Brief eines Polizeibeamten an eine Freundin im Schuldienst

Sollte ich einen anonymisierten Brief eines erfahrenen Polizeibeamten, im gehobenen Dienst, veröffentlichen? Es ist ein Brief an seine Freundin, die im Schuldienst tätig ist.

Die Publizierung von anonymen Texten ist immer eine heikle Einzelfallabwägung. Viele Fragen sind zu stellen und bestenfalls auch zu beantworten. Ist die Quelle bekannt? Ist die Quelle vertrauenswürdig? Bietet der Text einen Mehrwert? Ermöglicht der Text gar einen Erkenntnisgewinn? Im vorliegenden Brief kam ich zum Ergebnis, dass die Publizierung sinnvoll ist, da sie einen kleinen Einblick in die zuweilen großen Seelennöte von Beamten der ausführenden Gewalt gibt. Mir ist nicht nur bekannt, dass zahlreiche Beamte in der Exekutive mit ihrem Dienst in diesen Zeiten hadern, sondern auch die Identität des Verfassers der vorliegenden Zeilen. Ich betrachte diesen Text deshalb als ein Zeitdokument und einen Einblick in einen Teil des „Maschinenraumes“ unseres Gemeinwesens in der Bundesrepublik Deutschland.
Ich mache Ihnen deshalb den Brief hier zugänglich. Teilen Sie ihn gerne zahlreich. (ML)

Liebe G.,
ich verstehe Dich und Deine Haltung in der augenblicklichen Lage gut. Ich versuche wie Du zu vermeiden, eine tiefer gehende Diskussion anzufangen. Wir beide wissen, dass viel zu schnell das Gewissen geweckt würde. Dabei geht es mir viel besser, seit ich nicht mehr auf der Straße, an der Front, bin.
Wir sehen ja, wie es Kollegen geht, die zu laut ihre Meinung sagen. Ein Kollege von mir wurde erst suspendiert. Gut, dachte ich, da läuft zunächst das Gehalt weiter. Und eine Entfernung aus dem Dienst ist völlig undenkbar. Jetzt betreibt die Polizeidirektion Hannover genau das, mit der Begründung, dass das Vertrauen in die Zusammenarbeit zu tief erschüttert sei. Ein solcher Vorgang wäre noch vor einem Jahr völlig undenkbar gewesen. Wir beide wissen, wie hoch die Hürden für die Entfernung eines Beamten aus dem Dienst sind. Wie groß muss der politische Druck auf die Behörde sein, dass sie jetzt genau dies betreibt. Und wie groß die Angst der politisch Verantwortlichen. Inzwischen kann ich mir vorstellen, dass Verwaltungsgerichte dem tatsächlich nachkommen. Ich denke da an den Familienrichter in Weimar, der in der Frage des Maskentragens von Schulkindern aus Gründen des Kindeswohls genau dies untersagt hat. Es war für mich unvorstellbar, dass eine Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Rechtsbeugung einleitet und einen Ermittlungsrichter findet, der eine Durchsuchung und Beschlagnahme bei dem Familienrichter anordnet. Und dann ein Oberverwaltungsgericht, dass das Urteil des Familienrichters wegen angeblicher Nichtzuständigkeit wieder aufhebt.
Ich hatte lange gehofft, dass wenigstens die Judikative die Exekutive eingebremst. Jetzt wissen wir, dass ich mich geirrt habe.
Der Beamten- und Richterstatus stand einmal für Unabhängigkeit. Hinweggefegt.
Weißt Du noch, wie ich anfangs Verständnis für die Maßnahmen der Regierung hatte? Wir wussten ja nichts von dieser Krankheit. Ich hatte argumentiert, dass unsere Regierung die „Maßnahmen“ spätestens nach vier Wochen wieder aufheben muss, da sich die Unverhältnismäßigkeit unübersehbar zeigen würde und keiner gerichtlichen Überprüfung stand halten könnte. Begründet wurde damals alles mit der drohenden Überlastung der Krankenhäuser und speziell der Intensivstationen. Eine epidemische Lage von nationaler Tragweite. Ich habe in meinem Beruf gelernt, vor allem den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz fortlaufend zu prüfen. Schließlich hat er Verfassungsrang. Das bedeutet für mich, dass ich fortlaufend die Gefährdungslage beurteilen muss. Wir wissen inzwischen aus dem Gesundheitsministerium offiziell, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems zu keinem Zeitpunkt bestand. Wie ist es möglich, dass der Bundestag nicht erkennt, dass es mit der Verhältnismäßigkeit längst vorbei ist, schon lange.
Anfangs wurde über die „Maßnahmen“ noch im kleinen Kreis der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin entschieden, einem Gremium, das als Exekutive wirkte, aber im Grunde beispiellos war. Eine Begründung für die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes war denn auch, dass man sich nicht der ständigen Überprüfung durch Verwaltungsgerichte aussetzen wollte. Mit dem neuen Gesetz sind der Bundesregierung beispiellose Eingriffsmaßnahmen und Einschränkungen der Grundrechte eingeräumt worden. Nie hätte ich gedacht, dass sich dafür eine Mehrheit im Parlament findet. Den Bundestag nehme ich in seiner Gänze nur noch als Erfüllungsgehilfen der Exekutive, der Regierung, wahr. Und der Bundesrat? Der stimmt am Ende dem Gesetz zu und beseitigt mit einem Federstrich den föderalen Charakter unseres Rechtssystems.
Ich weiß genau zu unterscheiden zwischen gewalttätigen und gewaltfreien Demonstrationen. Ich war ja immer dabei. Und es ging häufig ordentlich zur Sache. Ich erinnere mich genau, wie erst der sog. schwarze Block durch die Straßen zog und eine Spur der Verwüstung hinter sich lies. Darauf folgte häufig die „bürgerliche Mitte“, die dann ganz entsetzt war angesichts der Provokationen durch die Polizei.
Ich habe aber auch ganz friedliche Demos erlebt mit Blumen und ehrlichen Diskussionen.
Niemals in den Jahren habe ich erlebt, dass von unserer Seite die Teilnehmerzahlen manipuliert wurden. Seit den Großdemos im vergangenen Jahr ist das ganz offensichtlich anders. Wie groß muss die Angst der Regierung sein, wie groß der Druck.
Meine Kollegen versuchen, mit der Situation mit Augenmaß umzugehen. Das geht auf dem Land viel besser als in der Stadt. Das geht im normalen Streifendienst viel besser als in geschlossenen Einheiten. Ich selbst habe mal angesichts aus meiner Sicht rechtswidriger Weisungen damit gedroht, einen Bericht zu fertigen. Das hatte damals zur Folge, dass ich an solchen Einsätzen nicht mehr teilnahm. Aber eben geschadet hat mir das damals auch nicht. Heute kann ich mir vorstellen, dass ein förmliches Remonstrieren Karrierefolgen hat. Da flüchten sich die Kollegen dann doch lieber in den Krankenstand.
So muss es Dir als Schulleiterin auch gehen. Du erlebst ja die teils völlig unsinnigen Maßnahmen hautnah und berichtest davon. Du siehst, was das alles mit den Dir anvertrauten Kindern macht. Ein tiefes Nachdenken darüber, was macht das mit einem?
Soweit für heute
Dein
B.

