Save Our Souls

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine E-Mail von einem Leser, der mich anschrieb. Der Mann ist Eigentümer einer Speditionsfirma in Oberbayern. Diese E-Mail hat mich berührt, weil Sie viel über den Ist-Zustand unserer Gesellschaft, das verzweifeln über diesen Zustand und sein Hadern mit unserer Heimat sagt. Die E-Mail kam aus dem Bauch der Bundesrepublik, dort wo man so oft auch das gesunde Gefühl verortet.

Diese E-Mail erschien mir gleichsam eines S.O.S aus der Funkerbude des kenternden Deutschland-Dampfers.

Die Mehrheit schläft, die Kapelle spielt, die morschen Leitmedien verblasen den letzten heißen Dampf. Unterdessen läuft der Kahn unter der Wasserlinie voll. Den gewaltigen Corona-Ruck, der alles Polit-Porzellan zerschlagen hat, haben allen an Bord gespürt. Die Scherben liegen offen herum.

Gleichwohl wird fiebrig dagegen angelebt und angetanzt. Zuweilen fühlt es sich an wie der letzte Tango.

Nun, der wackere E-Mail-Mann hat sein gut laufendes, gesundes Unternehmen, wie er mir schrieb, nach einem langen Kreuzgang einfach an das Kreuz geschlagen.

Was motivierte, vielmehr frustrierte diesen Mann aus der Mitte? Jenen Mann, der als „kleiner Mittelständler“, wie er sagt, erfolgreich aber desillusioniert sein gesundes Geschäft beerdigt und über dreißig Mitarbeitern kündigt.

Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit einer Ausnahme, haben für seine Entscheidung sogar Verständnis.

Was ist los in einem Land, in dem Engagement nicht mehr belohnt wird? Was ist los in einem Land in dem tatkräftige Unternehmer eine Sinnentleerung in ihren Taten sehen, ihr Heil im Freitod ihres Unternehmens suchen. Wie groß muss die Depression vorangeschritten sein?

Von Robert Musil stammt er schöne Satz:

„In Zeiten der Pleite bevorzugt die Seele das Jenseits.“

So gesehen, leben wir seit langer Zeit in der schleichenden Verpleitung. Die intellektuelle Insolvenz sehen wir seit Jahren an vielen Stellen im Land.

Dort, wo Dichter und Denker nur noch siechen und kriechen.

Dort, wo der Feinsinn und das Ventilieren von Ideen seine Heimat hatte. Wo Menschen durchlässig waren für neue Gedanken. Wo Begeisterungsfähigkeit, Aufbruchsbereitschaft und Innovation zum unbedingte Inventar der deutschen Seele gehörten, stehen oft nur noch die Urnen, in denen all diese Tugenden und mehr zu Grabe getragen wurden. Final übergossen mir der alles gleichmachenden, klebrigen Bundes-Burger-Soße der politischen Korrektheit.

Ich habe zum Hörer gegriffen und ihn angerufen. Den E-Mail-Mann. Ich habe nach seiner Seelenlage gefragt. Ich bin nicht viel zu Worte gekommen, was gut ist. Was Sie in dem Interview hören, lesen Sie in keinem Leitmedium. Sie hören oder sehen es auch in keiner der Anstalten für die Sie zu zahlen haben. In den Privaten sowieso nicht.

Journalismus fängt dort an, wo etwas beschrieben und veröffentlicht wird, von dem andere nicht wollen das es berichtet wird. Alles andere ist Propaganda. Diese Haltung wird seit einhundert Jahren verschiedenen Publizisten zugeschrieben, ich mache Sie mir hier und heute zu eigen. Deswegen gibt es das Interview online. Mal sehen wie lange noch.

Ich gestehe! Kurz habe ich gezögert dieses Interview zu veröffentlichen, weil im Verlauf des Gespräches ein Satz vom E-Mail-Mann fällt, von dem ich weiß, dass er in Teilen unserer Bevölkerung als derzeit unsagbar gilt und man mir versuchen könnte zu unterstellen, ich sei auch einer von denen.

Da ich weder einer von jenen noch von denen bin und stets versuche mich von Framing-Fesseln zu befreien, war es nur logisch dieses Interview zu veröffentlichen. Das ich aber kurz „zuckte“ zu Veröffentlichen, hat mich erschrocken, weil dieser Reflex etwas beängstigendes an sich hat. Er ist nämlich der Vorbote des Demokratie-Infarktes.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung des unabhängigen Journalismus in Deutschland. 

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49 Antworten

  1. Ich habe auch einen kleine Laden den ich schon nach den ersten 3 Monaten zugemacht habe und nicht mehr öffnen werde.
    Ich kann jedes Wort das sie sagen bestätigen. WIr halten Deutschland am Laufen und werden dafür in den Arsch getreten, wir werden gegängelt und stehen unter Genreralverdacht.

  2. 
    S.O.S. Ist die perfekte Überschrift.
    
    Gelernt habe ich einmal (in Kurzform): Wir haben eine repräsentative Demokratie mit einer Gewaltenteilung und einem Grundgesetz, das in einzelnen Artikeln unsere Grundrechte enthält. Unsere Repräsentanten der Legislative werden gewählt und sie sind nur ihrem Gewissen unterworfen. Die vierte Gewalt im Staat ist die Presse.

    Und nun meine aktuelle Wahrnehmung:

    1. Gerade die Politik der letzten 25 Jahre hat die Bundesrepublik Deutschland noch einmal verstärkt in internationale Verträge eingebunden, die es den heutigen Akteuren unmöglich machen würden, etwas anderes zu organisieren, als das, was in diesen Verträgen steht – selbst, wenn sie es wollten (Staatsverfassung hin oder her). Ohne zu fragen, haben unsere Politiker uns in ein System eingebunden, das nun immer intensiver in unsere Freiheiten eingreifen kann. Verfassungsgerichte winken die völkerrechtlichen Bindungen nur durch und finden Begründungen, warum alles prima ist. Gleiches gilt für andere Länder weltweit, insbesondere in Europa.
    2. Und die Politik, unsere Verwaltungen und die Polizei und Gerichte exekutieren all das in detailverliebter Kleinarbeit. Man „macht ja nur seine Arbeit“. Wie die ganze Maschinerie funktioniert, kann man ganz prima an dem Milgram Experiment studieren. Dort war es ein anschauliches Experiment, hier und heute kann das Verhalten der Menschen in Echtzeit beobachtet werden, z.B. wie es um die Bereitschaft steht, den anderen zu peinigen (Kinder werden nun mehrfach wöchentlich durch Nasalabstriche aus dem hinteren Rachenraum getestet- Verwaltungsgerichte finden das ok! Das macht die Politiker nur noch frecher in der Missachtung von Freiheitsrechten.). Man muss nur bereit sein zu würdigen, was man da sieht. Das Gespür für ein Maß, für Angemessenheit, ist verloren gegangen.
    3. Wer es nun schafft, die Medien so gleichzuschalten, wie wir es heute erleben, der hat alle Hebel in der Hand, um Demokratie „zu wagen“ (oder zur bloßen Worthülse verkommen zu lassen?). Über die Medien ist die tägliche Infiltration sichergestellt – ganz besonders im Lockdown! „Ist ja alles nur zu unserem Besten“.
    An all dem ist nichts Zufälliges. Wir sollten in der Lage sein und den Mut haben, System zu erkennen, wenn wir es sehen. Das gilt besonders auch dann, wenn wir nicht belegen können, wer da letztlich die Fäden zieht.

    Alles VerschwörungsTheorie? Bitte mal einige wenige Beispiele nachlesen:

    https://www.bmu.de/themen/klima-energie/klimaschutz/internationale-://www.bmu.de/themen/klima-energie/klimaschutz/internationale-klimapolitik/kyoto-protokoll/

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/agenda-2030-die-17-ziele

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/internationale-gesundheitspolitik/global/who.html

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/europa/die-europaeischen-vertraege-328824

    Was da im Detail geregelt ist, wissen die meisten Menschen nicht. Und wenn sie es merken, ist die Antwort: wieso, das steht doch seit Jahren so in unserem Programm! Und dann merken sie (manchmal), dass sie sich von der Bundesliga Saison oder der Tagesschau wunderbar haben ablenken lassen. Liebe Qualitätsmedien: Hier macht Ihr nicht Eure Arbeit!

