Whistleblow

Geschwister-Scholl-Platz 1

von Markus Langemann

Es gibt Momente, in denen sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Sie kennen diese Metapher für den Mehrwert von Bildern gegenüber einem Text.

Dieses Bild und der dazugehörige Ton, aufgezeichnet gestern am Abend um 17:30 Uhr, auf dem Geschwister-Scholl-Platz 1 vor der Ludwig-Maximilians-Universität München, hat die Qualität die Zeit zu überdauern. Es hat die traurige Kraft das Jahr 2021 zu beschreiben und möglicherweise eine epochale Wende in unserer Gesellschaft zu symbolisieren. Ikonologische Analysen werden dies dereinst vielleicht leisten. Sie sollten das Bild kennen.
Das Bewegtbild habe ich am 29.12.201 kurz nach seiner Aufnahme um 17:30, auf Youtube veröffentlicht. Sie finden es ab morgen auch in der Mediathek.

Fehlerhafte Logik

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21 Antworten

  1. Ich war auch da. Tatsächlich eine gespenstische und bedrückende Atmosphere. Der autoritäre Staat lässt die Muskeln spielen. Überall Blaulicht, aufgerüstete Polizisten, die Durchsage als Dauerschleife. Ich lehne am Brunnen, ein Trupp von Drei Polizisten spricht mich höfflich an: “Bitte verlassen Sie diesen Platz” – Warum? “Das ist eine polizeiliche Maßnahme, bitte verlassen Sie den Platz” Warum? Ich stehe hier doch nur? “Ich bitte Sie doch höfflich” – Ich gehe weiter, treffe auf zwei Freunde, mit denen ich Richtung Odeonsplatz gehe. Nach wenigen Metern werden wir von einem “Kommuniktionsteam” der Polizei angesprochen: “Guten Abend, geht es Ihnen gut?” Ja, warum? “Sie wissen, dass es ein Versammlungsverbot gibt?” Definieren Sie Versammlung. “Sie sind Drei Personen, die sich hier versammeln” – Nein, wir sind Freunde, wir wollen zum Uni Cafe. Wir gehen weiter. An der Theresienstraße ist Alles dicht, der freundliche Polizist schickt uns zurück. “Es gibt so viele schöne Plätze in München, gehen Sie doch woanders spazieren”. Warum darf ich hier nicht durch? “Es gab hier letzte Woche Ausschreitungen”. Was habe ich damit zu tun? “Beschweren Sie sich beim Polizeipräsidenten”. – Wir kehren um und kaufen uns am Uni Cafe einen Glühwein. 15 Minuten anstehen ist o.k., aber kaum haben wir den Glühwein in der Hand, werden wir von der Polizei aufgefordert weiter zu gehen. “Es herrscht Versammlungsverbot”. Wir sind keine Versammlung, wir sind Freunde und trinken Glühwein. “Gehen Sie bitte weiter” Warum? Im gehen kann man nicht trinken. “Ich kann das gejammer nicht mehr hören, es sind halt scheiss Zeiten”. Dann tun Sie doch was dagegen. Sie repräsentieren doch Diejenigen, die dafür verantwortlich sind, dass es scheiss Zeiten sind! “Also auf dieser Ebene wollen wir nicht weiter sprechen …” Wieso? Sie haben doch von scheiss Zeiten gesprochen! – Wir gehen weiter.

    Ich war immer ein braver Bürger, zahle eine Menge Steuern, Politik war mir egal – sollen die machen, was sie wollen, ich mache mein Ding. Das geht jetzt nicht mehr. Absurde Vorschriften, Verordnungen und Gesetze rauben einem die Freiheit. Das Leben macht keinen Spass mehr. Und man kann Nichts dagegen tun – ausser ein paar verbale Scharmützel mit ein paar Handlangern auszutragen. Zu mehr reicht es bei mir nicht, ich habe keine Lust auf köperliche Auseinandersetzungen und Bußgeldbescheide.

    Ich bin 57 Jahre alt, in München geboren und aufgewachsen und zum ersten Mal empfinde ich den Staat als Bedrohung. Warum machen so Viele mit? Warum sehen so Wenige die fatale Entwicklung zu Totalitarismus und Faschismus? Wo wird das enden?

    Wann wird es Zeit, das Land zu verlassen?

