Nicht wählen ist keine Option

Genau genommen ist zu keinem Zeitpunkt die Nichtausübung des persönlichen Wahlrechtes eine Option. Es gibt Millionen Menschen in anderen Regionen der Welt, die würden viel dafür geben, ein allgemeines Wahlrecht ausüben zu können.

Diese persönliche Meinung müssen sie natürlich nicht teilen. Vielleicht war die Versuchung der Stimmenthaltung, selten größer in diesem Land als in jenen Wochen und Monaten. Wenn Sie sich also Gedanken zur anstehenden Landtags- oder Bundestagswahl machen und zu dem Ergebnis kommen, aus Protest über die aktuelle Politik im Lande, nicht wählen zu gehen, dann zementieren Sie mit diesem Verhalten bestehende politische Verhältnisse.

Gerade dann, wenn die Gruppe der Nichtwähler auch noch stark wächst, was man am Puls des Plebs gerade leicht spüren und an den Ergebnissen jüngster Wahlen ablesen kann. 

Am Beispiel der Landtagswahlen in Baden-Württemberg kann man die Mechanik der Stimmenthaltung und der Wirkung auf die Sitzverteilung im Parlament gut zeigen.
Hier sehen Sie ein Dokument, in dem der Dipl. Mathematiker Bernd Schraudner sehr einfach veranschaulicht, welche Effekte die „Partei“ der Nichtwähler auf die jeweiligen vorherrschenden politischen Machtverhältnisse hat.
Er gibt Ihnen auch einige Denkanstöße.
Sie können das Dokument gerne downloaden.

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60 Antworten

  1. Es gibt noch die Möglichkeit das Direktmandat zu wählen, also nicht die Partei sondern den Kandidaten nur 1 Kreuz . Falls sich da was anbietet, was jeder selbst entscheiden muss. Falls die Wahlen nicht manipuliert werden, da habe ich auch meine Zweifel.
    Das Parteiensystem mit Fraktionszwang hat ausgedient und sollte durch Einzelpersonen bestimmt werden, mit einem Hebel der es ermöglicht den Kandidaten/ Mandatsträgern auch wieder schnell los zu werden , wenn er/sie sich als ungeeignet erweist. Haftung für Entscheidungen mit 3 oder 4 Jahresgehältern , keine Immunität und kein Beamtenstatus keine Diäten, Anwesenheitspflicht bei den Sitzungen. Eine Grundvergütung wie im Angestelltenverhältnis keine Nebeneinkommen.
    Volksentscheide sind mehr als überfällig, nur die Politik in der jezigen Form wird es nicht zulassen.Wir haben die Möglichkeit der Petionen nur das ist alles Augenwischerei .Wir wählen den Kanzler und alle Ministerpräsidenten nach ihrer fachlichen menschlichen Qualifikation . Lobbyisten werden alle offengelegt und auch kontrolliert. Nicht das Kapital bestimmt, sondern ein friedliches System das alle Menschen berücksichtig.
    Die Amtszeit des Kanzlers/ in ist begrenzt max. 2x 4 Jahre, dann ist Schluß, auch hier Hebelwirkung ,wenn sich herausstellt das der Kanzler/ in nicht mehr tragbar ist.
    Das sind alles Gedanken, nur die Umsetzung erfordert eine friedliche Revolution . Mit Wahlen bekommt man das vorraussichtlich nicht hin, es sei denn die Parteien schicken jetzt diese Abgeordneten in den Fokus. Es gibt sie nur wir kennen sie nicht. Doch einen schon Hans-Georg Maaßen der jetzt in den Vordergrund rückt. Ich wünsche ihm alles Gute und viel Erfolg. Ein Anfang..

  2. Sehr informativer aber zugleich ein deprimierender Bericht Herr Langemann vielen Dank

    Wie können die Nichtwähler davon ausgehen das wenn sie sich der Wahl Verweigern sich das System ändert , der Glaubt auch das
    die Sonne im Westen aufgeht ,und unsere Erde eine Scheibe ist .
    Ich Frage mich seit langer Zeit wann werden die Menschen Ihren Kopf zum Denken benützen, aber es scheint mir als wäre der Kopf nur
    dafür geeignet, das es nicht hinein regnet .
    Oder wie kommt man sonst auf so eine Schnapsidee nicht zum Wählen zugehen bzw. seine Stimme nicht abzugeben.
    Über diesen Unsinn freuen sich unsere etablierten Parteien CDU / CSU / SPD / Grüne / FDP / Linke / AFD / FW
    Die nach der Wahl ihr Spiel genauso weiter führen wie vor der Wahl, ein bisschen Heucheln wie schade es doch ist , und
    das war es auch schon .
    Der Bürger geht den Herrschaften doch am Arsch vorbei . Ob im Bundestag oder Landtag und in der EU sowieso .
    Hat einer der Parteien angekündigt die Überwachungsgesetze nach der Wahl zurück zu fahren, ????
    Unser Wahlsystem wurde 1848 erfunden , und in den Jahren hier und da ein bisschen aufgehübscht von Demokratie bis heute keine Spur.
    Zudem sollte man auch wissen das unser Wahlsystem so ausgelegt ist das die Nichtwähler dem vorherrschenden System Automatisch ihre
    Zustimmung geben,!!!!!! und es gibt doch Wahrlich genügend Infomaterial , und auch das Netz ist auch für jeder man zugänglich .

    Ich kann nur jedem empfehlen geht zur Wahl geht Wählen es gibt doch genügend klein Parteien
    auf dem Wahlzettel ,aber geht Wählen !!!!!!!!!!

