Verschwörungstheorien und ihre Anhänger

von Markus Langemann //

Rund um das gesellschaftliche Unbehagen und die aufkommenden Zweifel an der Alleintäterschaft, nach der Ermodrung von JFK im Jahr 1963, hatte die CIA die Strategie erarbeitet, „Conspiracy Talk“ als kommunistische Propaganda zu verkaufen. Man hatte dazu ausreichend Kontakte und enge Verbindungen in den publizistischen Sektor um die öffentliche Meinung zu steuern. Der Begriff „Verschwörungstheorie“,  als politischer Kampfbegriff war somit geboren. Auch wenn der Begriff der „Verschwörung“ selbst natürlich eine längere Geschichte  hat und mindestens bis ins antike Rom zurückreicht.

Bemerkenswert ist, wie unreflektiert und undistanziert sich die Justiz in Deutschland dieses politischen Kampfbegriffes bedient, diesen im Rechtswesen manifestiert. Ein Dokument, „welches veranschaulicht, wie viele Lichtjahre unsere Justiz von einer rechtsstaatlichen Aufarbeitung der massiven Grundrechtsverletzungen der letzten eineinhalb Jahre entfernt ist“, sandte mir in diesen Tagen mit eben jener Formulierung, ein deutscher Rechtsanwalt zur Kenntnisnahme.

Es handelt sich dabei um eine Einladung der Justizministerien von Rheinland-Pfalz und des Saarlandes zu einem Fortbildungsprogramm für Richter, Staatsanwälte und Rechtspfleger.

Die Originaleinladung können Sie hier einsehen.
Einen Einblick in den Zustand unseres Rechstwesens, bekommen Sie auch in diesem, zuvor schon veröffentlichten Interview mit Prof. Dr. Martin Schwab.

Beitrag teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on email
Share on print

23 Antworten

  1. „Alle Virologen und Virologinnen sagen übereinstimmend …“

    Das hat dann mit Wissenschaft nichts mehr zu tun; das ist Gleichschaltung.

  2. Auf mein Schreiben an die Hessische Staatskanzlei erwarte ich zum Einen keine Antwort, zum Anderen verzichte ich gerne darauf. Spätestens seit mir heute bewusst geworden ist, dass das Hessische Corona-Kabinett beschlossen hat, die 2G-Regel auf den gesamten Einzelhandel auszuweiten, seit heute in Kraft. Eingeschlossen ausdrücklich auch die Grundversorger! Man „glaubt nicht daran, dass diese das mitmachen“, sie könnten aber, wenn sie wollten. Das ist an Unfassbarkeit, jedenfalls für mich, nicht mehr zu überbieten. Wie rot muss eine Linie noch sein, als dass sie von den derzeitigen Regierungen nicht überschritten werden? Was soll man noch tun? Ich bin völlig rat- und hilflos…

  3. Nachfolgendes Schreiben habe ich heute dem Chef der Hessischen Staatskanzlei zukommen lassen. Es ergibt sich alles aus diesem Schreiben, auch der Grund.
    Ich berichte dann, falls ich eine Antwort erhalte, auch darüber.

    Sehr geehrter Herr Wintermeyer,

    „Der Chef der hessischen Staatskanzlei, Axel Wintermeyer (CDU), hält die Diskussion über einen „Freedom Day“, an dem alle Einschränkungen entfallen, für verfrüht. „Alle Virologen und Virologinnen sagen übereinstimmend, es wäre fahrlässig, das jetzt einzuleiten“, erklärte Wintermeyer im Interview mit dem hr am Dienstag. „Wir als Politik wollen ja an sich auch keine Einschränkungen machen – aber wir müssen sie machen, um unser Gesundheitssystem zu schützen“.

    Solange noch fast zwei Millionen Menschen in Hessen nicht geimpft seien – weil sie nicht wollten oder nicht könnten – müsse man eben noch mit Regeln steuern. Wintermeyer erwartet einen harten Winter, hat aber Hoffnung für das kommende Jahr: „Ich schätze mal, das nächstes Jahr das Frühjahr für uns auch ein Frühjahr der Freiheit sein wird.“ Dann könne er sich vorstellen, dass es eher Empfehlungen statt Gebote geben werde.“

    Der o.g. Auszug aus einer Meldung der „Hessenschau“ von heute veranlasst mich, Ihnen diese kurze E-Mail zu schreiben. Vorauszuschicken ist, dass Sie nicht „mein“ Landtagsabgeordneter sind, da ich die CDU nach sehr langen Jahren als treuer Wähler mittlerweile nicht mehr unterstütze. Gründe sind u.a. Aussagen wie die Ihre, siehe oben.

