Lyrische Betrachtung II

Gestohlene Kindheit
Antje van der Maas.

Laut klangen die Lieder
Lebendig und hell
Stets zapplig die Glieder
Das Mundwerk so schnell

Wie frisch die Ideen
Weit offen der Geist
Hell hörend und sehend
Die Tage durchreist

Einander umarmend
An den Händen gereiht
Die Herzen noch wärmend
Als es draußen längst schneit

Schon brechen die Lieder
Das Lachen verebbt
Halten stille die Glieder
Und die Münder bedeckt

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13 Antworten

  1. Ihr Lieben MitMenschen, ich erstarre, wenn ich das Gedicht lese, die Kommentare, wenn ich es in mich vordringen lasse, was mit Kindern geschieht, geschehen ist, geschehen wird, wenn nicht Vernunft, Liebe, Wunder – Was auch immer – eingreift….standhalten, wieder lebendig werden, in den eigenen inneren göttlichen Raum gehen und vertrauen-wissen-glauben an das Licht, das Wunder, die Heilung, die Beschützung….Meine ganze Familie hat sich genmodifizieren lassen via Impfung. Schöne, junge, gesunde frohe Menschen, und viele meiner Freundinnen erleiden dasselbe… Jeden Tag neu an das Leben glauben, das wir sind. Dass uns die Kraft zuwachse, Werkzeuge des Friedens, der Liebe und der Heilung zu werden, zu SEIN.

  2. Was für ein sagenhaft berührendes Gedicht!
    DANKE! Manchmal mag die lyrik etwas bewirken in ihrer Dichte und Bildgewalt, das direkt ins Herz geht und ein Bewusstsein einbrechen kann, was schon fast abgestumt und verdrängt ist durch einen grausam getakteten Alltag mit Gewohnheiten, die man sich freiwillig nie gewünscht hätte. Die Purheit dieses Gedichtes und damit auch die Wahrheit unser eigenes inneren kind, wird wieder wach ~ DANKE Antje, nel

  3. War das immer so in den vergangenen Monaten oder kehrt das Leben wieder zurück? Warum toben sie im Freien gegen die Erkenntnisse der Aerosolforscher immer noch mit Masken? Toben auch die Brillenträger unter den Kindern oder stehen sie mit beschlagenen Brillen abseits (jeder Brillenträger weiß, wovon ich spreche)?
    Können Sie einschätzen, welche Folgen eine Impfung auf den kindlichen Organismus hat und ob das Risiko oder der Nutzen für das Kind selbst überwiegt?
    Werden Kinder und Jugendliche – wie wohl wir alle – genötigt, sich mit einem (zu?) kurz getesteten Impfstoff impfen zu lassen, unabhängig davon, wie hoch das Risiko für sie selbst ist?

    Sorry, finde wir sollten uns mit der „neuen Normalität“ unter keinen Umständen abfinden und Fragen stellen, Fragen stellen, Fragen stellen….
    Mit Agonie hat das wenig, mit Spätfolgen für die kindliche Psyche und Physis, ja mit Folgen letztlich für uns alle, hat das dagegen sehr viel zu tun.

    1. Sehr geehrter Herr Aßmann,
      bitte nicht falsch verstehen, ich heiße das Alles auf gar keinen Fall gut. Die Beobachtung ist nur nach wie vor gleich, vor Monaten schon und auch heute. Ich selbst habe damals eine E-Mail an diese Schulleitung geschrieben, obwohl ich selbst keine schulpflichtigen Kinder (mehr) habe. Und die „Impfung“ für Kinder… noch ein Thema. Aber es wird ja gerade heute beschlossen und gefördert, genau wie der digitale Impfpass. Ich fürchte, die meisten Menschen finden das gut. Ich meinte nur, dass die reale Ansicht an vielen Orten der Stadt auch eine „Normalität“ zumindest suggeriert. Mit gutem Gruß.

  4. Guten Tag zusammen,
    bei allem Respekt für diese Seite und den stets kultivierten Austausch, aber in der Grundschule nebenan toben, rennen und quietschen die Kinder auf dem Schulhof, mit Maske zwar, aber sie toben. Ich denke, es sollte nicht so dargestellt werden, als wäre überall die Agonie ausgebrochen.