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24 Antworten

    1. Ich konnte mir das Lachen bei: Je rechter die Gesinnung, desto weniger kannst du Fake News von der Wahrheit unterscheiden… Oh Mann und das passiert mir, die die Grünen mit Ihrer Stimme erst in den Bundestag gebracht hat…. Gut dass ich das gesehen habe… danke für den Beitrag.

    2. Ich musste das nach der Hälfte der Laufzeit abbrechen, weil das in mir echte Übelkeit hervorrief. Nach weniger als 30 Sekunden war mir klar, dass hier gezielt junge Menschen manipuliert werden sollen. Es gibt ja wohl mittlerweile genügend Bewesie dafür, dass die Presse von der Regierung regelrecht gekauft wurde. Wenn ich richtig informiert bin, wurden den Verlagen seit letztem Jahr für eine möglichst regierungskonforme Berichterstattung rund 270 Mio. Euro an „Fördermitteln“ ausgezahlt. Ich vermute mal, dass bei jenen, die als Leitmedien bezeichnet weden, also Bild, Spiegel & Co. im Einzelfalls über diese Summe noch weitere „Fördergelder“ geflossen sind.
      Wer bezahlt diese „hippe Dame“ eigentlich dafür, so einen Unsinn zu verbreiten und sich selbst als Teil des Wahrheitsministeriums darzustellen?

      1. Gekauft? Von Österreich weiss ich dass das ganz klar der Fall war und ist. Und zwar direkt vom Bundeskanzleramt an die Medien für Werbeeinschaltungen. (Werbung für Coronamassnahmen, Impfungen etc.).
        So floss an Zeitungen bis zu 20 mal mehr Geld als 2019!!
        Die Zeitungen wurden defacto von der Regierung gekauft. Daher gab und gibt es in Sachen Corona kaum eine kritische Berichterstattung. Gegner wurden und werden als Aluhutträger ect. diffamiert.

    3. Ich musste das Video nach der Hälfte der Laufzeit abbrechen, weil das in mir echte Übelkeit hervorrief. Nach weniger als 30 Sekunden war mir klar, dass hier gezielt junge Menschen manipuliert werden sollen. Es gibt ja wohl mittlerweile genügend Bewesie dafür, dass die Presse von der Regierung regelrecht gekauft wurde. Wenn ich richtig informiert bin, wurden den Verlagen seit letztem Jahr für eine möglichst regierungskonforme Berichterstattung rund 270 Mio. Euro an „Fördermitteln“ ausgezahlt. Ich vermute mal, dass bei jenen, die als Leitmedien bezeichnet weden, also Bild, Spiegel & Co. im Einzelfalls über diese Summe noch weitere „Fördergelder“ geflossen sind.
      Wer bezahlt diese „hippe Dame“ eigentlich dafür, so einen Unsinn zu verbreiten und sich selbst als Teil des Wahrheitsministeriums darzustellen?

      1. Es gibt leider keinen direkten Link, man mjuss es über den o.g. suchen. Solche Sachen verschwinden aber oft auch schnell wieder.

  1. Ich weiss nicht , aber ich glaube auch hier stehen wieder Existenzängste durch Jobverlust im Vordergrund. Aber man sollte nicht vergessen, zum einen ist man nicht alleine wenn man Rückgrat zeigt . Zum anderen wird durch solches Verhalten jeder verhöhnt der jemals zu seiner eigenen Meinung stand. Von diesen Menschen haben viele, sehr viel mehr gegeben als den Job oder finanzielle Verluste

  2. Hallo,

    ich greife einfach mal den letzten Beitrag auf – Zitat „Es liegt an uns: wenn WIR ALLE aufstehen, oder zumindest VIELE, dann sind diese Entitäten machtlos!“

    gibt es jemanden, der uns sagt, wie ? Wenn ich jetzt aufstehe von meinem Schreibtisch – passiert nichts. dann setzte ich mich wieder hin und nichts ist passiert.

    Wichtig ist es, vor dem aufstehen, ein finanzstarkes Netzwerk zu erschaffen, wo man die Leute auffangen kann, die den Mut besitzen, aufzusehen, zu remonstrieren ( eigentlicher Beitrag ). Diese Menschen müßte irgednwo hinkommen, sagen, ich habe das vor und man müßte sehen, ob man die aus dem Netzwerk heraus finanzieren kann und Ihnen Sicherheit geben kann.

    Was meinen Sie, wenn es sowas gibt, wenn wir das schaffen, wieviele aufstehen würden.

