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Viele Regierungen sind außer Kontrolle.

von Markus Langemann

Ich habe in der Vergangenheit des Öfteren Menschen kennengelernt, die in der medialen Öffentlichkeit offensichtlich diskreditiert, kritisiert und zuweilen auch stark verunglimpft werden und wurden.

Die nobelste Aufgabe von Journalismus kann es sein, sich solchen Persönlichkeiten zu nähern, sie zum Gespräch zu bitten. Unvoreingenommen und offen. Menschen, die sich eben nicht schon eine Sitzkarte in den bekannten Talksendungen erarbeitet haben, um dort von Journalistendarstellern mit eigener Haltung, dafür aber scheinprovokativ befragt zu werden; die anders denken, als es in der durch die Medien erst geschaffenen vermeintlichen Wirklichkeit des Denkens einer Masse vorgegeben wird.

Journalismus ist etwas anderes als politischer Aktivismus. Nachwachsende Generationen mag dieser Satz irritieren.

Journalismus bedeutet, zu fragen und nicht zu argumentieren. Journalismus bedeutet, nicht zu agitieren. Das nennt sich Aktivismus oder politische Erziehung.

Gerade in den Anstalten, für die Sie Gebühren zahlen, befinden Sie sich nicht selten in geschlossenen Denkzellen. Mit angestellten redaktionellen Vollzugsbeamten. Interviewgäste werden von politischen Talkdompteuren gemaßregelt, gegängelt oder gar gecancelt.

Die Kultur der journalistischen Neugier ist dem Quotendiktat gewichen. Talkrunden werden nach Krawall- und Quotenpotenzial besetzt und nicht nach Erkenntnispotenzial.

Schimmert versehentlich Erkenntnis durch, die der Redaktionsidee und -haltung widerspricht, kann es sein, dass betreffende Sendungen aus der Mediathek entfernt werden.

Zuschauer werden grundsätzlichlich zumeist für dümmer als die Programmmacher gehalten. Man sieht sich als Programmgestalter und weniger als Journalist. Und ich weiß, wovon ich bei diesem Urteil spreche.

Dieses Verhalten ist arrogant und nicht intelligent. Es hat uns in eine Gesellschaft transformiert, in der wir verlernt haben, Widerspruch aushalten und tolerieren zu können.


Ich freue mich, dass Sie hier sind.
Mein Angebot an Sie ist: Ich frage Menschen stellvertretend für Sie. Das mache ich mal gut, mal weniger gut – abhängig von der Tagesform –, aber ich verspreche Ihnen, immer bestrebt zu sein, uns, also Ihnen und mir, einen wahrhaftigen und maximalen Erkenntnisgewinn zu ermöglichen.

Ich möchte neugierig bleiben und mit meinen Gesprächspartnern nicht diskutieren, auch wenn ich manchmal glaube, etwas besser zu wissen. Aber ich verstehe mich als Publizist, nicht als Philosoph, nicht als Politiker oder Aktivist.

Das mag Ihnen ungewöhnlich erscheinen, weil Sie in den letzten Jahren in den meisten Medien des Landes vorgesetzt bekamen, was Sie zu denken haben. Und es machte Sie schlussendlich unfrei, wenn Sie dem komfortabel Vorgedachten auf den Leim gingen.

Denken ist anstrengend; vor allem selbst denken. Wenn man aber vorgedacht bekommt, was man wovon zu halten hat, was man worüber denken sollte, weil es andere ja auch so sehen, dann ist das nicht nur extrem bequem, sondern man hat auch das Gefühl, einer Gruppe zugehörig, also nicht Außenseiter zu sein. Der Mensch als soziales Wesen möchte nun mal gern dazugehören.

Bevor Sie nun zu denen gehören, welchen die Freiheit der eigenen Gedanken genommen wird, hier etwas Nahrung für Ihre Großhirnrinde. Sie hören und sehen hier exklusiv das Gespräch mit dem ehemaligen Kommunikationsdirektor von Donald Trump, Jason Miller.

Miller hat Trump durch den ersten und zweiten Wahlkampf begleitet und hat auch jetzt noch ein- bis zweimal in der Woche Kontakt zu Donald Trump, er ist also sehr eng mit ihm.

Miller ist heute der CEO der neuen Social-Media-Plattform GETTR, die sich anschickt, den zensurfreudigen Plattformen Twitter und Facebook die Stirn zu bieten.

Das ist ein spannender Grund, mit Jason zu sprechen. Ich habe ihn in der letzten Woche im Homeoffice in New York erreicht.

Und Kommunikationsprofi, der er ist, hat er auch dort seine GETTR-Wall hinter sich ausrollen lassen, sich vor die Kamera gesetzt und mir dann meine Fragen beantwortet.

Wir haben über GETTR, Amerika, die Meinungsfreiheit in der Welt und natürlich über Donald Trump gesprochen. Die Antworten dieses Mannes mit seinem speziellen amerikanischen Blick auf unsere Welt haben es in sich.

Sie sehen und hören einen Mann, den kaum ein öffentlich-rechtlicher Sender zum Interview bitten würde, weil er anspricht, was dort nicht durch die Redaktionskonferenzen käme.