    Schönen Tag noch

    1. Du solltest dich wirklich mal dringend mit Geschichte, dem System und der Situation in der wir hier stecken beschäftigen!
      Wenn „Wahlen“ etwas ändern würden, wären sie verboten. Parteien sind schlicht und ergreifend zum kontrollierten teilen der Bevölkerung da.
      Wer wählt denkt nicht, wer denkt wählt nicht. Wer wählt stimmt letztendlich zu und beerdigt seine Stimme, das einzige was er in diesem Treuhandsystem hat für weitere 4 Jahre in einer URNE. Er stimmt der Versklavung und somit der persönlichen Entmachtung zu!
      Es spielt KEINE Rolle wer in einer römisch kanonischen Re-GIER-ung sitzt, denn eine „Demokratie“ in einem Millionensystem kann nicht funktionieren da es IMMER zur Herrschaft einiger weniger über die Masse führt. Wir sollten weg von zentralistischen Regierungssystemen, dem römisch kanonischen Machthaber (Verwalter der SACHE) die Grenzen aufzeigen und wieder hin zur echten Subsidiariät. Leider versteht die Masse jedoch nicht, wer hier seit 1302 wirklich das Sagen hat, was uns fürchterliche Kriege bescherte, als wir es erkannten und ausbrachen.
      Wir haben nur eine Chance: Bewusstwerdung

      1. Danke auch von mir zu diesen klaren Worten!
        Übrigens: Es macht mich fassungslos, wenn ich sehe, mit welch selbstgefälligem Habitus manch ein „Wahlsieger“ daherkommt. Wer sich mit 30 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 66 % zum „Sieger“ erklärt, darf durchaus mal darüber nachdenken, was die anderen 70% Wähler und das Heer der Nichtwähler von ihm oder ihr hält. Insofern führt die mittelbare Demokratie zu einer Verdrehung der Realität – aber keiner nimmt daran Anstoß. Bald ist ja wieder Wahl, super.

      2. Wenn „Nichtwählen, Splitterparteienwählen, Ungültigwählen etwas bewirken würde, wäre es genau so verboten. Diese Verbotsargumentation ist meiner Meinung nach an Dummheit kaum zu überbieten.
        Mal nur ein kleines Rechenbeispiel auf Grundschulniveau: Es gibt 10 Wahlberechtigte. Diese wählen allesamt gültig und und keine Splitterparte. Partei A erhält
        4 Stimmen und somit 40% der gültigen abgegebenen Stimme.
        Wenn nun von diesen 10 Wahlberechtigten 4 der Regierungspropagande zum Nichtwählen, Ungültigwählen und Splitterparteienwählen folgen, wurden nur 6 gültige Stimmen abgegeben. Die Partei A kommt dann auf (4/6×100) aufgerundet 66,67% und hat nach meiner Kenntnis damit eine verfassungsändernde Mehrheit!

      3. Hallo Roman

        Vielen Dank für deine Belehrung zu unserer Geschichte ,zu unserem System und der Situation in der wir uns befinden.

        Wenn ich von der Geschichte dem System und Situation ausgehe, hätte ich mir Gewünscht die
        Schweizer hätten uns 1945 Besiegt.
        (Und nicht wie es nun mal geschehen ist das wir von den Alliierten Besiegt wurden . Die Deutschen gerate aus einem totalitären
        Staat entlassen, werden von der USA in Pseudo- Demokratischen System Geschult, wie Unterdrücke ich die Bürger, ein bisschen
        intelligenter als zu Nazi Zeiten. Und in den USA werden der weil die Schwarzen Versklavt ausgebeutet oder Ermordet ).

        dann würde vielleicht das Demokratieverständnis in den Köpfen der Deutschen möglicher weise etwas anders aussehen,
        wobei ich hier nicht Sagen möchte das in der Schweiz alles Gold ist was Glänzt , aber sie haben zumindest eine EU weites Demokratische
        System in dem der Bürger sich zumindest wohlfühlt, sicher nicht alle, aber mit Sicherheit besser als in unserem Staat.

        Ein System zu verändern bedeutet auch Wählen zu gehen,
        oder zu Millionen auf die Straße , aber wo sind die Millionen
        Und solange nur die etablierenden Parteien am Ruder sitzen wird sich nichts Ändern !!!!!!!!
        Ein System zu verändern bedeutet NICHT seine Stimme zu verschenken

        Schönen Abend noch

  3. Ja andere Menschen in anderen Ländern haben gar keine Wahl und das ist in mehrerer Hinsicht zu verstehen.
    Aber wir hier, was nutzt uns eine Scheinwahl zu haben, wenn wir am Ende genau wie die Menschen mit keiner Wahl, auch keine Wahl haben, sondern ein Theaterstück vollführen?
    Nur um uns ein Gefühl zu geben, wir hätten jemanden gewählt und uns somit besser zu fühlen? Denn genau dafür sind unsere Wahlen hier gemacht.
    Sie vermitteln uns die Illusion von Demokratie, dabei haben wir genau wie die Menschen ohne Wahl in anderen Ländern der Welt, auch keine Wahl.

    Das ist mehr als deutlich und seit Jahrzehnten besonders stark zu erkennen, da ja nun der Fortschritt immer schonungsloser die Zustände offenbart, die vorher noch stark verdeckt und nicht so deutlich sichtbar waren.

    Entweder wir haben eine echte Demokratie, oder wir haben eine Minderheitenherrschaft. Alles andere ist Heuchelei.
    Und ich behaupte, wir haben Letzteres und das soll bitteschön auch so bleiben.

    Unsere Grundgesetze, dann als sie genau das verhinderen sollten, was gemacht wurde, wurden einfach weggefegt und sie galten nicht mehr so richtig, weil sie unbequem für die Herrschenden waren. Jetzt spricht man von Privilegien.. also doch Sklavenhaltung mit ein paar Sonderrechten fürs stillhalten.

    Wir sollten uns nichts vor machen. Hier wird keiner wirklich gefragt, es wird von kleinen Kreisen über Medien, Politik und Systemstruktur geherrscht über den Rest, der den Reichtum dieser Leute stetig erschafft und dann weggenommen bekommt mit allerlei Trick und List und wie immer der gemachten Systemstruktur.

    Was wir brauchen wären wirkliche Demokratien und das Einhegen der Macht durch ua. Reichtumsgrenzen usw.
    Freiwillig werden die Systemspitzen das nicht hergeben. Leider muss der Mensch sich dazu zusammenschließen und sich ermächtigen und aufräumen für seine Freiheit und anschliessend daran arbeiten. Demokratie bedeutet nacher sich immer ein wenig mit den Dingen befassen, mitzudebattieren, um Entscheidungen über sein eigenes Leben in einer neuen Gesellschaftsform, zu treffen.
    Die Sache anderen überlassen, ist sehr schnell wieder Fremdbestimmung..

