Lyrische Betrachtung V

Verlorene Freunde
Antje van der Maas

 

Es waren dereinst zwei Freunde

Die hatten einander so lieb

Der eine sah Wolken aufziehen

Und sprach: Komm, lass uns geh‘n

Der andere wollt‘ es nicht kommen seh‘n, trat auf der Stelle und blieb

 

Es waren dereinst zwei Freunde

Die hatten einander in Freud und in Leid

Der eine hörte der Glocken Geläut 

Und sprach: Höre, es ist an der Zeit

Der andere wandte ab sein Gesicht, er war wohl noch nicht bereit

 

Es waren dereinst zwei Freunde

Die trauten einander ein Leben lang

Der eine vernahm der Sirenen Gesang

Und sprach: Schnell, verschließe dein Ohr

Der andere folgte ihnen ins Moor, bis es ihn schließlich verschlang

 

So gingen dahin viele Freunde

Durch Trug und durch Täuschung entzweit

Sie hörten einander nicht länger

Und verloren sich in gar bitterem Streit

Die einen zogen von dannen, die andern zerbrachen am Leid

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62 Antworten

  1. Zum Stichwort „Kognitive Dissonanz“ was wohl im aktuellen Coronakomplex meint, das man einfach nicht glauben kann, Politiker seien so korrupt und boshaft, das sie einen derart anlügen und hinters Licht führen, wie es wohl derzeit im besonderen Maße geschieht:

    Warum glauben wir so gerne, mit Macht ausgestattete Menschen suchen unser Wohl ? Liegt es am humanistischen Menschenbild an dem wir kleben – „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut…“

    Bereits im Kindesalter lehrte mich mein Vater die Bibel zu lesen. Dort stand und steht wohl noch »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!“ Römer 3,10.

    Selbst Jesus Christus ließ sich sich nicht „gut“ nennen, als er von einem mit „Guter Meister…“ angeredet wurde. (Matthäus 19,16).

    Der Text ist 2000 Jahre alt, und wir glauben immer noch in uns Menschen läge so eine Art Potential zur Verbesserung der Weltgesundheit, des Klimas usw. Haben wir deshalb soviele moralisierende Welterlösergestalten und „Gutmenschen“ weil wir nicht mehr die Bibel lesen, bzw. nach Gott fragen ?

  2. …Odysseus, Schiller, Goethe…Danke fürs update! Wunderbar!…
    Wie war das noch gleich mit den big five? Selbst wenn der HErr Hirn vom Himmel schmeißt, kann der moderne Mensch es nicht nutzen, weil es hierfür keine app gibt…:-)…
    „Befiehl Du Deine Wege und was Dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da Dein Fuss gehen kann.“ (J.S.Bach, Matthäus-Passion)

  3. „Ich stehe vor den Trümmern meiner Erkenntnisse“ schrieb kürzlich ein Kommentator in diesem Forum. So geht es mir auch. Vielleicht kann ein kluger Mensch, und von denen scheint es hier im Forum zum Glück einige zu geben, mir aus einem Dilemma helfen. Ich bin verloren in der unglaublichen Diskrepanz in diesem „Corona-Komplex“. In der gestrigen, mittlerweile 60. Sitzung, des Corona-Ausschusses kamen wieder einmal sehr glaubwürdige und engagierte Menschen zu Wort, u.a. der Erfinder der mRNA-Stoffe selbst, der sehr sachlich und unaufgeregt darlegte, dass diese Stoffe nicht vor einer Erkrankung schützen, nicht davor schützen, dass man diese weitergeben kann und darüber hinaus aus den bekannten Gründen gefährlich sind. (Für die Anwendung an Tieren vorgesehen, nicht am Menschen). Im ÖRR lese ich zeitgleich, dass für die erforderlichen „Nachimpfungen, Auffrischungsimpfungen“ etc. jetzt schon für die kommenden Jahre vorgesorgt- und bestellt werden soll, es wird fröhlich berichtet, wie gut die Impfungen jetzt an den Schulen anlaufen usw. Gleichzeitig werden Geimpfte und Nicht geimpfte in Gut und Böse getrennt. Ich kann es nicht mehr verstehen, ich weiß nicht, wem und was ich glauben soll und kann und bin als Bürger und Empfänger all dieser diametralen Informationen einfach verloren. Warum ignoriert man die Aussagen des Erfinders der Stoffe, die man verspritzt? Hat der Erfinder selbst ein Kalkül? Was soll ich machen? Ich kann mittlerweile die Masse derer verstehen, die einfach dem Regierungshandeln folgen. Denn durchblicken kann hier mittlerweile wohl keiner mehr richtig oder er muss eine so starke Persönlichkeit haben, irgendwann als Monolith im Moor zu stehen. Hilfe!!!!!

    1. Sehr geehrter Herr Neuling,

      in solchen Situationen muss man sich auf den eigenen Verstand bzw. die eigenen Erfahrungen verlassen. Diese sagen mir, dass Corona eine lebensbedrohliche Krankheit darstellen kann, wenn der Virus auf ein angeschlagenes Immunsystem, z.B. nach exzessiver Antibiotika-Einnahme, Krebsbehandlung,….) und/oder geschädigte Lungen, z.B. von starken Rauchern, kranke oder sehr alte Menschen trifft. Da keiner der Faktoren auf uns zutrifft, hatten meine Frau und ich keinerlei Probleme oder gar Ängste, etwa 2 Wochen mit einem Corona-positiven Familienmitglied zusammenzuleben. Da ohnehin nach den ersten leichten Symptomen 5 Tage vergangen waren, haben wir weder Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, noch an unserem Zusammenleben irgend etwas geändert und haben trotzdem weder Symptome noch in jeweils 3 Tests einen positiven Befund entwickelt. Im Gegenteil, durch die vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne war der Kontakt sogar noch intensiver.

