Queerdenker

von Peter Löcke //

Eine gefährliche Bewegung zieht durchs Land. Sie werden gesellschaftlich, politisch und medial hofiert, gefallen sich dennoch in permanenter Opferrolle. Sie predigen Toleranz, tun dies aber mit dem Fanatismus und Sendungsbewusstsein einer Inquisition und im Anspruch der moralischen Überlegenheit. Sie schaffen es, dass ganze Stadien in buntes Licht getaucht werden, Weltkonzerne ihre Logos ändern und kickende Millionäre niederkniend ihre Symbole tragen. Selbstverständlich ist von den Queerdenkern die Rede.
Zunächst möchte ich mich outen. Ich bin ein Cisgender. Das wusste ich bis neulich nicht. So wie es in der Mathematik reelle und irreelle Zahlen gibt, gibt es hinsichtlich der sexuellen Identität entweder Transgender oder Cisgender. Ich gehöre der Gruppe der Langweiler an, bei denen das reale Geschlecht mit dem Geburtsgeschlecht im Pass übereinstimmt. Nun gibt es diverse Menschen, die sich im falschen Körper fühlen. Die fühlen sich von der Natur diskriminiert und wollen ihr Geschlecht ändern und selbst bestimmen. Ich nehme es wertfrei zur Kenntnis und toleriere es. Bei der sexuellen Orientierung ist es etwas komplizierter. Sie leben noch in einer Welt, in der es außer „Normalos“ noch Homo- und Bisexuelle gibt? Begraben Sie dieses Weltbild. Was ist mit den Pan- bzw. Poly- oder Omnisexuellen, was mit den Inter-, Auto- und Asexuellen? Was ist mit all den sexuellen Orientierungen, die noch als illegal gelten und dabei lasse ich das bunte Universum konkreter sexueller Neigungen und Fetische noch unberücksichtigt. Leben und leben lassen. Ich sehe darin kein Problem. Mein Problem ist Heuchelei und Doppelmoral. Mein Problem ist, dass Andersartigkeit zum gehypten Verkaufsschlager geworden ist und das meine ich wortwörtlich.
Eine Firma möchte nur eines. Eine Firma möchte erfolgreich verkaufen. Ist ihr dabei das eigene Image wichtig? Natürlich, weil sich durch ein positives Image das Produkt besser verkauft. Nur hat Image nichts mit Moral zu tun. Im Queerdenker-Hype tauchte Mercedes sein Logo deutschlandweit in Regenbogenfarben, in arabischen Ländern jedoch nicht. Inkonsequente Doppelmoral? Ja. Konsequent und richtig aus Image- und Marketinggründen, wenn Mercedes möglichst viel verkaufen will? Ebenfalls ja. Schauen Sie auf beliebige Werbeplakate in Deutschland. Zu Bestaunen ist ein Mix aus Gesichtern mit bunten Hautfarben und offenkundig verschiedenen sexuellen Neigungen. Weil all diese Firmen die Welt toleranter und besser machen wollen? Natürlich nicht. Weil sich dadurch ihr Produkt besser verkauft. Es entspricht dem Zeitgeist, es ist „in“. Eine kleine Schmonzette in diesem Zusammenhang: Ein Zeitungsartikel thematisierte das heikle Thema Impotenz und wählte aus Versehen als Bildmaterial ein Foto, auf dem der Mann dunkelhäutig war. Der Aufschrei im Queerdenkermilieu war groß. Man solle gefälligst ausnahmsweise einen weißen Mann abbilden. Alles andere wäre rassistisch.