    Wenn wir nicht wählen, legetimieren wir nicht mehr die sogenannten Repräsentanten unserer (Schein)Demokratie. Die Menschen müssen ihren Unmut ja irgendwie zum Ausdruck bringen eine Änderng erzwingen.

    Ja wir können aber besser aus dem Kreis der Einheitspartei dann die Farbe des Zaunes wählen der uns umgeben wird und dann glauben, wir haben dieses Mal die „Richtigen“ gewählt und am Ende passiert nichts, weil die Richtigen ebenso nur aus dem Kreis der Machtzentren kommen. Sie tragen halt andere Farben auf der Flagge und simulieren die Auswahl, die in Wahrheit nicht da ist.
    Deswegen passiert auch nichts wirklich und es geht immer weiter in Richtung totalitär, diktatorisch, faschistisch und Mittelalter mit Königen und so.

    Die Leute warten immer auf den guten König.. aber wir gehen immer tiefer in die moderne Knechtschaft, grad so an der Grenze vorbei in die Sklaverei, wobei diese ja Stückweit schon existiert, auch wenn es gut getarnt ist.

    1. Oh ich sehe gerade, ich habe recht viele Fehler eingebaut hehe…

      Man möge mir vergeben. Ich nehme es in den Kommentarspalten und entspannten Forengesprächen oftmals nicht so genau und klatsche den Text so mehr oder weniger einfach hin.
      Ich gebe zu, es wirkt etwas stümperhaft dummlich 😉
      Ich versuche es etwas genauer zu nehmen, beim nächsten Mal, versprochen 🙂

      Außerdem wollte ich noch meinen Dank ausprechen für Herrn Langemann und dem Team drum herum, für die stetige Aufklärungsarbeit und Energien die dort hineinfließen.
      Ohne den Aufklärungsjournalismus und ohne die vielen Whistleblower und Leute mit Mut die Wahrheit auszusprechen, würde dieser stetige Erwachungsprozess sicherlich nicht stattfinden.
      Ich hoffe auf die Zukunft. Die Vernetzung und dessen Chancen, haben uns in relativ kurzer Zeit, sehr weit gebracht und das mit doch zunehmender Geschwindigkeit.
      Je schlimmer die Zustände, desto mehr sind die Menschen bereit anderen zuzuhören und sich einer Änderung zu öffnen.

      Bleiben wir alle am Ball und kommen hoffentlich friedlich ans Ziel.

      1. Hallo Olaf,
        du hast es genau erkannt. Das Wählen macht keinen Sinn, weil wir keine Wahl haben. Was wäre, wenn keiner Wählen würde? Dann würde sich etwas bewegen. Wir würden das System entwurzlen.

        1. Denke so einfach wird es nicht klappen….gibt wohl noch zu Viele, die das nicht kapieren mit der nicht vorhandenen Wahl…. und wenn nur wenige wählen kommt es halt, wie die Wenigen entscheiden…

      2. Das passiert im Eifer 😉 Ich denke, ich habe Dich trotzdem verstanden. Parlamentarismus ist das Gegenteil von dem, was in der Antike als Demokratie verstanden wurde. Sich vertreten zu lassen ist nicht gleich mitreden.

        Die »repräsentative Demokratie« ist eine Entwicklung der französischen bürgerlichen Revolutionäre und der amerikanischen Verfassungsväter (Hamilton, Madison, Jay). Sie hatten das Ziel, das Zusammenleben Menschen in großen Flächenstaaten, in Form einer Republik, zentralistisch zu organisieren und den Machterhalt der Eigentümer und Besitzenden zu sichern. Dafür sollten die Eigentums- und Besitzlosen, also die Mehrheit der Menschen, ausdrücklich vom direkten Regieren abgehalten werden (Madison in Federalist 63: » … the total exclusion of the people in their collective capacity from any share in the government.«). Eine direkte »Volksherrschaft« wurde verhindert. Demokratie im klassischen Sinn war nie vorgesehen (Abbé Sieyès am 7. September 1789 – Rede zur Frage des königlichen Vetos). Man wusste also ganz genau, dass »repräsentative Demokratie« absolut nichts mit den Ideen der klassischen Demokratie zu tun hat.

        Den meisten Menschen ist nicht klar, was sie eigentlich betrauern, wenn sie nun in einer Krisensituation sagen, dass sie die »Demokratie« wieder haben wollen oder denken, dass sie mit Wahlen etwas bewirken können. Diese Art von »Demokratie« macht(e) Kriege, Wirtschafts- und Finanzkrisen, Hunger, Obdachlosigkeit, Tierquälerei und die Zerstörung des Planeten möglich. Und all diese Dinge beruhen auf dem »Wissen« und Handeln von Experten in Politik, Ökonomik, Juristik und auch Naturwissenschaften. Die »einfachen« Menschen, ausgeschlossen vom Regieren, tragen keine Schuld. Aber sie haben die Verantwortung, dem Treiben ein Ende zu setzen.

      3. Hallo Olaf,

        ich stimme dir zu. Vielleicht ist jetzt auch die richtige Zeit, das System zu hinterfragen und sich eventuell von der größten Religion aller Zeiten gedanklich zu lösen: Der Glaube an Herrschaft! Wer sagt denn, dass wir eine Regierung brauchen? Es sind die Regierenden selbst, da sie sonst keinen Job hätten. Ich bin der Überzeugung das „nicht wählen“ die einzige Option ist!!! Bevor gleich alle Fragen, wie soll das denn funktionieren, also mit alternativlos argumentieren, würde ich als Gegenfrage stellen, wie weit hat uns das System indoktriniert, das wir noch nichtmal mehr Mut haben eine andere Welt zu denken.

        Einen schönen Sonntag noch!

  4. Bedauerlicherweise kann ich als Wählerin in einer Großstadt in Hessen, die sich pflichtbewusst zum Wählen-Gehen entschieden hat, nun ungekehrt nicht einmal die Wahlergebnisse finden!
    Selbst auf HR-Info, ansässig in Frankfurt a.M., am Dienstag und Mittwoch keine einzige Erwähnung in den Nachrichtenblöcken zum Ausgang der Wahlen!
    Auch nicht im Internet-Auftritt des Senders! Dasselbe bei dem Privatsender FFH.
    Offensichtlich ist es für unsere ÖR-Redaktionen schlichtweg nicht der Rede wert, wie sich die Wählerschaft der heimatl. Kommunen zur Demokratie positioniert.
    Unfassbar!

