „rechte“ Strömungen vor, noch ist das in der AfD der Fall. Man treibt sie aber in die Defensive. Hier müssen militärstrategische Berater aktiv werden.

          1. Anymonus, Ihre Kommentare sind der schlagende Beweis dafür, dass es keine anonyme Meinungsäußerung geben kann bzw. geben sollte. Wer nicht bereit ist, mit seinem Namen für seine Meinung zu stehen und dafür ggf. auch Nachteile in Kauf zu nehmen, erreicht mit Sicherheit eines: jegliche aufrichtige Diskussion bzw. die Diskutierenden in ein schiefes Licht zu rücken. Kommentarseiten, u.a. der „Club der klaren Worte“, aber auch Twitter & Co sollten keine anonymisierten Antworten auf namentliche Kommentare zulassen. Meine Erfahrung ist, dass solche asymmetrischen Diskussionen meist in die Irre führen und am Ende dafür sorgen, dass die Diskutierenden entweder nach rechts- oder linksaußen projiziert werden. Dies bedeutet in letzter Konsequenz den Todesstoß für jeglichen demokratischen Diskurs bzw. die Meinungsfreiheit in den digitalen Medien.

          2. Sehr geehrter Herr Dr. Aßmann,

            Wer nicht bereit ist, mit seinem Namen für seine Meinung zu stehen und dafür ggf. auch Nachteile in Kauf zu nehmen, erreicht mit Sicherheit eines: jegliche aufrichtige Diskussion bzw. die Diskutierenden in ein schiefes Licht zu rücken. Kommentarseiten, u.a. der „Club der klaren Worte“, aber auch Twitter & Co sollten keine anonymisierten Antworten auf namentliche Kommentare zulassen.

            Das sollte und muss jeder für sich abwägen. Dafür gibt es Persönlichkeitsrechte, die Grundrechte sind. Die wollen Sie hoffentlich nicht antasten oder in Frage stellen? Womöglich wollen Sie Identitätsfeststellung, bevor jemand posten darf? Eine gar irrwitzige Vorstellung. Da Sie Ihr Post augenscheinlich an mich richten erklären Sie bitte, wie, wann und womit ICH Disktutierende in ein schiefes Licht rücke? Ich finde den Anwurf verdammt starken Tobak.

            Meine Erfahrung ist, dass solche asymmetrischen Diskussionen meist in die Irre führen und am Ende dafür sorgen, dass die Diskutierenden entweder nach rechts- oder linksaußen projiziert werden.

            Und das wollen Sie dem Kommentator zurechnen bzw. in die Schuhe schieben? Ich ziehe mir diesen Schuh nicht an. Wenn etwas garantiert in die Irre führt, dann ist es Zwang und Etikettierung. Die übliche Leier. Klartext wird zuweilen weichgespült mit dem „Verbot“, den Gefühlsstatus anderer Mitdiskutanten zu verletzen. Das ist nicht hinnehmbar.

            Solange Kommunikation sachlich und respektvoll verläuft, spielen (Klar-)Namen gar keine Rolle. Ich laufe weder im Internet noch der physischen Realität mit Namensschild durch die Gegend. Sie etwa? Wenn, dient dies der Identifikation innerhalb von Organisationen. Es geht um die Sache, nicht um Personen. Viel zu oft zeigt sich, dass Klarnamen missbraucht werden, Personen zu diskreditieren. Das funktioniert mit Sachen (Avatar) nicht.

            Wie schon viele festgestellt haben, muss man mit BGB und StGB unter den Armen daherkommen, so sehr ist das Klima aufgeheizt. Einander juristisch eins drüberzuziehen, ist quasi Volkssport: „Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. In Deutschland braucht man dafür eher einen guten Anwalt“. Recht hat er, der von mir hoch geschätzte Boris Reitschuster. Er kann davon ein Lied singen. Aber nicht jeder hat ein dermaßen dickes Fell. Muss auch nicht sein. Es ist abartig, sich einen Panzer wachsen lassen zu müssen. Im öffentlichen Raum bleibe ich grundsätzlich eine juristische Person. Aus gutem Grund. Und ich empfehle das anderen auch.

          3. Sehr geehrtes Neutrum,

            „Solange Kommunikation sachlich und respektvoll verläuft, spielen (Klar-)Namen gar keine Rolle. Ich laufe weder im Internet noch der physischen Realität mit Namensschild durch die Gegend.“

            Diese Haltung ist zu respektieren aber darf nicht umkommentiert bleiben. Allein deswegen, weil exakt dieses Versteckspiel, zu einer Erosion an Zivilcourage und einer Akkumulation von digitalen Heckenschützen in öffentlichen Räumen geführt hat. Menschen und Bots die von der Sofankante aus und aus den Servern heraus „rumstrunzen“ und sich hinter Akronymen oder Nicknames verschanzen, haben zu einer Vergiftung unserer Streitkultur geführt. Sofern es eben diese anonymen Sofasurfer sind, spende ich jenen nur wenig Respekt. Egal ob deren Zeilen elaboriert und kultiviert sind. Wenn ich auf offener Straße, wie heute geschehen, mit einem Menschen in eine Diskussion komme, dann mag ich nicht seinen Namen kennen, aber ich sehe in seine Augen. Angesicht zu Angesicht. Das ist eine große Qualität im Dialog, in der Diskussion. Nach Ihrer Logik wäre es noch in Ordnung mit jemandem auf der Straße zu diskutieren, wenn er ohne Namensschild, dazu noch sein Gesicht verhüllt. In meinem bisherigen Leben habe ich niemanden kennengelernt, der so ein Verhalten in der realen Welt toleriert. Ich arbeite hier z.B. bewußt mit Klarnamen und ebensolchen Koordinaten. Das ist bisweilen unkomfortabel aber notwenig für ein Mindestmaß an Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Wer nicht mal hier im Netz, erst recht nicht auf dieser Plattform, sich zutraut zivilcouragiert, offen zu seinen Positionen zu stehen, ist für mich nicht satisfaktionsfähig. Sorry to say. Und auf Tagesbasis denke ich darüber nach, keine Nicknamen mehr zuzulassen. Es wäre ein weiterer Schritt dazu beizutragen, etwas für einen kultivierten Diskurs zu tun. Mit freundlichen Grüßen Markus Langemann

