Frohe Weihnachten

von Peter Löcke //

Jeder Mensch geht anders mit dem Wahnsinn im Außen um, der seit knapp zwei Jahren ständiger Wegbegleiter ist. Mein persönlicher Abwehrmechanismus ist meist Sarkasmus. Es ist wie ein unsichtbarer Film, der sich über die Poren legt, damit das Unerträgliche erträglich wird. Doch ein sarkastischer Mensch ist auch ein vom Leben enttäuschter Romantiker. Es sind zwei Seiten einer Medaille. Zumindest zu Weihnachten soll die weiche Seite Raum erhalten. Eigentlich war das komplette letzte Jahr eine nicht enden wollende Achterbahnfahrt an negativen Gefühlen ohne Hoffnung aussteigen zu können. Für mich hat sich ein sehr schönes Gefühl dazugesellt, das mir eigentlich fremd ist. Verantwortlich dafür ist der „Club der klaren Worte“. Das Gefühl heißt Dankbarkeit.
Bis dahin löste das Wort Dankbarkeit in mir sprachlich ausschließlich negative Assoziationen aus. Kitschig, unecht, pathetisch, unterwürfig, aufgezwungen. Unpassend für einen rebellischen Geist. Ich könnte das psychologisch erklären, doch das würde zu weit führen und wäre zu persönlich. Fest steht, dass ich mir bis heute keine Oscar-Preisverleihung anschauen könnte, ohne nicht danach das Gefühl zu haben, mir die Hände waschen zu müssen. Das hat sich im letzten Jahr geändert. Dankbarkeit kann auch ein schönes Gefühl sein, aus dem Hoffnung und Kraft erwächst.
Richtig bewusst geworden ist mir das beim „Brief an den Herausgeber“ und den über 300 Reaktionen darauf. Ich habe sie nahezu alle gelesen, die vielen persönlichen Schicksale, die unter die Haut gehen. Intelligent und mitfühlend geschrieben, kultiviert, sprachlich eloquent, respektvoll. Zunächst war ich traurig, weil genau diese Menschen diffamiert werden. „Redet nicht mit denen.“ So die Propaganda. All diesen Menschen werden Etiketten auf die Stirn geklebt und Eigenschaften zugeschrieben, die Ihnen nicht gerecht werden. Nach diesem ersten Moment der Traurigkeit stellte sich ein überwältigendes Gefühl von Dankbarkeit ein. Mein Verstand weiß seit langem, richtig zu liegen. Doch mein Verstand ist ruhelos, überprüft und hinterfragt sich ständig auch selbst. Der Brief von Frau Schmitz und die Kommentare dazu gingen direkt ins Herz. Gegen mein Naturell, einer leider schlechten Angewohnheit, schrieb ich keinen Kommentar. Nichts, was ich hätte schreiben können, stand nicht schon dort in wunderschönen Worten. Ich wurde innerlich ruhig und war einfach nur dankbar.
Ich möchte mich bei dem Menschen bedanken, der diesen virtuellen Raum ermöglicht. Ich weiß, dass Herrn Langemann Komplimente unangenehm sind, doch da muss er zu Weihnachten durch. Ihre Art von Journalismus ist wie ein Drei-Gänge-Menü, nachdem man sich jahrelang nur von Junk Food ernährt hat. Konkreter werde ich nicht. Aber ich bedanke mich augenzwinkernd für das, was Herr Langemann nicht tut. Ich finde hier keine aufdringlichen Eyecatcher, keine Warnhinweise einer Lesedauer von drei Minuten, keine Daumenstimmabgabe und keinen Verkauf von bedruckten Tassen und T-Shirts. Schön, dass es noch integre Journalisten gibt, die sprachlich virtuos mit Inhalt überzeugen können. Dass diese Seite nicht als Geschäftsmodell angelegt ist und sehr viel Herzblut, Energie und Zeitaufwand verlangt, ist mir sehr bewusst. Danke, Herr Langemann.
Bewusst bin ich mir meiner selbst, meiner sprachlichen Stärken und meines Wissens. Zum Selbst-Bewusstsein gehört jedoch auch, dass ich mir meiner sprachlichen Schwächen und meines Unwissens bewusst bin. Glossen sind ein scharfes Schwert oder zumindest Florett. Neben Satire, Ironie und manchmal Sarkasmus braucht es aber auch eine andere Sprache, einen poetisch weichen Blick auf die Dinge. Die weiche Feder in der Lyrikecke im Club tut mir regelmäßig gut. Sie öffnet meine verschlossenen Poren wieder. Ich habe Poesie für mich wiederentdeckt. Danke für Ihre Gedichte, Frau van der Maas.
Mein persönlich schönstes Erlebnis im letzten Jahr, hier auf dieser Seite, war ausgerechnet ein Streitgespräch mit einem Andersdenkenden. Wir waren in vielen Dingen unterschiedlicher Meinung. Na und? Seine Argumente waren hervorragend und nachvollziehbar. Wir begegneten uns mit gegenseitiger Wertschätzung. Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, ist zu einer Rarität geworden in einer Zeit der alternativlosen Einheitsmeinung. In dem Moment ist mir bewusst geworden, wie sehr ich das vermisst habe. Das Zauberwort heißt „Streitkultur“. Weder er noch ich wollten den anderen besiegen, indem wir ihn von der Absolutheit der eigenen Meinung überzeugen. Wir betrachteten beide die Diskussion als Gewinn. Ich bin dem jungen, intelligenten Mann, mit dem ich mich gestritten habe, dankbar.
Ein digitales Forum ist nur ein virtueller Raum. Ein solcher Raum ersetzt nicht das persönliche Gespräch und schon gar nicht menschliche Nähe und Wärme. Virtuelle Welten ersetzen nicht das, wonach ich und die meisten Menschen sich sehnen angesichts der staatlich verordneten menschlichen Distanzierung und Kälte. Und doch gab es viele Momente, in denen es in meinem realen Raum um gefühlt fünf Grad wärmer wurde. Das war nach dem Lesen von Kommentaren der hier mitschreibenden Leser. Viele davon haben meinen Horizont erweitert. Viele davon haben mich spüren lassen, dass ich mit meinen Gedanken und Gefühlen nicht alleine stehe. Ich könnte direkt die Namen von zehn Lesern oder Leserinnen aufzählen, unterlasse es aber, weil ich dadurch andere Namen unerwähnt lasse. Man vergisst im digitalen Raum sehr leicht, dass sich hinter Namen Gesichter verbergen und hinter den Gesichtern Menschen.
Große Worte wie Liebe oder Glück sollte man nicht inflationär gebrauchen, denn dadurch verlieren sie an Wert. Zu diesen großen Worten gehört auch Dankbarkeit. Nun habe ich es selbst getan, habe ein großes Wort inflationär benutzt. Ich hoffe, damit niemanden enttäuscht oder gar einen Waschzwang ausgelöst zu haben. Wahrzunehmen, was noch gut und heile ist, hat mich dankbar gemacht. Aus Dankbarkeit erwächst Kraft und Hoffnung. Die Hoffnung nicht aufzugeben, ist gerade jetzt wichtig. In den Worten von Václav Havel: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“
Bei den Lesern und Mitschreibenden im „Club der klaren Worte“ möchte ich mich bedanken für das, was sie mir im letzten Jahr gegeben haben. Es freut und ehrt mich, dass ich ein Stück davon zurückgeben konnte.
Frohe Weihnachten!