  5. Vor dem Hintergrund dieser Analyse zur Bedeutung der „Partei der Nichtwähler“ wäre es aber wichtig, die Beweggründe für Entscheidungen, nicht wählen zu gehen zu ermitteln. Wie wäre es mit einer Umfrage, die sich direkt an Nichtwähler richtet?

  6. Für die alten Athener waren Wahlen kein Merkmal der Demokratie. Für Wahlen benötigt man Kandidaten, die müssen sich in irgendeiner Weise hervorgetan haben und bekannt sein, damit sie überhaupt eine Chance haben. Der Besitz von Geld ist ebenfalls vorteilhaft. Dem Wähler wird also eine Auswahl von Personen präsentiert, die es schon vor der Wahl mehr oder weniger weit gebracht haben und jetzt damit werben, sie seien die für das Amt am besten Geeigneten. „Der Beste“ heißt auf (Alt-) Griechisch „aristos“. Die Herrschaft der Besten war im alten Athen die Aristokratie.

    Von einer Herrschaft des Volkes („demos“) kann nach dieser Auffassung nur dann gesprochen werden, wenn die Repräsentanten der Bürger tatsächlich einen mehr oder weniger repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung darstellen. Erreichen lässt sich das bei ausreichend großer Zahl der Repräsentanten durch das Losverfahren. Das Mitglieder des wichtigsten politischen Organs der attischen Demokratie, des Rates der 500, wurden durch das Los bestimmt. Ich denke, mit den heutigen technischen Möglichkeiten sollte sich dieses Verfahren auch und gerade in einem hoch technisierten Land verwirklichen lassen. Über Details müsste man sich einigen, vor allem darüber, aus welchem Personenkreis gelost wird – aus der gesamten Bevölkerung oder nur aus Personen, die sich dazu bereit erklärt haben?

    All das heißt nicht, dass es gar keine Wahlen geben sollte. Dort, wo es darauf ankam, dass der Amtsinhaber tatsächlich nach Möglichkeit der Beste war, wurde auch im alten Athen aus einem Kandidatenkreis gewählt, Perikles zum Beispiel 15 mal in Folge zum Strategen (Heerführer). Auch in unserer Zeit könnte die Staatsführung gewählt werden.

    Ein echtes Losparlament würde tatsächlich die Bevölkerung repräsentieren. Parteien könnte und würde es trotzdem geben, doch ihre Allmacht wäre gebrochen. Natürlich hätte die große Mehrheit der Abgeordneten keine politische Erfahrung, aber das wäre in meinen Augen eher ein Vorteil als ein Nachteil. Näheres zu diesem Thema: Florian Felix Weyh, Kursbuch 174 (Losen statt wählen: Warum wir unsere Parlamente auslosen sollten).

    Wie alles in unserer Welt ist auch dieses Konzept nicht vollkommen. Aber es hat gegenüber dem Wahlsystem viele Vorteile, die jedenfalls für mich die Nachteile überwiegen. Freuen würde ich mich schon, wenn einmal eine breitere Diskussion darüber in Gang käme. Ich weiß, diese Hoffnung ist unrealistisch, aber das war die Hoffnung auf den Mauerfall auch.

  7. So lange man die bestehenden Gesetze nicht ändert wird es keinen Unterschied machen wen man wählt.
    Die Luft da oben infiziert jeden gewählten,
    Macht- und Geldgier bestimmen den Kurs.
    Ich erkenne keine Gesunde Entwicklung in der Bevölkerung. Im Gegenteil, mehr kranke Menschen, Obdachlose und Preiserhöhung wo man hinsieht. Immer wieder wird man mit Problemen konfrontiert, der normale Bürger wird an seelische Erschöpfung sterben.
    Soviel Macht sollten und dürften eine Handvoll Menschen niemals besitzen.
    Ich Persönlich habe seit min. 20 Jahren keine Verbesserungen in Deutschland beobachten können das dem Volk wirklich nützlich gewesen wären.
    Ich Persönlich würde darauf bestehen das einige Gesetze geändert werden um optimale Voraussetzungen zu schaffen damit Politiker nicht beeinflussbar sind und nicht gekauft und bestochen werden können.
    Politiker werden von der Mehrheit des Volkes gewählt um mit reinem Gewissen und bestem Wissen zur Zufriedenheit des Volkes zu agieren.

  8. Das Problem ist nicht so einfach erklärbar. Ich bin überzeugter Nichtwähler. Nicht weil ich eine Abneigung gegen Demokratie hege, sondern weil ich den Parteien-Parlamentarismus ablehne. Ich erkenne die Spielregeln nicht an, die ich weder selbst beschlossen habe noch ändern kann. Ich wurde einfach hinein geboren. Ich stehe dafür die Spielregeln zu ändern. Vielleicht mehr in Richtung der klassischen Demokratie, welche Wahlen, Parteien, Parlamente oder Immunität nicht kannte. Vielleicht in Richtung einer Heterarchie.

    Dem System sind Nichtwähler nur so lange dienlich, wie sie die Minderheit ausmachen. Nimmt man an, dass noch ein Rest Demokratie existiert, die sich am Mehrheitsprinzip orientiert, und eine große Mehrheit sich der aktuellen Wahldemokratie verweigert, fehlt den Wählern und Gewählten die Legitimation. Es müsste dann über andere Regeln debattiert und entschieden werden.

    Man kann das oben angeführte Problem also auch von einer anderen Seite betrachten.

      1. In meinem Sinn. Es kommt doch darauf an, welche Probleme man sieht und welche Ziele man verfolgt. Ich denke, dass Politik ein gewaltiges Ablenkungsmanöver ist, damit sich Menschen nicht mit radikalen Fragen beschäftigen. So treibt man eine Sau nach der anderen durchs Dorf und lässt die Menschen vergessen, dass eigentlich das ganze Dorf auf Sand gebaut wurde.
        Ich möchte nur kurz auf zwei Themen hinweisen.