    Es ist absolut unwahr, das „alle Virologen und Virologinnen“ übereinstimmend das sagen, was Sie oben behaupten. Ich kann Ihnen eine ganze Reihe internationaler und nationaler Wissenschaftler nennen, die das Gegenteil nicht nur behaupten, sondern begründen. Und zwar evident.

    Weiterhin „müssen“ Sie als Politik überhaupt nichts machen, sondern Sie wollen es, aus welchen Gründen auch immer. Das Einzige, was ein Mensch in seinem Leben wirklich „muss“, ist es, irgendwann zu sterben. Alles andere sind Entscheidungen zwischen mehreren Möglichkeiten.

    Der letzte Absatz lässt besonders Schlimmes erahnen, denn Sie machen die Rückkehr zur „Freiheit“ davon abhängig, dass Sie die restlichen fast zwei Millionen Menschen vorher zur „Impfung“ „regeln“ müssten. Und hier glauben Sie auch wieder, etwas tun zu „müssen“.

    Vielleicht ist Ihnen bekannt, dass es mittlerweile über 400 Verfassungsbeschwerden beim BVG gibt, darunter solche von äußerst renommierten Verfassungsrechtlern wie Prof. Dr. Murswiek u.a., Rechtsbeschwerden von Gelehrten wie Prof. Dr. Martin Schwab, Ausarbeitungen über die sog. Impfung z.B. von Prof. Dr. Thomas Rießinger u.a. Auch Herr Prof. Papier und andere ehemalige Mitglieder des BVG äußern sich hier sehr kritisch.

    Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es sich bei den derzeit erhältlichen, bedingt zugelassenen Vakzinen um Medikamente handelt, deren Wirkung, Sinnhaftigkeit und Unbedenklichkeit bei der Anwendung alles andere, aber nicht unbestritten sind. Und diese ganze Kampagne, dass die Menschheit von der Politik mit allen denkbaren Versprechungen und Drohungen, sogar mit dem Versprechen auf Rückerlangung der „Freiheit“ in diese Spritzen getrieben werden soll, ist nach meiner bescheidenen Auffassung ein noch nie dagewesenes politisches Versagen. Weitere Mutmaßungen versage ich mir hier lieber.

    Das, was ich in den letzten 1 1/2 Jahren gelernt habe, sagt mir, dass diese endlose Beschneidung von Menschenrechten weder der Verfassung noch dem Völkerrecht entspricht. Sie können keine Freiheiten zurückgeben, weil Sie überhaupt keine Freiheiten entziehen können, denn es sind unveräußerliche Menschnrechte. Aber muss ich das alles wirklich dem Chef der Staatskanzlei sagen?

    Wie steht es mit dem sog. Nürnberger Kodex, wie steht es mit dem sog. Genfer Gelöbnis? Dies alles sind Errungenschaften, die im Zuge dieser unsäglichen Maßnahmen für Viele plötzlich keine Rolle mehr zu spielen scheinen.

    Sehr geehrter Herr Wintermeyer, mich z.B. werden Sie nicht zur sog. Impfung bringen, aus dem einfachen Grund, weil ich Ihnen nicht vertraue.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Michael Linsner

    1. Bravo Herr Linsner!
      Meine Hochachtung für Ihren Aktionismus. Ich unterstreiche jedes Wort von Ihnen.
      Auf die Resonanz bin ich sehr gespannt, sofern überhaupt eine (nachvollziehbare und valide) Antwort erfolgt.

    2. Chapeau Herr Linsner, können Sie dies auch per Ebf. Rsch. mit Bitte um eine verbindliche Antwort binnen 14 Tagen an die „Staatskanzlei“ schicken, vielen Dank!

  4. Was nutzt das Lamentieren. Es ist doch normal, dass wir die Welt vereinfachen wollen. Anstatt sich in einem kleinen Kreis von klügeren darüber zu beschweren, wie wir manipuliert werden, wäre es besser diese Manipulationen mit einfachen Botschaften möglichst vielen klar zu machen.
    Ein Beispiel, schön wäre, wenn viele Beispiele in den Kommentaren zu finden wären: ich produziere Strom mit meiner Solaranlage für 10 ct / kWh. Warum muss dieser Strom vom Nachbar für 30 ct/kWh gekauft werden? Antwort: das EVU- Kartell hat Politik und Medien korrumpiert und Gesetze gemacht, die das erlauben. Dieses Staatsversagen gibt es nahezu in allen Lebensbereichen.