    Meine Reichweite ist viel zu klein. Meine Emails an die Leute die in der „Presse“ stehen, werden wohl nicht mal gelesen ( Bahner, Bittel, Füllmich und co. ) die ja in der „Gegen die Maßnahmen / es gibt einen Virus den wir nicht bestreiten “ Bewegung sind.

    Die Menschen, die ich kenne, haben nur eine Sorge, wie ernähre ich mein Kind, wie bezahle ich meine Wohnung, wovon lebe ich, wenn ich nicht mitmache,.

    Diese Sorge hätten auch Männer die nicht weichgespült erzogen worden sind. Meine Kinder – wurden von mir nach alten Werten erzogen und diese Kinder bilden heute die Jugend und sie sind – leider eine Ausnahme – dennoch sehr hoch im Kurs in Ihrem sozialen Umfeld – Macher – Mutig – und somit auch mit Führungsqualität, nur ohne Fundament, ist jede Führung nichts wert und geht ins Leere. Man braucht ein starkes Netzwerk, finanzstark

    Gerne würde ich mehr tun – würde ich im Lotto gewinnen, also Millionen, dann würde ich das Geld investieren.

    Ich unterstütze seit fast Beginn der Pandemie meine Freundin in Saudi – die haben da seit 15 Monaten KEIN Gehalt bekommen, kein Sozialgeld – mehr ist mir nicht möglich. Das hilft der Allgemeinheit wenig, aber ich teile das, was ich habe gerne.
    Nur ich selber brauche auch Unterstützung im Alltag, wie z.B. einen Anwalt der es noch schafft, meine Interessen durchzusetzen, aber auch die, sind der Situation zum Teil zum Opfer gefallen und die anderen, schenken Ihre freie Zeit bei der Organisation – Anwälte für Aufklärung. Wir alle kommen gerade an unsere Grenzen, während andere sich die Taschen voll hauen mit den Tests.

    Ich mache die Mobil, jeder muss bei mir dafür 10,00 € bezahlen, ich kann nicht abrechnen, weil nur Zentren zugelassen werden.

    Aber ein Ehepaar, was noch zu Hause wohnt Ü 80 – auch die wollen zum Friseur. Dazu müssen sie einen Tag vorher zum Testzentrum., Alleine der Termin – online ? Die haben weder PC noch Smartphone.

    Also wir als Pflegekräfte aus der Familie – zwei Alte, die das warum nicht mal verstehen, wir sind doch gesund, warum dürfen wir nicht zum Friseur ?

    Einer beginnende Demenz, die andere Gehbehindert ( PAVK ) . dann kommt man im Testzentrum an, wird schon angemeckert, weil man zu Dritt ist. Dann muss ich mich entscheiden, nach einer ellenlangen Diskussion – ob ich mit dem Demenzkranken mitgehen, der keine Orientierung und Angst hat, inzwischen – oder mit der gehbeeinträchtigten Dame. Also lasse ich die Dame stehen, in der Hoffnung, dass sie keine Angst ( um Ihren Mann ) hat und uns hinterher läuft und vom Ordnungspersonal eingefangen wird. Danach stelle ich den demenzkranken Mann an eine Stelle, in der Hoffnung, er rennt nicht los und kümmere mich um die Dame.

    Nach dieser Aktion – sind zwei Ü 80 jährige Menschen, die wir ja ach wie schützen müssen, reif für ihr Bett

    daher habe ich, als medizinische Fachkraft durch meine Heilpraktiker-Ausbildung mich 1. vom Arzt auf die Tests schulen lassen und dann noch 2. eine offizielle Schuldung gemacht und bin auch vom TÜV zertifizierte Medizinprodukteberaterin – mir sind die Gesetze also bekannt.

    Ich habe keine Möglichkeit beim Staat abzurechnen. Auch habe ich als Selbständige Bürgerin keine 150,00 € für die Pflege der Menschen erhalten, obwohl ich als Pflegekraft eingetragen bin bei den Krankenkassen. All die Menschen, die Angehörige, Verwandte, Nachbarn , Freunde pflegen, sind durch System gefallen. die sich aufopfern, ohne Bezahlung. Dafür haben aber die ALG2 und SGB Rentner die wenig Rente haben, jeweils 150,00 € erhalten,.

    wir gesagt, ich stehe jedem Tag der Situation auch gegenüber und bin gerne bereit, noch weiter über meine Grenzen zu gehen, ich brauche nur das –
    wie stehe ich auf , dass es auch einen Sinn macht und meine Zeit sinnvoll genutzt ist.

    Ohne Wertung – die Menschen, die Medizinisch und juristisch was auf dem Kasten haben ( sie müssen keinen Abschluss haben – das sind eh die besseren, da der Blick noch unversperrt ist ) sollten im Hintergrund arbeiten und auf Bühnen sprechen und die anderen sollten auf die Straße zu den Demos- Autokorsen etc. gehen.

    Das ist keine Diskriminierung, sondern das sinnvolle Nutzen und strukturieren der vorhandenen Ressourcen. Wenn jemand das hinbekommt, bin ich sofort dabei und ich bin an der Front – nämlich Vorort in Berlin.

  3. Warum haben im dritten Reich nahezu alle mitgemacht? Warum haben so viele geschwiegen?

    Mit diesen Fragen wurde ich in den 1980ern in der Schule sozialisiert. So ging es vermutlich vielen. Ich habe Bücher gelesen über die Zeit der „Entnazifizierung“, über die Erklärungsversuche der Täter, Mittäter und Schweigenden. Mit meinem Opa konnte ich über alles reden. Über alles, nur nicht über die NS-Zeit und welche Rolle er selbst eingenommen hat. Da wurde er zu Stein. Wir haben nichts aus der Geschichte gelernt. Nichts. Im Gegenteil. Dass diejenigen, die sich nun wehren, als Faschisten diffamiert werden, ist ein geschichtlicher Treppenwitz. „Typen wie dich werden wir zwangsimpfen.“ Höre ich allen Ernstes von der Antifa. Nicht in Lagern, nur in Zentren. Da habe ich ja noch mal Glück.