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24 Antworten

  1. Lieber Herr Linsner,
    in weiten Bereichen teile ich Ihren Pessimismus.

    Was die Impfpflicht betrifft, bin ich jedoch etwas zuversichtlicher. Warum? Schlicht weil der Staat uns vielleicht zu Impfung zwingen kann bzw. glaubt, uns zwingen zu können. Aber er kann uns nicht parallel auch noch verpflichten, einen freiwilligen Haftungsverzicht zu unterschreiben. Dieser Umstand wurde bislang nicht oder kaum öffentlich thematisiert. Wenn viele von uns konsequent die Haftungsbedingungen einfordern, die einer erzwungenen Impfung zweifelsohne zugrunde liegen müssen, wird den Akteuren und insbesondere den Pharmaunternehmen schnell die Lust an diesem Instrument vergeben. Es ist wirtschaftlich sicherlich weit interessanter, 80% mit weitgehendem Haftungsverzicht als 90….95% bei voller Haftung zwangszuimpfen. Das gilt umso mehr, als ich aus meinem persönlichen Umfeld weiß, dass die Nebenwirkungen weit heftiger sein können, als dies offiziell eingeräumt wird.

    Geben Sie nicht auf! Wir sind mehr kritische Geister als Sie glauben: die WELT berichtete kürzlich, dass nahezu jeder vierte Bundesbürger “daran glaubt, dass Deutschland auf dem Weg in eine Diktatur ist” oder dass “46% glauben, man könne in Deutschland seine Meinung nicht mehr frei äußern” (s. https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus236706639/Politikverdrossenheit-Wenn-Corona-Politik-zum-Unsicherheitsfaktor-wird.html).
    Viele Grüße
    Roland Aßmann

    1. Lieber Dr. Aßmann,

      danke für die informativen Worte. Nur müssten nach meinem Verständnis die Staatsakteure dies auch wissen und ziehen es, wie in Österreich, dennoch durch. Aber natürlich haben Sie Recht, unterschreiben würde ich natürlich nichts. Mir würde allerdings schon der Umstand das Leben vermiesen, wenn “1G” zum Standard werden würde und ich dann, wie bisher, dauerhaft draußen bleiben dürfte. Nun ja, man wird sehen.

      Beste Grüße.

  2. Unsere Gesellschaft ist falsch abgebogen und es wird schwer werden, sie wieder auf einen freiheitlich-demokratischen Weg zurückzuführen. Wenn niemand weniger als die WELT darüber berichtet, dass nahezu jeder vierte Bundesbürger “daran glaubt, dass Deutschland auf dem Weg in eine Diktatur ist” oder dass “46% glauben, man könne in Deutschland seine Meinung nicht mehr frei äußern”, wäre dies in normalen Zeiten Anlass, dass sich die politisch verantwortlichen Demokraten wochenlang in ein Kloster zurückziehen und darüber nachdenken, was sie falsch gemacht haben, von einigen Extremisten in Amt und Würden, denen nichts Besseres einfällt, als ihre Mitmenschen als Covidioten oder …..-Leugner abzustempeln, vielleicht einmal abgesehen (s. https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus236706639/Politikverdrossenheit-Wenn-Corona-Politik-zum-Unsicherheitsfaktor-wird.html).

    Der WELT-Bericht zeigt aber auch, dass wir weit mehr kritische Geister sind, als wir selbst glauben. Unsere Freiheit können wir nicht nur, wir müssen sie mit Mut und Zuversicht verteidigen. Dazu gehört, dass wir alle Kanäle (auch GETTR?) nutzen, unsere Meinung frei zu äußern und vielleicht noch wichtiger, dass wir uns für eine freie Presse- und Medienlandschaft einsetzen. Jeder Haushalt entrichtet fast 20 Euro pro Monat, um eine unabhängige und breit gefächerte Berichterstattung und damit politische Bildung zu ermöglichen. In der Realität finanzieren wir einige überbezahlte und in ihrem Denken beschränkte ÖRR-Hofschranzen mit Hang zur natur- bzw. landschaftsvernichtenden Ökodiktatur sowie gespieltem täglichen Mord- und Totschlag. Wir werden unsere Demokratie nicht erhalten können, wenn wir das nicht ändern. Wir sollten von der Politik einfordern, dass ein zunehmender Anteil dieser Summe nicht durch einen Medienrat, sondern durch persönliche Präferenzen der Gebührenzahler auf ein weit breiteres Spektrum an Presse- und Medienprodukten verteilt wird. Keine Demokratie kann auf Dauer ohne eine sicher finanzierte, sich an Leistung und Wahrhaftigkeit orientierende sowie investigativ arbeitende Presse- und Medienlandschaft existieren. Zur weiteren Vertiefung des aktuell desolaten Zustands der vierten Gewalt im Staat kann ich nur diese fundierte Innenansicht eines langjährigen Journalisten empfehlen, (s. https://gewerkschaftsforum.de/dramatische-verrottung-ein-offener-abschiedsbrief-an-den-vorstand-des-deutschen-journalistenverbands-und-dessen-gefolge/), die sich im Übrigen mit meinen persönlichen Erfahrungen deckt.

  3. Jason Miller erklärt, GETTR sei viel freier und unabhängiger als die anderen Plattformen wie Facebook, Twitter und andere. Das Argument für die Daseinsberechtigung von GETTR sei es, einen „politisch sicheren Raum“ zu erschaffen. Dies sein ein Werteversprechen, ein Fixstern. Die anderen Plattformen seien zwar auch mit diesen Werten gestartet, dann aber falsch abgebogen, weil sie unfassbare Vermögen besitzen – m.a.W. aus finanziellen Gründen.

    Weiter beschreibt er, das GETTR derzeit von zwei privaten Investmentfirmen finanziert wird und man künftig an die Börse will. M.a.W. man muss den Gesetzen des Kapitalmarkts gehorchen. An der Börse ist Rendite das oberste Ziel.