    4. Natürlich kostet das alles seinen Preis, die Dinge so zu steuern. Aber Geld ist ja da. Da helfen zunächst einmal selbstlos große Stiftungen mit großen Geldsummen. Wenn dann noch Notenbanken Anleihen und in manchen Ländern auch Aktien kaufen, dann können sie auf diesem Wege ihr selbst hergestelltes Geld in der Verkehr bringen und alles aufblasen. Und noch mehr Geld steht zur Verfügung.
    5. Wer nun eine Notenbank beeinflussen kann (mal nachlesen: z.B. „Die Kreatur von Jekyll Island“), der kann den Wirtschaftskreislauf praktisch diktieren. Er kann „retten“, wen er will und andere eben untergehen lassen. Er kann Vermögensblasen entstehen oder platzen lassen und er kann dafür sorgen, dass alle, die brav sind und helfen, ein bissl partizipieren, ohne dass irgendwas auffallen würde. Auf diesem Weg ließe sich dann ja vielleicht auch die Politik eines Landes oder der Europäischen Union oder … steuern.
    6. Als Zwischenergebnis wird irgendwann ein riesiger Kostenberg stehen. Wer wird die entstandenen Kosten wohl tragen?
    7. Ein lückenloser Steuerüberwachungsstaat wird die Kosten sicher „gerecht“ verteilen. Auch das wird helfen, „die soziale Ungerechtigkeit“ auf dieser Welt zu beseitigen. Man muss ja nur die Töne in unseren Qualitätsmedien hören/wahrnehmen wollen, um eine Vorstellung zu entwickeln, was da noch kommen wird.

    Ich glaube, dass den Zug heute niemand mehr aufhalten kann. Und ich glaube, dass einige andere Menschen ähnliche Beobachtungen machen wie ich. Und das Ganze ist auch nicht auf Deutschland beschränkt. Also ist auswandern jedenfalls für mich auch keine Lösung.

    Was mir bleibt? Zu versuchen,
    – unangemessene Forderungen abzulehnen, wo immer es möglich ist,
    – den eigenen Beurteilungsspielraum im Sinne der Freiheit und Angemessenheit auszunutzen,
    – mich mit Kräften zu wehren gegen staatliche und sonstige Übergriffigkeit,
    – im kleinen hier und jetzt glücklich zu bleiben. Da gibt es mehr Grund zur Freude, als ich manchmal so denke (sehr bewusst ein gutes Fußballspiel ansehen- vielleicht auch)

    1. Ich lebe seit 4 Jahren in den Niederlanden. Schoenes Land, nicht weit von D. entfernt und doch gesellschaftlich und wirtschaftlich sehr anders. Ein grosser Vorteil ist alle sprechen sehr gut Englisch und der Erwerb von Immobilien ist ebenfalls sehr einfach. Nahezu jeder besitzt hier im Laufe des Lebens mindestens eine Immobilie. Das Land ist wirtschaftlich wesentlich besser aufstellt als D. und hat auch in der Vergangenheit nicht so viele Migranten aufgenommen (seien wir mal ehrlich, die >1Mio Migranten waren/sind eine Bereicherung fuer D.?!), daher das Umfeld und die Gesellschaft generell sieht noch wesentlich europaeischer aus als in Deutschland. Hier zaehlt auch wesentlich mehr, dass man eine gewisse Leistung erbringt, es gibt kein Auffangnetz, das einen das Leben lang durchfuettert. Man hat ebenfalls wesentlich mehr netto uebrig. Ich koennte hier noch mehr schreiben, aber im Grunde ist Auswandern eine sehr individuelle Entscheidung. Wenn ich mir unsere EU-Gesellschaft anschaue kommen mir die NL auch nicht mehr wie das Paradies vor, Rutte setzt 1:1 um das Merkel vormacht, eventuell mit der Einschraenkung, dass die Tendenzen zur Lockerung etwas hoeher sind. Vom heutigen Standpunkt wuerde ich eventuell Australien/Canada vorziehen, beide gross genug, um irgendwo abgelegen seine Ruhe zu haben und ein ganz wichtiger Vorteil kommt dazu: Beide sind weit entfernt von der EU.

    2. Sehr gutes Interview, klare Worte eines klardenkenden Menschen. Danke Herr Langemann!

      Auswandern?

      Es wird diesmal nicht funktionieren, wie bspw. 1933.

      Warum? Weil es eine globale Agenda ist.

      Die Eliten haben der lästigen Masse den Krieg erklärt. Die Menschheit soll auf eine Zahl von 500.000.000-max. 2.000.000.000 Menschen reduziert werden. Diese sollen vollkommen überwacht und kontrolliert sein und nicht mehr reproduktionsfähig sein.

      Die Masse zerstört den Planeten und die Eliten möchten aber weiterhin ungestört mit den Privatjets, Jachten und U-Booten durch die Gegend fahren, dabei stören wir nur. Und sich zu solidarisieren und sich einzuschränken ist für sie natürlich keine Option. Da macht es mehr Sinn die Massen zu vernichten und auf eine erforderliche Anzahl von Arbeitssklaven zu reduzieren.

      Verschwörung? Nein, nachzulesen in den Werken, des Elite-Moderators Klaus Schwab (WeltWirtschaftsForum), „COVID-19: The Great Reset“/ deutsch COVID-19: Der Grosse Umbruch, Die Vierte Industrielle Revolution“, „die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution“. Man muss den Schund nicht kaufen, es reicht bei amazon die Negativrezensionen zu lesen, um zu verstehen worum es hierbei gehen soll. Die Menschheit wie wir sie kennen soll abgeschafft werden, Stichwort Transhumanismus, sehr schauderig, Matrix 1 lässt grüßen… Aaron Russo wies schon vor Jahrzehnten daraufhin, dass es der Plan der Rockefellers ist die Menschen zu Chipen. Mittlerweile ist die Technik so fortgeschritten, dass sich (geimpfte?) Nanobots mit dem Mobiltelefon verbinden können…

      Jedes EU-Land ist keine Option, da die EU ein Konstrukt der Eliten ist, mit dem früher oder später jede Demokratie vernichtet wird. Bereits durch den Vertrag von Lissabon war klar, was auf uns zukommt. Nach diesem ist es möglich die Todesstrafe zu Niederschlagung von Aufruhr wieder einzuführen oder im Kriegsfall… vor dem Tod sollte man allerdings keine Angst haben, sondern nur vor der Sklaverei.

      Die USA sind keine Option, da sie de facto kein Rechtsstaat sind, siehe völkerrechtswidrige Angriffskriege und verdeckte Operationen unter Einsatz von taktischen Atombomen (zuletzt im Hafen von Beirut, siehe Video der Explosion, pilzförmig), mehr Schwarze befinden sich in Privatgefängnissen als sich Schwarze in der Sklaverei befunden haben, was de facto Sklaverei ist), Drittländer sind keine Option.

      Das Einzige was hilft ist sich zu solidarisieren, zivilen Ungehorsam auszüben. Angefangen sich von dem schädlichen psychischen und pyhsischen Maskenzwang zu befreien, auch unter Inkaufnahme von Bußgeldern, Rechtsstreitigkeiten vor dem Verwaltungsgericht kosten nichts, ein Einspruch gegen das Bußgeld kann man dort immer einlegen. Dass (FFP2)-Maksen gesundheitsschädlich sind lässt sich leicht beweisen.

      An jeder Demo teilzunehmen (egal ob Querdenken oder andere zwielichtigen Organisationen, es geht um 1 gemeinsames Ziel, die Corona-Diktatur abzuschaffen, eventuell sogar friedlich den Bundestag zu stürmen, die Betonung liegt auf friedlich!

      Wir sind viele, die sind wenige! Wenn wir das begreifen und nur dann, haben wir eine Chance zu überleben.

      1. Gunter, ich kann Dir nur zustimmen. Von deinen letzten Sätzen schreibe ich hier schon Monate lang. Aber zu welchen Demo’s soll man noch gehen ? Nach Berlin, Stuttgart , Dresden…. Da wo wir wohnen(Meiningen in Südthüringen) gab es zur Wende große Demo’s , trotz Stasi. Heute stehen dort 20 bis 40 Menschen und 15 Polizisten . Es ist total sinnlos. Die Gastwirte, Geschäftsinhaber, Eltern von Kindergartenkindern oder Schülern , Lehrer, Fitnessinhaber, Selbständige ect. , wo sind diese Menschen alle?
        Ich bin dabei den Mut zu verlieren. Die irre Regierung incl. Ministerpräsidenten wollen uns versklaven. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Und Ihr werdet sehen,
        der Bundestag stimmt Frau Merkels neusten „Ermächtigungsschwachsinn für ganz Deutschland“ auch wieder zu. Die Damen und Herren Abgeordneten werden ja alle pünktlich und fürstlich entlohnt! Aber irgendwann ist das Geld alle. Vielleicht steht der “ deutsche Michel“ dann endlich auf und geht auf die Straße ? Blos was muss da noch passieren …? Bürgerkrieg?