  5. Alleine der Begriff „Verschwörungstheoretiker“ leugnet das Sozialphänomen, dass sich Menschen mit gleichem Ziel – zwecks Ressourcenschonung oder besserer Leistungsfähigkeit – zu einer Interessengemeinschaft zusammen schließen, bei der es naturgemäß auch Benachteiligte gibt.

    Aufgrund dessen soll mir mal bitte jemand erklären, wie das auf bestimmten Ebenen kontrolliert bzw. unterbunden werden soll – gerade wenn bekannt ist, dass Deutschland die Unterzeichnung von Antikorruptionsgesetzen verweigert.

    Meines Wissens nach war es bis in die 90er Jahre noch möglich, Bestechungsgelder für Politiker von der Steuer abzusetzen – respektive per se nicht mal eine Straftat.

  6. Aus dem erschreckenden verlinkten Papier, bei dessen Lektüre mir übel geworden ist: „… einschließlich der Frage, ob und ggf. wie den
    Verschwörungstheorien argumentativ begegnet werden kann.“

    Angela Merkel, Christian Drosten, Richard David Precht und andere prominente Akteure wurden genau danach gefragt, wie man „solchen Menschen“ begegnen solle. Die Antwort war sinngemäß stets die gleiche. Die Antwort war „Gar nicht“. Begründung? Das lohne nicht, weil V-theoretiker krank seien. Eine inhaltliche, argumentative Begegnung – genau das passiert eben nicht und soll auch nicht passieren. Stattdessen findet eine Diffamierung, Entmenschlichung und Pathologisierung statt. Leider mit Erfolg.

    Wie Herr Langemann richtig feststellt, ist der Ursprung des Wortes „conspiracy theory“ beim Kennedy-Mord zu suchen. Fast jeder zweite Amerikaner glaubte beim Mord an eine staatliche Verschwörung und eben nicht an die assassin theory (Einzeltätertheorie). Das war ein Riesenproblem sowohl für die Glaubwürdigkeit des Staates als auch die der Geheimdienste. Die staatlich einberufene Warren Kommission bestätigte in einem Untersuchungsbericht, dem gleichnamigen Warren Report, wenig überraschend die eigene Version/Theorie des Einzeltäters Oswald. Das ist in etwa so, als ob das RKI einen Faktencheck macht, ob Drosten oder Wodarg in einer medizinischen Frage richtig liegen. Kaum jemand glaubte dem Bericht dieser Kommission, zumal ein gewisser Allen Dulles Mitglied dieser Kommssion war. Allen Dulles war der von Kennedy entlassene Ex-CIA-Chef, Kennedys Erzfeind und unter Kritikern der vermutete Drahtzieher der Verschwörung.

    Also entwickelte die Abteilung PW/CS (Psychological warfare/Clandestine Service) der CIA ein Strategiepapier, eine Anleitung, wie man diese Kritiker, die „Verschwörungstheoretiker“ diskreditiert. Das Papier hieß „countering criticism of the Warren Report“, wie man Kritiker (diese Verschwörungstheoretiker) des Warren Reports bekämpft. Das Papier ging an sämtliche Niederlassungen weltweit. Nahestehende Editoren und Medien sollten eingebunden werden. Das Papier ist verifiziert, stand Jahrzehnte unter Geheimhaltung, bis es endlich freigegeben wurde. Daniele Ganser, aber auch andere Quellen bieten das freigegebene pdf zum Download an, siehe
    https://www.siper.ch/assets/uploads/files/dokumente/CIA%20(1967)%20-%20Countering%20Criticism%20of%20the%20Warren%20Report.pdf
    Vor allem die Punkte 3 und 4 sind spannend. Ein noch harmloses Beispiel: Man solle den Kritikern unterstellen, sie seien „financially interested“, sie hätten nur persönliche finanzielle Motive. Genau das wurde und wird Ballweg, Reitschuster, RA Fuellmich oder auch jedem prominenten Youtuber unterstellt, der sich regierungskritisch zeigt.