    Es wird auch irgendwann die Zeit der Entcoronafizierung geben, die Zeit der Aufarbeitung. Die Erklärungsversuche werden die gleichen sein.

    Die größte Gruppe wird die sein, die sich zum Opfer macht, zum Propaganda-Opfer. „Woher sollte ich das wissen? Ich bin schließlich kein Virologe.“ Diese Menschen werden wütend auf Politik, Medien und Wissenschaft sein, dass man sie dermaßen belogen hat. Selbstkritik, wie leicht sie sich haben belügen lassen? Selbstkritik, dass sie mitgemacht, andere Menschen verhöhnt, diffamiert haben? Ich fürchte, nein.

    Dann gibt es die kleinere Gruppe derer, die schon immer dagegen waren und sich nun outen. Lehrer, Juristen, Journalisten, Polizisten, Politiker. Dann allerdings mit Klarnamen und gerne an vorderster medialer Front. Auch dieser Polizeibeamte John Doe wird dazugehören, auch die Journalistin Jane Doe, die ebenfalls über Herrn Langemann einen anonymisierten Brief hat veröffentlichen lassen. Der innere Kampf, die moralische Zerissenheit, sind für mich glaubwürdig. Das stelle ich nicht in Abrede. Und trotzdem hält sich mein Mitgefühl in Grenzen. Ja, ich empfinde sogar Wut, denn diese Briefe sind nur ein Pflaster auf das blutende eigene schlechte Gewissen. „Wir beide wissen, dass viel zu schnell das Gewissen geweckt würde.“ Eben, Herr Anonymus. Sie sagen es selbst. Angst um Reputation, Einkommen und den persönlichen Folgen sind dann doch stärker als das eigene Rückgrat. Also dieser Brief, dann aber auch wieder verdrängen, Thema wechseln.

    Meine soziale Fallhöhe war niedriger. Das gestehe ich gerne ein. Ich besaß vorher wenig, nun nichts. In meinem Umfeld werde ich mittlerweile geächtet, werde behandelt wie ein Aussätziger. Aber ich kann in den Spiegel schauen, weil ich mich wehre. Das bin einer ganzen Generation Kindern schuldig. Das bin ich Menschen wie Dr. Jens Bengen schuldig, die den Freitod gewählt haben. Das bin ich Menschen wie Robert Cibis schuldig. Eben noch ein angesehener Dokumentarfilmer, im nächsten Moment kündigt die Volksbank sein Konto auf Druck von außen. Direkt vor meiner Haustür. Aus Gründen der Distanzierung. Die vorangegeangene Hetzkampagne war erfolgreich. Morgen ist es vielleicht ein Markus Langemann, der aus Gründen der Kontaktschuld kein Konto mehr hat. Mir ist aufgefallen, dass Herr Langemann betont hat, dass ihm das Interview mit Ballweg „angeboten“ wurde. Dass es nicht eigeninitiativ war. Dass er es auch nur gemacht habe, weil Frau Wagenknecht einen Termin abgesagt habe. Selbst, wenn all das stimmt, wovon ich ausgehe – was sagt das aus, wenn ein Journalist sich im Vorfeld derart „absichern“ muss. Wo sind wir nur gelandet?

    Wenn dieser Brief mit Klaus Müller aus Bamberg unterschrieben wäre, hätte der Mann meinen allergrößten Respekt. So nehme ich ihn nur zur Kenntnis.

  4. Da sogar im 2. Weltkrieg, auch während des Bombenregens, Klaviermusik erklang, beispielsweise von Alice Herz-Sommer, die im KZ Theresienstadt über 100 Klavierkonzerte gab und, trotz Allem, 111 Jahre alt wurde, hier noch ein Zitat von Joseph Haydn:

    „Wenn ich an meinem alten, von Würmern zerfressenen Klavier saß, beneidete ich keinen König um sein Glück“…

    Vielleicht macht das ein klein wenig Mut.

    Mit guten Grüßen.

  5. Mittlerweile liegen 15 Monate Pandemie, 15 Monate Schüren von Angst, 15 Monate Veitstanz um R-Wert, Inzidenzen, Krankenhausauslastung und 15 Monate kopfloses Maßnahmen- Wirrwarr hinter uns.
    Wir haben die sogenannten vulnerablen Gruppen geschützt, heilsversprechende Impfungen mit warp speed bis in die Studienphase 3 geschossen und ein wundervolles Netzwerk an Teststellen erschaffen. Koste es, was es wolle und ohne Rücksicht auf Verluste.
    Laut Frau Merkel wäre die Pandemie beendet, wenn es eine Impfung gäbe – soweit ich mich erinnern kann, war das ihre Aussage irgendwann im Sommer 2020. Ah ja.
    Schulen würden als Letztes geschlossen und als Erstes wieder geöffnet werden. Hm.
    Das Einzige, was wir tatsächlich geschafft haben, ist, die Bevölkerung eines Landes einmal komplett auf links gedreht zu haben. Das ist in diesem Fall nicht politisch gemeint, sondern tatsächlich „nur“ als Wortbild.
    Mittlerweile sehen wir bei den aktuellen Inzidenzen nur noch ein Hintergrundrauschen üblicher saisonaler Infekte und dennoch müssen sich unsere Kinder nach wie vor für den Schulbesuch freitesten lassen und mit Maske und Abstand im Unterricht sitzen. Die Impfung als einzige Möglichkeit wieder am sozialen Leben teilnehmen zu dürfen, steht als Drohung im Raum. Nachdem den Kindern seit 15 Monaten immer wieder sowohl ganz deutlich verbalisiert als auch subtil Tag für Tag vermittelt wird, dass sie eine große Gefahr für Erwachsene, für Eltern und Großeltern sind.
    Wie grausam und pervers das ist.
    Kinder bilden schon immer die Gruppe der Menschen, die am besten geschützt werden muss – vor den schlechten Entscheidungen der Erwachsenen. Das zeigen uns überdeutlich die aktuellen Zahlen der Kriminalitätsstatistiken und die Stimmen aus den Kinder- und Jugendpsychiatrien.
    Leider haben wir dabei im großen Stil versagt. Dieses Versagen betrifft uns Eltern genauso wie Lehrer, Schulleitungen, Behörden und jeden einzelnen Politiker. Dabei ist es egal, ob wir einfach nur nichts gesagt haben, Anordnungen umgesetzt bzw. befolgt oder aktiv bei der Erstellung dieser teils abstrusen Maßnahmen mitgewirkt haben.
    Ich habe von Anfang an versucht, sowohl mit der Schule als auch den zuständigen Behörden ins Gespräch zu kommen- immer erfolglos. Von Seiten der Behörden kommen standardisierte E-Mails ohne Bezug auf konkret gestellte Fragen, die Schulleitung weist freundlicherweise auf die Möglichkeit eines Schulwechsels hin. Problem gelöst.
    In was für einem großartigen Land wir doch leben. Eigentlich müssten wir uns alle in Grund und Boden schämen.