    3. Ein Auswandern vom Aussen in das Innen- das kann ich Ihnen empfehlen; dort finden Sie Ihr Leben und von dort aus können Sie diesen inneren Raum aus verteidigen:Wir können entscheiden, was in den Mund kommt und was aus ihm raus kommt und dann sofort wieder in unsere Ohren kommt. Deshalb achten Sie am meisten auf den Mund, dort die Kontrolle zu behalten entspannt auf lange Sicht auch die Ohren und jede Welt,wie scheußlich sie erscheinen mag,kann leuchten so wie sie gerade ist.

  3. Der Mensch ist Teil einer destruktiven Horde, egal ob er in Nordkorea geboren wird, in Costa Rica, auf Island oder eben auch in Deutschland. Wir können uns dem nicht entziehen, es sei denn durch Suizid oder die Diaspora in die Einsamkeit, was extrem schwieriger Überlebensbedingungen bedarf, da im Grunde jede Teilhabe oder Kooperation mit der Horde schlichte Kollaboration ist!
    Es gibt keine „schlechten“, keine „guten“ Menschen, sondern nur Teile der Horde in ihrer jeweiligen Funktion, Stellung, kurz Hordensituation – vom verhungernden Säugling bis zum Multimilliardär!
    Der Mensch ist intrinsisch ein soziales Lebewesen, das extrinsisch zum rücksichtslosen Kannibalen, entweder seiner direkten Nächsten oder indirekt entfernt gefressener Artgenossen, immer aber einer geschändeten Mitwelt degeneriert.
    Persönlich bin ich überzeugt, die Horde wird ausschließlich von Psychopathen, sprich psychisch ernsthaft kranken Soziopathen angeführt und somit werden durch die Mittel der Gewalt die Massen gefügig gemacht und Ihrerseits zu Mördern.

    Fazit, die meisten von uns setzen sich eine rosa Brille auf und in unseren Breiten ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, mit dieser ein angenehmes und sogar glückliches Leben verbringen zu können. Es sollte sich jedoch keiner groß selbst bemitleiden, wenn es ihn erwischt und er gnadenlos in der Scheiße landet, das gehört für die meisten Menschen auf dem Planeten zum Los, manche schon vom ersten Tag ihres Lebens an.

    Jene die sich „hocharbeiten“ dürfen dabei entweder auf ihre eigenen psychopathischen Fähigkeiten zählen, oder aber sie sind mit wahrlich gefragten Talenten versehen, die es ihnen erlauben, smarte, hilfsbereite Menschen zu geben, die selbst in keinem Moment ihres Lebens wirklich ihre Hauer in das Fleisch der Mitmenschen schlagen, allerdings in der Regel genauso zu konsumsüchtigen und statusgeilen Monstern mutieren wie der widerlichste Psychopath.

    Nein, wir haben keine Chance mehr, wir als Spezies sind einfach nur hoffnungslos degeneriert, wir werden wohl nicht nur das nächste große Artensterben auf der Agenda der Erde verursacht haben, sondern eine Transformation, wie sie ein gigantischer Asteroideneinschlag nicht hätte gründlicher bewirken können.

    Unsere Körper möchten leben, unsere Herzen schlagen wacker in der Dunkelheit, unsere wahren Träume sind jene von Harmonie und Zuneigung, doch die Realität verurteilt uns zu hilflosen Instrumenten von Wahnsinnigen!

  4. Das was Sie schreiben, ist so richtig. Gerade auch die Feststellung, dass der Glaube an ein System, wie es es mal gab, und wie es gelehrt wurde, zunächst zum Durchhalten annimierte, nur um dass doch bitter enttäuscht zu werden. Event 201, Agenda 2030, Great Rest und wie sie alle heißen, sind das System. Und wir können nur noch feststellen, dass wir in einem Netz von internationalen Verträgen gefangen sind, das jeden Tag ein wenig enger gezogen wird. Und wie reagiert die Masse der Mitmenschen? Sie dekliniert jeden freiheitsbeschränkenden Irrsinn in detailverliebter Konsequenz durch, um hier und dort „nur meine Arbeit“ zu machen. Wer mal das Milgram Experiment googelt, wird feststellen, wie das geht.

  5. Guten Abend in die Runde, zur Bestätigung siehe Egon W. Kreuzer Netzseite zum Fortschritt der Arbeitsplazvernichtung. 1.4 Millionen Arbeitsplätze sind vor der Pleitewelle in D schon weg. Dort sehr gute Tabelle. Herr Busch trifft den Nagel mehrfach auf den Kopf. Etwas besseres als den Tod findet man überall. Wir haben uns auch von diesem Land innerlich verabschiedet und sind weg, wenn die uns pflegerisch benötigenden Angehörigen menschenwürdig verstorben sind.

  6. … Österreichische Schule für Ökonomie. (Frei zitiert)
    „Ich empfehle, dem Tyrannen die Unterstützung zu entziehen und man wird sehen, wie sein Sockel bröckelt und er zu Falle kommt!“

    Wir sind schon längst gegen die „Wand gefahren „.
    Nur wird der Aufprall verdrängt. NOCH!
    Die Geld-Druckerpresse macht es heute möglich und morgen Dein aufgebautes Vermögen.
    (Für eine kurze Zeit)

    Was hören wir im Radio?
    „Gender/(=Zerstörung von Sprache und damit Identität)….. Klima, „in 200 Jahren wirst du sehen, die Politiker hatten Recht“(=in 200 Jahren leben diese Penner nicht mehr, wir auch nicht. Ergo, ein wundervolles Machtinstrument)
    ….Corona, rechtfertigt ALLES!!!!!……
    Und zum Schluss darf eines nicht fehlen:
    Wir Nazi !!!!!!
    Die ewige Schuld !!!!!!!!!
    (Meine Israelischen Freunde bedauern mich inzwischen dafür und trösten mich)
    Aber zum Glück für uns Elenden werden wir ja reichlich bereichert. (=Zerstörung unserer Identität und gewachsener Tugenden)

    Fazit: „Lange hat es gedauert es entstehen zu lassen. Ein Fingerschnipp nur, um es zu zerstören“

    (Noch zur Klarstellung für die „ganz Guten“ da draußen: „ich weiß, das ist eine drastische Darstellung. Und bei allen möglichen Ausnahmen, es beschreibt die Richtung)

  7. Hallo
    Vielen Dank für das tolle Interview. Selten hat mir jemand so aus der Seele gesprochen. Bin vor einem halben Jahr zu dem selben Entschluss gekommen und habe Deutschland zum 1.4.21 mit meiner Familie verlassen. Mein Unternehmen habe ich geschlossen und fange woanders neu an. Letztlich tue ich es für meine Kinder, ein Land in dem Kinder eingesperrt, von ihrem grundsätzlichen Recht auf Bildung abgehalten, von der Polizei von Fussballplätzen bzw. von der Rodelpiste verjagt werden, so ein Land ist keinen einzigen Tag meiner Arbeitszeit mehr wert.
    Lebt wohl!

    1. Hallo Thomas,
      Wir wollen D auch verlassen aber wir wissen nicht …wohin?!
      Wo startet ihr neu?

      Liebe Grüße und alles Gute
      Thomas&Conny

  8. Ich kann Herrn Busch nur Recht geben. Dass Herr Busch jedoch Herrn Merz als kompetenten Politiker nennt, passt nicht. Herr Merz steht doch für Blackrock, die Ursache alles Übels unserer Zeit. Welch böses Spiel findet hier gerade statt. Die WerteUnion wünscht sich doch Herrn Merz als Kanzler. Da ist ja die aktuelle Kanzlerin noch harmloser.