    1. Es ist nicht die Zeit, das Land zu verlassen. Es ist Zeit, dafür zu kämpfen, dass die für all diesen Irrsinn Verantwortlichen die Bühne verlassen (müssen). Immerhin: einer der größten Hetzer und Spalter im Land hat sich heute Abend in einem Schwall aus Eigenlob und Selbstgerechtigkeit vom ÖRR in den Ruhestand verabschiedet. Müsste er den von ihm angerichteten Schaden begleichen, könnte er vermutlich Privatinsolvenz anmelden. Stattdessen genießt er bis auf Weiteres eine aus unseren Zwangsbeiträgen finanzierte überproportionale Altersversorgung.

    2. Sehr geehrter Herr Mayer,
      Ihren persönlichen Erlebnis-Beitrag mit abschließenden Fragen verstehe ich als Angebot an die Leser dieses Formats, eigene Gedanken und Ideen einzubringen, welches ich hiermit gerne annehmen möchte.
      Die meisten geschäftsfähigen Menschen in Deutschland dürften in den letzten Jahrzehnten als, wie Sie es beschreiben, brave Bürger gelebt, immer ihre Steuern bezahlt und das Politgeschehen weitestgehend ignoriert haben. Bedeutet, ohne es wertend zu meinen, sondern lediglich feststellend, dass die Mehrheit der Menschen in diesem Land nie das organisierte, institutionalisierte Verbrechen vom Staat und seinen Akteuren in Form von Raub, Erpressung, Nötigung, Lug, Betrug, Körperverletzung, Freiheitsentzug, Mord und Totschlag in Frage gestellt haben (siehe Steuer- und Abgabenzwang, Schulzwang, Tauschmittelzwang, Tarifzwang, Produktionszwang, Konsumzwang, etc.).
      So erschütternd diese Erkenntnisse für die meisten Menschen auch sein mögen – sofern erkannt, doch auch erstes Unbehagen und spürbare offensichtliche Zwang- und Gewaltanwendungen gegenüber der eigenen Person reichen bereits aus, um angestrengtes Selber- und Nachdenken anzuregen – so essentiell ist die Erkenntnis, dass hier Vieles falsch läuft und sich in gravierender Schieflage befindet.
      Darin liegen die Antworten auf Ihre Fragen, warum so viele Menschen weiterhin brave Bürger sind (den staatlichen Anweisungen Folge leisten) und so wenige Menschen die negativen Entwicklungen zu sehen scheinen.
      Es hängt von den Menschen selber ab – jedem Einzelnen von uns.
      So lange Menschen von sich aus oder aufgrund von Befehlen, aggressive Angriffe auf Mitmenschen ausführen, weil sie diese für legitim ansehen, gleich welcher Art, werden sich die negativen Entwicklungen fortsetzen und zu einer Zunahme an menschlichen Tragödien, Leid und Elend führen.
      Wo und wann, ob überhaupt, diese menschenverachtenden Entwicklungen enden werden, kann niemand vorhersagen und ob es eines Tages bei persönlicher Risikoabwägung für Leib und Leben notwendig sein wird, dieses Land zu verlassen, ist auch ungewiss und stets eine rein subjektive Güterabwägung.
      Positiv zu sehen ist die Feststellung, dass zumindest immer mehr Menschen anzufangen scheinen, sich immer verwunderter in ihrem Alltag umzusehen und zunehemend ins Nachdenken und Fragen stellen zu kommen.
      Es ist der erste Schritt in die richtige Richtung, wenn immer mehr Menschen die Realität erkennen und nicht mehr wegdrücken, betäuben, ausblenden und/oder relativieren, sondern immer genauer hin schauen, sich ihre Friedfertigkeit bewahren und den argumentativen Austausch zu und mit ihren Mitmenschen suchen.
      Nur gemeinsam, friedlich und eigenverantwortlich können wir negative Entwicklungen stoppen und positive Entwicklungen anstoßen.
      Jede friedliche und freiwillige Kooperation von Menschen mit Menschen trägt dazu bei, positive Ideen und positive Entwicklungen sichtbar zu machen, deren Attraktivität durch die Sichtbarkeit immer mehr Menschen gegenüber Zwang und Gewalt erkennen und wünschen werden. Ob friedliche gemeinsame Spaziergänge, friedliche und freiwillige Neugründungen von Bildungsangeboten, Betreuungsangeboten, Kulturangeboten, Tauschmittelangeboten, medizinische Beratungs- und Behandlungsangebote, Transportmittelangebote, Versicherungsangebote – Unternehmen und Produkte jeder Art auf freiwilliger Basis, als ablehnbare Angebote auf Vertragsgrundlage – wir Menschen halten unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder in eigenen Händen.
      Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie, Freunden, Bekannten und allen Mitmenschen auf diesem wundervollen Planeten einen heiteren und gelassenen Start in das neue Jahr.
      Herzliche Grüße
      G. Schmidt