    1. Sehr geehrte Frau Wilck,

      Sie schreiben in ihrem absolut berechtigten und intelligenten Leserkommentar: „Die Impfung als einzige Möglichkeit wieder am sozialen Leben teilnehmen zu dürfen, steht als Drohung im Raum.“

      Wären die Männer im Land in ihrer großen Mehrheit nicht zu Jammerlappen und Angsthasen umerzogen worden, hätten wir dieses Problem in dieser Form ganz sicher nicht. Vielleicht hätten wir andere Probleme (s. KSK), aber dieses hier ganz sicher nicht. Mir kommt es vor, als glauben erwachsene Männer und gemäß meiner Beobachtung auch ganz besonders viele Frauen zunehmend an das Märchen vom bösen Wolf.

      Das Ganze erinnert mich an den Klimawandel. Jedes Jahr treiben Rahmstorf & Co eine neue Sau durchs Dorf. War es nach dem verregneten Sommer 2016 auf dem Titelbild eines Vortrags von PIK-Chef Stefan Rahmstorf noch ein Bus, der durch eine überschwemmte Allee fährt (s. https://www.youtube.com/watch?v=az8cHdHFopE), so war es schon ein Jähr später Trockenheit und Dürre, die uns alle bedrohen. Im kalten Frühjahr 2021 drohte plötzlich der Golfstrom zu kippen.

      Ahnungslosigkeit, Ideologie, Panikmache und nicht offen ausgesprochene Interessenlagen bilden bei beiden Themen die Grundlage für haltlose Drohkulissen, auf die selbst Menschen hereinfallen, die sich für intelligent und aufgeklärt halten. Stellt man dann auch nur einige gut begründete Fragen, setzen eilige Ausreden und Ausflüchte ein:

      BEISPIEL:
      Ein befreundeter promovierter Physiker und gestandener Industriemanager hat TV-Meteorologe Sven Plöger angeschrieben und folgende Fragen gestellt:

      „Sehr geehrter Herr Plöger,

      Wir sind ein kleine Gruppe von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern, die sich seit einigen Jahren mit den Herausforderungen der Energiewende beschäftigt.
      Um jeglichem Missverständnis vorzubeugen, möchte ich gleich zu Beginn betonen, dass wir keine Klimaleugner sind und uns zum Abkommen von Paris bekennen. Pacta sunt servanda!