    1. Ja, der Hoffnungsträger wird in Wahrheit vielleicht keiner sein. Seien wir mal ehrlich. Deutsche Politiker machen, was ihnen von anderer Stelle vorgegeben wird. Das zeigt doch dieser Corona Wahnsinn allzu deutlich. Es ist ja kein deutsches Thema, sondern hier hat jemand anderes die Steuerung übernommen. In Spanien wird dies ausprobiert, in Italien jenes und in Deutschland wieder dieses, usw. Gerade auch in diesem Wirrwarr steckt ja System. Der Ruf nach einheitlichen Regeln (Sozialistische Grundlage Nr. 1) wird immer lauter. Erst in den Bundesländern, dann in der EU. Wer da auch immer die treibende Kraft ist, jeder „Hoffnungsträger“ wird letztlich das tun, was man ihm sagt.

      1. Sehe ich auch so, und Deutschland ist geopolitisch von zentraler Bedeutung.
        Dennoch haben unsere Politmarionetten (jeder Einzelne!) einen Eid geleistet!

  9. Jeder, der einmal in eine Wüste hineingefahren ist, kennt den „Point of no Return“, an dem der Treibstoff für eine Umkehr nicht mehr ausreicht. Unsere Regierung, ja sogar weite Teile der Opposition sind mit ihrer Corona-Strategie bereits weit über diesen Punkt hinausgegangen. Eine Umkehr ist längst ausgeschlossen. Die vierte Welle wird die Konkurswelle markieren. Es gilt deshalb für Laschet, Söder, Göring-Eckardt, Esken & Co nur noch, das Ding durchzuziehen, um mit einem bis zur Wahl reichenden „Brücken-Lockdown“ noch vor dieser Welle absehbarer Konkurse das rettende Ufer des schwarz-grünen oder grün-rot-roten Öko-Sozialismus zu erreichen. Andere Optionen sind längst aus der Diskussion ausgeschieden oder unrealistisch. Nach der Bundestagswahl wird der Weg zurück in Freiheit und Wohlstand jedenfalls extrem hart und steinig werden. Viele werden auf der Strecke bleiben, aber auch Landschaften, Natur und sogar das Klima. Sozialismus hatte noch nie eine Begabung, Menschen zu fördern und Umwelt effektiv zu schützen. Je früher das den Menschen klar wird, desto besser.

    1. …es sind wohl eben auch die Medien, die der Politik die Schneise schlagen – durch einseitiges promoten…so dass die Parade nicht durchkommen kann…
      Wie H.Maaßen sagt: die Medien sind Teil des Problems…

      1. Dass Presse und Medien überwiegend ein Problem haben, einen Teil der Realität wahrheitsgemäß an ihre Leser und Zuschauer zu vermitteln, ist mehr offensichtlich. Das betrifft Corona, aber eben nicht nur Corona. Besonders verbreitet ist dieses Phänomen, wenn es darum geht über Klimawandel und Klimaschutz zu berichten.

        Unterstützt werden sie dabei von einer Vielzahl von Organisationen und Verbänden sowie staatlichen Behörden, allen voran das Umweltbundesamt. Das Umweltbundesamt erläutert beispielsweise auf seiner Homepage, warum sog. „Klimaleugner“ falsch liegen und warum der Vulkanismus bei der CO2-Bilanz nur eine untergeordnete Rolle spielt (s. https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/uebersehen-die-klimatologen-die-vulkanischen):

        Auszug der vom Umweltbundesamt veröffentlichten Argumentationskette: „Aus der Tatsache, dass in den letzten rund 10 000 Jahren die atmosphärische ⁠CO2⁠-Konzentration in etwa konstant geblieben ist (ca. 280 +/- 10 ⁠ppm⁠) folgt bereits, dass der vulkanische CO2-Ausstoss gegenüber dem des Menschen unbedeutend sein muss. Tatsächlich sind die CO2-Emissionen des Menschen (insbesondere durch Nutzung fossiler Energieträger, Waldrodungen, Brennholznutzung, Zementproduktion u.a.) im Laufe des Industriezeitalters auf mehr als 41 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr angestiegen (Stand 2018). Die vulkanischen CO2-Emissionen sind dagegen viel geringer. Sie betragen etwa 0,3 bis 0,6 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr, das entspricht – verglichen mit den Emissionen des Menschen – 0,7 bis 1,5 Prozent.“

        Das klingt zunächst einmal plausibel. Rechnet man jedoch nach, stellt man auch ohne Kenntnisse in höherer Mathematik fest, dass die Vulkane in den letzten 10.000 Jahren mit 3000 bis 6000 Mrd. t CO2 etwa 1,3 bis 2,6 so viel CO2 ausgestoßen haben als die Menschen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe bzw. Brandrodung seit Beginn der industriellen Revolution: etwa 2340 Mrd. t CO2 (s. https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid-Konzentration). Obwohl Vulkane also seit Millionen Jahre offensichtlich riesige Mengen CO2 ausstoßen, sinkt die CO2-Konzentration kontinuierlich seit etwa 50 Mio. Jahren. Von etwa 1500 ppm auf 280 ppm der vorindustriellen Welt.

        Es stellen sich deshalb zwei Fragen:
        1. Wie ist das möglich?
        Es wird bei der CO2-Diskussion gerne verschwiegen, dass insbesondere die Bildung von Kalkschichten aber auch fossile Ablagerungen Unmengen an CO2 bindet. Würden die Vulkane im Zeitraum von nur 10.000 bis 20.000 Jahren etwa so viel CO2 ausstoßen, wie sich aktuell in der Erdatmosphäre befinden, wäre kein Leben auf der Erde möglich. Da die vulkanischen Aktivitäten heute weit schwächer sind als zu Zeiten der Dinosaurier nahm trotzdem der CO2-Gehalt der Atmosphäre kontinuierlich ab. Das änderte sich erst durch den modernen Menschen und seine Technik. Sein bisheriger Ausstoß verschiebt diesen Abbauprozess von CO2 in der Erdatmosphäre bislang um etwa 10 Mio. Jahre in die Zukunft.

        2. Hängt das Leben auf der Erde in einem viel stärkeren Maße an der CO2-Versorgung als das Presse, Medien, Politik, Umweltbundesamt und Klimaforschung bereit sind zuzugeben?
        Ja, schließlich gibt es ohne CO2 keine Photosynthese und damit kein höherwertiges Leben auf der Erde. Sog C3-Pflanzen, also 90% der Pflanzen auf der Erde stellen unterhalb etwa 120….130 ppm das Wachstum aufgrund CO2-Mangel komplett ein. (s. https://bildungsserver.hamburg.de/klimawandel-und-landwirtschaft-nav/2203496/kohlendioxid/)

        Wenn die Erde über keinen Gully für CO2 verfügt, lassen diese unbestreitbaren Fakten nur folgende Schlussfolgerungen zu:
        Eine abnehmende Vulkanaktivität bildet durch abnehmenden CO2-Ausstoß die größte Gefahr für das Leben auf der Erde überhaupt. In den letzten 6 Mio. Jahren hat der CO2-Gehalt kontinuierlich von 385 ppm auf 280 ppm abgenommen (s. https://bildungsserver.hamburg.de/treibhausgase/6088114/kohlendioxid-erdgeschichte/ – s. Abb.: „Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre in den letzten 65 Millionen Jahren“). Linear extrapoliert hätte es folglich lediglich noch etwa weitere 10 Mio. Jahre gedauert, bis das Leben auf der Erde in einen gefährlichen Dauerschlaf übergegangen wäre.

        ZUSAMMENGEFASST:
        Das Leben auf der Erde hängt unzweifelhaft am CO2-Tropf der Vulkane, ob diesen Gedanken die Ideologien des Umweltbundesamt, der Grünen, diverser NGOs, u.a. Greenpeace, FfF sowie der ÖRR zulassen wollen oder nicht. Dass der Mensch eine gefährliche Tendenz durch abnehmenden Vulkanismus weit überkompensiert, ist langfristig gesehen eher Chance als Risiko für das Leben auf der Erde. CO2 ist mit aktuell etwa 0,042% Anteil an der Erdatmosphäre nach wie vor ein rarer Baustein allen Lebens auf der Erde und kein Schadstoff, wie uns viele Protagonisten des Umbaus unserer Gesellschaft einreden wollen.

        1. Sehr geehrter Herr Langemann und Team,
          falls sie den Satz oben „Würden die Vulkane im Zeitraum von nur 10.000 bis 20.000 Jahren…….“ durch folgende Formulierung: „Würden die Vulkane nicht alle 5.000 bis 10.000 Jahre etwa so viel CO2 ausstoßen, wie sich aktuell in der Erdatmosphäre befinden, wäre kein Leben auf der Erde möglich.“ ersetzten könnten, wäre ich Ihnen sehr verbunden. Schließlich sollten hier nur wahre Worte gesprochen werden. Die 10.000 bis 20.000 Jahre waren zu konservativ angenommen und beziehen sich sowohl auf das CO2 in der Erdatmosphäre als auch das in den Ozeanen gelöste CO2.