      Es ist klar, dass der Pharmaindustrie Menschen wie ich ein Graus sind, der ich mindestens seit 2014 keinen Tag krank war und nur im mehrjährigen Abstand einen Arzt aufgesucht habe. Menschen wie mich zu potentiell Kranken zu erklären und abzukassieren, ist ein tolles Geschäftsmodell, obwohl diese Zeitgenossen auf einen ihrer härtesten Widersacher treffen. In zwei Jahren Rettungsdienst habe ich gelernt, die Mechanismen dieser Branche zu verstehen.
      Doch allein an den notwendigen Tests, ohne die z.B. keine Dienstreisen mehr möglich sind, verdient sich diese Branche dusselig, von den Masken ganz zu schweigen.

      Jeder ist für seine eigene Gesundheit verantwortlich. Wenn unser Gesundheitsminister bzw. unsere Politik dies ändern will, verletzen sie ihren Amtseid, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und machen sich zum Handlanger der Pharma- bzw. Gesundheitsindustrie.

      Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er sich diesen Halsabschneidern bedingungslos ausliefern will. Das Mindeste bei einer Impfung dürfte eine klare und eindeutige Haftungsregelung für Folgeschäden sein. Wird diese im Kleingedruckten eingeschränkt oder gar ausgeschlossen und auf Restrisiken verwiesen, ist besondere Vorsicht angebracht.

      Viele Grüße
      Roland Aßmann

      1. Das Vorstehende ist der Versuch einer RATIONALEN Betrachtungsweise des Unerklärbaren, z.B. des (medialen) Drucks, der auf Eltern ausgeübt wird, unbedingt auch Kinder, Jugendliche und Heranwachsende impfen zu lassen, obwohl sie ohne weitere Risikofaktoren kaum von Corona betroffen sind. Dazu passt folgende Meldung: https://www.aol.de/who-m-rna-impfstoffe-konnen-herzmuskelentzundungen-ausloesen-124653446.html bzw. https://www.welt.de/wissenschaft/article232419583/WHO-ueber-mRNA-Impfung-Wahrscheinlicher-Zusammenhang-mit-Herzmuskelentzuendung-Nutzen-ueberwiege.html, dass mRNA-Impfstoffe laut WHO im Verdacht stehen, Herzmuskelentzündungen auszulösen.

        Dazu in der WELT:
        „In den USA sind bereits hunderte Fälle von Herzmuskelentzündungen nach einer Corona-Impfung mit einem mRNA-Vakzin aufgetreten. Es gibt den Verdacht, dass die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna bei jungen Menschen vereinzelt eine Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder des Herzbeutels (Perikarditis) verursachen können.“

        Im Gegenzug macht folgende Meldung des STERN fassungslos (s. https://www.stern.de/news/erster-todesfall-des-aktuellen-corona-ausbruchs-in-sydney-30610608.html):
        „Australien hat den ersten Todesfall des aktuellen Corona-Ausbruchs in Sydney gemeldet. Eine um die 90 Jahre alte Frau sei am Samstag gestorben, teilten die Behörden mit.“

        Wenn der Tod eines gewöhnlichen Menschen im Alter von um die 90 Jahren eine globale Schlagzeile wert ist, während hunderte krank gespritzte überwiegend gesunde junge Männer nur eine geringe, akzeptable Nebenwirkung darstellen, dann kann man erahnen, dass das oben erwähnte Titulierung „Halsabschneider“ wohl noch eine verniedlichende Bezeichnung dieser Zeitgenossen ist. Verbrecher wäre wohl die Treffendere.

        Sollte jemand meiner Familie genötigt werden, sich mit ungenügend klinisch getesteten Impfstoffen impfen zu lassen, werde ich ohne Ansehen der Person umgehend Anzeige wegen Nötigung erstatten.

        Für die EMOTIONALE Herangehensweise an die Thematik kommt folgendes Gedicht in Frage:

        Feiger Gedanken
        Bängliches Schwanken,
        Weibisches Zagen,
        Ängstliches Klagen
        Wendet kein Elend,
        Macht dich nicht frei.

        Allen Gewalten
        Zum Trutz sich erhalten,
        Nimmer sich beugen,
        Kräftig sich zeigen,
        Rufet die Arme
        Der Götter herbei!

        (Johann Wolfgang von Goethe)

      2. „Was bringt den Doktor um sein Brot?
        A. die Gesundheit
        B. der Tod
        Drum hält der Arzt, auf das er lebe
        uns zwischen beiden in der Schwebe.“

        Eugen Roth

        Wenn es derzeit für viele nicht so bitter wäre, besonders für Eltern mit schulpflichtigen Kindern, könnte man einfach sagen – stell dir vor es ist P(l)andemie und keiner geht hin.

        Aber so etwas geht nur in einem halbwegs demokratsichen System. In den USA ist in mindestens 20 Bundesstaaten der Impfpass verboten.
        Hardliner in Sachen Corona ist Kalifornien. Und dort sitzen zufällig die Tech-Konzerne, welche ja genau wissen was für uns gut ist.

        A propo – Haftungsregel – die Corona-Impfung ist nach meiner Kenntnis die einzige Impfung, bei welcher man einen Aufklärungsbogen unterzeichnen muss und damit wohl die Haftung weitesgehend selbst übernimmt – ähnlich wie bei einer OP. Das sollte schon zu denken geben.

        Zum Glück für Big-Pharma glauben sehr viele Leute sehr gern an etwas und leider kann man Gläubige schlecht mit Fakten und Argumenten überzeugen.

        1. Arnulf,
          ja, exakt so verhält sich das mit dem Zusammenhang zwischen echter Demokratie und Corona-Politik.

          Wohl noch selten hat ein Politiker im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk in einer Corona-Diskussion sich unmissverständlicher als Gegner unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und als Anhänger autoritärer Methoden wie einem von Politikern verordnetem Maulkorb selbst für Vertreter namhafter Organisationen bzw. Maßregelung freier Wissenschaften geoutet als der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans in der Talkshow von Markus Lanz: s. ZDF-Mediathek https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-15-juli-2021-100.html ab min 37:30.