  2. Eine zentrale Frage an die bayrische Landesregierung ist: wo können die Menschen legal ihren Unmut kundtun? Gibt es legale, d.h. genehmigte Demonstrationen gegen überzogene Corona-Maßnahmen? Oder sind diese, wie in Weißrussland oder in Hongkong üblich, allesamt verboten? Hat die Landesregierung Möglichkeiten eines alternativen Protestes geschaffen, z.B. auf ihrer Homepage? Oder hat das die Demonstrations- und Versammlungsfreiheit des Grundgesetzes im Bayern eines Markus Söder keine Bedeutung mehr?

    Im Falle von Letzteren kann man nur noch konstatieren, dass Bayern keine echte Demokratie mehr ist. Schon einmal ging das Ende einer Demokratie in Deutschland von bayrischem Boden aus. Die Geschichte scheint sich eben doch zu wiederholen.

    Das lächerliche Argument des Infektionsschutzes in Bezug auf Veranstaltungen im Freien haben Aerosolforscher schon vor längerer Zeit widerlegt:
    “Leider werden bis heute wesentliche Erkenntnisse unserer Forschungsarbeit nicht in praktisches Handeln übersetzt.
    (Christof Asbach, Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung)
    Stattdessen würden eher symbolische Maßnahmen wie die Maskenpflicht im Freien erlassen, die keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen erwarten lassen. “Drinnen lauert die Gefahr”
    Unter den Aerosoloforschern herrscht Konsens: Die Übertragung der Sars-CoV-2-Viren findet fast ausnahmslos in Innenräumen statt.”
    (aus einem offenen Brief der Aerosolforscher an die Bundesregierung – s. https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-aerosol-forscher-ansteckungen-brief-merkel-100.html)

  3. …Geschwister-Scholl-Platz…Maximiliansuniversität…historisch doch irgendwie anders belegt…
    Was wohl dieser staatlich angeordnete, polizeiliche Aktionismus noch mit der Verhütung schwerer, ansteckender Krankheiten zu tun hat ???- nicht etwa eher mit Schikane der Bevölkerung – nein, gar nicht…
    Es bringt etwas in Bezug auf Infektionsschutz, dichtes Gedränge – vor allem drinnen – zu meiden…so stellt es sich hier allerdings eher mal nicht dar…solange, bis Herr Söder zur Karikatur seiner selbst verkommen wird…
    Sicheren Rutsch ins Neue Jahr, Herr Langemann! – Weihnachten und der Jahreswechsel unter Polizeischutz – ich habe mich noch nie infolge athmosphärischer, staatlicher Störung so sicher (angewidert ) gefühlt…

  4. Die Bilder sprechen für sich, die dystopische Ansage spricht für sich. Auch Aussagen des Polizeisprechers, man habe “erfolgreich Spaziergänger eingefangen” sprechen für sich. Es ist nur noch gelebter Irrsinn.

    Um nicht hoffnungs- und sprachlos zu werden, suche ich nach kleinen Dingen, die mir Mut machen. Zwei habe ich gefunden.
    Trotz des Absägens von Julian Reichelt bleibt die BILD zumindest teilweise kritisch. Ex-Familienministerin Kristina Schröder spricht bei BILD von einer totalitären Ideologie und kritisisert die sogenannten Experten und vor allem Wieler aufs Schärfste (Verena hat mich darauf aufmerksam gemacht).
    Manchmal sind es nur sprachliche Kleinigkeiten. Ich habe festgestellt, dass selbst primitive Hetzportale (wie etwa meine Mailseite) mittlerweile von “Kritikern der Coronapolitik” sprechen. Es heißt nicht mehr durchgängig “Coronaleugner, Reichsbürger,” etc. Immerhin.