    An diese Stelle hätte ich mir kritisches Nachfragen gewünscht, wie GETTR dies sicher stellen will, nicht auch wie die anderen Plattformen „falsch abzubiegen“, die ja aus seiner Sicht, ursächlich aus finanziellen Gründen falsch abgebogen sind! Ein ungeklärter Widerspruch.

    Trump, zu dem Miller eine regelmäßige professionelle Beziehung pflegt, der selbst persönlich stark von der Zensur der etablierten Plattform betroffen war, will sich offensichtlich nicht an GETTR beteiligen und ist dort auch nicht vertreten. Trump habe sich aufgrund eines noch attraktiveren Angebots nicht für GETTR entschieden. Auch dies hätte einer Nachfrage bedurft, geht es primär um Meinungsfreiheit oder um finanzielle Interessen?

    Weiter hat Miller betont, GETTR soll eine weltweite und nicht nur amerikanische Plattform sein, was auch durch die integrierte Übersetzungsfunktion unterstrichen werde. Wie kann und soll die Vertraulichkeit der Nutzer gegenüber staatlichem Handeln geschützt werden? Als amerikanisches Unternehmen müssen die amerikanischen Gesetze wie dem Patriot Act, FISA Orders oder National Security letters eingehalten werden – selbst wenn sich Unternehmensteile im „Ausland“ befinden. Teilweise darf das Unternehmen nicht einmal darüber öffentlich berichten, wenn diese Gesetze angewandt werden. Dies kann für Autoren regierungskritischer Beiträge zu einem ernsten Problem werden. Dies wurde leider in dem Interview nicht thematisiert.

    Ich glaube, der Anspruch von GETTR wird nicht umfassend eingelöst werden können.

    1. Viele spannende berechtigte Fragen. Die Widersprüche sehe ich jedoch nicht in jedem Fall. Beispiel Trump. Ich bin sehr froh, dass Trump nicht zu den “Hauptförderern” von GETTR gehört. Egal, wie man zum ehemaligen Präsidenten steht – in den deutschen Medien würde GETTR das Etikett der “Trump-Plattform” bekommen.

      Sie stellen die Frage, die ich mir auch stelle. Gehts um Meinungsfreiheit oder finanzielle Interessen? Schließt denn das eine das andere aus? Es ist eine Marktlücke zu sagen “Hier gibt es endlich wieder eine Plattform, wo nicht zensiert wird.” Meinungsfreiheit zu “verkaufen” kann also ein lukratives Geschäftsmodell sein.

      Letztendlich kommt man zum Punkt, den Sie auch ansprechen. Wie sehr darf der Staat regulierend eingreifen? Der Staat/die Gesetzgebung scheinen die einzigen “natürlichen Feinde” der bisherigen Monopolisten google, Facebook und Co zu sein. Das sehe ich differenziert. Ich glaube etwa, dass sich eine Nancy Faeser maßlos überschätzt, wenn Sie öffentlich mit dem Gedanken spielt, Portale wie Telegram per Fingerstreich zu verbieten. Das geht nicht so einfach und die Begründungen halte ich für lächerlich. “Hate speech” ist eigentlich kein juristischer Begriff. Das ist absolut schwammig. Herr Langemann hat ja einen Screenshot veröffentlicht, der angeblich bedenklich war. Der Kommentar war in meinen Augen absolut harmlos. Auch die Faeser-Logik halte ich für lächerlich. Wollen Sie Papier verbieten, weil leider auch rechtsradikale Zeitungen gedruckt werden?

      Ein Punkt wird leider so gut wie nie thematisiert. Youtubes/Googles Mutterkonzern Alphabet Inc., auch Facebook usw, haben seit Jahren milliardenschwer in den Bereich “health care”, in den Gesundheitsmarkt investiert, haben Anteile an großen Pharmafirmen, besitzen sie teilweise ganz. Die haben alle ein mächtiges Eigen-Interesse daran, dass nicht kritisch über die Pharmalobby oder konkret über Impfstoffe, diskutiert wird. Das geschieht also nicht nur auf staatlichen Druck. Sollte GETTR richtig wachsen und sich übermorgen zu 30 Prozent an Biontech beteiligen – dann wird es spannend, wie meinungsfrei es dort abgeht.

      1. Der bisherige Gedankenaustausch bewegt sich für meine Begriffe leider ausschließlich an der Oberfläche und beschäftigt sich mich Symptomen, anstatt den Kern des Themas Meinungsäußerungsfreiheit und Eigentumsschutz aller Menschen anzugehen. Über Staaten und ihre Macht, bedarf es sicher keiner weiteren Diskussion. Staaten haben als einzige das Zwangs- und Gewaltmonopol und damit die Macht, Zwang und Gewalt gegen Menschen auszuüben. Konzerne haben diese Macht nicht. Kein Konzern darf Menschen zum Konsum/Kauf seiner Produkte mittels Gewaltandrohung und Gewaltanwendung zwingen. Kapital und Macht sind 2 völlig verschiedene Dinge. Staatsakteure können hingegen mit ihrem Machtmonopol als Zwangs- und Gewaltmonopolist Verträge mit Konzernen abschließen, in denen Sie Konzerne privilegieren, subventionieren, ihre Produkte bestellen, fördern und kaufen und andere widerum über Gesetz be- und einschränken oder gar vollständig verbieten – selbstredend alles immer zu Lasten und auf Kosten der Steuerzahler und Konsumenten. Der Staat und seine Akteure können und werden seit jeher versucht, von Personen, Personengruppen und Unternehmern als Mittel zum Zweck benutzt zu werden, um eigene Ziele zu erreichen, was einmal mehr den Staat als angeblichen Rechts-, Eigentums- und Sicherheitsbeschützter widerlegt, weil es deutlich aufzeigt, dass immer und überall Menschen handeln und es dumm und naiv ist zu glauben, Menschen mit einer solch gravierenden Macht als Zwangs- und Gewaltmonopolist auszustatten, würden zu keinem Machtmissbrauch führen.