    Seit dem Kennedy-Mord wird das Wort Verschwörungstheoretiker immer wieder für Kritiker aus dem Schrank geholt, die eine staatliche Version zu hinterfragen wagen. Exemplarisch: Es vergingen nur wenige Tage nach 9/11, ganz Amerika und die Welt standen noch unter Schock, als Bush in einer Rede die nicht zu hinterfragende „staatliche Wahrheit“ verkündete und vor Verschwörungstheorien warnte. Die Techniken der Diffamierung sind in knapp sechs Jahrzehnten gleich geblieben, sie sind nur verfeinert worden. Und dank Internet gibt es größere technische Möglichkeiten. Es läuft immer auf eines hinaus: „Zerstöre den Ruf des Boten, dann hört man sich seine Botschaft nicht mehr an.“

  7. Interessant ist ja auch, daß wir es hier laut Einladung auf der einen Seite mit „Richterinnen und Richtern“, „Staatsanwältinnen und Staatsanwälten“ sowie „Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern“ zu tun haben und auf der anderen Seite mit „Reichsbürgern“, „Corona-Leugnern“ und „Verschwörungstheoretikern“, also ausschließlich Männern. Grübel, grübel!

  8. Wer den Begriff „Corona-Leugner“ benutzt, ist entweder im bestenfall zu doof, zu begreifen, dass es dem betreffenden Personenkreis überwiegend nicht um das Leugnen der Existenz von Corona, sondern das Ablehnen unsinniger oder gar kontraproduktiver Methoden inkl. Beschneidung grundgesetzlich verbriefter bürgerlicher Freiheiten geht. Bei Vorgängen wie der hier veröffentlichten Einladung ist jedoch davon auszugehen, dass ein totalitäres Gedankengut in Politik und Behörden gepflanzt werden soll, wohl in Vorbereitung darauf, jegliche Kritik an den immer tiefer in die Freiheit eingreifenden sog. Klimaschutzmaßnahmen zu rechtfertigen. Es ist jedenfalls auffällig, dass sich gerade im Umfeld der Klimaaktivisten besonders viele Vertreter dieser totalitären Sichtweise auf Politik und Gesellschaft befinden und die sofort auf den Corona-Zug aufgesprungen sind.

    Bei dem Begriff der sog. Klimaleugner verhält es sich übrigens nicht anders. Darunter sind viele Zeitgenossen, die nichts anderes im Schilde führen, als die allgemeine Erzählung des Klimawandels in Zweifel zu ziehen.

    Nobelpreisgewinner Klaus Hasselmann hat gerade den Nobelpreis für Physik damit gewonnen, dass er wie nahezu alle Klimaforscher das Gleichungssystem:

    Temperaturanstieg = f (CO2) (Gl. 1)

    beobachteter Temperaturanstieg = menschgemachter Klimawandel (Gl. 2)

    zur Gleichung:

    CO2 = Hauptursache des menschgemachten Klimawandels (Gl. 3)

    vereinfacht. Fragt man renommierte Klimaforscher im Umfeld des Nobelpreisgewinners, wie sie sich erklären, dass seit der Einführung der Windenergie etwa um 1990 (am 24. August 1987 wurde der erste Windpark am Kaiser-Wilhelm-Koog errichtet) die Klimaerwärmung in Deutschland und Europa sich weit überdurchschnittlich entwickelt hat (s. WELT-Bericht: https://www.welt.de/wissenschaft/article158110222/Wetter-aendert-sich-in-Deutschland-besonders-krass.html), kommen so dürftige Erklärungen wie:
    „Zur Wirkung von Windenergie auf das bodennahe Klima wird geforscht. Eine Kollegin von mir an der Universität Hamburg hat z.B. den Einfluss der Windparks in der Nordsee auf das regionale Klima der Metropolregion Hamburg untersucht. Effekte sind zwar statistisch signifikant, können aber bei weitem nicht die beobachtete Zunahme der Jahresmitteltemperatur in der Region erklären. Umkehrt erscheint mir eine Korrelation von Temperatur und Windenergie plausibel. Wegen der Sorge vor einer Klimaerwärmung wird mehr Windenergie eingesetzt…“

    Deshalb merke: Wer sich genötigt sieht, Begriffe wie „…..Leugner“ oder „Verschwörungstheoretiker“ zu benutzen, dem gehen erkennbar die Argumente aus. Es ist eben ein Unterschied, ob man schmelzende Gletscher oder die Erklärung dahinter in Zweifel zieht. Diese Unterscheidung sollten sowohl Klimaforscher als auch Politiker, Behördenvertreter, Journalisten als auch Juristen ebenso auf die Reihe bekommen wie die eingangs erläuterte Unterscheidung.

    1. Auch wenn es nichts zu Sache beiträgt, man sollte sich zwischen „bestenfalls“ oder „im besten Fall“ entscheiden können. Alles andere klingt ebenfalls doof!