    1. Hallo Dr. Neuling,
      Fragen Sie doch mal die Kinderpsychologen und Kinderärzte in Ihrer Region, mit welchen Fragestellungen die es im Moment vermehrt zu tun haben (Despressionen, Waschzwang, Angstneurosen, Suizidgefährdung, Suchtmittelmissbrauch, Alkohol in den Familien, Misshandlungsfälle zunehmend). Und dann fragen Sie doch auch mal Schulrektoren und Grundschullehrer, welche pädagogischen Grundsätze grad eben mal über Bord geworfen werden.
      Auch ich hoffe, dass der Untergang des Abendlandes allenfalls ein Schreckgespenst ist – aber die Situation ist getrieben von Zwangs- und Angstneurotik und falschen Schuldkomplexen – leider nicht wirklich von Verantwortungsbewusstsein – auch wenn es so aussehen soll.
      Mit freundlichen Grüssen
      V.

      1. Liebe Verena,
        ich hatte schon Herrn Aßmann erklären wollen, wie ich es meine. Wurde leider nicht veröffentlicht. Daher nochmal in Kürze. Wir sind prinzipiell vollkommen d´accord. Ihr letzter Absatz beschreibt alleine meine Intention, ich möchte also nur darauf hinweisen, dass wir nicht an jeder Ecke den „Untergang des Abendlandes“ vermuten. Das war alles .)

  5. Sehr schön, dokumentiert in kurze die katastrophalen Lage der Kinder in lyrische Form.. es wird aber noch schlimmer wenn es mit der Impfung der Kinder begonnen wird.

  6. Eine Gänsehaut überzieht mich…….
    Es ist, als ob ein Krieg dem unbeschwerten Leben und Treiben, nicht nur der Kinder, jä beendet hat. Das Unfassbare ist wirklich fühlbar.
    Unsere deutsche Sprache ist wirklich so wunderbar, mit wie wenig Worten ist doch eine Situation oder ein Umstand dermaßen „treffend“ beschrieben.

  7. Schon brechen die Lieder
    Das Lachen verebbt
    Halten stille die Glieder
    Und die Münder bedeckt
    Antje van der Maas, 2021. In: Gestohlene Kindheit, letzte Strophe.

    Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
    Die Dummheit wurde zur Epidemie.
    So groß wie heute war die Zeit noch nie.
    Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
    Erich Kästner, 1931. In: Große Zeiten, letzte Strophe.

    Zwei warnende Zeitengedichte, 90 Jahre voneinander entfernt. Wenn mir die Worte ausgehen, bin ich dankbar, dass andere sie für mich haben. Das perfekte Imperfekt in den ersten drei Strophen lässt mich melancholisch werden, die Gegenwart in den letzten Versen erschaudern. Vielen Dank, Frau van der Maas. Danke von Herzen.

  8. An die Merkels, Söders, Lauterbachs, Eskens & Co gerichtet:

    Das Leben ist keine Generalprobe, das man beliebig wiederholen kann, nachdem wir leider wieder einmal registrieren müssen, dass wir Deutschen den falschen „Idolen“ folgen. Diese Erfahrung haben wir im 20. Jahrhundert gleich dreimal gemacht, wobei das Versagen gleich zu Beginn dieses mörderischen Jahrhunderts in Form des ersten industriellen Massenmordens der Geschichte an der sog. Westfront den Grundstein für die anderen beiden Blackouts, d.h. Katastrophen und Diktaturen unserer jüngeren Geschichte gelegt hat.

    Kinder waren immer auch die Leidtragenden dieses politischen und gesellschaftlichen Versagens, sind an der Westfront mit Masken gegen deutsche Giftgasangriffe aufgewachsen bzw. grausam gestorben, fielen im zweiten Weltkrieg einem Bombenhagel zum Opfer oder sind im Falle der DDR in Unfreiheit sozialisiert worden. Wir dürfen ein solches massives Versagen wie die aktuelle Schul- und Bildungspolitik einer zunehmend durchideologisierten politischen Clique in unserem Land einfach nicht zulassen. Dass die Kinder auch Opfer einer für sie wohl sinnlosen Impfung werden sollen, bildet noch einen weiteren Beweggrund für massiven demokratischen und gesellschaftspolitischen Widerstand gegen eine durch und durch verantwortungslose Politik.

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