        Welche Motive Medienplattformen oder jeder andere Unternehmer verfolgt, wäre völlig irrelevant, solange jeder Unternehmer und Konsument in einer freien Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung leben würde und Akteur wäre, indem das Recht auf Schutz des Privateigentums für jeden Menschen gleichermaßen gewährleistet und jeder Angriff auf fremdes Eigentum gleichermaßen verboten und unter Strafe stehen würde (Privatrechtsgesellschaft). Das finden wir leider nirgends auf der Welt vor, sondern eine Welt mit lauter Staaten, die mal mehr und mal weniger die Menschen als Zwangs- und Gewaltmonopolisten unterdrücken, den Markt kontrollieren, regulieren, lenken, korrumpieren und die Eigentumsrechte der Menschen mit Füßen treten und sie ausquetschen, gängeln, knechten und drangsalieren, wo und wie sie nur können und wollen. Der Kern, den es anzugehen gilt, wäre somit das Konstrukt des Staates, wie wir es kennen und nicht den Markt und seine Akteure, die alle Unternehmer sowie alle Konsumenten sind.

        Wer wen finanziert, welche Werte vertritt, welche Ideen hat und was für Ziele verfolgt, ist völlig uninteressant – solange jeder Mensch sein Selbsteigentum und auf friedlichem Weg angeeignetes weiteres Eigentum vor jedem Angriff verteidigen darf und jeder Aggressor, der physische Schäden bei Menschen verursacht, zur persönlichen Haftung mit seinen eigenen Mitteln gezwungen ist. Ob das Angriffe auf private Daten oder jedes andere physische Eigentum ist – Angriff ist und bleibt Angriff und jeder dadurch verursachte physische Schaden ist und bleibt ein physischer Schaden mit einem Schädiger und einem Geschädigten.
        Unternehmer müssen sich immer und überall nach den Bedürfnissen der Menschen ausrichten. Gelingt ihnen das gut, erzielen sie Gewinne, gelingt ihnen das nicht, erleiden sie Verluste. Ethisch gerechte Gewinne sind immer die, welche ohne Täuschung, Zwang und Gewalt erzielt worden sind. Medienplattformen können als freie Unternehmer frei bestimmen, was sie auf ihren Plattformen zulassen oder auch ablehnen wollen, darin kann ich ehrlich gesagt überhaupt kein Problem erkennen. Sind die Kunden mit den Vertragsbedingungen nicht einverstanden, haben sie die Möglichkeit zu einer anderen Plattform zu wechseln.
        Das einzige was relevant ist und sein sollte, sind Angriffe und aggressive Zugriffe auf fremdes Eigentum, bei dem der Aggressor physische Schäden bei einem Geschädigten verursacht. Würde dasselbe Recht für alle gelten, hätte jeder Geschädigte das Recht und die Möglichkeit der Selbstverteidigung und des Anrufens einer neutralen Stelle bei Schadenseintritt, um den Schädiger festzustellen und bei eindeutigem Nachweis Schadensersatzleistungen geltend gemacht zu bekommen. Da wir aber unter einem Staatskonstrukt als Rechts- und Gewaltmonopolist mit Letztentscheidungsmacht über alle Konfliktfälle, inklusive aller, in die der Staat und seine Akteure selber involviert sind leben, existiert weder das Recht auf Schutz und Verteidigung des Privateigentums der Bürger, weder dasselbe Recht für alle (siehe öffentliches Recht steht über dem Privatrecht), noch gibt es unabhängige Schlichter für Konfliktfälle, weshalb Vetternwirtschaft, Korrumption, Zwang, Gewalt, Verbrechen, etc. immer gravierendere Ausmaße annehmen – da es sich immer und überall um Menschen handelt, die nicht frei von Fehlern, Schwächen, Irrtümern, etc. sind.
        Es sind auch nicht die Pharmaunternehmer, Medienanbieter, Coca-Cocla-Hersteller, Amazon oder welcher Unternehmer auch immer, der die Menschen zum Konsum ihrer Produkte oder Dienstleistungen unter Androhung und Anwendung von Gewalt zwingen könnten oder dürften, sondern die Macht der Staatsakteure, die Gesetze kreieren können und dann ihre Gewalten zur Exekution auf die Sklaven loslassen – alles demokratisch gewählt, gesetzlich legitimiert und ohne persönliche Haftung der Staatsakteure (siehe Steuern, Abgaben, GEZ, Verträge mit Biontech&Pfizer, Windradindustrie, EU, WHO, UNO, NATO, etc. etc.).
        Der Kern aller Probleme ist der Staat, wie wir ihn kennen. Es traut sich nur kaum jemand anzusprechen, zu diskutieeren und aufrichtig zu analysieren!
        Sehr schade.
        G. Schmidt

        1. Über die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, wurde uns anerzogen über Politik und Kirche spricht man nicht. Es weiß doch kaum ein Bürger, das wir nicht souverän sind. Leider wird in auch in Schulen usw. nicht objektive politische Bildung gelehrt. ich könnte unendlich fort fahren. Das ist so gewollt. Und keiner hat hinterfragt. Warum es soweit kommen konnte liegt darin. Gelehrt wurde uns nur, nicht zu hinterfragen. Es geht nur darum zu glauben. Und Glauben heißt nicht wissen. Die Ausrede, ich habe das nicht gewusst gilt nicht mehr. Es wurde alles so gesteuert über Jahrzehnte. Stress und und keine Zeit, Kinder in die Obhut des Staates zu geben (Kindergarten). Das alles wurde uns anerzogen. Wenn wir darüber erstmal nachdenken und das auch mal niederschreiben, die diese Seite aufrufen. Und uns sprachlich auf eine verständliche Form einigen können, dann denke ich werden viele Menschen es besser verstehen und sie sind nicht ausgegrenzt. Denn die Sprache ist auch eine Form der Ausgrenzung.
          B.P