      1. Nicht mehr nur doof sondern entweder kriminell oder ein riesiger Zufall ist es, dass allein sechs Personen in unserem erweiterten Bekanntenkreis nach einer Corona-Impfung schwer erkrankt sind, wobei allein fünf davon einen Schlaganfall erlitten haben und der Sechste nach massiven Atembeschwerden nur knapp dem Tod entronnen ist. Interessant wäre zu wissen, ob das Verschweigen bzw. Nichtrecherchieren dieser Fälle durch Behörden und Medien für Antonius Dominiak und Walter Groß ebenfalls zur Corona-Leugnung zählen und ob das Recherchieren dieser Fälle, wozu ich beide recht herzlich einlade, für die genannten Referenten bereits dem Basteln an einer Verschwörungstheorie zurechnen ist.

        Wenn Corona einen Vorteil hat, dann dass diese Krankheit ein Schlaglicht auf die gesellschaftspolitischen Abgründe unserer Republik, ja gar der ganzen Welt nach dem Pariser Klimaabkommen wirft. Noch nie wurden diese für jeden, der bereit ist, die Augen vor der Realität nicht zu verschließen, besser ausgeleuchtet. Wenn wir wirklich einem globalen „Great Reset“ der Welt (Klaus Schwab: https://www.weforum.org/focus/the-great-reset) bzw. eine „Große Transformation“ (Angela Merkel: s. 19:00-Uhr-Heute-Nachrichten des ZDF vom 22.04.2021; min 3:20 – https://www.youtube.com/watch?v=ocHHQ6YUH8k) benötigen, dann sollte dies nicht auf einem Gipfel der fachlich ahnungslosen Regierungschefs, wie am 22.04.2021 in der Heute-Sendung berichtet und auf Basis des chinesischen Modell allgemeiner Unfreiheit und Überwachung sondern nur nach einem eingehenden demokratischen Diskurs, bei dem auch kritische Stimmen zu Wort kommen, erfolgen. Wenn uns Politiker weltweit erzählen wollen, wir könnten nach Corona nicht mehr zur alten Normalität zurückkehren, sollte bei uns Bürger die Warnlampen angehen. Wahrscheinlich wurde noch nie eine Krankheit bzw. ein Virus derart politisch instrumentalisiert wie Corona bzw. Covid-19.

        Mit dem lebensnotwendigen CO2 (s. https://bildungsserver.hamburg.de/klimawandel-und-landwirtschaft-nav/2203496/kohlendioxid/) verhält es sich im Übrigen nicht anders. All die Klima-Weltuntergangspropheten verschweigen, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre seit etwa 50 Millionen Jahre um ca. 80% gesunken ist (s. https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte) und ohne erhöhte vulkanologische Tätigkeit bzw. CO2-Ausstoß der Menschheit immer weiter absinken würde. Bereits heute trägt mehr CO2 zu mehr Pflanzenwachstum bei (s. https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/co2-macht-die-welt-gruener-a-1089850.html). Deshalb zerstören wir mit mit unserem CO2-Ausstoß das Leben auf der Erde nicht. Im Gegenteil, wir verhindern langfristig den globalen Exodus alles Lebens. Es ist davon auszugehen, dass der im ersten Link auf den Wiki-Bildungsserver ein wesentlicher Teil des Mechanismus der Klimaerwärmung erläutert ist:
        „Eine verstärkte Aufnahme von CO2 hat außerdem auch Auswirkungen auf andere Prozesse des Pflanzenwachstums. Um Kohlendioxid aufnehmen zu können, muss die Pflanze die Spaltöffnungen in den Pflanzenblättern, die so genannten Stomata, öffnen. Dabei geht ihr aber durch Transpiration Wasser aus dem Inneren der Blätter verloren. Bei einer höheren CO2-Konzentration ist die Aufnahme von CO2 effektiver, die Stomata müssen nicht so lange geöffnet bleiben, und dadurch wird dann auch nicht so viel Wasser verdunstet. Ein höheres CO2-Angebot führt also zu einer besseren Wassernutzung der Pflanze, die damit unempfindlicher gegenüber Trockenheit wird. Andererseits verringert sich die Verdunstungskühle auf der Blattoberfläche, was bei höheren Temperaturen ein Problem darstellen kann.“ Somit bewirkt mehr CO2 das Gleiche wie mehr Windräder: eine Reduktion der Verdunstung und damit des bedeutendsten Effekts zur Abkühlung der Erdatmosphäre. Es liegt an Menschen wie Angela Merkel und ihrem Klima-Einflüsterer Stefan Rahmstorf (s. http://www.pik-potsdam.de/~stefan/klimaskeptiker.html) im Großen und Antonius Dominiak bzw. Walter Groß im Kleinen, dass unsere Welt immer weiter in einer Art Realitätsverweigerung versinkt.