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder.

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14 Antworten

  1. Lieber Herr Löcke,

    Ihren berührenden Zeilen ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Aber auch ich möchte mich Ihrer zum Ausdruck gebrachten Dankbarkeit nicht nur gedanklich anschließen, sondern mit einem Kommentar antworten. Um Ihnen bei dieser Gelegenheit endlich mitzuteilen, dass Ihre Texte wahrgenommen und Wert geschätzt werden. Und ich es wunderbar finde, dass Menschen wie Sie diese Plattform bereichern.

    Jedes Mal, wenn ich die neuesten Meldungen hier im Club der klaren Worte verfolge, freue ich mich auch gleichzeitig auf die Kommentare. Und auch da geht es mir wie Ihnen – einige Namen lese ich schon wie die von alten Bekannten. Meist stehen sie mir im Geiste näher als mein unmittelbares Umfeld. Mir gaben und geben die Worte und Beiträge auf dieser Seite immer viel Kraft.

    Weihnachten ist eine gute Zeit, dafür Danke zu sagen. Danke Ihnen Herr Löcke. Danke an die ‚Clubmitglieder‘. Danke Herr Langemann, dass Sie dies alles möglich machen. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich den Umgangston hier schätze und empfinde Sie alle als ein großes Geschenk.

  2. Hallo…..Ich bin ganz neu hier ….und es fühlt sich so gut an all diese wunderbaren Zeilen zu lesen ,die sehr angenehmen Worte und Sätze , die ans Herz und unter die Haut gehen , die so wohltuend sind und die ich einfach nur aufsauge , die in dieser Zeit soooo gut tun . Danke dafür . Ich wünsche allen eine wunderschöne, ruhige und entspannte Weihnachtszeit …. liebe Grüße (auch) aus Bayern

  3. Lieber Herr Löcke, lieber Herr Langemann, liebe Leserinnen und Leser,

    von mir ein einfaches Dankeschön für alles, was im vergangenen Jahr geleistet wurde. Und aus eigener Erfahrung bitten, auch nicht vorschnell zu urteilen und zu bewerten. Heute kam z.B. eine Nachbarin alleine im Auto mit FFP2-Maske angefahren, beim Aussteigen blieb die Maske auf dem Gesicht. Wir kamen am Zaun ins Gespräch, die Maske wurde nicht erwähnt. Und ich erfuhr, dass es sich bei der Nachbarin um eine freundliche, herzensgute, intelligente und empathische Frau handelt. So sollte es doch eigentlich immer sein, jeder lässt den anderen so sein und so leben, wie es ihm zusagt, denn wir wandeln ja nicht in des Anderen Schuhen. Daliah Lavi hat damals gesungen: Worte zerstören, wo sie nicht hingehören…

    In diesem Sinne Allen eine gesegnete Zeit.