  4. Das Beste,
    was Menschen wie Sie der Welt aufzeigen, sehr geehrter Herr Langemann und Team, wie viele weitere Mitmenschen, die frei, friedlich, unabhängig, selbstbestimmt, eigenverantwortlich und in persönlicher Haftung handeln, ist das Aufzeigen und Vorleben des einzig wahren Friedensprojekt für alle Menschen auf der gesamten Welt: eine kapitalistische Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung. Freie Menschen, freie Märkte und freiwillige Kooperation, mit der sich alle Menschen besser stellen und gegenseitig als nützlich anerkennen, was Frieden herstellt.
    Umso mehr der Markt be- und eingeschränkt wird durch Gesetze, Regulierungen, Ge- und Verbote und umso mehr damit automatisch die Freiheit der Menschen ein- und beschränkt wird, welche “der Markt” sind, jeder Einzelne, individuell und den Menschen freiwillige Kooperationen mit Mitmenschen untersagt oder erschwert werden, umso mehr suchen die Menschen Wege, den Zwängen zu entgehen.
    Weil sie spüren und sehen, dass Zwang und Gewalt ausschließlich Schaden für die breite Mehrheit der Menschen anrichten, Innovationen, Weiterentwicklungen, Fortschritt, Prosperität und damit Wohlstand verhindern und immer mehr alte Substanz aufzehren, zerstören und somit Leid und Elend produzieren.
    Da alle Menschen immer handeln und das stets gewinnorientiert, um ihre aktuelle Lebenssituation zu verbessern oder zumindest eine Verschlechterung zu verhindern suchen, entstehen neben den Mitteln des Zwangs und der Gewalt durch die Nutzung des Zwangsmonopolisten Staat, automatisch immer mehr freie und unabhängige Medienplattformen, wie u.a. die Ihre, und in allen anderen Lebensbereichen der Menschen ebenfalls innovative Kräfte, die nach Wegen aus der Knechtschaft und in die Freiheit und freiwillige Kooperation mit Mitmenschen suchen.
    Weil die Menschen aus Erfahrung wissen (sie sehen die ehtische Ungerechtigkeit der Gewinnerzielung von Menschen, die nicht auf freiwillige Kooperation, sondern Zwang und Gewalt setzen, durch das Wirken des Staates und seiner Alkteure inkl. der Menschen, die sich des Staates als Mittel bedienen) und auch als soziale, lernfähige Individuen spüren alle empathiefähigen Menschen, dass Zwang und Gewalt Unrecht und daher grundsätzlich als Mittel zur persönlichen Erreichung persönlicher Ziele und Bedürfnisbefriedigungen abzulehnen sind und immer abzulehnen sein sollten.
    Die Entwicklungen zu mehr Freiheit, was untrennbar von Eigenverantwortung und dem absoluten Respekt gegenüber fremdem Eigentum zu verstehen ist, brechen sich weltweit zunehmend Bahn und bieten eine einmalige Chance für uns Menschen. Daher gilt es nicht nur allen Unternehmern und Zusammenschlüssen von Menschen, die Freiheit, Frieden, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung leben und sich dafür einsetzen, für ihre hervorragende Arbeit zu danken, sondern sie zu unterstützen, nach den eigenen Mitteln und Möglichkeiten. Das Ziel, die Freiheit und Suche nach neuen Wegen, die ein friedliches Zusammenleben ermöglichen und dauerhaft gewährleisten können, eint alle unabhängigen und freien Unternehmer, ihre Mitarbeiter und Mitmenschen, die sich ihnen zuwenden durch finanzielle Unterstützung, Abonnements, Produkt- und Dienstleistungsbezug, mediale Verbreitung, etc.
    Vielen lieben Dank daher an dieser Stelle von mir für Ihre hervorragende und professionelle Arbeit und Unterstützung der Freiheit aller Menschen im Bereich Information, Austausch und Meinungsäußerung.

    Herzliche Grüße
    G. Schmidt

    1. liebe simone,
      ich staune jedesmal über die fülle ihrer beiträge.
      sie stoßen viel an und regen zum innerlichem austausch an…zumindest bei mir ist da viel los.
      ja und da sind wir auch schon beim thema…innen und außen.
      ich wehre mich dagegen, das dieses thema mich beginnt zu vereinnahmen und ausfüllt.
      sicher kennen sie dieses .. das glas ist halb leer…das glas ist halb voll,,

      der ,, halb volle glas blick,, ist auch meine art durchs leben zu gehen.

      so ist mir in der letzen zeit immer wieder gelungen, mich authentisch und friedvoll dem zu stellen, was die zeit mir abverlangt.
      ich bin sechsfache mutter und musste in meinem leben immer wieder erleben, das es einer starken lebensphilosophie bedarf, um mit sich selbst im reinen und nicht zu letzt meinen kindern immer ehrlich und echt gegenüber zu stehen.

      danke für ihre beiträge, liebe frau schmidt und auch an alle anderen die hier vertrauend meinen, teilen und schreiben.

      tilda

      1. Hallo liebe Tilda,
        es freut mich sehr, dass meine Gedanken einen positiven Wert für Dich darstellen.
        Fühl Dich in Gedanken von Mutter zu Mutter in sehr herausfordernden Zeiten herzlich gedrückt und umarmt.