    2. Sehr geehrter Herr Assmann,

      absolute d’accord, nur bitte, bitte, schreiben Sie nicht von „Klimaschutz“, dieses Wort ist so absurd, dass ich jedes Mal lachen muss wenn ich es lese. Man kann das Klima nicht schuetzen.
      Interessant im Zusammenhang mit dem Klima ist auch die Tatsache, dass die Medien niemals das Prinzip des C-Kreislaufs aufgenommen haben. Zumindest nicht die Massenmedien, die ich bis dato gelesen habe. Dabei ist das Prinzip sehr einfach: Die Pflanzen nehmen das CO2 aus der Atmosphaere auf und transformieren es mit Hilfe der Photosynthese in Biomasse. Diese Biomasse wird dann nach einer laengeren Zeit mit Hilfe von Mikroorganismen wieder in CO2 umgesetzt etc., dabei ist auch der Zusammenhang interessant, dass eine erhoehte CO2-Menge in der Atmosphaere in direkten Zusammenhang zum Pflanzenwachstum steht.
      Nur: Wie wuerde dieses Prinzip die Industrien darstehen lassen, die regelmaessig fuer das Abholzen des Regenwaldes verantwortlich sind?
      Ich wuerde sogar so weit gehen und jeglichen antrophogenen Einfluss auf die Veraenderung des Klimas bestreiten, aber das ist nur meine Meinung.
      Vielen Dank fuer Ihren Beitrag.

      1. Ihre Aussage, dass der Mensch keinen Einfluss auf das Klima nimmt, ist wohl fachlich nicht haltbar. Natürlich nimmt der Mensch Einfluss auf das Klima. Egal ob er durch Treibhausgase die Strahlungsbilanz ändert oder Sümpfe trocken legt, Flächen versiegelt oder durch Bebauung oder neuerdings sogar großindustriell Einfluss auf das Windgeschehen nimmt, verändert der Mensch das Klima. Mein Kritikpunkt ist, dass das IPCC alle potentiellen Ursachen auflistet und quantifiziert, jedoch den Einfluss des Menschen auf die Verdunstung absichtlich oder unabsichtlich nicht erfasst. Das ist zunächst einmal ein massiver handwerklicher Fehler in der Nachweiskette, dass nicht nur der Mensch sondern auch die Treibhausgase die aktuelle Klimaerwärmung verursachen. Das gilt umso mehr, als die Strahlungsbilanz mit etwa 56 W/m² Nettoabkühlung der Erdoberfläche weit weniger zur Abkühlung der Erdatmosphäre beiträgt als die Verdunstung mit etwa 81 W/m². Entscheidend ist, dass der terrestrische Wind seit den 1970er Jahren etwa linear um 10….15% abgenommen hat (in der Fachwelt als „Stilling“ bekannt) und die Verdunstung etwa linear mit dem Wind abnimmt, ein Zusammenhang, der schon seit über 100 Jahren wissenschaftlich bekannt ist. Setzt man diesen Effekt mit dem Wasserkreislauf der Erde bzw. dessen Anteil über Land ins Verhältnis, erhält man mit etwa 1,5 W/m² ziemlich genau den Wert, den die Fachwelt als Strahlungsantrieb dem CO2 zurechnet.

        Der Rest der Abkühlung, die mit der Sonneneinstrahlung von etwa 161 W/m² (s. Trenberth-Diagramm) im Gleichgewicht steht, erfolgt im Übrigen durch die Aufwinde, die etwa ein Sechsel der Wärmeeinstrahlung von der Erdoberfläche abführen. Auch hierauf nimmt der Mensch mit der Windenergie Einfluss. Durch ihre Verwirbelungen werden die unteren Luftmassen durchmischt. Dadurch wird die Temperaturschichtung, die wichtigste Bedingung für die Bildung von sog. Aufwindblasen, zerstört. Jeder der in einem Topf mit siedendem Wasser rührt, kennt diesen Effekt. Es dürfte also kein Zufall sein, dass die Klimaerwärmung in Deutschland weit über dem globalen Durchschnitt liegt.

        Was die CO2-Bilanz der Erdatmosphäre betrifft, werden in der Diskussion zwei Punkte straflich vernachlässsigt. Erstens der Einfluss des Vulkanismus. Laut Umweltbundesamt trägt dieser zwar nur zu 1….1,5% zum globalen CO2-Ausstoß bei. Aber das seit vielen Jahrmillionen. Bereits im Zeitraum von 10.000 Jahren dürfte so die Menge zusammengekommen sein, die der Mensch seit Beginn der industriellen Revolution erzeugt hat (10.000 Jahre/100 Jahre x 1…1,5% = 100….150% !). Dass der CO2-Gehalt trotzdem nicht angestiegen ist, dürfte an natürlichen CO2-Senken, d.h. der Bildung fossiler Lagerstätten sowie der Kalkbildung und zu vergessen dem Ender´ der letzten Eiszeit liegen, was massiv CO2 bindet. Letztlich bedeutet diese zweite Punkt, dass nicht der Mensch sondern der in erdgeschichtlichen Zeiträumen abnehmende Vulkanismus die Lebensgrundlagen auf Erde gefährdet. Denn Sie haben Recht, ohne CO2 ist kein Leben auf der Erde möglich, zumindest nicht so, wie wir es kennen.

      2. Ich wuerde sogar so weit gehen und jeglichen antrophogenen Einfluss auf die Veraenderung des Klimas bestreiten, aber das ist nur meine Meinung.