        Man stelle sich ein Mensch wäre sehr wohlhabend und käme auf die Idee, Deutschland, einen anderen Staat oder die Erde kaufen zu wollen. An wen müsste er sich wenden? Wer hätte das Recht, mit ihm zu verhandeln oder einen Kaufvertrag abzuschließen? Warum? – Ich vermute, dass viele Menschen sagen würden, dass dies nicht geht. Denn Deutschland, ein anderer Staat oder die Erde haben keinen Eigentümer, der darüber bestimmen kann. Niemand habe das Recht. Somit wäre dies alles keine Verhandlungssache und unverkäuflich. Wenn dies zutrifft, ist auch jeder einzelne Quadratmeter unverkäuflich. Es gibt also für den Handel mit Grund und Boden (inklusive der Ressourcen) des Planeten keine rechtliche oder wissenschaftliche Grundlage. Es ist ein Akt der Willkür.

        Kein Mensch kann und darf einen anderen Menschen kaufen. Ein Menschenleben ist nicht verhandelbar und unverkäuflich. Daraus ergibt sich, dass auch jede einzelne Stunde eines Menschenlebens unverkäuflich ist. Man kann von etwas, was unverkäuflich ist, keinen Preis ermitteln. Schaut man nun aber in den Alltag passiert genau das. Was den meisten Menschen nicht klar ist ist (weil es natürlich nirgendwo gelehrt wird), dass ein Arbeitsvertrag einen Mietvertrag abbildet, in dem der Mensch selbst das (Miet)Objekt ist und sich selbst zur Sache macht. Dieser Vertrag hat seine Wurzeln im Denken der Antike (und davor), in der ein Menschenleben gehandelt werden konnte. Im römischen »Recht« gab es das locatio conductio operarum, welches dem modernen Arbeitsvertrag entspricht. Abgeleitet wurde es von der Sklavenvermietung (locatio conductio rei). Heute ist das natürlich alles aufgehübscht durch bezahlten Urlaub, bezahlte Krankheit, Gewerkschaften, Betriebsräte und und und. Im Kern bleibt aber trotzdem das Geschäftsmodell Lebenszeit gegen Geld. Und nicht nur das. Das Mietobjekt ist gleichzeitig verpflichtet für die Zeit der Miete oder auch darüber hinaus seine Freiheitsrechte abzutreten und Weisungen und Befehle zu befolgen. (Beobachtet man aktuell in aller Deutlichkeit in der Corona-Krise, wenn Menschen sich nicht trauen, ihre Meinung zu äußern, weil sie sonst ihren Job riskieren.) Menschen sind aber im System gezwungen sich für ein Einkommen zu vermieten. Moderne Teilzeitsklaverei. Man ist seit Jahrtausenden im menschenunwürdigen »Lebenszeit gegen Geld«-Modell gefangen. Welches ebenfalls keine wissenschaftliche Grundlage besitzt und auf Willkürlichkeit beruht.

        Beide Gedanken weisen darauf hin, dass das gegenwärtige gesellschaftliche System auf Willkür basiert. Daran haben auch Parteien und Parlamente nichts geändert. Es gibt gesetzliche Grundlagen, aber keine empirisch wissenschaftlichen.

        Nun liebe Theresia, Sie sehen, ich denke sehr radikal. Und vielleicht sind meine Gedanken ein wenig überraschend. Ich beschäftige mich nicht mit Politik in dem Sinn, welche Partei wohl die beste für mich und meine Interessen sei. Warum sollen fremde (, ideologisch geprägte) Menschen, mit eigenen Lebensinteressen, über mein Leben entscheiden dürfen und Macht über mich ausüben? Einer oder viele ist dabei völlig egal. Mit Politik kann man vielleicht Krisen überwinden, aber Dilemma wird man nicht auflösen. Die Gesellschaft befindet sich seit Jahrtausenden in einem Dilemma.

        Natürlich, habe ich Ideen, wie man versuchen könnte das Dilemma mittelfristig aufzuheben. In Anbetracht der Komplexität, der von mir angeführten Probleme, sollten Sie nicht erwarten, dass ich diese im Rahmen eines Kommentars in einem Blog darlege. Das würde diesen Rahmen sprengen. Ich kann aber verraten, dass Parteien, Parlamente, Politik und Wahlen nicht unbedingt dazu gehören.

  9. Für mich war schockierend, dass Viele aus Protest die Grünen, oder AfD gewählt haben.
    Nur, ist DAS tatsächlich die Alternative, die wir uns wirklich wünschen?
    Ich würde mir wünschen, die neu gegründeten Parteien würden sich zu einer einzigen Partei zusammenschließen…. .
    Gemeinsam ist man viel stärker um etwas zu bewegen und zu verändern zu können.
    Was würde wohl geschehen, wenn die Wähler, die aus Protest oder gar aus Verzweiflung die Grünen oder die AfD gewählt haben die neue demokratische Partei, der unsere Menschenrechte und Grundrechte wichtig sind, wählen würden?
    …wenn sich die Stimmen auf mehrere neue Parteien verteilen, würde man womöglich nicht einmal die 5% erreichen…
    Nicht zu wählen ist der größte Fehler, den man in dieser Situation begehen könnte… .
    Es kommt auf jede Stimme an.!
    Wenn Herr Söder sich vorstellen kann, die Grünen ins Boot zu holen, dann kann man ahnen was das bedeuten wird…. .

    1. Koennen Sie mir ein Argument auffuehren, welches gegen die AfD sprechen wuerde? Warum „schockiert“ Sie diese Partei so sehr? Ich frage nur aus Interesse, waehlen kann ich ohnehin nur im September, da ich nicht in D. wohnhaft bin.

  10. Horst Seehofer sagte, das Interview ist auf YouTube einsehbar, und mich wundert wie viele das nach Corinna immer noch nicht begriffen haben: Konzerne bestimmen die Politik. Das müsste nach C, und besonders seit der Impfpropaganda, jedem dämmern….

    1. Nein ungültige Stimmen zählen nicht. Es gibt viele Wähler, die einen Namen auf dem Stimmzettel streichen oder irgendwelche Zusätze vorehmen. Dies in der Hoffnung, einer Meinung oder Protest Ausdruck zu verleihen. Das führt leider auch zu einer ungültigen Stimme. Insgesamt wählen die Nichtwähler die stärkste Partei.