    Zur Zeit denke ich oft an Gespräche aus meiner Jugend mit Zeitzeugen des NS-Regimes. Ein Opa von mir war kultiviert, belesen, liebevoll und man konnte mit ihm über alles reden. Nur über die NS-Zeit nicht. Da wurde er zu Stein. Er gehörte zu denen, die überzeugt den Arm gehoben haben. Das wusste ich von meinem Vater. Ein älterer, direkter Nachbar war vermeintlich grobschlächtig und wortkarg. Ein Malocher, der nicht ins Glas gespuckt hat. Von ihm wusste ich, dass er bzw. seine Eltern Juden zu Hause versteckten, denn das hatte ich in Büchern gelesen. Ich habe ihn nie weinen gesehen. Nur als ich ihn auf die NS-Zeit ansprach.

    Ich schätze, dass ich mal Kerzen kaufe. Bevor es eine Kerzenverbotsverordnung gibt, weil Kerzen als Waffe auf Kerzendemos benutzt werden. Eine davon stelle ich gedanklich in den Club.

  5. Wenn sich die Bürger in der DDR damals ihre Montags-Demos hätten verbieten oder genehmigen lassen, würde die Mauer wahrscheinlich heute noch stehen…

  6. Sehr geehrter Herr Langemann, mit dem Video haben Sie die dystopische Atmosphäre der Lage beeindruckend eingefangen.

    Jeder, der den Film 1984 kennt (frei und komplett anzusehen auf youtube in der Fassung aus den 50/60er Jahren, was dringend empfohlen wird) wird wegen der Ähnlichkeiten (vor allem der Durchsage !) frappiert sein.

    Umgekehrt ist dies für die Ordnungsmacht entlarvend.

  7. Ob Flugblattaktion, wie damals oder unangemeldete Demo, sprich Spaziergang, sie wollen oder können die Parallelen nicht erkennen. Dann hat man sich wieder mal auf Recht und Gesetz berufen und von nichts gewusst, wenn sie denn dereinst zur Verantwortung gezogen werden sollten.

  8. Södaschenko in voller Ausprägung, vielleicht sollte München Minsk, der Hauptstadt Weißrusslands, eine Städtepartnerschaft antragen? Eventuell wollen die in Minsk aber garnicht, weil für sie erkennbar ist, dass die grundlegenden rechtsstaatlichen Regeln in München nicht eingehalten werden, übrigens schon länger nicht, da eine Einheitspartei über Jahrzehnte Justiz und Regierungsbehörden unter sich aufgeteilt hat. Auch karitative Organisationen wurden infiltriert, das Deutsche Rote Kreuz z.B., vorneweg in der Durchsetzung der Corona Impfungen, wird von Gerda Hasselfeld, CSU, geführt. Ganz aktuell scheint es so zu sein, dass viele erkannt haben, wie weit unsere Demokratie von z.B. in Bayern von der CSU unterwandert wurde. Aus einer Teilnahme der Parteien an der politischen Willensbildung in der Bundesrepublik Deutschland wurde eine Übernahme jeglicher politischer Willensbildung, die umso gefährlicher ist, weil, natürlich gesetzwidrig, die innerparteiliche Demokratie immer weiter ausgehöhlt wurde. So bleibt der breiten Masse der Weg durch die Institutionen versperrt. Sie kann nur an den Institutionen vorbei wirksam werden. Eine außerparlamentarische Opposition ist das verbliebene gewaltfreie Mittel der politischen Einflussnahme. Wie man sieht, wird die Obrigkeit zunehmend nervöser. Manche sehen z.Zt. erstmals in der ganzen Krise ein echtes exponentielles Wachstum, nämlich in der Zahl der Menschen, die jetzt auf die Straße gehen.

  9. In Trier vergangene Woche haben sich ca. 100 Personen mit Kerzen weis und rot aufgestellt und wollten durch die Innenstadt spazieren gehen . Wir wurden von der Polizei eingekesselt auf engstem Raum , ohne Abstand und mussten ca. 1 Stunde warten bis die Polizei unsere Personalien festgestellt hatten. Grund Verstoß gegen das Infektionsschutzgesagt , wegen Masken und Abstand usw. Danach mussten wir in kleinen Gruppen in verschiede Richtungen weggehen. Auf dem Weg zum Parkhaus ging mein Weg an einem Weinlokal vorbei wo sich nach meiner Schätzung ca. 80 Menschen draußen aber eng einander stehend vergnügten ! Am Eingang stand ein 2 G Schild !
    Ernst Berg