      Da Sie für uns nicht nur als „Wetterfrosch“ sondern auch als Experte in Klimafragen wahrgenommen werden, erlauben wir uns einige Fragen hinsichtlich der Vollständigkeit der verwendeten Klimamodelle. Dies umso mehr, als die aktuelle Corona-Pandemie u.a. auch gezeigt hat, dass Vorhersagen und Prognosen nur so gut sein können wie die programmierten Modelle und die Sinnhaftigkeit der Eingaben („Garbage in, garbage out.“). Wer wüsste das besser als die Meteorologen, deren Vorhersagen eine Genauigkeit von immerhin 70% haben.
      Damit zu unseren Fragen:
      1. Zahlreiche Veröffentlichungen sprechen davon, dass die Oberflächenwindgeschwindigkeit seit den 1970er Jahren um bis zu 25% abgenommen hat. Diese Beobachtungen gehen auf den australischen Ökohydrologen Michael Roderick zurück, der 2007 für dieses Phänomen den Begriff „Stilling“ in die wissenschaftliche Diskussion eingebracht hat. In der Folgezeit wurde die Beobachtungen Rodericks von zahlreichen anderen Forschern bestätigt (u.a.:https://phys.org/news/2017-10-stilling-global.html, https://horizon-magazine.eu/article/what-happens-world-dying-winds.html). Nach unserem heutigen Kenntnisstand sind die Ursachen für Stilling jedoch noch nicht abschließend geklärt.
      Frage 1: In welchem Umfang ist Stilling in den derzeit verwendeten Klimamodelle berücksichtigt und welchen Auswirkungen hat die Abnahme der Windgeschwindigkeit in Bodennähe dabei auf die Klimaerwärmung im Vergleich zur Wirkung von CO2?
      2. Es ist völlig unstrittig, dass ein globaler Anstieg der Temperaturen auf der Erde gemessen wird. Bei steigenden Temperaturen sollte in gleicher Weise ein Anstieg der Verdunstungsrate von Wasser zu erwarten sein. Das ist aber bei keineswegs der Fall, wie u.a. die Veröffentlichungen von Roderick et.al aus 2007 zeigen (https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2007GL031166). Die Forscher haben zwischen 1975 und 2004 das Verdunstungsverhalten von Wasser an 41 Messstellen in Australien mittels „Verdunstungs-Pfannen“ („pan evaporation“) gemessen und festgestellt, dass die beobachtete Abnahme der Verdunstungsrate hauptsächlich durch die festgestellten Abnahme der Windgeschwindigkeit verursacht wird und nicht durch Temperatureffekte. In der Folgezeit wurden die Ergebnisse von Roderick durch zahlreichen andere Forscher – u.a. Chinesen – bestätigt. Sie alle sprechen von einem „evaporation paradoxon“.
      Frage 2: : In welchem Umfang ist der festgestellte Rückgang der Verdunstungsrate von Wasser in den derzeit verwendeten Klimamodelle berücksichtigt und welche Auswirkungen hat die Abnahme der Verdunstungsrate dabei auf die Klimaerwärmung im Vergleich zur Wirkung von CO2?
      3. Dem allgemein bekannten „Trenberth-Diagramm“ ist zu entnehmen, dass durch Verdunstung etwas 50% der Wärmeenergie der Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche wieder in höhere Atmosphärenschichten abgeführt wird. Bezieht man diese „Evapotranspiration“ von ca. 80 W/m² auf den Anteil der der terrestrischen Verdunstung sowie die anteilige Windabnahme, so ergeben sich daraus etwas 1,5 W/m². Das ist viel und liegt in etwas in der Größenordnung des vor CO2 angegebenen Treibhauseffekts.
      Frage 3: In welchem Umfang ist die terrestrische Verdunstungsrate von Wasser sowie die anteilige Windabnahme von ca. 1,5 W/m² in den derzeit verwendeten Klimamodelle berücksichtigt und mit welcher Begründung wird dennoch weiterhin an CO2 als alleinigem Verursacher der durch den Menschen verursachten Klimaerwärmung festgehalten, obgleich die Wirkung der Evapotranspiration in der gleichen Größenordnung wie die Wirkung von CO2 liegt?
      4. Das IPCC räumt ein, dass „…das eingeschränkte Verständnis von Wolken die Hauptursache für Unsicherheit in Bezug auf die Klimasensitivität ist, da es doch wesentlich zu anhaltenden Verzerrungen in modellierten Zirkulationssystemen beiträgt…“ (https://www.wcrp-climate.org/grand-challenges/gc-clouds ). Im Rahmen des von der EU geförderten „CloudBrake-Projekts“ (2017-2022) untersucht die niederländische Forscherin Dr. Luise Nuijens (http://www.louisenuijens.com/) die Beziehungen zwischen flachen Cumulus-Wolken und der vertikalen Struktur des Windes. Sie versucht das Ausmaß der Cumulus-Reibung abzuschätzen, die in verschiedenen großräumigen Strömungen auftritt, z.B. Skala Hadley Zirkulation. Ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Wolken und Wind sei wichtig für die numerische Wettervorhersage, und die Klimamodellierung.
      Frage 5a: In welchem Umfang ist der Einfluss von Wolken, insbesondere von flachen Cumulus-Wolken in größeren Höhen, in den derzeit verwendeten Klimamodelle berücksichtigt?
      Frage 5b: Ist unsere Annahme richtig, dass dieser Einfluss nicht oder noch nicht in ausreichendem Umfang in den Klimamodellen berücksichtigt wird? Andernfalls wären die Forschungsarbeiten von Frau Nuijens überflüssig.
      5. Abschließen bitten wir Sie, einen Blick auf die nachstehende Grafik zu werfen:
      (Anmerkung: Grafik zeigt eine im WELT-Bericht https://www.welt.de/wissenschaft/article158110222/Wetter-aendert-sich-in-Deutschland-besonders-krass.html veröffentlichte Temperaturkurve, die just zum Zeitpunkt der Einführung der Windenergienutzung sich von der globalen Entwicklung abkoppelt)

      Wie bei jedem anderen Thema auch, muss vor der Verabschiedung weitreichender Maßnahmen mit großen Eingriffen in Landschaft und Natur, aber auch ökonomischen Folgen die Ursache zweifellos geklärt sein, um Fehler oder gar kontraproduktive Maßnahmen zu vermeiden. Es muss folglich u.a. zweifelsfrei geklärt werden, ob z.B. die oben dargestellte räumliche und zeitliche Korrelation ein Zufall ist oder systematische Ursachen, u.a. beschrieben in internationalen wissenschaftlichen Studien, z.B. https://news.harvard.edu/gazette/story/2018/10/large-scale-wind-power-has-its-down-side/ diese im genannten Bericht beschriebene regionale Abkopplung vom internationalen Mittelwert verursacht.
      Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass es zahlreiche gewichtige Einflussfaktoren auf die Klimaerwärmung gibt, die nach unserer Kenntnis in den bisherigen Modellen der Klimaforscher noch keinen oder noch nicht ausreichenden Eingang gefunden haben. Wir fragen uns daher, ob die apodiktische Fixierung der Politik auf CO2 als mehr oder minder alleinigen Verursacher der Klimaerwärmung wissenschaftlich gerechtfertigt ist, oder ob nicht andere Faktoren zumindest einen ähnlich großen Beitrag liefern und dringend Berücksichtigung finden müssten.

      Angesichts der Geschwindigkeit, mit der jetzt gerade in Deutschland eine fundamentale Transformation der gesamten Gesellschaft erfolgen soll, erscheint hier eine umfassende Aufklärung dringend geboten.
      Wir bitten Sie daher um Ihre geschätzten Stellungnahmen zu den oben gestellten Fragen und werden auch eine Widerlegung unserer Quellen und Schlussfolgerungen daraus selbstverständlich akzeptieren.
      Insofern sehen wir Ihrer freundlichen Antwort mit großem Interesse entgegen.

      Mit freundlichen Grüßen / With best regards“

      DIE ANTWORT KAM PROMPT VON SEINER SEKRETÄRIN:

      „Sehr geehrter Herr Dr. ……,

      haben Sie vielen Dank für Ihre E-Mail und die damit verbundene Anfrage an Sven Plöger. Er hat Ihre Fragen gelesen und mich gebeten, Ihnen zu antworten.