          Doch damit ist er in der aktuellen politischen Landschaft mittelmäßig begabter Politiker(innen), denen es nicht gelingt, der im politischen Herdentrieb ständig steigenden Panikmache und damit einhergehend auch übersteigerten eigenen Ängsten zu entrinnen, nicht allein. Wir alle sollen unsere Freiheit aufgeben, um eine zweifelhafte Sicherheit zu gewinnen. Wohin diese solidarische (sozialistische) Welt eines Norbert Walter-Borjans zu Ende gedacht führt, zeigt eindringlich und bedrückend die folgende ARTE-Dokumentation:
          https://www.arte.tv/de/videos/078193-000-F/die-neue-welt-des-xi-jinping/

          An Ende werden wir in der schönen neuen Welt der Borjans, Eskens, Merkels, Habecks, Baerbocks, Wisslers, Söders, Kippings, etc. beides verlieren: unsere Freiheit und unsere Sicherheit. China macht es vor.

          1. Hallo Herr Aßmann,

            danke für die Links. Die Aussage von Herrn Borjans ist sehr aufschlußreich. Ich musste mir sie zweimal ansehen. Im Endeffekt fordert er Prof Merttens dazu auf, sein private Meinung zu diesem Thema nicht öffentlich zu äußern und offiziell im Sinne einer Art Staatsräson zu argumentieren, entgegen der wissenschaflichen Fakten. Das ist schon böse.

            Aus meiner Sicht ist der gegenwärtige Zustand so, dass wir als Kritiker der gegewärtigen Politik (das betrifft nicht nur Corona) uns abmühen, die von den MSM verbreiteten tendenziösen Nachrichten bzw. die Propaganda (als gelernter DDR-Bürger ist das für mich nichts anderes mehr) mit sinnvollen Argumenten zu entkräften und wir arbeiten uns noch an der letzten Propagandawelle ab, da kommt schon die nächste Propagandawelle angerollt.

            Die spielen doch mit uns Hase und Igel und wir sind Hasen und man wartet darauf bis wir entnervt aufgeben.

            Sie haben vollkommen recht, es geht in Richtung Diktatur bzw. parlamentarische Scheindemokratie. Und auf diesem Weg ist man schon sehr weit fortgeschritten.

    2. Lieber Dr. Neuling,
      Sie sind ganz sicher nicht allein in dem Dilemma zwischen medizinischen und politischen Vorgaben und in der kognitiven Dissonanz, die daraus erwächst. Der politisch gewollte Kurs vereinfacht bewusst (und sträflich) einen sehr komplexen Sachverhalt.
      Man möge im Hinterkopf behalten, dass die Politik für den erhofften Erfolg gern die medial gerührte mainstream-Welle reitet, um Mehrheiten zu gewinnen. Kritische Distanz ist deren Sache nicht. Es bleibt eigentlich nur übrig, sich selbst differenziert sachlich zu informieren und im eigenen Umfeld verantwortungsvoll zu agieren…und endlich auch eine sachlich fundiertere Politik einzufordern…
      Herzliche Grüsse und einen schönen Samstagabend
      Verena

    3. …das Risiko für eine schwere Impfnebenwirkung/Impfschaden ist genauso hoch, wie das (mittlere) Risiko, an Covid-19 zu sterben (0,02%). Daraus müsste sich eigentlich ergeben, dass es eine Impfindikation nur geben kann für Gruppen mit deutlich erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf (Alte, bestimmte Vorerkrankungen, berufliches Expositionsrisiko) – und fertig.

      1. Habe mir soeben eure Konversation durchgelesen und kann nur beipflichten, ich arbeite selber im KH, war im Winter angeblich Corona pos, der letzte AK-Test sagt, es lag wahrscheinlich ein Infektion vor, ich habe zu wenig AK als Nachweis, hatte während meiner Erkrankung nur eine leichte Erkältung,kein fieber,ich bin verbotener Weise mind. 3 Stunden mit meinen Hunden Mutterseelen allein im Wald umher gelaufen ,ich wohne gleich am Waldrand, es war also unproblematisch die Spaziergänge mit meinen beiden Hunden stattfinden zu lassen. Nachwirkungen habe ich auch keine. Zum Punkt,ich bin stark davon überzeugt, das die geschürte Angst, vielen Menschen sehr zusetzt, man hört ja nur, was alles ohne Impfung passiert, also angeblich. Ich wurde nun also ungeimpft krank, viele meiner Kollegen mit doppelter Impfung waren ebenso krank, hatten teilweise stärkere Symptome. Es kommt immer darauf an, wie man davor seinen Körper gepflegt hat, damit meine ich bestimmt keine vollkommene Askese, aber ich denke schon, einiges habe ich selber in der Hand und andere Dinge kann ich nicht beeinflussen. Für mich steht aber ganz sicher fest: keine Impfung für mich, weil ich noch keiner Risikogruppe angehöre und genau da nicht sicher bin,ob denen die Impfung mehr schaden als nutzen kann. Ein Kollege von mir aus der Klinik, ca 30 j , Intensivpfleger, geimpft und er hat eine Autoimmunerkrankung, der wurde schwer krank,lag auf Intensiv und war kurz vor der Beatmung. Ich bin mir ehrlich in seinem Fall nicht sicher,ob die Impfung für ihn mehr Schaden angerichtet hat, denn es gibt ja keine aussagekräftigen Studien.
        Deshalb auch auf sich selber hören, nicht irre machen lassen, denn was ist es, was man jetzt noch mehr versucht, die Panik schüren und somit die Impffreude zu erhöhen. Denn im Gegensatz zur so verbreiteten Beiträgen, das jeder die Impfung will, steht doch genau, wie sehr man sie bewirbt, schon auffällig,oder.? Also denke selbst und lass dich nicht in die Irre führen.