  10. Basierend auf der „Tugend Deutsche Gründlichkeit“ warte ich gespannt, wann die strukturelle Ressource leerstehender Gebäude ihrer ehemaligen und geschichtlich abschreckenden Nutzung wieder zugeführt wird.
    Zum Schutz der Bevölkerung, wie ehemals…

  11. Die Aufzählung der 3 Ordnungswidrigkeiten schließt mit „Kerzendemos“ ab.
    Wie umsichtig dann das Zugeständnis, traditionelle Laternenumzüge der Kinder zum St.Martinstag im November noch nicht derart zu ahnden und die Kleinsten vor dem Szenario des Traumas der „Entwaffnung“ durch Uniformierte
    zu bewahren. – Nett, nicht wahr? –

  12. DIESER VON DER BAYRISCHEN POLIZEI VERKÜNDETE TEXT WIDERSPRICHT EINDEUTIG UNSERER VERFASSUNG!

    Dort steht für jeden nachlesbar und damit auch für die Corona-Extremisten der bayrischen Politik bzw. der ihr unterstellten Polizei:

    “Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949
    I. Die Grundrechte
    Artikel 1
    [22. März 1956]
    Artikel 1. (1) [1] Die Würde des Menschen ist unantastbar. [2] Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
    (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
    2(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.”

    Oder in der Interpretation:
    “Die Würde des Menschen stellt den obersten Verfassungsgrundsatz dar,[1][2] an dem folglich alle staatliche Gewalt ihr Handeln auszurichten hat.”
    (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_1_des_Grundgesetzes_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland)

    Musste deshalb der Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen gehen und wurde durch einen regierungskonformen Nachfolger ersetzt bzw. wurde deshalb ein CDU-Parteigünstling und -Politiker als Vorsitzender des Bundesverfassungsgericht platziert, um in unserem Land ungehindert die Verfassung brechen zu können?

    Wenn dem so ist und das hier im CdkW veröffentlichte Zeitdokument spricht dafür, kann dies nur eines bedeuten: Es muss unverzüglich Neuwahlen geben, wobei jeder sein passives Wahlrecht verlieren sollte, der nach den Erfahrungen der Zeit wieder von 1933 bis 45 jüngst wieder einem Ermächtigungsgesetz zugestimmt hat, das das Parlament weitgehend entmachtet (s. https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw15-de-infektionsschutzgesetz-833590)
    und den Bruch der Verfassung durch Politik und Behörden erlaubt.

  13. Es ist offensichtlich dass der Staatsmacht die Masse der Demonstrationen wie der Demonstranten schlicht zu viel wird. Also wird verboten mit drakonischer Strafandrohung. Das ist einer Demokratie unwürdig, es ist schlicht keine Demokratie mehr. Ebenso wie das geschlossene mediale Gewalt- und Nazibashing. Wer sich die Demos vor Ort anschaut erkennt, das das medial gezeichnete Bild absolut unzutreffend ist. Deutschlands Demokratie, Medien und Gesellschaft befinden sich auf einem historischen Tiefpunkt. Entweder wir gehen jetzt aufeinander zu und klären in offener Diskussion, was es aktuell zu klären gilt, oder wir werden zum 3 Mal in 100 Jahren in Deutschland eine gesellschaftliche Entwicklung erleben, die wir uns alle nicht wünschen. Der hier zelrbrierte staatliche Machtmissbrauch wird die Gesellschaft zerreissen. Da hilft auch nicht die 158te Gesetzesänderung in 3 Monaten, um dem ganzen ein demokratisches Deckmäntelchen umzuhängen. So geht man, so kann man mit aufgeklärten demokratischen Gesellschaften nicht umgehen. Dieser Versuch endete und endet historisch betrachtet immer gleich. Es ist erstaunlich, dass sich unsere Politiker in der Position wähnen, hier eine Ausnahme zu sein.

  14. Ob angemeldet oder nicht, das wird momentan in Bayern anscheinend komplett untersagt, ausser man will vielleicht eine Kaninchzüchterdemo machen.
    Man kann ganz vorsichtig das wort Polizeistaat aussprechen.

    1. Der Verdrängungsmechanismus setzt langsam aus und Realitätssinn kehrt ein. Lassen Sie die Vorsicht bei Seite. Wir marschieren geradewegs in eine Diktatur nach Chinesischem Vorbild- DDR 3.0

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