        Vertreter der These des antrophogenen Einfluss‘ sehen menschliche Aktivität als den Initiator der beschriebenen Effekte. In der Tat kann man Klima nicht schützen, da dies die Fixierung eines Zustandes bedeutet. Ja, es gibt punktuelle „Erderwärmung“. Klima ist ein kategorisierender Oberbegriff, was eine einseitige Attribution – semantisch – ausschließt. Was die Politisierung des Themas betrifft, ist dieses hinreichend bekannt. Mit Entwicklung geht grundsätzlich Veränderung einher. Der Anteil der Treibhausgase hat von 0,028% auf etwa 0,042% zugenommen. Was davon menschlicher Anteil ist, lässt sich nur bedingt abgrenzen. Dazu müsste man die gesamte menschliche Population ausgrenzen. Wer oder was soll die Kontroll-/Vergleichsgruppe sein?

        1. Die Seite von Markus Langemann nennt sich „Club der klaren Worte“. Für jeden, der nicht an Gartenzwerge glaubt, ist jedenfalls glasklar, dass die Menschheit den jüngsten Anstieg des CO2 durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, durch die Zementproduktion sowie die massive Abholzung der Urwälder verursacht hat. Über die Konsequenzen dieses CO2-Anstiegs sowie die Ursachen des offensichtlichen Klimawandels sowie Maßnahmen dagegen kann man trefflich streiten, über die Ursache des unstrittigen CO2-Anstiegs dagegen nicht.

          1. Das Klima ist ein dynamisches System welches bis dato nur in Ansaetzen verstanden und erklaert ist. Wenn Sie einem dynamischen System von aussen eine Veraenderung zufuehren (der antrophogene Einfluss), dann hat dies eine Reaktion zur Folge. Und diese Reaktion ist der Knackpunkt. Ich bin der Meinung, dass sich das Klima stetig veraendert und es Faktoren gibt, welche auf die Veraenderung einen unvergleichbar hoeheren Einfluss haben als es der antrophogene Einfluss je haben koennte (siehe Verlauf der durchschnitt. globalen Temp. seit Beginn des Kaenozoikums, vom Palaeozoikum moechte ich nicht sprechen, wegen der Kontinentaldrift).
            Heute daherzukommen und zu behaupten, dass der Mensch mit dem CO2 ganz ploetzlich das Klima veraendert ist absurd (ich weiss, es ist nicht was Sie behauptet haben, allerdings ist es eine Meinung, die viele Klimahysteriker vertreten). Das IPCC halte ich im Zusammenhang mit einer objektiven Klimaforschung fuer einen Witz (ich sag nur: Das CO2-Molekuel ist nicht linear), genauso koennte man behaupten das RKI oder die WHO stuende fuer die objektive Wahrheitsfindung hinter Corona.

            Und mal zum Thema der anonymen Kommentierung: Leider ist dieser Blog absolut oeffentlich, daher sind meine Kommentare fuer jeden klar einsehbar. Ich weiss nicht wer sich auf dieser Seite herumtreibt, vielleicht verschlaegt es ja meinen Chef aus Neugier hierhin, der dann ab naechster Woche mir gegenueber ganz ploetzlich abkuehlt und ich nun nicht mehr an jedem meeting teilnehme etc. (nur als Beispiel, ich arbeite nicht in D.)? Was ich damit sagen moechte ist, es ist eine individuelle Entscheidung, weil die Lebensumstaende jedes einzelnen ebenso einzigartig sind. Nur, weil sich jemand mit seinem Namen outet, bedeutet es nicht, dass er mehr zu seiner Meinung steht als jemand, der es nicht tut. Die Lebensumstaende sind naemlich gaenzlich verschieden insofern sind Vergleiche zwischen individuellen Entscheidungen nicht zulaessig.

  31. Hallo Herr Langemann,

    ich habe mir auch erstmal meine Flasche Grappa geholt…es ist einfach erbärmlich das man das Vertrauen in die etablierten Medien verliert…ich hätte dies vor einem Jahr nicht geglaubt…
    DANKE Ihnen und den vielen Menschen die weiter dafür kämpfen die Freiheit zu verteidigen, zu schützen.

  32. Sehr geehrter Herr Langemann,
    mal wieder hervorragende journalistische Arbeit mit einer Prise Humor im Unterton!
    Herzlichen Dank dafür!
    Dieses inhaltliche sehr aussagekräftige Video beweist genau das ,wie ich es auch vermutet habe, leider !
    Erschreckend diese Entwicklung! Mir macht Sorge welche noch schlimmere Konsequenzen dieses haben kann!
    Der Tipp, ein Glas Wein dazu zu trinken, war auch wertvoll.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt….

  33. Vielen Dank für diesen – wie immer – sehr professionellen und vor allem sehr wertvollen Beitrag. Wertvoll ist der Beitrag in zweierlei Hinsicht:
    1) belegt er exemplarisch, dass in den Mainstream-Medien nicht nur etwas gehörig schief läuft, sondern bewusst manipuliert wird
    2) keimt leise Hoffnung auf, weil es offenbar doch öR Journalisten mit Berufs-Stolz gibt, die sich ‚aus der Deckung wagen‘ und die Missstände anprangern.
    Dass sie dies nur unter dem Schutz der Anonymität wagen können ist ein Skandal für sich. Umso wichtiger scheint es mir, dass solche Leute vertrauenswürdige, meinungsbildende Plattformen finden, wo sie ihre Stimme erheben können. Der ‚Club der klaren Worte‘ ist eine solche Plattform, die diese Stimmen sammeln und ihnen geballte Kraft verleihen kann!
    Nicht nur bezüglich der Vorgänge bei den Medien, sondern z.B. auch in den Altenheimen. Gerade gestern hat eine junge Frau auf einem Telegram-Kanal den Brief einer anonymen bleibenden, aber verzweifelten Heimleiterin vorgelesen: unfassbar und erschütternd!
    Der Druck im Kessel steigt gewaltig, aber solange man mit Arbeitsplatz-Verlust rechnen muss, bleibt der Deckel drauf. Bauen Sie ein Ventil Herr Langemann!!