        Barbara

    4. Sehr geehrter Herr Dr. Neuling,

      was mir in vielen meiner schwierigen Entscheidungen geholfen hat, ist auf mein Bauchgefühl zu hören und zu vertrauen. In meiner Yogalehrerausbildung habe ich gelernt und auch praktisch erfahren, dass es ein zweites Gehirn in uns gibt und es liegt im Bereich des Bauches. Wenn Sie versuchen, auf diese „innere Stimme“ zu hören, werden Sie die richtigen Antworten erhalten. Und noch einen Hinweis hinsichtlich der medialen Informationen, schalten Sie sie weitestgehend aus Ihrem Wissenskonsum und schauen Sie hinter die Kulissen. Eine ernsthafte Frage immer wiederholen, „wem nützt was?“
      Alles Gute und Gesundheit

  4. Vielen Dank für diese lyrische Betrachtung.

    Ich möchte mit Friedrich Schiller’s Gedicht, die Worte des Wahn antworten.

    Die Worte des Wahn

    Drei Worte hört man bedeutungsschwer im Munde der Guten und Besten.
    Sie schallen vergeblich, ihr Klang ist leer,
    sie können nicht helfen und trösten.

    Verscherzt es des Menschen Lebensfrucht solang er die Schatten zu haschen sucht.

    Solang er glaubt an die goldene Zeit,
    wo das Rechte, das Gute wird siegen,
    das Rechte, das Gute führt ewig Streit,
    nie wird der Feind ihm erliegen.
    Und erstickst Du ihn nicht in den Lüften frei, steht’s wächst ihm die Kraft auf der Erde neu.

    Solang er glaubt, daß das buhlende Glück sich dem Edlen vereinigen werde,
    dem Schlechten folgt es mit Liebesblick, nicht dem Guten gehöret die Erde.
    Er ist ein Fremdling, er wandert aus
    und suchet ein unvergänglich Haus.

    Solang er glaubt, dem irdischen Verstand die Wahrheit wird erscheinen,
    ihren Schleier hebt keine sterbliche Hand,
    wir können nur raten und meinen.
    Du kerkerst den Geist in ein tönernd Wort,
    doch der Freie wandert im Sturme fort.

    Drum edle Seele entreißen dich dem Wahn
    und den himmlischen Glauben bewahre.
    Was kein Ohr vernahm, was die Augen nicht sahen, es ist dennoch das Schöne, das Wahre.

    Es ist nicht draußen, da sucht es der Tor,
    es ist in Dir, Du bringst es ewig hervor !

    Liebe Grüße

  5. „Auf ihrer weiteren Reise mussten sie an der Insel der Sirenen vorbei. Dort lebten Nymphen, halb Vogel, halb Mensch, die mit ihrem Gesang jeden Vorbeifahrenden verzauberten. Wer sich einmal durch den lieblichen Gesang zu ihnen herüberlocken ließ, der war verloren und musste sterben. Kirke hatte sie davor gewarnt. Daher verklebte Odysseus seinen Gefährten mit Wachs die Ohren, sobald sie sich der Insel näherten. Ihn selbst jedoch trieb die Neugierde, das Lied der Sirenen zu hören. Und so ließ er sich an den Mastbaum binden und befahl ihnen, egal wie er auch bitten und flehen möge, ihn nicht eher zu befreien, bis sie an der Insel vorbeigesegelt wären.“

    Und in der Tat war der Gesang so lieblich und zauberhaft, dass Odysseus seine Gefährten anflehte, ihn loszubinden. Doch diese lösten nach seinem Geheiß erst die Fesseln als die Sirenen längst hinter ihnen lagen.“

    Ob Odysseus auch den obersten Klima- und Corona-Sirenen entronnen wäre, wo heute Augen und Ohren mit Wachs verschlossen werden müssten, um sich nicht durch deren Lockrufen in Presse und Medien den Verstand zu verlieren?

    Dass diese dabei sind, unser Gesellschaftsschiff ins Verderben zu locken, wird spätestens klar, wenn man verzweifelten Menschen gegenübersitzt, die durch die Sirenengesänge von Drosten und Wieler, vielfach verstärkt durch Politiker(innen) wie Merkel & Co bereits mehrere Jobs und nicht selten auch ihr Lebenskonzept verloren haben, während Baerbock & Co sich einen Corona-Bonus auszahlen lassen und andere zu Multi-Millionären werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Naivität einiger Zeitgenoss(inn)en in Tateinheit mit der Geschäftstüchtigkeit von Pharma-, Klimaschutz- und Digitalkonzerne unsere Landschaften, unsere Natur, unsere Städte, gemeinhin unser Leben, unsere Gesundheit sowie unsere Gesellschaft und damit unsere Zukunft zerstört.

    1. Leserbrief „Untreu“, am 12. Oktober 2016 veröffentlicht im Kreisanzeiger anlässlich eines veröffentlichten Interviews von Anton Hofreiter:

      „Lieber Herr Hofreiter,
      nein, die Grünen sind natürlich nicht naiv. Sie glauben nur,
      – aus einer – wie die vergangenen Tage und Nächte – kühlen, motivationslos herumwabbelnden Luftmasse
      zukünftig versorgungssicher unsere Energie gewinnen zu können.
      – man könne diesem energiearmen System sogar noch rückwirkungsfrei Energie entziehen.
      – Investoren in sog. Ökoenergie handeln alle aus hehren Motiven.
      – Von 300 km/h schnellen Windflügel getroffene Vögel werde ihre Lektion schon gelernt haben.
      – Wald sei ohnehin nur Nutzwald und könne bedenkenlos in ein lärmdurchtränktes,
      blinkendes Industriegebiet und in „Schotterbiotope“ umgewandelt werden.
      – es kann neben den von den Grünen hochstilisierten Formen der Gewinnung
      nachhaltiger Energie keine weiteren nachhaltigen Alternativen geben,
      da nachhaltige Energie zwingend regional gewonnen werde müsse.
      – alle Menschen sind per se gut.
      – Alle Bedenken gegen grüne Politik sind unberechtigt und kommen grundsätzlich
      von reaktionären Bedenkenträgern.