      Es erreichen uns tagtäglich zahlreiche Anfragen, die sich mit der sehr komplizierten Thematik des Klimawandels beschäftigen. Leider schafft Herr Plöger es aktuell aus zeitlichen Gründen nicht, diese sehr umfangreichen und zeitintensiven Anfragen jeweils zu beantworten.
      Ich würde Ihnen deshalb sein aktuelles, sehr umfangreiches Buch zum Thema empfehlen: „Zieht Euch warm an, es wird heiß“ (westend, Mai 2020). Vielleicht lässt sich die eine oder andere Frage mithilfe der Lektüre beantworten. Wir würden uns freuen!

      Mit den besten Grüßen aus Köln“

      Auch mehrere Schreiben hin und her ändern nichts. Bis jetzt hat Sven Plöger nicht eine Frage auch nur ansatzweise beantwortet.

      Wir haben das betreffende Buch bestellt und werden es genauestens analysieren.

      Was lernt man daraus: nur treudoofe Schafe ohne Mut und Sachverstand kann man mit einer Angstmache a la PIK bzw. RKI beeindrucken. Anstatt uns diese genmanipulierte und nicht ausreichend auf ihre Langzeitfolgen getestete Impfsuppe spritzen zu lassen, sollten wir intensiv darüber nachdenken, ob das Geforderte überhaupt eine Logik ergibt.

      Jedenfalls entscheide ich über meine Gesundheit selbst. Ich muss keine Politiker-Millionenvilla in Berlin mitfinanzieren und dafür meine Gesundheit ruinieren. Und drohen lasse ich mir schon zweimal nicht, selbst wenn das das Journalisten-Netzwerk „Weitblick e.V.“ nach der Zusendung umfangreicher Informationen zum Thema negativer klimatischer Folgen der Windenergie jüngst versucht hat.

      Viele Grüße
      Roland Aßmann

        1. ……..deswegen bestellt beim Gebrauchtbuchhandel! Sollte dieselben Argumente enthalten oder wohl eher nicht enthalten. 🙂

      1. Wenn man die Leute erreichen will, darf man deren Aufnahmefähigkeit nicht überstrapazieren.

        Zum Beispiel dort:
        https://www.dgb.de/themen/++co++40b27c5e-9e66-11e5-9836-52540023ef1a

        heißt es:
        „Danach waren die Beschäftigen der unmittelbaren Bundesverwaltung 2014 im Durchschnitt an 19,25 Arbeitstagen krank oder in Rehabilitationsmaßnahmen (…) Auf die gesamten 251 Arbeitstage im Jahr 2014 gerechnet beträgt die Quote damit 7,67 Prozent.“

        7,67 % ist umgerechnet eine Inzidenz von 7.670,0.
        Kranke ohne Infizierte.

        Am 29.06.2021 wird für das Bundesland Brandenburg eine Inzidenz von 2,5 angegeben
        https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

        Jeder kann auf den ersten Blick sehen, dass wir nie eine Bedrohung hatten und die Maßnahmen zu keinem Zeipunkt gerechtfertigt waren.

        ——————–

        Man kann die Massen nicht mit dem Verfassen von Romanen erreichen, weil sie gar nicht die Zeit haben, das zu lesen.

        1. Man kann die Massen nur über ein Dauerbombardement in Presse und Medien, Werbung, etc. erreichen. Dabei spielen nicht die Länge der Beiträge sondern ihre Frequenz und Asymmetrie bzw. Tendenz die zentrale Rolle.

    2. Liebe Frau Wilck,
      Sie formulieren treffend – leider. Zu beobachten ist dann auch, dass es – nicht nur – auf kommunaler Ebene sehr wohl andere Ansätze, mit der Situation umzugehen gab und gibt – die aber mit einem Federstrich aus Berlin (am Parlament vorbei) – zum Teil auch auf Landesebene, konterkariert worden sind.
      Zu realisieren, dass der Spuk vielleicht jetzt vorbei ist, wird noch etwas dauern…Schockstarre? – Aufstehen, den Dreck aus den Klamotten schütteln, Krönchen geraderücken…aufräumen – und ganz schnell Herrn Spahn abwählen…

      1. Leider kann man Herrn Spahn nicht abwählen, sondern nur feuern, d.h. zum Rücktritt zwingen und das vom Parlament. Nur da ist nix, gar nix. Frau Merkel und die CDU findet ihn gut und ebenso A. Scheuer, d.h. die Unfähigkeit ist weiterhin an Bord. D.h. die sind lenkbar und beißen nicht zurück.

        Die CDU wird weiter in der Regierung sein ( davon geht ich mal aus, wenn man die Schäfchen der Coronaanhänger mal schätzt ) Laschet als Kanzler und Spahn als CDU Vorsitzender !! so die Denke der CDU. Das BGM wird er so schnell nicht aus der Hand geben, da die Gefahr besteht das doch das eine oder andere aufgedeckt wird. Welches Personal er eingestellt hat , das wirft Fragen auf, z.B. Paul Zubeil verwalter den größten Fond der EU mit dem Thema Bevölkerungskontrolle , was macht er im BGM ? Ist übrigens der Ehemann von Prof. Streeck Virologe , nur mal so angemerkt. Spahn und Streeck kennen sich aus der Aids-Stiftung was für ein Zufall. Jetzt kann nur noch gegen Aids eine Impfung helfen, so Streeck . Nur mal so am Rande erwähnt.
        Tja, wir haben keine aktive Demokratie und das ist das Problem, auch demokratisch werden wir schon viele Jahre nicht mehr geführt. Wie auch mit der Kanzlerin und dem schlappen Parlament das alles abnickt. Alles schön bequem in der Spaßgesellschaft., Seilschaften und Korruption an der Tagesordnung.
        Der Fisch stinkt vom Kopf …