  34. Das war eine Offenbarung darüber, wie tief die öffentlich rechtlichen Medien gesunken sind.
    Journalisten, die ihrer ureigenen Aufgabe nachkommen, werden unter Druck gesetzt, Interviews mit Fachleuten gecancelt, weil sie eine eigene Meinung zur Coronapolitik der Regierung vertreten.
    Man weiß wirklich nicht, was man zu so viel Opportunismus und Speichelleckertum noch sagen soll.
    Vielleicht sollte sich wirklich jeder dazu entschließen, die gezahlten Rundfunkbeiträge per Mahnbescheid von der GEZ zurück zu fordern, wie es Dr. Füllmich und seine Kollegen im Coronaausschuss vor ein paar Wochen angeregt haben. Blätter wie die SZ und vergleichbare würde ich zukünftig nicht mehr kaufen bzw. online lesen. Das ist ja wohl auch nur noch rausgeschmissenes Geld.
    Vielen Dank für die klaren Worte, Herr Langemann

  35. Sehr interessanter Einblick in das journalistische Berufsbild. Beängstigend ist es. Da ich mich vorher nie so intensiv mit der journalistischen Tätigkeit beschäftigt habe, stelle ich mir die Frage, ob das ein Phänomen ist, das jetzt in der Coronakrise besonders ausgeprägt ist oder ob es schon seit langem existiert – und wenn, seit wann hat diese Entwicklung angefangen oder wurde sie beschleunigt.

    1. Begonnen hat das bereits 2013/14 mit der Ukrainekrise. Der Mord an mehr als 100 Menschen auf dem Maidanplatz in Kiew. Daraus entstand damals die Bezeichnung Lügenpresse, weil sich das ukrainische Volk spaltete und ein Krieg zwischen West- und Ostukraine entstand. Die Ostukraine wollten sich nicht der europäischen Union angliedern und die Westukraine wollten den Anschluss an den Westen! Merkel wOllte den damaligen Präsidenten der Ukraine weghaben, Janukowitsch hier er wohl. Janukowitsch erklärte sich dann nach langem Wort-Kämpfen zu Neuwahlen bereit. All das genügte nicht, Janukowitsch mußte weg, er flüchtete dann vor seinem sicheren Tod nach Russland.
      Über diese gesamte jetzt sehr kurz gefasste Berichterstattung entstand zu 1. Mal die Bezeichnung Lügenpresse, denn die Spaltung der Ukraine, die Sanktionierung Russlands, Putins, der sich, verständlicherweise bei dieser massiven Spaltung durch Presse und Medien verursacht, um seinen Zugang zu seiner Schwarzmeerflotte auf der Krim sorgte.
      Die Fortsetzung, des Begriffes Lügenpresse steigerte sich dann in 2015. Mit der Flüchtlingskrise! Mit Merkels Einlassung der Flüchtlinge aus dem europäischen Osten und aus Afghanistan, sowie natürlich berechtigt aus Syrien. Aber unter diesen Flüchtlingen waren sehr viele, die nicht registriert wurden und die Merkel dennoch in Massen ins Land ließ. Damals vertiefte sich die Bezeichnung Lügenpresse massiv. Das war auch die Geburtsstunde der AfD.

      Leider ist seit dem das Vertrauen in die Presse und die Bild-Medien komplett zerstört. Dazu kommt noch der Zwang, die uns entgegengebrachten deutlichen Lügen auch noch bewußt bezahlen zu müssen. Das heißt, wir bezahlen dafür, dass man uns belügt.
      Das wird nicht mehr lange akzeptiert werden! Die Presse und MSMedien machen sich selbst ihr Lager kaputt.

      1. Sehr geehrte Frau Hardleben-Meinecke,
        Ihre Schilderung des Zerwürfnisses zwischen West- und Ostukraine ist mir etwas zu oberflächlich. Darf ich dazu bemerken, dass im Ostteil überwiegend Russen leben, im Westteil Ukainer. Als nun nach Janukowitsch Poroschenko als neuer, EU- und USA-freundlicher Präsident u. a. die russische Sprache – bisher die zweite offizielle Amtssprache in der Ukraine – verbieten wollte, war das der Tropfen, der das Fass der Unzufriedenheit im Osten überlaufen ließ. Darüber hinaus war es der russischen Bevölkerung (historisch nachvollziehbar) ein Dorn im Auge, dass Poroschenko seine Macht unter Zuhilfenahme von nazionalsozialistischen Gruppierungen wie z.B. die neonazistische Partei Swoboda, der faschistische „Rechte Sektor“, rechte Milizen wie das Bataillon Asow u. a. ausbaute und letztere gegen die „russlandfreundlichen Separatisten“, also die Ostukrainer hetzte, als diese ihre Bürgerrechte als russischsprachige Ukrainer forderten. Ab sofort war alles ukrainische gut, alles russische schlecht – ganz im Sinne der USA und ihrer europäischen Vasallen.
        Gewiss gibt es noch zahlreiche weitere Gründe und Hintergründe, die hier aufzuzählen den Rahmen sprengen würde. Ich empfehle das Buch „Ukraine Krise 2014 – Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“ von Thomas Röper. Als Deutscher, der in Russland lebt gelingt es ihm, eine sehr fundierte, tiefschürfende und in jedem Belang untermauerte weil mit Quellenangaben durchspickte Sicht auf Vorgeschichte, Maidan und Spaltung der Ukraine aufs Papier zu bringen.

  36. Herr Langemann, nur so funktioniert guter Journalismus! ICH DANKE IHNEN VON GANZEM HERZEN!!!
    Leider kann ich Ihre kostbare Arbeit finanziell nicht unterstützen, meine Rente ist nicht so, wie ich dachte!
    Ich gebe all meine Energie rein und sehe mich als Botschafterin (mit meinen 76 Jahren), IHRE WERTVOLLE INFORMATIONEN weiter zu geben,
    in dieser IRREN WELT.
    Herzlichst Ihre C.B.