          Zum Nachvollziehen:
          Die Erdoberfläche beträgt 5100 Mio. km². Das Gewicht der Luftsäule über einem Quadratkilometer beträgt knapp 10 Mio. Tonnen, wie sich leicht aus dem Luftdruck von 1 bar = 1kp/cm² errechnen lässt. In Summe wiegt die Erdatmosphäre also etwa 5 x 10 hoch 15 Tonnen. 100 ppm entsprechen demnach einem Zehntausendstel dieses Gewichtes oder 5 x 10 hoch 11 Tonnen gleich 500 Mrd. Tonnen. Da das Molgewicht von CO2 mit 44 g/mol etwa 1,4 mal so hoch liegt wie das Molgewicht von Luft (ca. 31 g/mol), wiegen 100 ppm CO2 folglich etwa 700 Mrd. Tonnen. Alle CO2-Moleküle in der Erdatmosphäre (etwa 420 ppm) wiegen demzufolge aktuell etwa 3000 Mrd. Tonnen, also exakt dieselbe Menge, die der Vulkanismus auf dem aktuellen Niveau laut Umweltbundesamt etwa alle 5.000 bis 10.000 Jahre an CO2 ausstößt.
          Wie man sieht, muss die Lüge von Umweltbundesamt, Klimaforschung, etc. nur groß genug und die Stigmatisierung abschreckend genug sein, dass faktisch niemand mehr über die wahren Verhältnisse nachdenkt. Auf die Aussagen des Umweltbundesamt berufen sich dann die sog. Faktenchecker. So wird die Lüge zementiert.

          1. Sehr geehrter Herr Dr. Assmann,

            vielen Dank fuer Ihre Ausfuehrung. Ich habe schon vor Jahren immer wieder erklaert, dass der Vulkanismus in der Erdgeschichte eine der Hauptrollen in der CO2-Emission gespielt hat und, dass, verglichen mit dem heutigen Zeitalter, beispielsweise im Mesozoikum, wesentlich mehr CO2 durch Vulkanismus in die Atmosphaere gelangt ist. Dass CO2 als Treibhausgas eine wesentliche Rolle spielt ist umstritten, auch wenn die Massenmedien und die Politik es nicht wahrhaben wollen, ja, sogar der Treibhauseffekt ist nicht komplett unumstritten. Eine Sache steht jedoch fest: Unser aller Leben auf diesem Planeten haengt von einer ausreichenden Menge von CO2 in der Atmosphaere ab. Die Verteufelung dieses Gases stellt in meinen Augen eine der kritischsten Desinformationen unseres Zeitalters dar. Und nein, ich profitiere in keinster Weise von der Oel/Gas-Industrie.

            Mit besten Gruessen,

            Martin Kolm

  10. Heute ein kleiner Artikel in der BILD (zufällig auf dem Tresen beim Metzger gesehen): Eine UN-Studie würde behaupten, dass die Deutschen (oder die Menschen) heute glücklicher wären als vor Corona…

    1. So ist in Zeiten der Verirrung die Studie zu einem Unwort verkommen…
      Wissenschaft als Lüge im Gewand der Glaubwürdigkeit!

      Kann einem Übel werden…..

    2. „Die Corona-Pandemie stürzt viele Menschen in eine tiefe Krise. Gleichzeitig ist sie aber auch eine Chance, die Frage nach einem zufriedenen Leben neu zu beantworten.“ (s. https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/gluecklich-krise-online-100.html)

      Deutlicher kann man seine Motivation zur Corona-Berichterstattung nicht artikulieren. Besser als das ZDF hätten es weder Honecker & Co noch das Ost-Fernsehen formulieren können, wenn es darum ging, das Gefängnis DDR schönzureden. Dabei hätten sich selbst Honecker, Krenz & Co sich nicht getraut, öffentlich mehr Strenge für die eigene Bevölkerung zu fordern, so wie das heute Abend CDU-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Daniel Günther in den Tagesthemen auf unübersehbaren Druck der interviewenden ARD-Redakteurin getan hat. Unsere Politiker und insbesondere der ÖRR entarten zunehmend. Unsere vormals vorbildliche freiheitlich-demokratische Gesellschaft entgleitet uns gerade. Verantwortlich sind neben dem ÖRR rückgratlose CDU/CSU-Politiker, die sich nicht trauen, unserer ehemaligen DDR-Funktionärin ausreichenden Widerstand beim Abbau der Bürgerrechte entgegenzusetzen.

  11. …die Pleitewelle wird kommen, wenn der lockdown vorbei ist und viele Betriebe dann die Liquiditätsengpässe spüren…weniger Steuereinnahmen für den Staat, der die Reserven (welche eigentlich?) längst verfrühstückt hat und Kurzarbeitergeld oder Hartz4 dann nicht mehr wird bezahlen können. Und dann?? Klafft die soziale Schere wie in Dritt-Welt-Ländern – Mittelstand adée.
    Vor dem Hintergrund einer sich ausbreitetenden, gefährlichen Erkrankung mag man vielleicht gerade noch tragen können, was vor sich geht. Vor dem Hintergrund überblähter Inzidenzzahlen und 80% milden Verläufen ist es unerträglich. Auslöffeln muss es die nächste Regierung – und Generation(en). Eigentlich muss man die Verursacher mit der Nase in ihren eigenen Dreck setzen wie junge Hunde.

    1. PS: Manager der Wirtschaft wären mit einer solchen Verpeilung längst gefeuert und in Haftung…wo ist eigentlich der Aufsichtsrat des Staates?

  12. Den Frust von Herrn Busch kann ich gut verstehen, allerdings sind seine Schlußfolgerungen doch recht verworren.
    Da wird vieles zusammegeworfen was nicht zusammen gehört.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist seine Firma durch die Maßnahmen unter Druck geraten, in der Existenz bedroht. Ob das durch die Politik billigend in kauf genommen wird oder geplant ist, ist die große Preisfrage. Wie aber kann die Machtergreifung der transnationalen Großkonzerne, organisiert von Klaus Schwabs WEF u.a. etwas mit Sozialismus zu tun haben? „You will own nothing and you’ll be happy“ birgt doch die Frage wer denn den Rest besitzt!

    Die alte Politikergarde hatte auch vielfach nichts „gelernt“ (Außer „Politikwissenschaft“ vielleicht, Helmut Kohl).
    Sie hatte aber aus der Weltkriegserfahrung mehr das Gemeinwohl im Blick.
    Herr Merz im Wirtschaftsministerium oder, Gott bewahre, im Kanzleramt würde nur bedeuten das Blackrock direkt in der Regierung sitzt und der Zug nur die Geschwindigkeit erhöht aber nicht die Richtung ändert. Außerdem ist er Jurist, d.h. Wirtschaft ist auch nicht sein Ding.

    Viele Unternehmer reden von Wirtschaftsverstand und meinen damit Betriebswirtschaft. Das hat aber in einer Regierung nichts zu suchen. Dort geht es um volkswirtschaftliche „Globalsteuerung“ (Karl Schiller). Da sind die Zusammenhänge meist kontraintuitiv.
    Das liebe Geld: Die Politik hat sich bei uns seit über 20 Jahren aus aktiver Fiskalpolitik zurückgezogen und glaubt durch Geldpolitik der „unabhängigen“ Zentralbank (Experten!) die Wirtschaft steuern zu können (Monetarismus). Das Ergebnis ist sehr niedrige Wachstums u. Produktivitätsentwicklung am Rande von Deflation. Entscheidend ist der Real- u. nicht der Nominalzins.

    Die Grünen sind eben keine linke Partei, sondern eine neoliberale, transatlantisch-bellizistische im progressiven Gewand mit identitäts Elementen (LGBT, „Klimawandel“) Sie sind ja nicht mal mehr eine Umweltpartei, denn sie befürworten inzwischen amerikanisches Frackinggas gegen NS2, sind nicht mehr gegen genmanipulierte Lebensmittel etc.