Wie schaut es auf politischer Ebene aus? Parteiübergreifend entdecken auch größte Polit-Spießbürger ihre queertolerante Seite. Selbst Söder erfühlte über Nacht seine hochsensible, tolerante Ader und tauschte temporär seine blauweiße Bajuwarenmaske gegen eine bunte ein. Als Politiker müssen sie zunächst Beauftragte ernennen. Die Botschaft ist „Wir kümmern uns!“. Ich begrüße den neuen Queerbeaufragten Deutschlands, den bekennenden männlichen Feministen Sven Lehmann. Dessen erster Plan ist es erstmal einen Aktionsplan zu entwickeln. Man kann davon ausgehen, dass bei diesem Plan herauskommt, dass bald jede Kommune einen Queerbeauftragten unterhält, der/die oder das im Auftrag der Gerechtigkeit nach geschlechtlichen Ungerechtigkeiten sucht. Und wer beruflich sucht, wird beruflich auch fündig. Auch hier eine Schmonzette: Es gibt innerhalb der AfD viele bekennende Homosexuelle wie die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel oder den WDR-Bekämpfer Sven Tritschler. Ihre Homosexualität wird medial weitestgehend totgeschwiegen und bleibt in großen Teilen der Bevölkerung unbekannt. Warum nur? Weil es für das mediale Framing, dass es sich bei der AfD um eine Partei von Rassisten und Sexisten handelt, kontraproduktiv wäre. Dieser Überzeugung bin ich auch als Nichtwähler der AfD.
LGBTQ plus Sonderzeichen? Ich bevorzuge die Bezeichnung Mensch. Ich bevorzuge sie aus sprachlich-phonetischen Gründen. Vor allem bevorzuge ich das Wort Mensch aus Gründen wirklicher Toleranz. Ich habe ein Problem mit Queerdenkern. Worin es besteht, lässt sich am besten mit einer Anekdote veranschaulichen, einem persönlichen Erlebnis, das etwas länger zurückliegt. Auf einer Party kam es zu einem lautstarken Konflikt zwischen mir und einem bekennend schwulen Menschen. Er war alkoholisiert und aggressiv, deswegen stellte ich ihn zur Rede. Ein Teil der Partygesellschaft ignorierte den Streit, ein anderer Teil solidarisierte sich mit dem Homosexuellen und bezeichnete mich als intoleranten, homophoben Menschen. Und nun zum schönen Teil: Als der Vorfall eine Stunde später vergessen war, brachte mir der Mann ein Bier, er selbst trank mittlerweile Kaffee. Wir näherten uns alkoholisch und menschlich an. Er freute sich darüber, dass endlich ein anderer in ihm den Menschen sah und nicht die schwule Person. Ihn widerte die gespielte gönnerhafte Freundlichkeit, die ihm sonst begegnet, an. Er wollte nicht schlechter, aber auch nicht besser behandelt werden. Er bedankte sich für meine berechtigte Kritik und wir führten den Rest des Abends ein anregendes Gespräch. Der Rest der ach so toleranten Partygemeinschaft ignorierte uns. Es sind die Queerdenker von heute.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder.