        Liebe Grüße
        Gudrun

  5. Danke Herr Langemann für ihre professionelle Medienarbeit!
    Vielen Menschen hängt dieser in den letzten Jahren stetig wachsende Meinungsjournalismus der Mainstreammedien zum Halse heraus, denn er ist eine beleidigende Bevormundung für jene die gerne selbst denken möchten.
    Eine Rückkehr zu einem freien und unabhängigen Journalismus ist dringender notwendig denn je.
    Nochmals vielen Dank dafür und viel Erfolg!

    1. Hallo: Sehe Ich ganz genauso .Habe beruflich Weltweit gearbeitet .Aber was hier in der BRD im augenblick von unserer Politischenkaste ,
      die korrupt bis ins letzte ist ,betrieben wird, geht überhaupt nicht mehr.
      Das Grundgesetz gilt nicht mehr .Das maß aller Dinge heißt jetzt Infektionsschutzgesetz unfassbar .
      Trotzallem Standhaft bleiben.
      Hochachtungsvoll Volker Schmeer

  6. “Ein intelligenter Mensch hat auf jede Antwort eine Frage. Ein dummer Mensch hat auf jede Frage eine Antwort.”

    Geklaut und für gut befunden. Diese Sätze kann man wunderbar auf die Frage ummünzen, wie Journalismus sein sollte. Besonders wertvoll waren für mich die einleitenden Worte von Herrn Langemann. Sie waren erklärend und nicht belehrend. Es schwang auch eine Demut mit. Sich ständig selbst zu hinterfragen, ist anstrengend. Es zeichnet aber einen guten Journalisten aus.

    “Die nobelste Aufgabe von Journalismus kann es sein, sich solchen [umstrittenen] Persönlichkeiten zu nähern, sie zum Gespräch zu bitten.” Das sehe ich genauso. Die Realität ist leider das komplette Gegenteil. Ein Virologe, der nicht auf Drosten-Linie liegt? Ein Klimaforscher, der nicht den Untergang der Welt prophezeit und sich kritisch zur Energiewende äußert? Ein Mensch, der sich kritisch zum Genderwahn und zu Diversität äußert? Alles, bloß das nicht. Leider.

    Zum Thema Richtlinien/Netiquette nur: Leider bedeutet “Richtlinien” seit März 2020 (nicht nur für youtube, Twitter, facebook und Co), gefälligst die “richtige Linie” zu vertreten. Dann darf die Meinung gerne auch pöbelnd und aggressiv vorgetragen werden. Sollten Sie allerdings Maßnahmen- und impfkritisch sein, werden Sie ratzfatz “abgeräumt”. Diese persönliche Erfahrung habe ich bereits im März 2020 im online-Forum meiner regionalen Tageszeitung machen dürfen.

    Ich kannte Jason Miller bisher nicht und bin zwiespältig. Steht da ein “Freiheitskämpfer” vor mir, der gegen Zensur und Cancel Culture antritt? Oder steht da ein Medienprofi vor mir, der sein eigenes Produkt GETTR äußerst geschickt verkauft? Vielleicht ja beides. Ich kann nicht in den Kopf von Herrn Miller gucken. Rein intuitiv bin ich skeptisch. Seine Antworten begannen etwas zu oft mit “Eine ausgezeichnete Frage, Markus”. Der Meinung war ich zwar auch, aber ich würde das niemals sagen. Am wertvollsten waren für mich die neuen Informationen – wie etwa die Vorgänge in Brasilien. Danke für das Interview.

    1. Lieber Herr Löcke,

      das mit dem “Abräumen” Impf-Kritischer, und seien sie noch so kompetent, hat ja z.B. in Österreich schon hervorragend funktioniert. Daher für uns: No hope…..