  4. Vor drei Jahren weilten mein Mann und ich wieder einmal im schönen Dresden, aus dem meine Familie väterlichseits stammt. Wir saßen in einem Café gegenüber der Frauenkirche, es war Sommer, die Menschen um uns herum friedlich und gut gelaunt. Wir unterhielten uns über den Lauf der Welt und des Menschen wundersamen Weg auf Erden….Und ich sprach wieder davon, wie schlecht ich vor etlichen Jahren von meinem Arbeitgeber, dem Freistaat Bayern, behandelt worden war. Der geneigte Leser kann sich den bemerkenswerten „Fall“ auf meinen Internetauftritten ansehen. Ich war Lehrerin.
    Ich wollte dann noch auf einen Sprung rüber in die Kirche. Das Innere war proppevoll von Touristen aus aller Welt. Wir quetschten uns noch auf ein kleines Plätzchen in der Nähe der Tür. Aus dem Hintergrund kam schöner Gesang. Plötzlich erschien die Pastorin mit dem dicken schwarzen Buch der Bücher unter dem Arm, begrüßte uns und sagte, sie wolle nicht versäumen uns an diesem schönen Tag das Wort Gottes mit auf den Weg zu geben. Sie schlägt das dicke Buch( das sie natürlich auswendig kennt….) auf: „Ich lese Ihnen ein Wort aus Mattaeus 5, Vers 6: Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.“ Das war alles. Sie klappt ihr dickes schwarzes Buch, das Buch der Bücher wieder zu, wünscht uns Gottes Segen auf allen unseren Wegen und verschwindet wieder.
    Sehr getröstet habe ich die schöne Frauenkirche wieder verlassen. Wenn ich diesen Text google kommt zuerst: „Wer nach Gerechtigkeit hungert und dürstet, befindet sich im Einklang mit Gottes Willen.“ Gerechtigkeit, auf die hoffen wir unter den desolaten gegenwärtigen, menschengemachten Verhältnissen alle.
    Und jeder sollte das ihm mögliche dazu beitragen, dass wir sie erlangen können. Sie stellt sich nicht von selbst ein. Also strengen wir uns an und geben die Hoffnung nicht auf.
    Herrn Langemann und allen Mitarbeitern vom Club der klaren Worte wünschen wir herzlich eine gute Weihnacht!

    Übrigens: Sarkasmus ist noch okay. Wenn man in Zynismus abgleitet, wird es kritisch.

  5. Worte erscheinen manchmal dürftig, um etwas auszudrücken.
    Aus tiefstem Herzen danke, danke, danke. Ihnen Herr Langemann und all denen, die mutig und klug ausdrücken, was ihnen „auf der Seele“ liegt.
    Eine segensreiche Zeit Ihnen allen.

  6. Dankeschön für das, was Sie geschrieben haben und vor allem, wie Sie es geschrieben haben. Ihre Worte an Herrn Langemann möchte ich 1 zu 1 übernehmen. Es ist genau das, was ich fühle und empfinde, wenn ich über die letzten 2 Jahre nachdenke. Das Gefühl, nicht allein zu sein, mit seinen Einsichten, Ansichten und Erkentnissen ist auch bei mir das Gefühl tiefer Dankbarkeit.
    Herrn Langemann und seinem grossartigen Team wünsche ich von Herzen ein schönes Weihnachtsfest !

  7. Dankbarkeit in der heutigen Gesellschaft ist wichtiger denn je! Was in den beiden vergangenen Jahren von unseren „spezialisieren, fachkundigen und für das Wohl der Menschheit verantwortlichen Regierungen“ hier durchgezogen wird grenzt an Masslosigkeit und nur die materiellen Vorteile im Auge! Ich hoffe für die Menschheit dass sie endlich begreift, dass der Erfolg und der Fortschritt in den Bereichen „Gesundheit, Klima und Zusammenhalt der Gemeinschaft“ nur funktioniert wenn wir uns bewusst werden warum wir hier sind. Ich wünsche Allen hier recherchierenden Mitstreitern frohe und besinnliche Festtage und wie sagt man? Dankbarkeit für das Leben und die Hoffnung stirbt zuletzt!