    Was also Wählen? Da bin ich auch ziemlich Ratlos. AfD kommt für mich allerdings nicht in Frage. Die Basis ist mein Favorit.
    Man sollte sich klar sein, dass eine Konstellation Schwarz/Grün, Grün/Schwarz, Ampel eine Bestätigung der derzeitigen Politik bedeutet.

  13. Harry Busch spricht mir aus der Seele, doch möchte ich dem Bild des verheizten Unternehmers einen wichtigen Aspekt zufügen:
    Die Versteuerung der Eigenkapitalbildung.

    Wenn Busch in 30 Jahren 30 Arbeitsplätze geschaffen hat, dann hat er jedes Jahr von Geld, das er verdient und versteuert hat, also von seiner Privatschatulle, einen Arbeitsplatz für einen anderen Menschen eingerichtet.
    Und dann muß er sich dafür prügeln lassen, daß er doch mit 100 TD€ zu Versteuerndem ein Luxusproblem hätte…

    Ich bin u.a. studierter Landwirt und erinnere mich noch nach 35 Jahren genau an den Satz unserer Buchführungskoryphäe Prof Schmaunz:
    „Eigentlich ist es unfair, daß der Landwirt seine Eigenkapitalbildung versteuern muß.
    Die Eigenkapitalbildung dient dem Erhalt des Arbeitsplatzes als Basis zur Sicherung des Lebensunterhaltes.
    Jeder Arbeitnehmer darf Aufwendungen zur Sicherung seiner Lebensgrundlage als Werbungskosten von der Steuer absetzen.“

    Busch und viele seiner Unternehmer-Kollegen versteuern aber nicht nur seine eigenen Werbungskosten, sonden auch noch die seiner aktuellen und zukünftigen Mitarbeiter. Und muß sich dafür medial als superreicher Ausbeuter prügeln lassen. Es braucht vor diesem Hintergrund schon viel Spaß an der Arbeit und harte psychische Verdrängungsleistung, sich 30 Jahre gegen den Burnout zu stemmen. So wie ich hat er in der 2008er Finanzkrise erkannt, daß unsere Gesellschaft – einschließlich der selbsternannten „Interessenvertreter“ – einen Teufel tun wird, das zu erkennen, geschweige denn zu honorieren.

    Mir hat das Schicksal einen linksabbiegenden Seat Ibiza quer vor’s Motorrad gestellt, so daß ich meinen Burnout vor niemandem rechtfertigen muß.
    Ich stehe dafür heute vor dem Problem, daß Justitia sich nicht vorstellen mag, daß ein Landwirt einen Schaden erleidet, wenn er statt 3500 Stunden Vollgas nur mehr 1200 Stunden Halbgas im Jahr arbeiten kann.
    Urbane Arroganz: Kartoffeln wachsen von alleine, Strom kommt aus der Steckdose, Milch sprudelt im Tetra-Pack.

    Wir haben ein urbanes Luxus-Wahrnehmungs-Problem. Es geht nicht nur darum „Geld anderer Leute auszugeben“ – Geld ist nur ein soziales Konstrukt. Sondern von geschaffener Realsubstanz und Produktivsubstanz anderer Leute zu zehren. Von einer geschlachteten Kuh kann man lange leben. Doch danach gibt es weder Milch noch Kalb.
    Eine weise Gesellschaft verstand das und hielt die Selbsterhaltung in der Balance. Das nannte sich einmal Nachhaltigkeit.
    Doch auch dieser Begriff ist heute von substanzverfressenden Plünderern usurpiert.

    Die Gechichte zeigt, daß sich gesellschaftliche Lernzyklen über Generationen ziehen.
    Und Lernen nur unter Schmerzen erfolgt.
    Vor diesem Hintergrund ist Harry Busch’s Lebensentscheidung die einzig sinnvolle.

    mfg Wolfgang Rosner
    Dipl.-Ing agr. (FH), Master of Business Administration, Biobauer

    1. Hallo Herr Rosner,

      > „Wir haben ein urbanes Luxus-Wahrnehmungs-Problem. Es geht nicht nur darum „Geld anderer Leute auszugeben“ – Geld ist nur ein soziales Konstrukt. Sondern von geschaffener Realsubstanz und Produktivsubstanz anderer Leute zu zehren. Von einer geschlachteten Kuh kann man lange leben. Doch danach gibt es weder Milch noch Kalb.
      Eine weise Gesellschaft verstand das und hielt die Selbsterhaltung in der Balance. Das nannte sich einmal Nachhaltigkeit.
      Doch auch dieser Begriff ist heute von substanzverfressenden Plünderern usurpiert.“

      Diesen Part finde ich sehr gut ausgedrückt und möchte darin zustimmen. Mir fehlt bei dem allgemeinen Gerede um „Märkte“ immer, dass wir Menschen sind, die auf Nahrung und Obdach angewiesen sind und tunlichst uns nicht komplett von anderen Ländern darin abhängig machen sollten, uns mit Nahrung zu beliefern. Es ist sehr sehr seltsam für mich, solches zu erleben, weil ich noch mit Selbstversorger-Eltern groß geworden bin.

      Allerdings: Ein Unternehmer ist ja nie allein, er allein „schafft“ auch keine Arbeitsplätze. Er würde ohne seine Mitarbeiter niemals schaffen, was er schafft, wenn es gut läuft. Wer ein guter Unternehmer ist, der will seine Leute nicht nur emotional sondern auch finanziell beteiligen. Mehr Verantwortung kommt damit automatisch auf alle zu.

      Grüße an Sie.

  14. Danke für dieses Interview. Es ist immer interessant, Stimmen aus der Praxis zu hören.

    Habe ich das richtig verstanden? Der Unternehmer schließt den Betrieb trotz bestehender Auftragslage? … Ich kann natürlich verstehen, dass ohne die Planungssicherheit das empfundene Risiko steigt. Und bevor man sehenden Auges in den Bankrott geht und auf einem Schuldenberg sitzen bleibt, man lieber vorher die Segel streicht.

    Hätten wir nicht das Verhältnis, dass ein Unternehmer allein das Risiko für sein Geschäft trägt und keine „Angestellten“, die kein Risiko tragen, außer, dass sie arbeitslos werden könnten, sondern sie wären am Unternehmen beteiligt und würden auch selbst mithaften, dann wäre die Situation eine andere. Aber im Grunde ist unser aller Lebensmodell fraglich und das nicht erst seit zwanzig Jahren sondern schon weitaus länger. Nicht nur die Politik verwaltet sich selbst, alle anderen tun das auch. Scheinbar gibt es nichts zu tun, alles ist bereits getan. Man sucht fieberhaft nach „neuen Märkten“ in diesem System und findet sie auch. Der neue Markt ist der Mensch selbst: sein Körper und sein Geist, der sich nun dem „Allgemeinwohl“ andienen muss und sich zur Ausbeute frei gibt: sein Körper dient der Medizin als Umsatzquelle, aber nicht nur durch Medikamente und Impfungen, schlimmer noch, durch seine Organe, seine Fortpflanzung, seine Körperzellen, alles an ihm lässt sich verwerten und die neuen Märkte florieren, sowohl in seinem realen als auch seinem digitalen Dasein. Alles ist falsch herum. Was schlecht ist, ist gut, was gut ist, ist schlecht.

    Vor diesem monströsen Dasein will man eigentlich nur noch flüchten. Und wer sich das noch leisten kann, der tut das. Herr Busch sagte kurz, dass er dorthin geht, wo er sich selbst mit Nahrung versorgen kann. „Off grid“ ist wohl auch ein Modell, welches gerade viele Menschen anstreben, die nicht mehr auf die Regierung und ihre Mitmenschen setzen möchten oder können.

    Alle, die jetzt noch leugnen, dass Schreckliches sie erwartet, werden es auch dann noch tun, wenn das Schrecklichste sie erreicht hat und selbst im Sterben noch davon überzeugt sein, dass es das Richtige gewesen sein muss.

    Mir bleibt, dass ich zumindest mir selbst gegenüber treu bleibe und gar nicht anders kann, als alles in Kauf zu nehmen, was mich erwartet: Arbeitslosigkeit, totale Abhängigkeit von meinem persönlichen Umfeld und daraus die Demut zu schöpfen, dass ich nicht allein bin auf dieser Welt, die vor meinen Augen verrückt geworden zu sein scheint. Ich beuge mich weder den Test-Praktiken noch der Impfung. Aber mein Sohn tut es und wird es weiterhin tun. Ihm bleibt nichts anderes übrig, wenn er noch ein Leben haben will, in dem ihm der Trugschluss einer Freiheit bleibt.