  11. Ich denke auch, dass man sein Kreuz bei „dieBasis“ setzen kann. Alle anderen im Bundestag vertretenen Alt-Parteien sind doch schon lange nurmehr eine wirtschaftliche Einheitspartei. In „dieBasis“ findet man keine der üblichen „Politik-Darsteller“ und diese Bewegung (das Wort „Partei“ mag ich hier nicht anwenden) kann aufgrund ihrer Struktur und ihren Zielen vieles zum Guten verändern. Das Problem sehe ich in der Informationsbeschaffung der Menschen. Zu viele sind einfach immer noch zu bequem, sich selbst aktiv zu informieren und kommen aus ihrer Komfortzone nicht heraus – es geht ihnen offensichtlich noch zu gut und sie haben den mehr als deutlich hörbaren Schuss noch nicht gehört oder ignorieren ihn. Wenn das mal gutgeht……

  12. …wenn man sich aus Verdrossenheit nicht einbringt, wird das, was die Verdrossenheit begründet größer – und die Verdrossenheit verstärkt. Das zeigt diese Aufstellung sehr deutlich. Es hat etwas masochistisches, nicht wählen zu gehen weil einem alles stinkt – der Gestank wird dadurch eben nur schlimmer…

  13. Ich werde nicht wählen gehen. Es ist absurd welche Bedeutung man der Auswahl dieser „Politiker“ beimisst und das überhaupt noch Poltik zu nennen…
    In Amerika hatten wir doch eine unglaublich hohe Wahlbeteiligung und jetzt?
    Ich fände es schön, wenn Menschen aus der „Partei Nichtwähler“ zufällig ausgewählt werden und verpflichtet sind 4 Jahre im Bundestag zu sitzen. Aber demokratisierende Gesetze werden nicht entschieden. Egal welche Partei, die Demokratie wird nicht ausgebaut.

  14. Lieber ein kleineres Übel wählen, als ein großes ertragen.
    Bitte geht wählen!
    Wenn ihr nicht wisst, wen – gebt eure Stimme der / dem „Aussichtslosen“.

  15. Das kann man auch anders sehen. Das Argument „woanders ist es schlimmer“ ist Ihnen nicht würdig. Aber darum soll es nicht gehen. In einer gesunden (Parteien)-Demokratie gebe ich Ihnen vielleicht sogar recht (gerade wegen der „Mechanik“ in diesem System). Aber man kann heute weder von einer Demokratie noch von funktionierenden Partien sprechen. Prinzipiell bin ich der Meinung dass die Enthaltung eine valides Abstimmungsverhalten in einer Demokratie darstellt (eine Demokratie muss ja nicht unbedingt einer Parteiendemokratie sein). Zum anderen bin ich der Meinung dass man aus Protest durchaus einen größeren Effekt durch Enthaltung erzielen kann, wenn es keine wählbaren Alterantiven gibt. Es mag sein dass es technisch gesehen duzende kleine Partien gibt die programmatisch eine Alternative böten, aber diese zu wählen hat in der Praxis den gleichen Effekt wie die Enthaltung. Philosophisch gesehen kann eine Enthaltung ja auch der Protest gegen das Parteiensystem sein (nicht notwendiger weise gegen die Demokratie). Wer das derzeitige Angebot ablehnt, der muss es auch ausdrücken können. Das tun m.E. die Nichtwähler.

  16. Was würde passieren wenn 50% der Stimmen oder mehr auf „Andere“ Parteien fallen?
    Einige wenige Kleinstparteien würden vielleicht die 5%Hürde schaffen und es wäre ein mehr als deutliches Protest-Statement, das die Medien nicht wegdiskutieren könnten.
    Was man da wählt kann einem fast schon egal sein, da der Einfluss der Kleinstparteien ja am Ende trotzdem überschaubar bleiben würde.

      1. Der Gedanke dahinter ist ja, dass die Welt den Bach runter geht und wir mit Wahlen daran etwas ändern könnten. Das stimmt nicht. Es wird uns aber seit Schultagen vorgelogen, damit wir das Gefühl haben, wir könnten an Politik partizipieren. Es gibt viele Apfelbäumchen, die man pflanzen kann. Wählen gehört nicht dazu, aber es vermittelt das Gefühl etwas Gutes getan zu haben. Es ist wie regionales Fleisch bei Aldi kaufen: Tierfolter vom Bauern um die Ecke, aber mit einem besseren Gefühl, weil es regional ist, also die CO2 Bilanz schont (obwohl das Futter von weit her kommt) und der Bauer gefördert wird. Clemens Arvey hat dazu mal – zu den Bio Supermarkt Marken – ein gutes Buch geschrieben. Man fühlt sich gut. Hat das Gefühl, der Welt etwas Gutes getan zu haben, in Wirklichkeit hat man nichts getan. Es geht um das Gefühl.

  17. Ich erinnere mich bei den Thema gern an den Politikunterricht in meiner Oberstufe. Unser Lehrer war politisch sehr engagiert und sagte Zitat“…ihr werdet nie eine Partei finden mit der ihr 100 Prozent konform seid, aber vielleicht gibt es eine mit der ihr zu 60-70% dacore geht…“.
    In dem Sinne einfach Mal die Parteienlandschaft checken.
    MFG

  18. Bei dem Thema wählen kommt einem der Kreis in den Sinn
    Welchen Unterschied bieten denn die Parteien… Ich sehe da keinen.
    Egal welche Partei, es scheint, keine setzt sich für den Menschen/Bürger ein.
    Adenauer … Brand … und weitere, da ging man noch gerne zur Wahl
    Heute wählt man Leute in der DDR aufgewachsen sind zum Kanzler, oder Bankkaufmann der zum Chef über Gesundheit darstellt, Familienmama als Chef vom Militär. Als Bürger der um sein Brot arbeiten muss suche ich da verzweifelt den Ausweg im Kreisverkehr

    1. Ich finde es interessant, dass Wähler glauben – sich einbilden – sie würden politisch partizipieren, obwohl das doch offensichtlich nicht der Fall ist. Und dass behauptet wird, nicht wählen sei Politikverdrossenheit. Auch das stimmt nicht. Politisches Engagement kann vielfältig stattfinden, zb durch gemeinsames Lockdown brechen, also Verweigerung, alternative Systeme, wie die GLS Bank, alternative Schulen usw.. aufbauen. Wählen ist eine sehr bequeme, fast faule, Art zu glauben, man beteilige sich und dennoch das alte Leben in einem untragbaren System weiter zu leben, nicht an sich und dem Leben zu verändern, mitzumachen und „die da oben“ machen zu lassen…..oder darauf zu warten, dass sie machen.