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19 Antworten

  1. „Die Homosexualität von Alice Weidel wird medial totgeschwiegen“? Würde sagen, die Homosexualität von Fr. Weidel ist medial genau so wenig Thema wie jene anderer Homosexueller in der Öffentlichkeit auch. Das kann man auch Toleranz nennen – oder besser noch: Wertfreiheit. Sie spielt einfach keine Rolle, von „medialem Framing“ ist hier nichts zu erkennen.
    Cui bono – sollte man eher fragen! Alice Weidel, die mit ihrer aus Sri Lanka stammenden Partnerin und deren Kinder teils in der Schweiz lebt, dürfte hinsichtlich der traditionellen Vorstellungen der AFD bzgl. Familienbild und sexueller Orientierung doch eher ein Interesse daran haben, ihre Homosexualität nicht zu sehr zu betonen.

    1. Vielen Dank für Ihr Feedback und Ihre inhaltlich nachvollziehbare Kritik, Herr Lindner.
      In einer idealen, toleranten, „wertfreien“ Welt wird die Homosexualität gar nicht erst thematisiert. Das sehe ich wie Sie. Wir leben Gott sei Dank nicht mehr in einer Welt, in der es Mut erfordert, sich öffentlich zu outen.
      Dennoch stelle ich nüchtern fest, dass es über Parteigrenzen hinweg hinlänglich bekannt ist, dass etwa Spahn (exemplarisch) schwul ist. Bei einer Alice Weidel ist es nicht bekannt. Sie und ich bilden eine Ausnahme, dass wir das wissen.
      Cui bono? Eben. Wie vor 20 Jahren noch die CDU steht die AfD heute für ein traditionelles Familienbild. Das sehe ich ebenfalls wie Sie. Das zu vertreten ist aber nicht gleichbedeutend mit Intoleranz und Abwertung von Homosexualität. So wird es aber medial dargestellt. Weidel oder Tritschler sind der lebende Beweis, dass Andersartigkeit innerhalb der AfD akzeptiert wird.
      Missverstehen Sie das bitte nicht als Werbung für die AfD. Darum geht es mir ausdrücklich nicht. Vielleicht hilft ein Vergleich mit dem Sport. Ein Thomas Hitzlsperger hat sich nach seiner aktiven Fußball-Karriere als schwul geoutet. Das wurde als mutig beklatscht. Das war vielleicht 1990 oder noch früher mutig, aber nicht im 21. Jahrhundert. Was vor Jahrzehnten eine Karriere schwierig machte, ist heute extrem karrierefördernd. Ich kritisiere beides. Ist Hitzlsperger ein intelligenter, kompetenter Mensch? In meinen Augen ja. Verfügt er über überragende Fähigkeiten oder kann auf eine beeindruckende Lebensleistung verweisen? Nein. Ohne seine Homosexualität hätte er nie das Bundesverdienstkreuz bekommen.
      Man bekommt eine Waage nicht ins Gleichgewicht, indem sich eine ganze Gesellschaft wie von Sinnen auf die andere Seite der Waage schmeißt. Dann ist die Waage wieder im Ungleichgewicht.

  2. Die Piktogramme finde ich klasse, einer meiner etwas weniger angepaßten Freunde taucht gelegentlich im Schottenrock auf. Finde ich echt stark. Die Damen drehen sich nach ihm um und er macht das genauso mit den Damen.

  3. Es passt zum Spiel der Macht. Wie spaltet man eine Gesellschaft noch? Indem diese erst in einzelne Teile zerlegt wird. Keine Ahnung vielviel es von diesen Gruppen gibt, bin auch der festen Überzeugung das es die betroffenen gar nicht möchten, denn auch diese wollen nur als Menschen gesehen werden. Weshalb sollten in dieser einen einzigen Menge Menschen irgendwelche Gruppen hervorgehoben werden…? Weil dann politische oder auch wirtschaftliche Gegner hervorragend diskriminiert und öffentlich deformiert werden können. Ein falsches Wort , auch aus dem Zusammenhang gerissen und ..schwuppdiwupp.. ist die Person rechtsradikal und die Medien sind schon seit Jahren von Eliten abhängig, welche so ihre Gegner mit Leichtigkeit „entsorgen“ können. Es dient zu nichts anderem als zur Manipulation der Massen….

  4. Danke Herr Löcke, Ihre Worte sprechen mir wieder einmal mehr aus der Seele.

    Nun könnten wir langweilige Cisgender-Generation ja generös sagen, ach lasst sie doch spielen … Diese Queer-Beauftragten sind jedoch schon dabei, allerlei für den Steuerzahler unsinnige und auch für viele Betriebe kostspielige Auflagen zu ersinnen. Wer stoppt sie? (Immerhin stoppe ich noch meinen Mann, wenn er sich heute plötzlich als Frau fühlend, einen Frauenparkplatz für sich in Anspruch nehmen will.)