  6. Kann mich nur wiederholen: man darf einer Ex-FDJ-Funktionärin für Agitation und Propaganda weder vertrauen, noch sie in das wichtigste Amt des Staates wählen. Sie hat professionell gelernt, wie man Menschen manipuliert, benutzt und zerstört. So führt sie seit Jahren die CDU. Wer trotzdem glaubt, dies tun zu müssen, sollte sich zumindest den Randbedingungen vergewissern und darauf achten, dass jeder Anflug totalitärer Verhaltensweisen zu einer Nichtwählbarkeit bzw. zu öffentlichen Rücktrittsforderungen führt. Doch auch hier hat eine zu Zeiten der Bonner Republik unvorstellbare Laxheit und Naivität eingesetzt, die sich u.a. in einem Nahezu-Komplettausfall der vierten Gewalt im Staat, d.h. des Journalismus, manifestiert. Mittlerweile nimmt uns eine Allianz die Freiheit, die aus einer mit einer gewaltbereiten Antifa nachhängenden SPD-Vorsitzenden Esken inkl. umfangreichem unkritischen Hofstaat, die jeden, der nicht diesem sozialistisch geprägten Weltbild zustimmt, als Covidioten bezeichnet, Mitglieder der SED-Nachfolgeorganisation, eingefleischte Kommunisten, z.B. MP Kretschmann, und damit im Geiste verbunden die Grünen, besteht und alle rufen brav „Hurra“ bzw. fügen sich in die neue Ordnung. Die sog. neue Realität, kann man bei Lichte betrachtet nur als leicht identifizierbare Covidiotie bezeichnen, von der mittlerweile nahezu alle Parteien befallen zu sein scheinen. Faktisch alle sog. etablierten Parteien sind für mich mit einem Schlag unwählbar geworden. Dass die verbleibe Partei aus anderen Gründen nicht wählbar ist und im Übrigen mit meinem weltoffenen Weltbild kollidiert, vervollkommnet das Desaster. Unsere Demokratie fährt mit Vollgas in eine ideologische Sackgasse, aus der es schon bald keinen demokratischen Ausweg mehr geben könnte. Selbst die FDP passt sich bereits an diese neue Gesellschaftsordnung an, wie ein aktueller WELT-Bericht zu undemokratischen Vorgängen innerhalb der FDP belegt: https://www.welt.de/politik/deutschland/plus231573259/FDP-Lindners-befremdlicher-Umgang-mit-der-internen-Meinungspolizei.html

    Wenn wir uns nicht alle am Riemen reißen und bald wieder auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung inkl. voller Meinungs- und Versammlungsfreiheit zurückbesinnen, geht im Westen unseres Landes die längste Periode der Freiheit wohl schon sehr bald zu Ende. Parallel werden die Bürger im Osten von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt werden.

    1. Sehr geehrter Herr Dr. Roland Assmann,

      dem stimme ich vollumfänglich zu. Daß es eines Tages « ungemütlich » werden würde, ist mir lange Zeit schon klar. Jedoch, dass es nun in dieser Rasanz zu einer kompletten, auf lange Zeit irreparablen Demokratieverlust kommen würde, hätte ich noch bis vor 15 Monaten nicht zu denken gewagt. Folge der Spur des Geldes…

      Mögen die guten Kräfte auf der Metaebene gewinnen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      Beste Grüße, K. Carl

    2. Sehr geehrter Herr Aßmann,

      zum Glück gibt es in der Parteienlandschaft einen Lichtblick am Horizont. Wie Sie richtig festgestellt haben, haben sich nahezu alle Altparteien disqualifiziert. Allerdings gibt es eine neue Partei, nämlich die Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis), welche für einen grundsätzlichen Umbruch steht in Richtung echter Demokratie vom Volke ausgehend. Diese steht insbesondere für die Werte Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz. Das dieses den richtigen Weg für die Zukunft aufzeigt, erkennt man auch daran, dass so hochkarätige Leute wie Dr. Reiner Fuellmich (Rechtsanwalt), Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Dr. Wolfgang Wodarg, Prof. Dr. Karina Reiss und Viviane Fischer (u.a.) aktive Mitglieder dieser Partei geworden sind. Das hat auch mich davon überzeugt, mit Ende 50 zum ersten Mal in meinem Leben politisch, und zwar in dieser Partei, aktiv zu werden. Hier sehe ich endlich eine nicht nur theoretische Möglichkeit, einen Umbruch in eine friedfertige und tatsächlich demokratische Zukunft zu erreichen. Immer mehr Menschen wachen auf und erkennen das durch und durchkorrumpierte System, wie man eindrucksvoll auch an dem Brief des Polizisten erkennen kann. Das zeigt sich auch an der enormen Zuwachsrate bei den Mitgliederzahlen in dieser noch sehr jungen Partei, welche erst seit dem 4. Juli 2020 existiert. Für mich ist das der Riemen, an dem wir alle gemeinsam mit aller Kraft reißen sollten, damit die längste Periode der Freiheit eben nicht schon sehr bald zu Ende geht.

      Mit besten Grüßen

      Ricardo Judwitt

  7. Es ist unfassbar, wo wir mittlerweile angekommen sind! Aber es ist wie immer in der Geschichte der Menschheit: wenn die Vielen sich ihre von Geburt an eigenen Rechte der freien Meinungsäußerung und des Lebens in Frieden und Freiheit nicht von Zeit zu Zeit zurückholen, dann machen die Wenigen, soll heißen Plutokraten und Mächtigen dieser Welt eben dieser Freiheit und Selbstbestimmung den Garaus. Es liegt an uns: wenn WIR ALLE aufstehen, oder zumindest VIELE, dann sind diese Entitäten machtlos!
    Packen wir es an! Die Zeit ist JETZT!

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„Kontroversen sind kein lästiges Übel, sondern notwendige Voraussetzung für das Gelingen von Demokratie." Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck a.D., vor nur 5 Jahren in seiner Rede zum Tag des Grundgesetzes.