      1. Das stimmt. Amazon abwählen und von einer „großen Qualitätsbank“ z.B. zur GLS wechseln. Das sind, glaube ich, gute Ansätze.
        Habe kürzlich bei einer kleinen Buchhandlung mehrere Bücher bestellt, Lieferung klappte nicht. Nach Telefonat mit der Buchhandlung und dem Verweis darauf, dass sie schon etwas konkurrenzfähig gegenüber Amazon sein müssten kam ein Anruf von der Chefin mit Entschuldigung und dem Versprechen, es besser zu machen. Jetzt klappt es auch dort. Geht doch 🙂

        1. Ich glaube, viele verstehen keine Machtstrukturen, informieren sich auch nicht und glauben an einer Pateiensystem, eine Art der Demokratie, die es nie gegeben hat, die uns aber in den Medien und in Schule vorgekaukelt wurde. Wer sich die Mühe macht, nach Germany und Billy Boy zu googeln, der sollte sein Weltbild dezent korrigieren. Allerspätestens jetzt. Ich denke, das ist die eigentliche Krise. Der Virus ist nicht Conny, sondern die Krise – auf beiden Seiten – Wie man dachte, wie die Welt aufgebaut ist, dass uns seit Schultagen so viele Lügen eingetrichert wurden.

          Es ist bequemer darauf zu warten, dass „die da oben“ den Lockdown aufheben, als ihn zu brechen. Es ist bequemer auf die Politiker zu warten. Das wird aber nicht passieren.

          Ich steige auch immer mehr aus dem System aus und investiere mit meinem Geld und meiner Arbeit sinnvolle Alternativen. Jetzt seit Conny hat sich das nochmal bei mir verschärft. Sie leben von uns, nicht wir von ihnen.

          Wenn zb die Unternehmen sagen, nur mit der Impfung darfst du bei uns einkaufen, zu uns ins Theater, fliegen und 80% verweigern Impfung…..wir sind die Mehrheit…..

          Ich denke, dass Geld die Schwachstelle des Systems ist, aber man kann natürlich auch sonst noch viel tun.

          Ich habe mir schon damals im Altenheim gedacht – und ich denke das auch heute noch – warum machen die Pfleger diesen unterbezahlten Knochenjob mit, in menschenverachtenden Verhältnissen? Wenn 60-70% Ihre Arbeit deutschlandweit niederlegen – was natürlich ein Prozess ist, natürlich geht das nicht von heute auf morgen – fällt das System Altenheim in sich zusammen. Die Heimleitung kann den Laden nicht alleine am Laufen halten. Das zwingt zur Veränderung.

          Mich hat die Szene aus V wie Vendetta fasziniert, als V, der Freiheitskämpfer, am 4. Juli dabei war die komplette Regierung abzumurksen, die den Menschen verboten hat den Tag der Freiheit zu feiern. Die Menschen gingen trotz des Verbotes massenhaft mit Vs Masken auf die Straße, also aussahen wie er, und kletterten über die Absperrungen. Die Kamera zeigte ein Meer an Menschen, maskiert als V, dem Freiheitskämpfer, unterdrückt von wenigen Tyrannen. Die aber den Soldaten keinen Befehle zu schießen gaben, weil die dabei waren über den Jordan zu gehen…..es zeigte die Macht des Volkes.

          Und obendrein ist echte Veränderung meiner Meinung nach eine Bewusstseinsveränderung, das Wachsen, das Lernen. Darauf fußt die äußere Veränderung.

          Wir sind dazu erzogen worden, nur nach Außen zu starren, meist nach oben: Den Lehrer, den Arzt, die Regierung. Aus der Richtung kommt keine Veränderung.

          Und jeder, der sich über Event 201 informiert hat und das BMI Strategiepapier gelesen hat, weiß dass die Kanzlerin der Kriecher-Herzen sehr wohl weiß, was sie tut. Es sieht planlos aus. Das ist es aber keineswegs.

        2. Ich glaube, viele verstehen keine Machtstrukturen, informieren sich auch nicht und glauben an einer Parteiensystem, eine Art der Demokratie, die es nie gegeben hat, die uns aber in den Medien und in Schule vorgekaukelt wurde. Wer sich die Mühe macht, nach Germany und Billy Boy zu googeln, der sollte sein Weltbild dezent korrigieren. Allerspätestens jetzt. Ich denke, das ist die eigentliche Krise. Der Virus ist nicht Conny, sondern die Krise – auf beiden Seiten – Wie man dachte, wie die Welt aufgebaut ist, dass uns seit Schultagen so viele Lügen eingetrichert wurden.

          Es ist bequemer darauf zu warten, dass „die da oben“ den Lockdown aufheben, als ihn zu brechen. Es ist bequemer auf die Politiker zu warten. Das wird aber nicht passieren.

          Ich steige auch immer mehr aus dem System aus und investiere mit meinem Geld und meiner Arbeit sinnvolle Alternativen. Jetzt seit Conny hat sich das nochmal bei mir verschärft. Sie leben von uns, nicht wir von ihnen.

          Wenn zb die Unternehmen sagen, nur mit der Impfung darfst du bei uns einkaufen, zu uns ins Theater, fliegen und 80% verweigern Impfung…..wir sind die Mehrheit…..

          Ich denke, dass Geld die Schwachstelle des Systems ist, aber man kann natürlich auch sonst noch viel tun.

          Ich habe mir schon damals im Altenheim gedacht – und ich denke das auch heute noch – warum machen die Pfleger diesen unterbezahlten Knochenjob mit, in menschenverachtenden Verhältnissen? Wenn 60-70% Ihre Arbeit deutschlandweit niederlegen – was natürlich ein Prozess ist, natürlich geht das nicht von heute auf morgen – fällt das System Altenheim in sich zusammen. Die Heimleitung kann den Laden nicht alleine am Laufen halten. Das zwingt zur Veränderung.