    Eine Expertin zu Genderfragen und eine sehr gute Quelle für Szenarien, wohin uns das alles noch führen kann, ist die Journalistin und Autorin Birgit Kelle. Unter anderem mit ihrem Buch: NOCH NORMAL? – Das lässt sich gendern!, geht sie genau solchen weitreichenden Konsequenzen nach, die sich aus verqueeren und ohne Not herbeigerufenen Konstrukten ergeben. Es gibt zahlreiche Videos von ihr im Netz zum Thema.

    1. Ja, wer stoppt sie? Sie selbst vermutlich nicht, denn sie verteidigen sogar „Frauenparkplätze“ – eine der frühen „Früchte“ des Genderwahns bzw. seiner Vorläufer. Da sollte Sie das „Gequeere“ eigentlich auch kaum stören, denn es liegt nur ein klein Wenig weiter in derselben Richtung …

  5. Lieber Wolfgang Wasser, die Motivation des Schreibers für diesen Artikel finden Sie in Absatz 5, Sätze 1 bis 4. Ich gehöre einer Generation an, die zurzeit wieder auf der Abschussliste unserer Regierung steht und ich bin von Jugend an in meinem privaten und beruflichen Umfeld sachlich und aufgeklärt mit gleichgeschlechtlichen Neigungen von Freunden und Kollegen umgegangen. Offenheit, Akzeptanz, kein Hype, auf keiner Seite. Der Hype um die sexuellen Präferenzen 21. JH n.C. in ist aus meiner Sicht würdelos und entmenschlichend. Bitte mich nicht missverstehen, mir ist es vollkommen egal, wer mit wem was, dieses aber zum öffentlichen Spiel mit dem Ziel einer Idealisierung empor zu heben, heißt für mich eben auch, den Menschen als geistiges Schöpferwesen auf den Zustand eines kopulierenden Regenwurmes abzusenken. Soll heißen, ihn der Freiheit seines geistigen Wachstums zu berauben durch eine erzwungene vorrangige Beschäftigung mit sexuellen Ausdrucksformen.

  6. Sehr gute Überlegungen und Darlegungen zu diesem ganzen Themenkomplex finden sich in dem Buch“Wahnsinn der Massen“ von Douglas Murray.
    Vor sicher mehr als 15 Jahren nahm ich im Mathe-Unterricht einer sehr netten und kommunikativen Schülerin in meiner sechsten Klasse eine Brieflein ab, das sie ihrem Angebeteten schrieb. Erstaunt las ich: „Willst du mit mir gehen?“ Dann war anzukreuzen“Ja“ „Nein“ und weiter:“ Bei Nein schlag ich dir die Fresse ein!“
    Ich konstatierte, dass für die Jungs nun schwere Zeiten anbrechen würden….So kam es dann auch. Aus dieser Beziehung wurde nichts und aus vielen anderen später auch nicht, als in feministischen Kreisen der Slogan “ Alle Männer sind Schweine“ so manche Annäherung eines Anbetungswilligen an eine Nichtangebtetseinwollende verhinderte. In Ermangelung an Gelegenheiten sondierte dann mancher und manche auf eigenem Terrain und versuchte dann es den Normalos gleich zu tun: Heiraten, Kinder nicht kriegen, aber adoptieren, in der Öffentlichkeit herumknutschen usw.
    In einer großen Wochenzeitung las ich vor ebenso vielen Jahren , als überall Love Parades durch die Städte zogen, einen Kommentar zu dem ganzen Queer-Gehabe von einem Homosexuellen aus New York, der im kreativen Bereich tätig war. Er schrieb, dass sie sich immer als spezielle Kaste empfunden hätten, die eben alles andere als“normal“ sein wollte. Man blieb unter sich, in seinen Bars und Clubs und war aber auch weltweit vernetzt. Die ganze Entwicklung sei ihm und seinesgleichen ein Graus. Das ganze Dauergeschrei über sexuelle Orientierungen und die Vereinnahmung schon der Phantasie von Kita-Kindern dient ganz klar-mit dem Einhergehen der Verunsicherung des Individuums- der Destabilisierung von Familie und Gesellschaft. Und es ist eine alte Geschichte, je mehr über Sex dauergelärmt wird, umso weniger wird er praktiziert. Über die große Katharine Hepburn wurde biografisch festgehalten, sie habe niemals über Sex gesprochen. Ich dachte, als ich das las, das war auch absolut nicht nötig, denn das tun ja schon immer alle anderen.
    So wenig wie mich die sexuelle Orientierung eines Menschen interessiert, so lange er mich nicht damit belästigt, interessiert mich übrigens auch seine politische Zugehörigkeit nicht oder etwa aktuell auch, ob er geimpft oder ungeimpft ist. Kollegial und privat schätze ich freundliche, zugewandte, verlässliche Menschen. Egal von welcher Partei, in welchem Gesundheitsszustand, aus welchem Land…..usw. und so fort.