    1. Harte Worte! Mir sind Menschen lieber, die im System des ÖRR verbleiben und versuchen, von innen Einfluss zu nehmen als solche die die Flucht ergreifen und den ÖRR verlassen. Denn so würde die Einseitigkeit immer ausgeprägter und die Chance auf Änderung immer kleiner. Letztlich können wir alle Einfluss nehmen. So habe ich in bisher neun E-Mails die Redaktionen des ÖRR auf verbreitete Halbwahrheiten und Irrtümer hingewiesen und dabei immer sowohl die Fakten aufgeführt bzw. verlinkt sowie das Bundesverfassungsgericht und maßgebliche Politiker in CC genommen. Wenn wir als Bürger Meinungsfreiheit und Diskurs nicht mutig öffentlich einfordern, werden wir auf Dauer unsere offene freiheitliche Gesellschaftsform sowie möglicherweise auch unsere Demokratie verlieren. In diesem Sinne kann man Herr Langemann nur danken, dass er den Menschen die Augen für all diese Manipulationen der öffentlichen Meinung öffnet. Der Brief der Journalistin hilft ihm sicherlich dabei, monokausales absolutes Denken in Politik und Wissenschaft sowie damit letztlich auch im Journalismus aufzudecken.

      1. Sie beurteilen eine harte Kritik als verwerflich ,das finde ich nicht gerechtfertigt. Mitläufer sind nicht nur in der derzeitigen Situation das schlimmste was einer Demokratie passieren kann . Und etwas sollte man nicht vergessen: wir sind nicht nur für das was wir tun sondern auch für das was wir geschehen lassen verantwortlich

      2. „…Wenn wir als Bürger Meinungsfreiheit und Diskurs nicht mutig öffentlich einfordern,…“
        Ich muß von Journalisten garnichts einfordern!
        Journalismus lebt von Vertrauen. Ist das Vertrauen verspielt, wird es schwierig wiederzugewinnen sein.
        Und wenn er zudem quasi zwangs-bzw. nötigungsfinanziert ist, gelten nochmals erheblich strengere Maßstäbe (eigentlich die strengst denkbaren!).

        Deshalb wird Herr Langemanns Arbeit (frei finanziert!) nur so lange funktionieren, er die harte Währung des Journalismus anbietet: Vertrauenswürdigkeit!
        Deshalb läuft zwangsfinanzierter immer Richtung Gefälligkeit! Was würde denn passieren, wenn nächsten Monat alle Ihren Rundfunkbeitrag (!Beitrag!)einstellen? Kommt dann der Indendant und holt sich sein Anteil? NEIN! Der Staatsapparat schickt seine Schläger los…… So wäscht eine Hand (ÖRR) die andere (STAAT)…….

        1. Wie für jeden anderen auch gilt für Journalisten:
          Verkaufe ich mein Gewissen, krieche ich in den Arsch, gehe ich mit der Masse, wage ich eigenes Denken und möglicherweise Widerspruch? Oder lasse ich das, weil es Widerstand gibt, weil der Zuspruch schwindet, weil kein oder weniger Geld fließt und meine Komfortzone enger wird? In einer Konsumgesellschaft in der ALLES käuflich ist hat man Menschen immer weitere Zugeständnisse abgenötigt. Vor allem das, was den Menschen zum Menschen macht, ist völlig wertlos geworden. Dass ein Herr Wienand alias Recherchechef von T-Online wie ein Sturmgeschütz feuert aber keineswegs Journalismnus betreibt, wird hingenommen. Unterste Schublade mit Beifallsgesten, zuweilen -stürmen. Leitmedien wurden zu Leidmedien. Nichts weniger als peinlich. Grausam. Unappetitlich. Abstoßend. Ekelig. Erschreckend. Ernüchternd.

          Früher wechselte man öfter den Job, das galt als Entwicklung, als engagiert, karrierefördend, chancenorientiert und aufstiegswillig. Dieser Wind hat sich völlig gedreht. Wechsel gilt unstet und nicht kooperativ, auffällig und flüchtend. Ideologie hat überall Einzug gehalten. Eigeninterpretation ist abweichlerisch, Ehrlichkeit gilt als Verrat. In diesem Fahrwasser wurde die ganze Gesellschaft geframed. Für sehr viele unmerklich, wie der Frosch im Wasser erhitzt. Äußerst Wenige nur sind sensitiv genug zu bemerken, was vor sich geht.

          Stattdessen: Allgemeinplätze wie „Wenn wir als Bürger Meinungsfreiheit und Diskurs nicht mutig öffentlich einfordern“. Plattitüden. Orientierung auf andere („Bürger“), keine Spur von Selbst-/Eigenverantwortung. Im Grunde erbärmlich. Ich weiß: Starker Tobak. Und das als Nichtraucher.

      3. Sehr geehrter Herr Dr. Aßmann,

        So habe ich in bisher neun E-Mails die Redaktionen des ÖRR auf verbreitete Halbwahrheiten und Irrtümer hingewiesen und dabei immer sowohl die Fakten aufgeführt bzw. verlinkt sowie das Bundesverfassungsgericht und maßgebliche Politiker in CC genommen.

        Zum Thema Verfassungsgericht erlaube ich mir folgendes Statement zu verlinken: Syncomm Managemententwicklung: Grundgesetz nicht bindend, Gundrechte ausgesetzt

        Wenn wir als Bürger Meinungsfreiheit und Diskurs nicht mutig öffentlich einfordern, werden wir auf Dauer unsere offene freiheitliche Gesellschaftsform sowie möglicherweise auch unsere Demokratie verlieren.

        Der Deutsche wacht leider erst dann auf, wenn es zu spät ist. So ist es auch dieses Mal wieder. Vor allem: Ist der unmittelbare Schmerz vorbei, sinkt der Deutsche sofort wieder in Tiefschlaf. Anders ist vollkommen unerklärlich, dass nach der deutschen Historie die Ereignisse ab 2020 überhaupt stattfinden können. Immer dann, wenn das Kind (längst) in den Brunnen gefallen ist, schreit der Deutsche wie von Sinnen, tritt wahnhaft um sich, meist alles zermalmend, was ihm dann noch nützlich sein könnte. Das stammt nicht (etwa) von mir, sondern ist eine freie Wiedergabe aus dem Buch „Der bedrohte Frieden“ von Richard von Weizsäcker von 1983. Seines Zeichens Physiker und Ex-Bundespräsident.