          Mich hat die Szene aus V wie Vendetta fasziniert, als V, der Freiheitskämpfer, am 4. Juli dabei war die komplette Regierung abzumurksen, die den Menschen verboten hat den Tag der Freiheit zu feiern. Die Menschen gingen trotz des Verbotes massenhaft mit Vs Masken auf die Straße, also aussahen wie er, und kletterten über die Absperrungen. Die Kamera zeigte ein Meer an Menschen, maskiert als V, dem Freiheitskämpfer, unterdrückt von wenigen Tyrannen. Die aber den Soldaten keinen Befehle zu schießen gaben, weil die dabei waren über den Jordan zu gehen…..es zeigte die Macht des Volkes.

          Und obendrein ist echte Veränderung meiner Meinung nach eine Bewusstseinsveränderung, das Wachsen, das Lernen. Darauf fußt die äußere Veränderung.

          Wir sind dazu erzogen worden, nur nach Außen zu starren, meist nach oben: Den Lehrer, den Arzt, die Regierung. Aus der Richtung kommt keine Veränderung.

          Und jeder, der sich über Event 201 informiert hat und das BMI Strategiepapier gelesen hat, weiß dass die Kanzlerin der Kriecher-Herzen sehr wohl weiß, was sie tut. Es sieht planlos aus. Das ist es aber keineswegs.

          1. Danke fuer Ihren Beitrag. Ich gebe Ihnen absolut Recht. Der Grund weshalb der buergerliche Aufstand noch weit entfernt ist, ist der folgende: Die Menschen haben noch etwas zu verlieren. Sie muessen das Haus abbezahlen, den Kuehlschrank fuellen, sie haben noch Zukunftsperspektiven. Erst wenn sie einsehen, dass ein gesellschaftlicher Aufstieg nicht mehr moeglich und ein Abstieg sehr wahrscheinlich ist werden sie reagieren. Dann stehen sie mit dem Ruecken zur Wand. Moechte man eine Revolution entfachen braucht man die Jugend(ebenfalls an anderer Stelle ausgefuehrt). Diese ist in heutigen Zeiten aber regierungshoeriger denn je.

  19. Nichtwählen ist tatsächlich keine Option. Jedoch ist die Alternative wenig befriedigend, denn man hat die Wahl zwischen „Pest“ und „Cholera“.

    Parteien wie „Die Basis“ oder „Wir 2020“ werden noch nicht einmal namentlich aufgeführt, geschweige denn sind sie in der Nähe der 5%Hürde.
    Die anderen Parteien vertreten den Willen des Volkes nicht, sondern vertreten ohne Diskussionen ihre eigenen Vorstellungen.

      1. Das Besatzerstatut besagt, dass die Fremdverwaltung allein durch die Wahlen vom Wähler akzeptiert wird. Bei unter 50% Wahlbeteiligung wäre dies hinfällig denn dann gäbe es ein rechtliches Problem. Das Besatzerstatut wäre ungültig.
        Wichtig ist nicht was gewählt wird sondern die Wahlbeteiligung.
        Deswegen ist es den Eliten so wichtig dass die Wahlbeteiligung hoch ist. Es geht den Besatzungsmächten nur um die Akzeptanz.
        Deshalb z.B. war auch die Gründung der AfD so wichtig,
        nämlich um die Menschen an die Urnen zu bekommen.
        Um die 50% Wahlbeteiligung zu erreichen!
        Die ansteigenden Nichtwähler zahlen sind für das System gefährlich. Mit deinem Wahlgang hälst du das System am laufen und legitimiert es.

        1. Interessant. Das wusste ich gar nicht. Ein Grund mehr nicht wählen zu gehen.
          Aber jeder, der sich mit den Hintergründen, den Hintermännern, Finanznetzwerken zb, der Krise beschäftigt, kann doch nicht aller ernstes glauben, die deutsche C Politik liege in der Hand der Kanzlerin der Herzen und eine andere Partei hätte es anders gemacht.

        2. Dieses Besatzerstatut hat durchaus etwas charmantes.
          Wie würde es aber in der Anwendung funktionieren, weiß man das?
          Angenommen, die Wahlbeteiligung liegt unter 50 %… gibt es dann erneut eine Wahl?
          Wie oft würde das wiederholt werden (können)?

  20. Egal wie miserabel unsere Demokratie mittlerweile ist, habe ich dazu eine klare Meinung: solange ich nicht in einer Diktatur leben muß, ist es meine verdammte Pflicht wählen zu gehen. Sollte ich keiner einzigen, auch keiner kleinen und/oder neuen Partei meine Stimme geben können (damit ist jedoch kein ‚besser als Nichts‘ gemeint!), dann wähle ich eben ungültig.

    1. Ob diese Parteien auf den Wahlzetteln stehen werden können sie eigentlich doch noch gar nicht!t wissen. Und selbst wenn sie draufstehen haben Sie auf deren Homepage schon einmal etwas von deutlich von den Grünen /lLinken abweichenden Programmen gelesen , tut mir leid ich nicht
      Es gibt viele Parteien die die 5 % Hürde vermutlich nicht erreichen werden, sie stehen trotzdem auf dem Wahlzettel . Oder gibt es bei der diesjährigen Wahl eine neue Regelung????

      1. Ich habe es so verstanden, dass diese Parteien nicht im Wahlergebnis aufgeführt sind sondern eben nur – vermutlich – unter der Rubrik „Sonstige“.

    2. „Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur aufwachen“
      …oder „wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten“

  21. Massive Abstimmungen für eine kleine Partei mit einem Anti-Establishment-Programm, können die notwendige Destabilisierung bewirken um den Menschen die Macht zurückzugeben.

    Aber pass auf, vertraue den Neuankömmlingen nicht: Tsipras hat der EU viel mehr gegeben, als sie verlangt hatten, er ist ein Verräter und so wird auch der neue Handlanger ihres Kandidaten sein.

  22. Guten Abend,
    dass sich wieder viele enthalten ist sehr schade.
    Genau in diesem Jahr hätten mehr, mehr vielleicht bewirken können.
    Ich werde persönlich an der Urne erscheinen im September und meine Stimmen abgeben.

    Danke fürs Teilen und immer wieder gute Recherche, Top:-)

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