    Echte Freiheit spüre ich, weil ich nicht mitmache. So traurig es ist und so weh es auch tut, die Arbeit, das soziale Leben zu verlieren, ist der Preis dafür, dass ich mich im Spiegel noch ansehen kann. Eigentlich habe ich auch keine Wahl: ich kann gar nicht anders. Die Gründe sind mannigfaltig und nicht immer so klar, weil auf vieles hat man keine kurzen klaren Sätze und Worte, sondern eher eine Ahnung und eine Deutung. Ethisch kann ich die derzeitigen Handlungen nicht vertreten, denn ich müsste ja, um in meiner Arbeit zu funktionieren, dauernd anderen Menschen vorschreiben, wie sie sich zu verhalten haben. Das kann ich nicht tun. Es ist würdelos und ich möchte meine und die Würde meiner Mitmenschen wahren.

      1. Lieber Herr Linsner,
        das freut mich, es ehrt Sie, dass Sie differenzieren.
        Ich bedanke mich ebenfalls und grüße Sie zurück. 🙂

  15. Ich kann sehr gut nachvollziehen was Herr Busch erzählt hat. Ich war seit den frühen 90er Jahren Unternehmer im IT Bereich. Software-Entwicklung für Internet Anwendungen (ja, das gab’s damals schon – in D-Land war das allerdings lange nicht auf dem Radar), ein kleines Unternehmen. Schon damals war Deutschland diesbezüglich im Mittelalter, weswegen ich mit meiner kleinen Firma zu 99% Ausländische Kunden bedient habe (die Zahlungsmoral war ein weiterer Grund). Dies hat sich leider im Laufe der Zeit nicht geändert. Wir sind immer noch hoffnungslos hintendran und es besteht kein Wille der Verbesserung (man muss ja nicht immer erster sein, aber der wille zum Fortschritt….). Ein Ständiger Kampf, gegen Windmühlen. Obwohl es mit den ausländischen Kunden gut funktioniert habt, habe ich nach 20 Jahren meine Firma dicht gemacht. Als Techniker sind wir in der deutschen Bürokratie ersoffen. Auch wurden die Aufträge immer unethischer, das war irgendwann nicht mehr vertretbar (Stichwort Überwachung, Profiling, Nudging via Apps). Ich habe mich dann ein paar Jahre in die Forschung verzogen (Computergrafik), selbst finanziert bzw. Subventioniert aus den Ersparnissen. Aber am Ende auch dort nur noch pure Ideologie und Bürokratie. Ich bin nun seit zwei Jahren ein IT-Sachbearbeiter in einer Behörde (jedenfalls so die Dienstpostenbeschreibung). Ich hatte auch das Vorwissen dass es krachen wird (u.a. durch meine internationalen Beziehungen zu den wirklich großen IT Unternehmen) und habe ich mich in den öffentlichen Dienst verzogen. Genau aus den Gründen die Herr Busch nannte. Man reisst sich Jahre lang auf, ackert sich ab, und wir nur verhöhnt von irgendwelchen Deppen die nix gelernt haben. In der Behörede sind diese Exemplare auch unterwegs. Technologisch wie betriebstechnisch fühle mich ins Mittelalter zurückversetzt. Es ist unfassbar auf welchem Niveau dort agiert wird. Meine Fähigkeiten (technisch wie Organisator) kann ich da zu 0% einbringen, Imkonpetenz und Sycophanten wo man hinschaut. Abgrundtiefe Intellektsenken, wie ich sie mir nie hätte vorstellen können (und ich habe einiges gesehen). Aber es gibt die sicheren 3000 Euro netto im Monat fürs nichts tun im Homeoffice (und ich meine das nicht nur sprichwörtlich). Ich fühle mich nicht besonders gut dabei, es ist entwürdigend, und ich bin mir sicher dass ich es dort nicht lange aushalte. Aber ich habe die Schnauze voll von all dem. Da wählen nichts mehr bringt, demonstrieren auch nicht, ist das meine Form des Portests. Artikel 20/4, Arbeitsverweigerung, Widerstand. Meine Energie und mein Wissen, mein Beitrag zur Gesellschaft ist nicht gewollt. Ich habe genug, ich möchte zu so einem Staat und so einer Gesellschaft auch nichts mehr beitragen. Das sage ich die könne mich mal – ich habe mich verabschiedet ins Leben. Auswanderung ist auch schon in Planung. Ganz habe ich noch nicht aufgegeben, aber wenn sich dieses Jahr nichts zum besseren wendet, bin ich auch weg.

    1. Schade (wenn Sie weggingen). Wir können einander brauchen, die wir nicht mit dem Regierungskurs einverstanden sind. Haben Sie schon mal über Die Basis nachgedacht? Die Partei hat sich gegründet und auch wenn wir alle wissen, dass es sicher nicht das Ruder herumreißen wird, so ist auch das Mittun und die Gemeinsamkeiten und die Treffen, die unter gesonderten Bedingungen laufen, eine gute Abwechslung, um sich wirksam in seiner Fähigkeit (beruflich wie privat) zu fühlen und das einzubringen, was man gut kann. Es ist das erste Mal, dass ich sowas erlebe und die Leute das auch meinen mit dem „tu, was du am besten kannst. Frag nicht erst die anderen, sondern werde von dir aus aktiv. Der Rest kommt dann schon.“ Sie haben sicher viel einzubringen. Geld verdienen tut man damit nicht – wie das immer so ist mit neuen Unternehmungen. So Sie aber die Puste und anderweitigen Rückhalt haben, wären Sie sicher willkommen.
      Grüße aus Hamburg an Sie.

    2. Ich sehe es genauso, meine Arbeitsgrundlage der Einzelhandel wird zerstört. Meine Kunden – Einzelhändler – können nicht mehr.
      Die einzige Lösung ist auswandern, aber in welches Land? Es muss außerhalb von Europa sein.

    3. Wir, die wir leben, machen alle mit! Ich kenne persönlich niemanden, der behaupten kann, er könnte ohne die Horde überleben. Leute die geerbt haben und vom Vermögen leben, müssen vielleicht nicht mehr arbeiten, doch die wenigsten nutzen das Geld um ein Stück Land zu erwerben, um wenigstens halbwegs autark überleben zu können.
      Menschen die das Almosen vom Staat beziehen sind marginalisierte Objekte der Wohlfahrtsindustrie und Objekte der Verwaltungsmaschine.
      Menschen wie dieser Herr Busch sehen nur ihre eigenen Probleme und sind hoffnungslos egozentrische „Macher“, die nicht kapieren, dass sie einfach nur Glück hatten, nicht schon gleich zu Beginn ihrer Karriere auf die Schnauze gefallen zu sein, die einfach nur Glück im Geschäft hatten, aber dann so gierig wurden, dass sie sich ihr Leben in der Jagd nach billigem „Wohlstand“ – und ja, hauptsächlich für das System als nützliche Idioten tätig – in dieser Jagd verloren, sind im Grunde wohl nicht minder Objekte des Staates und des Systems, sie können eben nicht nur einige Hundert Euro im Monat ausgeben, sondern dürfen einige Tausend, vielleicht Zehntausend im Monat verkonsumieren – sind dafür aber auch, wie der Herr Busch ja selber bemerkt, die perfekten Hamster im Hamsterrad!
      Damit ist Herr Busch aber ein extrem destruktives Element im Spiel, da er die zerstörerischen Kräfte mit seinen Dienstleistungen perfekt unterstützt hat und selbst seinen veritablen Anteil, ganz konkret abliefert.

      Vielleicht findet Herr Busch jetzt die Ruhe, er kann ein klein wenig sein Leben reflektieren (hat er Familie?), vielleicht rettet er noch einige Lebensstunden, indem er ein kluges Permakulturareal anlegt, sich und seine Liebsten mit leckerer und gesunder Nahrung versorgt, vielleicht ein Instrument spielt, am Abend noch die Muse hat, nach seinem Tagwerk mit anderen in der Runde gemeinsam die Welt hinter sich zu vergessen und frei von Hass und Groll einfach nur Freude am Leben zu empfinden.

      Doch ganz aus diesem Wahnsinn der Menschenhorden ausbrechen, das kann niemandem von uns gelingen, das bringt nur der Tod.
      Die Psychopathen haben uns im Griff, sie werden ihre Nützlinge niemals freigeben, sie werden sich auch nicht geschlagen geben, würden wir uns solidarisieren, würden sie sofort die Welt mit ihren Atombomben vernichten, die wir ihnen bauen und die wir für sie warten!