  8. Auch diesem Beitrag lässt sich wenig bis gar nichts hinzufügen, da eigentlich alles gesagt wurde. Warum kommentiere ich trotzdem?
    Auch ich möchte DANKE sagen und finde, dieses Wort kann nicht inflationär genug gebraucht werden. Mögen wir es ebenso inflationär gebrauchen, wie die Medien die Panikmache, bis es zu unserer gelebten Realität wird.
    Weiter möchte ich nur zeigen: ich bin auch da. Ich bin eine von WIR. WIR sind viele. Wir sind viel mehr, als wir glauben. Vielleicht wird das durch einen ansonsten inhaltsleeren Kommentar sichtbar.

    Danke, Markus Langemann, Peter Löcke und alle anderen Clubmitglieder!
    Frohe und gesegnete Weihnachten Ihnen / Euch allen!

  9. Sitze in der Küche – habe gerade meine schwerst kranke Mutter versorgt – sie sagt mit Tränen „Danke“ und ich habe ihr heute gesagt, dass ich das nicht mehr hören möchte – es ist eine Selbstverständlichkeit und ich mache es ehrlich und gern. Meine letzte Hilfe an ihr ist aus genau dem Grund selbstverständlich, weil ich für alles so dankbar bin, dass ich es nicht beschreiben könnte.
    In diesen verwirrenden Zeiten, die Angst vor dem Verlust der Freiheit schüren, mit manipulativen Medien, mit einer lange nicht gewesenen Dissoziation der Gesellschaft und Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung, bin ich ebenso für all das dankbar, das hier in Ihren Worten niedergeschrieben ist. Ich schließe mich der echten, wahren inneren Dankbarkeit hier umfassend an. Sie gilt allen, die bisher und weiter tapfer um aufrechten Journalismus kämpfen. Sie gilt allen, die tapfer versuchen, sich nicht verbiegen zu lassen. Sie gilt allen, die bereit sind, ihre Meinung fallen zu lassen, wenn sie entgegenstehende Vorkommnisse nicht mehr übersehen können.
    Daher schließe ich hier mit Sartre: „Der denkende Mensch ändert seine Meinung.“ und hoffe auch, dass sich jetzt niemand die Hände waschen oder die Zähne putzen muss.
    😉
    Frohe Weihnachten und: Danke an alle.

  10. Lieber Herr Langemann,
    Ihre Arbeit ist unschätzbar wichtig! Danke.
    Ein Pastor sagte neulich, dass er dem Virus sehr dankbar wäre, weil seinen Predigten nun der Stempel der Wahrhaftigkeit aufgesetzt werden könne und Gottes wirken auf der DUNKLEN Seite jetzt sichtbar geworden sei und er nun jedem deutlich machen könne, Wer auf der Seite des Lichts, der Liebe der Treue und der Wahrhaftigkeit wandeln würde.
    Und diesen Menschen gehöre unsere besondere schützende Aufmerksamkeit. Denn sie werden gerettet werden. Für Sie ist Christus der Retter scon sehr nahe!
    Sie haben auch keine Angst. Deswegen können Sie auch klar denken und die Mehrheitsmeinungen nicht verwechseln mit Wahreit und Wahrhaftigkeit.
    Liebe Grüsse
    Ludwig Nyhuis

  11. Lieber Herr Löcke,
    …Dank Ihnen! Mit einem: „nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern: die Dankbaren sind glücklich…“
    Dank auch an Herrn Langemann und seine unermüdliche Wachsamkeit und feine Feder.
    Die Weihnachtsbotschaft lautet: „fürchtet euch nicht…“ – nicht: „fürchtet euch“…Wer sagt das dem Herrn lauter-Bach und Herrn Dr Osten?
    Frohe Weihnachten allen Mitlesern und Schreibern…

  12. Ich wünsche dem gesamten Team vom „clubderklarenworte“ ebenfalls eine frohe, gesegnete und gesunde Weihnacht 2021.
    Bleibt dran am Ball!

    Ich finde gerade in der jetzigen Zeit, ist ein unabhängiger Journalismus wichtiger denn je.
    In einer Zeit, in der immer mehr Menschen den so genannten „Mainstreammedien“ immer weniger Vertrauen schenken, ist eure Arbeit unabdingbar geworden. Vielen Dank für euren Einsatz!

  13. Lieber Peter, wie kann man für diese Worte wirklich danken? Es ist wieder einmal sehr spät bei mir. 45 Minuten vor Heilig Abend des Jahres 2021. Ich möchte jetzt alles ausblenden was uns sprachlos macht. Wenigstens für wenige Minuten. Danke für denclubderklarenworte, herrrn langemann und seine wunderbaren „schreiber“. herzlichst aus bayern

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