      1. Lieber Herr Linsner,

        Dinge, die mir Hoffnung machen:
        1.) In Österreich scheint das Verfassungsgericht noch besser zu funktionieren als in Deutschland. Auch wenn die Impfpflicht parlamentarisch beschlossen wurde, ist in Ö in meinen Augen das letzte Wort noch nicht gesprochen.
        Boris Palmer hat in einer Talkshow vor einiger Zeit sinngemäß folgendes gesagt: Sollten “wir” mit einer Impfpflicht eine Impf-Quote von 98 Prozent unter Erwachsenen erreichen, sei es ihm wurscht, ob diese Impfpflicht im Nachhinein medizinisch richtig und verfassungsgemäß sei. Da denke er “pragmatisch”. Um die restlichen 2 Prozent werde man sich “kümmern”. Was genau er mit “kümmern” meinte, ließ er offen. Dass diese skandalösen Aussagen nicht stärker kritisiert wurden, macht mich fassungslos. Das wird aber passieren, wenn solche Gedanken in die Tat umgesetzt werden. Daran glaube ich einfach.
        2.) Wie praxistauglich ist eigentlich das, was bereits in Ö beschlossen wurde und wohl leider in D beschlossen wird? Was wollen die Entscheider denn machen, wenn eine Millionen erwachsene Menschen standhaft bleiben und auch nicht zahlen wollen? Lafontaine sprach den Punkt mal an. Beugehaft für so viele Bürger, die sich zu 99 Prozent noch nie im Leben etwas zu schulden haben kommen lassen?
        3.) Mitte März (ab 16.3.) greift die bereits beschlossene Impfpflicht für Pflegekräfte erst richtig in Deutschland. Viele Krankenhäuser, Praxen und zumindest einige mutige Funktionäre schlagen bereits jetzt die Hände über den Kopf zusammen. Das wird noch richtig “knallen” und den politisch Verantwortlichen vor die Füße fallen.
        4.) Das mediale Framing funktioniert von Tag zu Tag weniger. Selbst in Kleinstädten und größeren Dörfern gehen die Menschen auf die Straße. Viele Bürger sehen nun mit ihren eigenen Augen, dass das einfach nicht stimmt, dass hier Radikale und Rechte unterwegs sind sondern Menschen wie du und ich. Auch was in der Welt passiert, lässt sich auf Dauer nicht totschweigen und framen wie z.B. den LKW-Konvoi in Kanada. Es gibt bereits weltweit Nachahmer dieser Aktion, auch in Deutschland.
        4.) Drosten, Wieler, Lauterbach und Co scheinen von Tag zu Tag nervöser und aggressiver zu werden. Drostens unwissenschaftliche blumige Vergleiche von Steaks bis zu Autos werden immer skurriler. Gleichzeitig mehren sich seine twitternden Beißreflexe bei jeder Form von Kritik.
        5.) Selbst größte Hardliner wie Söder “entdecken” auf einmal ihre verständnisvolle, tolerante Seite für Kritiker. Kanzler Scholz ist bemerkenwert still. Warum? Für mich sind das politische Anzeichen für Angst. Man will schließlich am Ende des Tages auf der “richtigen Seite” stehen. Irgendwann, so zumindest meine beschlagene Glaskugel, wird die Schuldfrage gestellt. Und dann werden Politik, Medien und Wissenschaft gegenseitig mit dem Finger auf sich zeigen. All die, die sich gerade in einer unheilvollen Allianz gegenseitig schützen, werden dann in Deckung gehen und die Schuld beim anderen suchen.

        “Die Hoffnung ist ein viel größeres Stimulans des Lebens als irgendein Glück.” Nietzsche? Egal. Geben Sie nicht die Hoffnung auf, Herr Linsner.

        1. Lieber Herr Löcke,

          Ihre Worte rufen bei mir fast Tränen der Rührung hervor. Danke dafür. Gestern habe ich mit einer befreundeten Dame gesprochen, Chefarztgattin und früher Intensiv-Schwester. Sie ist guter Hoffnung, dass sich im Laufe dieses Jahres alles zum Guten wenden wird. Allein, ich glaube einfach nicht mehr daran. Früh morgens sehe ich in unserer Licht- und winddurchflutenden Straße schon einsame Menschen mit FFP 2 spazieren gehen, im Supermarkt (ab Montag plötzlich FFP-2 “Pflicht”), eine junge Mutter mit Kleinstkind im Korb. Das Kind mit FFP-2 vorm Näschen. Der Nachbar kommt mit FFP 2 aus dem Haus und steigt allein ins Auto. Eine Klinik bei uns wirbt dafür, jetzt pro Woche 750 Kinder zwischen 5 und 11 impfen zu können. Seit gestern überall in der Stadt neue Schilder in mehreren Sprachen: Impfen ist Party, Impfen ist Familie, Impfen ist Klub, Impfen ist Theater, Impfen ist Du-Wir-Gesellschaft usw. Meine Hoffnung ist auf dem Nullpunkt, ohne Zweckpessimismus verbreiten zu wollen. Ich bereite mich schon darauf vor, “Buße” tun zu müssen, weil ich die Entscheidung über meinen Körper wahren werde. Sie müssen allerdings meine Pension pfänden, freiwillig zahle ich nicht.

          Ganz liebe Grüße.

          1. Lieber Herr Linsner,

            in weiten Bereichen teile ich Ihren Pessimismus.

            Was die Impfpflicht betrifft, bin ich jedoch etwas zuversichtlicher. Warum? Schlicht weil der Staat uns vielleicht zu Impfung zwingen kann bzw. glaubt, uns zwingen zu können. Aber er kann uns nicht parallel auch noch verpflichten, einen freiwilligen Haftungsverzicht zu unterschreiben. Dieser Umstand wurde bislang nicht oder kaum öffentlich thematisiert. Wenn viele von uns konsequent die Haftungsbedingungen einfordern, die einer erzwungenen Impfung zweifelsohne zugrunde liegen müssen, wird den Akteuren und insbesondere den Pharmaunternehmen schnell die Lust an diesem Instrument vergeben. Es ist wirtschaftlich sicherlich weit interessanter, 80% mit weitgehendem Haftungsverzicht als 90….95% bei voller Haftung zwangszuimpfen. Das gilt umso mehr, als ich aus meinem persönlichen Umfeld weiß, dass die Nebenwirkungen weit heftiger sein können, als dies offiziell eingeräumt wird.

            Geben Sie nicht auf! Wir sind mehr als Sie glauben:
            Niemand weniger als die WELT berichtet, dass nahezu jeder vierte Bundesbürger “daran glaubt, dass Deutschland auf dem Weg in eine Diktatur ist” oder dass “46% glauben, man könne in Deutschland seine Meinung nicht mehr frei äußern” (s. https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus236706639/Politikverdrossenheit-Wenn-Corona-Politik-zum-Unsicherheitsfaktor-wird.html).
            Viele Grüße
            R. Aßmann

  7. Hinter diesem Beitrag steht Trump, der ja von verschiedenen Plattformen, wie z.B. Twitter, wegen seiner “Gefährlichkeit” verbannt wurde.

    Nachdem er von Obama bei einer Festlichkeit vor großem Publikum lächerlich gemacht wurde, schwor er sich gegen diesen Mann anzutreten und selbst Präsident zu werden. Was ihm gelungen ist. Das Ergebnis ist bekannt.