        2021 ist Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident, schreit wie von Sinnen gegen Rächts, tritt wahnhaft gegen Querdenker / Coronaleugner als Synonym für alle(s) und jeden, der nicht bei Drei auf dem linksgrünideologischen Baum ist (Neutralität scheint Herrn Steinmeier ein Schimpfwort), und bedroht aktiv den gesellschaftlichen Frieden durch Spaltung und Hetze. Der ranghöchste Staatsrepräsentant hetzt gegen „Andersdenkende“, besser gesagt: kolportiert damit Staatsdoktrin. Als Deutscher empfinde ich Frank-Walter Steinmeier menschlich ekelhaft, als Bundespräsident unhaltbar und schädlich für die deutsche Nation. Aprops: Nationalisten sind im Newspeech (Neusprech) nicht etwa Patrioten und Konservative, sondern Ewiggestrige und Nicht-Erleuchtete. Steinmeier ist kein Europäer, Steinmeier ist ein EU-Höfling, darauf geeicht, Nationalstaaten zu zerschlagen. Genau so wie Wolfgang Schäuble. Wer das klarnamentlich äußert, ist ein (Verdachts-)Fall für den Verfassungsschutz. Was reden Sie da eigentlich (noch) von Demokratie?

        Ich habe den Eindruck, sehr vielen ist der Ernst der Lage im Sinne von Zustand überhaupt nicht bewusst. Für sie gibt es da etwas Angekratztes, das man vor (weiterem) Schaden bewahren soll. Da kommt also ein Kindesentführer, den man in maßvollem Ton bittet, sein Tun zu reflektieren. Mit Verlaub, das ist (Ergebnis von) Gehirnwäsche. In meinen Augen stehen wir vor einem Trümmerhaufen willkürlich gesprengter Tragwerke.

        In diesem Sinne kann man Herr Langemann nur danken, dass er den Menschen die Augen für all diese Manipulationen der öffentlichen Meinung öffnet.

        Ich halte das für absolutes Wunschdenken. Wer eine Antenne hat, dem brauchen keine Augen geöffnet werden, bei dem schrillen Alarmsirenen, dass die Ohren glühen. Wer sie nicht hat, wird auch jetzt keine entwickeln bzw. wachsen lassen. Seit Jahren versucht die „alternative Szene“ Augen zu öffnen. Mit mäßigem Erfolg. Aufzuwachen ist eine aktive Entscheidung. Sie inkludiert Komfortzonen zu verlassen. Als Mitvierziger schäme ich mich für die ältere Generation, die es nicht hinbekommt, Vorbild und Magnet für Jüngere zu sein. Vielmehr ist die jetzige als Vorbild prädestinierte Generation ein Paradebeispiel für menschliches, fachliches, politisches und intellektuelles Versagen.

    2. Hallo Herr Volkwein –

      genau so habe ich die selbstgefällige / vor Selbstmitleid strotzende Lamentiererei auch empfunden.
      Was hier als -> Gewissenskonflikt präsentiert wird, ist ja nun wahrhaftig nicht auf den Journalismus beschränkt,
      sondern findet sich überall, wo Gruppenzwänge vorherrschen – in jedem sozialen Umfeld, ob Familie, Freundeskreis, Berufsumfeld usw.
      Die Frage aller Fragen lautet letztendlich:
      Warum hat nur eine quantitativ verschwindend geringe Anzahl von Zeitgenossen den Mumm,
      gegen den Strom zu schwimmen ? Das sind genau diejenigen, deren -> moralische Kompetenz ( Prof.Dr.Georg Lind )
      ihnen die Kraft verleiht, persönliche Nachteile zu ertragen, von denen die soziale Ausgrenzung am schwersten wiegt.
      Whistleblower in allen Ehren – aber so lange sie sich hinter der Anonymität verschanzen, sind es auch nur Feiglinge.
      Daß M. Langemann davor warnt, alle Mainstream- „Journalisten “ in einen Topf zu werfen, ist doch klar:
      Anderenfalls bekäme er nichts mehr zugespielt.

      1. Whistleblower in allen Ehren – aber so lange sie sich hinter der Anonymität verschanzen, sind es auch nur Feiglinge.

        Das möchte ich so nicht stehen lassen. Spätestens wenn Informationen mit Lebensgefahr verbunden sind, ist Anonymität keine Frage. Und auch dann nicht, wenn Klarnamen dafür sorgen, dass der Informant von der Quelle entfernt wird.

        Mir zeigen solche Äußerungen, dass manchem überhaupt nicht bewusst ist, mit welchen Bandagen gespielt wird und auch keine Ahnung haben, was Whistleblower sind. Whistleblower gehen ernsthafte – bspw. strukturelle – Risiken ein. Die Information der Journalistin/Redakteurin ist sicherlich nicht als Whistleblowing einzustufen, schon allein deshalb, weil der Sachverhalt an sich allgemein bekannt ist. Auch ist die Schranke bzw. Hürde die Information zuzuspielen, gering. Selbst bei Bekanntwerden der Informantion dürften wenig Konsequenzen drohen. Im Grunde ist der Informationsgehalt gering, bspw. Günter Wallraff hat das schon vor Jahren „aufgedeckt“. Auch hat die Information wenig materiellen Wert, ebenso wenig wie nachrichtendienstlichen. Das alles sind aber Gewichtungskriterien für Whistleblower, die jurtistisch betrachtet „Geheimnisverrat“ begehen. Angesichts der Gleichgültigkeit der Masse überlege ich mir somit dreimal, welches Risiko ich eingehe. Ist die Masse ein Schutz oder ein Risiko? Habe ich mehr Nachteile, womöglich sogar ganz persönliche, wäre ich schön blöd, meinen A. für die dumpfe Masse hinzuhalten.