      Dagegen glaube ich, das sind alles Anzeichen einer institutionalisierten Form der Naivität einer mit Dogmen überladenen und sich trotzdem selbst untreu werdenden Partei.
      Dr. Roland Aßmann“

      Corona hat der institutionalisierten Naivität von Hofreiter, Lauterbach, Baerbock, Esken, Söder & Co in Politik, Medien, Wissenschaft und Gesellschaft zu einem wahren Hype verholfen. Wir sollten alles daransetzen, nicht in einer Diktatur der Naivität zu enden. Denn dann sind diese Gesellschaft und ich endgültig zwei geschiedene Freunde.

      Mit jedem Tag, an dem Wissenschaft und selbsternannte Klimaexperten die in Leserkommentaren zum vorangegangenen Blog „Deutscher Intensivpatient Stromversorgung“ erläuterten Fragen zur Bedeutung von Wind und Verdunstung sowie des menschlichen Einflusses darauf nicht beantworten können (oder wollen), steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die genannten Zeitgenossen gemeinsam mit ihren ideologischen Wegbegleiter gerade „ins Moor gehen“. Die als Klimaschützer getarnten Geschäftemacher reiben sich die Hände.

      Höchste Zeit, die Ohren vor dem Gesang der Klima- und Corona-Sirenen zu verschließen und wieder mehr auf unseren Verstand zu hören.

      1. Lieber Herr Aßmann,
        vielen Dank für den Einblick in Ihre Gedankenwelt von 2016. Sie werden nicht der Einzige gewesen sein, der Hofreiter & Co zum Innehalten und Nachdenken aufforderten. Was daraus geworden ist, wie ernst die Politik ihre Wähler nimmt, erleben wir jeden Tag neu. Feudalismus pur.
        Es ist unfassbar…

        Und ehrlich gesagt, ich sehe kein Ende der grassierenden Dummheit, kein Ende der gestigen Vergewaltigung durch nachgewiesernermaßen Falschspieler wie Lauterbach, Wiehler, Spahn und ganz vorne weg eine Merkel, die PCR-Test und ct-Wert öffentlich nicht erklären kann, diese jedoch als Basis jeglichen Regierungshandelns propagiert…

  6. „…Wer reitet so spät durch Nacht und Wind…“
    Wie oft schon hat sich die Menschheit im Guten geglaubt und fatalerweise den Erlkönig ignoriert. Diese Geschichte ist so alt wie die Menschheit selbst. Und es ist immer die Realität, die einer Freundschaft diamantenen Schliff verleiht – oder sie eben schleift…
    Echte Freunde erkennt man erst in Krisen.

  7. Herzlichen Dank, Herr Langemann! Für Ihre journalistische Arbeit und heute für dieses wunderbare Gedicht! Ja, es berührt Seelen! Auch meine!
    Es ist tröstlich, dass man immer wieder bemerkt, dass es Gleichgesinnte gibt!
    Und wenn man offen ist, findet man sie!
    Es trennt sich Spreu von Weizen, ist der Kommentar meiner lebensweisen Mutter!
    Dieser hilft mir über Traurigkeit und vermeintlicher Hilflosigkeit hinweg.
    Aber das Leben bleibt doch letztlich in der Waage: Altes geht, Neues kommt! Vieles haben wir in der Hand! Wir müssen lernen, loszulassen, auch wenn’s schmerzt und weh tut!
    Aufgeben und Verzweiflung ist keine Option! Es ist die Hoffnung und der Glaube, dass Unrecht nicht siegt!

  8. Wie wahr!
    Allerdings zeigt sich gerade in dieser andauernden Situation, wie wir unserem Gegenüber eingestellt sind. Im ehrlich gelebten Respekt lassen sich Unterschiede und Unwägbarkeiten bis zu einem gewissen Grad aushalten und ausgleichen. Eventuell stehen altbewährte Freundschaften nun auf dem Prüfstand. Für den Fall, dass sie nicht in bewährter Form weitergeführt werden, so bleibt doch die Grundeinstellung: ich akzeptiere, dass wir in diesem Punkt unterschiedliche Empfindungen und Erfahrungen haben. Gleichzeitig liegt es in meiner Entscheidung, bei aller neuen Distanz meinem bisherigen Freund alles Liebe und Gute – und vor allem seine eigene Entwicklung zu gönnen! Ja, es kann schmerzhaft sein, Freunde angeblich zu ‚verlieren‘. Nur, wenn man etwas gehen lässt, kann es freiwillig zu einem zurückkehren! Das letzte Wort ist ja noch nicht gesprochen. Es ordnet sich Vieles neu, es ist an uns, in welche Richtung das geht.
    In diesem Sinne:
    Allen eine gewinnbringende Zeit!

    1. Liebe Frau Eifrig, ich stimme Ihnen in diesem Punkt vollkommen zu. Trotz allen Schmerzes, den das anders sein bzw. anders denken des geliebten Freundes oder Familienmitglieds in uns auslöst, sind wir unbedingt aufgefordert, den Mitmenschen nicht „falsch“ zu machen für sein Sosein. Nur wenn uns das gelingt, wird uns diese Krise wachsen lassen. Die Spaltung, die wir gerade erfahren, entsteht ja aus dem Umstand, dass Menschen nicht in der Lage sind, dem Anderen seine individuelle Wahrnehmung zu lassen, ihn und seine „innere Welt“ zu respektieren. Durch Belehren, Moralisieren, Kritisieren wird alles nur noch schlimmer. Jeder hat einen guten Grund, warum er so fühlt und denkt, wie er es tut.