  7. Vielen Dank, dass Sie die Dinge so gekonnt auf den Punkt gebracht haben. Das letzte Erlebnis ist fast exakt so wie ich es vor etwa 20 Jahren erlebte.

  8. Endlich bringt es jemand ‚mal auf den Punkt: Wir sind Menschen und das Menschsein verbindet uns. Danke für diese klaren Worte!
    Warum ist es vielen heute so wichtig, ihre sexuellen oder auch nutritiven Präferenzen in der Öffentlichkeit zu diskutieren, als ginge es dabei um Leben und Tod? Ist Sexualität und Ernährung die neue Ersatzreligion? Oder brauchen Menschen von Zeit zu Zeit einfach Stoff, um sich gegenseitig bekriegen zu können, weil sie sonst keine Möglichkeit finden, ihre unterschwelligen Ängste und Frustrationen aufzulösen?
    Gerade in Umbruchszeiten wäre es doch hilfreich, sich auf Gemeinsamkeiten zu besinnen und nicht auf Trennendes. Ich hab den Eindruck, dass die Gesellschaft derzeit wieder in alte Glaubenskriege zurückfällt und Aufklärung über Bildung fehlt, weil es ja auch Trend an Unis ist, bei diesem gesellschaftlichen Hickhack ordentlich mitzumischen. Das tut letzten Endes niemandem gut!

  9. Auch in meinem, nun schon länger andauernden, unauffällig heterosexuellen persönlichen Leben lernte ich nach und nach Menschen verschiedenster sexueller Orientientierung kennen als, wie schön, vor allem ganz normale Menschen. Zuletzt, aber auch das liegt nun schon viele Jahre zurück, einen Mann und seine Gattin, bei dem ich erst nach Jahren erfuhr, dass er als Mädchen geboren war. Erst da begriff ich die Herkunft des doch klaren Größenunterschiedes zu seinem Bruder, mit dem er als Musiker gelegentlich gemeinsam auftrat. Erst da entdeckte ich, dass er in seiner Webpräsenz ganz offen damit umgeht, allerdings mit voller Absicht an eher versteckter Stelle, weil doch sein Musiker- und Menschsein im Vordergrund steht und er Oberflächlichkeiten im Hinblick auf das spezielle Thema verabscheut. Welch’ Glück, in meinem Dasein so viel unbefangene Gelegenheit zum Kennenlernen all dieser homo-, bi- und transsexuellen Menschen gehabt zu haben, sonst würde die aufdringliche Queerdenker-Bewegung womöglich meine Gewissheiten verunsichern, anstatt vor allem eines zu tun: zu nerven!

  10. Ich habe das Geschriebene bis zum Ende gelesen und muss gestehen, nicht verstanden zu haben, worum es dem Schreiber letztlich ging. Schade, denn während der kurzen Zeit des Lesens hätte ich Sinnvolleres tun können, zum Beispiel meditieren und hoffen, dass nicht alles den Weg in die Öffentlichkeit findet. Verwirrung herrscht ja schon genug.

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