        Wenn etwa Stefan Rahmstorf schreibt: „Oft klingen die Argumente plausibel, und ein Laie kann ihren Wahrheitsgehalt meist nicht nachprüfen. Da wird etwa behauptet, Vulkane würden mehr CO2 ausspucken und…..“ dokumentiert er nur, dass er nicht rechnen kann. Das Umweltbundesamt etwa schreibt „Die vulkanischen CO2-Emissionen sind dagegen viel geringer. Sie betragen etwa 0,3 bis 0,6 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr, das entspricht – verglichen mit den Emissionen des Menschen – 0,7 bis 1,5 Prozent.“ (s. https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/uebersehen-die-klimatologen-die-vulkanischen). Wenn also die Vulkane permanent 0,7% bis 1,5% der Emissionen verursachen, die die Menschheit seit etwa einem Jahrhundert ausstößt, dann haben die Vulkane in den letzten 100.000 Jahren mindestens 700% bis 1500% dessen ausgestoßen, das die Menschheit in den vergangenen 100 Jahren durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe erzeugt hat. Alles andere wäre Mathematik-Leugnung. Dass parallel der CO2-Gehalt der Atmosphäre gesunken ist, deutet darauf hin, dass die Natur riesige Mengen an CO2 verbraucht, wohl überwiegend zur Bildung von Kalkablagerungen (u.a. Muschelkalk). Ganze Kalkgebirge machen deutlich, von welchen Mengen wir dabei reden. Die Klimaneutralität, von der die grüne Bewegung so gerne redet, ist eine reine Fiktion und hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun.

        Die Menschheit sollte aufpassen, sich nicht von Realitätsverweigerern die Freiheit zur Zukunftsgestaltung nehmen zu lassen.

        1. Hallo Herr Dr.Aßmann,
          unerwünschte Impf-Nebenwirkungen – auch vermutete – bitte über die app safevacc 2.0 dem Paul-Ehrlich-Institut melden.

          1. Hallo Verena,
            besten Dank für den Tipp.

            Habe mir die App angeschaut. Scheint darauf angelegt zu sein, Erfahrungen mit der eigenen Impfung an das Paul-Ehrlich-Institut zu melden. Die Meldung erfolgt anonym. Die App scheint mir also gleich aus mehreren Gründen nicht der richtige Weg zu sein:
            1. Sowohl der Name der App als auch die Einleitung des Paul-Ehrlich-Instituts lassen Zweifel an der Neutralität aufkommen:
            „Sa­fe­Vac 2.0 – Smart­pho­ne-App zur Er­he­bung der Ver­träg­lich­keit von CO­VID-19-Impf­stof­fen –
            Impfstoffe gegen COVID-19 sind ein wichtiges Instrument zur Bewältigung der Pandemie. …….“
            Wie man diese Einleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, auf die die weitere Formulierung schließen lässt: „Die bundesweite Impfkampagne wird noch vor Ende des Jahres starten. In kurzer Zeit werden sehr viele Menschen mit neu zugelassenen COVID-19-Impfstoffen geimpft werden. Deshalb ist es wichtig, die Verträglichkeit der Impfstoffe zeitnah und auf breiter Datenbasis zu erfassen.“, so bestimmt verfassen kann, ist mir ein ziemliches Rätsel. Es scheint, dem Paul-Ehrlich-Institut wurde in die Feder diktiert, was bei den Untersuchungen herauszukommen hat.
            2. Da ich international tätig bin, betreffen vier der sechs Fälle Nichtdeutsche. Könnte mir vorstellen, dass sich das Paul-Ehrlich-Institut dafür nicht interessiert.
            3. Ich würde niemals Gesundheitsdaten von Dritten an eine Behörde melden.
            4. Zudem sollte man eigentlich davon ausgehen, dass die Fälle alle bereits bekannt und erfasst sind.

            Am zielführendsten wäre wohl, wenn seriöse Journalisten klassisch recherchieren. Sie könnten dann auch jedem Fall mit der notwendigen journalistischen Sorgfalt nachgehen. Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es sich um Einzelfälle handelt, wenn es für mich ohne besondere Recherche möglich war, indirekt Kenntnis von sechs Fällen potentieller schwerer Impfschäden zu erlangen.