    2. Cornelia Ihre Worte gehen mir zu Herzen. Für mich sind sie wahr: „DAS LETZTE WORT IST NICHT GESPROCHEN.“ Dankeschön!!!

  9. Wahre Worte schön drapiert!
    Mein Trost ist, dass durch die aktuelle Situation auch sehr viele Gleichgesinnte zueinanderfinden. Ich habe noch nie in so kurzer Zeit so viele sympathische Menschen kennengelernt wie in den letzten Monaten.

    1. Das freut mich für Sie. Wir leiden eher unter den immer tiefer werdenden Gräben in der Familie, den Freunden, den Nachbarn.

    2. Das geht mir genauso. Von Menschen, von denen ich nichts erwartete, kamen plötzlich gute Ideen zum Miteinander. Lasst uns unsere feinen Antennen ausfahren…..es gibt viel mehr Menschen, die so denken wie ich. Das lässt mich hoffnungsfroh in die Zukunft blicken

  10. Zum Heulen wahr und schön. Enttäuschung? Ja, wir haben uns täuschen lassen: alte Freundschaften waren schon vorbei, ohne dass wir es gesehen haben. Unendlich gute neue Freundschaften sind entstanden.

  11. Sehr treffend, auch innerhalb der Familien führen diese Propagandamethoden der öffentlichen Medien zu indirekten Konflikten. Wer sich informiert und kritisch hinterfragt, wird belächelt und als Verschwörungstheoretiker abgewertet wobei andere von Angst beherrscht werden und ihr Denken einstellen.
    Die Gesellschaft ist gespalten. TRAURIG!!

  12. Dieses Gedicht bringt es auf den Punkt. Eines hat sich aber auch immer bewahrheitet: In der Krise sieht man erst, wer die wahren Freunde sind. Dazu gehört auch, dass man wechselseitig die Entscheidung des jeweils Anderen respektiert, auch wenn man anderer Meinung ist.

  13. Danke für die Zeilen.
    Es ist wie eine Trauerzeit nach dem Verlust eines lieben Menschen. Totenstille – wenn ein Blick dann scheint er leer zu sein. Scheint es nur so? Man hat Angst nachzufragen, kann man sein Herz wieder öffnen um dann wieder unerträgliches Schweigen zu ertragen? Tiefe Trauer
    Ich weiß das es Glaube, Hoffnung und Liebe gibt. Ich lerne zu warten, ich glaube und hoffe da ich liebe.

  14. Vielen Dank Herr Langemann für Ihre journalistische Hochleistung.
    All Ihre Beiträge zeugen von großem Wissen, Intellekt und erfrischendem Humor
    Dank natürlich auch an Ihre Mitstreiter. Die lyrischen Beiträge treffen den Nagel auf den Kopf.
    Das jetzige Gedicht trifft genau ins Schwarze; leider. Selbst in meiner Familie gibt es solch eine Stimmung.
    Danke nochmals. ….einfach nur traurig.
    „Bleiben Sie gesund, verlieren Sie nicht Ihren Humor, sonst wird’s bitter ernst „. LG.

  15. Wer keinen Mut findet, selbst eine Stimme zu haben,
    Wer keinen Antrieb hat, selbst die Wahrheit herauszufinden,
    Wer keinen Willen hat, zu Wahrheit und Stimme zu stehen,
    DER WIRD SICH IN DIESER ZEIT SELBST VERLIEREN
    Der den Mut hat, seine Stimme zu erheben,
    Der den Antrieb hat, die Wahrheit zu finden und zu verteidigen
    Der den Willen hat, für die Wahrheit zu kämpfen,
    DER WIRD DAS OPFER DER MUTLOSEN, STUMMEN UND BEUGSAMEN

  16. Ich lasse mir kein Alternativlos verkaufen, denn das Wort ist eine Niete.
    Dinge, die ich nicht hinterfragen soll, werde ich immer hinterfragen. Vor allem die.
    Ich feiere gerne Diskussionsorgien. Dabei bekomme ich multiple, demokratische Orgasmen.
    Social distancing? Kälte bleibt Kälte und Wärme bleibt Wärme.
    Auf eine AHA-Regel reagiere ich mit einer LMAA-Regel. Das Akronym habe ich mir ganz ohne Werbeetat ausgedacht.
    Wenn sich diese Werbestrategen fragen, wie man mich „abholen“ kann, lautet meine Antwort: Gar nicht. Ich steige nicht in Propagandazüge ein – vor allem dann nicht, wenn sie regenbogenfarben angepinselt sind.
    Wenn jemand anmerkelt, die Zügel wieder anzuziehen, antworte ich, dass ich ein Mensch und kein Pferd bin.
    Wenn mir jemand ein Angebot macht und mich gleichzeitig bedroht, falls ich das Angebot nicht annehme, dann spahnt mir nichts Gutes.

    Von Herzen Danke, Frau van der Maas. Poesie hilft mir, meine verklebten Poren zu öffnen. Sie helfen mir mit Ihren Gedichten dabei. Sarkasmus ist mein Panzer, der mich all das ertragen lässt. Aber manchmal braucht es auch Tränen.

      1. Wäre Ihr Berufswunsch Bundeskanzler, hätten Sie es einfach getan. Danke, dass Sie fragen, Herr Kronenberg. Sie dürfen gerne.