        1. Anonymus-Anymonus:
          Dazu empfehle ich zur Lektüre -> Edward Snowden: Permanent Record
          Ein amerikanischer Freund hatte es mir geschenkt, nachdem er es selber quergelesen und mich „gewarnt“ hatte, darin seien keine Fakten enthalten,
          die uns nicht schon vorher geläufig waren, teils als Vermutungen.
          Wenn jemand wirklich in Lebensgefahr war, dann Snowden. Und dennoch hat er sich geoutet – pathetisch ausgedrückt “ geopfert “ – denn eine jede
          Stellungnahme gewinnt an Authentizität, wenn sie mit offenem Visier erfolgt.
          Im Nachhinein dämmert es ihm – um Ihre Worte zu zitieren – daß er seinen A. für die dumpfe Masse hingehalten hat. In seiner Naivität (Selbstbezichtigung) hat er tatsächlich geglaubt, die Schlafschafe wachrütteln und die Welt ein wenig verbessern zu können.
          G.Wallraff war damals für mich und meinesgleichen eine wahre Lichtgestalt und der einzige konsequente Enthüllungsjournalist weit und breit.
          Hat er etwas bewirkt ? Nein.
          So gesehen macht es für die Masse keinen Unterschied, ob die vom Club der klaren Worte als Knüller präsentierte -> Plauderei aus dem Nähkästchen
          anonym erfolgt oder nicht.
          Genau wie bei Snowden:
          Für uns nichts Neues – und für die Masse irrelevant. Das übliche Schulterzucken….“ Die da oben – wir da unten “
          Die Machtelite sitzt doch derart fest im Sattel, daß sie es sich leisten kann, Julian Assange und andere “ Geheimnisverräter “ laufen zu lassen.
          Auch Assange hat sich geopfert – und nichts bewirkt. Nur daß an ihm nun ein Exempel statuiert wird.
          Snowden sollte seine Naivität nun überwunden haben und sich nicht einbilden, ausgerechnet die Russen seien seine Freunde.
          Wie sagte doch PSL ( Peter Scholl-Latour ) so treffend? “ Die Staaten ( staatliche Gebilde, W.O. ) sind die -> kältesten aller Kalten Ungeheuer “
          So ist es.

    3. Das sehe ich auch so Herr Volkwein. Die Mitläufer sind heutzutage das Problem, wie schon immer. Trotzdem macht sie für sich selbst den ersten Schritt in die Selbstverantwortung, halten wir ihr zu Gute, dass sie ist auf dem Pfad ist, der sie zum richtigen Weg bringt. Sehr gut von Herrn Langemann vorgetragen wie immer. In diesem Falle agiert Herr Langemann als Verstärker und Mutmacher für diese Frau. Möglicherweise kommt es dadurch dazu, dass sie in einem letzten Akt komplett in die Selbstverantwortung kommt, sich befreit von ihren Ängsten und öffentlich wird. Wir brauchen dringend den Mut dieser Menschen die wissen was läuft, sich auch mit Namen öffentlich zu äußern. Nur so werden solche Skandale tatsächlich öffentlich wirksam. So wie es anscheinend gerade mit dem Chef der Bildzeitung passiert, weil er die Merkelpolitik öffentlich anprangert.

      1. Mit Verlaub, als mit Ken Jebsen die Bombe beim RBB platzte, war schon vollkommen klar, welche Leichen im Keller liegen. Es gäbe hier zig Namen zu nennen, die sich seit Jahren outen oder geoutet haben. Wer jetzt aus der Deckung kommt, ist zu begrüßen, ein Held oder Heldin sind sie definitiv nicht. Julian Assange ist Journalist. Vielleicht ein Held. Glenn Greenwald genau so.

        Wer Mainstreammedien finanziert, trägt eine Mitschuld an der Misere. Wer Spiegel & Co. kauf und die Stories glaubt, ist ein edialer Mittäter. Ihm fehlt nämlich die kritische inhaltliche Distanz, die schon in der Wortwahl, dem Wording, Alarm schlagen muss. Dabei geht es nict um Zustimmung oder Ablehnung, sondern Grundsätzliches, nämlich (subtile) Einflussnahme und Konditionierung zu erkennen. Wer dem erliegt, muss sich nachher nicht beschweren. Abgestimmt wird nicht an der Wahlurne, sondern mit dem Geldbeutel. Scheinen die meisten völlig zu vergessen. Sie nutzen ihrer Macht nicht, schreien aber (lauthals), wenn man sie ihnen längst abgenommen hat. Wachsamkeit ist für eine Demokratie kein Luxus, sondern der Puls. Sie fordert den höchsten Grad an (Selbst-)Verantwortung ein. Eine Gesellschaft im Tiefschlaf kann niemals demokratisch ein. Schlaf ist gesund. Pennerei nachlässig.

  37. Schon vor Jahren habe ich mich von der Süddeutschen verabschiedet, zur FAZ. Aus dem ehemaligen Tiger ist auch ein Kätzchen geworden um es nett auszudrücken. Herzlichen Dank Herr Langemann. Liebe Gleichgesinnte, es gilt eine kritische Masse herbeizuführen. Herrn Langemann’s Arbeit kräftig zu verbreiten ist dem förderlich.

  38. Lieber Herr Langemann,
    ihre Worte in der Einleitung macht Euch eine Pulle auf … klang so Ernst dass ich den Rat befolgt habe.
    Ich habe nur noch eins dazu zu sagen : ICH KÖNNTE KOTZEN …
    Danke für Ihre Arbeit
    Lg Manuela

    1. Hahaa, nun ja, zu viel Alk kann ja auch zum kotzen führen, aber auch weniger regelmäßig genossen tut ganzheitlich betrachtet nicht so gut … Aber Schwamm drüber, woll’n wir mal nicht zu perfektionistisch sein 😉
      Ansonsten finde ich die Beiträge hier geradezu makellos, vielleicht hat der Herr Langemann diesen (meines Erachtens) kleinen Makel, ja absichtlich eingefügt …

      Wenn ich mich richtig erinnere, dann gab es im letzten Jahr auch ziemlich starken Tobak von jmd aus dem Hause des ARD Hauptstadtstudios, richtig?