            Wenn jedoch Journalisten so mit dem Thema umgehen, muss man sich nicht wundern, wenn die volle Wahrheit nie ans Licht kommen wird: https://www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/erding-dorfen-schlaganfall-nach-corona-impfung-90856958.html
            Auszug aus dem Bericht sehr passend zum Thema: „Schlaganfall nach Corona-Impfung: Alleinerziehende Mutter würde sich wieder impfen lassen –
            Die gute Nachricht: Die alleinerziehende Mutter hat beste Chancen, keine Spätfolgen davonzutragen. Doch im Moment spürt sie die Folgen der Impfung noch stark. Dennoch würde sie sich wieder immunisieren lassen – aber mit etwas mehr Vorsicht. Keinesfalls will die Teamassistentin in einem Unternehmen für Hotellerie- und Gastronomie-Informationstechnik Verschwörungstheoretikern Vorschub leisten.“

            Oder ein anderer Pressebericht: https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2021/03/tag-suedtirol-coronavirus-impfung-schlaganfall-todesfall-impfgegner-1de5ed64-0d9b-481f-b117-86feed39fbfd.html
            Auszug aus dem Bericht sagt alles aus über die Motivation der betreffenden Journalisten:
            Immunologe Bernd Gänsbacher begrüßt das Vorgehen. „Die Arzneimittelbehörde EMA hat für die Zulassung aller drei Impfstoffe die Bedingung gestellt, dass alle schwerwiegenden Nebenwirkungen und Todesfälle den Behörden gemeldet und untersucht werden müssen. Das wird dafür sorgen“, so Gänsbacher, „dass auch in diesem Fall Klarheit geschafft und die Öffentlichkeit entsprechend informiert wird.“
            Doch Bernd Gänsbacher kann schon jetzt über den Fall des an Schlaganfall verstorbenen Arztes sagen:
            „Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Impfung mit dem Todesfall in direktem Zusammenhang steht, ist gering: Man weiß, dass die Coronainfektion selbst Gerinnungsstörungen bzw. Trombosen verursacht. Bei der Coronaimpfung hingegen hat es bei den 200 Millionen Geimpften bisher noch keine Hinweise dafür gegeben“, sagt Gänsbacher.

            Die Liste der dokumentierten „Einzelfälle“ lässt sich weiter fortsetzen. Meine 5 Fälle eines Schlaganfalles und 1 Fall lebensgefährlicher Lungenprobleme würden an der Grundeinstellung der Verantwortlichen wohl kaum etwas ändern.

            Allerdings finden sich auch ehrlichere Aussagen: https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/gefurchtete-komplikation-schlaganfall-durch-corona-infektion-1.11049324
            Auszug: „Gehirnvenenthrombosen – gewissermaßen eine seltene Sonderform des Schlaganfalls – traten durch diesen Mechanismus sowohl bei Covid-Patienten als auch nach Corona-Impfungen vor allem mit dem Impfstoff Astrazeneca auf.“

            Mein persönliches Fazit: Am besten hält man sich sowohl von Covid-19 als auch von der Corona-Schutzimpfung fern. Für Ersteres scheint mir auch aufgrund persönlicher Erfahrungen mit Corona eine gesunde Lebensweise bzw. eine gute Immunabwehr der Königsweg zu sein. Dass unser Noch-Gesundheitsminister dieses weder fördert, noch gelten lässt, sagt viel über seine Motivation als Pharmalobbyist aus.

            Viele Grüße
            Roland Aßmann

  9. na klar…alles eine Sauce: „Reichsbürger-Corona-Leugner-Verschwörungstheoretiker“ ….landen nach Herrn M.Groß alle vor Gericht…?
    Mag sein, daß Beamte, die Arrestierte vor Gericht führen müssen, spezifisch zu schulen sind.
    Nur: wie definiert sich eigentlich „Coronaleugner“? Welcher Straftatbestand soll zum Arrest führen, wenn man beobachtet, daß der Staat 5Mrd für indikationslos durchgeführte Schnelltests ausgibt, deren Positivrate zwischen 0,3 und 15% liegt und die Hospitalisierungsrate auch im letzten Herbst (5% der positiv Getesteten) nur wenig höher war als aktuell (1,3%)…abgesehen davon, daß Covid-19 eine schwere Erkrankung mit pandemischer Ausbreitung ist, die wirklich niemand braucht. Die Hospitalisierungsrate der Intensivstationen (Ende Oktober 2020 1,3% der positiv Getesteten: ~5% der durchgeführten Tests waren positiv) ins Verhältnis gesetzt zur Zahl der durchgeführten Tests ergibt das Ausmaß der medial geschürten Angst der Gesellschaft…(diese könnte man auch in € umrechnen und auf den Steuerzahler verteilen). Wer nicht mitschwingt, ist Verschwörer – und gleich auch Reichsbürger und Leugner…geht’s eigentlich noch?…