    Und jetzt plant er mit seinem Strategen eine eigene Kommunikationsplattform zu errichten, um den etablierten Plattformen Konkurrenz zu machen und ihnen zu zeigen, wo der Hammer hängt.

    Dieses Interview ist für mich nichts anderes als der Versuch, für diese neue Plattform zu werben. Das ist legitim, aber diese Trumpwelt ist nicht die Meinige. Und ich werde sein rachesüchtiges Bemühen, auch wenn es noch so kreidefressend verlockend verkündet wird, nicht unterstützen.

  8. recht vielen Dank für diese hervorragende Erklärung von Journalismus und seinen eigentlichen Aufgaben! Die differenzierte Abgrenzung gegenüber Redaktion und Programmgestaltung und deren aktuell immer stärkere Verquickung ist sehr deutlich & aussagekräftig – wenn man auch meint das ohnehin so zu sehen….
    Das Interview finde ich auch prima; es zeigt auch, wie oben schon kommentiert, Nuancen zwischen Journalismus und “PR”- Tendenzen – die Bildung der eigenen Meinung bleibt den Zuhörern überlassen.
    Vielen Dank!! – ich werde den Text wohl auch in der Schule im Medienunterricht unterbringen, wenn das genehm ist.

  9. WOW! Was für ein Feuerwerk an professionell geführter Kommunikation auf beiden Seiten! Mich beschlich allerdings mit der Zeit das Gefühl, dass auf der einen Seite professionell journalistisch gefragt wurde und die Antworten einer absolut professionellen PR-Strategie entsprangen.
    Was die positive Selbstdarstellung und das Verkaufen anbelangt, konnten wir von den US-Amerikanern schon immer viel lernen.

    Während ich Miller zuhöre, rast nach seinen Angaben der Zähler der Gettr-User in Echtzeit nur so durch die Decke und hat jetzt schon in Rekordzeit schwindelnde Höhen erreicht. Erklärbar ist das laut Miller, weil Facebook, Twitter etc. ihre eigentliche Mission – den zensurfreien Meinungsaustausch – verlassen haben (…).
    Helfen Sie mir – stellt sich für Sie vielleicht auch die Frage: Wenn er für den Trump-Wahlkampf verantwortlich war, dann auch für die damals – sagen wir mal fragwürdige – Aktionen auf Facebook (?).

    Ich empfinde es als unglaublich wichtig, solchen Menschen zuzuhören und damit Ihnen Herr Langemann wieder einmal größten Dank dafür, diesem Menschen dafür eine Plattform gegeben zu haben. Medienkompetenz zu entwickeln ist wichtiger denn je. Wie es aussieht, wird Gettr auch ein Bestandteil der neuen Medienwelt werden. Er tritt mit absolut hehren Zielen an, das gestehe ich ihm zu. Das haben aber die Vorgänger-Netzwerke auch. Und natürlich geht es um Big Money, was zunächst überhaupt nichts Verwerfliches ist. Aber wir sehen eben an Beispielen wie Whatsapp, dass wir plötzlich in unserem intimen Datenverkehr und -austausch sehr durchsichtig werden. Und auch wenn viele von uns das erkennen, machen wir trotzdem weiter damit, weil es so unendlich praktisch ist.
    So sind wir – die neue Zielgruppe von Gettr.

  10. Schön das es Auswege aus der medialen Monokultur gibt, danke für die Info. Die aktuelle Zensur in den sozialen Medien verstößt ganz klar gegen unser Grundgesetz, dennoch gibt es nur verhaltene Reaktionen in Parlamenten, Regierungen und Gerichten. Dabei müßte jedem klar sein, dass es keine funktionierende Meinungsbildung in einer Demokratie geben kann, wenn Zensur geduldet wird.
    Alexis de Tocqueville (1805-1859), ein früher französischer Politikwissenschaftler, hat in den dreißiger Jahren des 19.Jahrhunderts über die basisdemokratischen Strukturen der Townships in den Staaten an der Ostküste der USA berichtet, sollte man vielleicht gelesen haben. Unser brillianter Geschichtslehrer Glagau hat uns in der Oberstufe zum Abitur in 1980 geführt, er war es, der die junge amerikanische Demokratie zum Thema machte. Er sprach davon, dass es in den 1970er Jahren Widerstand von Geschäftsinhabern gab, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung in ihren Schaufenstern auszuhängen, sie erschien ihnen zu radikal, sie hatten sie nicht als solche erkannt, da der Text nicht entsprechend überschrieben war.
    Was zweihundert Jahre zuvor einen blutigen, Jahre andauernden Freiheitskampf wert war, war im Bewusstsein der Zeit des Vietnamkrieges verschüttet und ist es heute noch. Auch in Europa.
    Ich frage mich schon länger, was ist das für eine Gesellschaft, in der letztendlich nur mit einem Wahlkampfetat von hunderten von Millionen Dollar eine Präsidentschaftswahl bestritten werden kann, wo nur noch Siebzigjährige zur Wahl stehen – bei über dreihundert Millionen Einwohnern? Ist da sonst niemand?
    Wenn man jetzt ganz aktuell die Nachrichten aus Ottawa sieht, findet dort eine Rückbesinnung auf die alten Werte von 1776, der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung statt, die auch die französische Revolution inspirierten. Die Rede der Frontfrau dort hat mich tief berührt, sie fordert nichts anderes als das was 1776 schon formuliert wurde, die Freiheit und das Recht auf ein „Streben nach Glück“. So schließt sich der Kreis.

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