    1. Super , Herr Löcke !

      ………genau meine Wellenlänge ; diesem von den Steuergeldempfängern und der veröffentlichten „Meinung“ ( = nicht die öffentliche Meinung )
      produzierten Unsinn kann man eigentlich nur mit Spott und Sarkasmus begegnen. Was vor einiger Zeit womöglich Verschwörungs Theorie war
      bringt das Qual-itätsmedium Spiegel letzte Woche auf dem Titelbild : Wuhan- Fledermäuse, die das Virologie – Institut umschwirren.
      Passend dazu etwas von Joachim Ringelnatz ( er ist einverstanden )

      ….nach J. Ringelnatz , leicht aktualisiert :

      Ich wollt` ich wär eine Fledermaus –
      eine ganz verluschte, verlauste.
      Dann hing` ich mich früh ins Bundestagshaus
      und flederte nachts und mauste
      dass es Herrn Wieler grauste !

      denn Coronaflu, Meterflies, Fledermus, Flettermaus –

      ich kann nicht mehr ….. ; das Gedicht ist aus !

      PS: Herr Löcke, darf ich Ihren kernigen Kommentar kopieren (mit Namensnennung + evtll. Bundesland) und weiterleiten ?

      1. Lieber Herr Wänke,

        wenn sich schon Ringelnatz posthum in einer Seance einverstanden erklärt – wer bin ich, dass ich Ihre Bitte abschlagen könnte? Ich komme aus NRW. Es wäre aber auch vollkommen ok, wenn Sie schreiben „John Doe/Netzfund“.

        Ich habe hier einen schönen virtuellen Ort für mich gefunden. Guter Journalismus auf vielen Ebenen, Inhalt statt Verpackung. Gleichgesinnte und Gleichfühlende, aber auch Andersdenkende, die mich fordern und mich selbst hinterfragen lassen. Das Layout ist unaufdringlich. Kein Hinweis auf die 3-minütige Lesedauer eines Artikels (soll dieser journalistische Schwachsinn eigentlich eine Ermutigung oder ein Warnhinweis sein?). Streitkultur im Forum statt pöbelnde Einzeiler plus emoji.

        Dafür bin ich dankbar. Gerne würde ich mich dafür mit einer kleinen monatlichen Spende bei Herrn Langemann erkenntlich zeigen. Das tue ich zu meiner Schande nicht, weil ich seit einem Jahr arbeitslos bin. Das geht auf mein Ego, das geht vor allem auf meinen Geldbeutel.

        Das Gedicht von Antje van der Maas (bzw. dem Menschen, den ich hinter diesem Pseudonym vermute) hat mich berührt. „Verlorene Freunde“ spiegelt meine persönliche Situation wider. Ich habe ein paar Tränen vergossen und das passiert selten. Wenn meine spontanen Gedanken dazu andere Menschen ebenfalls berühren, freut mich das. Diese Freude reicht mir. Sie dürfen es selbstverständlich wie jeder andere kopieren und damit den Mond tapezieren.

        Ein schönes Restwochenende Ihnen

    2. Wie recht Sie haben: „Wenn mir jemand ein Angebot macht und mich gleichzeitig bedroht, falls ich das Angebot nicht annehme, dann spahnt mir nichts Gutes.“
      Nun, da fällt mir auf: Dies ist das Motto = Lebens- bzw. Todeselixier der MAFIA !! – Nämlich: „Ich mache Dir jetzt ein Angebot (sic!), das Du nicht ablehnen kannst……..“

      Fazit: Zynisch-skrupellose Unmenschen, offensichtlich triebhafte Menschenschinder und Kinderquäler wie Spahn & Konsorten, nein, besser gesagt Komplizen, explizit hier in Bayern „unser“ (….) Söder, sind Gesinnungs-Mafiosi !

      Allerdings muss man dazu anmerkeln, dass solchen geistig-moralisch (!) unterbelichteten Pappkameraden (tjaaa, sie sind halt nicht die „hellsten Kerzen auf der Torte“) aufgrund vielerlei persönlicher Defizite der Zugang zur Mafia zweifellos verwehrt bleiben würde………

  17. Mich hat es mitgenommen dieses Gedicht.
    Es passt in diese Zeit, viele Freunde u. Bekannte haben sich wirklich so benommen wie es in diesem Gedicht beschrieben wird. Stehen bleiben sich in Angst zu befinden und mit untergehen an statt weg zugehen.
    Kritisch nach zufragen ist wichtig in der heutigen Zeit!
    Was kann man sagen? Ich denke dies, passt auf Euch auf!!!

  18. Ich erlebe es genau so!
    ABER, das ist zum Glück nur die eine Seite!

    Auf der einen Seite entfernt man sich von Freunden, Bekannten und sogar Familie,
    Aber auf der anderen Seite sind Kontakte, mit denen man auf einer Wellenlänge ist plötzlich viel intensiver. Ich schätze diese mir/uns gebliebenen und neuen Menschen im Leben sehr, und ich bin dankbar dafür, dass ich nicht alleine da stehe mit meiner Meinung und meinen Gefühlen.

    Kennt ihr das Buch „Die Möwe Jonathan“?
    Manchmal muss man seinen Schwarm verlassen, um sich selbst treu zu bleiben oder sich selbst zu finden, und dann findet man auch Gleichgesinnte.
    ♡♡♡