    1. PS.: da wird die Relativierung der Corona- Hysterie – in die rechtsextreme Ecke gedrängt – eben mal so gleichgesetzt mit der würdelosen, grausamen, systematischen Tötungsmaschinerie und Massenmord des Nationalsozialismus?
      Als wäre der Nationalsozialismus und Holocaust eine pandemische Krankheit gewesen…ob man das Vergangenheitsbewältigung nennen darf? Wohl kaum.

  10. Ich möchte mit einem Zitat von Martin Luther schließen, das vielleicht auch dem Einen oder Anderen weiterhilft:

    „Du kannst nicht verhindern, dass ein Vogelschwarm über deinen Kopf fliegt, aber du kannst verhindern, dass er sich in deinen Haaren einnistet…“

  11. Es ist schon interessant, dass Richtern die Wahrheitsfindung nicht mehr zugetraut wird. Ist die aus Regierungssicht erkannte Wahrheit eventuell gar nicht auffindbar? Oder durch Argumente zu widerlegen? Sind Menschen mit juristischen Prädikatsexamen, die einer aussergewöhnliche Qualifikation, nicht in der Lage, Sachverhalte und daraus resultierende Rechtsfolgen zu erkennen? Oder handelt es sich hier vielmehr um einen Übergriff der Exekutive auf die Richterschaft?

  12. Sehr Interessant Herr Langemann!
    Die Vorarbeit von Frau Angelika Merkels persönlicher Agenda, scheint über den instrumentalisierten Herrn Stephan Harbarth Früchte zu tragen.
    Jede Kritik am Rechtsstaat (von welcher Seite auch immer) muss mit dessen Instrumenten präventiv Einhalt geboten werden.
    Das ist meine persönliche Interpretation dieser Einladung.
    Demokratischer Diskurs? War gestern…
    Jute Nacht Mattes

  13. Bei der Frage „Woran können sie erkannt werden.“ Habe ich aufgehört zu lesen. Zu sehr erinnert mich das an Flugblätter oder Anschläge aus dem 3. Reich: „Der Jude – woran erkennt man ihn…“ das ist unerträglich!

    1. Das ist nicht die einzige Parallele. Damals wie heute wurde bzw. wird beim Dinner mit komplett irrationalen Motiven einem Teil der Bevölkerung die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben verwehrt: https://www.welt.de/politik/deutschland/article234291942/Kanzlerdinner-Verfassungsgericht-gab-Anstoss-zu-Corona-Rede.html

      Wie das Ganze endete, sollten sich auch die höchsten Repräsentanten der Regierung und der Justiz bewusst machen. Doch was soll man erwarten, wenn ein CDU-Pateisoldat das höchste Richteramt im Staat zugeschanzt bekommt – Unabhängigkeit ganz gewiss nicht. Darin unterscheiden sich Justiz und ÖRR mittlerweile nicht mehr. Wir nähern uns unter einer in der DDR sozialisierten Bundeskanzlerin immer mehr einem totalitären Staat an. Die verschiedenen verfassungsrechtlichen Gewalten im Staat verschmelzen immer mehr zu einer allumfassenden Gewalt, in der Kritik (und Kritiker) wieder einmal keinen Platz haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Herzlich Willkommen auf dieser Plattform des kultivierten Austauschs von Argumenten.

Wir haben verlernt Widerspruch aushalten zu können. Hier darf auch widersprochen werden. Ich möchte Sie bitten, dabei wertschätzend und höflich zu bleiben. Beleidigungen und Hasskommentare werden künftig ebenso entfernt, wie Wahlaufrufe zu Parteien. Ich behalte mir vor, beleidigende oder herabsetzende Kommentare zu löschen. Dieses öffentliche Forum und die ihm innewohnende Möglichkeit Argumente und Meinungen auszutauschen, ist der Versuch die Meinungsfreiheit - auch die der anderen Meinung - hoch zu halten. Ich möchte hier die altmodische Tugend des Respektes gepflegt wissen.

„Kontroversen sind kein lästiges Übel, sondern notwendige Voraussetzung für das Gelingen von Demokratie." Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck a.D., vor nur 5 Jahren in seiner Rede zum Tag des Grundgesetzes.