      (Einige Eremiten sind vielleicht irgendwo auf diesem Planeten noch autark und können tatsächlich überleben, ohne ihren Teil am Wahnsinn beitragen zu müssen.)

  16. Ja, so sieht es leider mittlerweile aus. Und wenn nicht jemand mit Relevanz hier sehr bald mit der eisernen Faust (juristisch) dazwischenhaut, sehe ich schwarz. Der einzelne Bürger, wenn nicht stark organisiert, wird hier nichts ausrichten. Ich kann das Klima nicht beeinflussen, wenn ich selbst z.B. keinen Coffee-to-go mehr kaufe und den Pappbecher somit nicht wegschmeiße. Man sieht es an anderer Stelle im täglichen Leben, wie die Werte und die Ordnung zerbröseln. Autos fahren quer über eine vierspurige Straße, bei vollem Verkehr, und parken gegenüber entgegen der Fahrtrichtung. Auf meinen verständnislosen Blick grinst der Fahrer mich an und sagt in gebrochenem Deutsch: „So ist das Leben“… Parkanlagen, die ehemals ein Aushängeschild der Kurstadt waren, werden am Wochenende regelmäßig zugemüllt. Auf meine Beschwerde beim Ordnungsamtsleiter erhielt ich die freundliche Antwort: „Wir gucken da schon hin, aber wir wollen ja auch keine Zustände wie in Singapur“… (?) Oder der Fahrschulwagen, der im absoluten Halteverbot parkt und offensichtlich auf den nächsten Schüler oder auf die Pizza wartet. Der Fahrlehrer (ja, sorry, mit Migrationshintergrund) grinst und zuckt die Schultern. Was will ich von einer solchen Gesellschaft erwarten? Im Schuafenster eines schicken Modeladens gibt es neuerdings wieder schicke „Alltagsmasken“ vom Designer. Der Werbeaufmacher: „Tragen Sie Verantwortung“…
    Gute Nacht zusammen.

    1. Sie scheinen anderen Menschen, denen Sie ein Label aufkleben, dafür die Schuld zu geben, dass sich so etwas wie Fatalismus breit macht? Die Ausländer haben immer schon als Sündenböcke gedient, nur sind sie es nicht. Die Ansage vom Ordnungsamt, dass man keine Verhältnisse wie in Singapur haben will, die ist gar nicht so falsch. Was wollen Sie denn? Dass man nun den Schmutz auf der Straße noch strenger ahndet und soziale Minuspunkte, Ächtung und Geldstrafen erteilt? Dann sind Sie vielleicht gar nicht so weit entfernt von denen, die Sie wegen der Maskenbefürwortung kritisieren. Nur, dass Sie diese Haltung eben nicht teilen. Wenn Sie aber für Strafe sind, dann sind Sie letztlich eben immer davon abhängig, dass das eine Lager das andere zu bestrafen sich aufmacht. Es ist dann nur Ihr Glück oder Unglück, zu welchem Sie sich gerade zählen. Die öffentliche Unordnung, die Sie beobachten, die kann ich zwar teilen, aber wenn mich Schmutz stört, dann kann ich ihn aufheben und selbst wegschmeißen. Und wenn Autos irgendwo stehen, wo sie nicht hingehören, dann ist das nicht meine Sache, sondern Sache der Polizei.
      Ich wünsche Ihnen einen guten Tag.

      1. Guten Tag, Erika,
        ich glaube nicht, dass Herr Linsner diese Intentionen hatte, die Sie herausgelesen haben, ganz und gar nicht. Ich kann ihm seine Gefühlswelt sehr gut nachempfinden. Wissen Sie, nur weil man das Verhalten eines Menschen kritisiert und dieser aus welchen Gründen nicht in diesem Land geboren wurde, ist man nicht automatisch einer, der Ausländer nicht mag! Diese neudeutsche Gedankenwelt konnte ich noch nie nachvollziehen. Ich habe mein halbes Arbeitsleben im Ausland verbracht und mich stets bemüht, die dort heimischen Regeln und Gepflogenheiten zu respektieren! Das finde ich bis heute richtig und vernünftig. Ich möchte nicht das Zusammenleben mit wem auch immer jeden Tag neu aushandeln müssen …
        Und wer sich die Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum wünscht, wie sie vor 20-25 normal war, der ist mit Sicherheit weit weg von den in Singapur üblichen Gepflogenheiten … Die Antwort an Herrn Linsner vom Ordnungsamt ist einfach respektlos und ein Spiegelbild der heutigen Gesellschaft.
        Sie schreiben: „Und wenn Autos irgendwo stehen, wo sie nicht hingehören, dann ist das nicht meine Sache, sondern Sache der Polizei.“ Im rechtlichen Sinne stimme ich Ihnen zu, nur das war gar nicht gemeint! Es gab mal so etwas wie die Kinderstube, die sogenannte gute Erziehung, Vorbild und Rücksichtnahme. Und damit einhergehend der Respekt vor Recht und Gesetz, und das auch ohne Polizei…

        1. Vielen Dank, Hubert, in diesem Fall haben Sie meine Intention genau richtig interpretiert. Aber ich bin auch mit Erika im Frieden, zum Glück haben wir hier bei Herrn Langemann eine größtenteils wirklich kultivierte Diskussionskultur. Viele Grüße an Alle.

      2. Herr Linsner, Sie haben ganz richtig auf Missstaende hingewiesen und auf bestimmte Tendenzen in unserer Gesellschaft. Nur, Sie haben einen grossen Fehler gemacht: Sie haben auslaendische Mitbuerger im Zusammenhang mit bestimmten negativen Verhaltensweisen gebracht. Das ist ein No-Go und das wissen Sie. Wie kommen Sie dazu, so etwas zu schreiben? Wir Deutschen sind doch Schuld daran, wenn sich ein Migrant nicht gesetzeskonform verhaelt, denn wir haben nicht die notwendigen Bedingungen geschaffen, die so ein Verhalten verhindern. Also ist es unsere Schuld, wenn Migranten gegen gesellschaftliche Normen verstossen. Und auf dieses Missverhalten hinzuweisen ist das Schlimmste was Sie machen koennen, Corona ist ein Kinderspiel im Vergleich zu der sozialen Aechtung, die auf Sie wartet, sollte sich herauskristallisieren, dass Ihre Andeutungen tatsaechlich Ihrer wahren Ueberzeugung entsprechen. Ueberdenken Sie Ihr Verhalten.

        Mit besten Gruessen,

        Charles Smith (Dipl.Ing, Dipl. Kaufm, Migrationshintergrund vorhanden)

  17. Hallo Herr Langemann, Ihr Gesprächspartner ist bei weitem kein Einzelfall. Im Freundeskreis habe ich ebenfalls so jemanden. Noch vor einem Jahr war sein Betrieb, ein Stahlbaubetrieb, einer dieser Betriebe, die in Deutschland Die Steuern zahlen. 10 angestellte spezialisierte Schweisser und Stahlbauer im Kraftwerksbereich.
    Nach einer Phase von Kurzarbeit wegen dem großen „C“ hat er seinen Betrieb einfach dicht gemacht, die 10 Mitarbeiter entlassen und das Inventar verkauft wegen chronischer Unlust. Die teure Zertifizierung im Müll. Gerüchte weise stehen ja über 800000 Betriebe, also 25-30% der Gewerbebetriebe vor der Insolvenz, die nur nicht vollzogen wird. Die unzähligen Betriebe wie die hier geschilderten hat dabei aber niemand auf dem Radar. Die verschwinden einfach sang und klanglos. Einzig ein Vergleich von Jahresstatistiken zu gemeldeten Gewerbebetrieben könnte hier aufklären. Die Menschen im Land werden es erst begreifen, wenn sie bemerken, dass man PCR-Tests nicht essen kann.

    Ich verstehe das Ganze als eine sozialistische Umsturzagenda im grünen Gewand, für die diese vermeintliche Pandemie nur benutzt wird. Solcherlei „Experimente“ haben in der Geschichte unzählige Opfer gefordert. Es wird Zeit, dass wir das Treiben stoppen!

    1. Hallo Herr Jussen,

      “ sozialistische Umsturzagenda im grünen Gewand“, sehr richtig, auch Great Reset genannt.

      Mit besten Gruessen,

      Charles Smith

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