      Vielen Dank für die gute Arbeit hier soweit, wir sind gerade in ebenso interessanten wie schwierigen Zeiten …

      lg Michael

  39. Sehr gute Interviews. Genauso haben wir uns das gedacht und deshalb haben wir schon Mitte letzten Jahres die SZ und das OVB gekündigt.
    Es war für uns unerträglich die täglichen Lügengeschichten zu lesen.Vielen Dank für Ihre wertvollen Recherchen,die uns immer wieder Mut machen.

  40. Vielen Dank für diese gute Ausarbeitung zu dem Thema. Ic hoffe, dass zukünftig mehr Journalisten für unsere offene demokratische Welt Aufstehen werden und sich nicht länger den Maulkorb von den Vorgesetzten aufziehen lassen. Der Stein muss nur ins Rollen kommen.

  41. Lieber Herr Langemann, ich bin kurz vor Beginn des Videos vorausahnend Ihrem Tipp zum Öffnen einer Pulle gefolgt. Nun, nach der Bestätigung meiner dunkelsten Ahnungen, was sich in der Maschinerie der etablierten und ÖR Presseorgane abspielt, bleibt mir heute lediglich, einen großen Dichter* mit einem Bonmot zu zitieren: ‚ICH KANN GAR NICHT SO VIEL SAUFEN, WIE ICH KOTZEN MÖCHTE!‘
    *(Der große Dichter will mir gerade leider nicht einfallen, den reiche ich nach.)

    1. Vom großen deutschen Maler Max Liebermann stammt wohl das Zitat „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“
      Über die „saufen“-Variante konnte ich keinerlei Informationen finden.

  42. Zum Insider-Brief: Danke an die Journalistin für ihren Mut! Die Botschaft ist angekommen und fügt sich leider in den Eindruck, den wir ÖR-Gebührenzahler in immer stärkerem Maße seit Jahren schon gewinnen müssen: da meint jemand, er müsse unser Denken betreuen. Wer das merkt schaltet ab. Es gibt genug Alternativen.

  43. Herzlichen Dank für dieses sehr aufschlussreiche Video! Ich bin mal wieder sprachlos, was die „Qualitätsmedien“ sich erlauben und mit welcher Arroganz sie auftreten. Wie gut, dass es den Club der klaren Worte gibt! :)) Ich bin schon sehr gespannt auf das Dokument mit den „Fakten-Füchsen“…

      1. @Gisela Ensen:
        Wenn Sie sich die Kommentare hier ansehen, fällt eines auf:
        Zustimmung, Beifall und Erleichterung, dass einer (Herr Langemann) etwas getan hat. Anerkennung des Passiven an den Aktiven. Und der Aufruf, die Motivation, an den Aktiven, nicht nachzulassen in seiner actio. Mich macht genau DAS sprachlos. Allerdings nicht überrascht. Wäre ich diesbezüglich nicht desilllusioniert, käme Depression in Betracht.

        1. Was ich fuer meinen Teil als relvante Information mitnehme ist, dass man sich nicht auf die Ratio des Einzelnen verlassen kann. Um zu agieren bedarf es zunaechst einmal der Einsicht fuer Handlungsbedarf, diese ist bei dem Grossteil der Bevoelkerung schlicht nicht vorhanden. Bei dem Rest, zu dem auch die Leser dieses Blogs gehoeren, kommen private Umstaende dazu. Der Tag hat nur 24h und man muss das Haus abbezahlen und die Famile ernaehren. Solange diese Moeglichkeit gegeben ist, wird niemand sprichwoertlich auf die Barrikaden gehen. Aber eins kann wirklich jeder Einzelne tun: Im September zur Wahl gehen. Ich moechte keine Wahlwerbung machen, aber jeder sollte wirklich in sich gehen und darueber nachdenken welche Partei sich fuer unser Land einsetzt, und das nicht erst seit Corona. Welche Partei wird bis aufs Schaerfste von den Massenmedien bekaempft? Welche Partei spricht die Missstaende im BT an? Rhetorische Fragen, die sich jeder Einzelne hier vielleicht selber beantworten kann.

          1. Um zu agieren bedarf es zunaechst einmal der Einsicht fuer Handlungsbedarf, diese ist bei dem Grossteil der Bevoelkerung schlicht nicht vorhanden.

            Diese Gruppe habe ich völlig abgeschrieben. Ich denke tatsächlich, es ist Zeitverschwendung, sich um sie zu bemühen. Interessanterweise besteht diese Einsicht im Ost-West-Verhältnis zugunsten der „Ossis“ doch weitaus eher. Nicht von ungefähr ist die AfD im Osten stärker. Dem Westen ist „zugute zu halten“, dass man es geschafft hat, ihn ideologisch dermaßen einzuseifen, dass viele Menschen gar nicht bemerkt haben, was vor sich geht. Viele würden zumindest bis vor kurzem bestreiten, dass die BRD politisch von der DDR übernommen wurde. Und das nicht, weil das Dr. Maaßen konstatiert, sondern weil das jedem wachen Beobachter auffällt, der in der DDR sozialisiert wurde.

            Solange diese Moeglichkeit gegeben ist, wird niemand sprichwoertlich auf die Barrikaden gehen.

            Das ist auch nicht (zwingend) erforderlich. Noch nicht, könnte aber erforderlich werden. Je nachdem, welches Gewicht Grundfreiheiten für den Einzelnen haben. Der DDR-Bürger hat sie errungen, dem BRD-Bürger werden sie entzogen. Für die Einen ist es schmerzlicher Verlust, für den Anderen missliches Übel. Gezielt den Geldhahn zu schließen, aktive Konsumverweigerung zu betreiben, miollionenfach GEZ-Gebühren kreativ zu bezahlen (wenn schon Totalverweigerung kaum möglich ist), sind aus meiner Erfahrung wirksame Mittel. Ebenso wie auf Behördenwillkür (angemessen) zu reagieren im Bewusstsein, das ICH der Souverän bin, dem nicht ein Pseudosheriff gegenübertritt, der mir Befehle oder Weisung und Strafe für Fehlverhalten gibt, sondern umgekehrt.

            Wenn es überhaupt Wahlen in 2021 gibt, sollen das Komplett-Briefwahlen sein. Das Ergebnis ist prognostizierbar, analog den USA in 2020.

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