  19. In den vielen Jahren als ehrenamtlicher Hospizbegleiter, vor allem im ambulanten Bereich, also zu Hause, habe ich mehr als einmal miterlebt, wie schwere Krisen bzw. das Damoklesschwert des drohenden Todes die Spreu vom Weizen trennen half. Ja, ich bezeichne es als Hilfe, wenn man gezwungen wird, das Konzept einer Freundschaft neu zu überdenken, wenn sich die Parameter ändern. Ich habe, als Begleiter und „Freund für die letzten Nächte“ gelernt, dass der Kern jeder Freundschaft sein MUSS, den anderen/die andere bis in die letzten Facetten seines/ihres So-Seins auszuhalten. Manchmal innerlich gefestigt (durch Glauben, Liebe, Hoffnung), oft genug aber ohnmächtig ob des langen, schmerzhaften Stachels des Gevatters…
    Was (wahre) Freundschaften ausmacht, auch die notwendigerweise kurzen mit palliativ Behandelten, ist der Wille dazu, demütig (im Sinne von Mut zum Dienen) das Unabänderliche zu erdulden, mitzutragen, eben auszuhalten. Ein guter Begleiter (oder eben Freund) gibt keine Ratschläge, sondern lotst höchstens durch die Untiefen der Lebensbereiche, die er selbst durchrudert hat und nimmt sich selbst dort zurück, wo der Freund sein Lebensschiff dennoch hinlenken möchte.
    Mir selbst muss ich diese Erkenntnis (und im Dienst am Mitmenschen gibt es viele Erkenntnisse…) gerade selbst vor Augen führen, wenn einer meiner langjährigen Weggenossen, der immer aufmüpfig und speziell war und sich von niemandem etwas sagen ließ und auf die Meinung anderer pfiff, sich nun impfen ließ, weil er den Druck nicht mehr aushielt. In mir zerbricht gerade eine Welt, mein Held geht zu Boden…und dennoch: ich werde ihm die Hand reichen und was immer geschieht, ich werde für ihn da sein – wenn und wann er dies möchte. Vielleicht meinten die alten Mystiker das, wenn sie sagten, dass man die Kerzen auf dem inneren Altar umstellen muss, damit man mit dem Verstand fühlen und mit dem Herzen denken lernt.

    1. Es ist eine historische Erkenntnis gerade von uns Deutschen, dass dem totalen gesellschaftlichen Druck, den Verbrecher und Verführer bereit sind, auszuüben, nur ganz wenige Menschen widerstehen. Nicht alle Menschen sind zum Held geboren. Mitläufertum ist gerade in Zeiten wie diesen die Norm.

      Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass gerade diejenigen, die glauben, demonstrieren zu müssen, dass es den besseren Deutschen doch gibt, naiv in deren Falle tappen.

      1. Für alle, die die Aussage nicht verstanden haben:
        Während die Deutschen bzw. viele Europäer aus historischen Gründen stur nach rechts schauen, nähert sich von links ein Totalitarismus ungeahnten Ausmaßes, der auf Kosten Europas bzw. der USA mit Corona und Gleichschaltung im Gepäck die Welt unter seine totale Kontrolle bringen will. Die Medien und nicht wenige mit Wirtschaftsmacht gekaufte europäischen Angsthäschen-Politiker(innen) allen voran Merkel und Macron dienen dabei als trojanische Pferde, die totale chinesische Kontrolle immer weiter in der Welt zu etablieren bzw. hoffähig zu machen. Auch deshalb ist Merkel in China hochangesehen.

        Wenn wir uns nicht endlich auf unsere Stärke besinnen und dem neuen fernöstlichen Totalitarismus die Stirn bieten, statt Angst zum Maßstab auch unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens zu machen, verlieren wir unsere freie Welt schneller, als der bzw. die eine oder andere glauben mag. Der Impfpass ist die Eintrittskarte in diese Welt der Unfreiheit und totale Überwachung. Deshalb werde ich mir niemals einen solchen Pass ausstellen lassen. Jeder muss sich selbst entscheiden, ob er so zu Xi Jinpings Angsthäschen werden will. Dieser Personenkreis kann sich allerdings die Einbildung abschminken, er/sie hätte vor 90 Jahren zum Kreis der Helden im Sinne der deutschen Widerstandkämpfer gezählt. Die Masse hat damals kläglich versagt und sie versagt gerade wieder.

  20. Wir folgen ohne nachzudenken ob gut oder schlecht,wie kleine Kinder. Leider wird nur geschrieben und gesprochen,leider auch von denjenigen die etwas ändern könnten. Wir haben auch kein Rückgrat mehr,und mit uns Bürgern kann man alles machen. Ich bin enttäuscht von uns allen,auch die letzten sollte es klar sein das es um versuchsimpfstoff geht und keiner weiß welche gesundheitlichen Folgen jetzt oder später die impfungen haben. Gnade denjenigen die dann sich verantworten müssen.

  21. Auch wenn es nicht zu einem Streit kommt, man geht sich irgendwie aus dem Weg.
    Hat man sich vor Corona gerne regelmäßig getroffen, zum Essen eingeladen… spürt man kein Bedürfnis mehr, sich wieder näher zu sein.
    Es ist traurig, wie Politik und „Qualitätsmedien “ Menschen und Freundschaften entzweien .

    1. Ich habe das Bedürfnis vermehrt andere zu treffen, aber es sein zu lassen befriedigt ein anderes Bedürfnis nach Sicherheit, vielleicht auch nur vermeintlich und durch das Nicht-Befriedigen des sozialen Bedürfnisse fehlt mir wahrscheinlich die daraus resultierende (soziale) Sicherheit in irgendeiner Form. Aber wenn man sich dann mit anderen trifft wird das erste Bedürfnis nach Sicherheit mehr oder weniger nicht befriedigt, durch eben nicht sicher ausschließbare Sars2 Infektion für mich und andere.
      Ich glaube so oder so ähnlich geht es anderen auch.

    2. Hallo; ich empfinde genauso wie Sie. Doch was „treibt“ die Politik zu solchem Handeln?
      Was wollen die „Gesetzesgeber“ und der „Durchwink-Bundestag“ erreichen?
      Doch am Ende das „Unfassbare“?
      Und: es wird viel von zerbrochenen Familien, zerstörten Freundschaften und schweigenden Nachbarn geredet. Doch: wie findet man , finde ich , neue verlässliche Partner.

  22. Vielen Dank für diese Zeilen..
    So ist es, gehen oder weiter leiden…?
    Wer die Zeichen gesehen hat, die Verfestigung der
    Zerstörung, der hat inzwischen mehr als nur Atemnot!

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